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Der USA Bären-Thread

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs auf Gold

Strategie Hebel
Steigender Gold-Kurs 5,00 9,99 19,98
Fallender Gold-Kurs 8,78 10,01 19,97
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB3PCS1 , DE000NB4DAA7 , DE000NB4SCJ2 , DE000NB4Y9X6 , DE000NB4WEB7 , DE000NB35B67 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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ratzeputz:

crude oil ein guter Indikator!

5
04.12.08 16:35
Wenn man die Entwicklung des Rohölpreises als Indikator für die Einschätzung der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung (produzierende Unternehmen sind wohl Hauptabnehmer) heranzieht, dann sind diejenigen, die jetzt noch aktien zu "Schnäppchenpreisen" denken zu kaufen, die Irrläufer von morgen. Was hier nämlich eingepreist wird, ist die "Große Depression"!
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Reinyboy:

crude oil ein schlechter Indikator

7
04.12.08 16:43
Beim Stand von 147$ war die USA schon ein halbes Jahr in der Rezession.
Je genauer du planst, umso härter trifft dich der Zufall
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Maxgreeen:

#34400 - wie gute news zum feiern

4
04.12.08 17:28
Die US-amerikanischen Industrieaufträge sind im Oktober um 5,1 % gefallen. Erwartet wurde ein Rückgang im Bereich -2,7 bis -4,5 %. Im Vormonat waren die Industrieaufträge um 3,1 % gesunken. Damit wurde der Vormonatswert von -2,5 % weiter ins Minus revidiert.
"Kluge leben von den Dummen. Dumme leben von der Arbeit"
Robert Lembke
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Börsenfreak89:

wawi sks

 
04.12.08 18:54
Wartest du auf den Durchbruch der Nackenlinie?
"Sie haben unsere Geschichte in ein Verbrecheralbum verfälscht"

Helmuth Schmidt

--> www.vorkriegsgeschichte.de/ <--
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ratzeputz:

Worauf basierte das Wachstum?

6
04.12.08 19:03
In den letzten 20 Jahren hat die Globalisierung wesentlich dazu beigetragen, dass Unternehmen trotz Stagnation in ihren trditionellen Märkten eine expansive Entwicklung darstellen konnten. Dann kam irgendwann der rohstoffboom, der auch die Schwellenländer in die Lage versetzte, massiv zu investieren und zu waschen. Seht Euch doch die rohstoffpreise an. Erdöl oder Industriemetalle? Den Wachstummärten (China, Russland, Naher und Mittlerer Osten) rechen die Deviseneinnahmen weg. Ich kenne die Infrastrukturbranche sehr genau. Basierend auf höheren Deviseneinnahmen (Russland hat Budget auf Basis 75$ erstellt) und verschärft durch den credit crunch legen diese Länder aktuell eine Vollbremsung hin. Der Markt bricht in diesen Ländern zusammen, zusätzlich kommt das Problem in den angestammten Märkten. Ich bin kein Berufs-Schwarzseher, aber ich sehe eine globale schwere Rezession für Jahre!
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Malko07:

Finanzlöcher in der U-Bahn

13
04.12.08 19:05

Depfa-Bank in New York

Finanzlöcher in der U-Bahn

Hilflos in den USA: Warum die Pleite der deutschen Depfa-Bank für die New Yorker Verkehrsbetriebe eine Katastrophe ist.
Von Moritz Koch

Die Welt ist ein Knäuel von Wirkungsketten. So hat es die Finanzkrise gelehrt und so ist es auch in diesem Fall. Im Haushalt der Metropolitan Transportation Authority (MTA) klafft ein Loch von fast einer Milliarde Dollar.

Um mehr als 20 Prozent will sie die Fahrkartenpreise im kommenden Jahr anheben, einige Linien sollen stillgelegt und Busse ausrangiert werden. "Budget des jüngsten Gerichts", titeln die Boulevardblätter. Mitverantwortlich für das Schlamassel der Metro sind die waghalsigen Geschäfte, auf die sich eine Bank einließ, die in Deutschland Symbol der Hybris und Profitgier in der modernen Finanzwelt ist: die Depfa.

Deutschland war zu klein

Acht Jahrzehnte lang begnügte sich die Deutsche Pfandbriefanstalt mit mausgrauen Transaktionen wie der Wohnungsbaufinanzierung und der Kreditvergabe an deutsche Kommunen. Zu wenig für Gerhard Bruckermann, der 2002 zum Vorstandsvorsitzen der Depfa wurde.

Unter seiner Führung wandelten sich die Provinzbanker aus Wiesbaden in globale Finanzjongleure. Sie fanden im Steuerparadies Dublin eine neue Heimat, eröffneten Zweigstellen rund um den Erdball, nahmen gewaltige Schulden auf und spezialisierten sich auf Geschäfte mit öffentlichen Auftraggebern. Bruckermann machte die Depfa zur einer der profitabelsten Banken Europas. Ratingagenturen klatschten Beifall und vergaben Bestnoten.

Zu den Klienten der Depfa zählte auch MTA. Wall-Street-Banker hatten den Verkehrsbetreibern eine neue Methode der Verschuldung schmackhaft gemacht: Variable Anleihen, deren Zinssatz im Wochentakt angepasst wird. Sie sollten der MTA Millionen einsparen helfen.

Und anfangs taten sie das auch. In den vergangenen Jahren, als die globalen Kreditkanäle vor Liquidität überquollen, waren die Zinsen niedrig, häufig betrugen sie nur ein Prozent. Die MTA sammelte bei Investoren fast vier Milliarden Dollar mit variablen Anleihen ein, Geld, das sie für Gleise, Züge und Busse brauchte.

Diese vermeintlich günstige Form der Schuldenaufnahme hat allerdings einen Nachteil. Die meisten Investoren wollen variable Anleihen nur kaufen, wenn sich eine Bank als Käufer der letzten Instanz zur Verfügung stellt.

Den Ernstfall ausgeschlossen

Sie muss einspringen, falls die Investoren die Anleihen weiterreichen wollen und keinen anderen Abnehmer finden. In diese Rolle schlüpfte die Depfa. "Sie glaubte, ihrer Verpflichtung nie nachkommen zu müssen, weil auf den Märkten ein reger Handel herrschte", sagt Matt Fabian, Marktforscher bei Municipal Market Advisors.

Im vergangenen Jahr wurde die Depfa von dem Münchner Finanzkonzern Hypo Real Estate übernommen. Bruckermann verabschiedete sich auf seine Farm in Spanien, während die Bank ihre globale Expansion fortsetzte. Gegen eine Gebühr garantierte sie auch eine 200-Millionen-Dollar-Anleihe der MTA. Die Rückversicherung, dass eine Bank mit gutem Namen die Anleihe zur Not kaufen würde, ließ Investoren zugreifen. Die MTA hatte keine Mühe, Abnehmer zu finden.

Doch dann geriet die Depfa ins Straucheln. Die Probleme begannen Anfang des Jahres in der amerikanischen Provinz. In Orten wie Whitefish Bay, Wisconsin. Dort lieh sich die Schulbehörde 165 Millionen Dollar von der Depfa.

Das Geld wollte sie in renditeträchtige Anlagen stecken, um die steigenden Kosten der Lehrerpensionen zu decken. Von windigen Investmentbankern ließen sich die arglosen Beamten ein komplexes Wertpapier andrehen: eine Synthetic Collateralized Debt Obligation.

Im Prinzip handelte es sich dabei um eine Versicherung für Unternehmensanleihen, die stabile Erträge abwerfen sollte. Wegen der Finanzkrise bedienten jedoch unerwartet viele Firmen ihre Schulden nicht mehr. Der Versicherungsfall droht nun einzutreten und der Schule ein Totalverlust.

Whitefish Bay ist kein Einzelfall: Überall auf der Welt waren Gemeinden dem Lockruf der Finanzmärkte gefolgt und hatten sich bei der Depfa Geld geliehen. Schon im vergangenen Sommer war klar, dass die Bank viele Kredite nie wiedersehen würde.

Der Zusammenbruch der Wall Street gab der Depfa den Rest. Am 15. September meldete die Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz an. Über Nacht trockneten die globalen Kreditströme aus. Investoren scheuten jedes Risiko. Die Depfa, die wegen ihrer hohen Schulden darauf angewiesen war, sich kurzfristig Geld zu leihen, fand auf einmal keine Gläubiger mehr.

50-Milliarden-Euro-Schirm

Als Ratingagenturen die Kreditwürdigkeit der Bank zurückstuften, stießen Geldmarktfonds Hals über Kopf von der Depfa garantierte variable Anleihen ab - aus Furcht, sie könnten auf den Krediten sitzen bleiben. Weil sich auf den schockstarren Märkten keine anderen Käufer mehr fanden, musste die Depfa ihrer Verpflichtung als letztinstanzlicher Käufer nachkommen.

Die Fehlinvestitionen der Depfa hätten ihre Konzernmutter Hypo Real Estate ruiniert, vielleicht sogar das gesamte deutsche Kreditwesen zum Einsturz gebracht, wenn nicht die Bundesregierung eingesprungen wäre und gemeinsam mit anderen Banken einen Rettungsschirm von 50 Milliarden Euro aufgespannt hätte.

Damit konnten sie den Schaden begrenzen. Allerdings nur in Deutschland. In Amerika begannen die Probleme erst. Allein 2007 hatte die Depfa in den USA variable Anleihen im Wert von 1,7 Milliarden Dollar garantiert. Damit war die kleine Bank aus Dublin auf diesem Gebiet der drittgrößte Geschäftspartner für öffentliche Auftraggeber in Amerika.

Die Verträge für variable Anleihen sehen vor, dass die Zinsen drastisch steigen, wenn der Käufer der letzten Instanz seiner Verpflichtung nachkommen muss. Die Depfa stellt ihren Klienten inzwischen Zinsen von bis zu zehn Prozent in Rechnung. Gleichzeitig schrumpft die Laufzeit des Kredits von 30 auf sieben Jahre zusammen. Im Falle der MTA dürften sich die Mehrkosten auf etwa 12 Millionen Dollar pro Jahr belaufen. Diese neuen Lasten kann die Metro nicht auffangen. Die sinkenden Steuereinnahmen haben ohnehin schon Löcher in den Haushalt gerissen. Die MTA sieht in der geplanten Fahrpreiserhöhung ihren einzigen Ausweg.

Marktanalyst Fabian erwartet, dass noch dutzende weiterer Fälle Schlagzeilen machen, in denen die Fernwirkung des Depfa-Debakels sichtbar wird.

So wie in Raleigh, North Carolina, wo die Behörden um die Finanzierung einer neuen Mehrzweckhalle bangen und hastig versuchen, eine Bank zu finden, die der Depfa die Rolle als letztinstanzlicher Käufer abnehmen will. Oder so wie in Michigan, wo sich die Baubehörde bemüht, ihre variablen Anleihen wieder durch Kredite mit festen Zinsen zu ersetzen. Auch das hat die Krise gelehrt: Nicht jede finanzielle Innovation ist eine gute Idee.

www.sueddeutsche.de/wirtschaft/484/450206/text/

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xpfuture:

@permanent, einen BUFU short

5
04.12.08 19:06
hab ich auch auf meiner watch

Unten hab ich mal ein wenig herumgezeichnet - makierte der DAX markante Tiefststände war der BUFU meistens am  oder um den Höchststand - könnte daher bald ein möglicher Wendepunkt sein.

xpfuture

P.S. Tut mir leid, dass ich in den letzten 2 Monaten kaum Zeit hatte mich hier im Forum zu beteiligen, da mich mein MBA-Lehrgang neben dem Job ganz schön fordert - daher war oft nicht mehr als stilles mitlesen drin. Wie es meine Zeit erlaubt werd ich wieder den einen oder anderen Beitrag reinstellen.
(Verkleinert auf 93%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 203645
Der USA Bären-Thread 203645
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Malko07:

Sollte es demnächst

9
04.12.08 19:30
im Aktienmarkt krachen, wird der  Bund Future noch weiter steigen. Schlechte Nachrichten aus der Wirtschaft würde ihn auch noch weiter nach Norden treiben. Zum Marsch nach Süden bräuchten wir sich beruhigende Aktienmärkte, die sich erholen und keine bösen Nachrichten von der Wirtschaftsfront..
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xpfuture:

@malko, der RSI zeigt derzeit

6
04.12.08 19:42
schon positive Divergenzen - ein Szenario wäre der erneute Test der unteren TL in den kommenden Tagen/Wochen mit anschließendem Ausbruch auf der Oberseite.

xpfuture
(Verkleinert auf 93%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 203659
Der USA Bären-Thread 203659
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Anti Lemming:

Öl heute wieder -7 %

13
04.12.08 21:20
Ich ahnte gestern schon, dass es ein Fehler war, das Auto vollzutanken...
Der USA Bären-Thread 203704
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Anti Lemming:

Korrelation zu Aktien weiter intakt

5
04.12.08 21:23
DOW und Nasdaq stürzen in der letzten Stunde mal wieder um die Wette. Das war in USA vielleicht die letzte "Zinssenkungs-Rallye". Gibt ja bald weltweit keine Zinsen mehr, nur noch Schulden.
Der USA Bären-Thread 203706
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Anti Lemming:

US-Kaufhauskette Sears auf Junk gestuft

5
04.12.08 21:28
Ausblick ist negativ. Was kommt eigentlich unterhalb des "Mülleimers"? Der Sargdeckel?

S&P cuts Sears to junk status on deteriorating performance
By Sue Chang
Last update: 3:21 p.m. EST Dec. 4, 2008

SAN FRANCISCO (MarketWatch) -- Standard & Poor's Ratings Services on Thursday lowered Sears Holdings Corp.'s (SHLD)corporate credit rating to non-investment grade of BB- from BB and its bank loan rating to BB+ from BBB-. "The downgrade reflects a continued deterioration in Sears' operating performance in the third quarter, and our expectation that sales and earnings will remain under pressure in the important fourth quarter and into 2009 given the current difficult economic environment," said Ana Lai, an S&P credit analyst. The outlook is negative.
Der USA Bären-Thread 203711
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Anti Lemming:

Warum ist das Öl so billig?

5
04.12.08 21:32
Obama shortet die Öl-Futures, um die drei Spritfress-Weltmeister zu retten.
Antworten
Anti Lemming:

Shark: kein Grund zur Eile bei Aktienkäufen

7
04.12.08 21:54

Bull Markets Give You Time to Get Invested


By Rev Shark
Street.com Contributor
12/4/2008 2:55 PM EST

    
I was just reading some comments by a trader who has worked closely with William J. O'Neil, the founder of Investor's Business Daily. The trader has been correctly bearish about this market for quite a while and continues to be quite skeptical. He sees no market leadership and doesn't see any reason to embrace the idea that there might be a bottom.

What I find particularly interesting is that he states that after the market bottomed during the last bear market in October 2002, he didn't really become an aggressive buyer until February 2003. Traditional Wall Street really has a hard time understanding an approach that doesn't constantly try to call lows but instead is looking for proof of real momentum before getting bullish.

A true bull market will give you plenty of time to get long. There are so many failed bounces in a bear market that it's extremely dangerous to keep loading up every time the action is a bit a better. That doesn't mean you don't do some shorter-term trading, but the whole exercise of trying to pinpoint the exact market low isn't helpful. You won't know whether a trend is a strong one until it has been going for a while. Good trends last, and this constant worry that you will be left behind if you aren't loaded up at the right moment is a good way to underperform.

Antworten
fischerei:

Anti, diese Woche muss ich leider

4
04.12.08 21:58
nicht mehr volltanken, aber nächste Woche. Wann kann ich nächste Woche günstig.............?
Kann ich zwischen Weihnachten und Silvester für 0,50 € oder noch günstiger tanken? Was sagt Deine Glaskugel, meine steht draußen im kalten, die Sicht ist daher stark eingetrübt, Deine hoffentlich nicht?
Antworten
Anti Lemming:

Wenn das Auto schon voll list, Fischerei

 
04.12.08 22:00
Kannst Du Dir die günstigen Spritpreise nur durch Future-Käufe sichern.
Antworten
Anti Lemming:

Im Zweifelsfall einfach

 
04.12.08 22:02
auf "physical delivery" bestehen und schon mal Ausschau nach ein paar Reservekanistern halten.
Antworten
Anti Lemming:

Sachsen lässt sich von Qimonda nicht erpressen

 
04.12.08 22:04
Erpressen durfte nur die SachsenLB (R.I.P.)

www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...-erpressen;2103488
Antworten
thomweh1:

Ich würde..

2
04.12.08 22:12
so viel Sprit wie möglich in sämrliche leere Ravioli Dosen packen, bei den Preisen
Antworten
fischerei:

DANKE für die Tipps,

7
04.12.08 22:27
ich habe mich entschlossen den Gartenteich mit Benzin zu fluten, denn ich möchte nicht den Aktienkurs von einem Chinesischen-Kanisterhersteller oder Dosenhersteller beflügeln, dass ist auch gleich mein Beitrag zur Deglobalisierung.
Antworten
fischerei:

Spaß beiseite,

 
04.12.08 23:03
ich habe gerade wieder einen interessanten lesenswerten Artikel auf der Spatzenseite gefunden.

Der Artikel ist zum einstellen zu lang, deshalb an dieser Stelle nur der Link: spatzseite.de/
Antworten
Anti Lemming:

GM und Chrysler gehen unter Ch.11 und zusammen

3
04.12.08 23:10
wenn sie dafür das Milliardenpaket bekommen. Money makes the world go round.

www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/...-erwogen;2103440
Antworten
Malko07:

US-Autobauer geißeln sich bei Senats-Anhörung

7
04.12.08 23:12

BITTE UM MILLIARDENHILFE

US-Autobauer geißeln sich bei Senats-Anhörung

Die angeschlagenen Autokonzerne GM, Ford und Chrysler flehen im US-Senat um Milliardenkredite. Die Firmen-Bosse gestehen Fehler, üben sich in Bescheidenheit und geloben, künftig umweltfreundlichere Autos entwickeln. General Motors und Chrysler bieten für Staatshilfe eine Fusion an.

Der USA Bären-Thread 5159126

Washington - Für die angeschlagenen US-Autobauer geht es um alles - entsprechend kleinlaut treten die Chefs von General Motors (GM), Ford und Chrysler bei ihrer Anhörung im Banken-Ausschuss des Senats auf: General Motors werde im Falle einer staatlich finanzierten Rettung des Konzerns seine Kosten schneller senken, versprach Firmenchef Rick Wagoner. Hierzu wolle GM auch mit Kreditgebern, Anleiheinhabern und Gewerkschaften verhandeln.

Zudem räumte Wagoner Fehler ein: General Motors habe nicht rasch genug in spritsparende Modelle investiert. Als Schlüsselelemente des Sanierungsplans nannte Wagoner unter anderem verstärkte Investitionen in umweltfreundliche Modelle wie den Chevy Volt, eine Verringerung von Marken, Modellen und Verkaufsfilialen sowie mit Blick auf die Arbeitskosten "volle Wettbewerbsfähigkeit" mit ausländischen Konkurrenten bis 2012.

Chrysler-Chef Robert Nardelli kündigte ebenfalls umweltfreundliche Modelle und Kosteneinsparungen an. Nardelli betonte, dass etwa eine Million Menschen "für ihren Lebensunterhalt von Chrysler abhängen". "Chryslers langfristiger Produktplan ist robust, realistisch und grün", sagte er. Werde der Staatskredit gewährt, solle er ebenfalls von 2012 an zurückgezahlt werden.

General Motors und Chrysler würden für die geforderten Staatshilfen auch zusammengehen. Sollte dies eine Bedingung für staatliche Hilfen sein, wäre er bereit, darüber nachzudenken, sagte der GM-Chef. Auch Robert Nardelli erklärte, er würde einen Zusammenschluss akzeptieren, wenn das eine Bedingung für die Staatshilfen sei. Nardelli rechnet mit Kosteneinsparungen zwischen acht und zehn Milliarden US-Dollar. Er wäre aber vermutlich der erste, der seinen Job verlöre, so der Chrysler-Chef.

Auf Gewerkschaftsseite regte sich allerdings sofort Protest: Der Chef der Autobauer-Gewerkschaft UAW, Ron Gettelfinger, rechnet nicht mit hohen Kosteneinsparungen. Er erwarte stattdessen "unvorstellbare" Arbeitsplatzverluste, entgegnete er auf die Aussagen der beiden Unternehmenschefs.

Der Vorstandsvorsitzende von Ford, Alan Mulally, will über die nächsten sieben Jahre 14 Milliarden Dollar investieren, um den Benzinverbrauch der Ford-Flotte zu senken. Zudem sei die Schließung von mehreren Fabriken und andere Kostensenkungen geplant: "Wir wollen schlank und profitabel werden." Er verwies in der Anhörung auch auf die lange Tradition seines Konzerns. "Ford ist eine amerikanische Ikone", sagte er.

Die Vorstandsvorsitzenden wollen zudem für ein symbolisches Jahresgehalt von einem Dollar arbeiten. Als weitere Geste fuhren Mulally, Wagoner und Nardelli die mehr als 800 Kilometer von Detroit nach Washington in Hybrid-Autos. Bei der ersten Kongressanhörung vor zwei Wochen hatte es scharfe Kritik gegeben, weil die drei trotz der dramatischen Lage ihrer Konzerne Firmenjets benutzt hatten.

Ausschussmitglieder reagierten jedoch weiter skeptisch auf die Ankündigungen der Auto-Bosse: "Ich bin dagegen, die drei großen Autohersteller freizukaufen", sagte der führende Republikaner in dem Gremium, Richard Shelby. "Die Autofirmen müssen demonstrieren, dass sie zu Reformen entschlossen sind", sagte der demokratische Ausschussvorsitzende Chris Dodd. "Gutes Geld darf nicht schlechtem hinter hergeworfen werden." Untätigkeit der Politik bedeute jedoch, mit der Wirtschaft "russisches Roulette" zu spielen.

Autobauer bitten um 34 Milliarden Dollar

Zuvor war bekannt geworden, dass die Krise schlimmer ist als bislang bekannt.  Statt wie bislang 25 Milliarden Dollar fordern die drei Unternehmen nun 34 Milliarden Dollar an neuen Krediten. Ungeachtet der vorgelegten Sanierungsprogramme gilt es allerdings weiter als fraglich, ob der Kongress die Milliardenhilfe schnell gewährt. In der Führung der Demokraten gebe es "wachsende Besorgnis", dass sie keine ausreichende Mehrheiten für die Verabschiedung eines Rettungspakets bereits in der nächsten Woche finden, berichtete die "New York Times" am Donnerstag.

GM und Chrysler fürchten das Aus

GM und Chrysler stehen nach eigenen Angaben ohne Finanzspritzen bis Jahresende vor dem Aus. Sie fürchten im Fall einer Insolvenz, kaum noch Autos verkaufen zu können. Vor zwei Wochen ließ der Kongress die Firmenchefs abblitzen, da sie in den Augen der Abgeordneten keine geeigneten Sanierungskonzepte vorlegten. Es gab offenbar unter den Abgeordneten eine breite Mehrheit für Hilfen - über die Details gingen die Meinungen allerdings weit auseinander.

Die Opel-Mutter GM hatte bereits angekündigt, den Verkauf von Marken zu prüfen und die Mitarbeiterzahl drastisch zu reduzieren. Ford will laut einem Agenturbericht Volvo für bis zu sechs Milliarden Dollar verkaufen.

cvk/dpa/Reuters/AFP/AP www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,594551,00.html


Ein gutes Beispiel wie machtlos die Fed werden wird. Da hilft auch kein "Gelddrucken" mehr. Autos werden trotzdem nicht teurer werden. Die Hauspreise werden bei einer Explosion der Arbeitslosigkeit kaum steigen. Man hat eben zu lange gepennt.


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wawidu:

Chart der Woche

4
04.12.08 23:16
- auch wenn diese noch nicht ganz zu Ende ist:
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 203755
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Anti Lemming:

Dieser Mann soll die Deutsche Börse umkrempeln

3
04.12.08 23:17
Man kann daher getrost weiter short bleiben.

www.handelsblatt.com/unternehmen/koepfe/...nfred-gentz;2103509
Der USA Bären-Thread 203756
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