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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 5,00 10,00 15,00
Fallender DAX-Kurs 5,00 9,99 15,00
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VM5H9S6 , DE000VK0NMK7 , DE000VK1QFV9 , DE000VK8X817 , DE000VJ64LA5 , DE000VJ67YC7 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Thema
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wawidu:

Investment Grade Corporate Bonds

8
25.05.09 22:35
Zwischen Anfang Oktober und Ende Dezember 2008 kam es parallel zur Rallye der Treasuries auch bei diesen zu einer Wahnsinnsrallye. Ich vermute, dass Mischfonds und Banken in diesem Zeitraum wie verrückt Bonds aller Typen gekauft haben, um ihre Jahresperformance zu retten. Dass Unternehmenbonds, auch mit Investment Grade, im derzeitigen wirtschaftlichen Umfeld aktuell immer noch krass überbewertet sind, brauche ich eigentlich nicht zu betonen. Ein erneuter Preisverfall dürfte nur eine Frage der Zeit sein.
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Der USA Bären-Thread 234804
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wawidu:

Municipal Bonds

4
25.05.09 23:11
Auch das aktuelle Preisniveau dieser Bonds ist mE völlig unrealistisch.
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Der USA Bären-Thread 234809
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wawidu:

Wir erleben "historische Zeiten"

8
26.05.09 00:42
Robert Rethfeld von   www.wellenreiter-invest.de   zeigt in einem leider nicht ganz korrekten Chart seit 1870, dass der Zinssatz der 10yr T-Notes nie unter 2 % gesunken ist. In den Anhang stelle ich einen kommentierten Langfristchart dieses Zinssatzes. Das für mich Verblüffendste ist der Sachverhalt, dass der Goldpreis 1980 vor der genialen drastischen Leitzinserhöhung durch Paul Volcker ein Top gebildet hatte, jedoch in der aktuellen Lage weiter aufwärts strebt, und zwar in Bereiche deutlich über dem Top von 1980. Seit einem gewissen Zeitpunkt scheinen die "Goldfreaks" dem Leitzinssenkungs-Braten der Fed nicht mehr zu trauen. Eine Leitzinssenkung quasi gegen Null ist halt eine Form von "Offenbarungseid"!
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Der USA Bären-Thread 234825
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wawidu:

Nachtrag zu # 43553

4
26.05.09 01:11
Wollen wir mal wetten, worauf diese Entwicklung hinaus läuft?
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 234833
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permanent:

Vorschlag zur China Diskussion

6
26.05.09 07:51

Die Diskussion über China nimmt nun einen großen Raum in diesem Thread ein. Wieso eröffnet ihr zu dem Thema keinen eigenen Thread oder nutzt einen bestehenden Thread.
http://www.ariva.de/800_Millionen_haben_nichts_von_Chinas_Boom_t245628
http://www.ariva.de/China_ruft_Volkskrieg_gegen_Tibet_aus_t323473

Ich habe aktuell wenig Zeit um hier eigene Beiträge zu schreiben. Lese täglich so weit wie möglich. Ich bin mit einer Teilposition weiter short.

Wünsche euch einen erfolgreichen Tag.

Ich hoffe in den kommenden Tagen wieder mehr Zeit zu haben.

Gruß

Permanent

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Malko07:

#43551: Irgendwohin muss das

9
26.05.09 08:58
Geld. Wem es zu gefährlich ist es auf dem Bankkonto liegen zu lassen oder es der Bank als Festgeld zu übereignen muss es ins Depot bringen (nicht jeder will Gold, Rohstoffe oder undurchsichtige Geldmarktfonds kaufen). Da sind neben den Staatsanleihen Firmenanleihen von gesunden Firmen eine gute Alternative.  Es gibt heute immerhin noch etwas mehr als bei Staatsanleihen. Bei kürzeren Restlaufzeiten schmilzt der Unterschied allerdings rapide dahin. Während der Panik letztes Jahr gab es sehr gute Einstiegszeitpunkte. Ich habe damals stark von Staatsanleihen in Firmenanleihen umgeschichtet. Partiell war ich dabei etwas zu vorsichtig und habe zum Teil zu kurze Restlaufzeiten gewählt. Jetzt kommt dieses Jahr schon etliches zurück und die versprochene Inflation bleibt immer noch aus.

Sicherlich sind die Kurse momentan einmalig hoch. Trotzdem, einer der heute einsteigt hat eine höhere Rendite nach Inflation und Steuern wie vor einem Jahr. Ich finde, man kann die Renditen nie losgelöst von der Inflation betrachten. Ob man sich nun für längere Restlaufzeiten oder für kürzere entscheidet, hängt stark von der Beurteilung der Lage ab:

- demnächst höhere Inflation -> kürzere Restlaufzeiten
- demnächst längere Deflation -> längere Restlaufzeiten
- Anleihemarkt bricht zusammen -> Raviolikonserven kaufen

Eine erneute Zuspitzung der Lage an den Finanzmärkten (wird von einigen hier erwartet) wird die Kurse nach Norden treiben. Bleibt es relativ ruhig und die aktuelle Aktienrallye ist mehr als eine Bärenmarktrallye, werden die Kurse sinken.

Jeder entscheide selbst. Charts werden ihm dabei nicht helfen. Es geht um die Zukunft und nicht um die Vergangenheit.
Antworten
Malko07:

Kleiner Nachschlag.

4
26.05.09 09:05
War etwas undeutliich:

"Eine erneute Zuspitzung der Lage an den Finanzmärkten (wird von einigen hier erwartet) wird die Kurse nach Norden treiben. "

Dies gilt primär für Staatsanleihen. Firmenanleihen könnten bei aufkeimender Panik für kurze Zeit erneut einbrechen. Angela würde den Schwur erneuern und es gäbe wieder gute Kaufgelegenheiten. Der Einbruch wird, wie bei Paniken üblich, nur kurz sein.
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Anti Lemming:

Paulsons Milliarden-Nötigung

6
26.05.09 09:07
Agenda
FTD-Dossier
Paulsons Milliarden-Nötigung
von Sebastian Bräuer (New York)

Der 13. Oktober 2008 war der Tag, an dem die USA ihre Banken verstaatlichten. Neue Dokumente und Mails belegen, wie Finanzminister Henry Paulson die mächtigsten Banker der Welt vorführte.

http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...gung/518587.html



Ergänzende Lektüre:

http://www.ariva.de/..._Baeren_Thread_t283343?pnr=5739787#jump5739787
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Malko07:

Inflation oder Deflation

6
26.05.09 09:30

Konjunkturentwicklung

Kommt Inflation oder sogar Deflation?

von Tobias Aigner und Thomas Schmoll (Hamburg)

 

Es gibt Anzeichen für eine Konjunkturerholung - aber auch Warnungen vor verfrühtem Jubel. Wie entwickelt sich die Weltwirtschaft also? Womit müssen Verbraucher und Privatanleger rechnen? FTD.de dokumentiert vier mögliche Szenarien, die das Wirtschaftsmagazin Capital erstellte.<!--nopý<pý<pýMal ist die Nachricht gut, dann ist sie wieder schlecht. </pý

Mal vermeldet ein Konzern ein beachtliches Ergebnis oder gar einen Gewinn, dann veröffentlicht der nächste wieder einen Milliardenverlust.

Mal gibt eine Bank bekannt, dass ihr Minus nicht ganz so horrend ausgefallen ist, wie von Experten prognostiziert worden war - dann warnt der Chef der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Jochen Sanio: "Wir sind uns doch ziemlich sicher, dass unsere Banken in ein paar Monaten die volle Wucht der schärfsten aller bisherigen Rezessionen in ihren Kreditportfolios spüren werden." Und wenn der ifo-Index zum zweiten Mal in Folge gestiegen ist, heißt es gleich wieder: aber nicht so stark wie erhofft.

So geht das nun seit Wochen - und ein Ende ist nicht in Sicht. So bleibt die Einschätzung der weiteren Entwicklung auch für Fachleute schwierig. Dass Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) wollte für das kommende Jahr gar keine Prognose mehr wagen. Ein Ende der scharfen Rezession zeichne sich zwar ab, 2010 sei eine Erholung drin. Aber eine Vorhersage lehnte DIW-Präsident Klaus Zimmermann ab: "Allein schon die Debatte darüber ist schädlich, denn sie schafft neue Unsicherheiten."

Die Arbeitslosigkeit steigt. Doch gerade die Deutschen - berühmt für ihre Sparwut - üben sich nicht in übertriebener Kaufzurückhaltung. Im Gegenteil erwarten die Einzelhändler steigende Umsätze. An den Börsen ist seit Wochen ein Aufwärtstrend erkennbar, ohne dass es zu regelrechten Sprüngen kommt. Der Dax schleicht seit Tagen um die 5000-Punkte-Linie. Wagt er den Sprung hinüber, verharrt er kurze Zeit danach wieder unterhalb der Marke.

Wie geht es also weiter mit der Konjunktur? Bekommen wir japanische Verhältnisse? Wie wird sich die Preisentwicklung gestalten? Welche Folgen hat die Entwicklung für Investoren und ihre Depots? Und wie können sich Privatanleger schützen? Das Wirtschaftsmagazin Capital hat vier Szenerien erstellt - von der großen Geldvernichtung bis zum kleinsten Übel. FTD.de zeigt die Varianten auf.

Antworten
Malko07:

Naja, die Zwänge ...

5
26.05.09 09:42

LEITWÄHRUNG

China leidet unter Dollar-Dilemma

Chinas Zentralbanker stecken in der Zwickmühle: Händeringend suchen sie nach Investitionsmöglichkeiten. Als Ausweg bleibt nur der Kauf von US-Staatsanleihen - dabei wollte sich die Volksrepublik eigentlich vom Dollar abkoppeln.

Der USA Bären-Thread 5888787

Hamburg - China setzt weiter im großen Stil auf den Greenback. Allerdings nicht ganz freiwillig, Regierungskreise in Peking sprechen bereits von der "Dollar-Falle": Den Währungshütern bleibe kaum eine Wahl als den größten Teil der anschwellenden Devisenreserven in US-Staatstitel zu investieren, berichtet die "Financial Times" ("FT"). Denn nur auf diesem Markt sei das Angebot groß genug, um die hohen Summen aus China ohne Verwerfungen zu verkraften.

Auf der anderen Seite reduziere China nach Angaben von Regierungsvertretern und eines westlichen Beraters der chinesischen Devisenverwaltung (Safe) seine Bestände an britischen Pfund. Offenbar rechne die Devisenverwaltung mit einer erneuten Schwäche der Währung. Anlagen in Euro sehe sie dem Berater zufolge als neutral an. Beim australischen Dollar erwarte man dagegen Kursgewinne.

www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,626730,00.html


Anlagetips von China sollte man nicht so ernst nehmen. Richtig durchblicken tun sie nicht.

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Anti Lemming:

Warum "Geld für Banken" keine Kredite lockermacht

10
26.05.09 09:57

Die Begründung  finden sich unten in den fett-roten Sätzen. Sie lässt nur den Schluss zu, dass selbst mit noch so großen Bailout-Paketen keine Wende herbeigezaubert werden kann.

Banken verhalten sich überraschend rational (im Gegensatz zu USA, deren weitere Übersteigerung der Verschuldungsblase höchst irrational ist). Der Wunsch der US-Regierung, dem deflationären Niedergang durch Blase 3.0 zu entgehen, steht das Überlebensinteresse der Banker entgegen. Sie meiden als nüchtern-kalkulierende "Vollkaufleute" das immer größer werdende Risiko, an überschuldete und wackelige Kunden immer mehr Geld zu verleihen. Grund: Wer jetzt Geld braucht, ist meist kein guter Schuldner, weil er in der Vergangenheit nicht nachhaltig gewirtschaftet hat. Kaum jemand braucht zurzeit Geld für "gute" Investitionen wie strategische Firmenübernahmen oder Investitionen zur Produktionserweiterung.

Folglich fahren die Banken - den staatlichen Appellen und dem Bailout-Geldsegen zum Trotz - lieber ihr Risiko zurück. Die Hauptursache dafür, dass keine Kredite vergeben werden, ist nicht, dass die Banken "kein Geld haben" (obwohl dies wegen fauler Assets ebenfalls zutrifft), sondern dass die prekäre Lage der Schuldner die Ausfallgefahr zu groß macht.

 


 

Lucas Zeise/FTD:

...Besser formuliert man es so: Die Bürger stellen fest, dass einiges sehr schiefläuft. Sie haben gesehen, dass diese Finanzkrise scheinbar ganz unverhofft über die Welt gekommen ist. Sie haben beobachtet, dass ihre Wirkungen zunächst schlicht geleugnet wurden, ehe plötzlich gehandelt wurde. Sie sehen jetzt, wie dasselbe Personal, welches Staatsverschuldung als das größte politische Übel ansieht, nun die größte Neuverschuldung in 60 Jahren Bundesrepublik beschließt.

Absurder noch, während die Damen und Herren in bisher unbekanntem Ausmaß Schulden aufnehmen, machen sie sich zugleich daran, das Grundgesetz dahingehend zu ändern, dass ihnen künftig genau das verboten wird. Wie könnte diese Regierung klarer zu erkennen geben, dass sie nichts im Griff hat?

Sie gibt Banken viel Geld, garantiert ihre Schulden und sagt, dies geschehe, um die Institute wieder in die Lage zu versetzen, Kredit großzügig zu vergeben. In der Tat stellen vor allem große Unternehmen fest, dass Kredit nicht mehr so üppig fließt wie vordem. Haben die Banken selber nicht genug Geld, um Kredit zu vergeben? Das ist mitnichten das Problem.

Wenn der Staat garantiert, dann gibt es auch Kredit. Ausnahmsweise verhalten sich die Banken rational. Sie scheuen das Risiko des Kreditausfalls, das in der sich verschlimmernden Krise nicht geringer wird. Wer jetzt Kredit benötigt, ist meist in einer prekären Lage und damit kein idealer Schuldner. Kredit zur Finanzierung von Neuinvestitionen oder zur Übernahme der Konkurrenz - das ist heute die absolute Rarität. Mit der Stärkung der Banken wird man gute Schuldner nicht herbeizaubern. Wozu dann die Politik der Bankenstärkung?

Ist es schon sinnlos, viel Geld in die Banken zu stecken, so geschieht es auch noch auf wenig vertraueneinflößende Methode. Die Gründe, warum diese Bank dies, eine andere aber das und eine dritte gar nichts bekommt, bleiben geheim. Warum im Ursprungssündenfall so viel Geld in die kleine, unwichtige IKB gepumpt wurde, ist bis heute ein Staatsgeheimnis....

www.ftd.de/meinung/leitartikel/...ionsgespenst/518475.html?p=2

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Anti Lemming:

US-Zwangsversteigerungen - die 3. Welle läuft

13
26.05.09 10:28

sie trifft nun auch (vormals) wohlhabende Schuldner, sogenannte "Prime"-Schuldner. Bislang waren vor allem Subprime-Schuldner (die schon vorher nicht kreditwürdig waren) betroffen. Grund ist die ausufernde Arbeitslosigkeit, die bis Jahresende die 10%-Marke erreichen soll.

(Auffallend ist, dass die Gazetten mal wieder trendfolgend "nachlegen")


Spiegel - 26.05.2009

US-HYPOTHEKENKRISE
"Es wird noch schlimmer werden"

Von Marc Pitzke, New York


Die steigende Arbeitslosigkeit verschärft die US-Immobilienkrise, sogar bisher kreditwürdige Hausbesitzer werden jetzt zahlungsunfähig. Jetzt folgt eine neue Welle von Zwangsversteigerungen - die auch den Banken weitere Milliardenverluste bescheren dürften.



Sie nennen es "die dritte Welle". Denn dies ist schon der dritte Schock für den US-Immobilienmarkt, nach dem Platzen der spekulativen Preisblase vor drei Jahren und dem millionenfachen Kollaps von Ramsch-Hypotheken. Doch diesmal trifft es nicht die windigen Investoren oder armen Schuldner, die sich Abzock-Kredite aufschwatzen ließen. Diesmal trifft es potentiell jeden Amerikaner.

"Es ist zum Problem für alle Haushalte geworden", sagt Mark Zandi, der Chefökonom der Research-Firma Moody's. "Niedrige Einkommen, mittlere Einkommen, sogar hohe Einkommen. Es reicht von Küste zu Küste."

Zandi spricht von der Lawine neuer Immobilien-Zwangsversteigerungen, die durch die USA rauscht. Grund: Arbeitslosigkeit, Überstundenverlust und Einkommenseinbußen lassen immer mehr US-Hausbesitzer bei ihren Hypothekenraten rückständig werden. Selbst relativ wohlhabende Schuldner, deren Darlehen - anders als bei den Beziehern der berüchtigten Subprime-Kredite, die die Finanzkrise lostraten - ihren Verhältnissen eigentlich entsprachen. Bis die Rezession kam.

Klartext: Die US-Immobilienkrise ist nach wie vor virulent - selbst wenn sich die Preise vereinzelt wieder zu erholen beginnen. Rund 1,7 Millionen amerikanische Haushalte werden nach Schätzung von Moody's auch dieses Jahr ihr Haus per Zwangsversteigerung verlieren. 60 Prozent der Zahlungsrückstände, die dem zugrunde lägen, würden die Konsequenz von Arbeitslosigkeit und Einkommensausfall sein - mehr als doppelt so viele wie 2008. Selbst eine solide Kreditwürdigkeit, die einen bisher vor der Katastrophe bewahrte, schützt nicht mehr.

"Dieses Ausmaß der Notlage, wie wir es zu diesem Zeitpunkt erleben, haben wir nicht erwartet", sagte der Ökonom Mark Fleming dem TV-Sender CBS. Ein Ende dieser "dritten Welle" ist dabei allerdings nicht abzusehen.

Im Gegenteil: Wirtschaftswissenschaftler rechnen damit, dass sich die US-Arbeitslosenquote von derzeit 8,9 Prozent bis Ende 2010 auf über zehn Prozent erhöhen wird - und damit neue Zwangsversteigerungen bei bisher unbescholtenen Schuldnern auslöst. "Wir stehen vor einem Riesenproblem", sagte Morris Davis, ein Immobilienexperte der University of Wisconsin, der "New York Times". "Waren Zwangsversteigerungen im vergangenen Jahr schlimm? Es wird noch schlimmer werden."

Nach Berechnungen der Datenfirma First American CoreLogic, die die "Times" jetzt auswertete, erhöhte sich die Zahl der um mindestens 90 Tage rückständigen oder von den Banken bereits aufgekündigten Prime-Hypotheken - also Immobiliendarlehen zu völlig regulären Bedingungen, ohne Schwindel-Verträge und Trick-Zinsen - von November 2008 bis Februar 2009 um fast eine halbe Million auf mehr als 1,5 Millionen. Diese Kredite umfassten rund 224 Milliarden Dollar.

Das ist ein steiler Anstieg, der 2007 begann. Die Zahl der delinquenten Subprime-Hypotheken dagegen flachte sich im vergangenen Jahr ab: Im selben Zeitraum wuchs sie um weniger als 14.000 auf 1,65 Millionen. Insgesamt waren diesen Angaben zufolge im Februar vier Millionen US-Hypotheken im Wert von 717 Milliarden Dollar rückständig oder schon geplatzt - mehr als 60 Prozent mehr als im Vergleichsmonat 2008.

Diese dramatischen Kurven laufen parallel zu den Arbeitsmarktzahlen. 2008 verlor die US-Wirtschaft im Durchschnitt 256.000 Stellen im Monat. Inzwischen sind es 665.000 Stellen.

Am schwersten betroffen von den neuen Zwangsversteigerungen sind folglich Bundesstaaten mit hoher Arbeitslosigkeit. Den höchsten Anteil solcher "foreclosures" bei Prime-Hypotheken hatte Florida (fünf Prozent), gefolgt von Nevada (3,3 Prozent), Arizona (2,1 Prozent) und Kalifornien (1,8 Prozent). In Kalifornien stieg die Arbeitslosenquote von März 2008 bis März 2009 von 6,4 auf 11,2 Prozent - im selben Zeitraum verdreifachte sich die Prime-Zwangsversteigerungsquote fast.

Die groß angelegten Hilfsmaßnahmen, die US-Präsident Barack Obama für Hauseigentümer in der Bredouille eingeleitet hat, halfen bisher wenig. Im Februar sagte die Regierung den Hypothekenbanken 75 Milliarden Dollar zu, um die Zahlungen für deren Kunden zu verringern. Das würde vier Millionen Immobilienbesitzer vor der Zwangsversteigerung bewahren, erklärte das Finanzministerium damals.

Doch seither sind nach Angaben des Ministeriums erst 10.000 bis 55.000 Hypotheken dergestalt "modifiziert" worden. Fast gleichzeitig wurden jedoch im ersten Quartal 2009 weitere 313.000 Darlehen delinquent. Dagegen gerechnet waren die Staatshilfen ein Tropfen auf den heißen Stein.

Auch das massive Engagement neuer Interessengruppen, die gegen die Banken und ihrer gnadenlose Praxis der Zwangsversteigerung protestieren, konnte daran bisher nur wenig ändern. Die Neighborhood Assistance Corporation of America (NACA) zum Beispiel bombardiert die Banken mit Anrufen und ziert ihre Website mit Fotos der verantwortlichen Kundenberater, als "Räuber" gebrandmarkt. (Auslassung für Mod...)

Mit den größten US-Hypothekengebern - Bank of America, Wells Fargo, JPMorgan Chase und Citigroup - hat die NACA bereits Abkommen geschlossen, wonach diese für notleidende Kunden die besten Raten herausholen sollen. Doch die Gruppe lässt nicht locker. Im Februar lud sie als Teil ihrer "Verantwortlichkeitskampagne" Möbel auf den Rasen eines Immobilieninvestors, um ihm aus erster Hand das Gefühl einer Zwangsräumung zu geben.

Doch auch für die Banken stellt die "dritte Welle" ein wachsendes Unheil dar. Jede Zwangsräumung kostet sie nach einer Studie der US-Notenbank rund 50.000 Dollar. Zwei Millionen Zwangsversteigerungen würden die Bankbilanzen also um insgesamt hundert Milliarden Dollar belasten. Dabei ist auch diese Studie schon drei Jahre alt, die aktuellen Zahlen dürften weit darüber liegen. Allein für die Bank of America befürchtete die Federal Reserve im Zuge ihrer kürzlichen Banken-Stresstests potentielle Hypothekenverluste von bis zu 43,5 Milliarden Dollar bis Ende kommenden Jahres.



Hausverkauf in Kalifornien: 1,7 Millionen Haushalte könnten dieses Jahr zwangsversteigert werden

Der USA Bären-Thread 234882
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Kicky:

100Milliarden Bonds in USA diese Woche

6
26.05.09 10:59
The US Treasury is facing an ordeal by fire this week as it tries to sell $100bn (£62bn) of bonds to a deeply sceptical market amid growing fears of a sovereign bond crisis in the Anglo-Saxon world.
By Ambrose Evans-Pritchard
Last Updated: 9:39AM BST 26 May 2009
The interest yield on 10-year US Treasuries – the benchmark price of long-term credit for the global system – jumped 33 basis points last week to 3.45pc week on contagion effects after Standard & Poor's issued a warning on Britain's "AAA" credit rating.

The yield has risen over 90 basis points since March when the US Federal Reserve first announced its controversial plan to buy Treasury bonds directly, a move designed to force down the borrowing costs and help stabilise the housing market. The yield-spike may be nearing the point where it threatens to short-circuit economic recovery. While lower spreads on mortgage rates have kept a lid on home loan costs so far, mortgage rates have nevertheless crept back up to 5pc.

The Obama administration needs to raise $2 trillion this year to cover the fiscal stimulus plan and the bank bail-outs. It has to fund $900bn by September.

"The dynamic is just getting overwhelming," said RBC Capital Markets.

The US Treasury is selling $40bn of two-year notes on Tuesday, $35bn of five-year bonds on Wednesday, and $25bn of seven-year debt on Thursday. While the US has not yet suffered the indignity of a failed auction – unlike Britain and Germany – traders are watching closely to see what share is being purchased by US government itself in pure "monetisation" of the deficit. ........

....The US is not alone in facing a deficit crisis. Governments worldwide have to raise some $6 trillion in debt this year, with huge demands in Japan and Europe. Kyle Bass from the US fund Hayman Advisors said the markets were choking on debt.

"There isn't enough capital in the world to buy the new sovereign issuance required to finance the giant fiscal deficits that countries are so intent on running. There is simply not enough money out there," he said. "If the US loses control of long rates, they will not be able to arrest asset price declines. If they print too much money, they will debase the dollar and cause stagflation.

"The bottom line is that there is no global 'get out of jail free' card for anyone", he said. ...

The dollar has fallen 11pc against a basket of currencies since early March. Mutterings of a "dollar crisis" may now constrain the Fed as it tries to shore up the bond market. It has so far bought $116bn of Treasuries as part of its "credit easing" blitz, out of a $300bn pool.

When the Fed first said it was going to buy Treasuries in March the 10-year yield to dropped instantly from 3pc to near 2.5pc, but shock effect has since worn off. Any effort to step up purchases might backfire in the current jittery mood. ...

It is not clear where the capital will come from to cover global bond issues. Asian central banks and Mid-East oil exporters have cut back on their purchases of US and European bonds as reserve accumulation slows. Russia has slashed its holding by a third to support growth at home. Even Japan's state pension fund has become a net seller of bonds for the first time this year the country's population ages.

Japan's public debt will reach 200pc of GDP next year. Warnings by the Japan's DPJ opposition party that, if elected this autumn, it would not purchase any more US debt unless issued in yen, is a sign that the political mood in Asia is turning hostile to US policy.

There is no evidence yet that foreigners are in the process of dumping US Treasuries. Brad Setser from the US Council on Foreign Relations said global central banks added $60bn to their US holdings in the first three weeks of May. .......
Antworten
Jing:

Blankes Entsetzen pakt mich, AL,

2
26.05.09 11:03
zu Deinem letzten Posting, "Versteigerung 3. Welle".
Noch ist das Kreditkartenproblem nicht eingespeist. Firmen die nach Kredit
suchen aber nicht bekommen, leben noch, noch. (s. # 43561).
Wo soll da Inflation herkommen, nicht mal eine "schlechte".
Deflations(spirale?) sehe ich als einziges. Die ganzen Bailoutgelder
kommen beim Buerger nicht an.
Viele der grossen AG's haben auch noch ihr Cash drastisch reduziert mit
voreiligen, viel zu teueren Rueckkaufprogrammen.
Antworten
Kicky:

Zombie Banken noch unter uns

7
26.05.09 11:15
weil die FDIC einfach nicht genügend Leute hat oder vielleicht keinen geeigneten Käufer findet.Aber nächste Woch kommt die Liste der Problemfälle raus,die sich von 250 auf deutlich mehr erhöht haben dürfte.

NEW YORK (CNNMoney.com) -- Maybe the so-called "zombie" banks didn't die after all.

As recently as two months ago, many on Wall Street speculated that the nation's largest financial institutions -- banks like Citigroup (C, Fortune 500) and Bank of America (BAC, Fortune 500) -- were only operating as a result of extensive aid from the U.S. government.

Now, many experts wonder how so many small regional and community lenders that are capital starved and overwhelmed by escalating loan losses are able to stay in business.

In metropolitan Atlanta and the state of Florida, for example, more than 50 banks reported non-performing asset levels of 10% or more of total assets as of the end of March
, according to the Raleigh, N.C.-based investment bank Carson Medlin.

Non-performing assets are loans that are not collecting interest or principal payments. In more normal economic times, non-performing asset levels remain below 1%.

Up to this point, small lenders, which serve as the primary source of credit for large parts of the country, were considered a picture of health in the banking industry. Most avoided the toxic mortgage products that ruined so many of their big bank peers.

Experts note that the majority of the 8,000 small banks are still thriving. But the outlook for this corner of the nation's banking industry has been tempered in recent weeks as small lenders endure rising losses, partly as a result of exposure to areas like commercial real estate and small business loans.Next Wednesday, Wall Street will get a clearer sense of what kind of shape the industry is in when the Federal Deposit Insurance Corp. publishes its first-quarter assessment of the industry. One closely-watched part of that report is the agency's so-called "problem bank" list.As of the end of 2008, that number stood at 252 institutions and it is expected to have climbed even higher during the first three months of 2009.

So far this year, the government has closed 34 banks, including the FDIC's takeover and subsequent sale of Florida-based lender BankUnited (BKUNA) late Thursday to a group of private equity investors.

While only a fraction of the institutions on the problem bank list typically reach the point of failure, experts contend that regulators have been unable to shut down some "zombie" lenders, in part, because they are still scrambling to catch up with the variety of ills affecting the sector.....

...Two reports published earlier this month by the FDIC's Office of Inspector General charged that the agency was "not timely and effective" in addressing the most significant problems affecting Bradenton, Fla.-based lender Freedom Bank and Alpha Bank & Trust of Alpharetta, Georgia. Both banks failed late last year.

Unprepared for the crisis much in the same way the private sector was, the FDIC has been ramping up efforts since late last year to try and stay ahead of troubles.

In its annual budget for 2009, for example, the agency increased funding for its receivership division, which oversees bank failures, nearly tenfold from $150 million to $1 billion.

But even with that funding increase, it will take time for the FDIC to boost its staff levels enough to be capable of keeping up with all the troubled banks.

In the meantime, regulators may have little choice but to focus their attention on those institutions which are in the most dire shape. As a result, other less-troubled lenders are allowed to live on for another day, notes FinPro's Ketcha....

Regulators, he notes, may postpone a bank's downfall especially if the region in which its resides could enjoy an economic recovery in the coming months.

There is also speculation that industry regulators have resisted closing some banks because it may be tough for the FDIC to find buyers for them -- even after they have been seized and scrubbed of their troubled loans.....
Antworten
Anti Lemming:

EU-Auftragseingänge: -0,8 %

4
26.05.09 11:42
Veröffentlichung der Zahlen zu den europäischen Auftragseingängen in der Industrie für März 2009

Im Monatsvergleich sind die Auftragseingänge in der Euro-Zone im März um 0,8 % gefallen nach zuvor 0,0 %. Im Jahresvergleich sind die Auftragseingänge um 26,9 % gesunken nach -34,2 %.

derivatecheck.de
Antworten
permanent:

Housing Market Being Pounded By New Wave of Forecl

3
26.05.09 13:51
Housing Market Being Pounded By New Wave of Foreclosures
HOUSING MARKET BEING POUNDED BY A NEW WAVE OF FORECLOSURES
The New York Times
| 25 May 2009 | 12:14 PM ET

As job losses rise, growing numbers of American homeowners with once solid credit are falling behind on their mortgages, amplifying a wave of foreclosures.

In the latest phase of the nation’s real estate disaster, the locus of trouble has shifted from subprime loans — those extended to home buyers with troubled credit — to the far more numerous prime loans issued to those with decent financial histories.

 

With many economists anticipating that the unemployment rate will rise into the double digits from its current 8.9 percent, foreclosures are expected to accelerate. That could exacerbate bank losses, adding pressure to the financial system and the broader economy.

“We’re about to have a big problem,” said Morris A. Davis, a real estate expert at the University of Wisconsin. “Foreclosures were bad last year? It’s going to get worse.”

Economists refer to the current surge of foreclosures as the third wave, distinct from the initial spike when speculators gave up property because of plunging real estate prices, and the secondary shock, when borrowers’ introductory interest rates expired and were reset higher.

“We’re right in the middle of this third wave, and it’s intensifying,” said Mark Zandi, chief economist at Moody’s Economy.com. “That loss of jobs and loss of overtime hours and being forced from a full-time to part-time job is resulting in defaults. They’re coast to coast.”

Those sliding into foreclosure today are more likely to be modest borrowers whose loans fit their income than the consumers of exotically lenient mortgages that formerly typified the crisis.

Economy.com expects that 60 percent of the mortgage defaults this year will be set off primarily by unemployment, up from 29 percent last year.

Real Estate Slideshows from CNBC.com

  • The Most Affordable Metro Areas
  • The Most Popular Relocation Cities
  • States With The Highest Foreclosure Rates
  • The Highest Homeowner Vacancy Rates
  • The Highest Rental Vacancy Rates

    Robert and Kay Richards live in the center of this trend. In 2006, they took a 30-year, fixed-rate mortgage — a prime loan — borrowing $172,000 to buy a prefabricated house.

    They erected the building on land they owned in the northern Minnesota town of Babbitt, clearing the terrain of pine trees with their own hands. Mr. Richards worked as a truck driver, hauling timber from a nearby mill. His wife oversaw the books.

    Together, they brought in about $70,000 a year — enough to make their monthly mortgage payments of $1,300 while raising their two boys, now 11 and 16.

    But their truck driving business collapsed last year when the mill closed. Mr. Richards has since worked occasional stints for local trucking companies. His wife has failed to find clerical work.

    “Every month that goes by, you get a little further behind,” Mr. Richards said.

    Last June, they missed their first payment, and they have since slipped $10,000 into arrears. They are trying to persuade their bank to cut their payments ahead of a foreclosure sale.

    From November to February, the number of prime mortgages that were delinquent at least 90 days, were in foreclosure or had deteriorated to the point that the lender took possession of the home increased more than 473,000, exceeding 1.5 million, according to a New York Times analysis of data provided by First American CoreLogic, a real estate research group.

    Those loans totaled more than $224 billion. During the same period, subprime mortgages in those three categories increased by fewer than 14,000, reaching 1.65 million.

    The number of similarly troubled Alt-A loans — those given to people with slightly tainted credit — rose 159,000, to 836,000.

    Over all, more than four million loans worth $717 billion were in the three distressed categories in February, a jump of more than 60 percent in dollar terms compared with a year earlier.

    Under a program announced in February by the Obama administration, the government is to spend $75 billion on incentives for mortgage servicing companies that reduce payments for troubled homeowners.

     

    The Treasury Department says the program will spare as many as four million homeowners from foreclosure.

    But three months after the program was announced, a Treasury spokeswoman, Jenni Engebretsen, estimated the number of loans that have been modified at “more than 10,000 but fewer than 55,000.”

    In the first two months of the year alone, another 313,000 mortgages landed in foreclosure or became delinquent at least 90 days, according to First American CoreLogic.

    “I don’t think there’s any chance of government measures making more than a small dent,” said Alan Ruskin, chief international strategist at RBS Greenwich Capital.

     

    Last year, foreclosures expanded sharply as the economy shed an average of 256,000 jobs each month.

    Since then, the job market has deteriorated further, with an average of 665,000 jobs vanishing each month.

    Each foreclosure costs lenders $50,000, according to data cited in a 2006 study by the Federal Reserve Bank of Chicago, so an additional two million foreclosures could mean $100 billion in lender losses.

    The government’s recent stress tests of banks concluded that the nation’s 19 largest could be forced to write off as much as a fresh $600 billion by the end of 2010, bringing their total losses to $1 trillion.

    The Federal Reserve concluded that these banks needed to raise another $75 billion.

    Many economists pronounce that assessment reasonable, while cautioning that it could become inadequate if foreclosures continue to accelerate.

    “The margin for error is not that big,” said Brian Bethune, chief United States financial economist for HIS Global Insight. “It’s kind of like, ‘Let’s keep our fingers crossed that we’ve seen the worst.’ ”

    Among prime borrowers, foreclosure rates have been growing fastest in states with particularly high unemployment.

     

    In California, for example, the unemployment rate rose to 11.2 percent from 6.4 percent for the year that ended in March, while the foreclosure rate for prime mortgages nearly tripled, reaching 1.81 percent.

    Even states seemingly removed from the real estate bubble are seeing foreclosures accelerate as the recession grinds on.

    In Minnesota, three of every five people seeking foreclosure counseling now have a prime loan, according to the nonprofit Minnesota Home Ownership Center. In Woodbury, Minn., Rick and Christine Sellman are struggling to persuade their bank to reduce their $2,200 monthly mortgage on their five-bedroom home.

    Mr. Sellman, a construction worker, found some work putting in asphalt driveways last summer, but he is now receiving unemployment. Ms. Sellman’s scrapbooking businesses shut down last summer.

    Since then, they have slipped $19,000 behind on their mortgage.

    “We were always up on our house payments,” Ms. Sellman said. “You work so hard to keep what you have, and because of circumstances beyond our control now, there’s nothing we can do about it.”

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permanent:

Case/Schiller sowie Konsumentenvertrauen

4
26.05.09 14:00

USAS&P/Case Shiller-Hauspreise, März (15.00)***-1,7 % gg. Vm.-1,7 % gg. Vm.-2,2 % gg. Vm.
  -18,3 % gg. Vj.-18,4 % gg. Vj.-18,3 % gg. Vj.
 Konsumentenvertrauen, Mai (16.00)***43,042,639,2

 

 

sollen uns den Weg weisen. Case/Schiller ist ein guter Indikator für den Verlauf der Krise auf dem Housing Markt. Das Konsumentenvertrauen -welches immer hohe Beachtung findet- ist meiner Meinung nach nicht viel wert. Es werden einige Tausend Haushalte am Telefon befragt. Die Stimmung der Verbraucher hängt allerdings nicht nur an der wirtschaftlichen Lage sondern auch an der Tagesform (kennt jeder von sich).

Ich werde gleich zum Medenspiel meines Juniors -sofern es nicht regnet. Ich bin versucht meine Shortpositionen auszubauen, werde aber darauf verzichten um den Nachmittag unbeschwert verbringen zu können. Wenn man große Positionen im Markt hat sollte man ständig in der Lage sein den Markt zu verfolgen.

Gruß

Permanent

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Maxgreeen:

jedes mal das gleiche Spiel, bessere Zahlen mit

2
26.05.09 14:49
nachträglichen deutlichen Revisionen

Der US-amerikanische Chicago Fed National Activity Index notiert für April bei -2,06. Im Monat zuvor hatte er noch bei -3,36 gestanden. Damit wurde der Vormonatswert von -2,96 nach unten revidiert.

Was der Index aussagt ist ein Geheimnis.
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Anti Lemming:

Case-Shiller-Index fällt in Rekord-Tempo

9
26.05.09 15:13

May 26, 2009, 9:10 a.m. EST
U.S. home prices fall at record pace Case-Shiller
By Rex Nutting

WASHINGTON (MarketWatch) -- U.S. home prices fell a record 19.1% in the first quarter compared with a year earlier, according to the national Case-Shiller home price index released Tuesday. On a month-to-month basis, prices in 20 selected cities fell 2.2% in March and were down 18.7% in the past year. Seventeen of 20 cities saw prices fall in March, with record declines in Minneapolis, Detroit and New York. "We see no evidence that that a recovery in home prices has begun," said David Blitzer, chairman of the index committee for Standard & Poor's, which compiles the Case-Shiller index. From the peak, home prices are down 32.2%, and on average are at the same level they were at in late 2002.

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Kicky:

Chicago Fed National Activity Index

9
26.05.09 15:46
www.markt-daten.de/kalender/indikatoren/cfnai.htm
Veröffentlichung:   monatlich, um den 12. eines Monats für den vorletzten Monat; 10:00 am EST; 16:00 MEZ
Revisionsfaktor: gering, da der Index viele Komponenten enthält
Auswirkung: gering, da der Index relativ neu ist.
Worauf ist zu achten:
# Fällt der gleitende 3-Monatsdurchschnitt unterhalb von -0,7 indiziert dies ein erhöhtes Rezessionsrisiko
# Ein gleitender 3-Monatsdurchschnitt, der nach einer durchlaufenen Rezession oberhalb von +0,2 einkommt, zeigt das Ende einer Rezession an.
# Ein gleitender 3-Monatsdurchschnitt, der oberhalb von 0,7 zwei Jahre in eine wirtschaftliche Expansion hinein steigt, deutet die steigende Wahrscheinlichkeit einer Inflationsbeschleunigung an.
# Substantiell steigt die Wahrscheinlichkeit einer Inflationsbeschleunigung sollte der 3-Monatsdurchschnitt oberhalb von 1,0 zwei Jahre während einer expansiven, konjunkturellen Phase festgestellt werden.
.. Der Index ist gewichtet und besteht aus 85 nationalen Konjunkturindikatoren; diese Indikatoren kommen aus vier weit gefassten Kategorien:

     · Produktion und Einkommen
     · Beschäftigung, Arbeitslosigkeit
     · Privater Konsum und Immobilien
     · Umsätze, Lagerbestände und Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe und Handel

Die Chicago Fed hat diese Indikatoren ausgewählt, um eine Inflation bedingt durch Überhitzung der Volkswirtschaft frühzeitig zu erkennen. Zusätzlicher Nutzen kann sicherlich daraus gezogen werden, dass der Index die momentane wirtschaftliche Situation widerspiegelt.
Der USA Bären-Thread 234982
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Maxgreeen:

zahlen

3
26.05.09 16:01
U.S. May consumer confidence 54.9 vs 40.8 in April
Antworten
Maxgreeen:

die Zahlen kann man einfach nicht glauben

7
26.05.09 16:04
WASHINGTON (MarketWatch) -- A reading on U.S. consumer confidence surged to 54.9 in May from an upwardly revised 40.8 in April as expectations for jobs improved, the Conference Board reported Tuesday. The gain is the fourth-largest in the 32-year history of the survey, and the index is at its highest level in eight months. Economists were expecting the index to hit 43. "Expectations are that business conditions, the labor market and incomes will improve in the coming months," said Lynn Franco, director of the Conference Board's Consumer Research Center. "While confidence is still weak by historical standards, as far as consumers are concerned, the worst is now behind us." There was also a confidence surge in April.
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Maxgreeen:

Wer weis wenn die gefragt haben

5
26.05.09 16:15
es gibt keinerlei anzeichen von Belebung in Amerika, weder der Einzelhandel, noch der Arbeitsmarkt, noch der Automarkt. Wie soll der Optimismus derart stark ansteigen? Ich hatte eine Verbesserung erwartet, aber so stark sieht sehr nach Manipulation aus.

Der Dollar müsste ja heute stark reagieren, wir werden sehen.
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Malko07:

Die Bären springen wieder

4
26.05.09 16:20
massenweise wie die Lemminge von der Klippe. Nette Latte und das wegen einer derartig popeligen Umfrage. Wie ich schon so oft sagte: Alles wird gut!

;o)
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