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Der USA Bären-Thread

Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf Volkswagen AG Vz

Strategie Hebel
Steigender Volkswagen AG Vz-Kurs 5,00 10,00 15,49
Fallender Volkswagen AG Vz-Kurs 5,03 10,00 14,98
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VY1NTS7 , DE000VC9N881 , DE000VY01P31 , DE000VD3M265 , DE000VJ68KA8 , DE000VY1DLK2 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Thema
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Pichel:

Kicky #87130

4
30.08.11 09:53
Ältere (70+) sollten sowieso kein Auto mehr fahren!
Finanzielle Probleme lassen sich am besten mit anderer Leute Geld regeln. (J. Paul Getty)
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permanent:

Wieso sollte ich Medizin studieren wenn ich

9
30.08.11 10:00

mit dem viel müheloseren Studium der BWL viel mehr Geld in den Bankenzentralen verdienen kann.

Die Anreize sind falsch gesetzt um die Menschen die, die geistige Leistungsfähigkeit haben in die richtigen Studienbereiche zu ziehen.
Wir haben ein Defizit an Naturwissenschaftlern, Medizinener, Igenieuren und einen relativen Überschuss an BWL und Juraabsolventen.
Das System setzt hier falsche monetäre Anreize.

Permanent

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permanent:

Aufseher fordert weitere Hilfen für Europas Banken

4
30.08.11 10:02

Bankenaufseher Enria alarmiert Europas Finanzminister. Die Kapitalbasis der Banken sei so dünn, dass sie rasch Finanzspritzen benötigten. Das Geld solle der Rettungsschirm EFSF bereitstellen - was Berlin gar nicht passt.
http://www.handelsblatt.com/politik/international/...ken/4554500.html

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Pichel:

witzig, haben die ne Glaskugel?

3
30.08.11 10:18
# Bank of Italy sees debt/GDP at 119.9% in 2011, 117.8% in 2012, 113.6% in 2013, 108.8% in 2014 assuming austerity plan takes effect Tue, 10:15 30-08-2011
Finanzielle Probleme lassen sich am besten mit anderer Leute Geld regeln. (J. Paul Getty)
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KuK Hofmarsc.:

malko

6
30.08.11 10:26
"Nicht wenige der heute lebenden jungen Menschen haben Angst vor der schrumpfenden Bevölkerung. Sie glauben, sie könnten diese Lasten nicht tragen. Das ist Humbug. Nicht sie alleine müssen sie tragen, sondern die gesamte Gesellschaft, auch die Alten."

Das wär die schöne Theorie.
Die Praxis sieht wohl etwas anders aus. Kaum eine lobby ist so stark wie die der Pensionisten (Wählergrupper Nr. 1). Kaum jemand ist so schwach vertreten, wie die inhomogene "Jugend". Dementsprechend sind die Lasten einer veralternden Gesellschaft tatsächlich zum größten Teil von den Jungen zu tragen. Die Politik macht Gesetze, nicht die Theorie. Und von einer solidarisch denkenden Gesellschaft, in der die Älteren und Pensionisten von sich aus sagen - ja, reduziert doch unsere Pensionen, die Jugend kann das alleine nicht finanzieren - sind wir meilenweit entfernt.  

Und dass eine rückgängige Bevölkerung automatisch weniger Arbeitslose mit sich bringt, ist so einfach auch nicht zu beantworten - darüber streiten Historiker endlos (zB 17. Jhd). Hier sind noch weit mehr Faktoren zu berücksichtigen. Stimmen würd das vermutlich, wenn man den Bevölkerungsrückgang für das Heimatland unterstellt und gleichzeitig die Nachfrage & Entwicklung des Auslands unverändert belässt - doch solche isolierten, idealtypischen Modelle entsprechen wohl nur in den seltensten Fällen der Realität.
Antworten
Malko07:

KuK Hofmarsc., habe ich geschrieben, dass

7
30.08.11 10:54
eine schrumpfende Bevölkerung weniger Arbeitslose bedeuten würde? Habe ich nicht! Da gibt es wesentlich mehr Faktoren als die schiere Anzahl der Menschen.

Die Gesellschaft ist nicht so altersegoistisch wie von dir dargestellt. Seit Jahren werden die Renten runtergerüstet. Neue Berechnungsbasis, Kürzung von Ausbildungszeiten, stärke Besteuerung. Dabei soll die Besteuerung mittelfristig voll wirken und das Renteneinstiegsalter steigt an.

Bei uns gibt es wesentlich weniger jugendliche Arbeitslose als in vielen anderen europäischen Staaten. Zum Ausgleich arbeitet bei uns eine wesentlich geringere Quote bei den über 60-jährigen. Frühzeitige Verrentung bedeutet bekanntlich die entsprechenden Abschläge.

Und alle diese Veränderungen wurden von der Politik auf den Weg gebracht und mir sind keine größere Protestaktionen der älteren dagegen bekannt. Auch im familiären Umfeld unterstützen die Alten ihre Enkel wie es nur geht. Die Gesellschaft ist also offensichtlich nicht so schlecht wie sie von manchen Berufsjammerern dargestellt wird.
Antworten
Malko07:

Jeder der in der Schule

8
30.08.11 11:09
die einfache Mathematik begriffen hat, sollte es klar sein, dass ein ewig andauerndes Wachstum bei begrenzten Umgebungsbedingungen nicht möglich ist. Also müssen wir uns so organisieren, dass wir weniger Rohstoffe verbrauchen, unsere Lebensgrundlage weniger zerstören, also auch weniger werden. Je früher man damit anfängt umso besser ist es. Ist vergleichbar wie mit der Verschuldung. Je höher die Verschuldungstürme umso "böser" wird die Umkehr.

Es wird zukünftig eben stärker um die Qualität als um das heutige BIP-Wachstum gehen. Fahre ich in den Graben und baue einen Totalschaden und verletze mich steigt das BIP aber nicht die Lebensqualität.
Antworten
KuK Hofmarsc.:

malko

3
30.08.11 11:20
Ich unterstellte keine altersegoistische Gesellschaft, sondern eine wählerorientierte Politik.

Und ich will dieses Forum hier wirklich für keine Pensionsdebatte missbrauchen - davon abgesehen, dass das notwendige Fachwissen fehlt. Dementsprechend vermeide ich auch Verallgemeinerungen wie die Ängste der Jungen, die Finanzierung der zukünftigen Pensionen UND der Staatsschulden tragen zu müssen, als "Humbug" anzutun.

Ich kenn übrigens keine Berufsjammerer, aber genügend Realisten, die gleichzeitig eine veralternde Gesellschaft, wirtschaftliche Stagnation (EU-weit) und eine reaktionäre Politik hinter der Kurve sehen. Man kann nicht alles schön reden, schon gar nicht diese hoffnungslose Finanzierungsrechnung.

Übrigens:
"Von 1.000 befragten jungen Österreichern, zwischen 15 und 30 Jahren, glauben nur noch 7% an die volle Sicherheit der staatlichen Pension beim eigenen Pensionsantritt"

Quelle: GFK

Alle Berufsjammerer???
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Malko07:

KuK Hofmarsc., die Propaganda der

6
30.08.11 11:39
Finanzmafia hat es unzweifelhaft geschafft die Jugend zu verunsichern und die Gesellschaft zu indoktrinieren. Deshalb wird seit Jahren die umlagefinanzierte Rente zu Gunsten der privaten Absicherung abgerüstet. Jedes Prozent Verschiebung stellt ein riesiges Geschäft dar.

Zukünftig wird aber auch nur das verteilt werden können was auch dann erwirtschaftet wird. Haben wir wirtschaftlich schlechte Zeiten und das bei abnehmender Bevölkerung wird von der privaten Absicherung (Riester, ...) nur wenig zu erwarten sein. Rein rechtlich müssten wahrscheinlich die Subventionen vom Versicherten zurückgezahlt werden, die zwischenzeitlich über Gebühren abgeschöpft wurden.  Die umlagefinanzierte Rente wird dann zwar wenig aber immer noch den Anteil am Erwirtschafteten abliefern. Und da man sie inzwischen stark abgerüstet hat, wird die Altersarmut bei Kleinrenten entsprechend stark ansteigen und die etwas besser gestellten Rentner werden über entsprechende Steuern/Abgaben bluten müssen.

Dass die jungen Österreicher so verunsichert sind liegt sicherlich an der dort betriebenen Verunsicherung oder an der Fragestellung.  Hat mit der realen Lage allerdings überhaupt nichts zu tun. Dass sich schon 20-Jährige sich mit der Alterssicherung beschäftigen ist eine relativ neue Tatsache und zeigt den Erfolg der Verunsicherung. Trotz der Schrumpfung der Bevölkerung können zukünftig, bei guter wirtschaftlicher Entwicklung, relativ zur Gesamtbevölkerung, mehr Menschen im Arbeitsprozess stehen als heute. Nur eine Quote bei den Frauen wie heute in Frankreich würde das demografische Problem wegfegen.
Antworten
fkuebler:

Malko/KuK: Das Thema ist ungeeignet für Dreizeiler

9
30.08.11 11:46

Auch wenn Malko ("Jeder der in der Schule die einfache Mathematik begriffen hat") wieder seinen bayrisch-grantelnden Sofa-Rigoristen-Feuerzangenbowle-Oberlehrer-Rohrstock schwingt (uff, mehr fiel mir nicht ein :-), so muss ich ihm doch Recht geben. Ein gutes Beispiel in diesem...

"Je früher man damit anfängt umso besser ist es. Ist vergleichbar wie mit der Verschuldung. Je höher die Verschuldungstürme umso "böser" wird die Umkehr."

... Zusammenhang sind die Chinesen, die in einem wirklich schwierigen Spagat nach vermutlich strategisch notwendiger Vollbremsung in Form der jahrzehntelangen Ein-Kind-Politik "jetzt" möglicherweise auf ein grosses und neues Problem zusteuern, nämlich die erste Gesellschaft zu werden, die alt wird, bevor sie reich ist.

Die kriegen noch richtig Spass...

Aber KuK's Bemerkung...
"Übrigens: 'Von 1.000 befragten jungen Österreichern, zwischen 15 und 30 Jahren, glauben nur noch 7% an die volle Sicherheit der staatlichen Pension beim eigenen Pensionsantritt'
Quelle: GFK
Alle Berufsjammerer???"

... sehe ich nicht unbedingt als Vorboten von grossem Unglück, sondern diese Generation wird in diesem Wissen (zwar in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung, aber nicht im Krieg) für das gesellschaftlich notwendige Umsteuern sorgen, statt sich einfach in der früheren "the sky is the limit"-Stimmung einzulullen wie die Babyboomer, die halt einen grossen Teil ihrer blauäugigen Träume (Blüm: die Rente ist sicher) werden aufgeben müssen. Im Zweifel einfach weil das Kapital, von dem sie ihren tollen Lebensabend verbringen wollten, schlicht weg ist.

Nein, Nein, es ist ja nicht weg, es hat nur ein anderer, der vielleicht gerade Ouzo davon trinkt. Nein, nein, schon wieder falsch: es hatte jemand anderes... ;-))

Mit Harry.S.Dent gibt es einen "Guru", der schon seit Jahrzehnten die von den Demografieprozessen kanalisierten Prozesse als die wesentlichsten für die Kapitalmärkte der nächsten Jahrzehnte sieht. Leider ist das clevere Kerlchen derart überzeugt von der Analysekraft seines tollen Gehirnchens, dass die eigentlich richtige Message unter narzisstischem (oder verkaufs-optimiertem?) Allmachts-Getöse verloren geht.

Aber im Kern hat er halt Recht, und das alles bedeutet Deleveraging, Deleveraging, Deleveraging, Downsizing, Downsizing, Downsizing (alles nicht schlimm, wenn man von deutschem und nicht von chinesischem Niveau kommt), und das passt auch irgendwie ganz gut zu dem Gross'schen "New Normal".

 Deshalb bin ich auch strategischer Shorter, wenn ich auch zugeben muss, dass die Prozesse über Jahrzehnte laufen, so dass ich vermutlich nicht mehr erleben werde, ob ich (Un-) Recht habe (tolles Gefühl :-)

 

 
Antworten
KuK Hofmarsc.:

Malko

4
30.08.11 11:52
Geh bitte, ich kenn dich aus dem Forum als gemäßigt und überlegt.

Also, ein die
"Finanzmafia hat es unzweifelhaft geschafft die Jugend zu verunsichern und die Gesellschaft zu indoktrinieren. "
ist starker Tabak und sonst die Sprache derer, die du zurecht zurückweist.

Es sind die Staatsschulden, der politische Stillstand, Pründewirtschaft, Korruption, sinkende Reallöhne, massive Generationsdivergenzen, demographischen Entwicklungen und und und die das Vertrauen der Jungen eliminieren, doch nicht irgendwelche Bankberater!
Du unterstellst hier einer ganzen Generation nicht nur schwere Manipulierbarkeit, sondern auch 1 und 1 nicht zusammenzählen zu können.

Und ja, ich sage nicht, dass es keine Wege und Lösungen gäbe - doch es wird politisch nunmal sogut wie nichts umgesetzt. Für mich zählen die Fakten, nicht Theorien über mögliche Anhebung des Pensionsantrittalters, mögliche Einfrierung der Pensionen, mögliche Haushaltsüberschüsse, mögliche strukturelle Maßnahmen zur Förderung der Frauenerwerbsquote - möglich ist viel, passieren tut zurzeit fast nichts!

Und DAS verunsichert die Jugend.
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Kicky:

Banken verharmlosen Griechen-Risiken

6
30.08.11 12:19
Trotz Millionen-Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen schlummern in den Büchern mehrerer Banken noch erhebliche Hellas-Risiken. Davor warnte nach Recherchen der Finanical Times das für die Festlegung von Bilanzierungsstandards zuständige International Accounting Standards Board (IASB). "Die Angelegenheit bereitet uns große Sorge", zitierte die FT am Dienstag aus einem Brief des IASB-Vorsitzenden Hans Hoogervorst an die europäische Wertpapieraufsichtsbehörde ESMA......

..Die Kritik des IASB bezieht sich laut FT-Bericht auf die Entscheidung einzelner Banken, auch auf die Anleihen im Handelsbuch nur 21 Prozent abzuschreiben. Der Übergang zu marktunabhängigen Bewertungsmodellen sei unangemessen, zitiert die Zeitung aus dem Schreiben Hoogervorsts.
Explizit wurde der von Hoogervorst kritisierte "Mark-to-Model"-Ansatz nur von zwei französischen Instituten gewählt, der Bank BNP Paribas und der Versicherungsgesellschaft CNP Assurances. Beide argumentierten, der Markt für griechische Staatsanleihen sei vollkommen ausgetrocknet und biete deshalb keine verlässliche Grundlage für die Bewertung der Papiere.
Neben BNP Paribas und CNP gibt es aber noch eine Reihe weiterer Institute, die letztlich zu dem gleichen Ergebnis kamen und den Wert der Staatsanleihen in ihren Handelsbüchern lediglich um 21 Prozent minderten. Die Deutsche Bank beispielsweise schrieb auf ihre "zur Veräußerung verfügbaren" griechischen Anleihen, die sie zuvor mit 735 Mio. Euro bewertet hatte, 155 Mio. Euro ab.

Auf eine Wertminderung um ein Fünftel beschränkten sich laut einer Zusammenstellung der US-Bank JP Morgan auch die französische Société Générale, die französisch-belgische Bankengruppe Dexia und das italienische Institut Intesa Sanpaolo.


Auch die Staatsanleihen im Bankbuch, die bis zur Fälligkeit gehalten wurden, wurden von den Instituten ganz unterschiedlich behandelt. Einige beschränkten die Abschreibungen auf Papiere, die spätestens am 31. Dezember 2020 auslaufen - weil die geplante Gläubigerbeteiligung nur Anleihen bis zu diesem Fälligkeitsdatum betrifft. Andere hingegen, darunter die Commerzbank, nahmen Wertberichtigungen auf sämtliche Papiere unabhängig von der Laufzeit vor.

Einige Institute haben die Folgen der geplanten Gläubigerbeteiligung noch gar nicht eingepreist. Im am 26. Juli vorgelegten Quartalsbericht der Deutschen Bank heißt es beispielsweise, die Auswirkungen des fünf Tage zuvor vorgelegten Beteiligungsmodells würden noch geprüft. Deshalb nahm das Institut zunächst nur Abschreibungen auf Anleihen im Handelsbuch vor, die rund die Hälfte des Gesamtbestands ausmachen. Auch die österreichische Erste Group teilte mit, die Folgen der Gläubigerbeteiligung würden noch geprüft.
Gar keine Angaben zur Bewertung ihrer Griechen-Anleihen machten laut der Analyse von JP Morgan die portugiesischen Banken Millennium BCP und BPI. Dabei sei das Griechenland-Engagement der beiden Institute beträchtlich, schreiben die Analysten. www.ftd.de/finanzen/maerkte/...-griechen-risiken/60097594.html
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Kicky:

Drohender Totalverlust für d. Life Trust Fonds BAC

5
30.08.11 12:32
Hamburg/Bremen, August 2011. Die Lebensversicherungsfonds des deutsch-amerikanischen Emissionshauses Berlin Atlantic Capital (BAC) befinden sich in großen Schwierigkeiten: Das Fondsmanagement bestätigte, dass den Anlegern von BAC der Verlust ihrer Einlagen droht. Gründe hierfür sind im Wesentlichen nicht rechtzeitig eingeplante Prämienzahlungen und eine sehr hohe Fremdfinanzierungsquote der Fonds.

Das 2004 gegründete Emissionshaus mit Sitz in Berlin und Atlanta ist auf Investitionen im US-amerikanischen Zweitmarkt für Lebensversicherungen spezialisiert und hat bis September 2010 insgesamt 22 Beteiligungsangebote initiiert, an denen sich rund 8.000 Anleger mit über 250 Millionen Euro beteiligt haben
www.ptext.net/pressemitteilung/...-life-trust-fonds-bac-220328

...eine Spezies von Beteiligungsmodellen, deren Anbieter in den vergangenen zehn Jahren fast 3 Mrd. Euro bei deutschen Privatanlegern einsammelten: geschlossene Fonds mit US-Lebensversicherungen. Die Fonds kaufen Amerikanern ihre Lebenspolicen ab, bezahlen die Prämien weiter und kassieren nach dem Tod der Versicherungsnehmer die Ablaufleistung. Allerdings leben die Amerikaner länger als erwartet - und bringen damit die Kalkulationen vieler Fonds ins Wanken.
Unter den besonders eifrigen Geldeinsammlern findet sich Berlin Atlantic Capital (BAC). Der Berliner Initiator legte ab 2004 sechs öffentlich vertriebene Fonds und mehrere nur für einen begrenzten Anlegerkreis gedachte Privatplatzierungen auf.
Am Dienstag und Mittwoch treffen sich Anleger auf mehreren Gesellschafterversammlungen. Dabei ist noch nicht einmal sicher, ob es ihre Fonds noch lange in der Form geben wird, wie sie sie bisher kennen. "Es ist noch unklar, wie die künftige Struktur aussehen wird", sagt Franz-Philippe Przybyl, der den Geschäftsbereich Lifetrust bei BAC leitet. Selbst das Management rechnet wohl nicht damit, dass alles beim Alten bleibt: Die Tagesordnung sieht nicht einmal die Bestellung eines Wirtschaftsprüfers für die bisherigen Fonds vor. Das ergibt nur dann Sinn, wenn eine Änderung zu erwarten ist.
Die Anleger der Lifetrust-Fonds sind Hiobsbotschaften gewohnt. Ihre Beteiligungen kamen wegen ihrer speziellen Konzeption noch stärker unter die Räder als viele andere Fonds mit US-Lebensversicherungen. 2008 schuf BAC den Policenpool LTAP Life Trust Asset Pool in den USA, der alle oder zumindest einen Teil der Policen für die Fonds kaufte und bediente. Zur Finanzierung nutzte LTAP das Kapital der Fonds und nahm zusätzlich einen Kredit auf. Ende 2010 besaß er 439 Policen mit einer Ablaufleistung von fast 1,5 Mrd. Dollar. Als das Darlehen im Juni 2010 zur Verlängerung anstand, gewährte es die US-Bank Wells Fargo nur für einige Monate. Die Policen aus dem Pool wurden im Rahmen eines Vergleichs an eine Zweckgesellschaft von Wells Fargo übertragen. Die Suche nach alternativen Finanzierungsquellen ist bis heute ungelöst.
Aus der Einladung zu den Gesellschafterversammlungen ergibt sich ein desolates Bild. Der Wirtschaftsprüfer hat seinen Bestätigungsvermerk für die Jahresabschlüsse eingeschränkt, weil der Wert der Finanzanlagen nicht beurteilt werden könne, falls die Refinanzierung scheitere. Dabei liegen die Buchwerte für die Anteile wegen der hohen Abschreibungen bei LTAP ohnehin nur noch bei ungefähr zehn Prozent der Summe, die Anleger einst investiert hatten. "Es ist unsicher, wie viel davon aufgeholt werden kann", räumt Przybyl ein.
...Die Anleger haben wenig zu erwarten, egal welche Lösung gefunden wird. Es gebe "aktuell keine Bank, die die vollständige Kreditlinie der Wells Fargo refinanzieren würde", heißt es in der Einladung. Beteilige sich ein neuer Investor an den Fonds, entfielen auf ihn schließlich fast 100 Prozent des Eigenkapitals. Für die ursprünglichen Zeichner bliebe nur ein Minianteil übrig. Bei einem Verkauf des Portfolios könne "maximal die Kreditlinie von Wells Fargo bedient werden", für die Anleger bliebe nichts übrig.

"Anlegern droht konkret der Totalverlust ihrer Einlagen", sagt Anlegeranwalt Michael Minderjahn.
www.ftd.de/unternehmen/versicherungen/...f-raten/60097583.html

und was machen die Armen nun?900 EUR Grundsicherung im Alter?incl.Miete und Heizung etc
Antworten
Malko07:

KuK Hofmarsc., bei uns ist die

10
30.08.11 12:33
längere Arbeitszeit ein ganz konkretes Gesetz. Bezüglich der Staatsverschuldung sehe ich eine positive Entwicklung. Es ist noch lange nicht geschafft aber die Umkehr hat begonnen. Und Sünden von Jahrzehnten heilt man in wenigen Jahren. Löhne können auch nur steigen wenn es "zu viel" Arbeit respektive "zu wenige" Arbeitnehmer gibt.

Und ich unterstelle nicht primär den Jungen, dass sie auf die Sprüche der Finanzmafia hereinfallen, das gilt mMn für alle Altersklassen.

Aber manchmal könnte man glauben, manche sehnen sich geradezu wieder nach einem großen europäischen Krieg um wieder von Null anfangen zu können und so wieder eine Perspektive (Von was? Von einem unsinnigen Aufbauwachstum?) zu haben.

Wir hinterlassen der Jugend nicht nur Schulden sondern auch Vermögen. Noch keine Generationen vorher konnte so viel erben. Wir hinterlassen eine gute Infrastruktur und vor allem ein friedliches Europa.

Wir haben keine heile Welt, hatten allerdings noch nie eine bessere. Und auch wenn fkuebler glaubt ich wäre ein Sofarigorist bin ich mir absolut bewusst, wie mühsam und langwierig Verbesserungen sind. Und trotzdem habe ich den Glauben daran nicht verloren.  Bei der Verschuldung drängt die Zeit wesentlich heftiger als bei der Alterssicherung. Wir sollten nicht unbedingt frühzeitig Probleme beheben wollen die nicht unbedingt auftreten werden. Bei vielen Veränderungen ist nur die schrittweise Vorgehensweise sinnvoll. Man kennt nämlich die Zukunft nie genau, versteht bis heute das Funktionieren der Wirtschaft nicht (außer Größenwahnsinnige) und sollte sich deshalb immer die Möglichkeit der Korrektur frei halten.

Demokratie ist ein langsames und mühsames Geschäft aber es gibt keine bessere Umgebung in der ich zu leben wünsche und das sogar als Sofarigorist.
Antworten
Malko07:

#87163:

7
30.08.11 12:37
Und Sünden von Jahrzehnten heilt man nicht in wenigen Jahren.
Antworten
Kicky:

R.Shiller warnt :substantial decline in equities

6
30.08.11 12:39
www.businessinsider.com/...antial-downside-for-equities-2011-8

....he believes the psyche of the investing class and the general economic participants are being negatively impacted by the economic malaise. He refers to it as a positive feedback loop that is very difficult to reverse. In equities, Shiller makes some rather alarming comments. He says the current volatility is not healthy and could very well be preceding a “substantial” decline in equities. He makes no firm predictions, but he maintains that the current fragile environment could result in major downside.

He explains why equities still appear expensive, why housing is likely to remain under pressure, why the general economy is likely to suffer a continuing malaise and why TIPS are his favorite investment currently:
pragcap.com/deep-thoughts-from-robert-shiller
Antworten
Kicky:

Warren Buffett ist ein Heuchler

4
30.08.11 12:43
www.nypost.com/p/news/opinion/editorials/...9yjJ#ixzz1WRoIlYSf
Berkshire Hathaway schuldet Steuern zurück bis 2002
We anticipate that we will resolve all adjustments proposed by the US Internal Revenue Service (“IRS”) for the 2002 through 2004 tax years ... within the next 12 months,” the firm’s annual report says.
It also cites outstanding tax issues for 2005 through 2009.....
Antworten
KuK Hofmarsc.:

Malko

10
30.08.11 12:51
Ich gesteh dir 3 Punkte zu:

- positives Denken schadet nicht
- ich seh gerade die Pensionsdiskussion zu sehr aus meiner Ösi-Sicht, die nicht 1 zu 1 auf Deutschland übertragbar ist. Wir haben hier schwere Probleme mit Frühpensionierungen (nicht selten mit 50 Jahren ohne Krankheit), ungedeckelten Persionen bei den Beamten und einer über alle stehenden Vertretung der Pensionisten durch die beiden Großparteien (Schattenregierung).
- #87164 würd ich so unterschreiben

Nichtsdestotrotz ist der Pessismus der Jungen eklatant. Und das nicht nur bzgl. staatlicher Pensionen. Irgendwie scheint diese Generation einen Instinkt zu haben, dass im Zuge der ewigen historischen Zyklen der Winter vor der Türe steht.
Doch: Ohne - anfangs meist mit Abschlägen für jeden einzelnen verbundenen - Umwälzungen und Systemzerfällen entwickelt sich auch die Menschheit nicht weiter.
Ian Morris sieht in seinem sehr empfehlenswerten (historisch-analytischem) Buch "Wer regiert die Welt?"  Gier, Faulheit und Angst als zentrale Triebfedern menschlicher Entwicklung. Veränderte Rahmenbedienungen - auch Armut und eben Angst - treiben die Gesellschaft zu neuen Denkweisen und letztendlich zu technischen und gesellschaftspolitischen Entwicklungen.
Daher: Ohne Winter kein Frühling, ohne Investitionen kein return - ohne Probleme kein Fortschritt.

Und dementsprechend hoffentlich auch: Wenn der Exekutor vor des Staates Tores steht, wird wohl auch die Politik zu handeln beginnen :-)

So, genug jetzt mit dem Geschwafel, schönen Tag noch!
Antworten
Kicky:

Italien lässt Steuer für Reiche fallen

9
30.08.11 13:01
www.reuters.com/article/2011/08/29/...et-idUSR1E7JM02220110829
The so-called "solidarity tax" on incomes above 90,000 euros will be replaced by new tax measures to combat tax evasion and by reduction in tax breaks for cooperatives, the statement said.

But it was vague on jthe details.
Antworten
permanent:

Computer bringen die Börsen ins Wanken

8
30.08.11 13:46

Superschnelle PC-Programme übernehmen die Macht an der Börse. Den High-Tech-Händlern bringt der Computer hohe Gewinne. Doch die Angst wächst, dass sie die Märkte aus dem Gleichgewicht bringen. Von Michael Maisch. Mehr…

Antworten
Pichel:

da dazu

3
30.08.11 14:14
30.08.11 09:43     DJN: Dt. Börse bietet erstmals 10 Gbit/s Handels- und Marktdatenanbindungen
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Börse erweitert ihr Portfolio für Handels-
und Marktdatenanbindungen um die Bandbreite 10 Gbit/s für die Konnektivität zum
Derivate-Markt Eurex und dem Kassamarkt Xetra. Dies teilte der Börsenbetreiber
am Dienstag mit. Die Maßnahme sei Teil der laufenden Weiterentwicklung der
Systemlandschaft der Börse, die insbesondere auf die Minimierung der
Latenzzeiten für Transaktionen und Datenfeeds abziele. Die Erhöhung der
Bandbreite auf 10 Gbit/s auf Basis von extrem latenzarmer Netzwerktechnologie
werde die Netzwerklaufzeit für Co-Location-Kunden signifikant verkürzen und die
Liquidität auf Eurex und Xetra weiter erhöhen.

 Die 10 Gbit/s Konnektivität werde auf Basis normierter Kabellängen
realisiert, so dass allen Co-Location-Kunden die gleichen Voraussetzungen für
minimale Latenz garantiert werde. Kunden, die bis zum 17. Oktober 2011 eine 10
Gbit/s Anbindung beauftragen würden, könnten diese unmittelbar ab dem
Starttermin am 12. Dezember 2011 nutzen, teilte die Deutsche Börse weiter mit.

DJG/ros

 (END) Dow Jones Newswires

 August 30, 2011 03:43 ET (07:43 GMT)
Dow Jones & Company, Inc.2011



Finanzielle Probleme lassen sich am besten mit anderer Leute Geld regeln. (J. Paul Getty)
Antworten
KuK Hofmarsc.:

Fed

2
30.08.11 14:14
FED'S EVANS - SOMEWHAT NERVOUS ABOUT ECONOMIC RECOVERY AND WHERE  WE STAND - LABOR MARKET CONSISTENT WITH BEING IN RECESSION


Quelle CNBC/ZKB
Antworten
Pichel:

Evans

4
30.08.11 14:15
Chicago Fed-Präsident Evans: Die Schuldenkrise erhöht die Herausforderungen für europäische Banken.
vor 1 Min (14:14) - Meinung
Chicago Fed-Präsident Evans: Wirtschaft bewegt sich momentan seitwärts.... Chicago Fed-Präsident Evans: Wirtschaft bewegt sich momentan seitwärts.
vor 2 Min (14:13) - Meinung
Chicago Fed-Präsident Evans: Ohne QE2 wäre die USA jetzt noch schlechter dr... Chicago Fed-Präsident Evans: Ohne QE2 wäre die USA jetzt noch schlechter dran.
vor 2 Min (14:12) - Meinung
Chicago Fed-Präsident Evans: Technisch gesehen sind wir nicht in einer Reze... Chicago Fed-Präsident Evans: Technisch gesehen sind wir nicht in einer Rezession.
vor 3 Min (14:12) - Meinung
Chicago Fed-Präsident Evans: Bin nervös wegen der Erholung in den USA. Chicago Fed-Präsident Evans: Bin nervös wegen der Erholung in den USA.
vor 3 Min (14:11) - Meinung
Finanzielle Probleme lassen sich am besten mit anderer Leute Geld regeln. (J. Paul Getty)
Antworten
KuK Hofmarsc.:

fed

8
30.08.11 14:25
Obwohl Evans bekanntermaßen Freund der Druckermaschine ist, scheint dieses CNBC-Interview kurz nach dem Nullevent Jacksons Hole unangebracht.
Was will er uns sagen?
Wir wollen Geld drucken, trauen uns aber nicht?
Wir nutzen jetzt lieber CNBC anstatt offizieller Stellungnahmen für die Kommunikation unserer Politik?
Ben und ich müssen erst noch unsere Kumpels überzeugen?

Errsicht wird scheinbar nur, was die Fed nicht will - USD flat, Futures flat, aber Gold deutlich rauf.
Unbegreifbar, dieses Vorgehen.
Antworten
permanent:

Italy Yields Fall in Auction; ECB Buys More Bonds

6
30.08.11 14:35
Italy Yields Fall in Auction; ECB Buys More Bonds
Reuters
| 30 Aug 2011 | 07:06 AM ET

The Italian Treasury sold 7.7 billion euros of bonds at an auction on Tuesday, with the yield on its benchmark 10-year bond falling to 5.22 percent, as the European Central Bank bought Italian bonds in the secondary market.

 

That level compared with a 5.77 percent gross yield Italy paid at the end of July, which was the highest in 11 years.

Yields have fallen since the European Central Bank started buying Italian and Spanish government bonds on the secondary market on Aug. 8 to ringfence the euro zone's third- and fourth-largest economies from a spreading debt crisis.

The Treasury had planned to sell up to 8 billion euros of bonds. Bids totaled 10.4 billion euros.

The European Central Bank bought significant amounts of Italian 10-year debt on Tuesday, two traders told Reuters, pushing the yield on this maturity down to 5.13 percent from 5.16 percent.

The yield stood at 5.11 percent earlier on Tuesday before a 7.7 billion euro auction of Italian debt, which analysts said drew weak demand for the first tranche of a new 10-year bond.

"We have seen central banks buying on the 10-year segment for sizeable amounts," one of the traders said.

The ECB has started buying Italian and Spanish government bonds on Aug. 8 to protect the euro zone third- and fourth-largest economies from a spreading debt crisis.

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