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Der USA Bären-Thread


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Maxgreeen:

der DOW hat mächtig federn lassen

6
14.03.11 23:11
"Aktien New York Schluss: Verluste - Katastrophe in Japan belastet" -0,4%

Man stelle sich vor es wäre kein Erdbeben gewesen sondern Terroristen, dann hätten es 0,6% Verluste sein können. So ist ja alles nochmal gutgegangen.

*Quellennachweis: MaxGreen/Maxgreeen, gesammelte Werke, ARIVA 2001 - 2011
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Ischariot MD:

die Welt außerhalb Nippons

9
14.03.11 23:39

dreht sich auch weiter:

Schiiten-Aufstand                            

Arabische Nachbarn marschieren in Bahrain ein

                Die Nachbarländer des Königreiches Bahrain wollen der  schiitischen Revolte nicht länger zuschauen. Soldaten des  Golf-Kooperationsrates sollen vor Ort die Herrschaft des sunnitischen  Monarchen sichern. Daran sind vor allem die Saudis interessiert.      

Saudi-Arabien und andere Golfstaaten eilen dem von einem  Schiiten-Aufstand bedrängten Herrscher von Bahrain zur Hilfe. Etwa 1000  saudi-arabische Soldaten marschierten im Nachbarland eingesetzt. Sie  sollen zu einer schnellen Eingreiftruppe des Golf-Kooperationsrats  gehören. Zum Golf-Kooperationsrat gehören Bahrain, Saudi-Arabien,  Kuwait, Katar, Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Die ersten Soldaten kamen per Flugzeug. Dann  sollte sich ein Truppenverband vom saudischen Hafr al-Baten aus Richtung  Bahrain in Bewegung setzen. Augenzeugen berichteten, dass sich die nur  leicht bewaffneten Truppen auf Riffa zu bewegten, eine sunnitische  Gegend, in der die Königsfamilie lebt und in der sich auch ein  Militärkrankenhaus befindet. Die Augenzeugen sprachen von 150  gepanzerten Truppentransportern und 50 weiteren Fahrzeugen, darunter  Ambulanzen, Tankwagen mit Trinkwasser, Busse und Geländewagen. Panzer  waren nicht dabei.

Die Regierung in Bahrain  hatte die Nachbarländer um Hilfe gebeten, nachdem am Wochenende  Angehörige der schiitischen Mehrheit Polizeiabsperrungen überwunden und  Straßensperren errichtet hatten (...)

www.ftd.de/politik/international/...-bahrain-ein/60025723.html

 

Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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learner:

Nur wenn ganz klar ist, dass das saudische

4
14.03.11 23:51
Königshaus nicht gefährdet ist, wird man der lybischen Opposition helfen. Vielleicht noch nicht einmal dann.

"Business as usual" ist trotz aller Gefahren und Katastrophen angesagt.

I think I spider!
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Navigator.C:

update

5
15.03.11 00:45

 

00:11: Explodiert: Kernkraftwerk Fukushima 1 (Daiichi), Reaktorgebäude No.2

23:57: Webseiten mit radiologischen Messwerten sind kaum noch zu erreichen.

Navigator.C

00:40: Personal wurde evakuiert, nachdem der Knall vernommen wurde.

 00:25: Nach Angaben von Kyodo wurde ein Loch in den Reaktordruckbehälter gerissen. Radioaktives Material sei nicht ausgetreten.

00:11: Es war eine Explosion zu hören, die vermutlich innerhalb des Reaktorgebäude No.2 des Kernkraftwerk Fukushima 1 (Daiichi) stattgefunden hat. (reuter)

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Anti Lemming:

Blöcke 2 + 4 explodiert - Nikkei -12,5 %

4
15.03.11 05:52
Nun sind auch Block 2 und der eigentlich stillgelegte Block 4 in Fukushima 1 explodiert. Der Nikkei fällt um -12,5 % auf den tiefsten Stand seit März 2009.

www.ftd.de/politik/international/...g/60025623.html#gmap-0-AKW Fukushima Daiichi (I)
(Verkleinert auf 83%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 388328
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Anti Lemming:

Asien tiefrot, Hongkong -3,84 %

4
15.03.11 05:54
(Verkleinert auf 70%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 388329
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permanent:

Flugverbotszone rund um Fukushima eingerichtet

7
15.03.11 06:34

Live Ticker Japan: Flugverbotszone rund um Fukushima eingerichtet

 

Im japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat es erneut eine Explosion gegeben. Die wichtigsten Ereignisse im Überblick:

 

+++ 06.09 Uhr +++ Es ist eine Flugverbotszone im Umkreis von 30 Kilometern um das Atomkraftwerk Fukushima eingerichtet worden, wie die Nachrichtenagentur Fukushima unter Berufung auf das Verkehrsministerium berichtete.

+++ 05.53 Uhr +++ Der Nikkei macht einen kleinen Teil seiner Verluste wieder gut, liegt aber im Nachmittagshandel immer noch knapp zwölf Prozent im Minus.

+++ 05.39 Uhr +++ Angesichts der Warnungen vor der Strahlenbelastung rund um das Kraftwerk Fukushima kommt es in Tokio zu Panikkäufen. Einige Einwohner decken sich mit Lebensmitteln und anderen Vorräten ein.

+++ 05.18 Uhr +++ Die Tokioter Börse begrenzt den Arbitrage-Handel.

+++ 05.06 Uhr +++ Der Nikkei-Index fällt um mehr als 14 Prozent.

+++ 04.59 Uhr +++ Die japanische Regierung macht Spekulanten für starken Kursbewegungen verantwortlich.

Antworten
DOOMSTER:

#77382

8
15.03.11 06:52
.....+++ 04.59 Uhr +++ Die japanische Regierung macht Spekulanten für starken Kursbewegungen verantwortlich........


Ziemlich lachhaft diese Aussage, bedenkt man das Shortselling verboten wurde und die BOJ momentan der wohl grösste Zocker und Manipulierer ist.

So traurig der ganze Anlass ist, aber würden die Notenbanken einfach mal ihre Gichtknochen aus dem Markt lassen, dann würde sich alles von ganz allein wieder einränken.
Antworten
Navigator.C:

Höllendomino: 40 rad

6
15.03.11 07:03

15.03.2011 06:52 Uhr

ARD-Team verlässt Tokio

ARD-Korrespondent Hetkämper und sein Team verlassen angesichts der erhöhten Strahlenwerte die Hauptstadt Tokio und brechen nach Osaka im Süden des Landes auf.


15.03.2011 06:44 Uhr

Premier Kan ruft per SMS zum Stromsparen auf

Japans Premier Kan hat seine Landsleute per SMS dazu aufgerufen, Strom zu sparen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.


15.03.2011 06:34 Uhr

Flugverbot über AKW Fukushima I

Die japanische Regierung hat den Luftraum über dem AKW Fukushima I gesperrt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Kyodo. Für einen 30-Kilometer-Radius über den Reaktoren gelte eine Flugverbotszone. Gründe für die Einrichtung der Flugverbotszone wurden zunächst nicht genannt.


15.03.2011 05:36 Uhr

dpa: THW bricht Einsatz in Japan ab

Das Einsatzteam des Technischen Hilfswerks (THW) beendet seinen Einsatz in Japan. Es gebe praktisch keine Chancen mehr, in den Katastrophengebieten noch Überlebende zu finde, sagte Teamleiter Ulf Langemeier der Nachrichtenagentur dpa.


15.03.2011 05:10 Uhr

Leicht erhöhte Strahlenwerte in Tokio

In der japanischen Hauptstadt Tokio sind leicht erhöhte Strahlenwerte gemessen worden. Die Radioaktivität sei aber so schwach, dass sie die menschliche Gesundheit nicht beeinträchtige, erklärte die Stadtverwaltung. Tokio liegt rund 250 Kilometer vom Atomkraftwerk Fukushima 1 entfernt.


15.03.2011 04:50 Uhr

Air China streicht Flüge nach Tokio

Air China hat alle Flugverbindungen von Schanghai und Peking nach Tokio für heute gestrichen. Dies gab die Fluggesellschaft ohne spezielle

dazu brannten die alten Brennelemente aus Block 4, da sich das Zikroniumoxyd entzündet hat (2000 °C), dieses Feuer befördert die gigantische Radiaktivität auch in große Höhen.

http://en.wikipedia.org/wiki/Ionizing_radiation

Ionizing radiation level examples

See: Orders of magnitude (radiation)

Recognized effects of acute radiation exposure are described in the article on radiation poisoning. The exact units of measurement vary, but light radiation sickness begins at about 50–100 rad (0.5–1 gray (Gy), 0.5–1 Sv, 50–100 rem, 50,000–100,000 mrem).

Although the SI unit of radiation dose equivalent is the sievert, chronic radiation levels and standards are still often given in millirems, 1/1000 of a rem (1 mrem = 0.01 mSv).

Table A.2 presents a scale of dose levels, with an example of the type of exposure that may cause such a dose, or the special significance of such a dose.

http://www.ornl.gov/sci/env_rpt/aser95/tb-a-2.pdf

1 mrem Approximate daily dose from natural background radiation, including radon

2.5 mrem Cosmic dose to a person on a one-way airplane flight from New York to Los Angeles

10 mrem Annual exposure limit set by EPA for exposures from airborne
emissions from operations of nuclear fuel cycle facilities, including power
plants, uranium mines, and mills

45 mrem Average yearly dose from cosmic radiation received by people in the Paducah area

46 mrem Estimate of the largest dose any off-site person could have received from the
March 28, 1979, Three Mile Island nuclear accident

66 mrem Average yearly dose to people in the United States from human-made sources

100 mrem Annual limit of dose from all DOE facilities to a member of the public who is not a radiation worker

110 mrem Average occupational dose received by U.S. commercial radiation workers in 1980

244 mrem Average dose from an upper gastrointestinal diagnostic X-ray series

300 mrem Average yearly dose to people in the United States from all sources of natural background radiation

1 to 5 rem Level at which EPA Protective Action Guidelines state that public officials
should take emergency action when this is a probable dose to a member of the
public from a nuclear accident

5 rem Annual limit for occupational exposure of radiation workers set by the U.S.
Nuclear Regulatory Commission and DOE

10 rem Estimated level at which an acute dose would result in a lifetime
excess risk of death from cancer 0.8%

25 rem EPA guideline for voluntary maximum dose to emergency workers for
non-lifesaving work during an emergency

75 rem EPA guideline for maximum dose to emergency workers volunteering for
lifesaving work

50 to 600 rem Level at which doses received over a short period of time produce
radiation sickness in varying degrees. At the lower end of this range, people
are expected to recover completely, given proper medical attention. At the top
of this range, most people will die within 60 days
 

Navigator.C

 

Antworten
Anti Lemming:

Strahlung um Fukushima 100 x höher als normal

7
15.03.11 07:15
+++ Strahlung nahe AKW Fukushima hundertmal so hoch wie normal +++

[07.04 Uhr] In der Präfektur Ibaraki nahe der Region um Fukushima ist die Radioaktivität hundertmal höher als normal, teilten die Behörden mit. In der Präfektur Kanagawa südlich von Tokio stieg die Belastung auf das Zehnfache des Normalwertes.

+++ Radioaktivität steigt in Stadt nahe Tokio +++

[06.58 Uhr] Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Kyodo ist die Radioaktivität in der Stadt Maebashi zehn Mal so hoch wie normal. Maebashi liegt etwa hundert Kilometer nördlich der japanischen Hauptstadt. Auch in Tokio steigt nach offiziellen Angaben die Radioaktivität. Aber der jetzige Stand ist laut der Stadtverwaltung "überhaupt kein Problem". In Tokio wurden geringe Mengen radioaktiver Substanzen gemessen, darunter Cäsium und Jod, wie die Verwaltung erklärte.
Antworten
obgicou:

spätestens ab heute morgen

 
15.03.11 07:44
dürfte es jedem Treasurer schwer fallen. mit jap. counterpart am IB-Markt ein Geschäft zu machen. EUR hat ON ein paar Federn gelassen. 10Y Spread Bund Treasuries gestern sogar leicht zugelegt.
Antworten
obgicou:

Korrektur

 
15.03.11 07:48
Spread ging leicht zusammen
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Maxgreeen:

in Ben's Zimmer brennt noch Licht

5
15.03.11 07:55
*Quellennachweis: MaxGreen/Maxgreeen, gesammelte Werke, ARIVA 2001 - 2011
Antworten
Malko07:

Tokio wird heute

10
15.03.11 07:55
glücklich davon kommen. Trotzdem der Wind Richtung Tokio gedreht hat gibt es Regen uns Schnee im Bereich des havarierten Kernreaktoren-Parks. Das wird zur lokalen Verseuchung der dortigen Böden und der See führen. Die meteorologischen Aussichten für Tokio werden dann wieder besser. Allerdings ist bis jetzt relativ wenig Material ausgeworfen worden. Das bedeutet nicht anderes als dass die Gefahr sehr groß ist, dass das sehr wahrscheinlich dicke Ende noch kommt. Ein schlechtes Bild wirft es auf das japanische Krisenmanagement, dass sie immer stärker Unterstützung von ausländischen Kräften  brauchen wie z.B. bei der Feuerbekämpfung in Reaktor 4.
Antworten
permanent:

Was passiert wenn ausländische Kapitalanleger

6
15.03.11 08:02

auf dem falschen Fuß erwischt werden und ihr Geld schnell abziehen:

 

Japan's earthquake couldn’t have come at a worse time for US investors hoping for a resurgence in the country's market and economy.

 

 
 

Last month, they poured over $1 billion into Japanese exchange-traded funds, second only to US energy funds and more than they invested in funds focused on agriculture, mid-cap U.S. stocks and large cap growth, according to Biriniyi Associates data.

 

Permanent

Antworten
Anti Lemming:

Atomnotstand in Japan

6
15.03.11 08:05
In Block 2 von Fukushima ist bei der Explosion in der Nacht das Reaktordruckgefäß beschädigt worden, der Druck darin ist stark abgefallen. Entsprechend viel Radioaktivität ist aus dem Gefäß in die Umgebung entwichen. Damit wird eine komplette Kernschmelze in Block 2 immer wahrscheinlicher.

Wenn die Strahlung weiter so steigt - sie ist in Fukushima bereits 100-fach überhöht - müssen die dortigen Arbeiter abgezogen werden. Außer man nimmt in Kauf, dass alle innerhalb von Tagen sterben (solche Helden gab es ja auch in Tschernobyl). Die Regierung müsste sie dann sozusagen Schicht für Schicht "opfern".

In Block 4, der bereits vor dem Erdbeben zu Wartungsarbeiten runtergefahren war, ist zudem ein Feuer ausgebrochen, das von Angehörigen der US-Armee inzwischen gelöscht werden konnte. Was dort brannte, waren die Zirkonium-Brennstäbe. In Flammen stehende Brennstäbe sind die Apokalypse schlechthin, weil das Feuer die Radioaktivität hoch in die Atmosphäre trägt. Zudem weht der Wind heute Richtung Tokio.




15. März 2011, 07:15 Uhr
Atomnotstand in Japan
Neue Explosion in Fukushima beschädigt Reaktor

Neue Hiobsbotschaften aus Fukushima: In der Nacht gab es eine dritte Explosion, dieses Mal in Block 2 - nun wurde wohl auch der Reaktorbehälter beschädigt. In Block 4 brach Feuer aus. Die Regierung warnt erstmals vor gefährlicher Radioaktivität, in der Umgebung werden gravierend erhöhte Werte gemessen.

Tokio - Die dramatischen Nachrichten aus dem japanischen Atomkraftwerk Fukushima halten an. Die Lage gerät immer weiter außer Kontrolle. Erneut gab es in der Nacht zu Dienstag dort eine Explosion - die dritte in vier Tagen. Betroffen war diesmal Reaktor 2. Dabei wurde vermutlich auch der Reaktorbehälter beschädigt. In Block 4 brach zudem ein Feuer aus. Die IAEA teilte mit, am Kraftwerk seien Werte von 400 Millisievert pro Stunde gemessen - Strahlenkrankheit kann bei einer kurzfristigen Belastung von 250 Millisievert auftreten.

Bei der Explosion in Block 2 um etwa 6.00 Uhr Ortszeit (22.00 Uhr MEZ) sei wahrscheinlich ein Teil des Reaktorbehälters beschädigt worden, sagte Regierungssprecher Yukio Edano. Jetzt werde in den Reaktorblöcken 1 bis 3 das Einpumpen von Wasser planmäßig fortgesetzt. Im Block 1 gab es bereits am Samstag, in Block 3 am Montag eine Wasserstoffexplosion. In beiden Fällen wurde das äußere Gebäude zerstört. Es gelte jetzt, die Kühlung aufrechtzuerhalten, sagte Edano.

Die AKW-Betreibergesellschaft Tepco erklärte, dass bei der Detonation im Reaktor 2 im Unterschied zu den beiden ersten Explosionen der Reaktor selbst beschädigt worden sei. Es handle ich um eine "sehr schlimme" Lage. Ein Tepco-Sprecher teilte mit, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es zu einer Kernschmelze komme. Die droht bereits seit Tagen und könnte in Teilen der Anlage bereits partiell eingetreten sein. Infolge der Naturkatastrophe waren Kühlsysteme in der Atomanlage rund 250 Kilometer nördlich von Tokio ausgefallen.

Block 4, in dem zwischenzeitlich das Feuer ausgebrochen war, wurde vor dem Erdbeben am Freitag für Wartungsarbeiten abgeschaltet. Die dort noch lagernden abgebrannten Brennstäbe könnten nicht in Brand geraten, sagte Edano während einer vom Fernsehsender NHK live übertragenen Pressekonferenz. Das Feuer wurde aber wieder gelöscht, meldete Kyodo. (widersprüchliche Infos -A.L.)

Die Regierung warnte erstmals vor Gesundheitsschäden. Die radioaktive Strahlung im Umkreis des Unglücks-Kraftwerks erreichte demnach gefährliche Werte. Regierungssprecher Edano sagte, mit ausgetretenem Wasserstoff seien radioaktive Substanzen in die Atmosphäre gelangt. "Anders als das, was bisher passiert ist, gibt es keinen Zweifel, dass das erreichte Niveau die menschliche Gesundheit beeinträchtigen kann." In einzelnen Bereichen des Kraftwerks wurden nach seinen Angaben 400 Millisievert gemessen - dies übersteigt den Grenzwert der Strahlenbelastung für ein Jahr um das 400fache, schrieb die Nachrichtenagentur Kyodo.

Ministerpräsident Naoto Kan rief die Bevölkerung in den Evakuierungszonen um die beiden Atomkraftwerke von Fukushima eindringlich auf, sich in Sicherheit zu bringen. Die meisten Bewohner hätten diese Aufforderung bereits befolgt, sagte er. Geräumt werden solle ein Umkreis von 20 Kilometern um Fukushima Eins und 10 Kilometer um Fukushima Zwei. In einer Entfernung von 20 bis 30 Kilometern um Fukushima Eins sollen die Einwohner ihre Häuser nicht verlassen und sich in geschlossenen Räumen aufhalten. "Ich weiß, dass die Menschen besorgt sind, aber ich bitte Sie, sich ruhig zu verhalten."

Ein weitere Hiobsbotschaft: Zum Zeitpunkt der neuen Explosion herrschte nach Angaben von Meteorologen Nordwind. Dies würde bedeuten, dass radioaktive Teilchen auch nach Süden in Richtung Tokio gelangen könnten. In Ibaraki - südlich von Fukushima - wurde Kyodo zufolge bereits erhöhte Strahlung gemessen.

Eine geringe Menge radioaktiver Substanzen sei in Tokio gemessen worden, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo. Wie gefährlich diese ist, war zunächst unklar. Im Großraum Tokio leben mehr als 35 Millionen Menschen. Viele Bewohner hatten sich aus Angst vor dem Atomunfall schon auf den Weg in den weiter entfernten Süden des Landes gemacht.

THW beendet seinen Einsatz

Das THW-Einsatzteam beendete seinen Einsatz. Rund 100 Stunden nach dem Erdbeben und dem Tsunami gebe es praktisch keine Chancen mehr, dass es in den Katastrophengebieten noch Überlebende gebe, sagte Teamleiter Ulf Langemeier der Nachrichtenagentur dpa im Einsatzlager in Tome.

Nach den neuen Schreckensnachrichten stürzten an der Börse in Tokio die Aktienmärkte dramatisch ein. Der Leitindex Nikkei brach nach Handelsmitte um 13 Prozent ein. Der Index sank zwischenzeitlich auf unter 8300 Punkte.

Am zweiten Tag in Folge schaltete der Energiekonzern Tepco den Strom im Großraum Tokio teilweise ab: am Dienstag ab 7.00 Uhr Ortszeit in Teilen der Präfekturen Tochigi, Gunma, Saitama and Kanagawa. Das soll Stromengpässe nach dem Erdbeben verhindern.

Das Erdbeben der Stärke 9,0 und ein folgender Tsunami hatte am Freitag das asiatische Land verwüstet. Die offizielle Zahl der Toten stand am Dienstag bei 2414, berichtete der Sender BBC unter Berufung auf die japanische Polizei. Die Behörden fürchten aber, dass mindestens 10.000 Menschen ihr Leben verloren haben.

ler/dpa/AFP/Reuters
www.spiegel.de/panorama/0,1518,750953,00.html
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permanent:

Yen Will Weaken Further in the Long Run: Roubini

4
15.03.11 08:05
Yen Will Weaken Further in the Long Run: Roubini
CNBC.com
| 15 Mar 2011 | 02:40 AM ET

The yen should be much weaker against the U.S. dollar in the long run based on fundamentals, Nouriel Roubini, Chairman & Co-Founder Roubini Global Economics told CNBC on Tuesday.

 

"Japan is going to need significant depreciation of the yen to increase its net exports because domestic demand is going to be anemic for a while. Therefore on a fundamental basis, the yen is going to be much weaker rather than stronger because you need improvement of external balance given the shock to the domestic economy," he said.

Another factor that would pressure the yen, according to Roubini, would be Japan's need to undertake a massive reconstruction effort. That in turn would further increase the country's fiscal deficit.

"The BOJ will have to decide whether they want to monetize this additional fiscal deficit...I think if there's going to be a much larger fiscal deficit, the BOJ might be induced to potentially buy more long term bonds," said Roubini.

Japan's budget deficit currently stands at around 10 percent of GDP and its debt burden is around 200 percent, the highest in the industrialized world.

Roubini said authorities in Japan needed to be fully transparent in order to stem uncertainty and panic. And while there was still a lot of uncertainty, this crisis could present Japan with the opportunity to undergo a radical shake-up.

"Sometimes in a moment of crisis ...the economic and political system reacts to the shock by actually having a radical change in its own economic policies, that might be the time for that to happen," he concluded.

Antworten
Malko07:

Graduelle Stabilisierung der Euro-Peripheriemärkte

2
15.03.11 08:08
Maxgreeen:

#77389 sollten die aktuellen Strahlungswerte

7
15.03.11 08:10
korrekt sein, sind alle Rettungskräfte im AKW dem Tod geweiht. Die letale Dosis würde aktuell in ca. 15 Stunden vor Ort erreicht werden. ( nur wenn die aktuellen Messwerte von 0,4 Sv/h stimmen!!! )
*Quellennachweis: MaxGreen/Maxgreeen, gesammelte Werke, ARIVA 2001 - 2011
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permanent:

Die Produktion der japanischen Autobauer

10
15.03.11 08:17

in den USA wird in den nächsten Tagen teilweise eingestellt da elektronische Bauteile aus Japan fehlen.
Teilweise beziehen auch die US Autobauer ihre Elektronik aus Japan. Hier konnten noch keine genauen Angaben gemacht werden.

Quelle: Reuters

 

Gruß

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pfeifenlümmel:

Strahlung

6
15.03.11 08:23
Kaum zu glauben!
Wieviele Stunden hat ein Jahr?

7.30 Uhr: Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde beziffern japanische Behörden die Strahlenbelastung beim Atomkraftwerk Fukushima auf bis zu 400 Millisievert pro Stunde. Der Grenzwert für die Bevölkerung liegt in Deutschland bei einem Millisievert pro Jahr.

focus
Antworten
Anti Lemming:

Ich möchte nicht wissen

10
15.03.11 08:30
wieviele Hedgefonds infolge dieser überraschenden Kursstürze (die auch noch "overnight" kamen) in Schieflagen geraten sind. Die Zweitrundeneffekte an den Börsen - speziell den ((Waren))(Termin)Börsen - könnten finanztechnisch zu ähnlichen Verwerfungen führen wie in den tektonischen Platten vor Japan, die um 2,4 Meter verrückten.

Kommt als nächster Akt des Dramas die "verrückte" Börsen-Welt?
Antworten
Eidgenosse:

Anti, die Pleite-Fonds könnten ja beim Staat

 
15.03.11 08:36
anklopfen, ist im Moment sicher ein guter Zeitpunkt. Nach einer Tracht Prügel setzten wir die Manager dann als Liquidatoren ein.
Über den Wolken...
Antworten
musicus1:

dieser gau wird auswirkung auf die weltwirtschaft

11
15.03.11 08:39
haben ,  australien z.b.  ist eng mit japan  ökonomisch verbunden, china etc ebenfalls.... wiederaufbaugefasel zum jetzigen zeitpunkt ist völlig irrational,  ich deutete dies gestern bereits an....... auf lange zeit  wird japan mit  verseuchung zu tun haben.... diese masse von menschen müssen wohl z.t. ausgesiedelt werden, nur wie soll das funktionieren??? und wenn wir hier in europa glauben sicher zu sein, dann ist dies ein trugschluss, die radioaktivität in der atmosphäre  übersteigt tschernobil um ein vielfaches.....  selbst uns  als naturwissenschaftler macht es fassungslos, wir können nix tun.....
Antworten
relaxed:

Doomsday - einer der Tage, an dem

12
15.03.11 08:48
viele Menschen physisch leide, viele arm werden und wenige reich werden.

#77399 Viel mehr Sorgen, als über eine Wolke, die es bis Europa schafft, mache ich mir über diesen Dreck in der Nahrungskette - oder denkt ihr in 10 Jahren noch darüber nach, ob euer Fisch einst im Pazifik schwamm?
Dieses Posting enthält keine Zitate aus der NZZ.
Dr. Relaxed Strangelove
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