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Meldung des Tages: Gold über 5.000 USD verändert die Wirtschaftlichkeit grundlegend!
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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 6.915,41 +0,01% Perf. seit Threadbeginn:   +373,99%
 
wawidu:

Die schlimmsten aller Rezessionen (2)

3
29.05.09 01:29
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 235618
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wawidu:

Die schlimmsten aller Rezessionen (3)

5
29.05.09 01:32
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 235619
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wawidu:

Die schlimmsten aller Rezessionen (4)

6
29.05.09 01:34
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 235620
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obgicou:

Ihr erinnert Euch an

8
29.05.09 08:03
http://www.ariva.de/..._duper_seniors_t283343?pnr=5894874#jump5894874

tja das schlägt Wellen; 75Mrd lost in 2 Tagen:

In a research note today, Citigroup analysts estimated that "more than $75 billion of CMBS market capitalization has been lost" since the S&P request for comment on changes to their U.S. CMBS rating methodology was issued two days ago.

Citigroup commented that the changes were "a complete surprise", "flawed", lacked "justification" and the "S&P methodology changes do not seem rational or predictable". Ouch.

Jajajajajaaa flawed lacked justification
Manchmal könnte man Analysten-Gewäsch direkt ungeschnitten auf comedy central bringen.

Citi also noted that this will impact the CMBS legacy TALF announced last week by the Fed. According to Citi the "S&P changes could impact nearly 40% of the triple-A TALF eligible universe" and they expect the Fed to change their criteria.

http://www.calculatedriskblog.com/2009/05/...lion-of-cmbs-market.html
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Anti Lemming:

Das Kapital: Ein quälend langer Weg

12
29.05.09 08:13

Kommentare von mir in grün - A.L.

 


 

FTD-Das Kapital
Ein quälend langer Weg

Insbesondere im US-Wohnungsbau werden die Stabilisierungstendenzen immer deutlicher. Doch ist damit längst noch keine durchgreifende Erholung der Wirtschaft in Sicht.


(Links im Orig.)

Wenn nur diese verdammten harten Daten nicht wären. Dann würde man die Mär von einem unmittelbar bevorstehenden Lageraufbau und entsprechenden Produktionssteigerungen fast glauben. Nur lagen beispielsweise die Auftragseingänge bei den US-Herstellern von Gebrauchsgütern im April immer noch um 7,3 Prozent unter dem Umsatz. Auch beim Verhältnis der Vorräte zum Umsatz hat sich nichts getan, was die Lagerzyklus-Fantastereien untermauern würde.

Immerhin zeichnet sich im US-Wohnungsbau die lang ersehnte Stabilisierung (? sehe ich nicht, s.u. - A.L.) nach dem Kollaps zusehends ab. Allerdings ist eine Stabilisierung noch längst keine durchgreifende Erholung. In den USA wurden im ersten Quartal 130,4 Millionen Wohneinheiten gezählt, wovon laut Handelsministerium 19,1 Millionen leer standen. Bei einer derzeitigen Bevölkerung von 306 Millionen und 116 Millionen Haushalten (2007) lässt das erahnen, wie niedrig der Bedarf an neuen Wohnungseinheiten über die nächsten Jahre sein wird - wiewohl die Bevölkerung um knapp ein Prozent jährlich wächst, die Zahl der Personen pro Haushalt noch etwas abnehmen könnte und sicher auch die eine oder andere Bretterbude verrotten wird.

[Überschlagsrechung: 130,4 Mio. vorhandene Wohneinheiten minus 19,1 Mio. Leerstände = 111,3 bewohnte Wohneinheiten. 116 Mio. Haushalte gibt es. Selbst wenn jeder Haushalt ein Eigenheim wollte (bzw. sich leisten könnte), wären dafür nur 5 Mio Wohneinheiten nötig (Doppelbesitzer mal außer Acht gelassen). Dann würden die Leerstände von jetzt 19,1 auf 14,1 Mio. sinken. Es bleibt also bei Überkapazitäten, die auf den Preis drücken - und damit weitere Zwangsversteigerungen auslösen - A.L.]

Dabei leben 82,4 Prozent der Haushalte, die über ein überdurchschnittliches Familieneinkommen verfügen, in den eigenen vier Wänden. (Die Quote lässt sich beim aktuellen Hauspreis-Niveau - immer noch ca. 30 bis 40 % über dem langjährigen Mittel - ,  sinkenden Realeinkommen sowie der hohen und wachsenden AL-Rate mMn kaum steigern. Die Zeltstädte zeigen, dass die Quote eher sinkt  - A.L.) Da sollte man meinen, dass die allermeisten derjenigen, die es wollen und es sich leisten können, ausreichend mit Wohneigentum versorgt sind. Da sie sich übernommen haben, mit fallenden Hauspreisen konfrontiert sind oder ihre Stellen einbüßen, geraten jedoch auch die vermeintlich erstklassigen Hypothekenschuldner zunehmend in Zahlungsschwierigkeiten.
...

Sogar die unterdurchschnittlich Verdienenden leben meist im trauten Eigenheim (51 Prozent). Und laut Fed waren Ende 2008 ganze 57 Prozent des gesamten Wohnungsvermögens der Verbraucher beliehen - wobei die Hauspreise seither im freien Fall geblieben sind (= anhaltender "Margin-Druck" - A.L.).

Insofern kann es nicht wundern, wenn inzwischen gut neun Prozent aller US-Hypotheken im Verzug sind und die Zwangsverwertungen unaufhörlich zunehmen.
Auch wenn Häuser nicht mehr maßlos überbewertet sind und die Fed die Hypothekenzinsen mit aller Macht drückt (klappt leider nicht recht - A.L.), dürften die US-Verbraucher da noch eine gute Weile unter fallenden Nettovermögen leiden. Während das für eine weiter zunehmende Sparquote spricht, deuten die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten auf immer noch empfindliche Beschäftigungsverluste hin. (Dass die Erstanträge seit 14 Wochen über 600.000 liegen -ist ein Langzeit-Negativ-Rekord. Damit dürfte 10 % AL-Rate innerhalb der nächsten drei Monate erreicht werden - A.L.) Von ersten Stabilisierungstendenzen bis zu einer durchgreifenden Erholung der US-Wirtschaft dürfte es noch ein langer Weg sein.

Aus der FTD vom 29.05.2009

Antworten
obgicou:

Transport sinkt weiter

9
29.05.09 08:14
tja, no green shoots here:


The American Trucking Associations' advance seasonally adjusted (SA) For-Hire Truck Tonnage Index fell 2.2 percent in April, after plunging 4.5 percent in March. April marked the second sequential decrease. In April, the SA tonnage index equaled just 99.2 (2000 = 100), which is its lowest level since November 2001. The not seasonally adjusted (NSA) index, which represents the change in tonnage actually hauled by the fleets before any seasonal adjustment, was down 2.9 percent from March. In April, the NSA index equaled 101.6.

Compared with April 2008, tonnage contracted 13.2 percent, which was the worst year-over-year decrease of the current cycle and the largest drop in thirteen years. In March 2009, tonnage dropped 12.2 percent from a year earlier.

ATA Chief Economist Bob Costello said truck tonnage is getting hit from both the recession and the massive inventory correction that the supply chain is currently undergoing. "While most key economic indictors are decreasing at a slower rate, the year-over-year contractions in truck tonnage accelerated because businesses are right-sizing their inventories, which means fewer truck shipments," Costello said. "The absolute dollar value of inventories has fallen, but sales have decreased as much or more, which means that inventories are still too high for the current level of sales. Until this correction is complete, freight will be tough for motor carriers." Costello added that truck freight has yet to hit bottom and it could be a few more months before this occurs.

....

sev.prnewswire.com/...railroad/20090526/DC2260126052009-1.html
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pfeifenlümmel:

Uns kann hier nur

2
29.05.09 08:21
noch die Schuldenbremse retten. Ich lach mich tot.
Antworten
Anti Lemming:

Die "Lagerzyklus-Fantastereien"

15
29.05.09 08:52

die "Das Kapital" in # 43780 anspricht, werden in # 43781 auf den Punkt gebracht:

"The absolute dollar value of inventories has fallen, but sales have decreased as much or more, which means that inventories are still too high for the current level of sales. Until this correction is complete, freight will be tough for motor carriers."

In Bubblevision wird der rapide Lagerabbau damit begründet, dass die Nachfrage der Konsumenten plötzlich wieder stark gestiegen sei. Spin: "Die Leute haben die Lager leergekauft, nun muss die US-Industrie reichlich produzieren, um die entleerten Lager angesichts dieser überraschenden Massennachfrage wieder aufzufüllen."

Tatsache: US-Firmen reduzieren die Lagerhaltung, um in der Rezession Kosten zu senken. Mit vollen Lagern, die sich (zu) langsam abbauen, wird unnötig knappes Kapital gebunden. Trotz der Reduzierungen der Lagerbestände sind die Kapazitäten immer noch zu hoch, da der Lagerumschlag (Umsatz, Nachfrage) noch stärker eingebrochen ist, als es den bisherigen Reduzierungen entspricht.

Ich frag mich: Wenn Bubblevision solche grob verlogenen Darstellungen "nötig hat" - wie schlimm muss es dann um USA wirklich bestellt sein? "Wagt" USA es nicht, die Wahrheit auf den Tisch zu legen? (weil das Land der weltgrößte Schuldner ist und Kapitalströme aus dem Ausland dringend benötigt?) Hier zu Lande wird der Einbruch um 58 % im Maschinenbau (gestern) nicht beschönigt. O.k., wir sind eine Exportnation, aber wenn unsere Exporte derart stark einbrechen, muss auch auf der Abnehmerseite was faul sein. Die Weltwirtschaft ist ja insgesamt ein Nullsummenspiel. Wenn Exportnationen darben, kann es einer Importnation wie USA nicht gleichzeitig so blendend gehen, das  Konsumentenmassen die Lager leerkaufen. Zumal nicht, wenn die AL-Rate auf den zweistelligen Bereich zusteuert, die Reallöhne sinken und die Zwangsversteigerungen überborden.

Antworten
obgicou:

prime vs. subprime

13
29.05.09 08:52
kleine Rechnerei zu den foreclosure Rates aus der National Delinquency Survey;
Um den impact von prime und subprime foreclosures vergleiche zu können muß man den gemeinsamen Nenner aus dem Verhältnis Total Delinquency Rate / Prime Delinquency Rate und Subprime Delinquency Rate errechnen.
Dann kann man die Prime DR auf das Subprime Level "normalisieren" und erhält den rosa Graph.

Man kann schön erkennen, daß seit dem 2.HJ 2008 die Probleme bei Prime-Krediten mehr weh tun, als bei subprime.
Der USA Bären-Thread 235651
Antworten
permanent:

Ein großes Experiment

12
29.05.09 09:02

Die Diskussionen um Deflation und Hyperinflation, um einen V oder Lförmigen Verlauf der Wirtschaftsentwicklung mit allen Folgen für den Aktienmarkt, die Anleihen- und Rohstoffmärkte, lassen sich nur schwer führen.
Jeder kennt die wenn, dann Folgerungen, welche in der Theorie stimmen.
Wir befinden uns jedoch in einem großen Experiment. Ein Experiment, welches das Ziel hat eine Wiederholung der großen Depression zu verhindern.
Die Notenbanken nutzen hierzu das Mittel der Liquiditätsflutung der Märkte durch alle -auch noch so unkonventionellen- Maßnahmen.
Liquidität bringt keine Inflation so lange die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes sinkt. Gerade sind aber die Spekulanten dabei die Umlaufgeschwindigkeit wieder zu erhöhen. Die Risikoaversion schwindet. Aber statt Realwirtschaftlich zu investieren werden lediglich neue Schwachstellen gesucht um einige Assetklassen zu inflationieren (hier scheint Öl zur beliebtesten Spielwiese geworden zu sein).
Gleichzeitig versuchen die Regierungen eine Marktbereinigung mittels Unternehmensstützungen zu verhindern. Dieser Marktinterventionismus erhöht die Verschuldung und führt zur Entwertung bestehender gesunder Kapazitäten.

Alles in Allem ein großes Experiment mit ungewissem Ausgang. Wir können nur versuchen anhand der zur Verfügung stehenden Faktoren die Lage immer wieder aktuell zu analysieren. In diesem Zusammenhang fühle ich mich mit meiner recht konservativen Austellung (Ackerland) wohl.

Sorge bereitet mir die flexibilität der Regierungen in der Auslage der Gesetze wenn es opportun erscheint. So auch bei der Vorbereitung der GM Insolvenz.

Ich wünsche euch einen erfolgreichen und sonnigen Tag.

Permanent

Antworten
Maxgreeen:

#43749 ich habe mal nachgerechnet

11
29.05.09 09:10
Nehmen wir an das im Februar 1000 Bestellungen erfolgt sind. Nach den gemeldeten Zahlen ergibt sich

Feb 1000
März 992 ( -0,8% gemeldet )
Marz 979 ( -2,1% Revision )

April 997 ( + 1,9% gemeldet , nur 0,5% wenn keine Revision erfolgt wäre)

Die Meldung war : Die US-amerikanischen Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter sind im April um 1,9 % gestiegen. Erwartet wurde hingegen ein Plus im Bereich von 0,5 %.

Die Erwartung war korrekt.
Antworten
Dreistein:

@AL zu 43783/Lagerzyklus-Fantastereien

12
29.05.09 09:17
Das hat mit der USA selbst wahrscheinlich gar nicht so viel zu tun. Eher mit dem immergleichen Spiel:

Kurz bevor die Kurse kippen, wird von den Großen bei den Kleinen mit allen Mitteln - und seien sie auch noch so blöde - das Gefühl geschürt, man würde gerade etwas verpassen. In die dadurch erzeugte Nachfrage drücken die Großen dann die Assets, steigen um auf Cash/Short, und die Kleinen sind nach kurzer Zeit mal wieder die Dummen.


Meine pers. Einschätzung (Daume x Bauch x Pi): wir sehen im DAX noch die 5100 - 5300, und dann als nächste Wegmarke wieder die 4000 von unten.
Im Kommunismus wurde erst verstaatlicht und dann ruiniert, im Kapitalismus wird erst ruiniert und dann verstaatlicht.
(Schwerins OBin Gramkow)
Antworten
Malko07:

#43785: Mit der Kreditausweitung hat

16
29.05.09 09:26
sich die letzten Jahrzehnte die "wirksame" Geldmege laufend erhöht. Durch zu niedrige Zinsen (Leitzinsen) wurde diese Ausweitung auch noch gefördert. Seit dem Platzen der Kreditblase werden laufend Kredite abgebaut und damit schrumpft die "potentiell wirksame" Geldmenge wieder. Das ist nun mal die Mechanik unseres Teildeckungssystems. Mit dem Ankommen der Kredit- und Finanzkrise in der Realwirtschaft  und den dort inzwischen überbordenden Fertigungskapazitäten wurde eine sehr schwere Weltwirtschaftskrise ausgelöst. Diese Krise bremst den Geldumlauf erheblich und lässt die "wirksame" Geldmenge weiter schrumpfen. Demgegenüber sind die Liquiditätsspritzen der Notenbanken Kinderkacke. Zusätzlich kann diese Liquidität auch nicht in den Firmen und bei den Verbrauchern ankommen. Diese sind durchgängig überschuldet und nicht mehr kreditwürdig respektive es besteht kein Bedarf an Krediten. Die Liquidität bleibt also bei unseren Zombiebanken, die damit, sollten die Staaten nicht bals eingreifen, weitere Blasen erzeugen werden. Dabei wären Blasen im Energie- und Rohstoffsektor richtig kontraproduktiv. Sie würden jedes nur denkbare Konjunkturpflänzchen sofort abtöten. Dieses Eigenzocken und das Finanzieren von einem derartigen Zocken unserer/durch unsere Banken gehört verboten. Ansonsten werden wir auch in 2 Jahrzehnten das Tal der Tränen nicht verlassen können.

P.S.: Das große Expiriment begann nicht jetzt sondern schon vor 25 jahren.
Antworten
Anti Lemming:

Mögliche Erklärung für die "Schönwetter-Lügen"

10
29.05.09 09:30

Sie dienen höchstwahrscheinlich dazu, um "Wohlwollen" bei den anstehenden Staatsanleihen-Auktionen über zwei Billionen Dollar  zu erzeugen. Die Lügen dürften daher weitergehen, bis USA die Monster-Beträge eingesackt hat. Anschließend wird mit dieser "Beute" ein neues "Wirtschaftswunder auf Pump" (Blase 3.0) fabriziert - wie üblich ohne organisches Wachstum.

Die Strategie ist ähnlich wie bei den Kapitalerhöhungen der US-Banken. Erst kommt ein fragwürdiger (und auf Wunsch der Banken abgeschwächter "Stress-Test", der "alles klar" signalisiert). Dann kommt GS und stuft den gesamten US-Bankensektor hoch. Am selben Tag meldet ADP einen "überraschenden" Anstieg bei den US-Beschäftigten, der einen massiven Short-Squeeze auslöst (den "interessierte Kräfte" mit Program-Trading via Futures noch befeuern). All diese führte dazu, dass sich die Kurse vieler US-Banken seit dem März-Tief verdreifachten. Zwei Tage später zeigen die Beschäftigtenzahlen des BLS, dass der Job-Anstieg nur daher rührte, dass 60.000 Volkszähler für eine Einmalaktion Kurzzeit-Jobs erhalten hatten. Doch da sind die KEs von Bank of America und Co. schon längst im Kasten.

Schon ein starkes Stück, wenn man bedenkt, dass der US-Bankensektor de facto ohne Eigenkapital arbeitet - oder, wie Fannie und Freddie, sogar mit negativem Eigenkapital. Die FMs zeigen, wie es um das US-Bankenwesen wirklich bestellt ist. Wegen der riesigen Summen (5 Billionen an Hypothekenkrediten) lassen sich die FM-Zahlen nicht schönrechnen. Die Chinesen steigen derweil aus den Fannie- und Freddie-Bonds, die sie massenhaft halten, klammheimlich aus...

Bank of America hat gestern übrigens trotz der KEs angekündigt, Hybridkapital (200 Millionen preferred shares) in common shares umwandeln zu wollen. Die Kursverwässerung läuft weiter. Die Zeichner der KE sind die Dummen:

Der USA Bären-Thread 235660
Antworten
obgicou:

down from here?

14
29.05.09 09:38
von www.sentimenttrader.com via cobrasmarketview.blogspot.com/
Instis start to sell at EoMay?
Der USA Bären-Thread 235667
Antworten
daiphong:

das Schönfärben gehört wahrscheinlich zu einer

3
29.05.09 10:10
Krise, und die statistischen Tricks und Lügen sind für Interessierte meist leicht erkennbar. Die Frage ist, ob man die Börsen damit jetzt noch weiter hoch bekommt. Ich denke, die jetzigen Stände von Ölpreis, Zinsen, Dollar, der Zwang zum Anleihenverkauf deckeln das, auch die konkreten Inflationserwartungen. Würde die Fed massiv aufkaufen und Dollarabsenkung betreiben, könnte die Rallye auch weiter gehen, aber sie geht über höhere Zinsen.
Antworten
Malko07:

Propaganda:

10
29.05.09 10:31
Ich glaube nicht, dass die Propaganda so fein abgestimmt ist wie hier manchmal vermutet wird. Derartige Absprachen könnten an die Öffentlichkeit kommen und das wäre katastrophal. Es wird eben prinzipiell nur schöngeredet und das andauernd. Damit ergeben sich auch beliebige Konstellationen. Ein Großteil der Datenerhebungen ist seit Clinton eh nur noch Unsinn und gehört zu dem Schönreden dazu. Dabei haben die Beteiligten sicherlich ein gutes Gewissen. Denn Wirtschaft besteht zu einem guten Teil aus Psychologie. Und da glauben viele alles wäre erlaubt. Bis dann die Rewchnung präsentiert wird.

Ansonsten überrascht es mich nicht, wie bis jetzt der Staatsanleihekauf gelaufen ist. Hatte es sogar ganz konkret prognostiziert, was ich eher selten tue. Man darf eben nicht nur die Lage in den USA bewerten, man muss die weltweite Lage beurteilen. Un da wird es sehr viele geben, die wesentlich tiefer landen werden als die USA. Darunter werden sogar Länder sein, von denen viele letztes Jahr noch gedacht haben diese werden die kommenden Großmächte sein.
Antworten
Anti Lemming:

Malko - Schönfärben

5
29.05.09 10:35
ist auch im "stummen Konsens" ohne explizite Absprachen möglich, wenn alle Beteiligten dasselbe (die Rettung Amerikas) wollen. Die Statistik-Tricks gibt es in USA seit langem, weil der weltgrößte Schuldner eine Art "positive Bringschuld" hat. Wer von anderen Staaten ständig viel Geld benötigt, wird sich tunlichst nicht selber als Hungerleider darstellen.
Antworten
permanent:

Es gibt schlechteres als eine Großmacht USA

10
29.05.09 10:42
Eine Schwäche des Menschen ist es seine Stärke durchsetzen zu wollen. Das geht im Kindergarten los, zieht sich dann über die Schule ins Studium bis ins Berufsleben.
Es gehört Charakterstärke dazu, dieser Schwäche nicht nachzugeben.
Die USA gewähren ihren Handelspartnern einen relativ freien Marktzugang. Die ein oder andere Manipulation zum eigenen Vorteil ist dabei. Alles in Allem verhalten sich die USA aber dennoch relativ fair.

Wie gesagt relativ.
Relativ zum:
Römischen Reich,
Deutschen Reich,
Britischen Empire,
den aufstrebenden Nationen China und Russland.

Gruß

Permanent
Antworten
Kicky:

Häuserpreise halbiert im FSA-Stresstest

7
29.05.09 11:07
Bei einer Annahme von 6% Rückgang der Wirtschaft,Erholung nicht vor 2011 und Wachstum erst 2012,Arbeitslosigkeit von 12 % ,d.h.1,5 Millionen mehr als jetzt ,rechnet der britische  Test mit einem 50%igen Rückgang der Hauspreise und 60% bei den gewerblichen Bauten als worst Scenario,das den Banken bevorstehen könnte.Bisher sind die Hauspreise um 19% gefallen,d.h. ein Haus ,das jetzt noch  £186,000 kostet ,würde dann 93000 kosten.Analysten sagten,der Stresstest sei nicht streng genug,bereits jetzt betrage die Arbeitslosigkeit 10,5 %
Wenn man jetzt annimmt,dass Deutschland bestimmt nicht besser dasteht,man aber im Wahljahr solche Tests garantiert nicht veröffentlichen wird,ist die Schlussfolgerung Warten bei Immobilien sicher nicht so verkehrt.Das dürfte aber auch für Grundstückspreise gelten

business.timesonline.co.uk/tol/business/.../article6383107.ece

Financial regulators acknowledged the possibility of unemployment rising by another 1.5 million and the average house price halving to only £93,000.

The grim scenario was revealed by the Financial Services Authority (FSA), which is in charge of regulating banks and making sure that they have sufficient strength. It revealed that it has been stess-testing banks, applying fictional scenarios to see how their balance sheets could cope with a deep, prolonged recession.

The depicted scenario, which also envisages the recession carrying on for at least another year and a half, was not a forecast of what was likely to happen, the FSA said. It was intended to test how banks would cope if confronted with the worst economic downturn since the Second World War.

The key assumptions in the stress test were that the economy would shrink by 6 per cent from peak to trough with growth not returning until 2011 and trend growth not until 2012. The regulators also assumed unemployment rising to 12 per cent of the workforce, or 3.7 million people, which is 1.5 million more than the present number and would be a higher level of joblessness even than in the recession of the early 1980s.
.....
Barclays recently avoided having to raise fresh capital or take part in the Government's Asset Protection Scheme (APS) this year after passing its stress test. The FSA also applied the tests to Royal Bank of Scotland and Lloyds Banking Group as a condition of their participation in the APS, a measure giving them protection against losses on hundreds of billions of pounds of toxic loans and investments.

Analysts said the stress test parameters were, if anything, not severe enough. The market is already expecting a peak-to-trough fall in GDP of 4.5 per cent and unemployment peaking at 10.5 per cent, “which is not significantly better than the assumptions made,” analysts at Credit Suisse commented. However, the house price scenario did look more extreme, it added.The FSA also confirmed for the first time that it did take into account the possibility of banks raising fresh capital or making emergency asset sales to bolster balance sheet ratios. This is thought to be how Barclays passed its stress test.
Antworten
Kicky:

Warnung vor Baltikum ,besonders Litauen

8
29.05.09 11:27
fistfulofeuros.net/afoe/...gs/danske-bank-warn-on-the-baltics/

Danske Bank has issued the following advice to investors:
The event risk has risen sharply in the Baltic markets and we advise utmost caution. Yesterday, the Swedish central bank Riksbanken said it will increase its currency reserve by SEK 100 bn through a loan from the Swedish debt agency. Investors seem to believe that this is a buffer to deal with potential problems arising from the Baltic crisis.
No comment.
The krona fell for a third day after the Riksbank announced the loan, and declined more than any of the 16 most-traded currencies against the dollar and the euro. Stefan Ingves, central bank governor, said in the statement that the financial crisis may be “prolonged”. Since the start of the financial crisis, Sweden has spent 100 billion kronor on swap agreements with Iceland, Estonia and Latvia and on dollar injections into Swedend’s financial system.
Swedish banks have claims in Latvia, Lithuania and Estonia amounting to about $75 billion, according to ING Groep NV, with SEB, Swedbank and Nordea accounting for 53 percent of Latvia’s lending market. Sweden’s central bank raised the amount of euros available for the Latvian central bank to swap for lats to 500 million euros ($670 million) at the start of May. Latvia’s central bank first entered the swap agreement with both its Swedish and Danish counterparts to borrow as much as 500 million euros for lats last December. The Riksbank was to provide 375 million euros and the Danish central bank the remainder.
Latvia has already spent over 500 million euros buying lats this year to support the currency.

interessant auch der Artikel beim Blog der New York Times zu Litauen:
economix.blogs.nytimes.com/2009/05/26/troubles-in-latvia/
und vor allem die Anylyse der Dänischen Bank hierzu:
danskeanalyse.danskebank.dk/abo/...atvia_GDP_110509_edited.pdf

􀂄 GDP dropped by 18% y/y in Q1 09 – much more than the consensus forecast of a drop of
16.4 % y/y and our forecast of 16.8% y/y.
􀂄 The latest Lithuanian GDP numbers indicate very weak Q1 GDP numbers and increased
risk that Latvian GDP might suffer to a much higher extent than in the previous quarter.
However, the decline by 18% y/y was somewhat unexpected even taking into account
continuously deteriorating industrial production and retail trade performance.
Charts nicht transferierbar aber bemerkenswert
Antworten
Anti Lemming:

Charts dazu

6
29.05.09 11:35
Aus dem PDF der Danskebank
Der USA Bären-Thread 235700
Antworten
Eidgenosse:

Wahnsinn diese Aufwärtsdynamik

5
29.05.09 11:42
im Gold/Öl/Euro. Sieht nach Panik aus. Wenn die Notenbanken nicht mehr gegensteuern können wirds bald dunkel in den USA.
Antworten
pfeifenlümmel:

China-baltic dry

5
29.05.09 11:43
China demand aids Baltic Dry Index recovery      
Friday, 29 May 2009  
Rising demand for raw materials in China has led to a sharp recovery in the Baltic Dry Index, the benchmark for freight costs for dry bulk commodities such as iron ore, coal and grains. The Baltic Dry jumped 7.6 per cent to 3,164 points Wednesday, pushing through the 3,000-points mark for the first time since October as shipping congestion outside China's ports reached record levels with 80 Capesized vessels awaiting unloading.
Day rates for the Capesized vessels, which transport iron ore and coal have risen strongly in recent weeks, up from $22,000 at the start of May to $57,000 yesterday.
Peter Norfolk, director of SSY Consultancy & Research, said the market looked "well supported" in the short-term, but the outlook would depend on how quickly the congestion outside China's ports eased. Mr Norfolk cautioned there were still lingering doubts about the underlying strength of Chinese steelmakers' demand for iron ore.
Oil prices strengthened ahead of today's Opec meeting as traders digested comments from Ali Naimi, Saudi Arabia's oil minister, who indicated that the oil producers' group did not need to cut production further.
Harry Tchilinguirian, senior oil analyst at BNP Paribas, said that further supply cuts by Opec would be "hard to justify" with oil prices rising above the $60 a barrel level while the global economy was still in recession. BNP said compliance by Opec's members with existing production targets was an issue that would need to be addressed as crude stocks (measured relative to daily demand) had risen well above their historic average.

Nymex July West Texas Intermediate rose $1 to $63.45 a barrel, a fresh seven-month high. Meanwhile, ICE July Brent gained $1.26 at $62.50 a barrel.
Nauman Barakat of Macquarie said: "Oil prices are moving up nicely and I think the cartel's mindset will be: 'if it ain't broke, why fix it?' "
Gold firmed 0.6 per cent to $956 a troy ounce, moving between $942.25 and $956.55, helped by stock market weakness and concerns about the dollar. James Steel, precious metals analyst at HSBC, said the gold market was finding support from concerns that sovereign borrowers might have their ratings downgraded due to rising levels of government debt. Mr Steel said investors in the gold market were also paying close attention to how well this week's substantial programme of US government bond auctions were received and their influence on the dollar.
Coffee prices rose amid concerns about reduced supplies of high quality Arabica coffee from Colombia and central America. ICE July arabica firmed 0.1 per cent at $136.60 a pound, an eight-month high.
Global coffee stocks have declined and Kona Haque at Macquarie expects to see prices strengthen further as the market swings from a supply surplus of 6m 60kg bags in 2008/09 to a deficit of almost 5m bags in 2009/10 season, which runs from October to September.
Production in Colombia is expected to fall 16 per cent in the current 2008/09 season which ends in September, according to Macquarie, due to bad weather, reduced fertiliser use and the country's ongoing renovation programme to replace older, less productive coffee trees. Exports have been looking for alternative supplies, but limited availability has pushed cash arabica prices to fresh 12-year highs.

Source: Financial Times
Antworten
Anti Lemming:

Erstaunlich in # 43797 bzw. 43796 ist vor allem

8
29.05.09 11:46
wie schnell aus 10 % Wachstum (in 2007) eine BIP-Schrumpfung um -12 % (Litauen) bzw. -18 % (Lettland) werden kann.

Droht solche Schrumpfkur auch für China? Die haben zwar 2000 Milliarden Dollar an Ersparnissen. Das macht bei 1,3 Mrd. Einwohnern aber nur rund 1500 Dollar Reserven pro Kopf. Das sind umgerechnet 1070 Euro - wovon ein Deutscher Hartz-IV-ler gerade mal einen Monat leben könnte. Wenn der Export weiter lahmt, dürfte China bald auf Probleme stoßen. MIt Rohstoff-Bunkern ist auf Dauer auch kein Blumentopf zu gewinnen, zumal wenn die Deflation wieder Überhand gewinnen sollte (entgegen der aktuellen - und mMn temporären - Assetpreis-Inflationierung, die auf eben dieses Bunkern zurückgeht).
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