... dass die Japaner es schaffen ein Kühlsystem zu implementieren, was ausreicht die schwache Wärmeleistung des unmoderierten, geschmolzenen, radioaktiven Breies dauerhaft abzuführen.
Das Containment wird jedoch trotzdem nicht ewig halten.
Da das Kraftwerk vom Standort her bewusst auf Fels gebaut wurde ist eine Berührung mit größeren Mengen Wasser allerdings nur für Panikmacher denkbar.
Das derzeit zu Kühlung verwendete Meerwasser
Die Leistung des UNMODERIERTEN, kompakten Kernes ist zu schwach, um sich durch den Fels zu schmelzen.
Der Zustand in Japan ist jetzt schon vergleichbar mit Zustand von Tschernobyl dem NACH der Graphitverbrennung und der damit einhergehenden Verteilung von Kernmaterial i.d. Umgebung.
Der Unterschied ist: diesmal wurde kein Kernmaterial verteilt!
Jetzt müssen die Japaner den Kern "nur noch" solange kühlen bis seine Leistung soweit abfällt, dass man einen Sarkophag drüberstülpen kann.. dann hätten wir (ohne Untergang Japans) einen Zustand erreicht, der bis heute noch in Tschernobyl aufrecht erhalten wird.
Wie ging es danach jedoch weiter in Tschernobyl?
Tschernobyl ist der beste Beweis dafür, dass man eine Kernschmelze jahrzentelang konservieren kann, ohne dass da irgendwas "explodiert" [Wiki]:
"Der havarierte Reaktorblock ist heute durch einen provisorischen, durchlässigen „Sarkophag“ gedeckelt. Im Inneren ist weitgehend die Situation vom Zeitpunkt der Katastrophe in heißer Form konserviert. Von rund 190 Tonnen Reaktorkernmasse befinden sich Schätzungen zufolge noch rund 150–180 Tonnen im Gebäude, teils in Form geschmolzener und erstarrter Brennelemente aus Uran, Plutonium, Graphit und Sand, teils in Form von Staub und Asche, in Form ausgewaschener Flüssigkeiten im Reaktorsumpf und im Fundament oder in anderer Form. Die ZDF-Reportage Tschernobyl − der Millionensarg spricht hingegen von weit weniger verbliebenem Brennstoff im zerstörten Reaktorblock. Demnach sei im Zuge der Katastrophe mehr radioaktives Material freigesetzt worden, als ukrainische und westliche Stellen behaupten."