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Meldung des Tages: USA erklären Kupfer zur Chefsache – dieser Nevada-Explorer bohrt bereits
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Der USA Bären-Thread


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Kicky:

For Day Traders Keyboards On Fire

4
07.05.09 10:13
By David Weidner

The wild swings in today’s market brought out the colorful side of Joe Saluzzi at Themis Trading.

“How many day trader keyboards are currently on fire?” he mused before the closing bell.

Saluzzi points out that 41% of the composite volume at the New York Stock Exchange was financial exchange-traded funds and in shares of Bank of America Corp., Citigroup Inc., Wells Fargo & Co. and J.P. Morgan Chase & Co. — roughly about 3 billion out of 8 billion shares.

To him, those statistics suggest today’s rise was fueled by traders, not institutional investors. There was too much volume in too few stocks. There were no big “prints” trades involving big blocks of shares.

Saluzzi is bearish. He thinks retail investors may be drawn into buying, but banks will face a tough road until the economy – specifically production and unemployment data – revive.

Until then, momentum traders are ruling, regular investors should wait until they see “real” news.
blogs.wsj.com/marketbeat/2009/05/06/...ders-keyboards-on-fire/
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pfeifenlümmel:

Beruhigungspillen

3
07.05.09 10:13
wirken positiv, manchmal in hoher Dosis führen sie auch zum Einschlafen.
www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...nken/510322.html
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Anti Lemming:

Wird Fiat das nächste "Porsche/Schaeffler-Fiasko?

9
07.05.09 11:32
zu # 42824: Aus den Anmaßungen des "Mittelständlers" Wiedeking (Porsche), den 15 Mal größeren Weltkonzen Volkswagen zu übernahmen - ein Konzept, das jetzt kläglich gescheitert ist - , hat Fiat offenbar nichts gelernt. Auch die Übernahme des DAX-Konzerns Continental durch die Mittelständlerin Schaeffler (Walzlager-Produzentin) war eine zum Scheitern verurteilte Anmaßung.

Die Klitsche Fiat will jetzt Opel, GM und die lateinamerkanischen Marken von GM übernehmen. Das scheint mir ähnlich fragwürdig wie die Wiedeking/Schaefffler-Pläne. Fiat hat zwar ein besseres Timing (nicht VOR, sondern während der Krise eingestiegen). Außerdem wirkt die weitgehende Entschuldung GMs durch die kommende Chapter-11-Pleite entlastend (die Halter von GM-Bonds werden quasi "enteignet" und erhalten als Ausgleich - wider Willen - 60 Milliarden junge GM-Aktien). Das Problem aber bleibt in jedem Fall der enorme Kapitalbedarf. In dem Punkt (Refinanzierung) hat Fiat das gleiche Problem wie Wiedeking/Schaeffler. Die Kreditmärkte sind noch immer "zu" und skeptisch - und dies angesichts der weltwirtschaftlichen Perspektiven völlig zu Recht.

Eine weitere Frage ist, ob Fiat sein Kleinwagenkonzept in USA so erfolgreich umsetzen kann wie bislang in Lateinamerika, wo die Leute notgedrungen kleinere Brötchen backen. Die USA-Löhne bleiben wegen der starken US-Autogewerkschaften im internationalen Vergleich viel zu hoch, was profitables Wirtschaften erschwert. Hinzu kommt das rein physische Problem, dass die verfetteten Amis (2/3 der Bevölkerung sind deutlich übergewichtig) kaum in die zierlichen Fiat-500-Modelle passen. Da fällt dann schnell - auch bildlich - der Boden raus. Wenn Fiat hingegen große Modelle baut, dürften ähnliche Probleme kommen wie bei GM. Warum sollte dies unter italienischer Führung besser werden? Man darf auch nicht vergessen, dass das Hauptproblem der völlig überschuldete US-Konsument ist, egal wer bei GM das Sagen hat.

Es bleibt zudem äußerst fraglich, ob dem Winzling Fiat mit der GM-Übernahme ein Kunststück gelingen kann, mit dem der deutlich finanzstärkere deutsche Autobauer Daimler (bei der Fusion mit Chrysler zu DCX) erbärmlich gescheitert ist. Der "Weltkonzern" DCX ist in der Rückschau eine einzige Peinlichkeit. Ähnlich endeten die "Experimente" von BMW mit der kränkelnden englischen Autofirma Rover.

Fazit: Amerika muss auf allen Ebenen abspecken. Fiat muss "geistig" abspecken. Allmachtsphantasien passen nicht in die heutige Zeit.
Antworten
Ischariot MD:

Wie der Streßtest wirklich funktioniert

9
07.05.09 11:45
Heute in der internationalen Presse aufgeschnappt  ;o)

New York, (Ischariot-Press). Es ist 7:30 a.m. in Washington DC. Zufrieden schlürft Prof. Dr. F.E.D. mult. Tim Gytener seine Choko-Pops. Er ist Direktor des mittlerweile bedeutensten Instituts für Verhaltensbiologie weltweit. Die Sonne scheint, eine kühle Frühlingsbrise weht durch die Terassentür, und dieser Tag wird ein besonderer werden. Gytener macht sich auf den Weg zur Arbeit.

Er ist erst vor kurzem zum Vorstand des Instituts berufen worden, und es gibt noch Personalprobleme. Die Verträge mit einem Großteil der Beschäftigten sind mit der Abberufung seines Vorgängers ausgelaufen, und gutes neues Personal ist rar angesichts des atemberaubenden Change-Tempos, das "Der Neue" an den Tag legt. "Pah", murmelt Gytener verächtlich, als er an der leeren Pförtnerloge vorbeischlurft, "wer braucht schon Personal hier?". Und Recht hat er, reicht doch sein Einfluß weit über die Mauern seines schlichten Instituts hinaus.

Denn was ursprünglich ein ruhiger Job in einem verschlafenen Institut war, hat sich mittlerweile zu einem Projekt epochaler Bedeutung gewandelt, seit die Aufsichtsbehörde das Leitbild des Instituts ersetzt hat durch die schlichte Parole "Yes, we can" und alle ethischen Restriktionen für Tierversuche endgültig über Bord geworfen hat. Jetzt ist Gytener Zeremonienmeister für ein Netzwerk an Labors, das in seiner Ausdehnung den Ambitionen Alexanders des Großen in nichts nachsteht.

Gytener setzt sich an seine Monitorwand. Per Knopfdruck erscheinen Bilder der Labors in Tokio, Moskau, Frankfurt, London und New York. Während die Labormäuse "auf dem Parkett" (wie man die Käfige neckisch im Wissenschaftlerjargon nennt) in Europa schon hektisch umherhuschen, herrscht in NY noch müdes Herumräkeln.

Heute steht ein ganz besonderes Experiment an. Die Labormäuse sollen weltweit synchron unter morbiden Streß gesetzt werden. Seit Monaten schon wird Ihnen über eine Futterklappe eine karge Kost dargeboten, im Überschuß zwar (ad libitum), aber wenig nahrhaft und magenfüllend. Daneben wurde eine weitere Futterklappe installiert, bunt bemalt und geheimnisvoll schimmernd, was die Mäuse auf dem Parkett in Wallungen versetzt. Was würde sich hinter der Klappe befinden? Schmackhaftes Manna oder vergälltes Trockenbrot? Das ist existentiell für die Mäuse, denn sie werden fortan davon leben müssen. Wer sich nicht rechtzeitig mit der 'kargen Kost' aus der Standardklappe vollgestopft hat, kann sich günstigenfalls an Manna laben, oder aber sie verhungert. Dementsprechend aufgeregt sind die Mäuse, jede versucht sich zu positionieren, denn heute soll die bunte Futterklappe geöffnet werden.

Wäre da nicht in den letzten Tagen der Forscherdrang mit Gytener durchgegangen. Abweichend vom Studienprotokoll konnte er es nämlich nicht lassen, die Labormäuse ein bißchen zu ärgern, indem er das Lichtsignal an der Futterklappe wechselweise zwischen tiefrot und dunkelgrün variierte. "Das erhöht den Streß zusätzlich" grunzt Gytener sichtlich zufrieden, und grinst dabei diabolisch. "Sowas wäre früher undenkbar gewesen", schwärmt er, und denkt mit Grausen zurück an die lästigen Diskussionen mit den parlamentarischen Ethikkommissionen vergangener Administrationen.

Wie haben sich die Mäuse positioniert? Wieviele werden überleben, und wieviele werden den qualvollen Tod durch plötzlichen Knock-out und brutales Squeezing erleiden? Wir werden es erleben. Heute ist D-day in New York…
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obgicou:

Erfolgsmeldung von der Mortgage Front

8
07.05.09 11:59
Das Hope For Homeowners Programm wurde gestern nochmal nachgebessert; dabei läuft es schon seit letzten Herbst mit berauschendem Erfolg; das ursprünglich zur Erleichterung für 400000 Homeowner gedachte Projekt hat nach ersten kleineren Anlaufschwierigkeiten bereits zur erfolgreichen Refinanzierung von 1, in Worten Einem, Kreditnehmer geführt. Weitere unglaubliche 51 stehen kurz vor Abschluß der Refi.

When it was established last year, Congress envisioned helping some 400,000 troubled homeowners. But because eligibility requirements were so strict, one borrower has completed the refinancing process and only 51 more are in the works, according to statistics released last week.

news.yahoo.com/s/ap/20090506/ap_on_go_co/...gress_foreclosures
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Katjuscha:

Ergebnisse der Streßtest scheinen ja wenig

 
07.05.09 12:08
spektakulär gewesen zu sein.

Erwartet ihr heute noch erhöhte Vola an den Aktienmärkten? Hab nämlich heute nachmittag keine Zeit mehr, ums zu beobachten.
Terroristen aus Liebe
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Anti Lemming:

Warum Goldman-Sachs die US-Banken pusht

10
07.05.09 12:17

Goldman-Sachs hat gestern den gesamten US-Banken-Sektor auf "attractive" bzw. "outperform" hochgestuft. Folge: Die Kurse vieler US-Bank-Aktien legten zweistellig zu. Der Sektor-Index BKX (US-Banken) schoss um 11,5 % nach oben (Chart unten). Auch der SPX, der viele Finanzaktien enthält, legte um 1,7 % zu, während der Nasdaq mehr oder minder seitwärts lief.

Fundamental hat sich durch den Banken-Stress-Test keine positive Überraschung ergeben. Wie erwartet, haben viele große US-Banken weiterhin eine zu dünne Eigenkapitaldecke. Zur Auflage des Stress-Tests zählt, dass die angeschlagenen Test-Kandidaten versuchen müssen, binnen 6 Monate private Investoren zur Aufstockung der EK-Decke zu finden. Gelingt ihnen dies nicht, so müssen sie ihr Hybrid-Kapital aus TARP ("preferred shares" des Staates) kursverwässernd in Aktien (common shares) umwandeln. In beiden Fällen handelt es sich um eine Form der Kapitalerhöhung (KE), die die Kurse dieser Bank-Aktien mehr oder minder stark nach unten schickt, weil mit dem Geld ja nur Bestandsschulden getilgt werden. Außerdem steigt beim Hybrid-Kapital-Swap der Staatsanteil an den Banken deutlich an (was Aktionäre eher skeptisch sehen).

Hintergrund der Heraufstufung von GS ein rein taktischer: Erst ab einem bestimmten Kursniveau sind Kapitalerhöhungen bei Banken überhaupt erst möglich, ohne den Kurs nahe Null zu schicken. Hätte Bank of America beim Kurs von 3,40 Dollar die fehlenden 34 Mrd. per KE aufnehmen müssen, hätten mindestens 10 Mrd. neue Aktien herausgegeben werden müssen, die den Kurs der umlaufenden geradezu brutal verwässert hätten. Beim jetzigen Kurs von 12,70 ist die Verwässerung um den Faktor vier kleiner - obwohl sich an der fundamentalen Schieflage nichts geändert hat. D.h. erst bei jetzigen Kursen sind KEs überhaupt erst sinnvoll durchführbar. Und nur um dies zu erreichen, pusht Goldman die US-Banken mit obigen Heraufstufungen. Dabei dürfte aber klar sein, dass die kommenden KEs die Kurse - auch vom jetzigen Niveau aus - wieder deutlich nach unten schicken werden. Halbierungen würden mich nicht wundern.

Wer jetzt also der GS-Empfehlung, US-Banken zu kaufen, folgt, wird aller Voraussicht nach mit Kursverlusten bestraft.

Diese These bestätigt auch der folgende Auszug aus einem heutigen FTD-Artikel:

"Experten schließen nicht aus, dass sich die Banken benötigtes Geld wieder per Kapitalerhöhung verschaffen können. Da sich die Kurse von Bankaktien in den vergangenen beiden Monaten zum Teil verfünffacht haben, ist die Ausgabe neuer Papiere nah am aktuellen Kurs wieder attraktiver geworden - eine Möglichkeit, die noch Anfang März illusorisch schien."

(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 231579
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Palaimon:

Kat - noch keine Entscheidung

12
07.05.09 12:19

Startet heute tatsächlich eine Korrektur, sind die entscheidenden Unterstützungen 4.813 und 4.744 Punkte. Eine Fortsetzung der Hausse kommt nur bei einem Überschreiten des gestrigen Tageshochs bei 4.945 Punkten in Frage. Aber auch dann warten bei 4.973 und 4.989 Punkten weitere Widerstände, die für die Bullen nur schwer zu knacken sein dürften. Eine schnelle Korrektur hat hingegen den Vorteil, dass die Fronten zwischen Bullen und Bären zügig geklärt werden. Im aktuellen Stadium haben die Bären nur temporär eine Chance, denn noch reicht die Aufwärtsdynamik, um die Rally um ein weiteres Kapitel zu erweitern. Erst wenn sich eine ausgedehnte Topbildung vollzieht, dürften die Attacken der Bären wieder größere Chancen auf Erfolg haben. Bis dahin dominieren die Bullen das Geschehen.



Der USA Bären-Thread 5799444

EZB-Entscheidung mit Spannung erwartet

1,25 Prozent beträgt der Leitzins der EZB und bereits kurz nach der letzten Sitzung Anfang April bereitete Notenbankchef Trichet die Märkte darauf vor, dass es heute eine weitere Absenkung auf 1 Prozent geben wird. Die 1-Prozent-Marke ist der heilige Gral für die Zinsbullen im Notenbankkomitee, während gerade die südeuropäischen Notenbankchefs ein ähnliches Vorgehen wie in den USA befürworten. Im Prinzip gehörte die EZB aber zu den ersten Notenbanken, die den Geschäftsbanken billiges Geld zu 0,25 Prozent über Nacht zu Verfügung stellte. Außerdem ermöglichte sie über Finanzierungsgeschäfte von einer Woche und ein, drei und sechs Monaten den Banken eine variable Liquiditätsbeschaffung. Viele Marktbeobachter gehen davon aus, dass die EZB diesen Rahmen heute auf neun bzw. zwölf Monate ausweitet. Darüber hinaus werden zur Liquiditätsbeschaffung auch Wertpapieren minderer Bonität von der EZB angenommen.

Wichtige Marken:

Unterstützungen: 4.676; 4.744; 4.813
Widerstände: 4.961; 4.973; 4.989
 

Aus DAX Daily vom 07.05.2009

An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
Anti Lemming:

Bull-Bear-Index wirklich ein Kontraindikator?

8
07.05.09 13:07

Ein neuer Artikel von Cognitrend verweist auf die gestiegene pessimistische Stimmung der deutschen (Klein-)Anleger und wertet dies als Kontraindikator.

Als Nachweis wird der Bull-Bear-Index von Cognitrend gezeigt (unten). Sieht man sich die Stimmung relativ zur Kursentwicklung des DAX an, scheinen die Befragten aber gar nicht so schlecht gelegen zu haben - jedenfalls nicht so schlecht, dass sie als Kontraindikatoren gelten könnten.

An den von mir rot eingekreisten Zeitpunkten - insbesondere im November 2008 - war die Zahl der Bären besonders hoch, und der DAX brach in der Folgezeit trotzdem stark ab. Auch im Januar ging der Indexabstieg zumindest mit nachlassender Bullishness einher.  Umgekehrt sieht man an den grün markierten Zeitpunkten, vor allem im März/April 2009, dass eine deutlich bullische Stimmung tatsächlich mit Indexanstiegen im DAX einherging. Sie ließ allerdings mit zunehmendemDAX-Anstieg deutlich nach;  insbesondere die Anstiegswelle im Mai stieß auf wachsende Skepsis.

Aktuell ist die Mehrzahl wieder deutlich bärisch. Wiederholt sich die Entwicklung vom November 2008?

Dass der Bull-Bear-Index nicht gut als Kontraindikator taugt, könnte daran liegen, dass Deutschland traditionell eine Nation von Skeptikern bzw. "Klardenkern/Rationalisten" ist. Die Kurse werden jedoch in USA gemacht (der DAX folgt dem DOW wie eine Marionette), wo die Medien immer in der jeweiligen Vorzugsrichtung trommeln und die Trader offenbar unkritischer sind. Außerdem sitzt dort GS (bzw. das PPT) mit der prozyklisch Kurs- und Meinungs-machenden Future-Pumpe.

Nicht zuletzt ist ja auch dieser "Kleinanleger-Thread" der lebendige Beweis, dass nicht alle kleinen Trader Vollidioten sind. Man kann auch sagen: Wer bis jetzt, nach den ganzen Tiraden an der Börse, überlebt hat, muss sein Handwerk halbwegs beherrschen. Die "Idioten" wurden durch das gnadenlose "Darwin'sche Auslese-Instrument" der Pleite bereits automatisch aus dem Markt entfernt.

(Verkleinert auf 92%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 231600
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permanent:

Geld welches augegeben werden soll muss verdient

7
07.05.09 13:44
werden.
In den Vergangen Jahren des Boom war dieses teilweise nicht der Fall. In den USA, GB, Irland, Spanien usw. haben Menschen einen künstlichen Wertzuwachs verkonsumiert. Für dieses Vorziehen des Konsum muss nun bezahlt werden.
Ein paar Ausgabenprogramme der Regierungen -wieder mit geliehenem oder einfach geschaffenen Geld durch quantitatives easing- können hier auch keine Wende herbeiführen.
Der momentane Aufschwung am Aktienmarkt mag die Psyche der Bären belasten. Es handelt sich allerdings nur um einen geliehenen Aufschwung.

Nun warten wir auf die EZB.

Gruß

Permanent
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wawidu:

Warum wir total verarscht werden

8
07.05.09 14:04
Starker Tobak von Karl Denninger:

market-ticker.denninger.net/archives/...bsolutely-Screwed.html
Antworten
permanent:

US Lohnstückkosten steigen viel schneller als

6
07.05.09 14:37

erwartet.

Jobless Claims Fall 34,000 to 601,000. First Quarter Productivity Rises 0.8%, Costs Up 3.3%

Bringen uns die Ausgabenprogramme + lockerer Geldpolitik die Inflation schneller als uns lieb ist?

Permanent

Antworten
derph:

GM - Q1-Zahlen katastrophal,

6
07.05.09 15:00

aber besser als erwartet  ;-)

Umsatz: 22,4 Mrd (e:20,19 Mrd; Vj: 42,4 Mrd)

Nettoverlust/share: -9,78 $ (e: -11,05 $; Vj: -5,80 $)

Analystenschätzungen für Q2:

U: 25,35 Mrd und EPS: -8,21 $

Quelle: Finanzen.net

 

Antworten
pfeifenlümmel:

Ölpreis

2
07.05.09 15:43
inzwischen auf fast 60$. Wird der Preis allein durch höhere Nachfrage hochgetrieben? Beginnt bereits die Hausse bei Rohstoffen, weil dem Dollar nicht mehr getraut wird? Sind das erste Anzeichen einer kommenden Inflationsphase?
Antworten
wawidu:

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben ...

5
07.05.09 16:23
aber was ich aktuell sehe, gefällt meinem Bärengemüt!
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 231666
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wawidu:

US Government LLC in den Dow !

2
07.05.09 16:29
www.ritholtz.com/blog/2009/05/gm-out-of-the-dow/
Antworten
wawidu:

Keine schöne Zahlen

4
07.05.09 16:43
www.bls.gov/news.release/prod2.nr0.htm
Antworten
Börsenfreak89:

Das könnte es tatsächlich gewesen sein...

13
07.05.09 17:24
allerdings können die Karten nach der Veröffentlichung des Stresstests neu gemischt werden.
Würde mit Shorts noch warten, bis die Aufwärtstrends gebrochen werden. Noch ist für die Bullen alles im grünen Bereich.
(Verkleinert auf 87%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 231682
Ich liebe Dich, mein Heimatland.
Uns ist die halbe Welt bekannt.
Doch gibt´s nur e i n Daheim.

--> www.vorkriegsgeschichte.de/ <--
Antworten
CarpeDies:

Steigende Rohstoffpreise

9
07.05.09 18:39
Momentan habe ich auch nur die Erklärung, dass die steigenden Rohstoffpreise, insbesondere von Kupfer, Nickel, Eisen etc. auf die hohe Nachfrage von China zurückzuführen sind.
Ich habe allerdings auch keine validen Zahlen vorliegen, die über eine Verknappung (durch stark zurückgefahrene Produktion) der aktuelle Produktion Auskunft geben. Auch stellt sich die Frage, ob Investitionen in neue Rohstoffquellen schon so weit zurückgefahren wurden, dass ein schnelles Umschalten auf die erhöhte Nachfrage von China gar nicht mehr möglich ist.
Bei Öl ist es aber wohl so, dass die Lager sowohl in USA als auch in Europa überquellen und auch noch auf Schiffen über 100m barrel gebunkert sind. Der steigenden Ölpreis ist für mich daher nicht von dauerhafter Natur, sondern lockt den ein oder anderen unbedachten Bullen in die Falle
Antworten
Palaimon:

Kleiner Trendcheck

5
07.05.09 19:05
Leider konnte mein Posting nicht eingefügt werden, deshalb habe ich jetzt ein Screenshot gemacht. Timekiller, dieser Editor !

Hier der link zum Trendcheck:

http://www.boerse-online.de/intern/archiv/486517.html?todo=alle
(Verkleinert auf 54%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 231708
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
derph:

börsenfreak 42843.

3
07.05.09 19:10
...und vor dem Shorten einen False Break einkalkulieren: 3 - 5 %,
falls heute nacht (Stresstest) nichts überraschend Negatives passiert
Antworten
Anti Lemming:

Steigende Öl- und Commodity-Preise

12
07.05.09 19:21

Beim Öl ist das mMn eine reine Hysterie, die Goldman-Sachs für Ölmagnaten wie Bush, Cheney und Co. loszutreten versucht, evtl. sogar "im Auftrag". Denen ist man ja eng verbunden. Die letzten Quartalszahlen der großen Ölkonzerne - insbesondere von Exxon und Chesapeake - waren wegen des Öl- und Gas-Preisverfalls sehr schlecht. Also muss GS mal wieder was von Knappheit und ausufernder globaler Nachfrage faseln - obwohl in Rotterdam die Öltanks überschwappen und zig vollbeladene Tanker in der Nordsee dümpeln.

Es ist auch Teil der neuen Bull-Spin-Story, wonach die Krise überwunden sei. Dann würden Rohstoffe nämlich tatsächlich - getrieben von realer Nachfrage - anziehen. Kauft GS hingegen die Futures hoch (wie 2008), so ist das Augenwischerei. Kauft GS dazu noch die SP-500-Futures hoch, um - trotz grottiger Fundamentals in USA - eine Börsenerholung zu suggerieren, dann ist das Augenwischerei auf beiden Augen. Man kann auch sagen: Trader-Verscheißerung. Es gibt bei den Tradern ja genug Leute, die auf redundante Signale im Rohstoff- und Aktienmarkt warten, weil diese dann in Kombination "überzeugen".

GS liefert diese Signale - exklusiv und garantiert wirklichkeitsfern.

Der Realitätsgehalt der "wieder steigenden Ölnachfrage" ist vergleichbar mit Goldmans gestrigem Upgrade sämtlicher US-Banken. Man sollte sich auch noch mal den 200-Dollar-Öl-Call von GS vom letzten Jahr vor Augen halten.

Der gestiegene Baltic Dry geht mMn vor allem auf chinesische Aktivität zurück, die aus bislang unbekannten Gründen (womöglich militärischen) Öl und Rohstoffe bunkern.

Antworten
wawidu:

Ein besonderes "Schmankerl" (1)

10
07.05.09 20:05
Die Rally des DJ US Real Estate Index seit März ist fundamental durch nichts begründet. Es wird zwar weiter gebaut, doch die Neubauten vergrößern lediglich die riesige Halde (19 Millionen!) leer stehender Häuser. Das ist genau so unproduktiv, wie wenn man in ein volles Bierglas weiteres Bier gießt. Die Baufirmen sind durch die Bank hoch verschuldet, und bei den Umsätzen und Gewinnen ist noch keinerlei Land in Sicht.
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 231718
Antworten
wawidu:

Ein besonderes "Schmankerl" (2)

8
07.05.09 20:14
Das eigentliche Schmankerl ist die Tatsache, dass auf den DJ US Real Estate Index ein Ultra Short ETF existiert, der mir stark ausgebombt erscheint.

Disclaimer: Dies ist keine Anregung zu irgendwelchen Handlungen, vor allem zu keinen unzüchtigen!
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 231720
Antworten
Anti Lemming:

Die Chinesen werden frecher - und warnen die Fed

13
07.05.09 20:29

davor, dass US-Staatsanleihen und der Dollar an Wert verlieren, wenn USA weiterhin so massive Billionen-Bailouts durchzieht. Auch Quantitatives Easing könnte dies zur Folge haben, warnt die chinesische Zentralbank.

Ich freue mich, dass die Chinesen den Mut haben, diese Probleme mal offen auszusprechen. Ansonsten hüllt sich die Welt bezüglich USA ja allzuoft in vornehmes Schweigen.

Die Frechheit von Marketwatch wiederum besteht darin, den Artikel unter der Rubrik "Emerging Markets" laufen zu lassen. Immerhin geht es um den größten Gläubiger der USA. Weigern sich die Chinesen, weiter US-Staatsanleihen zu kaufen, kann Obama mit seinen Bailout-Paketen einpacken.

In 20 Jahren erscheint "USA" dann in chinesischen Zeitungen unter der Rubrik "Emerging Markets".

Meine seit einigen Monaten gepostete Vermutung, USA könnten bei ihren Bailout-Programmen Refinanzierungsprobleme bekommen (sprich: ausländische Bondskäufer streiken), gewinnen damit zunehmend an Kontur. Für US-Aktien ist das sehr bärisch, denn US-Banken - das Rückgrat der US-Wirtschaft - können nun nicht mehr sicher sein, mit ausländischem Geld vor dem Kollaps bewahrt zu werden. Der Stresstest ist dagegen Makulatur.

 


 

EMERGING MARKETS REPORT
China's central bank frets over Fed bond purchases
By Laura Mandaro, MarketWatch
Last update: 2:10 p.m. EDT May 7, 2009

SAN FRANCISCO (MarketWatch) -- Chinese bank authorities warned the Federal Reserve's programs to pump more cash into the financial system by buying $300 billion in Treasurys risked jolting bond prices and devaluing the dollar. The overnight comments from the world's biggest holder of U.S. government debt helped depress Treasury prices in trading Thursday, said one analyst.

In a monetary report dated Wednesday and posted on the People's Bank of China's Web site, the central bank said the quantitative easing policy pursued by the Fed may help keep bond yields at low levels in the short term.

But over a longer period, higher inflation expectations, interest rates and central bank measures to take extra liquidity out of the system could cause a sharp adjustment to bond prices, the report said.

The central bank also said plans by the Fed and other central banks to drive lending rates lower by buying their own government debts risks depreciating major currencies.

The report "has been making the rounds overnight and is partially responsible for the selling pressure in Treasurys," said Ian Lyngen, interest-rate strategist at RBS Securities, in emailed comments early Thursday.

mehr hier: Marketwatch

 

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