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Quo Vadis Dax 2009

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Passende Knock-Outs auf Deutsche Bank AG

Strategie Hebel
Steigender Deutsche Bank AG-Kurs 4,98 9,99 14,70
Fallender Deutsche Bank AG-Kurs 5,04 6,71
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VY1DES0 , DE000VY04H04 , DE000VY47ZC5 , DE000VH0XFS8 , DE000VJ52930 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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DAX 24.611,65 +2,18% Perf. seit Threadbeginn:   +393,81%
 
Marlboromann:

@MikeOS Warum kommst du nicht zum Punkt?

7
20.06.09 12:32
Du hast so schön viel hier hineingestellt, dabei kommst du nicht wirklich auf den Punkt.
Dein Senitment ist sehr schön dargestellt, du gehst auch auf alles ein, aber kurz gefasst ist es doch so, dass die Investoren noch auf ein Kaufsignal warten.

Kritik von mir an dem Senitment bei Bären und Bullenmeinung:
Sorry wenn ich es mal so auf den Punkt bringe. Im Sentiment lügt man sich doch immer eins seiner subjektiven Ansicht nach schön. Die Bären sagen jetzt geht es runter, weil das Senitment Bärenstimmung zeigt. Zeigt das Senitment Bullenstimmung ist genau das der Grund warum die Bären sagen es geht runter. Genauso gibt es Bullen die anderesrum sich in die Tasche lügen. Ich finde es deshalb zum Kotzen wenn man das Senitment als Indikator heranzieht.

Deinen Überkauften DAX finde ich viel interessanter.
Entweder sind hier zu viele Große die auf steigende Preise spekulieren oder es sind Idioten am Werk. Die Meinung kann sich da jeder selber bilden, aber der Indikator RSI ist doch besser als ein Stimmungssentiment.

Was ich vermisse, ist das die Bären sich nicht mit Dividenden, Cash Flow, Eigenkapitalbasen und KBV auseinandersetzen unter anderem. Haben die kein Bock darauf, macht das zuviel Arbeite oder können die Bären damit nicht umgehen?
Ich persönlich würde eher hiernach eine Aktie bewerten und dann kaufen oder nicht. Den ganzen Chartkramm und überverkauft unterverkauft ist totaler Schwachsinn für einen Investor, denn den interessiert das nicht, siehe Buffet und die Hamburger Logistik Firma. Kaum ist er drin explodiert der Kurs um über 80% und alle meinen es ist richtig so, denn die Firma war unterbewertet. Unterbewertet in dieser Zeit? Kann das nicht auch für viele andere Aktien sprechen?

Wenn es in der Steinzeit Aktienkurse gegeben hätte, dann würden die Bären auf diese Kurse warten und darauf bestehen. So naiv halte ich die Bären. Von aggregierten Zustand sprechen die nie.

Die Investoren gucken eher auf die 200 Linie für einen groben Überblick.

Gruß Marlboromann
Antworten
Multiculti:

Für mich ist das zünglein an der Waage

2
20.06.09 12:38
der Häuserindex,sollte da etwas positives geschen werden die Kurse nachhaltig
steigen,m.M. Multiculti
Antworten
TGTGT:

Nachrichten als unwichtiges Beigemisch

10
20.06.09 12:53
möchte dazu gerne einige Beispiele der letzten Woche nennen: Sonntag - Salzgitter rechnet mit deutlichen Verbesserung im Stahlsektor und das die Talsohle überwunden sei - Aktie fällt von 67 auf im Tief 58 Euro diese Woche..... VW Verkaufsoptionen die angeblich den Kurs unter 200 Euro drücken sollten - am Ende standen immernoch 223 Euro auf der Anzeigetafel, ein Verlust von gut 3 Prozent zum Vortag..... gute Nachrichten vom Häusermarkt - Markt fällt von 4950 auf im Tief 4790.... meine Theorie: Es MUSSTE aus Sicht der Banken fallen - scheiß egal was charttechnisch oder fundamental läuft.... für diese zählten nur die Wetten und wenn diese unter 4850 liegen muss der Markt dementsprechend in die Knie gehen. Daraus charttechnisch was zu lesen ist mMn unsinnig weil es ein Fake sein kann, da es nur durch den Verfall bedingt ist, würde dazu gerne auf den Verfall im November letzten Jahres hinweisen, damals viel der Dax von 4300 auf noch im Tief 4040 aufgrund der Wetten - schoss dannach jedoch wie den meisten hier wohl bekannt auf über 4500 Punkte - das der Verfall etwas über die zukünftige Richtung aussagt ist mMn damit nicht gegeben!!
Wer gut mit Geld umgeht, dem wird es folgen wie ein treuer Hund seinem Herrchen ^^
Antworten
börsenfurz1:

TGTGT

 
20.06.09 14:32
Nachrichten können für antizyklisches handeln allerdings sehr intressant sein!
Antworten
kalleari:

@TGTGT

2
20.06.09 15:02
Man muss die Charttechnik schon richtig anwenden. Fake ist egal. Charttechnik hilft die Trefferquote zu erhoehen. Ist es ein Fake beginnt das Spiel neu. Mit richtigem RM und MM kann man erfolgreich die Charttechnik einsetzen.

mfg
Kalle
Antworten
flatfee:

@mike os

8
20.06.09 15:12
ich lese eigentlich deine statements sehr gerne, allerdings führst du für die behauptung oben der dax sei überkauft keine begründung an.

Das einzige was man aus deinem posting lesen kann , nämlich das der dax nicht überkauft sondern ÜBERVERKAUFT ist, ist genau das gegenteil ?!

Wenn  man an den RSI glaubt (und ich kann nur davor warnen, sich nur einen bis zwei Indis anzusehen - bitte an Fehlsignale denken) stellt dein Chart + Inids eher eine Bestätigung für weiteres Aufwärtspotential dar.

Der RSI stellt im Prinzip die durchschnittlichen Aufwärtsveränderungen / durch die durchschnittlichen Abwärtsveränderungen dar. Dies meist über eine Range von 7 Tagen.

Das ergibt eine Kurve, die zwischen 0 und 100 pendeln kann. Allgemein spricht man bei einem RSI kleiner 30 von "überverkauft" und bei einem RSI grösser 70 von "überkauft".

Ein Durchschreiten der Grenze bei 30 bedeutet also charttechnisch, dass z zt bmehr Verkäufer vorhanden und eine baldige Erholung des Kurses zu erwarten sein koennte. Umgekehrt kann man bald mit negativen Kursveränderungen rechnen, wenn der RSI die obere Markierung bei 70 durchbricht.

Einige benutzen in Abweichung dazu auch Anpassungen von 40/60 oder 20/80.

Der RSI liegt bei dir bei einem Wert von 25 was also klar einer überverkauften Situation entspricht. Dies ist nicht meine Meinung, sondern leitet sich aus den von dir oben zur Verfügung gestellten Indis her.

Allerdings sollte man sich auch grundsätzlich bei der Interpretation des RSI sehr vorsichtig vorgehen, da er gerade in Kaufsituationen doch manches Fehlsignal liefert und so nutzer der siganle mitten in den abwärtssog hinein kaufen lässt.

Er kommt zwar nie zu spät, aber manchmal zu früh :-)
Antworten
flatfee:

@mike os

3
20.06.09 15:21
hier noch mal dein "behandeltes bild" RSi>70 = abwärts (lt Theorie)
Quo Vadis Dax 2009 239954
Antworten
flatfee:

sorry falsches bild

3
20.06.09 15:25
hier mit bestätigung im macd
Quo Vadis Dax 2009 239955
Antworten
TGTGT:

@kalleari

6
20.06.09 15:37
Also mMn kommt es vor allem auf die Mischng an - nur Charttechnik bringt dir nicht viel - genausowenig wie nur Ratio oder nur RSI..... man muss diese Indikatoren und "Hilfsmittel" richtig zu deuten wissen und aus den anderen Indikatotren herausschließen ob Charttechnik in diesem Fall weiterhilft oder nict. Ich bin selbst Charttechniker aber nur mit Trendlinien kannst du nicht erflogreich traden - die anderen Indikatoren helfen Fakeausbrüche oder Fehlsignale zu deuten und somit die breite Fronst von Analysemethoden miteinander zu kombinieren ist sehr wichtig!
Wer gut mit Geld umgeht, dem wird es folgen wie ein treuer Hund seinem Herrchen ^^
Antworten
MikeOS:

Sorry - meinte überverkauft

3
20.06.09 16:00
RSI unter 30!

MACD Divergenz sehr groß!
Antworten
MikeOS:

Der Ifo-Konjunktur-Index wird am Montag

3
20.06.09 16:04
veröffentlicht. Ein dritter Anstieg in Folge könnte als Ende der konjunkturellen Talfahrt gedeutet werden. So war es in der Vergangenheit jedenfalls.
Antworten
Turboschnalle:

Kann man heute auch Zertifickate kaufen?

2
20.06.09 16:13
Wie günstig sind die eigentlich so zu bekommen? Will nun auch mal richtig ran an die goldenen Eier. Hab zwar schon paar mal selber in der Probe probiert was rauszuschütteln. Bin aber doch noch recht unerfahren und unsicher wie das im Ganzen von den Interaktionen und Konditionen zu bewältigen ist.

Eine helfende Hand wäre deshalb nicht schlecht um so richtig abzusahnen

Danke!

Grüße von der Turboschnalle
Antworten
kalleari:

@TGTGT

 
20.06.09 16:15
Indikatoren gehoeren auch zur Charttechnik und sind nicht getrennt zu betrachten. Wer tradet denn nur nach Indikatoren ? Die Charttechnik gliedert sich ja auch noch in verschiedenste Gebiete.
Point & Figure,Candel, Elliot,Gann, usw.
Es gibt allerdings Leute, die erfolgreich nur
Kanaele traden.

mfg
Kalle
Antworten
rolli401:

Dow

4
20.06.09 17:07
Ich habe hier den Dow als Stundenchart. 8590 (rot gestrichelt) war für mich wieder eine wichtige Marke. In der Vergangenheit mehrfach getestet und nach unten abgeprallt. Anfang Juni ging er dann durch und hielt sich oberhalb dieser Marke. Seit dem 16. Juni wurde diese Marke wieder durchbrochen und der Dow blieb, bis auf zwei kurze Peaks, unterhalb von 8590. Seit dem 11. Juni sehe ich einen Downtrend und Dow ist an der Oberkante abgeprallt. Nach meiner Einschätzung ist 8500 nun wichtig. Sollte es drunter gehen, so sehe ich weiteres Downpotiential. Pie mal Daumen könnten dann Werte um ca. 8370 und weniger herauskommen.
(Verkleinert auf 54%) vergrößern
Quo Vadis Dax 2009 239968
Tibbveler dienen der allgemeinen Belustigung und darf der Finder mit meiner Erlaubnis gerne behalten :D
Antworten
thostar:

auch zum Dow

3
20.06.09 18:10
@rolli, woher kommt die untere Trendlinie?
Nehme an, dass es sich in etwa um diejenige handelt, die ich auch gezeichnet habe.
Ein möglicher Verlauf für die kommenden Tage: Runter in ABC-Korrektur auf 8300, Abprall an alter Trendlinie, dann Kissback, dann ??? vermute ich - wahrscheinlich endgültig runter auf neue Tiefs.
(profichart.godmode-trader.de/chart/337605)
(Verkleinert auf 77%) vergrößern
Quo Vadis Dax 2009 239973
Antworten
flatfee:

man man man

3
20.06.09 18:22
ihr begründet eure trendänderungen, kissbacks etc immer nur mit einem aspekt der charts so geht das auch nicht

@thostar nimm zu deinem chart mal slow stoch + rsi dann gibt es ein anderes bild nix mit down und kissback sondern abprall in den aufwärtskanal, denn die eingezeichnete abwärtslinie wurde durchstossen getestet und negiert - demnach wird er am unteren band abprallen
Antworten
MikeOS:

@Marlboroman: Das Sentix-Sentiment ist nicht

2
20.06.09 18:23
unbedingt als Kontraindikator anzusehen.
Am 12. Juni wurde ja veröffentlicht, dass der Dax kurzfristig fallen müsste aus Sicht der Sentix-Investoren. Tat er ja auch in der abgelaufenen Woche.
Befragt werden die Investoren beim Sentix nach taktischer und strategischer Ausrichtung. Die mittelfristige strategische Ausrichtung für Aktien war am 12. Juni positiv.
Meine Meinung zu Aktien mittelfristig ist aus der jetzigen Sicht positiv - so meine Bewertung im Sentix. Taktisch bin ich neutral eingestellt, nachdem ich zuletzt in den letzten Wochen nur bearisch gewesen bin.
Antworten
thostar:

@flatfee - indikatoren

 
20.06.09 18:47
deine Sicht ist die eines Optimisten. Ich bin sehr vorsichtig, wenn solche Trends angekratzt werden - selbst wenn der Dow wieder zurückkommen sollte, dann nur kurzfristig.
Schau dir mal die Stoch.-verläufe im Chart bei einem Downer in der annähernd gesamten Range ~80-20 an. Danach bildet sich immer ein W - und eine ABC-Welle. Und der Dow ist gerade in der B.

Und das Momentum ist negativ, das hat man auch am Freitag gemerkt, als die Erholung wieder verkauft wurde. Das nennt man Schwäche.
Ich würde das bestimmt nicht sagen, wenn der Dow nun über 8600 stünde.
Antworten
TradeForceOn.:

Live Trading Club

 
20.06.09 20:22

 

Was haltet Ihr von einer Einladung zu den kostenlosen  tf1ive Trading Webcasts  auf TradeForceOne.de ?

 

 Quo Vadis Dax 2009 6015028

Antworten
Bärenstark:

Indis!

3
20.06.09 22:27
Eine Frage an euch nehmt ihr für euer trading alle so langfristige charts zur hand?
Also ich habe meist einen chart laufen wo ein candlestick eine minute ist mit Slow Stoch Momentum und Macd
beim 2. Bildschirm wechsle ich von 5,15,30,60 hin und her ebenfalls mit den gleichen indis.
wobei ich immer versuche eine gute einstellung im Stoch zu finden die an dem Tag passt hauptsächlich im 1 und 5 min candlechart.

13,13,3 Slow Stoch
13,26,6 beim Macd sind meist die Einstellungen die gut Arbeiten.
Antworten
TGTGT:

Abgleichen der Indizes ist

8
21.06.09 00:21
intraday oft von großer Bedeutung - in der Regel kommt es im daily bzw. weekly immer zu "Trend angebenden" Indizes, seit Anfang März ist dies für uns der Nikkei und Topix, dort spielen gerade die Marketmaker, die Vola it an diesen Märkten eher gering im Vergleich zu Europa, ein Vorteil da dadurch die Schwankungen in Europa schnell zu Übertreibungen gegenüber den japanischen Indizes kommen und man somit mit einer Korrektur zum SK hin oder über Nacht rechnen kann. Zudem ist beim traden vom Dax ein Watch auf Nikkei, Dow, S und P, FTSE und Euro mMn Pflicht derzeit! Dadurch lassen sich oft gute Unstimmigkeiten zum handeln nutzen.... bin echt gespannt auf die nächste Woche nd verhalten bullisch eingestellt, denn die Japsen blieben auch übber den Verfall recht stabil - wenn diese nun nur noch leicht anziehen wird es im Euroraum und bei den Amis wieder sich angleichen denn in Japan spielt gerade die Musik was den Trend angeht!
Wer gut mit Geld umgeht, dem wird es folgen wie ein treuer Hund seinem Herrchen ^^
Antworten
Multiculti:

Was mir nicht gefällt ist

2
21.06.09 08:57
dass der DOW unter die 200 Tagelinie gerutscht ist.Multiculti
Antworten
Pilger2:

Lektüre fürs Wochenende

2
21.06.09 10:49

Nachdem ohnehin nicht viel los ist ist ein kleine Lektüre  (24 Seiten). Zusammenfassung der Researchabteilung der LBB:

-allg. Konjunkturlage

-Aktienmarkt

-Rentenmarkt

-Währungen/Rohstoffe

Das Werk enthält auch die wichtigsten Indikatoren.... eine ganz interessante Zusammenfassung über die aktuelle Lage in kompakter Form.

www.lbb.de/landesbank/de/40_kmg_lbbag/...enmonitor_aktuell.pdf

 

Antworten
börsenfurz1:

Geldabflüsse in allen Sektoren

4
21.06.09 10:56
Traderkolumne
Geldabflüsse in allen Sektoren
[15:00, 19.06.09]


Von Klaus Buhl







Klaus Buhl ist seit über 15 Jahren als Portfoliomanager und Analyst tätig und betreibt u.a. das Portal  kb-assets. Dort erhalten Sie praktische Hinweise über die sinnvolle Kombination von marktneutralen bzw. vermögensverwaltenden Strategien in Abhängigkeit vom jeweiligen Börsenzyklus. „Ich verspreche Ihnen keinen schnellen Reichtum, aber konstante Performance und regelmäßige Erträge in jeder Marktphase. Aber vor allem: Keine Verluste mehr!”




Sehr geehrte Damen und Herren,

In der nun fast beendeten Handelswoche kann ich, im Gegensatz zu den vergangenen drei Wochen, leider nicht mehr von einem sich abflachenden Aufwärtstrend sprechen. Ganz im Gegenteil notieren mittlerweile alle wichtigen internationalen Indizes unter ihren kurzfristig relevanten gleitenden 20-Tage-Linien. An dieser orientieren sich weltweit schätzungsweise 400.000 Trader! Deshalb kann ich Ihnen nur davon abraten, Ihre Handelspositionen gegen die Gewohnheit dieser großen Gruppe auszurichten. Mittlerweile haben sich einige technische Komponenten in den Märkten stark eingetrübt. Z.B. rutschte der Dow Jones wieder unter die wichtige 200-Tage-Linie, „sitzt“ aber noch auf dem bedeutenden 50-Tage-Durchschnitt. Aber auch andere Gründe sprechen trotz der Kursstabilisierung vom Donnerstag gegen eine unmittelbare Fortsetzung der Hausse. Dazu zähle ich die bedeutenden Divergenzen im RSI und im Histogramm des Macd, der den Kauf- oder Verkaufsdruck misst. Auch die beginnenden Sommermonate, die meist von leichten Kursverlusten bei austrocknendem Volumen begleitet werden, sprechen nicht für eine lineare Verlängerung der Aufwärtsbewegung. Ebenfalls kein gutes Anzeichen ist die wieder leicht anziehende Volatlität.
NYSE BPI generiert bedeutendes Verkaufssignal

Gemäß der von mir favorisierten Point & Figure-Methode, hinter der sich vor allem Relative Stärke-Betrachtungen von 40 Sektoren gegen den breiten Aktienmarkt verbergen, hat sich nach längerem Stillstand wesentliches verändert. Das von mir hier schon mehrfach angesprochene „Bullish Percent-Konzept“ ist ein Risiko-Parameter, der die Zustände eines Marktes in überkauft, neutral und überverkauft differenziert. Es handelt sich hierbei auf keinen Fall um ein Timinginstrument, sondern um einen Gradmesser für das Risiko eines Marktes. Einige Wochen verharrte der NYSE BPI auf einem stark überkauftem Niveau oberhalb der kritischen Marke von 70 %, was alleine noch kein Problem darstellt. Kritisch wird es erst, wenn die „Demarkationslinie“ von 70 % von oben nach unten durchstoßen wird und der Chart in eine O-Säule übergeht. Genau dies ist gestern an der Nyse geschehen! Dies bedeutet, dass mindestens 6% der gelisteten Werte ein frisches Verkaufssignal generiert haben und der breite Markt unter starken Kapitalabflüssen leidet. Zumindest vorübergehend ist der Ball nun in der Spielhälfte der Bären. Als Investor sollte man sich in Zeiten, in denen der NYSE BPI in einer O-Spalte verläuft zurückhalten, oder seine Positionen gut absichern. Dies ist keine Crashwarnung oder ähnliches, aber Sie sollten sich des erhöhten Risikos bewusst sein. Immerhin wechselt der breite Aktienmarkt nur durchschnittlich dreimal in „normalen“ Jahren seinen Zustand von einer O- in eine X-Spalte oder umgekehrt. Wegen seiner verblüffenden Trefferquote sollte man daher diesen Indikator niemals aus den Augen lassen!


Lesen Sie weiter: Typischer Börsenverlauf

DAX mit Verkaufsmuster im P & F Chart

Der allmähliche Kapitalabfluss aus über 40 Industrie-Sektoren an der NYSE geht natürlich auch am DAX nicht ohne Spuren vorbei. Immerhin ist der US-Aktienmarkt der tonangebende Börsenplatz, dem die anderen Märkte mehr oder weniger kongruent nachlaufen. Deutlich erkennen sie an der aktuellen O-Spalte rechts oben, dass nach wochenlanger Abstinenz mittlerweile die Bären wieder am Ball sind. Der DAX schaffte es nicht nachhaltig, den deutlichen Widerstand bei 5.150 zu überbieten und wechselte in eine O-Spalte, die das Angebot signalisiert.



Ebenfalls bildete sich ein einfaches Verkaufssignal, da die aktuelle O-Spalte die vorhergehende mittlerweile deutlich unterschreitet. Die nächste tragfähige Unterstützung liegt bei 4.650, die dann folgende erst bei 4.400. Dieses Niveau wäre das typische Anlaufziel für den DAX aus der gegenwärtigen Formation. Ob wir so weit abrutschen, hängt aber sicherlich auch mit der kommenden Quartalssaison zusammen, bzw. ob die Investoren auch zukünftig die durchwachsenen Unternehmensergebnisse ignorieren. Genau zu beobachten ist aber auch der Rentenmarkt! Denn wenn dieser nach seiner derzeitigen Erholung weiter schwächelt, könnte die Liquidität weiterhin sehr dynamisch in den Aktienmarkt strömen. Kurz bis mittelfristig tippe ich aber, dass die Bären im Vorteil bleiben!

Mit sommerlichen Grüßen aus dem Rheinland!

Ihr Klaus Buh
Antworten
thostar:

Ende des ewigen Wachstums?

2
21.06.09 12:29
Wenn ich mir die sehr übersichtlichen und prägnanten Langfrist-Charts aus Pilger's link www.lbb.de/landesbank/de/40_kmg_lbbag/...enmonitor_aktuell.pdf genauer ansehe,
komme ich immer mehr zu dem Schluss, dass eine schnelle Erholung in Form eines V nicht mehr möglich ist. Die seit Jahren eingehaltene Range vieler Kennzahlen und Indizes wurde nach unten verlassen.
Mir persönlich machen die folgenden Aspekte am meisten Sorgen:
- noch immer fallende Immobilienpreise, die den Kollaps der Schuldner weiter antreiben wird
- trotz des fröhlichen Gelddruckens kein Geldmengenwachstum im Finanzmarkt, eher das Gegenteil ist seit einigen Wochen der Fall (höhere Sparquote, Angst, etc)
- Banken verleihen ebenso weiter viel zu wenig Geld (dafür zocken sie umso mehr)

Ich persönlich komme erneut zu dem Schluss, dass Wachstum nur mit Bevölkerungswachstum machbar ist, siehe auch die japanischen Kennzahlen seit den 90er Jahren, wo zusammen mit Bevölkerungsstagnation die Stagflation herrscht.
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