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Housing Crash 2.0 Is Accelerating

5
26.04.11 20:34
Housing Crash 2.0 Is Accelerating
CNBC.com
| 26 Apr 2011 | 12:44 PM ET

House prices are falling again—and the decline is accelerating.

Today’s big housing numbers comes from the Case-Shiller home price indexes. The indexes, which measure how prices have changed over the previous three months, show prices falling in every major metropolitan area (except, weirdly, Detroit). The 20-city average declined 3.3 percent from a year ago, and 1.1 percent from the previous three-month average.

This is the seventh successive month of widespread price declines.

The housing recovery began to stall last spring, after the government’s home-buyer tax credit expired. The three-month moving average of the Case-Shiller 20-city index showed that gains in home pricing slowing to a crawl in early summer and actually reversing in July and August. By September, it was clear that home prices were going into a serious decline.

 

The November numbers (which are actually the three-month average of September, October and November) showed a 1 percent decline over the previous month. Prices kept dropping by 1 percent in December and January.

February’s data shows that the decline is actually accelerating a bit.

This is the opposite of a recovery—it’s a crash building steam.

We’ve become almost passé about home price declines. A 3.3 percent year-over-year decline doesn’t seem all that shocking anymore. But prior to the recent housing crash, such a steep decline was unheard of.

The housing market is performing much worse than expected. In 2009, the Mortgage Bankers Association predict home prices would rise by 3 percent in 2011. Last year, the consensus among economists interviewed for the MacroMarkets LLC September survey was that home prices would fall by just 0.8 percent in 2011. A month ago, the economists were gloomier, estimating that housing prices would fall 1.38 percent by the end of the year. That estimate now looks overly optimistic.

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Dreiklang:

Wo ist Kübi?

7
26.04.11 20:38

#79791:

Außerdem gibt es zurzeit sehr viel kleine Zocker, die glauben, AUD/USD "ist ja schon viel zu teuer" (Kübi, Learner). Diese Leute lassen sich von Harakiri-HF endlos squeezen. Das Pseudo-Fundamentalargument ist der Rohstoffreichtum Australiens in Verbindung mit der Rohstoff/Gold-Blase. Dieser Trade geht so lange gut, bis die Fahnenstange sowohl in Rohstoffen (vor allem Silber) als auch in AUD/USD bricht..

 

Kübi mit 140 FDAX  short bei ca. 7150  eingestiegen als "kleinen Zocker" zu bezeichnen, widerstrebt mir, da er Gelegenheit hatte, den ganzen Kram bis DAX 6420 wieder "abzustoßen" und dabei selbst bei einfachsten Trailingtechniken eine Performance eingefahren haben muss, die für längere Zeit "reicht". Ich befürchte, dass Kübi sich mit "Kleinzocker" nicht richtig abgebildet sah

Ich bin Kleinzocker. Trotz permament bärenlastigem Zockerdepot bin ich mit diesem (jetzt) im Plus, das klassische Depot ist richtig hochgelaufen. Aber beim Zocken gibt es zum Umschalten zwischen Long und Short keine Alternative, da man sonst dem Treiben der Profis gnadenlos ausgeliefert ist.

Die "Fahnenstange" bei Silber juckt mich nicht, da ich bei 20$ und "nur als Zock" eingestiegen war. Bei 49,50 hätte ich gestern gerne eine "Teilposi" rausgenommen, doch die Bank hatte ja Feiertag, so konnte ich das ganze Kino leider nur am Metatrader verfolgen.

 

 

Antworten
Boxenbauer:

@wawidu und @all

4
26.04.11 21:10
Was mir so auffällt ist, dass die Märkte fast überall deutlich hecktischer werden. Die ganzen Highflyer (egal ob Rohstoffe oder Aktien) die in 2010 kostant gleichmäßig nach oben gelaufen sind, legen in den letzten Woche ware Gazellesprünge hin. Für mich ein klares Zeichen von Nervösität und bevorstehender Trendumkehr.
MfG

Boxenbauer
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Dreiklang:

Die UST-Posi Chinas (1,7 Bill) ist Müll

9
26.04.11 21:12

und die Chinesen wissen es. Doch ihnen sind die Hände gebunden, da sie weiter in den Dollar-Raum exportieren wollen. Wenn sie das Depot leeren wollen - die FED würde ihnen den Krempel abkaufen - weil ansonsten die Kurspflege der US-Bonds zum Teufel wäre. Dann hätte man in China eine riesige Dollar-Barreserve. Damit kann China nicht viel anfangen. Rohstoffe kaufen - Goldman-Sachs würde sich (mit Unterstützung der FED) dranhängen und hätte den  schnelleren Finger. Das einzige, was China machen könnte, wäre eine Umsetzung des DollarBestandes in einen Währungskorb. Dann steigen EURUSD, AUDUSD CHFUSD gleich mit. Bockschuss für China, wenn man weiter nach USA exportieren möchte, stellte man sich selbst ein Bein.

DollarIndex long? Woher? Der Dollarindex fällt. Es ist nicht der Carry-Trade. Es ist das ständig wachsende Volumen in Dollar. Und für die USA zum Vorteil, solange monetär schneller expandiert als abgewertet wird. Das ist übrigens überhaupt nur möglich, weil die USA noch die Weltleitwährungsfunktion haben. Und weil sie diese, wie es scheint, bis zum letzten ausreizen wollen. Die einzige Gegenmaßnahme wäre, auf Währungskörbe statt auf Dollar zu verrechnen. Davon war schon oft die Rede - doch es wurde noch nicht umgesetzt. Solange die Scheichs rein in Dollar rechnen und nicht in Währungskörben - können die USA weitermachen.

EURUSD short? Wir wissen es nicht. Wir wissen nur, dass die ganze EMU/EZB-Konstruktion Schrott ist. Wir wissen, dass sämtliche bisher vorgeschlagenen Wege nicht funktionieren und irgendwann hochgehen werden. Wir wissen aber nicht, wann.

Was ist der Euro wert? Er ist eine politische Währung. Der Euro ist - für dt. Verhältnisse - extrem unterbewertet, für GR, P usw. hoffnungslos überbewertet. Ich behaupte: Der Markt wettet darauf, dass die Eurozone kracht. Er wettet nicht auf "Default" und nicht auf "Haircut", denn ein "Default" von GR wäre gleichbedeutend mit einem Bondcrash sämtlicher PIGS und würde den "Rettungsfonds" mitreißen. Mit dem Shorten von Bundis ist man vorsichtig, da einem Auseinanderfallen der Währungsunion ein Crash der Bundis zwar vorausgehen könnte (und so dämlich, wie unsere Regierungsspitzen agieren, könnte das durchaus der Fall sein) doch man kann sich auf die Deutschen  nicht zwingend verlassen. (Obwohl Merkel meine diesbezüglichen Erwartungen bei weitem übertroffen hat, und das will etwas heißen!) (Siehe EuroKriese, AtomKriese, S21-Kriese und vielleicht kriegen wir diesen Sommer noch eine Strom-Abschaltungs-Kriese dazu...)

 

EURUSD short könnte funktionieren, muss es aber nicht. Aber  long auf USDCHF, USDCAD,USDSEK usw.   --- nein, das kann fundamental  nicht funktionieren. Mit USDJPY bin ich auch unter Wasser, leider nahm ich den Zwischengewinn nicht mit. Und die Japaner haben offensichtlich den Nikkei bei 9640 "geparkt", die Handelsautomaten sind fest darauf eingestellt.

Es gab ein Posting, da hattest du meine Position ziemlich gut übernommen - leider finde ich es im BT nicht mehr.  Der DollarCarryTrade ist Teil des DollarTrade, aber eben nur ein Teil und nicht das Ganze.

 

 

Antworten
Dreiklang:

Merkel und PleiteGriechen agieren kongenial

10
26.04.11 21:59
und das ist das Einzigartige an der ganzen Szenerie.

Seit 2010 wird GR durch Direktkredite der EMU-Staaten "versorgt". Dieses Geld ist eine reine Bareinlage für Griechenland. Es kann nicht zurückgezahlt werden. Alle wissen das.

Der Deal war: Man gibt Geld (alternativlos), und alle Bilanzpositionen werden gehalten. "Es hat niemand die Absicht, eine Mauer zu bauen". Das Spiel muss zunächst bis zur kommenden Bundestagswahl funktionieren. Leider reicht das Geld nicht bis 2013.

Also ist ein Nachschlag ab 2012/2013 fällig. Doch diesmal wird es nicht um "EuroRettung" oder "GriechenRettung" gehen. Sondern Merkel wird uns auftischen, dass die nächste Tranche (schätzungsweise 80 Mrd) zur Rettung des "Rettungsfonds" notwendig ist - in dem Deutschland ja immer stärker engagiert ist. Also tut man sich selbst das Allerbeste und legt eben die nächste Tranche auf. Ja, die Deutschen dürfen froh sein, dass sie eine so kluge Kanzlerin haben. Und dank gleichgeschalteter Medien und Opposition wird das Spielchen wieder funktionieren.

Für GR ist das eine Win-Win-Situation. Gerade weil man überschuldet ist, kann man sich am Markt nicht mehr versorgen. Also ist ständige Bedürftigkeit nachgewiesen. Ja, man kann sogar nachweisen, dass die EuroRettung die Griechen erst in diese Bedürftigkeit gebracht hat. Siehe FTD

www.ftd.de/finanzen/maerkte/...sche-teufelskreis/60041942.html

Und da lesen wir:

Die Schattenseite: Das radikale Sparen würgt den heimischen Konsum ab. Und der macht in Griechenland drei Viertel der Wirtschaftleistung aus. Der Anstieg der Ölpreise kommt erschwerend hinzu. Die Verbraucherstimmung hat sich auch im April europaweit verschlechtert, wie die EU-Kommission gestern meldete.

Zitat Ende. Und wer ist schuld am radikalen Sparen und dem Konsumeinbruch, der 3/4 der "Wirtschaftleistung" ausmacht? Na, die Eurorettung!

Das beste an der ganzen Sache ist aber, dass in der GR-Finanzierung nicht nur die Neuverschuldung landet, sondern auch alle gerollte Verschuldung, also die Rückzahlung der alten Anleihen. Somit ist zuverlässig gewährleistet, dass  - über die kommenden Jahre - die griechische Verschuldung in die neuen "Instrumenten" der EMU verschwindet. Besser geht es nicht.

Da wäre mein Vorschlag, die Monetarisierung der Schulden über die EZB voranzutreiben und den Griechen aufzuerlegen, nicht Zinsen zu zahlen, aber zu tilgen, die weitaus konstruktivere Variante. Doch Griechenland wird sich den Status der Bedürftigkeit nicht nehmen lassen - Gott bewahre! Zumindest solange, bis die EFSF-Bonds und/oder Bunds in Schieflage geraten. Dann werden die Karten neu gemischt werden - doch wir wissen noch nicht wie.

Das ganze wäre zum Lachen, wenn man sich nicht ständig darüber ärgern müsste, wie leicht die Deutschen auf den Arm genommen werden können.
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CarpeDies:

Völlig krank

11
26.04.11 22:31
ist das, was nachbörslich mit Amazon abgeht.
Der Gewinn erreichte nur noch 2/3 der Vorjahresperiode; daraufhin gab der Kurs nachbörslich von 182 auf gut 170$ nach, um dann wieder auf 183 zu steigen und das ganze bei einem Quartalsgewinn von 44 Cent; das macht ein KGV von 90 bei einer Marktkapitalisierung von 85 Mrd $. Das ist nur noch krank
Der USA Bären-Thread 398179
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learner:

Dreiklang #80002

7
26.04.11 23:52
Den letzten Shortversuch AUD/USD hatte ich noch zu Fukushima Katatastrophenzeiten, wo der Markt (oder wer auch immer) mir sehr eindrucksvoll gezeigt hat, wo die Prioritäten liegen.

Nichts bewegt die Märkte anscheinend mehr als das fröhliche Gelddrucken der Amis. Seitdem suche ich eher Longeinstiege, aber im Daytrading. Die letzten Tage haben wieder gezeigt, dass jeder dusselige Dip gekauft wird.

Ich sehe es wie Eidgenosse: Welche Alternative hat Obama und die Fed? Wer soll die Rechnungen bezahlen?

"Sind die Geber erst verprellt druck ich mir mein eigenes Geld!"
(Verkleinert auf 33%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 398189
I think I spider!
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Anti Lemming:

Märkte ignorieren drohende Abstufung Japans

7
27.04.11 08:03
Das ist ebenfalls krank (vgl. #006). Japan hat die weltweit höchste Schulden/BIP-Quote von 204 %. Daher könnten sich Rating-Abstufungen fatal auswirken. Steigen die Kosten zur Refinanzierung, droht ein "Zinszahlungs-Tod auf Raten". Heute drohte S&P eine weitere Abstufung an. Die Märkte ignorierten dies: Der Nikkei stieg um 1,3 %, und USD/JPY hielt sich unter 82.


27.04.2011, 07:21 Schriftgröße: AAA
Weniger Kreditwürdigkeit
S&P stuft Ausblick für Japan herunter

Schlechtere Noten für das asiatische Land: Die Ratingagentur senkt den Ausblick Japans von stabil auf negativ. Grund sind die durch Tsunami- und Erdbebenschäden verursachten Kosten. Die Märkte ignorieren die Warnung.

Die Ratingagentur Standard & Poor's hat den Ausblick für Japans Kreditwürdigkeit von stablil auf negativ heruntergestuft. Das teilte die Agentur mit. Hintergrund der drohenden Abstufung sind die Kosten, die zur Beseitigung der Schäden des Erdbebens und dem anschließenden Tsunami vom 11. März aufgebracht werden müssten. Dazu käme die bereits immense Staatsverschuldung.

Das Bonitätsrating liege weiter bei AA-, teilte die Standard & Poor's mit. Wie es weitergehe, hänge vom Umgang der japanische Regierung mit der ausufernden Verschuldung ab. Die Finanznachrichtenagentur Bloomberg berichtete unter Berufung auf S & P weiter, die Ratingagentur gehe von Kosten für den Wiederaufbau zwischen 20 Billionen Yen (etwa 167 Mrd. Euro) und 50 Billionen Yen aus. Das wichtigste japanische Börsenbarometer, der Nikkei 225, reagierte mit einem Plus 1,32 Prozent und steht bei 9.684,83 Punkten.

Am Dienstag hatte S&P bereits den japanischen Autobauern Toyota, Honda und Nissan gedroht, ihre Kreditwürdigkeit zu senken, wenn sich die Produktionsausfälle nach dem verheerenden Erdbeben in Japan bis ins kommende Jahr hinzögen. Eine schlechtere Rating-Note bedeutet üblicherweise, dass ein Unternehmen höhere Zinsen für Kredite berappen muss.

S&P senkte den Ausblick für die Autobauer und -zulieferer von "stabil" auf "negativ". Die Hersteller leiden seit der Katastrophe unter Teilemangel und Stromknappheit. Selbst im Ausland stehen die Werke vielfach still, weil der Nachschub aus der Heimat ausbleibt. Die Experten der Agentur schätzen, dass die Produktion in der japanischen Autobranche derzeit nur auf halber Kraft läuft. Erst um den Oktober herum, so schätzen sie, dürften die Probleme weitgehend überwunden sein.

www.ftd.de/finanzen/...blick-fuer-japan-herunter/60044083.html
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Anti Lemming:

Euro-Krise entgleitet den Politikern

5
27.04.11 08:26

Ebenfalls krank: Trotz der Griechen/PIIGS-Malaise eilt EUR/USD von einem Hoch zum nächsten, weil der Rohstoff-Carrytrader den Dollar drücken und die Fundamentals ignorieren. Die vermeintliche Wahrheit sagt ihnen der selbst erzeugte Chart. Man könnte das alte Statistik-Bonmot wie folgt abwandeln: Traue keinem Chart, den Du nicht selber hochgezockt hast.

Während Politiker noch auf wundersame Spätwirkungen ihres Rettungsschirms-Reigen hoffen, hat der Bondmarkt einen Schuldenschnitt bei den Griechen längst eingepreist. Da helfen auch keine Dementi aus Brüssel mehr. Laut EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark (zugleich Merkel-Berater) könnte die Umschuldung eines Euro-Mitglieds gravierendere Folgen haben als die Lehman-Pleite. Auch Spanien rückt in den Fokus: Für Staatsanleihen mit nur 3 Mon. Laufzeit verlangten Investoren bei der gestrigen Auktion rekordhohe 1,4 % Zinsen.

 


 


26.04.2011, 21:31 Schriftgröße: AAA
Staatspleiten
Euro-Krise entgleitet Politikern

Das europäische Schuldendebakel droht außer Kontrolle zu geraten. Während sich die Spekulationen über einen griechischen Zahlungsausfall verselbstständigen, wächst unter Anlegern die Furcht vor dem schlimmstmöglichen Szenario: einer Flucht Spaniens unter den europäischen Rettungsschirm. von Heinz-Roger Dohms, Frankfurt und Mark Schrörs Brüssel


Bei einer Anleiheemission der spanischen Regierung griffen Investoren am Dienstag zwar zu, verlangten aber für die kurze Laufzeit von drei Monaten einen Rekordzins von fast 1,4 Prozent pro Jahr - 0,5 Prozentpunkte mehr als bei einer Auktion von Papieren mit derselben Laufzeit im März.

Europas Politik steht den Ereignissen an den Märkten zunehmend hilflos gegenüber. Vor einem Monat hatten sich Staats- und Regierungschef auf eine Stärkung des Rettungsfonds EFSF verständigt. Zudem wurde für die Zeit ab 2013 der sogenannte Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) installiert. Die Hoffnung, die Investoren mit diesen Beschlüssen zu beruhigen, hat sich allerdings zerschlagen - seit dem Schuldengipfel sind die Risikoaufschläge für Anleihen aus den Peripherieländern nochmals kräftig gestiegen. Die Mittel der Politik scheinen fürs Erste ausgereizt: In Finnland regt sich politischer Protest gegen weitere Hilfen für Südeuropa, auch in Deutschland drohen Parlamentarier mit Widerstand.

Die Lage an den Märkten wird derweil von immer neuen Krisenmeldungen beherrscht. So teilte das EU-Statistikamt Eurostat am Dienstag mit, dass das griechische Haushaltsdefizit 2010 nicht wie angenommen bei 9,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gelegen habe - sondern bei 10,5 Prozent. Die Regierung in Athen begründete den Anstieg damit, dass die Wirtschaft stärker eingebrochen sei als erwartet. Die Gesamtverschuldung lag Ende 2010 nach den neuesten Eurostat-Zahlen bei 143 Prozent des BIPs - so hoch wie in keinem anderen EU-Land.

Für zusätzliche Verunsicherung sorgen die Debatten über eine mögliche griechische Umschuldung. Der deutsche Ökonom Lars Feld, pikanterweise ein Berater von Kanzlerin Angela Merkel (CDU), sagte am Dienstag der Nachrichtenagentur Bloomberg, Athen werde eine Restrukturierung seiner Schulden nicht vermeiden können. Die Griechen sollten daher besser früher als später mit der Umschuldung beginnen, so Feld.

Die Europäische Zentralbank (EZB), die durch ihr Anleihekaufprogramm griechische Papiere in Milliardenhöhe hält, warnt hingegen in immer drastischeren Worten vor einer Schuldenrestrukturierung. So sagte EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark am Wochenende, die Umschuldung eines Euro-Mitglieds könnte gravierendere Folgen haben als die Lehman-Pleite.

An den Märkten erreichten die Renditen für griechische, irische und portugiesische Staatsanleihen am Dienstag neue Rekordstände.
Investoren, die noch bereit sind, zweijährige Papiere aus Athen ins Portfolio zu nehmen, lassen sich das damit einhergehende Risiko inzwischen mit einer Verzinsung von 22,8 Prozent versüßen. Anders ausgedrückt: Eine Umschuldung ist längst eingepreist.

Als größere Gefahr für die Euro-Zone gilt vielen Experten allerdings Spanien - schließlich droht eine Rettung des Landes den EFSF-Fonds zu überfordern. Zuletzt hatte es so ausgesehen, als könne sich Spanien von den Problemen der kleineren Peripherieländer abkoppeln. Die Anleiheauktion am Dienstag zeigt indes, dass viele Investoren daran zweifeln.

www.ftd.de/politik/europa/...tgleitet-politikern/60044058.html

Der USA Bären-Thread 398212
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permanent:

Konsumklima geht zum zweiten Mal leicht zurück

4
27.04.11 08:45

Konsumklima geht zum zweiten Mal leicht zurück

Zum zweiten Mal in Folge hat sich die Stimmung der deutschen Verbraucher leicht eingetrübt. „Höhere Preise, die Atomkatastrophe in Japan sowie sich ausweitende politische Unruhen in Nordafrika und Nahost lassen die Rahmenbedingungen für die Konsumenten im Augenblick nicht mehr ganz so rosig erscheinen“, erläuterte die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) am Mittwoch in Nürnberg. Daher seien die Bundesbürger mit Blick auf ihre Konjunktur- und Einkommenserwartungen im April pessimistischer gewesen, während die Anschaffungsneigung nahezu unverändert blieb. Der Konsumklimaindex für Mai fiel erneut, diesmal von 5,9 auf 5,7 Punkte. Damit zeichnet sich nun erstmals eine länger anhaltende Delle ab, nachdem der Wert seit Juni vergangenen Jahres stetig gestiegen war. Am stärksten sank die Einkommenserwartung der Bürger. Daran sind vor allem die gestiegenen Preise schuld: „Rekordstände bei Benzin und Heizöl dämpfen die Kaufkraft der Konsumenten“, erläuterten die
Nürnberger Marktforscher.

HB

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Anti Lemming:

Dreiklang # 005 - Psychologie vs. Realität

7
27.04.11 09:14
Mir ist klar, dass ich wieder mal gegen die im Thread inzwischen etablierte Konsensmeinung anschreibe, dass "der Dollar wertlos wird".

Dennoch möchte ich Deine Sätze...

"DollarIndex long? Woher? Der Dollarindex fällt. Es ist nicht der Carry-Trade. Es ist das ständig wachsende Volumen in Dollar."

...kurz wie folgt kommentieren: 2007 war das Soma-Account der Fed um ca. 850 Mrd. Dollar überzogen. Inzwischen liegt die Überziehung wegen QE und QE2 bei 2.600 Mrd. (2,6 Bio.). D.h. die Amis haben in den letzten vier Jahren die Differenz, also 1,75 Bio. (= 2,6 - 0,85 Bio.), hinzugedruckt.

Vergleiche das mal mit der Marktkapitalisierung des US-Bond-Marktes (schätzungsweise weit über 30 Bio. inkl. Unternehmensanleihen) und des US-Aktienmarktes (schätzungsweise weit über 10 Bio.).

Zusammen macht das eine MK von über 40 Bio. Hinzu kommen noch die um ein Vielfaches höheren Werte der US-Infrastruktur samt Produktionsanlagen usw. Selbst wenn man nur die Geld-Assets nimmt (Aktien und Bonds), stehen 40 Bio. an Substanz ein neu gedrucktes Volumen von 1,75 Bio. gegenüber.

Vernachlässigen wir die anderen Assets der Infrastruktur und gehen wir davon aus, dass der Dollar (entsprechend der Kaufkraftparität) bei etwa 1,25 fair bewertet wäre.

Wie hoch ist dann der Dollar-Verwässerungseffekt der zusätzlich gedruckten 1,75 Bio.?

Um dies zu berechnen, reicht ein einfacher Dreisatz:

Der Abwertungseffekt liegt bei 41,75 Bio / 40 Bio = 4,4 %.

Rechnen wir diese 4,4 % Abwertung auf den vorherigen fairen Wert von 1,25 rauf, so kämen wir auf 1,3050.

Mit anderen Worten: Das gesamte Fed-Geldgedrucke seit 2007 schlägt real mit nur 5,5 Cents Abwertungsaufschlag in EUR/USD zu Buche. Man kann daher davon ausgehen, dass EUR/USD zurzeit mit 1,4650 die Abwertung überproportional eingepreist hat, das Paar ist rund 16 Cents zu teuer.

Gegenüber anderen Währungen wie Franken und Yen, die nicht durch die Eurokrise geschwächt sind, ist die Übertreibung noch stärker. Hier wird im Dollar-Carrytrade, dem "Abwertungs-Pokerbluff" der Fed folgend, weit über Gebühr Panik inszeniert. Die Lage ist ähnlich wie 2008, als Yen-Carrytrader EUR/JPY auf idiotische 170 hochgetrieben hatten. Heute steht EUR/JYP bei 120. Der damalige Höchstkurs von 170 hatte mit Fundamentals ("Yen wird wertlos") nichts zu tun, es war reines Momentum-Gezocke. Ähnlich wie jetzt im Dollar.

Man könnte gegen meine Argumentation einwenden, dass der Markt bereits künftige QE-Maßnahmen der Fed im Vorfeld einpreist hat (so wie der Bondmarkt bereits jetzt den Schuldenschnitt der Griechen vorweggenommen hat). Der jetzige Kurs von 1,4650 in EUR/USD wäre - bezüglich des Verwässerungseffektes - dann angemessen, wenn die Fed noch rund drei Mal mehr druckt als seit 2007, ihr Soma-Account also bis rund 8 Bio. überzieht.

Dass die Fed das durchziehen kann (und will), bleibt pure und mMn unrealistische Spekulation. Schon jetzt fliegen Bernanke die explodierenden Rohstoff- und Lebensmittelpreise samt Rückwirkungen auf den US-Konsum um die Ohren. Die (Rohstoff-)Inflation beginnt bereits zu "galoppieren".  Die US-BIP-Prognose wurde von 3,5 % Anfang des Jahres auf nur noch 1,5 % gesenkt - nicht zuletzt infolge von Sekundäreffekten der Rohstoff-Teuerung, die den Konsum und die Margen drückt.

Das Drucken von weiteren 5,4 Bio. würde zudem, wenn die Druckerpresse nicht in den Turbo-Modus versetzt würde (was Ausländer verprellte und wozu wegen nominalen BIP-Wachstums in USA noch kein Anlass besteht), sehr lange Zeit beanspruchen, nämlich bei bruchlos fortgesetzten QE-Maßnahmen weitere 6 Jahre (die zusätzlichen 1,75 Bio. benötigten 2 Jahre).

Der Zinsmarkt rechnet hingegen bereits ab 2012 mit Leitzinserhöhungen der Fed. Es ist kaum denkbar, dass die Fed die Leitzinsen erhöht (= falkisch) und trotzdem noch in vollem Umfang QE am langen Ende (= dovish) betreibt. Dazu bedürfte es argumentativer Verrenkungen, die selbst einem Greenspeak-ertüchtigten  Bernanke nicht über die gespaltene Zunge gehen. Hinzu kommt, dass USA die Inflations-dämmenden Maßnahmen in der Eurozone und in China nicht endlos ignorieren kann. Amerika ist nicht mehr die Supermacht, die ein Anziehen der Zinszügel weltweit einfach übergehen kann, ohne komplett ihren Kredit zu verspielen.
Antworten
Malko07:

Angeblich hat Griechenland

7
27.04.11 09:15
über Ostern einen Haircut vollzogen, so unsere "Fachpresse" à la FTD und Konsorten vor Ostern. Ostern ist angeblich vorbei und ich suche verzweifelt die Haare und finde sogar den Frisör nicht.

Man muss sich nur mal vorstellen wie blöde diese "Fachpresse" ihre Leser hält. Die griechische Regierung bereitete das angeblich im Geheimen vor (ihren Selbstmord) und dann an Ostern sah man doch wie stark man sich propagandistische verritten hatte und verschob die Aktion auf den Tag nach dem Abgang des heutigen EZB-Chefs. So als ob der EZB-Rat damit einverstanden wäre und es nur an Trichet liegen würde.

In Griechenland werden diese Gerüchte hauptsächlich von den Extremlinken und den Beamtengewerkschaften geschürt. Diese etwas geistig begrenzte Organisationen hoffen so nicht mehr soviel zum Sparen beitragen zu müssen, nach dem Motto: Die Anderen werden schon zahlen.

Auch bei uns gibt es nicht wenige, die glauben über einen Haircut Strukturprobleme lösen zu können. Die Sozialleistungen in Griechenland sind im Verhältnis zu dem was erwirtschaftet wird immer noch zu hoch. Der Staatsapparat ist immer noch zu aufgebläht und das Steuerwesen funktioniert nur zum Teil. Die Staatsquote ist zu hoch, es gibt zu viele Staatsbetriebe in denen sich zu viele erwärmen. Privatisierung tut Not. Die Einkommen sind im Schnitt um 30% zu hoch.

Und das soll alles ein Haircut oder könnte eine eigenen Währung, die abwerten würde, lösen? Um daran zu glauben muss muss man verdammt gläubig sein.
Antworten
obgicou:

Wieso erhöht Griechenland nicht einfach

4
27.04.11 09:26
das debt limit?
Antworten
permanent:

US-Notenbank praktiziert Glasnost in Washington

 
27.04.11 09:29

US-Notenbank praktiziert Glasnost in Washington

Erstmals in der Geschichte wird Fed-Chef Bernanke direkt nach dem Zinsentscheid vor die Presse treten. Er könnte ganze Märkte bewegen. Von M. Greive und H. Zschäpitz mehr...

Antworten
Malko07:

Zu den außergewöhnlichen

5
27.04.11 09:30
Maßnahmen welche die Fed noch nicht ergriffen hat, gehört die neu emittierten Anleihen direkt zu übernehmen. Bis jetzt hat sie auch im Interesse der Zockerbanken gearbeitet und denen die länger laufenden Anleihen abgekauft und sie damit von großen Risiken befreit respektive es in deren Kassen klingeln lassen (für den Fall der steigenden Renditen). Im Falle eines Falles würde sie die Anleihen direkt übernehmen und damit hätte die neue Staatsverschuldung nichts mehr mit dem Markt zu tun. Sie würde auf jeden Fall nicht dem US-Staat beim Sterben zuschauen.

Dass man den "fairen" Wert einer Währung über einen einfachen Dreisatz berechnen kann, ist eine neue nobelpreisverdächtige Methode. Und dabei wird sogar angenommen, dass fiktive Vermögenswerten echte Geldwerte entgegenzusetzen wären: Toll! man lernt täglich etwas hinzu.
Antworten
Anti Lemming:

Malko - # 012

2
27.04.11 09:30
Hier stehen sich teils konträre Meinungen gegenüber. Keiner von uns hat die Weisheit gepachtet. Möge sich also jeder seinen eigenen Reim darauf machen.

Es bringt auch nichts, zur Rechtfertigung der eigenen Meinung/Positionierung die Fachpresse als "blöde" oder "propagandistisch verritten" zu diffamieren.

Dass Spanien für 3-Monats-Anleihen 1,4 % Zinsen (jährlich) zahlen musste, ist ein Fakt (# 009), den auch Du nicht leugnen kannst. "1,4 %" ist ein Zahlenwert, den Du bei Bedarf in eine Tabelle eintragen (damit es kein Chart ist) und dann bestaunen kannst. Hat nichts mit "Propaganda" zu tun. Die hohen Zinsen auf Kurzläufer deuten auf ein Übergreifen der Euro-Krise auf Spanien hin - mag dies gerechtfertigt sein oder nicht.

Dass griechische 2-jährige Staatsanleihen mit 24 % rentieren, ist ein Zeichen, dass der Bondmarkt den Haircut eingepreist hat. Vielleicht liegt er ja falsch. In der Vergangenheit lag er allerdings bislang meist richtig, wie die Serienpleiten von Griechenland, Irland und Portugal - die er vorwegnahm - belegen.
Antworten
musicus1:

AL, #80011

 
27.04.11 09:35
ich teile deine meinung bezgl. des USD......  die big boy sind im AUDUSD long (also USD geshortet) und im gegenzug  gold und silber long ...wie lange das wohl nocht geht........????? ich will den euro erstmal über 1.50 und mehr sehen........ alleine mir fehlt der glaube.....
Antworten
Anti Lemming:

Musicus

3
27.04.11 09:39
"im Gegenzug"?

Du schreibst: "die big boy sind im AUDUSD long (also USD geshortet) und im gegenzug  gold und silber long"

Das ist kein Gegenzug oder "Hedge", sondern ein prozyklisches Geschiebe in die gleiche Richtung.

Long AUD/USD ist der typische Risk Trade.

Long Gold/Silber ist der typische Risk Trade.

Beides sind typische Dollar-Carrytrades. Der besteht in "short Dollar" vs. "long Assets aller Art".
Antworten
Malko07:

A.L. (#80016), habe irgendetwas

3
27.04.11 09:42
zu spanischen Auktionen gesagt, über die in den Medien nur positiv berichtet wurde? Übrigens liegt der Abstand zu deutschen Anleihen mit gleichen Restlaufzeiten im Üblichen, leicht verringert.

Trotzdem solltest du deine Methode zur Bewertung von Währungen zum Patent anmelden. Und wenn ich bedenke, wie oft du hier schon über die Fachpresse gelästert hast. Wenn ich das also richtig sehe, steht das nur dir zu.
Antworten
musicus1:

Gold und silber carry threads????

3
27.04.11 09:47
Antworten
Eidgenosse:

#020, Carry Thread?

 
27.04.11 09:56
Du meinst die Wortkette?
Deflation voraus...
Antworten
Kicky:

na nu seid mal wieder friedlich

5
27.04.11 10:00
wir sind doch hier nicht beim Hahnenkampf-und für mich entbehrt AL s Argumentation nicht einer gewissen Logik
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Kicky:

Transporte werden teurer -nicht nur mit der Bahn

6
27.04.11 10:09
.....rising fuel prices have taken a toll on their business.

With diesel prices near their highest levels since 2008, the impact has started to appear in the first-quarter results of companies like Union Pacific railroad and the Arkansas Best Corporation, which has a trucking subsidiary. Some shippers said they expected to raise fuel surcharges.

The timing, some economists say, could not be worse. Consumers are already paying steeper prices at the gas pump and may see prices climb in stores if diesel prices remain high. American manufacturers, meanwhile, are struggling to get back on their feet.....
www.nytimes.com/2011/04/27/business/...harge.html?ref=business

Hamburg. Die stark gestiegenen Rohölpreise machen sich jetzt nicht nur für die Autofahrer, sondern auch für die Passagiere von Kreuzfahrtschiffen bemerkbar. Nach dem Marktführer Aida haben sich mit TUI Cruises und Deilmann nun zwei weitere Reedereien dazu entschlossen, Treibstoffzuschläge von ihren Gästen zu erheben. Die Benzinpreise an deutschen Tanksäulen kratzen derweil schon wieder am Rekordhoch von 2008.

www.abendblatt.de/wirtschaft/...chlaege-fuer-Kreuzfahrtschiffe

Teurer Treibstoff macht US-Fluggesellschaften zu schaffen - Nettverlust trotz höhren Umsatzes

Atlanta/Washington - Hohe Treibstoffkosten machen den US-Fluggesellschaften schwer zu schaffen. Um sich dagegen zu stemmen, kappen sie Kapazitäten und erhöhen Ticket-Preise. Weniger Buchungen nach dem Beben in Japan stellen zusätzliche Belastungen dar. So rutschte Delta Air Lines im ersten Quartal tiefer in die roten Zahlen. Trotz eines um 13 Prozent höheren Umsatzes, weitete sich der Nettoverlust auf 318 Millionen Dollar aus, wie die zweitgrößte US-Airline am Dienstag mitteilte.....
derstandard.at/1303291466738/...cketpreise-weniger-Kapazitaete
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Kicky:

Staatliche Zwangsverwaltung für veramte Städte

6
27.04.11 10:15
A State Manager Takes Over and Cuts What a City Can’t
t as of this month, they are literally powerless, and hold no authority to make any decisions. Not even on potholes.

The city is now run by Joseph L. Harris, an accountant and auditor from miles away, one of a small cadre of “emergency managers” dispatched like firefighters by the state to put out financial blazes in Michigan’s most troubled cities. In Benton Harbor, where, records show, finances have spiraled downward in a morass of commingled funds, puzzling accounting and unchecked spending, Mr. Harris has been handed sweeping new powers under recent state legislation that emergency managers like him say was needed to remedy dire situations.

Critics say the new powers, granted by the state’s new Republican leadership, are Michigan’s way to shrink benefits for public workers and undermine the strength of labor unions, just as officials have tried in Indiana, Ohio and Wisconsin. ....

www.nytimes.com/2011/04/27/us/27michigan.html?hp

in Deutschland gibt es die Kommunalaufsicht bei den Regierungspräsidien,die über zu hohe Verschldung zu wachen haben,hat aber offensichtlich nach der Wende im Osten völlig versagt
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Anti Lemming:

Gold und Silber

5
27.04.11 10:22
sind Carrytrades, denn sie basieren auf "short Dollar" (bzw. "short Euro") vs. "long Gold und Silber".

Damit ein Carrytrade profitabel ist, müssen wahlweise zwei Bedingungen erfüllt sein.

1. Entweder generiert das mit dem Carrytrade gekaufte Asset einen Cash-Flow, der höher ist als die mickrigen Dollar- bzw. Euro-Zinsen. Diese Bedingungen erfüllen z. B. Hochzinswährungen wie der Australdollar. Bei Hebel 10 gibt es im AUD/USD-Carrytrade 47,5 % Zinsen pro Jahr. Auch Aktien mit hoher Dividendenrendite erfüllen diese Bedingung.

2. Alternativ befindet sich das hochgekaufte Asset in einem steilen Uptrend, der durch weitere Carrytrades (samt passender "Dollar wird wertlos"-Ideologie) immer höher geschoben wird. Zu diesen Assets zählen Gold/Silber und andere Rohstoffe. Sie erzeugen zwar keinen Cash-Flow (Gold bringt z. B. keine Zinsen), bieten aber das steile Aufwärtsmomentum, das die Carrytrades dennoch lohnend macht.

Assets der Gruppe 2 sind tendenziell riskanter. Hier regiert das reine Momentum. Kehrt sich der Trend um (z. B. durch Leitzinserhöhungen in USA bzw. EU), kann schnell negativer Cash-Flow aus der Dollar- bzw. Euro-Überziehung entstehen. Eine weitere Gefahr ist plötzlich abreißendes Momentum infolge von Risikoscheu. Die Erfahrung von 2008 zeigt, dass auch Gold (paradoxerweise) infolge solcher Risikoscheu fallen kann. Gold verlor im Herbst 2008 rund 30 % an Handelswert, Öl sogar 80 %.

Assets der Gruppe 1 (Hochzinswährungen und dividendenstarke Aktien) machen Carrytrades selbst dann lukrativ, wenn die Kurse seitwärts laufen (AUD/USD z. B. keine weiteren Kursgewinne mehr verzeichnet). Grund ist der Cash-Flow aus den Zinsen der Hochzinswährung bwz. den Dividenden. Carrytrades in Hochzinswährungen sind die "Klassiker". Sie benötigen kein Aufwärtsmomentum. Kommt es dennoch auf, werden die Carrytrader gleich doppelt belohnt. Das gilt frelich nur, bis die Fahnenstange bricht - wie 2008 bei den Yen-CTs.



Meine Baucherwartung bleibt, dass bei diesen ganzen "Win-Win"-Spielen irgendwann über Nacht wegen eines Black-Swan-Events der Boden rausfällt. Der nächste Tag macht dann mit Mega-Downgaps auf (-20 bis -30 %), die alle gehebelten Carrytrader, darunter zahlreiche US-Hedgefonds und bei uns viele kleine K.O.- und CFD-Zocker, buchstäblich in der Luft zerreißen. Mr. Market ist ein tückischer Geselle. Er belohnt Jahr um Jahr, und eines Tages fordert er Alles (und noch Lehrgeld obendrauf) zurück.
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