Neuester, zuletzt geles. Beitrag
Antworten | Börsen-Forum
Übersicht ZurückZurück WeiterWeiter
... 2724  2725  2727  2728  ...

Der USA Bären-Thread


Thema
abonnieren
Beiträge: 156.480
Zugriffe: 27.028.227 / Heute: 4.593
S&P 500 7.266,36 -0,12% Perf. seit Threadbeginn:   +398,04%
 
Anti Lemming:

Die "Erholung" bei GM

4
01.09.10 16:47
lässt offenbar noch auf sich warten:

10:46 [GM] GM August U.S. sales down 24.9% to 185,176 units
Antworten
schlauerfuchs:

China: Gerüchte um Zentralbankchef Zhou Xiaochuan

8
01.09.10 17:24
Der USA Bären-Thread 8562515
Zhou Xiaochuan ist ein international renommierter Finanzexperte - doch plötzlich sollte er sich bei Staatsanleihen verzockt haben und auf der Flucht in die USA befinden. Die Gerüchte erwiesen sich als falsch, aber warum kamen sie überhaupt auf?
glaube, lybe, hoffnung
Antworten
musicus1:

das ist mein long......DB8LRE

3
01.09.10 17:32
Antworten
Anti Lemming:

Der Industrie-ISM wird traditionell überbewertet

10
01.09.10 17:35
Diese Tendenz stammt noch aus der Zeit, als USA eine führende Industrienation war. Heute liegt der "Manufacturing"-Anteil am US-BIP bei lediglich 11 %.

Wesentlich aussagekräftiger ist der "non-manufacturing" ISM (Dienstleistungen), der Freitag um 16:00 Uhr MEZ kommt.

Der Dienstleistungs-ISM wird Freitag mit 53.5% erwartet nach 54.3% im Vormonat. Mag sein, dass da - wie heute -gezieltes Low-Balling gespielt wird für "besser als erwartet".



Hier die ISM-Dienstleistungs-Zahlenreihe der letzten Monate:

August: 53,5 (Prognose)

Juli: 54,3

Juni: 53,8

Mai: 55,4

April: 55,4

März: 55,4

Februar: 53

Januar: 50,5

(Das dreifache 55,4 ist kein Irrtum..)

Alles in allem sieht das eher nach einer Seitwärtsbewegung aus.
Antworten
permanent:

New Job Means Lower Wages for Many

4
01.09.10 18:08

After being out of work for more than a year, Donna Ings, 47, finally landed a job in February as a home health aide with a company in Lexington, Mass., earning about $10 an hour.

Chelsea Nelson, 21, started two weeks ago as a waitress at a truck stop in Mountainburg, Ark., making around $7 or $8 an hour, depending on tips, ending a lengthy job search that took her young family to California and back.

http://www.cnbc.com/id/38952019

Antworten
Palaimon:

Unappetitliche Geschichten

9
01.09.10 18:10
http://www.rtlregional.de/player.php?id=12088

Die HSH-Nordbank-Affäre entwickelt sich immer mehr zum Wirtschaftskrimi und Vorstandschef Dirk Jens Nonnenmacher gerät dabei immer weiter unter Druck. Mittlerweile ermitteln die Staatsanwaltschaften in Kiel, Hamburg und New York.

Der HSH wird vorgeworfen, einen Ex-Vorstand bespitzelt und einem anderen Top-Manager Kinderpornos untergeschoben zu haben. Ein Desaster für die Landesbank, die nach der Finanzkrise gerade erst wieder dabei ist, auf die Beine zu kommen. Zustände, die auch die Politik nicht mehr hinnehmen will. Unsere Reporterin Eva Krell berichtet.
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
DOOMSTER:

und ab 20.00 kommt dann das Profi taking

4
01.09.10 18:52
und die FED muss die 10K stützen, mei da weiss man ganz genau warum man diesen "Monatsersten ich bin dabei" Fonds keinen Cent anvertraut.
Antworten
wawidu:

Amis "plündern" ihre Rentenversicherungen

18
01.09.10 19:00
Wie stark etlichen Amis das Wasser bis zum Hals steht, zeigt folgendes Posting von Mish:

"CNN Money reports 401(k) Withdrawals Spike

Hardship withdrawals from 401(k) retirement saving plans rose to the highest level in 10 years during the second quarter, Fidelity Investments said on Friday, in the latest sign of a dismal economy.

Fidelity reported that, as of the second quarter, 2.2% of all 401(k) participants had made a hardship withdrawal at some point over the preceding 12 months. That's up from 2% in the prior year, and was the highest level in 10 years.

At the same time, the percentage of 401(k) participants that had an outstanding loan from their account rose to a record high of 22% in the second quarter. The average loan amount was $8,650 at the end of the quarter.
Borrowing against IRAs to meet unsustainable lifestyles or to pay mortgages on underwater homes are both horrendous ideas."

(aus: globaleconomicanalysis.blogspot.com/2010/...y-from-boats.html)

Nun ja, von "plündern" kann wohl noch keine Rede sein, doch ich halte dieses Phänomen für ein starkes Indiz, dass die USA noch längst nicht aus der Talsohle raus sind. Dass 22 % der in der privaten Rentenversicherung involvierten Personen mit ihren Beitragszahlungen im Rückstand sind, finde ich schon happig. Diese Quote kommt übrigens der von Shadow Government Statistics ermittelten "realen Arbeitslosenquote" sehr nahe.

Euer Interesse möchte ich auch auf eine weitere sehr ausführliche Analyse von Mish lenken, die einen Zusammenhang zwischen den Gewinnen speziell der großen Geschäftsbanken und deren Kapitalrückstellungen für Kreditrisiken herstellt:

globaleconomicanalysis.blogspot.com/2010/...eport-reduced.html
Antworten
Stöffen:

Der Bounce erschien schon fast zwingend logisch

11
01.09.10 19:05
und es war auch in den US-Bären-Boards in den letzten Tagen so ziemlich ausgemachte Sache, dass "Da Boyz" die Sheeple nicht über das verlängerte Wochenende hinweg (am Montag ist in den USA ein Feiertag, der Labor Day, angesagt) auf einen vierstelligen Dow blicken lassen wollten. Über Shorts sollte man daher sicherlich besser ab der nächsten Woche nachdenken.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
wawidu:

perma # 68130

10
01.09.10 19:30
Dieser Artikel spricht ein großes Problem der US-Wirtschaft an: Während die Entgelte der Manager von US-Unternehmen (incl. Aktienoptionen/Boni) weiterhin, insbesondere bei denen der großen Geschäftsbanken, munter sprudeln, sind die Arbeitsentgelte beim Durchschnitt der "normalen Arbeitsnehmer" rückläufig. Viele kommen nur über Zeitarbeitsfirmen zu einem neuen Job, wobei der Arbeitsvermittler etwa ein Drittel des Lohns auf seinem Konto verbucht. In die Statistik gehen dann nicht etwa die Reallöhne der vermittelten Personen, sondern der Betrag der von den Unternehmen an die Vermittler überwiesenen Beträge ein. Bereits vor Monaten habe ich mal in einem - leider nicht mehr belegbaren - Artikel gelesen, an den Zeitarbeitsfirmen seien diverse bekannte US-Unternehmen beteiligt. Umgeht man etwa auf diesem Wege die Gewerkschaften?
Antworten
permanent:

@wawidu

11
01.09.10 19:39
Das sieht bei uns in D nicht viel anders aus.


Gruß

Permanent
Antworten
Anti Lemming:

US-Automarkt stürzt auf Niveau der 80iger Jahre

6
01.09.10 20:11
Aufschwung, wir kommen...

www.ftd.de/unternehmen/industrie/...r-80er-jahre/50164225.html
Antworten
wawidu:

zu Zeitarbeitsfirmen in USA

2
01.09.10 20:37
MANPOWER INC. ist eines der drei größten global tätigen Unternehmen in diesem Sektor:

finance.yahoo.com/q/pr?s=MAN+Profile

An diesem Unternehmen sind in erster Linie Hedgefonds beteiligt, an vorderster Front Blackrock. Aber wer steckt wohl hinter diesen Fonds?

finance.yahoo.com/q/mh?s=MAN+Major+Holders
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 342191
Antworten
pfeifenlümmel:

Die Strukturkrise

14
01.09.10 20:52

in den USA wird nicht so bald lösbar sein. Wenn man wenig selbst produziert, verlagert man die Arbeitsplätze ins Ausland. China ist der große Gewinner der amerikanischen Strukturkrise. Aber man wollte ja die Globalisierung. Lasst die fleißigen Chinesen doch für einen Hungerlohn schuften, wir ziehen den Nutzen und dürfen konsumieren. Nun ist die Quittung angekommen. Geringe Steuereinnahmen, Verringerung der Mittelschicht, Konsumeinbruch, ja sogar Notmaßnahmen gegen Verhungern. Und jetzt? Gegen Hungerlöhne kommen die amerikanischen Arbeitnehmer einfach nicht an, kein " in die Hände spucken" wird helfen können. Den Gewinn zieht eine kleine Minderheit, die übrigens die Geldhähne aufdreht, wenn es um Präsidentschaftswahlen geht. Da könnte man ja tatsächlich an das Sprichwort " eine Hand wäscht die andere" denken.

 

Reichtum verpflichtet: Der wachsende Wohlstand der Wenigen verpflichtet die wachsende Masse der Armen zu noch stärkeren Einschränkungen. ( von Pfeifenlümmel )

Antworten
wawidu:

SPY 15min

3
01.09.10 23:22
45 Minuten Future-Pumpe, und dann fehlten - wieder einmal - Anschlusskäufe.
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 342218
Antworten
wawidu:

SPX

3
01.09.10 23:36
verzeichnete heute mal wieder einen erneuten größer als 90%igen Up-Tag - ohne fundamentale Grundlage. Lediglich zwei Werte schlossen im roten Bereich.
Antworten
Anti Lemming:

SPX mit "Punktlandung" an der 50-Tagelinie

8
02.09.10 00:29
In den letzten Monaten war die - seit Mitte August wieder sinkende - 50-Tagelinie öfters für einen Abpraller nach unten gut (blaue Kreise).

Die 200-Tagelinie liegt seit dem Death Cross (Mitte Juli) deutlich höher bei 1115.

Fundamental sehe ich wenig Gründe für einen "follow through" nach oben. Der ISM-Manufacturing war zwar besser als erwartet, lag jedoch im Bereich der üblichen Werte der letzten 8 Monate (# 129). Das Low-Balling der Analysten auf 53,2 (erw.) führte nach den gemeldeten 56,3 am Aktienmarkt zu einem Short-Squeeze. US-Staatsanleihen, vorgestern noch nahe Allzeithochs, gaben aber nicht in gleichem Maße nach, wie der US-Aktienmarkt stieg. Das "große Geld" glaubt halt nicht an One-Day-Wonder.

Enttäuschend waren auch die um 1 % gefallenen Bauausgaben, die Mr. Market heute ignorierte. Bezogen auf Juli 2009 sind die Bauausgaben sogar um über 10 % gefallen (# 121). Dabei lag Juli 2009 unter Börsenaspekten noch nahe dem Krisentief.

Wo also bleibt der Aufschwung?

Auch bei den US-Autoverkäufen, die auf das Niveau der 1980-er Jahre zurückfielen (# 137) - GM verkaufte 25 % weniger als vor einem Jahr (# 126) - gab es statt Aufschwung nur das Nachfrageloch nach "cash for clunkers". Das Gleiche sehen wir im Housing-Markt, der bis zum Sommer mit 8000-Dollar-Erstkäuferzulage gepäppelt wurde (der Quartalsbericht von Case Shiller, der 4 % annualisierten Preisanstieg meldete, fiel teilweise noch in diese Zeit). Doch als die Zulagen ausliefen, fiel der US-Hausmarkt buchstäblich in einen schwarzes Loch. Das ist grundsätzlich die Crux bei jeder Form von Staats-Gepäppel: Vorgezogene Käufe (egal ob bei Autos oder Häusern) bringen ein kurzfristiges Umsatz-Strohfeuer, gefolgt von einer schweren Durststrecke.

Nimmt man dann noch die Overhead Resistance bei 1080 (50-Tagelinie) und 1115 (200-Tagelinie) hinzu, sieht es mMn nicht allzu rosig aus für eine nachhaltige Rallye.
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 342223
Antworten
permanent:

Finanzmärkte bangen um US-Städte

14
02.09.10 07:41

Die schwächelnde Konjunktur droht den billionenschweren, aber bislang wenig beachteten Markt für Kommunalanleihen in den USA zu destabilisieren. Immer mehr Kommunen können wegen fallender Steuereinnahmen die Verpflichtungen gegenüber ihren Gläubigern nicht mehr bedienen und erschüttern so das Vertrauen in die vor allem bei Privatanlegern, aber auch bei Banken beliebten Papiere.

Jüngstes Beispiel ist Harrisburg. Die Hauptstadt des Bundesstaates Pennsylvania, deren Anleihen auch in den Büchern der Commerzbank liegen, hat am späten Dienstagabend angekündigt, bis auf weiteres ihre Anleihen nicht mehr zu bedienen. Experten sehen mit dem zweitgrößten Ausfall eines kommunalen Schuldners in diesem Jahr ein Problem auf den 2,8 Billionen Dollar großen Markt zurollen. „Das ist ein schlechtes Zeichen“, sagte Alan Schankel, Geschäftsführer beim Broker Janney Montgomery Scott. „So fängt es an.“ Je mehr Kommunen diesen Weg gingen, desto einfacher werde es für andere, sich ebenso zu verhalten.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/anleihen/...m-us-staedte;2647077

Antworten
Anti Lemming:

Weitere Details zu US-Kommunalanleihen

7
02.09.10 08:20

(aus Link von Permanent)

Seit Ausbruch der Finanzkrise erfreuen sich amerikanische Kommunalanleihen allen Problemen der Städte zum Trotz vor allem bei Privatinvestoren immer größerer Beliebtheit. Denn angesichts minimalster Renditen auf Staatsanleihen und massiv schwankender Aktienmärkte werfen die Papiere gutes Geld ab, zumal die Gewinne innerhalb der USA steuerfrei sind. 2009 flossen mit knapp 70 Mrd. Dollar fast neunmal so viele Mittel in Fonds, die in diese Anleihen investieren, wie im Jahr zuvor. Während die große Masse der Anleger also in die bislang als sicher geltenden Papiere investiert, ziehen sich vorausblickende Marktteilnehmer aus dem Markt zurück. Seit November 2009 versichert Berkshire Hathaway, die Firma von US-Investorenlegende Warren Buffett, keine neu platzierten Kommunalanleihen mehr. Das Geschäft mit diesen Papieren „wirke heute wie ein gefährliches Geschäft“, schrieb er zuletzt an sein Aktionäre.

Bislang haben in diesem Jahr 46 Kommunen Anleihen im Volumen von 1,7 Mrd. Dollar nicht bedient. Das ist ein Anstieg von 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Viele haben über Jahrzehnte hinweg über ihre Verhältnisse gelebt und zahlen nun die Zeche. Die amerikanische Wirtschaft hat die Rezession in den Jahren 2008 und 2009 zwar im vergangenen Winter hinter sich gelassen, schwächelt aber seit einiger Zeit wieder bedenklich. Die Steuereinnahmen der Städte sind zusammengebrochen und erholen sich nicht. „Der Tag der Abrechnung ist nah. Auch wenn viele Kommunen in den USA das nicht wahrhaben wollen“, sagte Jeff Schoenfeld, Spezialist für Kommunalanleihen bei Brown Brothers Harriman.

Harrisburg ist das Paradebeispiel.
Rund 30 Jahre lang hat die Stadt ihre Ausgaben nicht in den Griff bekommen und zwischenzeitlich sogar ein eigenes Profibaseball-Team ihr Eigen genannt. Der Schuldendienst aus Zinsen und Tilgung überschreitet in diesem Jahr mit 70 Mio. Dollar die Einnahmen. Deshalb hat die Stadt nun beschlossen, die am 15. September fälligen 3,3 Mio. Dollar für eine 1997 begebene Anleihe nicht zu bedienen.

Antworten
Maxgreeen:

beobachtet

7
02.09.10 08:35
CNBC meldet immer von 8 - 9 die möglichen Eröffnungen der europäischen Börsen.

Für den DAX wird seit 8 Uhr angezeigt DAX open 6060 +23 Punkte ?

Hat der DAX gestern bei 6037 geschlossen ? Nein
Richtig wäre 6083 - 23 Punkte! Aber das würde bedeuten das man die Farbe rot verwenden müsste.

PS: Man sieht wie die gestrige Wende ein "inszenierte" Veranstaltung war. Schlechte oder kritische News sind seit gestern tabu. Wenn es sein muss werden auch die Zahlen verdreht. Falls das jemand auffällt sagt man, sorry "Programmierfehler".
Nur im Wörterbuch steht Erfolg vor Fleiss.
Antworten
Maxgreeen:

#68145 man hat reagiert

 
02.09.10 08:47
man hat die Anzeige getauscht, grün bleibt aber man zeigt DAX-Future -4 6072.  
:))

PS: die Anzeige des DAX-Futures vor 9 Uhr habe ich bei CNBC noch nie gesehen. Man lässt sich immer wieder etwas Neues für die Zuschauer einfallen.
Nur im Wörterbuch steht Erfolg vor Fleiss.
Antworten
permanent:

C&P

3
02.09.10 10:29

 

DAX springt nach oben

von Henrik Voigt

 

Nach der Orientierungslosigkeit der letzten Tage sprang der DAX gestern mit einem gewaltigen Satz nach oben. Direkt an den kräftigen Widerstand aus 50-Tage-Linie und einer Horizontalbegrenzung bei 6080 Punkten. Hier wird sich nun zeigen, ob es sich um ein „one day wonder" handelt oder ob mehr dahinter steckt. Einen guten Starthaben die Bullen gestern schon mal hingelegt. Einfach wird eine Rally aber nicht, wenn wieder negative Konjunkturdaten kommen sollten.

Der Stochastik-Indikator steht inzwischen auf „Kaufen", der zuverlässigere MACD-Indikator hält sich noch zurück. Möglicherweise befindet sich der DAX wieder in einer der beliebten „Ein-Wochen-Rallys", die kurz darauf schlagartig komplett wieder abverkauft werden, aber das ist reine Spekulation. Fakt ist, der Index steckt in einer Widerstandszone, aber der gestrige Kaufdruck war hoch. Kurzfristig sieht der Index neutral bis bullisch aus, mittelfristig neutral. Swingtrader haben es weiterhin scher, mit den plötzlichen Wendungen im Markt Geld zu verdienen. Ein Trend fehlt seit Monaten.

DAX im Tageschart

Der USA Bären-Thread 8565787enl.fid-newsletter.de/imgproxy/img/602573635/dax020910.png" style="max-width:560px" />

Nächste Widerstände: 6600, 6350, 6250, 6060 Punkte

Nächste Unterstützungen: 5800, 5430, 5320, 5170 Punkte

 

Herzliche Grüße und viel Erfolg,

 

Ihr Henrik Voigt.

Antworten
Anti Lemming:

Eurozone: BIP wächst um nur 1 % im 2. Q.

5
02.09.10 11:53
Erste Veröffentlichung der Zahlen zum europäischen Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das zweite Quartal 2010

Euro-Zone:

Das Bruttoinlandsprodukt ist im zweiten Quartal um 1,0 % gestiegen. Damit wurde die erste Veröffentlichung von 1,3 % leicht nach unten revidiert. Im vorangegangenen Quartal hatte das Quartalswachstum bei 0,2 % gelegen. Im Jahresvergleich liegt das Wachstum bei 1,9 % nach 0,6 % im Quartal zuvor. Hier wurde die zuvor veröffentlichte Vorabmeldung von 1,7 % revidiert.
Antworten
Anti Lemming:

IWF mahnt reiche Staaten und Anleger

9
02.09.10 12:09
Staatsverschuldung
IWF mahnt reiche Staaten und Anleger

Ökonomen des Internationalen Währungsfonds warnen, die Schuldenlast vieler Industrieländer erreiche gefährliche Dimensionen. Zugleich halten sie jedoch Ängste für übertrieben, dass Staaten wie Griechenland zahlungsunfähig werden.

Der Intenationale Währungsfonds (IWF) sendet gemischte Signale an verschuldete Industrieländer: Die Organisation warnt, etliche Staaten seien dabei, gefährlich hohe Schuldenberge anzuhäufen. Gleichzeitig spielt der IWF die Wahrscheinlichkeit von Staatspleiten herunter.

In einer von drei am Mittwoch veröffentlichten Studien argumentieren Volkswirte des IWF, Griechenland, Italien, Portugal und Japan seien am dichtesten an ihrem jeweiligen "Schuldenlimit". Darunter verstehen die IWF-Ökonomen jenen Punkt, an dem Investoren aus Sorge vor einem Ausfall die Zinsen für neue Verbindlichkeiten in unerschwingliche Höhen treiben - wobei ein Erreichen des Limits nicht zwangsläufig zu einer Panik führen müsse.

In einer zweiten Kategorie "bedrohter" Länder befinden sich demnach die USA, Großbritannien, Spanien, Irland und Island. Diese Gruppe bewegt sich auf gefährliche Schuldenausmaße zu. Die größten Spielräume, um mit neuen Bedrohungen für die globale Wirtschaft fertig zu werden, haben unter reichen Ländern nach IWF-Einschätzung Australien, Dänemark, Südkorea, Neuseeland und Norwegen.

Die Studien platzen in eine Phase erneuter Verunsicherung an den Märkten. Die Befürchtungen vieler Investoren angesichts der europäischen Schuldenkrise waren zwischenzeitlich von Sorgen um die stockende Konjunkturerholung in den USA überdeckt worden. In den vergangenen Wochen sind die Ängste aber wieder aufgeflammt.

Europäische Banken etwa aus Portugal oder Griechenland sind immer noch stark von Geld abhängig, das sie bei der Europäischen Zentralbank zu extrem günstigen Konditionen bekommen. Irlands Bonitätsnote wurde von der Ratingagentur Standard & Poor's vergangene Woche erneut gesenkt. Risikoaufschläge und Kreditderivate haben teils wieder Werte vom Frühjahr erreicht, als die Schuldenkrise ihren bisherigen Höhepunkt erreichte.

Diese Reaktion wird in einem anderen IWF-Papier für überzogen erklärt. "Obwohl die fiskalischen Fundamentaldaten herausfordernd aussehen, scheinen Marktindikatoren für Ausfallrisiken eine gewisse Überreaktion am Markt widerzuspiegeln", heißt es hier. Als Begründung führen die Experten unter anderem an, Ausfälle würden den Reformbedarf kaum lindern, da nicht die Zinslast, sondern die Primärdefizite das Problem für Industriestaaten seien. Das Primärdefizit zeigt den Fehlbetrag abzüglich der Zinszahlungen. Die politischen und ökonomischen Kosten eines Ausfalls wären zudem kaum niedriger, als jene, die ein strikter Reformkurs mit sich bringt. Ähnliche Kraftanstrengungen, wie sie nun etwa vor Griechenland liegen, seien in den vergangenen Jahrzehnten von anderen Staaten bewältigt worden.

Damit widerspricht der IWF Experten wie dem Chefökonom der Citigroup, Willem Buiter, und Harvard-Professor Kenneth Rogoff, die auch nach Verabschiedung des milliardenschweren Rettungsschirms für die Euro-Zone immer noch vor Ausfällen und Umschuldungen warnen. "Sie werden aller Wahrscheinlichkeit nach wieder in der Pleite landen", sagte Rogoff Mitte Mai mit Blick auf Griechenland.

Viele Anleger teilen diese Einschätzung. Eine Folge ist, dass Anlagen in Schwellenländern immer beliebter werden. Diese Staaten gelten aufgrund hoher Wachstumsraten und geringer Verschuldung als attraktiv. Aktien aus Schwellenländern werden relativ zu Aktien aus Industrienationen so hoch bewertet wie seit mehr als zwei Jahren nicht mehr. Der Index MSCI Emerging Markets liegt laut dem Datendienstleister Bloomberg bei dem 14,1-Fachen der Gewinne der gelisteten Unternehmen und dem 1,9-Fachen der Nettovermögenswerte. Zum Vergleich: Der breitere MSCI World liegt beim 14,9-Fachen der Gewinne und beim 1,7-Fachen der Nettovermögenswerte.

[Die Schwellenländer werden mMn stark überschätzt, dort baut sich - bei Bonds wie Aktien - die nächste Blase auf. - A.L.]

www.ftd.de/politik/international/...-und-anleger/50164320.html
Antworten
permanent:

Chemiebranche stockt auf

3
02.09.10 13:16
Druck auf allen Kesseln

Chemiebranche stockt auf

Die chemische Industrie Deutschlands strotzt nach einem überraschend starken zweiten Quartal wieder vor Zuversicht. Die Werke laufen auf vollen Touren, die Erinnerung an die Wirtschaftskrise verblasst. Der Branchenverband VCI hebt die Jahresprognose deutlich an.

Die chemische Industrie in Deutschland hat den Einbruch durch die Wirtschaftskrise fast überwunden. Im zweiten Quartal stieg die Produktion im Vergleich zum Jahresauftakt um 1,5 Prozent, teilte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) mit. Die Kapazitätsauslastung kletterte um 2,8 Punkte auf 85,6 Prozent. "Eine vergleichbare Auslastung konnte die Branche zuletzt im zweiten Quartal 2008 vorweisen", hieß es beim VCI.

Der Umsatz erreichte in den Monaten Mai, Juni und Juli diesen Angaben zufolge 41,6 Mrd. Euro und damit 5,2 Prozent mehr als im Vorquartal. Die Produktion weiteten die Chemiker um 14,2 Prozent aus und erhöhten die Erzeugerpreise um 3,4 Prozent.

Die Jahresprognose für Deutschlands viertgrößten Industriezweig hoben die VCI-Experten an. Der Verband rechnet nun für das Gesamtjahr mit einem Produktionsanstieg von elf und mit einem Zuwachs des Branchenumsatzes von 18 Prozent. Zuvor war der Verband noch von einem Produktionsplus von 8,5 und von einer Ausweitung des Umsatzes um zehn Prozent ausgegangen.

"Ein rasantes Comeback", fasste VCI-Präsident Ulrich Lehner seine Eindrücke zusammen. "Wir haben die Folgen der Wirtschaftskrise jetzt nahezu überwunden." Zwar habe die Geschwindigkeit des Wachstums inzwischen etwas nachlassen, erklärte Lehner. Aber es werde weiter aufwärts gehen.

Die weltweite Konjunkturerholung hatte zuletzt auch die Chemiegeschäfte von Branchengrößen wie BASF, Lanxess und Merck kräftig angeschoben.

Mit dem Aufschwung klettern die Preise

Bei den Erzeugerpreise geht der VCI in diesem Jahr von einem Plus von 2,5 Prozent aus. Zuvor hatten die Chemieunternehmen einen Anstieg von 1,5 Prozent erwartet. Aktuellen Zahlen der Europäischen Statistikbehörde Eurostat zufolge hat sich die Jahresteuerung der Erzeugerpreise insgesamt im Euroraum im Juli wegen der steigenden Energiepreise erwartungsgemäß beschleunigt.

Die Preise auf der Erzeugerstufe lagen um 4,0 Prozent über dem Vorjahresniveau, berichtete Eurostat. Dies entspricht der stärksten Jahresteuerung seit Oktober 2008. Im Juni hatte die Jahresrate noch bei plus 3,0 Prozent gelegen.

Verglichen mit dem Vormonat erhöhten sich die Erzeugerpreise der Industrie um 0,2 Prozent nach plus 0,3 Prozent im Juni. Volkswirte hatten im Konsens mit einem Plus von 4,0 Prozent auf Jahressicht und einem Anstieg um 0,3 prozent gegenüber dem Vormonat gerechnet.

Für die gesamte EU nannten die Statistiker für Juli einen Anstieg der Erzeugerpreise im Jahresvergleich um 4,4 Prozent nach 3,5 Prozent im Juni. Binnen Monatsfrist stiegen die Erzeugerpreise um 0,2 Prozent nach plus 0,3 Prozent im Juni.
 

Quelle: DJ/dpa/rts

Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht ... 2724  2725  2727  2728  ... ZurückZurück WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen

Neueste Beiträge aus dem S&P 500 Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
29 3.861 Banken & Finanzen in unserer Weltzone lars_3 youmake222 10.06.26 14:08
469 156.479 Der USA Bären-Thread Anti Lemming ARIVA.DE 12.05.26 18:00
  56 PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE 0815ax Lesanto 06.01.26 14:14
    Daytrading 15.05.2024 ARIVA.DE   15.05.24 00:02
    Daytrading 14.05.2024 ARIVA.DE   14.05.24 00:02

--button_text--