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Der USA Bären-Thread

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs auf BioNTech SE ADR

Strategie Hebel
Steigender BioNTech SE ADR-Kurs 4,91 9,83 20,40
Fallender BioNTech SE ADR-Kurs 5,60 9,29 24,41
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NG8ZDQ6 , DE000NB19883 , DE000NB4YME0 , DE000NB2RP06 , DE000NB4GMZ2 , DE000NB4PD67 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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CarpeDies:

Breaking News Goldman Sachs reports Q2 earnings

 
14.07.09 14:28
Breaking News
Goldman Sachs reports Q2 earnings per share of $4.93 on revenue of $13.8 billion; stock futures pare gains
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Knappschafts.:

Deutsche besinnen sich in der Krise auf dieFamilie

9
14.07.09 15:18
Deutsche besinnen sich in der Krise auf die Familie
Mehr als ein Drittel aller Beschäftigten spürt die Auswirkungen der Wirtschaftskrise am Arbeitsplatz - das ist das Ergebnis des zweiten "Familienmonitors". Die Familie wird demnach in der Krise für die Deutschen immer wichtiger. Ministerin von der Leyen kündigte mehr finanzielle Hilfen an.

Berlin - Die Mehrheit der Berufstätigen in Deutschland spürt von der schweren Wirtschaftskrise unmittelbar noch nichts - trotzdem ist die Familie aber für die meisten Menschen mehr und mehr das zweite soziale Netz neben den staatlichen Leistungen. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung zu Einstellungen und Lebensbedingungen von Familien in Deutschland unter dem Eindruck der Krise. Sie wurde am Dienstag in Berlin von der Geschäftsführerin des Allensbach-Instituts, Renate Köcher, und Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) vorgestellt.

Der Wirtschaftspolitik ist es relativ gut gelungen, die Bevölkerung gegen die Krise abzuschotten", sagte Köcher zu ihrer Untersuchung. Dies könne sich im Frühjahr 2010 ändern, wenn die Krise auf den Arbeitsmarkt durchschlage.

"Die Grundmelodie in der Gesellschaft ist: Auf die Familie ist in guten und schlechten Zeiten Verlass", sagte Ministerin von der Leyen.

Für den zweiten "Familienmonitor" - der erste war 2008 - wurden im April 1800 Bürger ab 16 Jahren zu verschiedenen Punkten wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Elterngeld, Betreuungsmöglichkeiten interviewt:


37 Prozent der Beschäftigten gaben an, dass sie von der Krise betroffen sind, davon viele Väter mit minderjährigen Kindern. Der Grund: Männer seien öfter als Frauen in Krisenbrachen wie Maschinen- und Automobilbau beschäftigt.

60 Prozent der Bevölkerung sind laut der Umfrage überzeugt, dass sie bei lange andauernder Krise auf die finanzielle Unterstützung der Familie setzen können. Ganz oben auf der Forderungsskala an die Familienpolitiker steht eine stärkere Förderung von Familien mit Kindern aus sozial schwachen Verhältnissen, von Alleinerziehenden und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Das auf Initiative von der Leyens in dieser Legislaturperiode eingeführte Elterngeld ist inzwischen gesellschaftlich voll akzeptiert. 77 Prozent der Befragten finden es gut.
61 Prozent klagen aber weiter über Zeitmangel für die Familie. Als Gründe für Zeitmangel in der Familie nannten die Väter laut Bundesfamilienministerium vor allem berufliche Belastung, ungünstige Arbeitszeiten und Dienstreisen. Mütter klagten neben Stress im Job über lange Wege zur Arbeit und Belastung durch Hausarbeit
Einen sehr hohen Stellenwert hat bei den Eltern auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. 74 Prozent sind damit in Deutschland noch nicht zufrieden.
Um Familie und Beruf besser vereinen zu können, setzen die meisten Eltern mit Kindern unter 18 Jahren laut Allensbach auf bessere Betreuungsmöglichkeiten: 73 Prozent fordern ausreichende Plätze in Kindergarten oder Hort, 72 Prozent sprechen sich für mehr Ganztagsbetreuung und 65 Prozent für mehr Betriebskitas aus. Zudem rufen 71 Prozent nach der Möglichkeit zu flexiblen Arbeitszeiten und 61 Prozent nach besser auf den Bedarf der Eltern abgestimmte Kindergarten- und Schulzeiten. 67 Prozent wollen mehr finanzielle Unterstützung vom Staat.
Die Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und Rezession sowie die Stabilisierung des Finanzsystems stehen auch bei Eltern mit Kindern unter 18 Jahren auf der politischen Prioritätenliste ganz oben.

Von der Leyen erklärte, trotz krisenbedingt knapper öffentlicher Kassen müsse der Staat weiter in die Familienförderung investieren. "Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind gute Rahmenbedingungen in Berufs- und Alltagsleben wichtiger denn je", sagte von der Leyen bei der Vorstellung des "Familienmonitors".

Eine Familienpolitik, welche die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermögliche und die Einkommen sichere, sei "ein wesentlicher Garant für soziale Sicherheit", erklärte von der Leyen. Zentral sei für sie das Angebot eines Teilelterngeldes, um den Bezug dieser Lohnersatzleistung bei der Geburt eines Kindes flexibler einsetzen zu können.

Auch der Kinderzuschlag für Familien mit geringem Einkommen muss laut von der Leyen ausgebaut werden. Mit der bereits erfolgten Erweiterung dieser staatlichen Familienleistung seien 250.000 Kinder aus der Armut geholt worden.

Quelle: anr/AP/AFP/dpa
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CarpeDies:

Kursfeuerwerk

5
14.07.09 15:24
aufgrund der "better than expected"-Zahlen von GS bleibt bisher aus.
Sollte es so sein, dass inzwischen jeder weiss, dass sich GS mit seinen Tricks längst von der Realwirtschaft abgekoppelt hat?
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CarpeDies:

Reuters zu GS-Gewinn

3
14.07.09 15:28
NEW YORK (Reuters) - Goldman Sachs Group Inc (GS.N) reported a stronger than forecast 33 percent rise in quarterly earnings as a strong gain in trading outweighed a one-time charge to repay government loans.

Wall Street's largest surviving investment bank reported net income for common shareholders of $2.7 billion, or $4.93 a share, compared with a pro-forma $2.05 billion, or $4.58 a share a year earlier.

Stripping out extraordinary items, Goldman earned $4.93 a share, beating analysts' consensus forecast of $3.39, according to Reuters estimates.

The following is reaction from industry analysts and investors:

RICHARD BOVE, ANALYST, ROCHDALE SECURITIES

"They outperformed everybody's expectations which is not particularly unusual. When things are going well for the company, it does tend to overshoot on the upside. Trading was strong and investment banking was strong particularly in equities. Equities was the driver. I think it's a pretty strong signal that other capital market companies will do well.

KEITH DAVIS, AN ANALYST AT FARR, MILLER & WASHINGTON, IN WASHINGTON D.C.

"They are pretty strong. They look like a blow out to me, but I don't think it should be a big surprise to anyone.

"The environment is very conducive to the type of things they do. Spreads are very wide, fixed income and equity issuances have been pretty strong, so it doesn't surprise me.

"The question would be now how repeatable are these results, how sustainable in this environment, and I think the run up in the stock suggests that a lot of these good news is probably already in the stock.

"You should see positive results from Morgan Stanley, the capital markets side of JPMorgan Chase, the capital markets businesses at Citi and some other large commercial banks as well, but Goldman is the best pure play."

WILLIAM SMITH, CHIEF EXECUTIVE OF SMITH ASSET MANAGEMENT IN NEW YORK

"They're terrific numbers...I think things are very fragile but they manage to make money in all environments which is what you're supposed to do."

"I think you're going to see absolutely enormous numbers coming out of the money centers, including Citigroup."

"The fact is that as you have stabilization and as credit spreads tighten, we still have a steep yield curve for the traditional banks and trading activity has exploded. These are things you need to happen. The toxic assets on the banks' balance sheets all of a sudden aren't so toxic. One by one you're going out and shooting all the bear arguments... The fact is, these aren't zombie banks, the toxic assets have proved not to be toxic -- more undervalued."

"Goldman should be celebrated, not demonized."

(Reporting by Elinor Comlay, Sweta Singh and Juan Lagorio)
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Knappschafts.:

BGH-Urteil: Bank muss Anleger vor Gefahren warnen

11
14.07.09 15:36
BGH-Urteil
Bank muss Anleger vor Gefahren warnen

Verlangt ein Kunde eine sichere Geldanlage, muss der Berater ihn genau über das Risiko eines möglichen Vermögensverlusts aufklären. Das entschied der Bundesgerichtshof

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Rechte von Anlegern gestärkt. Wollen Kunden ihr Geld ausdrücklich sicher anlegen, muss die Bank sie genau darüber informieren, welche Verluste sie im Fall einer Insolvenz selbst zu tragen haben. Das entschieden die Richter in einem am Dienstag verkündeten Urteil. Sie gaben damit der Klage von zwei Kundinnen der 2003 insolvent gewordenen Dresdner BFI Bank statt.

Das Kreditinstitut war nicht dem üblichen Einlagensicherungsfonds der Banken angeschlossen, sondern garantierte seinen Kunden im Insolvenzfall nur den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestbetrag von 20.000 Euro. Gegenüber Kunden, die ihr Geld erklärtermaßen sicher anlegen wollen, hätte die Bank dem BGH zufolge besonders auf ihre begrenzte Absicherung hinweisen müssen.

Die beiden Frauen hatten 80.000 und 160.000 Euro in Sparbriefen und Festgeld angelegt, waren aber, so sagten sie, nicht ausdrücklich auf die eingeschränkte Sicherheit hingewiesen worden, obwohl sie ausdrücklich auf eine sichere Geldanlage Wert legten. Als die Bank insolvent wurde, büßten sie einen erheblichen Teil ihres Vermögens ein.

Die BFI Bank hatte zwar in ihren Geschäftsbedingungen formal korrekt auf die eingeschränkte Absicherung hingewiesen, aber den Richtern reichte das nicht aus. Letztgültig entschieden ist der Fall damit aber noch nicht. Jetzt muss das Oberlandesgericht Dresden erneut prüfen, ob die Kundinnen tatsächlich unzureichend beraten worden sind.

Auch andere Urteile hatten in den vergangenen Wochen Anlegern Recht gegeben, die gegen ihre Bank klagten. Das Hamburger Landgericht entschied Ende Juni, die Hamburger Sparkasse müsse einen Käufer von Zertifikaten der insolventen Bank Lehman Brothers entschädigen. Anfang Juli bestätigte das gleiche Gericht den Anspruch einer weiteren Klägerin auf Schadenersatz.

Quelle: dpa
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Contrade 121:

GS Zahlen

13
14.07.09 15:38

soeben mal einen Blick drüber geworfen: Also es ist schon beeindruckend was die Goldmänner da geliefert haben. In einem Quartal fast $14 Mrd. nur mit Fixed Income - also das ist absoluter Rekordwert und sicherlich eine Ausnahme.   Aber der Reihe nach: Super-Ergebnis im Investment Banking - Underwriting und Advisory: $2,3 Mrd.; Equities Handels- und Kommisionsgeschäft: $5,2 Mrd.; Vermittlungsergebnis $3 Mrd. Und dieses Hammerergebnis mit Fixed Income von beinahe §14 Mrd.

Losses: $1,4 Mrd. mit Real Estate Transaktionen

Der größte Kostenblock sind natürlich die Compensations, wer hätte das gedacht mit fast $7 Mrd. bei 29.000 Mitarbeitern, kein schlechter Verdienst (ich meine die Putzfrau hat auch ordentlich verdient).

Abschreibungen? Denkste... lapidarer Hinweis auf die MD&A papers, die nur Analysten zugänglich sind. Ansonsten unerklärte Umwidmungen. Gesamtbetrag der Wertberichtigung rund $ 400 Mio. Wer das glaubt soll die Hand heben, dann kriegt er sie gleich abgehackt!

Alles in Allem, starkes Ergebnis. Die waren bei jeder Kapitalmarkttransaktion dabei - von IPO's über M&A-Deal-Beratungen als auch bei Emission von Staatspapieren (nicht nur US-Emissionen).

In der Tat ist fraglich, wieviel von diesen Geldern von der US-Regierung kam - immerhin hat sie sich ständig per Commercial Papers bzw. Treasuriers refinizert. Bei der aktuellen Neuverschuldung muss das eine Menge an Provisionsgeldern für GS bedeutet haben. Ein Schelm, wer dabei böses denkt.

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Eidgenosse:

Goldman-Manager machen trotz Staatshilfe Kasse

7
14.07.09 16:03
Goldman-Manager machen trotz Staatshilfe Kasse
14.07.2009 14:05

Milliardenspritzen vom Staat einerseits, millionenschwere Aktienverkäufe von Top-Managern andererseits: Die Führungsriege der US-Investmentbank Goldman Sachs hat laut einem Zeitungsbericht über Monate hinweg Papiere ihres Hauses für rund 700 Millionen Dollar (500 Mio Euro) verkauft. In der selben Zeit hatte die Bank zehn Milliarden Dollar Steuergelder von der US-Regierung als Krisenhilfe in der Kasse.

www.cash.ch/news/alle/...en_trotz_staatshilfe_kasse-819733-448
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Anti Lemming:

Phallische Verrenkungen

10
14.07.09 17:43
Der Rinderwahn ist in den Schwanz gefahren. Bären-Jungfrauen sollten sich vorerst in ihrer Grotte verkriechen, bis Goldman "gekommen" ist.
Der USA Bären-Thread 245330
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Anti Lemming:

Bilanzaufweichung nun auch bei EU-Banken

9
14.07.09 18:09
fehlt nur noch, dass die EZB 100-Euro-Scheine im Tausch gegen 10-Euro-Scheine an jedermann rausgibt...



FTD
Fair-Value-Diskussion
Laxere Bilanzierung für Europas Banken

US-Finanzhäuser erfreuen sich bereits an gelockerten Rechnungslegungsstandards, da sollen die europäischen Konkurrenten nicht darben: Auf Drängen aus Berlin und Paris schlägt das Bilanzgremium IASB vor, die Vorschriften für Wertpapiere zu ändern.

Das Bilanzgremium International Accounting Standards Board (IASB) plant eine Lockerung der Regeln für die Bewertung von risikobehafteten Wertpapieren bei Banken und Versicherern. Die in London ansässige Institution, die für die Ausarbeitung der internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS/IAS verantwortlich ist, veröffentlichte am Dienstag entsprechende Vorschläge.

Das IASB gibt damit dem Drängen vieler EU-Mitgliedsstaaten nach, vor allem Deutschland und Frankreich. Diese hatten gefordert, die europäischen Vorschriften denen in den USA anzugleichen. Dort wurden die Regeln bereits im April gelockert. In der Kritik steht das Prinzip des "Fair Value", das eine kontinuierliche Bewertung zum jeweiligen Marktwert vorsieht. In der gegenwärtigen Krise hatte das angesichts illiquider und fallender Märkte zu Abschreibungen geführt.

Skeptiker bemängeln jedoch, dass Lockerungen die Transparenz schmälern - und die Bilanzen etwa von US-Banken nicht mehr mit jenen ihrer europäischen Konkurrenten vergleichbar sind. Versuche, die Institute von risikobehafteten Wertpapieren zu entlasten - beispielsweise durch die Auslagerung in Bad Banks - kommen in vielen Ländern nicht in Gang. Das liegt unter anderem daran, dass die Geldhäuser sich mittlerweile wieder stark fühlen.

Die nun angedachten europäischen Regelungen, die bereits für das laufende Jahr angewendet werden können, reduzierten die Komplexität bei der Bilanzierung, teilte das IASB mit. Zudem werde es für Investoren einfacher, bestimmte Finanzprodukte von Banken besser einschätzen zu können. Ab 2012 sollen die neuen Vorschriften für alle Institute verbindlich gelten. Damit die Regeln in der EU angewendet werden können, müssen die Mitgliedsstaaten sie noch absegnen...

www.ftd.de/politik/international/...Europas-Banken/540056.html
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Contrade 121:

IFRS - Zirkus

13
14.07.09 18:35
Es ist schon eine Sauerei was man mit diesem IFRS anstellt. Was eine Bilanzierungserleichterung und vor allem ein Rechnungungslegungsstandard für erhöhte Transparenz werden sollte, verkommt immer mehr und mehr zu einem "lebendem und sich ständig ändernden" Standard. Dies situationsbezogen. IFRS 3 (R) und IFRS 10 wurden an so vielen Stellen geändert, dass eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse auf mehrjähriger Basis nicht mehr gegeben ist.

Ich war letzte Woche in der Schweiz. Dort stellen immer mehr und mehr Unternehmen von IFRS zurück auf Swiss GAAP bzw. Swiss FER. Zwar sind die Schweizer dabei nicht autark, aber zumindest ist die Vergleichsbasis auf mehrere Jahre gesehen, die selbe.
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Malko07:

#46359: Die Banken und Versicherungen

16
14.07.09 18:50
haben massenweise Schrott im Keller liegen. Dieser Schrott wird, je nach Laufzeit, demnächst oder auch erst in 20 Jahren fällig. Würde dieser Schrott sofort marktgerecht bewertet, müssten massenweise Banken schließen. Da das Schließen nicht möglich wäre, müsste der Steuerzahler dafür gerade stehen. Die neuen Bilanzierungsregeln sind nicht anderes als eine integrierte Bad Bank, bei der der Steuerzahler, mindestens anfänglich, nicht beteiligt ist. Der Konzern muss über die Jahre/Jahrzehnte für seine Fehlgriffe gerade stehen. Ich finde diese Neuregelungen nicht so schlecht. Auch heute noch gute Papiere können morgen Schrott sein und umgekehrt. Der Versuch der marktnahen Bewertung, den es früher so nicht gab, ist bei vielen Vermögenswerten eh nicht möglich da es einen klassischen Markt oft gar nicht gibt.

Als "normaler" Bürger muss man allerdings aufpassen bei welcher Bank man sein Geld anlegt. Überraschungen sind immer möglich. Mancher Zombie könnte plötzlich als tot erklärt werden.

Der Politik ist es ja nicht genommen sinnvolle Regulierungen einzuführen, die großen Tanker zu zerlegen und bestimmte Geschäfte zu verbieten. Das würde ich als sinnvoller betrachten wie das unendliche Rumspielen an den Bewertungsregeln.
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Malko07:

#46361: Kleiner Nachtrag

10
14.07.09 19:20
In der ersten Jahreshälfte 2007 liefen hier Diskussionen, die IAS/IFRS und US-GAAP bezüglich der Bewertung von Vermögen als Teufelszeug darstellten. Für einige, die damals HGB als das alleinig Seligmachende ansahen, sind HGB-ähnliche Bewertungsregeln heute Teufelszeug.

Ich selbst bezweifele., dass eine sinnvolle Bewertung von Vermögen überhaupt möglich ist. Wenn ich 20% von Siemens besitze und wegen Liquiditätsengpässen zum Verkauf gezwungen werde, wird dann eine vorherige Bewertung irgendwas mit der Realität zu tun gehabt haben?
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Stöffen:

Wie, ist die Goldman-Rally schon vorbei?

12
14.07.09 20:44
Ich finde es prächtig, wenn sich der Markt nun sehr auf die positiven Geschäftsabschlüsse einzelner großer Finanz-Institute, die eine sehr große Nähe zum Zentralbankensektor haben, fokussiert. Dass ohne die intervenierende Funktion der Zentralbanken und der Regierungen, dass ohne die erheblichen Bilanzerleichterungen ein Gutteil der Ergebnisse gar nicht möglich gewesen wären, nun, das wissen wir bereits und vernachlässigen es jetzt mal an dieser Stelle, schauen einfach auf die künftigen Probleme, welche die Finanz-Branche noch in der Breite bekommen wird.

Beispielhaft sei hier angeführt, dass die scharfen Auswirkungen der Rezession in den kommenden Monaten erst richtig spürbar werden, wenn die Zahl der Unternehmenspleiten drastisch zunimmt. Die Institute müssten dann viele ausfallende Kredite abschreiben beziehungsweise ihre Risikovorsorge deutlich erhöhen. Was das für die kommenden Ergebnisse bedeuten wird, ist unschwer zu erraten.

Der nach eigenen Angaben Weltmarktführer im Kreditversicherungsgeschäft, Euler Hermes, warnte neulich vor einem "Insolvenzschock" in Deutschland und geht davon aus, dass die Zahl der Unternehmenspleiten in diesem Jahr um 20 Prozent auf 35.000 nach oben schnellen wird. Für 2010 sieht Euler Hermes gar 39.000 Unternehmen in ihrer Existenz gefährdet. In vielen Länder der EU sieht es nicht wesentlich anders aus. Die Perspektive für die USA besagt, dass die Firmeninsolvenzen noch um 44,7 Prozent in 2009 steigen, aber in 2010 leicht rückläufig sein werden. Es sollte also nicht verwundern, wenn für die in der Unternehmensfinanzierung stark engagierten Banken das dicke Ende erst noch bevorsteht.

www.eulerhermes.de/de/dokumente/...olvenzprognose-20090604.pdf

Übrigens hier noch ein Schmankerl:

While the crash only took place six months ago, I am convinced we have now passed through the worst — and with continued unity of effort we shall rapidly recover. There has been no significant bank or industrial failure. That danger, too, is safely behind us.”

President Herbert Hoover, May 1, 1930
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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pfeifenlümmel:

Noch Fragen?

12
14.07.09 21:35
Nadelstreifenaffen sitzen schon wieder in den Baumkronen.

Die Banken scheinen diesen Zustand auszublenden und beginnen wieder, sich zu gebärden, wie man das bei Milliardengewinnen und 25 Prozent Eigenkapitalrendite eben so macht: hohe Boni zahlen. Geht ja wieder, wenn das Steuergeld zurückgezahlt worden ist. Sie leben gefährlich. Viele Steuerzahler dürften sich fragen, wozu sie die Branche eigentlich subventioniert haben - zumal, wenn die Krise sie mittlerweile ihren Job gekostet hat.

www.ftd.de/meinung/kommentare/...f-dem-D%E9j%E0-Vu/539939.html
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Contrade 121:

USA Probleme

9
14.07.09 22:14
Wie ich diese Regierung auch schätze, angesichts der Tatsache dass sie im Vergleich zur letzten mit teilw. guten Leuten besetzt sind, so kann ich manche Dinge auch nicht verstehen.

Nachdem sie ein Loch zumachen, öffnet sich schon das nächste: CIT - Millionen amerikanischer Small-Caps sind regelrecht angewiesen an Bridge-, Anschluss- und sonstige Geschäftsfinanzierung. CIT ist in ihrer  Kreditgeberfunktion wegen zahlreicher Kreditausfälle pleite. Die Großbanken dagegen, die Institute die Milliarden Steuergelder als Stützung erhalten haben machen einen auf Rekordquartalsgewinne und TARP-Repayment. Unternehmenskredite? Vergiß' es! Wie kann es dann sein, dass solches Vorgehen überhaupt akzeptiert wird? Warum machen die hier nicht einfach reinen Tisch? Stattdessen sagt heute Obama: Economic Recovery on the way, but without job creation!!! Halllooooo? Wer hat Dich gewählt?

Aktuell läuft auf CNBC irgendein Clown (einer von Millionen American Businessmen) und prophezeit einen Bull-Market von 10-15 Jahren. Na dann, jetzt wissen wir bescheid, was zu tun ist.

I.d.S.

Gruß
Antworten
CarpeDies:

Intel Q2 Ergebnisse

2
14.07.09 22:24
ntel Corporation today reported second-quarter revenue of $8.0 billion. Excluding the effects of the European Commission fine, the company had non-GAAP operating income of $1.4 billion, net income of $1.0 billion and EPS of 18 cents. On a GAAP-basis, the company reported an operating loss of $12 million, a net loss of $398 million and a loss per share of 7 cents.
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Stöffen:

Too Big to Take Risks

6
14.07.09 22:28
Übrigens, Martin Hutchinson gehört nicht der KP an, seine Site heisst www.greatconservatives.com
Ein essentieller Auszug aus seinem Comment „Too Big To Take Risks“, der sich u.a. gebührend mit Goldman Sachs auseinandersetzt und versucht, einen künftigen Weg aufzuzeigen, ein Weg, der sicherlich diskutabel ist, aber mit einem schlichten "Weiter so" und irgendwie wurschteln wir uns schon durch wird es zukünftig wahrscheinlich nur auf die finale Blase 3.0 zulaufen. Neue Ansätze sind daher dringend angeraten!

…This is not something that can be left to fester. On Friday, it was announced that Goldman Sachs' profitability and potential bonuses are running ahead of 2007 levels. This cannot be through carrying out low-risk business, nor through sophisticated advisory work, the market for which has been distinctly depressed. It can only be through "principal trading" and the like – the activity that since 1990 has turned Goldman Sachs into the world's largest insider-trading hedge fund, profiting from its access to corporate decision-making, its deep knowledge through its trading desk of financial flows on a day-to-day basis and its superb "crony capitalism" network of contacts to carve out superior returns at the expense of the market as a whole.  

Goldman Sachs, which currently operates under a banking license, is the most egregious example of the moral hazard that the "too big to fail" doctrine can cause. Its activities distort markets, because it is able to profit as principal from transactions in which its prestige and standing are deemed essential. Doubtless a substantial portion of its returns have come from the field of credit default swaps, in which it was bailed out by taxpayers after the AIG failure to the tune of $13 billion. In this area in particular, its operations are almost entirely to the detriment of the U.S. economy as a whole, since it is able to profit by manipulating markets into creating bankruptcies – the ability to profit from CDS on AIG while at the same time receiving a taxpayer bailout of losses on CDS written by AIG was truly egregious.

Hence any effective "too big to fail" regulation needs to cut Goldman Sachs down to size, before taxpayers' pocketbooks are hit with yet another gigantic loss. The advisory role of traditional investment banking is essential; it is extremely inefficient to outsource high-level market and securities design expertise to every borrower and investor that needs it. It is also necessary to have an underwriting mechanism for new issues, although the London merchant banks demonstrated that this function could equally well be assumed by investment institutions, with the bank acting as mere arranger and broker. The hedge fund function of a proprietary trading desk is also valuable in moderation, but should be separated from the advisory and underwriting functions, because of the gigantic conflicts of interest involved. None of these operations should be guaranteed by taxpayers.

The solution is thus clear. Institutions that benefit from a "too big to fail" guarantee should be sharply restricted in their operations, becoming modeled on the pre-1986 UK clearing banks. They would be able to advise, underwrite in moderation, lend and take deposits, but their activities beyond the commoditized sectors of financial services would be sharply restricted by regulations specific to their "too big to fail" position. In turn, they would have lower funding costs than their competitors because of their low risks and effective government guarantee, thus being highly competitive in low-risk product areas.

Principal trading, credit default swaps (if legal) securitization and other high-risk operations would be assumed by institutions whose size was limited by statute, both in terms of assets and capital. Essentially, most of the high-risk business would be done by hedge funds, whose size and leverage would be restricted. That way, the high- risk businesses that had true profit potential would be done by low-regulation institutions, which would in their turn have relatively high funding costs (lending of "too big to fail" banks to such entities would be tightly restricted). By separating the guaranteed institutions by business line rather than by capital requirements or tax, the principal functions of a free market would be preserved.

It's government regulation, yes. But propping up "too big to fail" institutions with taxpayer money is also government intervention, and without wholesale reform we have lost the possibility of allowing the free market to reign supreme through providing deposit insurance, over-expanding the money supply, regulating and guaranteeing home mortgages and bailing out the banking system.

A root and branch reform of the financial system, including a "Volckerization" of the Fed to prevent it over-expanding credit, would be ideal but is presumably politically impossible. As a second-best solution, if we must have "too big to fail" banks, they must be made safe and boring. Taxpayers deserve no less.

Martin Hutchinson is the author of "Great Conservatives" (Academica Press, 2005). Details can be found on the Web site www.greatconservatives.com

www.prudentbear.com/index.php/thebearslairview?art_id=10249
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Contrade 121:

Intel Zahlen

14
14.07.09 22:33
Das Ergebnis ist ganz klar negativ: Zur Meldung der "better than expected" haben die Kameraden einfach die Strafe wg. Wettbewerbsverstoß in Höhe von $1,5Mrd. herausgerechnet. Herauskommt ein Verlust i.H.v. ca. $400 Mio. (Siehe S. 6 der Press Release:

files.shareholder.com/downloads/INTC/...ReleaseWithTables.pdf)



Selbstverständlich haben die die Cash flow Rechnung nicht beigefügt, denn die ist definitiv negativ. Soviel zum Thema, was nicht paßt, wird passend gemacht.
Antworten
Contrade 121:

nochmals der Link zum Press Release

 
14.07.09 22:41

files.shareholder.com/downloads/INTC/...sReleaseWithTables.pdf

Antworten
Stöffen:

The Economy Is Even Worse Than You Think

8
14.07.09 22:56
The Economy Is Even Worse Than You Think

The average length of unemployment is higher than it's been since government began tracking the data in 1948.

The recent unemployment numbers have undermined confidence that we might be nearing the bottom of the recession. What we can see on the surface is disconcerting enough, but the inside numbers are just as bad.

The Bureau of Labor Statistics preliminary estimate for job losses for June is 467,000, which means 7.2 million people have lost their jobs since the start of the recession. The cumulative job losses over the last six months have been greater than for any other half year period since World War II, including the military demobilization after the war. The job losses are also now equal to the net job gains over the previous nine years, making this the only recession since the Great Depression to wipe out all job growth from the previous expansion.

Here are 10 reasons we are in even more trouble than the 9.5% unemployment rate indicates:

- June's total assumed 185,000 people at work who probably were not. The government could not identify them; it made an assumption about trends. But many of the mythical jobs are in industries that have absolutely no job creation, e.g., finance. When the official numbers are adjusted over the next several months, June will look worse.

- More companies are asking employees to take unpaid leave. These people don't count on the unemployment roll.

- No fewer than 1.4 million people wanted or were available for work in the last 12 months but were not counted. Why? Because they hadn't searched for work in the four weeks preceding the survey.

- The number of workers taking part-time jobs due to the slack economy, a kind of stealth underemployment, has doubled in this recession to about nine million, or 5.8% of the work force. Add those whose hours have been cut to those who cannot find a full-time job and the total unemployed rises to 16.5%, putting the number of involuntarily idle in the range of 25 million.

- The average work week for rank-and-file employees in the private sector, roughly 80% of the work force, slipped to 33 hours. That's 48 minutes a week less than before the recession began, the lowest level since the government began tracking such data 45 years ago. Full-time workers are being downgraded to part time as businesses slash labor costs to remain above water, and factories are operating at only 65% of capacity. If Americans were still clocking those extra 48 minutes a week now, the same aggregate amount of work would get done with 3.3 million fewer employees, which means that if it were not for the shorter work week the jobless rate would be 11.7%, not 9.5% (which far exceeds the 8% rate projected by the Obama administration).

- The average length of official unemployment increased to 24.5 weeks, the longest since government began tracking this data in 1948. The number of long-term unemployed (i.e., for 27 weeks or more) has now jumped to 4.4 million, an all-time high.

- The average worker saw no wage gains in June, with average compensation running flat at $18.53 an hour.

- The goods producing sector is losing the most jobs -- 223,000 in the last report alone.

- The prospects for job creation are equally distressing. The likelihood is that when economic activity picks up, employers will first choose to increase hours for existing workers and bring part-time workers back to full time. Many unemployed workers looking for jobs once the recovery begins will discover that jobs as good as the ones they lost are almost impossible to find because many layoffs have been permanent. Instead of shrinking operations, companies have shut down whole business units or made sweeping structural changes in the way they conduct business. General Motors and Chrysler, closed hundreds of dealerships and reduced brands. Citigroup and Bank of America cut tens of thousands of positions and exited many parts of the world of finance.
Job losses may last well into 2010 to hit an unemployment peak close to 11%. That unemployment rate may be sustained for an extended period.

Can we find comfort in the fact that employment has long been considered a lagging indicator? It is conventionally seen as having limited predictive power since employment reflects decisions taken earlier in the business cycle. But today is different. Unemployment has doubled to 9.5% from 4.8% in only 16 months, a rate so fast it may influence future economic behavior and outlook.

How could this happen when Washington has thrown trillions of dollars into the pot, including the famous $787 billion in stimulus spending that was supposed to yield $1.50 in growth for every dollar spent? For a start, too much of the money went to transfer payments such as Medicaid, jobless benefits and the like that do nothing for jobs and growth. The spending that creates new jobs is new spending, particularly on infrastructure. It amounts to less than 10% of the stimulus package today.

About 40% of U.S. workers believe the recession will continue for another full year, and their pessimism is justified. As paychecks shrink and disappear, consumers are more hesitant to spend and won't lead the economy out of the doldrums quickly enough.

It may have made him unpopular in parts of the Obama administration, but Vice President Joe Biden was right when he said a week ago that the administration misread how bad the economy was and how effective the stimulus would be. It was supposed to be about jobs but it wasn't. The Recovery Act was a single piece of legislation but it included thousands of funding schemes for tens of thousands of projects, and those programs are stuck in the bureaucracy as the government releases the funds with typical inefficiency.

Another $150 billion, which was allocated to state coffers to continue programs like Medicaid, did not add new jobs; hundreds of billions were set aside for tax cuts and for new benefits for the poor and the unemployed, and they did not add new jobs. Now state budgets are drowning in red ink as jobless claims and Medicaid bills climb.
Next year state budgets will have depleted their initial rescue dollars. Absent another rescue plan, they will have no choice but to slash spending, raise taxes, or both. State and local governments, representing about 15% of the economy, are beginning the worst contraction in postwar history amid a deficit of $166 billion for fiscal 2010, according to the Center on Budget and Policy Priorities, and a gap of $350 billion in fiscal 2011.

Households overburdened with historic levels of debt will also be saving more. The savings rate has already jumped to almost 7% of after-tax income from 0% in 2007, and it is still going up. Every dollar of saving comes out of consumption. Since consumer spending is the economy's main driver, we are going to have a weak consumer sector and many businesses simply won't have the means or the need to hire employees. After the 1990-91 recessions, consumers went out and bought houses, cars and other expensive goods. This time, the combination of a weak job picture and a severe credit crunch means that people won't be able to get the financing for big expenditures, and those who can borrow will be reluctant to do so. The paycheck has returned as the primary source of spending.

This process is nowhere near complete and, until it is, the economy will barely grow if it does at all, and it may well oscillate between sluggish growth and modest decline for the next several years until the rebalancing of excessive debt has been completed. Until then, the economy will be deprived of adequate profits and cash flow, and businesses will not start to hire nor race to make capital expenditures when they have vast idle capacity.
No wonder poll after poll shows a steady erosion of confidence in the stimulus. So what kind of second-act stimulus should we look for? Something that might have a real multiplier effect, not a congressional wish list of pet programs. It is critical that the Obama administration not play politics with the issue. The time to get ready for a serious infrastructure program is now. It's a shame Washington didn't get it right the first time.
Mr. Zuckerman is chairman and editor in chief of U.S. News & World Report.

online.wsj.com/article/SB124753066246235811.html
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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daiphong:

Warum stützt man vorrangig die großen Banken?

8
14.07.09 23:15
Für die US-Wirtschaft ist entscheidend,  ob der Finanzsektor im Ausland Erträge erwirtschaftet und Kapital tatsächlich ins Inland transferiert. Er ist neben den High Techs der einzige "Exportschlager" der USA, er muss dazu gerade in solch volatilen Zeiten äußerst liquide gemacht werden. Der Dax läuft wohl seit Monaten dem Dow voraus, weil man auch hier schwer aktiv ist.
Es nützt der US-Wirtschaft nichts, wenn der Finanzsektor das Inland erfolgreich abgrast und Pensionskassen, Kunden, Anleger abzockt, er soll das im Ausland tun. Es nützt ihr allerdings auch wenig, wenn er langfristig im Ausland investiert, weil im Inland nichts mehr zu holen ist. Dann sind Konsumniveau und Dollar nicht zu halten.
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Anti Lemming:

Die Futures preisen jetzt Intels Verluste ein

6
14.07.09 23:15
Waren ja Einmaleffekte, die 1,45 Mrd. an die EU.

Der Ausblick ist positiv. Bald kommt Windows 7, dann wollen alle einen neuen Computer, weil die alten nicht mehr kompatibel sind.

Ich hab mir Knoppix 6 jetzt auf einen USB-Stick gezogen, der bootet sogar in Toastern, Mikrowellen und alten Röhrenradios.
(Verkleinert auf 68%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 245402
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Contrade 121:

al

8
14.07.09 23:21
das ist ja egal ob es Einmaleffekt war - es handelt sich um cash outflow von 1,5 Mrd. - und das kann bei jetzigen Refinanzierungskonditionen einiges ausmachen.

Hauptsache: better than expected - scharf finde ich aber die Tatsache, dass die Analysten die Strafe mitberücksichtigt in ihren Projektionen - ich bin gespannt auf die Analystenkommentare.
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Kicky:

European CDOs would suffer widespread hit from CIT

5
15.07.09 00:32
www.reuters.com/article/bankruptcyNews/idUSLD5536520090714

* CIT in portfolios of two-thirds of CDO market -S&P

* CDS spreads on CIT have signaled plight, writedowns taken

* CIT debt is $39 bln, CDS net notional exposure $3.465 bln


By Jane Baird

LONDON, July 14 (Reuters) - CIT Group Inc (CIT.N) tops the list of names in portfolios of European synthetic CDOs rated by Standard & Poor's, which would mean widespread default losses in the nearly $600 billion market if it files for bankruptcy.

S&P said in late 2008 that 1,053 European synthetic collateralised debt obligations (CDOs) -- 66 percent -- included CIT, a New York-based lender to small and mid-sized businesses, in their portfolios of credit default swaps (CDS).

CIT stock and bonds have fallen this week on fears of a bankruptcy filing, while a source familiar with the matter said the U.S. Federal Deposit Insurance Corp was opposed to a rescue favoured by the Treasury Department and Federal Reserve. [ID:nN13193775]

Since mid-2008, five-year CDS spreads on senior CIT debt have widened in volatile trade, signalling its financial plight, reaching a record closing wide of around 2,744 basis points on Oct. 20, according to Markit data......

.... "CIT is quite large with $80 billion in assets and $39 billion in debt, and a bankruptcy will have some impact on the market (overall)," BNP Paribas credit strategists wrote.

Moody's cut the company's rating by four notches to B3 on Monday, while S&P cut its counterparty credit ratings to CCC+/C from BB-/B.

Five-year CDS on the company were around 2,521 basis points, or 41 percent upfront, early on Tuesday. That means an investor must shell out $4.1 million initially plus $500,000 per year to buy protection against the default of $10 million of CIT debt........
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Kostolanya:

AIG - Die gefährlichste Firma der Welt

11
15.07.09 00:38
In der aktuellen SPIEGEL-Print-Ausgabe vom 13.07.2009 ist ein ca. 16-seitiger Bericht über AIG und deren Machenschaften zu finden.

Inklusive eines recht interessanten und informativen Interviews mit Eliot Spitzer, der lange Jahre Staatsanwalt in NY war  und die "Wall Street" extrem "nervte" ;-)

Spitzer selbst "stolperte" über eine "Huren-Affäre" und musste zurücktreten.

Bei allem Respekt vor der durchaus beachtlichen Recherche-Arbeit, die der SPIEGEL da auch in Bezug auf Nebenfirmen, Tochtergesellschaften (z.B. in London) geleistet hat:

Dieser 16-seitige "aktuelle" SPIEGEL-Bericht hat mir wenig Neues erzählt. Ganz im Gegenteil. Das Meiste kannte ich schon längst seit Monaten aus dem Thread. Sogar anscheinend wesentlich mehr noch.

Denn die u.a.  sehr wichtige Tatsache z.B., dass H. Paulson - zum Höhepunkt der Krise Sept. 2008 - Finanzminister der U.S. Regierung war , zuvor aber Chef der Investmentbank "Goldman Sachs", wird hier nur beiläufig und "am Rande erwähnt". Kein Wort übrigens davon, dass Paulson wohl noch ein riesiges Aktienpaket von Goldman besaß bzw. besitzt, welches wohl mit einer Insolvenz von Goldman Sachs "wertlos" geworden wäre.

Dementsprechend auch kein Wort vom jämmerlichen Kniefall mit Tränen in den Augen von Paulson gegenüber Pelosi, um mal schnell das 700 Milliarden Dollar Paket zu erhalten, von denen ja etwa 182 Milliarden an AIG gingen.

Und natürlich nur sehr verhalten darüber am Rande berichtet, dass von den etwa 182 Milliarden Dollar Steuergeldern, die AIG in sich einsog, u.a. ein Großteil an GS geflossen ist, so dass diese Bank keine Insolvenz anmelden musste.

Dass jedoch durch vorgenannte Aktion auch die Aktien von Paulson nicht über Nacht komplett wertlos wurden -kein Wort.

Also - entweder wusste der SPIEGEL es trotz monatelanger Recherchen nicht besser, oder er hat sich nicht getraut, alle Infos zu publizieren - oder aber - Paulson besaß tatsächlich gar nicht so viele Aktien von GS, die ein derartiges Verhalten von ihm "gerechtfertigt" hätten...

Na, jedenfalls muss ich hier an dieser Stelle mal ein kurzes "Zwischenlob" an den Thread geben.

Denn das, was erst am 13.07.2009 - und auch nur anscheinend nicht ganz vollständig - zu lesen war - las ich hier schon in diesem Thread vor vielen Wochen, wenn nicht gar Monaten.

Somit ist die Qualität, die Aktualität dieses Threats selbst von bekannten Magazinen und Tageszeitungen kaum zu übertreffen.

Daher ein kleiner Zwischendank von mir an all die fleißigen Rechercheure, Poster, Analytiker von "Analysten", Artikeln, Charts,  etc. etc., die hier unermüdlich und leidenschaftlich all ihr Wissen aus den verschiedensten Quellen posten und der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Danke an Alle.

Denke, wer diesen Thread mit liest, ist der Tages- und Wirtschaftspresse immer mind. einen Schritt, wenn nicht 5-10 voraus.

Trotzdem ist der SPIEGEL-Artikel zu AIG wirklich lesenswert und hoch informativ. Eigentlich scheint es vorläufig und augenscheinlich im Moment wohl eher gut zu sein, dass sich so wenige Menschen mit Wirtschaft, Finanzen und Börse und so ernsthaft befassen und solche Artikel lesen. Wenn das ALLE tun würden und ALLE nur ansatzweise ein bisschen von dem GANZEN verstehen und nachvollziehen könnten, würde hier wahrscheinlich in kürzester Zeit das große Chaos herrschen.

Daher hoffe und bete ich, dass die "gefährlichste Firma" der Welt, AIG, nicht am Ende doch noch explodiert und die ganze Welt mit in den Abgrund reißt - trotz Milliarden-Staatshilfen.

Amen :-)
Kosto
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