... Union mit sich bringen würde, das könnten wir im Vergleich wohl erst dann ermessen, wenn wir mal eine gänzlich "ungermanische" Union hätten, gemäss dem alten Schnack:
Im Himmel von Europa sind die Engländer die Polizisten, die Franzosen die Köche, die Deutschen die Automechaniker, die Italiener die Liebhaber, und die Schweizer organisieren alles. In der Hölle von Europa sind die Deutschen die Polizisten, die Engländer die Köche, die Franzosen die Automechaniker, die Schweizer die Liebhaber (au, der ist wirklich hart), und die Italiener organisieren alles. Das ist nur die weichgespülte Variante aus einem amerikanischen Reiseführer, es gibt wesentlich weniger politisch korrekte... ;-)
Dein "Traum"...
"Eine "Vorwärtsentwicklung" der EU wäre es, wenn jedes Kind zwei lebende EU- Fremdsprachen lernen müsste.
... ein Traum wäre es, wenn jeder Politiker zwei lebende EU-Fremdsprachen sprechen müsste. Damit hätten wir endlich ein intellektuelles und sozial-kommunikatives Auswahlkriterium für diese Kaste. ;-)"
... erinnert mich ein bisschen an die Holländer, für die sowohl Vielsprachigkeit als auch kulturelle Vielfalt seit langem gelten. Das hat sie aber nicht davor geschützt, die Sache zu overstretchen, und in der Folge in eine Art multikulturelles Rollback zu geraten (man könnte auch sagen: Katzenjammer).
Insofern gilt für Europa wie für jeden auch in seiner Privatsphäre: Entscheidend ist, das richtige Mass zu finden. Nicht zuviel, nicht zuwenig, und bei Weiterentwicklungen nicht zu langsam, aber auch nicht zu schnell.
Wir können eine normale Weiterentwicklung ja auch in Deutschland selbst beobachten: vor 50 Jahren war einem Bayern ein Berliner/Rheinländer/Niedersachse sicher ähnlich fremd wie heute einem Griechen ein Deutscher. Und umgekehrt.
Heute ist das kein Thema mehr, und sogar ein Malko grantelt mittlerweile ganz ohne Berührungsängste mit uns Nicht-Bayern... ;-)
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