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Der USA Bären-Thread


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relaxed:

#87697 Theorien in den Naturwissenschaften dienen

11
11.09.11 20:54
dazu, Vorhersagen zu treffen, die überprüfbar sind. Stellen sich die Vorhersagen als unsinnig und nicht die Realität treffend heraus, dann werden die Theorien verworfen und durch solche ersetzt, welche in dieser Hinsicht besser sind.

... nun kann man sehr gespannt sein , wie sich die "Volks- und Wirtschaftswissenschaften" verhalten werden, nachdem man ihre "Vorhersagen" in die Tonne treten kann. ;-))))
Dieses Posting enthält keine Zitate aus der NZZ.
Dr. Relaxed Strangelove
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wawidu:

zu meinem # 87648 - $TRAN (1)

 
11.09.11 21:40
Der Chart des US-Transportindex weist gegenüber den Charts der Leitindizes langfristig erheblich differierende zyklische Entwicklungen auf. Das aktuell zentrale technische Problem bei den Charts der US-Indizes ist eine große Überschneidung von Top-Bildungen in unterschiedlichen Zyklen.
(Verkleinert auf 72%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 438265
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wawidu:

Das "Heilrezept" des ehemaligen Professors

5
11.09.11 22:41
für "Economics" an der Princetown University Ben Bernanke, bei ehemaligen Kollegen höchst umstritten, und seinen in wirtschaftswissenschaftlicher Hinsicht weitgehend unbedarften Kollegen und Kolleginnen scheint die permanente Erhöhung von M1 bis in "Fahnenstangesphären" zu sein. Sorry, aber das gesamte Gremium des "Board of Governors of the Federal Reserve System" halte ich für "ökonomische Idioten" - oder zumindest unbedarfte JA-Sager! Auf den Ausgang dieses "Va-Banque-Spiels" bin ich sehr gespannt.
(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 438291
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DOOMSTER:

#87703

3
11.09.11 23:10

Man muss es positiv sehen, die FED Clows haben den Bogen derart überspannt, das mittlerweile jeder Ami gerafft hat wer dafür sorgt das all die Jobs flöten gehen und der Sprit richtig teuer ist.

Einen Schuss geben die wahrscheinlich noch im September ab (Ich persönlich denke selbst dafür sind die mittlerweile zu feige) und das war das Finale für diese Spinner.

Das wird dann der Zeitpunkt sein an dem die ganzen Foodstamp Empfänger ihren Unmut öffentlich kundtun und Obama gezwungen sein wird die FED Party aufzulösen bevor das Weisse Haus zum Abenteuerspielplatz mutiert.

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wawidu:

"Credit Crunch"

 
11.09.11 23:20
Auf Grund massiver staatlicher Subventionen bei Krediten für Studierende zeigt sich bei den Non-Revolving Credits noch kein Credit Crunch, doch sehr deutlich bei den Revolving Credits (Kreditkarten) und insbesondere bei den nicht näher definierten "Other Credits" der Geschäftsbanken.
(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 438297
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wawidu:

Höchst brisantes technisches Setting

 
12.09.11 00:18
im Stundenchart des $NYA!
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 438300
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permanent:

UK Banks Eye 6 Billion Cost of Reforms

 
12.09.11 06:32

UK Banks Eye £6 Billion Cost of Reforms UK BANKS REGULATION FSA ECONOMY EUROPE BANK OF ENGLAND VICKERS COMMISSION

... (automatisch gekürzt) ...

http://fairshare.attributor.com/guardian/...ac8a9e5df27b32a933f8a5356
Moderation
Zeitpunkt: 07.11.11 17:20
Aktion: Kürzung des Beitrages
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, kopieren rechtlich geschützter Artikel von The Financial Times Ltd.  
Original-Link: http://fairshare.attributor.com/...c8a9e5df27b32a933f8a5356

Link: Nutzungsbedingungen  

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permanent:

relaxed hat es sehr schön auf den Punkt gebracht

5
12.09.11 06:37

In der wirtschaftswissenschaftlichen Throrie werden Wirkungszusammenhänge aufgestellt die stimmen können aber nicht müssen.

Ceteris Paribus (der wohl am meisten verwendete Ausdruck in der Volkswirtschaft).

Auch sind die Betrachtungszeiträume in der Regel viel zu kurz um einen tatsächlichen Ausgang beurteilen zu können.

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Anti Lemming:

Rösler spricht offen von Griechenpleite

7
12.09.11 08:07

FTD
Schuldenkrise in Europa:
Rösler spricht offen von Griechen-Pleite

Ein Beitrag des Bundeswirtschaftsministers dürfte an den Kapitalmärkten ebenso für mehr Verunsicherung sorgen wie die jüngsten Hiobsbotschaften aus Athen: Dort steht laut Ministerpräsident Papandreou ein "Titanenkampf" gegen den Bankrott an. von Timo Pache, Nikolai Fichtner, Berlin, Wolfgang Proissl, Frankfurt, Peter Ehrlich, Brüssel und Leo Klimm, Marseille


Nach monatelangen Solidaritätsadressen an das schuldengeplagte Griechenland erwägt die Bundesregierung offen eine Insolvenz des Mittelmeerstaats. Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) brachte erstmals offiziell eine Pleite Griechenlands ins Spiel. "Um den Euro zu stabilisieren (retten? - A.L.), darf es auch kurzfristig keine Denkverbote mehr geben", schreibt Rösler in einem Beitrag für die Zeitung "Die Welt". Dazu zähle "notfalls auch eine geordnete Insolvenz Griechenlands, wenn die dafür notwendigen Instrumente (Korkenzieher? - A.L.) zur Verfügung stehen."

Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) lässt in seinem Haus bereits die Folgen einer Insolvenz Griechenlands durchspielen. Griechenlands Ministerpräsident Giorgos Papandreou und mehrere EU-Finanzminister warnten vor den katastrophalen Auswirkungen für den Rest Europas in diesem Fall (die übliche Sozialhilfe-Erpressung - A.L.). Unterdessen verschärfte auch die CSU die Tonlage. "Euro-Staaten, die sich nicht an die gemeinsamen Regeln der Haushaltsdisziplin halten und dadurch sich und die Währungsunion in Schwierigkeiten bringen, müssen damit rechnen, die Währungsunion verlassen zu müssen", heißt es in einem Leitantrag für den Parteitag, den der CSU-Vorstand am Montag beschließen will.

Die Absetzbewegungen belegen die dramatische Lage Griechenlands. Zudem dürften sie für neue Verunsicherung an den Finanzmärkten sorgen. Infolge ihres scharfen Sparkurses kämpft die griechische Regierung derzeit mit einem dramatischen Absturz der Volkswirtschaft. Diese Woche wollen Vertreter von EU-Kommission, EZB und IWF erneut nach Athen reisen, um über die weitere Konsolidierung und die Auszahlung der nächsten Tranche aus dem Rettungspaket für Griechenland zu verhandeln. Schäuble sagte beim G8-Finanzministertreffen in Marseille, gegenwärtig seien dafür die Voraussetzungen nicht erfüllt. Die Regierung in Athen beschloss am Sonntag eine neue Wohnraumbesteuerung, um die Haushaltslücke zu schließen. Die EU-Kommission begrüßte den Schritt, verlangte aber weitere Maßnahmen.

Auch die schwarz-gelbe Koalition in Berlin steht wegen der Krise der Euro-Länder unter immer stärkerem innenpolitischem Druck. Ein sich abzeichnender FDP-Mitgliederentscheid könnte heikel für Parteichef Rösler werden. Mehrere Landesverbände haben sich bereits einer Initiative des FDP-Finanzexperten Frank Schäffler angeschlossen. Im November könnten die Parteimitglieder entscheiden, ob sie den dauerhaften Euro-Rettungsschirm ESM unterstützen oder nicht. Rechtlich hätte das Votum für die FDP keine Wirkung, politisch würde es die Koalition jedoch binden.

Der überraschende Rückzug des deutschen EZB-Chefvolkswirts Jürgen Stark bringt die Bundesregierung zudem in Bedrängnis. Starks Rücktritt hatte bereits am Freitag die Märkte erschüttert. Seine Entscheidung zeigt, dass es im EZB-Rat einen Riss gibt zwischen Deutschland, der größten EU-Volkswirtschaft, und den Notenbankern vieler anderer Staaten. "Die EZB hält derzeit in der Euro-Zone alles zusammen, und alles, was die EZB schwächt, ist für die Märkte eine schlechte Nachricht", hieß es in Euro-Kreisen.

Vertraute sagten, Stark scheide aus dem Amt, weil er insbesondere den Beschluss von Anfang August, den Aufkauf von Staatsanleihen wiederaufzunehmen und Papiere aus Italien und Spanien zu kaufen, nicht mittragen könne. Stark wolle seinen Rücktritt aber auch als Misstrauensvotum gegen EZB-Chef Jean-Claude Trichet verstanden wissen, der die Stützungskäufe befürwortet hatte. Die EZB hält derzeit Staatsanleihen aus den Euro-Krisenländern Griechenland, Irland, Portugal, Italien und Spanien im Wert von knapp 130 Mrd. Euro.

Bundesfinanzminister Schäuble nominierte kurz nach Starks Ankündigung Finanzstaatssekretär Jörg Asmussen als Kandidaten für die Nachfolge zum 1. Januar. Die Nominierung des SPD-Manns, der sich seit 2008 als Finanzkrisenmanager profiliert hatte, sei innerhalb der Regierung abgesprochen, hieß es am Wochenende aus Koalitionskreisen.

Dennoch ist unklar, ob Asmussen den Zuschlag für den einflussreichen Posten des Chefvolkswirts bekommt. Der künftige EZB-Chef Mario Draghi, der zum 1. November Trichets Nachfolge als EZB-Präsident antritt, wird es sich nicht nehmen lassen, mit der Neubesetzung "bedeutenden Einfluss auf die Definition der künftigen EZB-Geldpolitik zu nehmen", sagte Julian Callow, EZB-Spezialist bei der britischen Großbank Barclays.

www.ftd.de/politik/konjunktur/...griechen-pleite/60102920.html
 

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permanent:

Griechenland hat kein Geschäftsmodell

8
12.09.11 08:16

So nüchtern betrachtet urteilte eine Schlagzeile im HB vom Freitag.

Dabei ist diese Aussage an sich schon ausreichend. So wie ein Unternehmen ohne Geschäftsmodell nicht überleben kann oder im Zweifel nur mit Subventionen, so ist es auch mit einem Land.
Entweder ist man also bereit Griechenland weiter mit Subventionen zu überschütten um es künstlich am Leben zu halten oder man lässt Griechenland in die Insolvenz gehen.

Permanent

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Anti Lemming:

Unsere Parodien hier

4
12.09.11 09:16
dass man auf Oliven- und Feta-Export, Touristenschröpfung, Vetternwirtschaft, Rüstungsimporte auf Kredit und Eurozonen-Sozialhilfeerpressung keine Zukunft bauen kann, haben sich bitter bewahrheitet.
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daiphong:

ein zentrales Geschäftsfeld, der Tourismus,

5
12.09.11 09:17
wird sich jetzt auch nicht mehr halten lassen.
Wenn man eher sein Land verwüstet, als realistische Politik zu fahren, und sich mit halb Europa anlegt. Auch dies ein sehr offensichtliches Beispiel für andere Südstaaten, wie es nicht geht.
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daiphong:

die Schäden, die Griechenland

7
12.09.11 09:46
für Europa und den Rest der Welt verursacht, sind sicher um viele Dimensionen kleiner als die Schäden der diversen US-Immobilien-, Finanzmarkt-, DotCom-, Abwertungs- krisen. Dass die Börsen so scharf einbrechen, hat zunächst eher mit der heißen Luft zu tun, die durch US-QE in den Börsen weltweit steckt.

Anders wäre es, wenn Europa nicht in der Lage wäre, den Fall Griechenland zu verkraften, und daraus eine Systemkrise macht. Den Kollaps des Bankensystems darf man natürlich so wenig zulassen wie den Kollaps der anderen Staatsanleihen. Das würde eine ausgewachsene Weltwirtschaftskrise auslösen.

Solange unklar ist, ob Deutschland und die GIPS und die EZB das realistisch erfassen und handeln können, werden die Märkte sich nicht erholen.
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Anti Lemming:

Tourismus in Griechenland

9
12.09.11 09:55
war doch schon immer ein Trümmerfeld, ich denke da an die Akropolis.
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Anti Lemming:

Timing

9
12.09.11 10:56
Wenn die Griechenpleite "offiziell" wird, steigt der DAX um 500 Punkte ("fait acompli"). Ich habe mich im Investor-Depot bei Ariva heute entsprechend positioniert. Im Realdepot warte ich auf 76,50 in USD/JPY für einen Long-Einstieg und bleibe ansonsten flat.
Antworten
Stöffen:

Gutes Timing

12
12.09.11 11:11
ist halt nicht nur für uns hier oftmals recht schwierig, wie man auch dem beigefügten Picshure vom Januar 2011 entnehmen kann ;-))
Der USA Bären-Thread 438403
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Anti Lemming:

Fundamentales zu USD/JPY-long

5
12.09.11 11:12
Während der Nikkei auf dem tiefsten Stand seit 2009 steht, verweilt der Yen nahe Allzeithochs zum US-Dollar (der Chart unten ist USD/JPY und zeigt die Entwicklung spiegelbildlich).

Die Yen-Stärke ist einer der Gründe dafür, warum der Nikkei so stark gefallen ist (schwächt die Exportnation Japan). Der Yen gilt trotz 205 % Schulden/BIP-Quote in Japan als "sicherer Hafen". Das ist lächerlich. Je länger er dort oben bleibt, desto mehr geht die japanische Wirtschaft in die Knie. Dann werden sich die (chartgetriebenen) Währungsstrategen fragen müssen, was eigentlich "dran" ist bzw. war an der Yen-Stärke, zumal bei den Horrorschulden.

Ich warte auf einen Long-Einstieg in USD/JPY um 76,50 mit Kursziel 95 (bis 2012). Es könnte auch eine plötzliche Bewegung nach oben (lila Linie) geben, ähnlich wie EUR/Franken: Das Paar schoss von Fast-Parität auf jetzt über 1,20 hoch.



Hier ein Beispiel, wie sich die Yen-Stärke auswirkt (und warum die Yen-Stärke mittelfristig paradoxerweise zu Yen-Schwäche führen dürfte).

Market Pulse Archives

Sept. 12, 2011, 4:56 a.m. EDT
Fitch downgrade Toyota's debt, cites forex risk
By Chris Oliver

HONG KONG (MarketWatch) -- Fitch Ratings on Monday downgraded Toyota Motor Corp.'s debt to reflect the automaker's "prolonged inherent structural weakness" related to foreign exchange volatility. Toyota's senior unsecured debt, along with its long term foreign and local currency issuer default ratings, were lowered to A from A-plus, the rating agency said in a statement. The ratings agency said it was keeping its Toyota outlook as stable. Among reasons for the action, Fitch said it was concerned about Toyota's heavy concentration of manufacturing in Japan, which accounts for about 40% of its global production. Nearly half of the Japan product is exported, representing a level higher than any of the automaker's major competitors. Toyota is "the most exposed among the big three Japanese automakers to FX movements and its profitability improvement was slowest among its Japanese competitors post the recent economic crisis even after disregarding the impact of product recalls in the past two years," Fitch said in the statement. Fitch on Monday also took additional ratings actions on five Toyota affiliates.

www.marketwatch.com/story/...-debt-cites-forex-risk-2011-09-12
(Verkleinert auf 70%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 438401
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Contrade 121:

Griechen-Pleite

8
12.09.11 11:16

wg. Griechenland - das Pleite-Szenario wird schon seit mehr als einem Jahr durchgerechnet und beobachtet. im Finanzministerium und Kanzleramt sind zahlreiche Projektgruppen tätig. Die erste Tranche der Hilfen letztes Jahr ist an die Banken gegangen. Das sieht man an dem immer weniger werdenden Exposure der Banken in griechischen Staatsanleihen, gleichzeitig aber werden über den regulierten Markt fast keine mehr gehandelt..

Was soll man davon halten? Also Schäuble und Merkel haben sich mMn nicht über Tisch ziehen lassen - im Gegenteil. Denke, die bestmögliche Konstellation für Deutschland wurde herausgeholt. Auch wahlkampfpolitisch ist es ein guter Schachzug, denn es macht mehr Eindruck beim Steuerzahler wenn man einen EU-Partner rettet als wenn man die Banken ein zweites Mal retten muss. Der Verlierer der ganzen Geschichte ist die Bevölkerung Griechenlands und die steuertragenden EU-Bürger - denn dass die EZB noch ein weiteres Mal Rekapitalisert werden muss, das steht schon mal sicher. Im Vergleich zu den Amis aber ist das immer noch Kindergarten. Was für ein Trost... 

Antworten
fkuebler:

AL #715: Timing

7
12.09.11 12:07

"Wenn die Griechenpleite "offiziell" wird, steigt der DAX um 500 Punkte ("fait acompli")"

Das liegt verdammt nahe, und das macht mir selbst auch Sorge. Ursprünglich wollte ich meine short Fdaxe bei ca. 5'150 temporär glattstellen, habe es aber nicht über's Herz gebracht. Jetzt war ich wieder bei 5'000 sehr im Grübeln. Wie man's macht, ist es falsch...

Aber ich möchte zu bedenken geben, dass weder Dax noch SPX sich in den letzten Wochen besonders an die "Regeln" gehalten haben. Die von dir (sehr nachvollziehbar und mit aller Klugheit des erfahrenen Traders) gegebenen Rebound- und Reshorting-Überlegungen sind bisher alle so nicht eingetreten.

Das will ich ganz bestimmt nicht als Argument dafür verwenden, dass der Dax in gerader Linie auf Null absinkt (Soft Landing :-).

Andererseits glaube ich zumindest auf SIcht der nächsten 4 Wochen nicht, dass wir eine klare offizielle Griechenpleite kriegen werden, sondern ich glaube eher, dass es ein kaum auszuhaltendes quälend-langes weiteres Mäandern in Richtung einer Restrukturierung geben wird, und dass insofern auch die "dicke" Erleichterungs-Rallye keinen richtigen Anpack finden wird.

Aber wissen werden wir's natürlich wieder erst hinterher, und ich will auch keinesfalls eine Recovery-Rallye aus dem überverkauften Zustand für unwahrschenlich erklären.

Aber 500 Punkte scheinen mir eher zu viel, und so wie wir 2 Jahre lang im "ich fass es nicht"-Modus dem Anstieg hinterher gesehen haben, so könnten wir noch eine Zeitlang im "das glaubt man ja nicht"-Modus dem Abstieg hinterher sehen.

Ich würde mich zumindest nicht beschweren... 

 
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Anti Lemming:

# 716 Stöffen - Round-table Gespräche

3
12.09.11 13:48
Vermutlich hatten die Analysten übersehen, dass der Tisch recheckig war.
Antworten
John Rambo:

!

 
12.09.11 13:50
unverhofft kommt oft!
Antworten
Anti Lemming:

"recht eckig" - sollte es heißen

 
12.09.11 13:51
Antworten
Kicky:

Ofen in AKW Marcoule explodiert

 
12.09.11 13:57
ein Toter ein Verletzter
Antworten
Kicky:

Markt:Greek One Year Yield 111%

2
12.09.11 13:59
SocGen stock is below 16 and DB was down almost 10% and 46% on the year. And that was the good news!  Greek bonds are dropping again.  Yield is largely meaningless for Greece, but it is still eye-catching to mention that Greek 1 year bonds yields more than 100% at a price of 53.5% of par.  With the 10 year bonds at 45% of par, the yield inversion is almost over, and the next phase is for the market to create a rumor that Greece is going to be trading "flat" (trading with no accrued is the final step before default).

www.zerohedge.com/news/i-love-smell-denial-morning
Antworten
Anti Lemming:

fkuebler - # 720

9
12.09.11 14:05
Du hast Recht. Man sollte Trendwenden in einem drastisch stürzenden Markt nicht antizipieren - weder durch verfrühte Short-Ausstiege noch durch verfrühte Long-Einstiege.

Es spricht Einiges dafür, dass auf den irrsinnigen Anstieg seit März 2009 - der sich rückblickend als die "die Mutter aller Bärenmarkt-Rallyes" erweisen könnte - , ein nicht minder fulminanter Absturz folgt. Der Sturzflug seit Juni ist der steilste, seit es den DAX gibt. D.h. der Markt "will uns damit etwas sagen", und Weghören ist meist teuer.

Andererseits ist die Wahrscheinlichkeit eines Dead-Cat-Bounces um +10 % (= 500 DAX-Punkte) durch die starken Abverkäufe der letzten Wochen gestiegen. Es fehlt nur eine pseudo-gute Nachricht (z. B. "Rettung für Griechenland dank EFSF-Aufstockung nun sattelfest" oder so ein Käse) und schon schalten die Zockerbanken weltweit ihre Kaufautomaten an. Die reiben sich bei hoher Vola die Hände, Hauptsache Bewegung, egal wohin. Denn der Haupttrend spielt bei Haltezeiten unter 1 Sekunde keine Rolle.
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