Neuester, zuletzt geles. Beitrag
Antworten | Börsen-Forum
Übersicht ZurückZurück WeiterWeiter
... 3044  3045  3047  3048  ...

Der USA Bären-Thread


Thema
abonnieren
Beiträge: 156.480
Zugriffe: 27.037.203 / Heute: 6.949
S&P 500 7.428,67 +0,50% Perf. seit Threadbeginn:   +409,17%
 
learner:

fkuebler #76103

8
20.02.11 22:08
"dadurch, dass man systematische Unzufriedenheit erzeugt"

Das ist exakt der Punkt, um den es geht. "Eine gesunde Wirtschaft braucht kranke Menschen!"

Leider funktioniert das so gut, weil der Mensch genetisch darauf programmiert ist sich im Kampf um den besseren Fortpflanzungspartner gegen seine Konkurrenten zu unterscheiden und letztendlich zu Gewinnen.

Die Werbung sagt uns dann, was wir besitzen müssen und wie wir auszusehen haben, damit wir für das andere Geschlecht attraktiv sind. Dafür braucht man Geld, da man sich ansonsten nicht Gesellschaftskonform darstellen kann.

Leider kann sich niemand ganz davon frei machen!
I think I spider!
Antworten
permanent:

Barclays mit Traum-Steuersatz

11
21.02.11 07:34

Barclays mit Traum-Steuersatz

Da staunt der kleine Steuerzahler: Die britische Barclays-Bank ist eines der größten Finanzinstitute der Welt. Jetzt kam heraus, dass sie 2009 nur etwa ein Prozent ihres Gewinnes ans britische Finanzamt abgeführt hat - offenbar völlig legal.

Die britische Großbank Barclays steht in ihrem Heimatland als Steuerflüchtling in der Kritik. Die Bank musste zugeben, 2009 lediglich 113 Mio. Pfund (rund 134 Mio. Euro) an Unternehmenssteuern an das britische Finanzamt abgeführt zu haben - bei einem Bruttogewinn von 11,6 Mrd. Pfund. Das geht aus einem Brief von Barclays-Chef Bob Diamond an den Labour-Abgeordneten Chuka Umunna hervor. Dieser bezeichnete die Zahlen laut Berichten in britischen Medien als "schockierend".

Niedrigverdiener müssen in Großbritannien 20 Prozent Steuern zahlen, der normale Satz für Unternehmenssteuern liegt derzeit bei 28 Prozent. Barclays generiert seine Gewinne jedoch nicht ausschließlich im Heimatland, sondern auch im Ausland - unter anderem in Steueroasen. 30 Barclays-Töchter sitzen auf der Isle of Man, 38 im Steuerparadies Jersey, 181 weitere auf den Cayman Inseln in der Karibik.

Am Samstag versuchten Demonstranten, mehrere Barclays-Filialen in London und anderen Städten Großbritannien aus Protest gegen die Steuerpolitik zu besetzen. Es gehe nicht darum, Barclays zu schaden, hieß es. Die Demonstranten eröffneten in den Bankfilialen dagegen stattdessen symbolisch Bibliotheken - um auf die Schließung öffentlicher Einrichtungen wegen des Sparkurses nach der Bankenkrise hinzuweisen.

Nach Berechnungen von Experten hat die Bank nur zehn Prozent ihrer Gewinne aus dem Jahr 2009 in Großbritannien versteuert. Es sei aber zu bezweifeln, dass nur jedes zehnte Pfund in Großbritannien verdient worden sei.

Komplexe Angelegenheit

Die Bank selbst gab an, 2009 zwei Mrd. Pfund an Steuern bezahlt zu haben, 2010 sollen es bis zu 2,8 Mrd. Pfund werden. "Die Körperschaftssteuer-Angelegenheiten eines Unternehmens mit globaler Ausrichtung wie Barclays sind sehr komplex und lassen sich nicht auf einfache Vergleiche reduzieren", hieß es in einem Statement der Bank, das dem "Guardian" vorliegt.

Steuerexperten geben zu bedenken, dass auch in der 2010er Zahl die Einkommenssteuer aus den Gehältern der Bankangestellten eingerechnet ist, die Barclays nur weitergibt. Tatsächlich aber werden sie aus der Tasche der Bediensteten selbst bezahlt.

Die Banken stehen in Großbritannien schwer unter Beschuss, weil sie als Auslöser der Wirtschafts- und Finanzkrise für die enormen Kürzungen in den öffentlichen Haushalten verantwortlich gemacht werden. "Wenn die Banken ihren ehrlichen Anteil an Steuern zahlen würden, könnten wir die schlimmsten Kürzungen vermeiden und denen, die am härtesten getroffen werden, obwohl sie nichts für die Krise können, wäre geholfen", sagte Max Lawson von der Steuerkampagne "Robin Hood".

Quelle: dpa

Antworten
permanent:

Die Schuldigen sitzen in der Politik,

14
21.02.11 07:40

in den zentralen der Banken sitzen lediglich die Profiteure der politischen Unfähigkeit.

So wie hier von WAGO ausgeführt ist es eine Schande Lebensmittel zu Treibstoffen zu verarbeiten, eine Vorgabe, vielleicht sogar gut gemeint, von unfähigen Politikern.
Banken zahlen wenig oder keine Steuern (vgl. Posting 127) weil die Politik unzählige Schlupflöcher zulässt und sich unfähig zeigt die Komplexität der Wirtschafts- und Finanzwelt zu durchblicken.
Banken nutzen die Liquidtitäsflutung zur Gewinnmaximierung und zur wilden Spekulation, aber ist es denn nicht die orginäre Aufgabe von Wirtschaftsunternehmen Gewinne zu erwirtschaften.

Banker sind vielfach von Gier getrieben und haben einen geringen moralischen Schwellenwert, sie sind jedoch nicht die Ursache der Schieflage sondern lediglich die Nutznießer.

Permanent

Antworten
geldsackfrank.:

Barclays

6
21.02.11 09:26
Sind ja Entwicklungen die es auch in D gibt:
Körperschaftsteuer und Co wurden im letzten Jahrzehnt gesenkt, die Subventionen steigen, und die Finanzhilfen gibt es noch oben drauf.
Die Steuerlast der Unternehmen sinkt, der kleine Mann zahlt die Zeche. Gebühren werden saftig Jahr für Jahr erhöht; wenn man das mal in die Inflationsrate einrechnen würde !
Nicht mal der Solidaritätszuschlag konnte wegen des verschwenderischen Umgangs mit unserem Steuergeld abgeschafft werden !
Abgaben um die man nicht herumkommt (insbesondere im (Neue) Energie Bereich) steigen munter weiter, während dem gegenüber die Unternehmen die enormen Energieverbrauch haben sogar auch hier wieder geschont werden! Der Bürger solle aber erstmal sein Häuschen wärmedämmen...
Antworten
Anti Lemming:

# 128 - Die Schuldigen sind

8
21.02.11 09:34
(in dieser Reihenfolge)


1. Die Politiker, die das hemmungslose Gezocke ermöglichen und Zockerbanken weltweit auf Kosten der Steuerzahler ausbail(t)en.

2. Die Zockerbanken, die diesen Freibrief missbrauchen - oft sogar mit "Staatsknete" (inkl. Fed und EZB)


Da allerdings die Politiker (vor allem in USA) stark im Interesse der Zockerbanken agieren (auch Merkels "Rettung des Euro" geht in diese Richtung), kann man die Zockerbanken auch als "nahezu Alleinschuldige" hinstellen. Die Politiker sind nur ihre Vasallen.
Antworten
daiphong:

ganz genau, Politik und Hemmungslosigkeit...

 
21.02.11 09:57
sagte Tante Erna auch immer.
Antworten
Malko07:

Völker haben

15
21.02.11 10:50
meistens die Politiker, die sie verdienen.

Wenn man bei uns z.B. immer Sprüche hört, dass diese wenigen Milliarden für dies oder das doch im Verhältnis zu dem was man schon alles verjubelt hat, nichts ausmachen, kommt ein absolute Verantwortungslosigkeit zum Ganzen zum Ausdruck. Wenn es dann darum geht, dem Staat die dazu notwendigen Einnahmen zukommen zu lassen sind es immer die anderen die diese aufbringen sollen. Auch bei "sozialen Wohltaten" kennen wir kein Hirn und Verstand. Es ist der Mehrheit nicht klar, dass die heutigen nicht finanzierten sozialen Wohltaten zum Zusammenbruch des Sozialsystems in der Zukunft führen werden. Explodierende Staatsverschuldung sollte dabei keine Überraschung sein. Und da wo etwas wächst, wollen viele daran mit verdienen und so wachsen auch die Banken. Auch hier gibt es etliche bei denen diese Mentalität zu Tage tritt.

Wirtschaftliche Ungleichgewichte führen auch zu einer Aufblähung der Finanzbranche. Das zusätzliche wertlose Geld, das durch die Ungleichgewichte entsteht will angelegt, vermehrt und verwaltet werden. Sowohl die Regionen die auf Kosten anderer konsumieren als auch die Regionen die diesen Schmarotzer das Geld dazu geben damit die eigne Bananenrepublik weiter funktioniert sind gleichgewichtig beteiligt. Wir gehören dabei zu den Bananenrepubliken. Eine kleine Möglichkeit der Änderung wäre z.B. einen flächendeckenden regional unterschiedlichen Mindestlohn und gleicher Lohn für Leiharbeiter vom ersten Tag an. Auch hier gibt es nicht wenige, die dies vehement ablehnen.

Wir sollte uns deshalb nicht zu einer Moralinstanz hier aufpäppeln. Das sind wir wirklich nicht. Gehen wir lieber auf Weizen und Schweinebäuche long und kaufen die Produkte bei denen Kinderarbeit beteiligt ist. Denn besser Kinderarbeit als keine Arbeit, oder? So werden in Pakistan, dank unserer Proteste die Fußbälle nicht mehr von Kindern hergestellt. Diese haben den Arbeitsplatz mit ihren Eltern in den Ziegeleien  (körperliche Schwerstarbeit) eingetauscht. Schöne moralische Welt!
Antworten
permanent:

Ifo-Index so gut wie noch nie seit Wiedervereinigu

6
21.02.11 11:02

Ifo-Index so gut wie noch nie seit Wiedervereinigung

Der Geschäftsklima-Index des Ifo-Instituts ist überraschend weiter gestiegen. Die meisten Experten trauen Deutschland ein weiteres Boomjahr zu. mehr...

Antworten
fkuebler:

Malko #132: Völlig d'accord! Nur leider gilt, ...

6
21.02.11 11:23

"Völker haben meistens die Politiker, die sie verdienen"

..., dass der Einzelne sich immer herauswindet, indem er sagt: "die anderen sind die Idioten, wegen denen es uns so schlecht geht"

Da hilft nur, das Volk zu wechseln. Dann klappt das auch wieder mit der vernünftigen Politik... ;-)

Antworten
Malko07:

#76133: Die Auftragsbücher sind

8
21.02.11 11:35
gut gefüllt und am Bau gibt es etliches, was liegen geblieben war, aufzuarbeiten. Die staatlichen Stimulationen außerhalb den USA sind weitgehend abgearbeitet, die Bremstätigkeiten sind in vielen Staaten schon längere Zeit aktiv und überwiegen in Summe wahrscheinlich schon die auslaufenden Stimulationsmaßnahmen (außerhalb den USA). Dabei gehen zwangsweise auch in den USA besonders die regionalen staatlichen Ausgaben zurück. Die Bundesausgaben werden wohl dieses Jahr nur wenig reduziert werden. Viele US-Konzerne verdienen, besonders wegen ihren Aktivitäten im Ausland, gut. Auch bei allen unseren Nachbarländern läuft die Wirtschaft sehr gut, zum Teil besser als letztes Jahr. Es sieht so aus, als ob die Weltwirtschaft dieses Jahr ganz akzeptabel abschneiden wird.
Antworten
Malko07:

fkuebler (#76134), würde

4
21.02.11 11:43
das Leben nur daraus bestehen und einziges Ziel wäre Effektivität, könnte man zustimmen.

MMn sind aber menschliche Beziehungen (Familie, Freunde, Bekannte) noch wichtiger und haben damit ihren Preis.
Antworten
permanent:

Wellenreiter, Inflation hängt als Damoklesschwert

8
21.02.11 11:55

Wellenreiter-Kolumne vom 19. Februar 2011
Inflation hängt als Damoklesschwert über Banken

In der Branche wird über den besten Start der Banken in ein neues Jahr seit Urzeiten fabuliert. In der Tat sieht es beeindruckend aus, wenn eine Deutsche Bank innerhalb von sechs Wochen um 20 Prozent zulegen kann.

Doch stellt sich die Frage, ob sich die europäische Bankenlandschaft auf Dauer weltweiten Trends entziehen kann. Die USA stellen nach wie vor eine wichtige Bankenadresse dar. Der dortige Banken-Index (KBW) legte in diesem Jahr bisher um 5,7 Prozent zu (roter Kreis folgender Chart).

Der USA Bären-Thread 9831204

Da der S&P 500 gleichzeitig um 6,8 Prozent stieg, lässt sich feststellen, dass der US-Bankensektor unterdurchschnittlich zum breiten Markt performt.

Betrachtet man die Ratio des US-Bankensektors zum S&P 500 auf einer längerfristigen Basis, so wird klar, dass die US-Banken nicht der Treiber der seit März 2009 laufenden Erholungsbewegung sind.

Der USA Bären-Thread 9831204

Der Chart zeigt, dass die Banken in den Jahren 2007 und 2008 im Rahmen der Finanzkrise deutliche Underperformer waren. Viele Banken waren auf Steuergelder angewiesen, das Finanzsystem stand vor dem Kollaps.

In den Jahren 2009 und 2010 haben die Banken ihre relative Bedeutung für den S&P 500 nicht zurückgewinnen können. Betrachtet man das Wachstum der Kreditvergabe von US-Banken, dann wir klar warum: Zwischen 1990 und 2008 wurden Zuwachsraten in einem Korridor zwischen 5 und 10 Prozent notiert. 

Der USA Bären-Thread 9831204

Aktuell bewegt sich das Kreditvergabewachstum im Bereich von 2,5 Prozent. Solange der Korridor von 5 bis 10 Prozent nicht erreicht wird, dürften die Banken Probleme haben, die relativen Verluste gegenüber dem S&P 500 aufzuholen.

Wie wahrscheinlich ist eine Rückkehr in den beschriebenen Korridor? An dieser Stelle kommt eine interessante Studie der Federal Reserve Bank of Cleveland ins Spiel. In dieser wurden die Auswirkungen von hoher Inflation auf die Gewinnmargen der Banken untersucht. Heraus kam wenig überraschend, dass ab Inflationsraten von etwa fünf Prozent Banken die Geschäftsgrundlage sukzessive entzogen wird. Grund: Bei deutlich steigenden Inflationsraten steigen die Gehälter meist nicht im gleichen Maße. Real verliert der Gehaltsempfänger Geld. Auch für in Anleihen angelegtes Kapital müssen Realverluste hingenommen werden. Dies führt dazu, dass sich die Sparbereitschaft notgedrungen verringert. An dieser Stelle kommen Kreditnehmer mit einer geringeren Bonität als üblich in den Markt. Diese können häufig ihre Kredite nicht zurückzahlen. Die Banken reagieren auf die Kombination einer niedrigeren Realverzinsung und einer geringeren Qualität der Kreditnehmer mit einer Beschneidung der Kreditvergabe.

Das Resultat ist ein geringeres Investment der Banken in den Wirtschaftskreislauf. Dies wiederum reduziert die wirtschaftliche Aktivität. Die Studie ist hier zu finden:
http://tinyurl.com/6kg69pz

Mit anderen Worten: Höhere Inflation löst Realverluste bei Arbeitnehmern eine niedrigere Realverzinsung bei Banken aus. Die Margen der Banken leiden, aber auch die „Margen“ der Arbeitnehmer. Aus einer Phase der Inflation kippt die Wirtschaft in eine Phase der Rezession.

Weiter oben haben wir bereits gezeigt, dass die aktuelle Kreditvergabeaktivität der US-Banken unterdurchschnittlich ist. Wir erwarten für die kommenden Monate anziehende offizielle US-Inflationsraten. Die 5-Prozent-Marke könnte Mitte des Jahres erreicht werden. Wenn das Kreditvergabewachstum der Banken bereits jetzt unterdurchschnittlich ist: Wie sollen die Banken eine anziehende Inflationsrate verkraften?

Fazit: Genauso wie Rohstoffe und Rohstoffaktien üblicherweise positiv mit der Inflation korreliert sind, existiert zwischen höherer Inflation (ab 5 Prozent) und Bankenperformance eine negative Korrelation. Wir nehmen das Frohlocken der Analysten über das gute bisherige Abschneiden der Banken an den Aktienmärkten als das, was es ist: Ein kurzfristiges Trommeln in einem mittelfristig schwierigen Umfeld für die Banken. Verfolgen Sie die Entwicklung der Finanzmärkte in unserer handelstäglichen Frühausgabe.

Robert Rethfeld
Wellenreiter-Invest

Antworten
Malko07:

Superbanker aus Berlusconien

3
21.02.11 12:51
Der USA Bären-Thread 9831709
Axel Weber hat sich aus dem Rennen verabschiedet, auch die Kandidaten aus Finnland und Luxemburg spielen kaum noch eine Rolle - jetzt könnte der Italiener Mario Draghi neuer Chef der Europäischen Zentralbank werden. Ein Mann aus einem Schuldenstaat müsste dann den Euro retten. Kann er das?
Antworten
fkuebler:

Malko #138: Ob der die Distanz zur Finanz-Mafia...

5
21.02.11 12:59

"In der Bankenmeile der Londoner City - wo er ein paar Jahre als Europachef der amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs arbeitete - heißt er bis heute 'Super Mario'"

... kriegen und bewahren kann?

Antworten
Malko07:

fkuebler (#76141), mMn ist es

6
21.02.11 13:11
sehr schwierig einen Fachmann für die EZB  zu bekommen, der noch nie Berührungen mit der Finanzmafia hatte. Deshalb bin ich der Meinung man sollte sie an ihren Taten und nicht nach ihren Sprüchen beurteilen. Auch hebt es mMn nicht besonders die Qualifikation wenn man die meiste Zeit im Dickdarm des Regierungschef zugebracht hat. Auf jeden Fall tanzten bei uns im Regelfall nur Flaschen rum. Die Jetzige war dabei auch noch mental unausgeglichen und hat immer das gegeißelt, das er selbst einige Zeit vorher angewandt hatte.  

Merkel und Sarkozy wären sicherlich nicht begeistert über Draghi. Ich finde, das alleine ist ein gutes Zeugnis.
Antworten
Dreiklang:

In den USA gibt es die FED und den $

11
21.02.11 13:31
in Europa gibt es die EZB und den €. In den USA gibt es QE (erst I, dann II, dann III usw.)

In Europa gibt es QE auch. (Wir sind doch nicht blöd; was die USA können, können wir auch).

Es heißt hier "unbegrenzter Tender", EFSF , demnächst "Wirtschaftsregierung" (usw.).

Wer in der EZB  unter der Wirtschaftsregierung das Festplattengeld generiert, ist egal. Es wird natürlich nach Sachlage und stets "alternativlos" regiert.
Antworten
permanent:

Ireland's Leading Party Wants New Bailout Terms

5
21.02.11 13:31
Ireland's Leading Party Wants New Bailout Terms
IRELAND, ELECTIONS, BAILOUT, EUROPE, DEBT CRISIS, BONDS, BANKS
The Associated Press
| 21 Feb 2011 | 06:09 AM ET

The leading party in Ireland's national election campaign wants to spread the pain from the nation's bank collapse to investors in bank bonds.

 

There has been much talk in the campaign leading up to Friday's national election about renegotiating the massive European Union/IMF bailout and of "burning" senior bondholders and subjecting their investments to sharp discounts.

There are widespread doubts whether Enda Kenny, leader of the opinion poll-leading Fine Gael party, can go further.

The European Commission is opposed, and investment ratings agencies have fired warning shots by further downgrading Irish bank bonds this month.

Kenny says he thinks it is "an obscenity" for taxpayers to always shoulder the burden of the bank collapse.

Antworten
pfeifenlümmel:

2 Billionen Schulden

8
21.02.11 13:33
Schulden steigen wie nie zuvor
Montag, 21. Februar 2011, 11:59 Uhr  
Diesen Artikel drucken[-] Text [+] Berlin (Reuters) - Die Rettung der angeschlagenen deutschen Banken hat die Verschuldung in Deutschland 2010 so stark in die Höhe getrieben wie noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik.
Bund, Länder und Gemeinden waren zum Jahresende insgesamt mit 1998,8 Milliarden Euro verschuldet, je Bundesbürger entspricht das 24.450 Euro, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Allein seit dem Krisenjahr 2009 stiegen die Schulden um 304,4 Milliarden Euro oder 18 Prozent. "Dies war der höchste absolute Zuwachs des Schuldenstandes in einem Jahr seit Bestehen der Statistik 1950", sagte ein Statistiker.

Wichtigster Grund für die ausufernden Schulden sind die "Bad Banks": Allein die Stützung der Hypo Real Estate und der WestLB trieben den Schuldenstand um 232,2 Milliarden Euro in die Höhe. Vor allem der Bund und die Länder mussten die Zusatzbelastungen tragen: Beim Bund stiegen die Schulden um mehr als ein Fünftel auf 1284,1 Milliarden Euro, bei den Ländern lag der Anstieg bei 13 Prozent auf 595,3 Milliarden Euro. Lediglich Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern konnten ihre Verschuldung reduzieren, während die Turbulenzen der WestLB den Haushalt Nordrhein-Westfalens stark belasteten und den Schuldenstand um zwei Fünftel in die Höhe trieben. Doch auch die Gemeinden rutschten trotz Konjunkturbelebung tiefer in die roten Zahlen: Hier legte die Verschuldung um 4,9 Prozent auf 119,4 Milliarden Euro.

In die Zahlen eingerechnet werden sowohl die Schulden am Kapitalmarkt als auch die Kassenkredite. Sie beziehen sich auf Kernhaushalte von Bund, Ländern und Kommunen sowie die jeweiligen Extrahaushalte. Die Schulden der Sozialversicherungen sind in der Statistik nicht enthalten.
Reuters
Antworten
permanent:

Rentenhändler befürchtet Unruhen im US-kommunalen

8
21.02.11 14:57

Rentenhändler befürchtet Unruhen im US-kommunalen Anleihemarkt

Von Seiten eines befragten Rentenhändlers wird am frühen Nachmittag auf die kritische Lage im Markt kommunaler Anleihen in den USA verwiesen. Es heißt, die US-Rating-Agentur Moody´s warne vor "Unruhen" in diesem Marktsegment. Hintergrund sei die Sorge, dass sich die Ausfälle mehren.

Antworten
Malko07:

Revolution gegen den Revolutionsführer

7
21.02.11 17:46
Der USA Bären-Thread 9834811
Libyen erhebt sich gegen den Diktator: Demonstranten stürmen Polizeiwachen, zünden Regierungsgebäude an. Libysche Diplomaten in mehreren Ländern schließen sich den Protesten an - doch Gaddafis Clan will bis zum Ende kämpfen. Verfolgen Sie die Ereignisse im Liveticker.
Antworten
relaxed:

Wo sind die Dip-Buyer wenn die Amerikaner feiern?

4
21.02.11 18:31
Dieses Posting enthält keine Zitate aus der NZZ.
Dr. Relaxed Strangelove
Antworten
Malko07:

Libysche Kampfjets landen auf Malta

3
21.02.11 18:33
Der USA Bären-Thread 9835378
Die Gewalt in Libyens Hauptstadt Tripolis eskaliert, das Parlament steht in Flammen. Zur gleichen Zeit landen libysche Kampfjets auf der Mittelmeerinsel Malta. Es gibt Hinweise, dass Staatschef Gaddafi auf der Flucht ist.
Antworten
Malko07:

#76146: Ohne die Amis kann man die

2
21.02.11 18:35
Lage in Nordafrika nicht bewerten.

;o)
Antworten
pfeifenlümmel:

zu #145

2
21.02.11 18:36
Von Einheimischen auf Malta weiß ich, dass Malta von Libyen bislang Öl zu einem sehr günstigen Preis beziehen konnte ( für die Elektrizitätserzeugung ). Insofern ist es gut möglich, dass Gaddafi sich nach Malta abgesetzt hat.
Antworten
musicus1:

pfeiffe,dann müssteman eigentlich brent shorten

2
21.02.11 18:50
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht ... 3044  3045  3047  3048  ... ZurückZurück WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen

Neueste Beiträge aus dem S&P 500 Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
29 3.861 Banken & Finanzen in unserer Weltzone lars_3 youmake222 10.06.26 14:08
469 156.479 Der USA Bären-Thread Anti Lemming ARIVA.DE 12.05.26 18:00
  56 PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE 0815ax Lesanto 06.01.26 14:14
    Daytrading 15.05.2024 ARIVA.DE   15.05.24 00:02
    Daytrading 14.05.2024 ARIVA.DE   14.05.24 00:02

--button_text--