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Der USA Bären-Thread

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Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VK1C6N6 , DE000VK3YK39 , DE000VH9VQR2 , DE000VH4AGQ0 , DE000VG8LUP2 , DE000VG8DUP9 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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pfeifenlümmel:

Kein problem, Anti,

2
05.01.09 19:43
jetzt kommt doch die Verschrottungsprämie. Würde übrigens wohl manche Autofirma vor den Versprechungen der dreißigjährigen Garantie gegen Durchrosten der Karosse "retten". Aber immerhin sorgt man sich umso mehr um die Gesundheit der Mitarbeiter.
http://www.ariva.de/..._Datenschutzverstoesse_bei_Daimler_an_n2856874
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permanent:

Hilfen für Konjunktur verdoppelt

2
05.01.09 19:50

Hilfen für Konjunktur verdoppelt

05.01.2009 , 19:03 Uhr von Daniel Goffart, Peter Müller, Peter Thelen

Die Große Koalition will beim zweitem Konjunkurpaket zulegen und setzt auf Investitionen in Infrastruktur und Bildung. Der Streit um Steuersenkungen geht allerdings weiter. Artikel

Antworten
Anti Lemming:

Finanzieren Ausländer das US-Verschuldungsspiel?

10
05.01.09 19:51

Rallye hin, Rallye her. Die eigentliche Nagelprobe für die "Refinanzierung" der zig Bailout- und Stimulationspakete sind die nächsten Auktionen von US-Staatsanleihen, insbesondere die Quote ausländischer Bieter. Die Japaner scheinen ja schon langsam die Faxen dicke zu haben (# 35997). Wenn Ausländer die US-Staatsanleihen nicht mehr wie gewohnt kaufen werden - zumal jetzt, wo sie in nie dagewesenen Mengen emittiert werden sollen - wird das US-Dickschiff auf Grund laufen.

Die Krise der Subprime-Anleihen könnte nur die Vorstufe gewesen sein für die kommende, weitaus gefährlichere Krise der US-Staatsanleihen. Ein Land, das kaum was Exportierbares produziert außer Dollarschulden, wird nicht ewig auf Kosten der Restwelt leben können.

Im Klartext: Wenn die Ausländer nicht mitspielen, kann Obama einpacken.


Auch Kickys Artikel in # 35981 (aus dem FT-Blog) gibt eine sehr aufschlußreiche Einschätzung, hier noch mal der Link:

blogs.ft.com/maverecon/2009/01/...afford-a-keynesian-stimulus/

Zitat daraus:

Beggars can’t be choosers. The US has been able to get away with decades of private sector improvidence because of two unique and time-limited factors. The first is a sequence of capital gains on household assets (stocks and real estate) that provided a lovely substitute for saving to provide for retirement, old age and a rainy day.  The second was the excess returns earned by the US on its net foreign investment (its ability to borrow at an unbelievably low rate of interest/rate of return) because of the unique position of the US as the ultimate source of liquidity and security.  

Both rational drivers of a low US saving rate are gone.  The US housing market and global stock markets have imploded.  It will take years, even decades, to restore household financial wealth-income ratios to levels that don’t guarantee retirement in poverty for much of the US population.  The rest of the world will also no longer lend to the US at a negative nominal (and real) interest rate, as it has done for years.

Antworten
Malko07:

#36003: Momentan erleben

2
05.01.09 20:15
wir eine Zwischenzeit, in der es Ruhig außergewöhnlich ruhig ist. Das wird nicht so bleiben und dann bekommen die Amis die Staatsanleihen aus den Händen gerissen.
Antworten
Anti Lemming:

Beginnende Abschreibungen auf US-Staatsanleihen?

15
05.01.09 20:30

aus # 35997:  

"Of more interest in terms of the treasury market at least, is the flipside of the unlikely event of Japan writing off US debt. That would be, we would think, Japan not buying treasuries anymore — at least not for a while."

Das muss man sich mal reinziehen: In diesem Zitat des Japaners Akio Mikuni - immerhin Leiter der japanischen Kreditrating-Agentur Mikuni & Co. - wird bereits erwogen, Schulden aus US-Staatsanleihen abzuschreiben. Mikuni sagt zwar, dass dies "eher unwahrscheinlich" sei, aber er spricht es zumindest aus. Das lässt ahnen, wie die Japaner hinter vorgehaltener Hand darüber sprechen.

Würden Japaner und Chinesen tatsächlich anfangen, Verluste aus dem Kauf von US-Staatsanleihen in ähnlicher Weise abzuschreiben, wie die SachsenLB und die IKB Verluste aus dem Kauf von US-Subprime-Anleihen abschreiben mussten, dann ist die Kacke gewaltig am Dampfen. Damit würde bilanziell zum Ausdruck gebracht, dass diese Gelder als verloren gelten. Eine weitere Folge wäre, wie Mikuni oben jar klar sagt, dass "Japan dann keine US-Staatsanleihen mehr kaufen würde". Eine weitere Folge, die er nicht ausspricht, wäre ein weltweiter Ausverkauf bei US-Staatsanleihen samt Dollarabsturz. Wenn Ausländer sich auf breiter Front aus dem Kauf von US-Staatsanleihen zurückziehen, ist für USA das Verschuldungs-Schneeballsystem "gelaufen". Dann wären auch Obamas großspurige Mega-Bailouts und Stimulationspakete nicht mehr finanzierbar - außer durch eine gigantische Inflationierung (Fed kauft die für Ausländer vorgesehenen Staatsanleihen selbst).

Ganz USA würde damit zum Subprime-Investment, der Dollar inbegriffen.

Antworten
Eidgenosse:

Wohin denn mit der Kohle?

 
05.01.09 20:40
Es ist ja kein Land/Kontinent verschont von der Krise.
Antworten
CarpeDies:

Amerika sitzt in der Falle

10
05.01.09 20:40
die Amerikaner sind wirklich in einer nicht zu beneidenden Situation:
Einserseits wissen Sie, welchen verheerenden Auswirkungen die Deflation in Japan in den letzten fast 20 Jahren ausgelöst hat: Trotz aller, angworfener Liquiditätspumpen haben sich weder japanische Firmen noch Privat-Leute zu weiterem Geld-ausgeben hinreissen lassen, vielleicht u.a auch deswegen, weil die Banken da eine natürliche und vernünftige  Schranke gesetzt haben.
Wenn eine solche Situation auf die Amerikaner zukäme, dann wäre das der Supergau, da die aufgelaufenen Schulden dem Staat mehr oder wenig die Luft abschnüren würde. Amerika kann sich dieses Problems auch nicht so ohne weiteres durch Zwangsanleihen an der reichen Bevölkerung entledigen, da die externen Gläubiger ja schon auch noch zufrieden gestellt werden müssen.
Zum anderen wird die Konjunktur so ohne weiteres nicht anspringen, da der Verschuldungsgrad der Firmen/Privat-Leute schon relativ hoch ist und es derzeit auch gar nicht absehbar ist, dass sich in Kürze neue Einkommensquellen erschliessen, die der Anfang für eine Konsumwelle sein könnte.

Das Ganze wird jetzt noch garniert mit einer exorbitante Verschuldung der USA in den kommenden Jahren.
die Schuldenlast, die die Regierung jetzt durch ihre riesigen, aber letztlich nutzlosen Anfeuerungspakete erzeugt, werden zumindest die nächste Generation massiv belasten.
Damit wird die Falle in der man sitzt nur noch tiefer.

Meiner Ansicht nach ist es jetzt nur noch die Frage, in welcher Geschwindigkeit das ganze abläuft. Wenn's langsam geht , dann kommen wir vielleicht noch gemeinsam durch das Tal der Tränen. Wenn's zu schnell geht, dann befürchte ich, dass es zu schweren Unruhen kommt, die sich wie ein Flächenbrand ausbreiten und schnell mal auch über den grossen Teich schwappen könnten.

Das einzige was Amerika derzeit noch hilft, ist seine Grösse.
Solange der Dollar noch nicht im freien Fall ist, wird der Rest der Welt versuchen, die eigene Währung zu drücken was geht, um die anghäuften US-Schulden nicht zur Wertlosigkeit verkommen zu lassen.
Aber auch hier wird man erkennen, dass die grosse Zeit des US-Konsums vorbei ist, und dass die Kaufkraft vergangenen Zeiten angehört und vielleicht geht's dann auf einmal ganz schnell...
Antworten
Anti Lemming:

Malko

3
05.01.09 20:41
Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis ein Japaner hineinbricht.
Antworten
rogers:

Antilemming, vielleicht

3
05.01.09 20:42
meint der Japaner, dass es zu Abschreibungen wegen Kursverlusten bei amerikanischen Anleihen kommen könnte. Anleihekurse sind ja exorbitant hoch, da wäre short gehen, sprich verkaufen, sinnvoller als kaufen. Ich glaube nicht, dass ein internationaler Investor die Zahlungsfähigkeit der USA in Frage stellt, jetzt noch nicht, aber vielleicht in ein paar Jahren.
Antworten
Anti Lemming:

Nein rogers, das ist nicht gemeint

6
05.01.09 20:54

Lies die ersten Sätze:

"Japan should write-off its holdings of Treasuries because the U.S. government will struggle to finance increasing debt levels needed to dig the economy out of recession, said Akio Mikuni, president of credit ratings agency Mikuni & Co. The dollar may lose as much as 40 percent of its value to 50 yen or 60 yen from the current spot rate of 90.40 today in Tokyo..."

Es geht nicht darum, die zurzeit (wegen Deflationsangst) überteuerten US-Staatsanleihen zu shorten. Es geht darum, die (fiktiven) Ansprüche Japans auf Rückzahlung seitens der Amerikaner zu vergessen. Den Japanern wird offenbar klar, dass die USA mit ihrem Verschuldungs-Spiel bereits auf die schiefe Ebene geraten sind, wo sie nur noch mit Brechstangen- und "Kopf-durch-die-Wand"-Aktionen wie den jetzigen Mega-Bailouts ZEIT gewinnen können, aber nicht mehr DAS SPIEL selbst. Das Spiel ist aus.

Das wird auch aus der im zweiten Satz ausgedrückten Abwertungserwartung des US-Dollar zum Yen deutlich. Mikuni rechnet offenbar mit einem weiteren Wertverfall zum Yen um 33 bis 40 %. Ginge es hier nur um eine Handelsstrategie, würde der Dollar-Kollaps nicht gleichzeitig erwähnt.

Antworten
Katjuscha:

Schön und gut, aber was sagt das über gut

6
05.01.09 21:06
aufgestellte Unternehmen und deren Aktien (sowie Aktien im allgemeinen) aus?

Zuletzt hat der Staat Banken und Unternehmen gerettet. Mittelfristig muss die Privatwirtschaft den Staat retten, und ich wüsste nicht wieso nicht neue Technologien und neue Märkte diesen Effekt bringen sollten. Zudem kann man sicherlich mittelfristig inflationäre Tendenzen erwarten, und was bleibt dann außer die Aktie als sinnvollste Anlage (selektiv natürlich)?
- Arbeit versaut das ganze Leben -

Copyright: biergott
Antworten
MikeOS:

Zur Falle von Carpe Dies: die rasante Ausweitung

4
05.01.09 21:11
der Geldmenge in den USA könnte zur Liquiditätsfalle werden. Genau das versucht Bernanke zu vermeiden.
Es gibt keine historische Erfahrung für das Experiment, das Bernanke initiiert.

Ich vermute, die USA geraten in eine Liquiditätsfalle.
Antworten
pfeifenlümmel:

Schach, aber noch nicht matt,

4
05.01.09 21:12
die Nachfrage in den USA kann nur hoch kommen, wenn neue Kredite den alten hinterher geschmissen werden. Der Durchschnittsamerikaner kann diese neuen Kredite aber nur tragen, wenn die Zinsen unten bleiben, deshalb u.a.  die Leitzinssenkungen, die natürlich zunächst die Banken retten sollten.  Gelingt es, den Amis neue Schulden anzuhängen ( persönlich gehe ich davon aus, allerdings sträuben sich die Banken dagegen aus Angst, ihr Geld wiederzukriegen ), werden sich die Aktienmärkte erholen. Eine generelle Problemlösung ( nämlich Schuldenreduzierung ) ist das natürlich überhaupt nicht. Der nächste Crash ist vorprogrammiert, wenn die Zinsen steigen. Die ganze Kreditblase wird knallen, diesen Knall wird auch die FED nicht mehr aufhalten können! Wir stehen nur vor einer kurzen Verschnaufspause, langfristig hat Obama keine Chance.
Antworten
CarpeDies:

#35997

 
05.01.09 21:13
Wenn Mikuni mit einem weiteren Dollar-Verfall von bis zu 40 % gegenüber dem yen rechnet, dann ist das schon sehr erstaunlich oder sollte ich besser sagen erschreckend, da die Amis ja nun keine Leitzinssenkungen als katalysierenden Effekt  mehr dazu verwenden können.
wenn's so ist, dann schaut wirklich düster aus
Antworten
Anti Lemming:

Ein Ex-KGB-Agent erklärt auf CBS-Marketwatch...

3
05.01.09 21:15
...dass die Geschichten "vom drohenden Untergang der USA stark übertrieben" seien. Der Mann ist vor 17 Jahren in die USA ausgewandert.

www.marketwatch.com/news/story/...F6D%2D8FC6%2DB28C69C83308%7D

Fakten finden sich in dem Artikel freilich keine, nur Gemeinplätze wie der, dass "USA immer noch das tollste Land der Welt" ist.

Müssen die es nötig haben...
Antworten
rogers:

Unsere Landesbanken

8
05.01.09 21:19
sind in der regionalen Wirtschaftsförderung einsame spitze und würden nie Steuergelder unsinnig verzocken, oder doch?


"Das weltweite Netz der HSH Nordbank
Die Landesbank, eigentlich für die Förderung der regionalen Wirtschaft zuständig, ist weltweit in vielen Steuerparadiesen aktiv.
Von Jens Meyer-Wellmann und Peter Ulrich Meyer

Es ist kaum zwei Monate her, da warf Finanzsenator Michael Freytag (CDU) den Verursachern der Finanzkrise vor, auf den Cayman Islands Cocktails zu schlürfen, während Rentnerinnen um ihr Erspartes zittern müssten. Jetzt stellt sich heraus: Nicht nur Fondsverwalter haben ihreDomizile in dem karibischen Steuerparadies südlich von Kuba aufgeschlagen. Auch die HSH Nordbank, die mehrheitlich staatliche Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein, in deren Aufsichtsrat Freytag sitzt, macht Geschäfte mit Tochterunternehmen auf den CaymanIslands.

Dabei riefen die Landesbanker allein auf den Cayman Islands fast 20 Tochterunternehmen ins Leben, die Spekulanten offenbar steuerfrei hohe Renditen sichern sollten. Das geht aus einer Liste mit rund 160 Tochterunternehmen und Beteiligungen hervor, die Teil der Senatsantwort auf eine Anfrage des SPD-Abgeordneten Thomas Böwer ist. Die Landesbank, eigentlich für die Förderung der regionalen Wirtschaft zuständig, ist weltweit in vielen Steuerparadiesen aktiv: Auch auf den Marshallinseln im Pazifik oder den für ihre niedrigen Steuersätze bekannten Kanalinseln Jersey und Guernsey gründeten die Staatsbanker munter Tochterfirmen, die laut Auskunft der Nordbank als "Refinanzierungsquellen" dienten. Es sei eben "aus steuerlichen Gründen attraktiv" auf diesen Inseln Geschäfte zu machen, räumt Nordbank-Sprecher Christian Buchholz unumwunden ein. Die Bank habe dabei aber "keine Sonderrolle" eingenommen.

"Man wundert sich", kommentiert SPD-Mann Böwer die intensiv betriebene Teilnahme am weltweiten Finanzroulette. "Für eine Regionalbank scheint mir die HSH Nordbank etwas zu viel auf den Caymans und Guernsey und dafür zu wenig in Halstenbek und Krupunder vertreten zu sein", so der Genosse.

Finanzsenator Freytag reagierte abwartend. "Eine Bank, die auf dem Weltmarkt zum Beispiel in der Schiffsfinanzierung tätig ist, braucht internationale Beteiligungen", so Freytag. "Aber man muss sich die Gründe für jedes einzelne Engagement ansehen. Alles kommt rigoros auf den Prüfstand."

erschienen am 5. Januar 2009"


www.abendblatt.de/daten/2009/01/05/1002323.html
Antworten
MikeOS:

Den US-Konsumenten geht die Luft aus.

8
05.01.09 21:26
Chrysler verzeichnet einen Absatzeinbruch von 53% im Dezember gegenüber Dezember 2007. Das wars wohl Chrysler.
Antworten
Anti Lemming:

Katjuscha - falscher Betrachtungswinkel

16
05.01.09 21:38
Ich weiß, dass Du mehr oder minder stark in Aktien investiert bist und dem Patentrezept des letzten Bullenmarktes huldigst, dass Aktien "langfristig immer steigen", "zurzeit sehr günstig bewertet sind" und dass man "mit geschicktem Stockpicking (à la Buffett) den Gesamtmarkt schlagen kann".

Stell Dir vor, jemand hätte die gleiche Strategie 1930 gespielt, ein Jahr nach dem Absturz von 1929. Es folgten in USA ein volles Jahrzehnt der Dürre - mit wirtschaftlichem Siechtum, Suppenküchen und horrender Arbeitslosigkeit. Allenfalls am Boden der Großen Depression hätte man den Markt kaufen können, also etliche Jahr nach dem Crash von 1929.

Aktuell ist das Crash-Jahr 2008, und der Boden dürfte kaum vor 2010 gefunden werden. Er könnte auch erst weitaus später kommen, da die aktuelle Krise die globale Wirtschaft lähmt. Jetzt Aktien zu kaufen oder auch nur zu halten wäre demnach ein Fehler.

Du machst mMn immer wieder den gleichen Fehler der bottom-up-Betrachtung, die darauf basiert, dass eine tolle Firma (Individuum) Erfolg hat, sich durchsetzt, im Kurs steigt und den Markt (die Gesamtwirtschaft) schlägt.

MMn weitaus situationsgerechter ist zurzeit eine top-down-Betrachtung, die von makroökonomischen Faktoren (Gesamtwirtschaft) ausgeht und von dort auf einzelne Firmen (das Individuelle) schließt. In einem schweren Credit Freeze wie aktuell gehen in Deutschland sogar zuvor kerngesunde Firmen Pleite, weil ihnen die Banken den Geldhahn abdrehen. Die US-Bailout-Pakete gelten jetzt als Silberstreifen am Makro-Horizont, der angeblich die Makro-Wende bringen soll. Man kann aber mit weiterer Überschuldung das bestehende Überschuldungsproblem - und damit die Hauptursache für den Credit Freeze - nicht lösen. Wenn nun auch noch die Ausländer beim Kauf von US-Staatsanleihen streiken (# 36005), wird Obamas ganze Bailout-Chose in die Hose gehen.

Mit "Chose in die Hose" rechnet zurzeit KEIN EINZIGER Analyst.
Antworten
pfeifenlümmel:

Voll, aber ohne Druck?

5
05.01.09 21:41
Könnte auch von einem Aktienanalysten stammen:

"In Deutschland waren zunächst keine Probleme spürbar. "Wir bekommen das Gas, das wir bestellt haben", sagte ein Sprecher der größten Ferngasgesellschaft Eon Ruhrgas. In der von Russland über die Ukraine nach Deutschland laufenden Transitleitung gebe es zwar einen leichten Druckabfall. Das liege aber offenbar daran, dass sich nur das für Westeuropa bestimmte russische Gas in der Leitung befinde und nicht mehr das für die Ukraine. Die Leitung selbst sei voll."
www.ftd.de/politik/europa/...mit-Lieferengp%E4ssen/456227.html
Antworten
Katjuscha:

Unsinn AL

12
05.01.09 21:55
Ich war noch nie der Meinung dass Aktien langfristig immer steigen. Übrigens steht der Dax etwa dort wo ich vor 13 Jahren angefangen habe. Allein schon deshalb käme ich nie auf diese Idee. Das Aktien zur Zeit günstig bewertet sind, seh ich im übrigen auch nicht so, außer natürlich bei meinen Depotwerten. Selektiv vorgehen ist nunmal meine Meinung, auch wenn es in Bärenmärkten nur eine Outperformence aber kein Plus bringen muss/kann. Von Buffet Strategie halte ich übrigens auch wenig. Ich leg zwar auch antizyklisch an, wenn ich meine Aktien sind zu stark gefallen, aber ich halte sie nicht ewig.

Woher du überhaupt beurteilen willst, welche Fehler ich immer wieder mache, ist mir eh ein Rätsel. Ziemlich anmaßend von dir. Du kennst weder meine Kaufkurse noch meine Verkaufskurse.

Und komm mal zum eigentlichen Punkt meiner Frage! Wäre vielleicht ganz hilfreich.

Zudem frag ich mich, wieso Unternehmen wie Morphosys Banken brauchen, zumindest mittelfristig. Die können ja eher ne eigene Bank aufmachen. ;)

Natürlich sind Kunden/Partner möglicherweise von einer fortgesetzten Finanzkrise betroffen und dann kann der Absatz der besten Unternehmen einbrechen. Denkst du, du erzählst mir da was Neues? Ich schreib doch nun lange genug, und zwar vor der Finanzkrise, dass es Überkapazitäten in einigen Branchen gibt und das dieser Finanzkapitalismus schon seit vielen Jahren ausgeartet ist. Tue doch nicht so als ob man jeden Tag im US-BärenThread schreiben muss, um dieser Ansicht zu sein. Nur weil ich nicht den Untergang des kapitalistischen Systems ("Das Spiel ist aus") an die Wand male, bin ich doch kein unverbesserlicher Optimist. Man darf ja aber wohl mal erwähnen, dass ich kurz-mittelfristig keine Alternative zu selektiv ausgewählten Unternehmensanteilen sehe, vor allem in Inflationszeiten, die aber wohl frühestens Ende 2009 kommen.
Erzähl mir mal bitte, wieso das kapitalistische System an sich nicht aus der Krise herauskommen soll, egal ob nun 2010 oder erst 2015 und wieso es keine Zwischenerholungen geben soll?! Auch ich kann mir im Ernstfall noch nen Dax von 3600 Punkten oder gar unter 3000 vorstellen, aber letzteres erwarte ich nicht vor 2011. Kannst du ja gerne anders sehen, aber dann begründe es bitte, ohne einfach mal pauschal zu schreiben, Obamas BailoutChose geht in die Hose, nur weil der Staat hochverschuldet ist und dort auch nicht rauskommen wird, was ich übrigens ähnlich sehe. Das heißt aber noch lange nicht, dass Aktienindizes wieder auf das Kursniveau der 70er oder 80er Jahre zurückgebomt werden.

Mal abgesehen davon, hat jeder Anleger die Möglichkeit zum Trading. Wie sonst soll man Gewinne machen. Du scheinst da ja das Patentrezept zu haben. Erklär mal! Alles in Shorts?
- Arbeit versaut das ganze Leben -

Copyright: biergott
Antworten
Anti Lemming:

Katjuscha - These "Private" retten den Staat

4
05.01.09 21:56
Die Tatsache, dass in USA der Staat an allen Ecken und Kanten einspringen und die Rettungs-Feuerwehr spielen muss, zeigt doch, dass den "großen Privaten" - etwa Banken und Broker-Häusern - finanziell das Wasser bis zum Hals steht. Der Staat kommt immer erst als LETZTE Feuerwehr, wenn Alles andere fehlgeschlagen ist.

Das gilt insbesondere für die neoliberalen USA, wo Staatseingreife eigentlich verpönt sind und in Blasen-Zeiten jahrzehntelang die "Selbstheilungskräfte des Marktes" als Allheilmittel gepriesen wurden. Wenn der Staat jetzt derart stark involviert ist, zeigt dies, dass die US-(Privat-)Wirtschaft kurz vor dem Kollaps steht.

Oder soll etwa Microsoft oder Warren Buffett mit seinen paar Milliarden den Banken-Bailout (mehrere Billionen) schultern? Die Vorstellung ist lachhaft.
Antworten
Katjuscha:

Wer bezweifelt das denn AL ?

4
05.01.09 22:00
Vielleicht hats du ja nicht mitbekommen, dass ich von Anfang 2007 bis Mitte 2008 auch ein Bär war. Das was du jetzt zur Lage der US-Wirtschaft schreibst, wurde hier hundertmal durchgekaut.

Aber ich frag mich was du erwartest. Das die Unternehmen auf 5-10 Jahre keine Gewinnsteigerung sehen werden und das auch noch pauschal bei allen Unternehmen? Oder gehst du gar davon aus, dass wir eine Weltwirtschaftskrise im Ausmaß von 1929-1933 sehen werden? Okay, dann haben wir tatsächlich andere Ansichten.
- Arbeit versaut das ganze Leben -

Copyright: biergott
Antworten
Malko07:

A.L., Du glaubst also, der

9
05.01.09 22:00
US-$ und die US-Staatsanleihen werden krachen, die "böse" USA liegen am Boden und alles geht weiter? Etwas eindimensional gedacht. Sollten sich in den USA ernsthafte Schwierigkeiten auf den beiden angesprochenen Gebieten zeigen , gehen viele andere Staaten den Bach runter und die weltweite Angst explodiert. Die Amis werden es dann nicht schaffen die Nachfrage nach US-Staatsanleihen zu befriedigen und der USA-$ geht dann durch die Decke.

Also nicht übertreiben. Zuerst genießen wir eine etwas längere US-Deflation mit Übergang in eine Depression. Das ist allerdings so wenig ein Weltuntergang wie Anfang der 30-ziger. Japan wird es in der Zeit sehr dreckig gehen und China wird im Bürgerkrieg versinken. Raviolidosen brauchen wir deshalb noch nicht.
Antworten
Eidgenosse:

30 Monate nach Top ist der Boden da

8
05.01.09 22:01
jedenfalls war das in letzter Zeit so.
(Verkleinert auf 85%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 208627
Antworten
Maxgreeen:

#35888. Es gibt so eine Wall-Street Regel

4
05.01.09 22:05
Sind die ersten 3 Handelstage positiv, so wird das Jahr positiv.  Die 3 Tage nutzen die Bullen um die Stimmung entsprechend der Regel zu verändern. Schlechte Daten werden bewusst ignoriert.

Hat nicht geklappt, schon der zweite Handelstag war negativ für den DOW. Keiner ist auf den Bummelzug aufgesprungen.
"Ein Analyst ist ein Mensch, der hinterher genau erklären kann warum er falsch lag"
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