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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 6.886,5 -0,46% Perf. seit Threadbeginn:   +372,01%
 
Anti Lemming:

Ich bezweifle, dass das alles finanzierbar ist

12
09.02.10 19:40
Dieser Wahnsinn - hüben wie drüben - sämtliche Probleme mit noch mehr Verschuldung und noch umfassenderen Krediten und Garantien lösen zu wollen, wird uns alle noch teuer zu stehen kommen.

Je mehr Fälle wie Dubai, Griechenland, Portugal, Kalifornien auftauchen, desto hoffnungsloser wird die Lage ingesamt. Die noch Gesunden werden von den bereits unheilbar Kranken "angesteckt". Oder glaubt jemand, dass die Griechenland-Rettung für die deutschen Staatsfinanzen vorteilhaft ist?

Man hätte nicht nur Lehman, sondern alle Zockerbanken pleite gehen lassen sollen.

Zockerstaaten wie Griechenland sollte man aus der EU rauswerfen, ehe sie mit ihrer Korruptions- und Beschiss-Mentalität den Euro versauen.
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relaxed:

#57149 Das sind dann Ich-AGs

 
09.02.10 19:41
mit einem staatlichen (oder stattlichen?) Startkapital von 100000 USD.

Das gibt es doch schon längst. ;-)))
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permanent:

Außer Gerüchten gibt es nichts

4
09.02.10 19:41
Report of EU Help for Greece Is Now Described as 'Unfounded'
ECB, LAGARDE, GREECE, ECONOMY, DEBT
Reuters
| 09 Feb 2010 | 01:33 PM ET

An apparent agreement by European governments to support struggling euro-zone member Greece was thrown into doubt after a German official called a report of the accord "unfounded."

A senior German coalition source told Reuters on Tuesday that the Euro zone governments had agreed in principle to consider various options, including bilateral aid.

 

"The decision on help for Greece has been taken in principle within the euro zone," the source said.

The comments were the first clear sign that European economic heavyweight Germany may be ready to step in to stave off a crisis of confidence in the 16-nation currency bloc that has roiled markets around the globe.

But a German government spokesman later said the comments are "unfounded.''

US stocks pared some of their gains after the latest comments on Greece. European markets, which closed before the news came out, ended flat.

Earlier, EU Economic and Monetary Affairs Commissioner Joaquin Almunia had fuelled speculation of a rescue by urging European leaders to help Athens, which is under acute pressure to rein in its swollen debt and deficit.

"I would like the leaders of Europe to say to the Greek authorities that in exchange for the efforts you are making, you are going to get support from us," Almunia told the European Parliament.

"You don't get support for free. That would simply lay the foundations for further imbalances and crisis. We have got instruments to provide that in exchange for clear commitments that they will meet their responsibilities," Almunia said.

The euro, which fell to near 9-month lows against the dollar on Friday amid worries about Greek, Portuguese and Spanish finances, hit session highs near $1.38 following the comments from the German source.

The spreads of Greek bond yields over benchmark German issues also narrowed sharply on the day.

Fiscally fragile euro-zone countries like Greece, Portugal and Spain are under intense pressure to rein in stretched budgets, aggravated by a steep economic downturn and billions of euros in stimulus spending.

 

Their financial woes have hit investor confidence in the 11-year old single currency bloc and even sparked speculation that a country could be forced out of the currency area.

The Greek troubles are expected to dominate a summit of EU leaders on Thursday that was originally intended to focus on a long-term growth strategy for the bloc.

Speculation about a Greek rescue began early in the day by news that European Central Bank President Jean-Claude Trichet was cutting short a trip to Australia to attend the special EU meeting in Brussels.

Although an ECB spokesman played down the significance of the change in travel plans, it fuelled speculation that EU action to help Greece resolve its debt woes may be forthcoming.

Meanwhile, EU policymakers continued to put pressure on Athens to deliver on its deficit-cutting plan.

The government has vowed to cut the budget deficit, which spiralled to 12.7 percent of gross domestic product (GDP) last year, below the EU's 3 percent ceiling by 2012.

On Tuesday, Finance Minister George Papaconstantinou outlined plans to freeze public sector wages and overhaul the country's tax regime in a bid to consolidate the budget.

French Economy Minister Christine Lagarde said she was confident Greece would deliver on its fiscal programme, adding that EU partners were watching the situation carefully.

ECB Governing Council member Ewald Nowotny said the central bank could not help Greece due to its no-bailout clause and any help from countries would be a political decision.

Fellow Governing Council member Erkki Liikanen told Finnish broadcaster YLE: "We wait and trust that Greece will carry out those actions it announced last week." Greek unions have threatened to intensify strikes in protest at the Greek government's wage and tax changes.

The threat of social unrest in Greece, Spain and Portugal has fuelled concern that governments may struggle to push through their austerity plans.

Antworten
Anti Lemming:

Da hat Reuters wohl mit dem PPT zusammen-

3
09.02.10 19:45
gearbeitet. Die Meldung lief just dann über den Ticker, als der DOW und Euro abzusaufen drohten.
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obgicou:

man wollte wohl die Zeit nutzen

4
09.02.10 19:47
in der Trichet noch im Flieger sitzt und nicht dementieren kann
Antworten
obgicou:

give me

3
09.02.10 19:49
the card de credit phone you merde, I have to save the EURO off the greece shepherds
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pfeifenlümmel:

Diejenigen,

9
09.02.10 19:51
die sich für die Unterstüzung Griechenlands stark machen, leiden selbt nicht. Die Zeche müssen die "normalen" Steuerzahler übernehmen, weder die Politiker noch die Boniempfänger. Volksentscheide werden nicht zugelassen, weil die Kompetenz des gemeinen Volkes angezweifelt wird.
Antworten
Malko07:

Einer der auf derartige Meldungen

7
09.02.10 19:53
herein fällt ist selber schuld. Immerhin liefen die Aktivitäten die letzten Wochen in der EU praktisch öffentlich.

Aber mit Fehlinformationen wird schon seit Jahrhunderten an der Börse dickes Geld gemacht.
Antworten
Katjuscha:

entschuldigt meine dumme Frage, aber was ist

4
09.02.10 19:54
nochmal das PPT?
glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt. (albert schweitzer)
Antworten
Eidgenosse:

Soll mir noch einer sagen dass das

13
09.02.10 19:55
noch in geordneten Bahnen vor sich geht.

Um was soll man sich denn zuerst kümmern?

Um Griechenland das gerettet werden soll, oder doch nicht?
Um Hartz 4 Kinder die mal was neues zum Anziehen brauchen?
Um Opel, die auch noch ne Milliarde oder ein bisschen mehr benötigen?
Die Steuer-CD`kaufen oder doch nicht?
Die Kommunen sind auch schon pleite?

Und das muss dann alles noch von links bis rechts abgesegnet werden.

Mag sein das die EU einen Rettungsplan hat aber so langsam überschlagen sich die Ereignisse.

Oder kommt das einem nur so vor wenn man die zuckenden Charts beobachtet?
Investiere in Bildung und Gesundheit, das kann Dir niemand nehmen.
Antworten
obgicou:

wawidu hat wirklich nicht das worst case

8
09.02.10 19:59
szenario aufgezeichnet;
nehmen wir mal an, daß High im Januar war die B(wie von wawidu eingezeichnet); die B hat alos A weniger als 62% retraced, ein ZigZag also; dann ist das worst case scenario für die C nach Neely = 162% von A; da die A  ~ 4550 miese gebracht hat, ist der worst case für die C = 4550 * 1,62 = 7371. Vom Startpunkt der B bei 6094 ergibt das ein worst case Kursziel nach Elliot für den Dax von exakt -1277 Punkten

Ein Grund mehr, wieso ich noch an ein neues Hoch in dieser Bärenmarktrallye glaube
Antworten
Anti Lemming:

Wer oder was ist das PPT

6
09.02.10 19:59
www.handelsblatt.com/finanzen/...re-hand-des-staates;1218502;0
Antworten
Malko07:

Eidgenosse, nur Geduld.

9
09.02.10 20:02
Nach der NRW-Wahl wird auch bei uns gespart werden, nicht nur in Griechenland. Die Gebühren werden weiter erhöht werden. Die Sozialabgaben werden stark ansteigen (ALV, KK). Es wird ein neues Steuergesetz verabschiedet werden welches niedrigere Steuern in der nächsten Legislaturperiode versprechen wird - allerdings unter Vorbehalt. Zum Ausgleich wird man kurzfristig die Steuern erhöhen, auch die Verbrauchsteuern über eine Reform bezüglich des 7%-Satzes.

Alles wird gut.
Antworten
Anti Lemming:

Eine Korruptions-Gebühr für Griechenland

3
09.02.10 20:09
von Deutschland erhoben, würde die verauslagten Gelder schnell wieder zurückbringen.

Die deutschen Kommunen, denen die Gewerbesteuern wegbrechen, wollen sich ja auch an Falschparkern schadlos halten..
Antworten
Kicky:

Regierungssprecher Ulrich Wilhelm

6
09.02.10 20:18
de.reuters.com/article/economicsNews/idDEBEE6180NT20100209
Antworten
permanent:

Deutschland wird für 2010 kein Defizit ausweisen

15
09.02.10 20:32

Schäuble ist maximal long auf den DAX und S&P über Futures bevor er Reuters geschickt über Umwege einen dicken Bären aufbeindet. Danach baut er schnell Shortpositonen auf um das Dementi von der Rettung verbreiten zu lassen.

Der alte Fuchs hat uns alle überrascht. Nun dürfen wir auf Steuersenkungen und ein neues Konjunkturprogamm hoffen.

Permanent

Antworten
musicus1:

es ist schon unglaublich mit welcher arroganz

9
09.02.10 20:41
die leutchen bei cnbc  diese euro krise   kommentieren...........mir bleibt die spucke weg, so lenkt man von den eigentlichen problemen ab.......
Antworten
Anti Lemming:

Das Schöne ist, dass sich die Amis damit

9
09.02.10 20:53
selber ans Bein pinkeln. Denn das "Euro is doomed"-Geschwätz stärkt den Dollar.

Ein starker Dollar und die damit verbundenen Dollar-Carrytradeauflösungen bringen die Rohstoff-Blähtrades runter - und damit auch die US-Indizes. Das ganze Reflationskonzept geht dann womöglich nicht mehr auf.
Antworten
Anti Lemming:

Bären-Tipp-Spiel

7
09.02.10 20:54
Ich tippe, dass die Last-Hour-Bären den DOW heute noch unter 10.000 (SK) schießen.
Antworten
pfeifenlümmel:

No,

 
09.02.10 20:59
eher 10150.
Antworten
daiphong:

doch recht ordentlich, der spx in euro

3
09.02.10 21:36
(Verkleinert auf 62%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 298416
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Maxgreeen:

Marketwatch unter Drogen ?

3
09.02.10 22:04
4:01p  S&P 500 Index adds 13.77 points to 2,070.51
Dieses Posting wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.
Bei berechtigten Einwänden email an be@schwer.de
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Malko07:

Die Propaganda gegen die

18
09.02.10 22:26
Eurozone wird noch wesentlich intensiver werden. Es wäre ein Glücksfall für das britische Pfund und für den US-$ wenn die Eurozone auseinander fliegen würde. Die Beiden stünden dann als ein Hort der "Stabilität" da und könnten die Verschuldung sogar noch erheblich ausweiten. Was ist aber wenn der Euro die jetzige Krise überleben würde.

Anfänglich hat kein Angelsachse dem Euro eine Überlebenschance zugebilligt. Spätestens bei der ersten Bewährungsprobe würde er auseinander fliegen. Bis jetzt hat er allerdings die Krise sehr gut durchgestanden und garantiert einen funktionierenden Markt in der Eurozone. Staaten wie z.B. Dänemark, für die der Euro Teufelszeug war, wollen jetzt beitreten. Wenn der Euro also überlebt ist in einigen Jahren das Pfund eine Witzwährung und der US-$ hat eine ernsthafte Konkurrenz. Er wird dann nicht mehr alleine Leitwährung sein - er wird ein Stück abtreten müssen.

Die Propaganda ist also absolut verständlich. Da macht es auch nichts aus wenn der $ hoch geschossen wird. Spätestens mit dem Tod des Euros wäre das eh egal. Auch die Sprüche "Deutschland wird Griechenland retten" oder "Deutschland muss Griechenland retten" zielten darauf eine Abneigung gegen den Euro in Deutschland zu erzeugen. Die historischen Abneigung der Deutschen gegenüber Südeuropa ist ja bekannt. Eine ähnliche Propaganda lief auch schon während dem Zinssenkunjungszyklus. Leider hatte damals die Propaganda Erfolg. Ich hoffe, dass es diesmal nicht so sein wird.

Ich finde wir sollten uns an de Gaulle erinnern und Großbritannien, das trojanische Pferd der USA,  aus der EU raus schmeißen.
Antworten
Maxgreeen:

passt hier auch gut rein

3
09.02.10 22:38
(Verkleinert auf 60%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 298452
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Kostolanya:

Verschiedene Gläubiger-Schuldner-Mentalitäten

10
09.02.10 22:41
Meiner persönlichen Auffassung und Erfahrung nach gibt es sehr verschiedene Gläubiger-Schuldner-Mentalitäten - sowohl im privaten Bereich als auch im geschäftlichen Bereich - übergreifend auch im Staaten- und Länderbereich weltweit.

Im günstigsten Falle ist es im Gläubiger/Schuldner Verhältnis wohl so, dass jemand, der gerade viel Geld auf dem Konto hat, einen großen Teil dieses Geldes in absehbarer Zeit selbst nicht dringend brauchen wird und bereit ist,  einem anderen, der gerade in eine Notlage geraten ist, einen Teil seines "überschüssigen Geldes" zu ausgesprochen günstigen und fairen Konditionen auszuleihen, weil er dem Schuldner "helfen" möchte, wieder auf die Füße zu kommen, und ihn nicht zu seinen eigenen Gunsten an seinen Schulden "ersticken" lassen möchte.

(Übrigens dürfte kein Gläubiger einem Schuldner einfach so "zinsfrei" Geld leihen, da das Finanzamt nach heutigem Recht sodann eine "Schenkung" unterstellt und dem Gläubiger dafür, dass er sein überschüssiges Geld nicht für
1,25 % bei irgendeiner Bank angelegt hat um diese Zinsen dann zu versteuern - im Gegenzug ca. 6 % p.a. in Rechnung stellt)...Man "darf" also gar nicht so nett sein, auch mal einem Freund, Nachbarn etc. für Nullzinsen auszuhelfen, weil man dann selbst richtig draufzahlen muss. Zumindest nicht offiziell. Eklig und perfide ist das).

Im besten Falle ist der Schuldner sehr dankbar für die Hilfe des Gläubigers, erkennt die günstigen Konditionen wohlwollend an und ist außerordentlich bestrebt, seine Schulden "gern" zurück zu zahlen.

Das wäre aber wohl die absolute Ausnahme.

Die meisten Konstellationen verlaufen irgendwie anders.

Es gibt sowohl die bösen wohlhabenden Gläubiger, die oftmals eben unerträglich hohe Zinsen für das zur Verfügung gestellte Kapital verlangen, in dem vollen Wissen, damit den Schuldner - womöglich mitsamt seiner ganzen Familie - komplett zu ruinieren, an den Abgrund zu treiben, wenn´s sein muss, verhungern zu lassen...

als aber ebenso auch durchaus die bösen Schuldner, die von Anfang an wissen, dass sie ihre Schulden niemals bezahlen können - egal ob es sich um Bankkredite, Kaufhauskredite, Kartenkredite, Mieten, Freundschaftskredite handelt - diese Schuldner aber trotzdem noch weiterhin und immer wieder an verschiedenen Stellen Schulden machen - im vollen Bewusstsein, dass alle Kreditgeber am Ende leer ausgehen werden.

Diese Schuldner denken sich einfach: Der oder die haben doch eh genug. Steht mir doch nur zu. Warum soll ich was zurück bezahlen, was ich nicht habe?

Schlimmer sind noch die Schuldner, die eigentlich das Geld haben, ihre Schulden zurück zu bezahlen, aber es einfach nicht wollen, weil sie eben auch der Meinung sind, wer in der Lage ist, Geld zu verleihen, hat es wohl nicht so nötig, dieses auch zurückhaben zu wollen.

Nun ja, da gilt es, einiges zu differenzieren - zwischen denen, die möchten und können und es auch tun, und denjenigen, die möchten aber nicht können, und denen die nie konnten und dementsprechend auch nicht möchten und natürlich denjenigen, die können, aber nicht möchten.

Wie dem auch sei - es gibt sehr differenzierte Gläubiger-Schuldner-Mentalitäten und Haltungen auf beiden Seiten.

Eine gewisse Dreistigkeit ist - außer im ganz oben beschriebenen besten Falle - meistens auf beiden Seiten zu bemängeln.

Die eine Seite (Gläubiger) verlangt oft unseriöse Wucherzinsen, die andere Seite (Schuldner) akzeptiert diese kalt lächelnd in dem Bewusstsein, dass dem Gläubiger am Ende nichts anderes übrig bleiben wird, als teilweise oder gar komplett Schulden zu erlassen, oder zumindest Zinsen zu senken, wollte er nicht selbst mit untergehen.

Natürlich gibt es aber auch jene ehrlichen und grundsätzlich aufrichtigen Schuldner, denen nichts anderes übrig bleibt, als die unseriösen Wucherzinsen in Kauf zu nehmen - aus welchen Gründen auch immer - aber, die sich fast totstrampeln, nur um ihre ZINSEN und Schulden zurück zu zahlen. Ja, diese Schuldner gibt es auch.

Am Ende heißt es aber oft nach einem möglichen Schuldenerlass: "Seid doch froh, dass wir Euch überhaupt noch was zurück zahlen" - oder auch: "Erlasst uns gefälligst alle unsere Schulden. Denn, wenn Ihr das nicht tut, bricht hier alles zusammen..."

Tja, und diese frechen Spielchen spielen nicht nur manche Private, manche Unternehmen, manche innerdeutschen Länder und Kommunen, Griechenland etc., sondern genauso gut auch die USA auf einer noch etwas anderen Ebene.

Wer es dann ganz schlau und abgezockt anstellt, fälscht sämtliche Bilanzen, Statistiken, Wirtschaftserwartungen blablabla - egal ob Bank, Unternehmen, Staat, Land und nimmt dann so dermaßen viele Schulden auf, die er entsprechend in die Bilanzen diverser anderer  wichtiger Bilanzen ;-) "verteilt", so dass er am Ende als "systemrelevant" gilt und dringend vom "Volke" - am besten noch "von anderen Völkern"! "gebailoutet" werden MUSS, damit nicht das ganze System zusammenbricht...

Bin mir nicht mehr ganz sicher, meine aber, es war IschariotMD, der diverse Links mit diversen Überschriften heute eingestellt hat, z.B. auch "Deutsche Bank "fordert" Hilfe für Griechenland"

Ich las nur diese Überschrift und dachte sofort: Okay, da hängt die Deutsche Bank aber dick drin und will sich mal wieder "ohne selbst Hilfen beantragen zu müssen" vom Staate oder von der EU "raus kaufen" lassen.

Meinen diesbezüglichen Gedankengang hat mir Malko auch blitzartig bestätigt. Er reagierte sofort mit dem m.M. nach richtigen Kommentar dazu.

Und auch AL hat wieder einen sehr treffenden kurzen Kommentar zu "Deutschland rettet Griechenland" geliefert:
"WER RETTET DEUTSCHLAND"???

Keine Frage - im Gegensatz zu vielen anderen Ländern und Staaten weltweit - geht es uns hier noch vergleichsweise ausgesprochen gut. Wenn ich mir jedoch auch unsere Infrastruktur, unsere Schulen, Unis so ansehe...oje...

In Köln kenne ich auf den Straßen, auf denen ich meistens unterwegs bin (Nord-Süd-Fahrt, Rhein-Ufer-Straße, Tunis-Straße, Aachener Straße, Militärring usw. mittlerweile "fast jedes knöcheltiefe Schlagloch" - und diese Löcher sind leider ausgesprochen häufig - und kann diesen meistens daher durch Spurwechsel ausweichen - ansonsten wären schon baldigst meine Achsen Schrott...

Nur ein kleines Dummi-Beispiel für so Vieles, was auch bei "uns in Deutschland" im Argen liegt und "nicht finanziert" werden kann.

Andererseits finanzieren "WIR" wie blöde Banken, Länder wie auch Griechenland (nur um unsere Banken und Versicherungen nicht zu gefährden ;-), marode Unternehmen, die wahrscheinlich längst zum Scheitern verurteilt sind, sollten nicht Wunder oder plötzliche innovative Geistesblitze entstehen, wie z.B. auch bei Opel etc. - WIR subventionieren u.a. neben den üblich Verdächtigen neuerdings aber auch die "Hotelbranche" - würg -

Wenn ich liebend gerne was subventionieren würde, dann wäre das z.B. Baby- und Kindernahrung (null MwSt) Kinderbetreuungsstätten, damit die Mütter zumindest die Möglichkeit wieder haben, arbeiten gehen zu "dürfen" - und das völlig ohne Eigen-Interesse, da ich selbst keine Kinder habe. Ich finde es aber trotzdem immens wichtig

Was wieder total abstrus ist. Von dem Geld, was wir selbst nicht haben, nur aufgrund unseres noch guten Rufes und dementsprechenden AAA-Rating verschulden wir uns und vor allem unsere Nachkommen auf Jahrzehnte hinaus - ABER NICHT ZUM WOHLE UNSERES LANDES - im Sinne von Kindestagesstätten, Entlastung allein erziehender Mütter, Bildung, Infrastruktur, Forschung etc.  - NEIN - WIR VERSCHULDEN uns immens NUR für die SCHULDEN ANDERER! Und das finde ich beängstigend - zumindest aber sehr bedenklich.

Und das Erstaunlichste daran ist, dass die Schuldner gar nichts anderes erwartet haben. Sonst hätten sie ihre Schulden nicht so bis zum Exzess in die Höhen getrieben. Sie haben das ganz cool und frech einkalkuliert - und - so wie es scheint, haben erst einmal wieder die "Schuldner" GEWONNEN - ich erinnere an mein Posting "Sinn und Unsinn des Sparens"...

Und das meine ich mit Gläubiger-Schuldner-Mentalitäten - es gibt solche und solche...leider immer mehr solche als solche ;-)

Eure Kosto
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