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Der USA Bären-Thread


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Malko07:

#75250: Sogenannte logische Zusammenhänge

13
08.02.11 19:11
gibt es eher zufällig und wenn es doch Korrelationen gäben sollte und diese beginnen sich herum zu sprechen sind sie schon wieder weg. Ich würde sagen, es gibt nur einen sicheren Indikator: Wenn A.L. die Preise abstürzen sieht, kommt es bestimmt anders. Kann man allerdings auch nicht gebrauchen, da er die Kurse laufend abstürzen sieht und die Kurse unter Garantie nicht ewig steigen werden. Kann also auch ein gewagter Zock sein. Momentan erwarten sehr viele, fast zu viele, die absolut notwendige Korrektur. Angeblich ist alles überkauft (da haben offensichtlich viele gekauft ohne dass es Verkäufer gab) und  selten gab es so viele weiße Kerzen. Dabei bleiben immer nach Mariä Lichtmess massenweise weiße Kerzen übrig, besonders in diesem Jahr. Die Bergjugend brauchte die Lichter zum Vertreiben des Winters nicht. Er war schon freiwillig abgehauen. Und immerhin sieht G.S. +20% plus in diesem Jahr. Eventuell gibt es einige die G.S. das Geschäft verderben wollen und es gibt wirklich +20% in diesem Jahr. Oder es kommt alles anders und umgekehrt und das mehrmals ...

Prosit

;o)
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permanent:

3-Year Auction Meets Modest Demand; Prices Lower

7
08.02.11 19:16
3-Year Auction Meets Modest Demand; Prices Lower
BONDS, TREASURYS, TREASURY, DEBT, TREASURIES, T-BILLS, 30-YEAR BOND, 10-YEAR NOTES, 2-YEAR NOTES, ECONOMY, STOCK MARKET NEWS,
Reuters
| 08 Feb 2011 | 01:10 PM ET

An auction of 3-year notes met with mediocre demand Tuesday as investors absorbed the latest flood of government debt into the bond market.

 

Treasurys prices held at lower levels after the $32 billion sale provided a high yield of 1.349 percent, a few notches above the when-issued expected rate. The bid-to-cover ratio, which measures the amount of money bid against the total auctioned, came in at a below-average 3.01.

Foreign demand, as measured through the indirect bid, also was weak at 28 percent.

Nervousness over rising commodity prices and worries that the Federal Reserve is acting too slowly to curb inflation resulted in a seventh straight session of declining prices for most bond maturities.

The five-year note was the day's worst performing maturity, but its yield held at interim support at 2.32 percent.

"A lot of people are trying to decide where the market is going to go," said Mike Franzese, head of Treasury trading at Wunderlich Securities in New York. "Are yields going to blow higher?"

Richmond Fed President Jeffrey Lacker elevated the market's wariness over the timetable for the U.S. central bank to reduce its monetary stimulus.

Lacker, who is known for his tough stand on inflation, said the Fed should "quite seriously" consider scaling back its $600 billion bond purchase program as the economy shows ongoing improvement.

A healthier economy will fuel more demand for goods and services, raising prices and long-term inflation expectations, said Ken Volpert, head of the taxable bond group with the Vanguard Group in Valley Forge, Pennsylvania.

"The good news on inflation is behind us," Volpert, who oversees $360 billion in assets, told Reuters.

No Signs of Fed Backing Off

Despite Lacker's caution, there are no signs that the Fed will scale back its second bout of quantitative easing, even as other central banks have tightened monetary policy to combat inflation.

On Tuesday, China raised interest rates for the second time in just over six weeks in its battle against stubbornly high inflation.

The Fed bought $2.19 billion in Treasurys that mature from August 2028 to November 2040 later Tuesday.

Compounding the early market decline were dealers selling Treasurys to lock in yields on bonds they are underwriting this week, analysts said. About $10 billion to $15 billion in corporate bonds are expected to be sold this week, according to IFR, a unit of Thomson Reuters.

Higher-yielding corporate bonds should be more appealing than Treasurys to investors in an improving economy.

The U.S. government is set to sell a combined $72 billion in coupon-bearing securities, part of this week's quarterly refunding.

Among longer-dated issues, U.S. benchmark 10-year Treasury notes were last down 6/32 in price with a 3.66 percent yield, up from 3.64 percent late on Monday.

Thirty-year bonds fell 5/32 to yield 4.71 percent, up a tick from Monday's close.

The Treasury will sell $24 billion in 10-year notes Wednesday and $16 billion in 30-year bonds Thursday.

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pfeifenlümmel:

11% deflation in home values.

6
08.02.11 21:26
market-ticker.org/
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pfeifenlümmel:

VIX jetzt

 
08.02.11 21:51
bei 15,97
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geldsackfrank.:

Irland wickelt 2 Banken ab

12
08.02.11 21:58
DUBLIN (Dow Jones)--Irland will die beiden verstaatlichten Finanzinstitute Anglo Irish Bank und Irish Nationwide abwickeln. Dazu sollen laut Angaben vom Dienstag zunächst das Einlagenportfolio und das Anlagevermögen beider Institute versteigert und dann die Restbanken zur Vorbeitung der Abwicklung fusioniert werden.

Der Schritt war erwartet worden, nachdem Irland der EU vergangene Woche Pläne für die Restrukturierung der beiden Institute vorgelegt hatte. Das hochverschuldete Land hatte Hilfen des Euro-Schutzschirms von EU und IWF über 67,5 Mrd EUR zugesagt bekommen. Im Gegenzug muss Anglo Irish nun ihre Zweigstellen in Großbritannien, Wien, Düsseldorf und auf der Insel Jersey bis zum 31. März schließen und ihre Vermögensverwaltungssparte bis zum 30. März verkaufen.

Anglo Irish kündigte am Dienstag zudem an, sie rechne für das vergangene Jahr mit einem Verlust von 17,6 Mrd EUR. Dies ist der höchste Verlust eines irischen Unternehmens jemals. Das Ergebnisse wurde durch eine Abschreibung über 7,8 Mrd EUR und einen Verlust von 11,5 Mrd EUR aus der Übertragung von faulen Krediten auf die irische Behörde National Asset Management Agency belastet.

Der Verkauf des Einlagenportfolios der beiden Banken soll sofort beginnen und "so schnell wie möglich" abgeschlossen werden, sagte Finanzminister Brian Lenihan. Die Kundeneinlagen der Anglo Irish beliefen sich zum 31. Dezember auf 11,1 Mrd EUR, nachdem sie Ende 2009 noch bei 27,2 Mrd EUR gelegen hatten. Irish Nationwide hat noch keine Zahlen für 2010 vorgelegt, jedoch 2009 bereits einen Einlagenrückgang auf 5,3 Mrd EUR von 6,8 Mrd EUR verzeichnet.

Irland hatte Anglo Irish mit 29,3 Mrd EUR gestützt und weitere 5,4 Mrd EUR in den Immobilienfinanzierer Irish Nationwide gepumpt. Die Banken des Landes waren zudem größtenteils auf Mittel der Europäischen Zentralbank (EZB) angewiesen, um ihre täglichen Geschäfte durchführen zu können.

Irlands größte Banken hatten massiv unter Verlusten bei Immobilienkredite gelitten, als Irlands Immobilienboom nach 10 Jahren endete. Die Anglo Irish Bank wurde im Januar 2009 verstaatlicht. An der Allied Irish Banks plc hält die Regierung mehr als 92%, und an der Bank of Ireland ist sie derzeit mit 36% beteiligt. Sollte diese weitere Finanzhilfen brauchen, könnte auch sie noch verstaatlicht werden.

Webseiten:
www.angloirishbank.com
www.irishnationwide.ie
-Von Quentin Fottrell, Dow Jones Newswires; (Margot Patrick hat zu dem Artikel beigetragen.)
+49 (0)69 29725 104, unternehmen.de@dowjones.com
DJG/DJN/sha/jhe

(END) Dow Jones Newswires

February 08, 2011 13:15 ET (18:15 GMT)

Copyright (c) 2011 Dow Jones & Company, Inc.
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Navigator.C:

Der Staatsjunk rauscht weiter in die Tiefe

7
08.02.11 23:02

Der USA Bären-Thread 9712900xi.onvista.de/...mp;TIME_SPAN=intraday&ID_NOTATION=988006" style="max-width:560px" />

Bin bekennender Anhänger der Doomsday Strategie.

Die ist zumindest lukrativer als nur Aktien short

Navigator.C

 

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learner:

Ob eine Korrektur kommt und wie viel Prozente

10
08.02.11 23:22
diese dann bringen wird kann freilich keiner wissen. Ich Poste diesen Link von Metro nicht, um zum Abschied noch mal  zu Treten oä, sondern weil mir selbst dadurch die große Gefahr meines jetzigen Shorttrades noch klarer wird.

http://www.ariva.de/...izykliker_Thread_t348181?page=527#jumppos13181

Wenn man schon das Wort immer an der Börse verwendet werden große Verluste wahrscheinlicher, da man geneigt ist bei "sicheren Geschäften"größere Risiken einzugehen.

Entgegen oder Ergänzend zu dem Ansatz von Metro habe ich den letzten Euphorieanstieg 2007 vom Ende der letzten davor liegenden Korrektur gemessen und diesen mit dem momentanen Anstieg verglichen. Dann hätten wir im Dax noch 340 Punkte nach oben.

Natürlich hilft mir auch dieser Vergleich nicht die Zukunft zu sehen, aber er zeigt mir auf, dass der Markt noch lange steigen kann, bevor es wirklich mal ein paar hundert Punkte runter geht und das wird das sein, wonach hier im Gegensatz zum QV gesucht wird.
(Verkleinert auf 33%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 379400
I think I spider!
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nightfly:

@ learner

5
08.02.11 23:28
danach suchen wir alle, egal in welchem Thread...
" Wir töteten sie und fanden einen Frosch in ihr. "
( Robert Schomburgk )
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learner:

USD/CHF

3
08.02.11 23:41
Nachdem QE2 dafür gesorgt hatte, dass dieses Währungspaar einen Abwärtstrend seit letzten Sommer zeigte läuft es zur Zeit seitwärts. Der Markt ist sich anscheinend nicht sicher, ob QE 3 kommt.

Man sieht auch bei USD/JPY ein Dreieck (zu faul zum Posten), dass die Richtung noch nicht entschieden ist.

Leider glaube ich, dass ein steigender Dollar auch positiv von den Märkten interpretiert werden könnte, weil es in Amiland jetzt wieder alles rund läuft. Genau so wie die Arbeitslosenzahlen natürlich positiv gewertet wurden.

@ nightfly - Stimmt schon, aber die meisten suchen da schon eher den 50 Punkte Crash im daytrading.
(Verkleinert auf 33%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 379403
I think I spider!
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nightfly:

ja, wir sind bescheiden geworden...

5
09.02.11 00:45
;-)
" Wir töteten sie und fanden einen Frosch in ihr. "
( Robert Schomburgk )
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permanent:

Fed Under Fire as Markets Question Easing

7
09.02.11 07:24
Wednesday Look Ahead: Fed Under Fire as Markets Question Easing
CNBC.com
| 08 Feb 2011 | 08:17 PM ET

Fed Chairman Ben Bernanke appears before the House Budget Committee Wednesday, in what promises to be one of the two most widely watched events of the trading day.

 

The other event is also a hearing on Capitol Hill, where Bernanke, himself, and the Fed are under fire in a session called by Fed critic Rep. Ron Paul, R-Texas, who heads the House Financial Services' Domestic Monetary Policy and Technology Subcommittee. The focus is on the impact of the Fed's policies on unemployment and job creation, but no Fed officials are scheduled to speak. Both hearings start at 10 a.m.

Yet, market expectations are low for fresh news from Bernanke's testimony, even though the Budget Committee hearing casts him in the center of what promises to be one of the hottest and most important political debates for Congress, as the U.S. emerges from the financial crisis. A divided Congress will have to tackle how the U.S. manages its huge deficits and gets its financial house in order.

Paul's committee will hear testimony from Thomas DiLorenzo, a professor from Loyola University Maryland, and Richard Vedder, a professor form Ohio University.

"Paul thinks the Fed should be disbanded so he's going to say a lot of exciting stuff," said Lord Abbett senior economic strategist Milton Ezrati.

Bernanke, no doubt, will be asked about the Fed's policies at the Budget committee hearing, but market participants think Bernanke probably said as much as he intends to say at an appearance in Washington last week. He is also expected to stick to the Fed's recent meeting statement.

Bernanke also appears at a time when the market is once more questioning the wisdom of the Fed's easing program. Richmond Fed President Jeffrey Lacker Tuesday said the Fed should be willing to cut back its $600 billion in Treasury purchases if employment improves and consumer spending holds up. Lacker said he was not ready to stop it yet, but his comments fell on markets that have been pricing in an improving economic picture and leery of potential inflation.

Last week, Bernanke stepped into the political fray with a warning to Congress not to use the debt ceiling limit as a "bargaining chip " in their debates over spending and taxes. The U.S. may breach the $14.3 trillion debt ceiling limit in early April if it is not raised.

 

In addition to Bernanke, the Fed's Brian Sack speaks at an event at the Philadelphia Fed at 5:45 p.m. ET. Sack is executive vice president of the Markets Group at the New York Fed and is expected to discuss the Fed's asset purchase program. The asset purchase program is scheduled to expire by the end of the second quarter, and economists, for the most part, do not anticipate the Fed will start raising rates until sometime next year or even later.

"I think Bernanke is the less interesting of the two," said David Ader, chief Treasury strategist at CRT Capital. "Sack is the more interesting. He's in charge of QE2 (quantitative easing.)"

"He may start to outline more ideas on the exit strategy. I suspect he will say hikes before asset sales," said Ader.

Ader, and others are also watching the 1 p.m. auction of $24 billion in 10-year notes. The 10-year yield rose to 3.73 Tuesday, from 3.64 percent Monday. The 30-year moved to 4.70 percent, and the 5-year rose to 2.40 percent from 2.27 percent Tuesday.

"The curve is moving parallel. It's not like the curve is steepening. Everything is moving. We're moving to a higher interest rate paradigm. it's not a real inflation scare or a Fed hike scare," Ader said.

The 10-year broke out of its recent range late last week. "I think we're going to see something north of 3.75, maybe 3.90 or 4, but it's not going to happen immediately. I think we'll rally 10 bps, back up 15. I think it's going to be a sort of grudging move higher. We've got QE2 ending in June and I think the market has to adjust to the idea that this big massive buyer is gone and I think we'll be grinding higher towards that event," Ader said.

Stocks moved higher Tuesday, even as China's latest rate hike held back global equities markets initially. The Dow was up 71 at 12,233, and the S&P 500 rose 5 to 1324. The dollar was weaker against the euro, at 1.3633.

Oil lost $0.54 per barrel, to $86.94 per barrel. After the close, API reported crude inventories fell by 558,000 barrels, while analysts expected an increase of 2.4 million barrels.

Gold gained $15.80 an ounce, to $1363.40, as China's rate move stirred concerns about inflation.

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permanent:

Die ultimative Bullenblase

4
09.02.11 07:29
  • Der USA Bären-Thread 9713734
  • Even as beef prices rise, the price of bison is going through the roof. CNBC's Jane Wells looks at why.
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Stöffen:

USA - Schuldenkrise ohne Schirm?

8
09.02.11 08:26
Jörn Quitzau von der Berenberg-Bank erklärt uns in seiner FTD-Kolummne, warum die Amis weiterhin der restlichen Welt ungeniert eine lange "Schulden-Nase" zeigen dürfen. Das Verhalten der Amis erinnert mich hier irgendwie in fataler Weise an den Spruch: "Ich bin wie ein Kreuzfahrtschiff, wenn ich untergehe, nehme ich eine ganze Menge Leute mit"

"…..Dadurch nehmen die USA eine Sonderstellung ein, sie verfügen quasi über einen un-sichtbaren, einen impliziten Rettungsschirm. Denn niemand kann ein Interesse daran haben, die USA über Kapitalentzug ernsthaft abzustrafen. Man sägt nicht an dem Ast, auf dem man sitzt. China kann ein Lied davon singen: zu gern würde China einen größeren Teil der Währungsreserven aus dem Dollar abziehen und andernorts investieren. Allerdings würden umfangreiche Verkäufe den Dollarkurs unter Druck setzen und damit den verbleibenden Bestand an Währungsreserven entwerten.

Das Kreditrisiko der USA ist also eng korreliert mit dem Kreditrisiko der restlichen Welt. Wer die USA mit drastischem Vertrauensentzug abzustrafen versucht, bestraft sich letztlich auch selbst. Dieser Zusammenhang dürfte auch die Ratingagenturen beschäftigen. Da die Risiken korreliert sind, ist eine Herabstufung der USA kaum möglich, ohne gleichzeitig das Rating der übrigen Länder ebenfalls herunter zu setzen.
Diese Sonderstellung nutzt Amerika derzeit ungeniert aus. Die Prognosen für 2011 verheißen für die öffentlichen Finanzen keine Besserung: Gemäß dem neuesten „Fiscal Monitor“-Update des IWF wird das Haushaltsdefizit bei 10,8% des BIP liegen, der Schuldenstand wird damit die 100%-Marke überschreiten. Wie lange sich diese Finanzpolitik durchhalten lässt, kann niemand mit Bestimmtheit sagen. Allein das Vertrauen der Kapitalgeber entscheidet darüber, wann es für die USA und damit für den Rest der Welt eng wird…."

Komplett hier

www.ftd.de/wirtschaftswunder/...p;articleId=2589&blogId=16
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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schlauerfuchs:

Welche Sau kommt als nächstes?

10
09.02.11 08:48
In #74607  hatte ich in bezug auf Japan, die Verschwörungstheorie wiedergegeben, dass die USA über FED, Ministerien, Investmenbanken etc. hinweg eine einheitliche Strategie verfolgen, d.h. sich absprechen und versuchen koordiniert vorzugehen, um den Staatsbankrott der USA so lange wie möglich hinauszuzögern.

Abgesehen von Japan könnte es auch noch eine andere Sau geben, die nach den PIGS durchs Dorf getrieben wird, um von den USA abzulenken: vor 2 Tagen konnte ich (auch hier zitiert) lesen, dass es nun die Schwellenländer sind, aus denen Kapital abgezogen wird.

Gegenüber dem Monolithen Japan hätten die Schwellenländer den Vorteil, dass man sie besser dosiert angehen kann: man sucht sich ein oder zwei Wackelkandidaten und schießt die mal richtig an. Dann schaut man was passiert und wenn es außer Kontrolle zu geraten droht, bremst man sich wieder ein. So lief es ja auch in Europa: mit Griechenland, Irland und Portugal hat man Wirbel erzeugt, vor Spanien und Italien hat man doch mal besser die Bremse gezogen.

Ich bin also gespannt wo S&P und Moodys als nächstes zuschlagen und welchen griffigen Namen sich die Marketingexperten von CNBC ausdenken. Vielleicht mischt man ja auch Japan und die Schwellenländer und bringt es unter die Überschrift "Asien"?
We will see...
The quick brown fox jumps over the lazy dog.
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Contrade 121:

@schlauerfuchs...

7
09.02.11 09:02
Die Masche der Umschichtung der Gelder aus den Schwellenländern ist durch - das wurde ohnehin im Q4 angefangen und dürfte nun zu Ende sein. Die Gelder kommen verstärkt von den Amis wo die Staatsanleihen im großen Stil verkauft werden. Alleine in der Montagsauktion wurden ca. $9 Mrd. durch die FED aufgekauft. Wo dieses Geld hin ist, da muss man kein Prophet sein ;-)

Nun sind alle Register gezogen, verfälschte Daten, Falschnachrichten, die Saga von den auf der Seitenlinie voll mit Cash gefüllten Fonds greift auch nicht mehr, also könnte sich nun ein Korrektur anbahnen. Heute sind die Ami-Futures rot - vielleicht ein Zeichen für die längst fällige Korrektur im Aufwärtstrend. Mehr sollte man ohnehin nicht erwarten.
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Anti Lemming:

# 239 - Wer hängt an wessen Tropf?

11
09.02.11 09:18

# 239: "Grob gerechnet entfielen von den gut 500 Milliarden Euro, die die Zentralbank [EZB] den nationalen Geldhäusern zur Verfügung gestellt hat, zum Jahreswechsel mehr als 300 Milliarden Euro auf die Banken der Länder Portugal, Irland, Griechenland und Spanien. Damit saugt nicht einmal ein Viertel der europäischen Banken knapp zwei Drittel der Liquidität ab, die die EZB zur Verfügung stellt. Europas Bankenlandschaft teilt sich also in zwei Klassen: Auf der einen Seite die Institute, die aus der Krise gekommen sind, auf der anderen Seite jene, die auf absehbare Zeit am Tropf der Zentralbank hängen."

Muss es nicht "auf unabsehbare Zeit" heißen?

Denn wer an wessen Tropf hängt, darüber kann man streiten. Im Grunde hängt die EZB als Gläubiger auch am Tropf der PIIGS-Banken (Schuldner). Es heißt ja nicht umsonst: Wenn du dir 3000 Euro leihst und diese nicht zurückzahlen kannst, dann hast du ein Problem mit der Bank. Wenn du dir 300 Milliarden von der (Zentral-)Bank leihst und diese nicht zurückzahlen kannst, dann hat die (Zentral-)Bank ein Problem (mir dir).

Die PIIGS-Banken werden die obigen 300 Mrd. nie an die EZB zurückzahlen, da sie sonst pleite gingen. Dieses Dauer-Erpressungs-Argument ("too big to fail") verhindert dauerhaft die Rückzahlung. Irgendwann (jetzt schon?) wird der Kredit zur lieben Gewohnheit. Die Tatsache, dass nicht zurückgezahlt werden kann, macht den Kredit dann letztlich zum Almosen. Es gilt die normative Kraft des Faktischen. Vermutlich werden nicht mal die sichereren Nordbanken die verbleibenden 200 Mrd. zurückzahlen können bzw. wollen ("Wozu sollten wir zurückzahlen, wenn sich die PIIGS-Banken alle erfolgreich davor drücken?").

Aus dem gleichen Grund wird es auch bei der Fed nie einen nennenswerten Unwind geben, bei dem die Fed-Soma-Verschuldung rückabgewickelt wird. Das Cyber-Geld war als Anschwungfinanzierung für den selbsttragenden Aufschwung gedacht, der jedoch nicht kommt. Daher lautet in USA das Dauer-Erpressungs-Argument: Wir können mit QE jetzt noch nicht aufhören, weil die Wirtschaft noch nicht organisch wächst (d.h. ohne QE/Geithner'sche Staatsanleihen-Druckanstalt würde das BIP  schrumpfen) und weil infolge dessen die Massenarbeitslosigkeit noch nicht zurückgegangen ist. Wird QE aber "auf unabsehbare Zeit" fortgesetzt, wächst die Fed-Verschuldung notwendigerweise - und unabsehbar - an, statt zurückgeführt zu werden.

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geldsackfrank.:

Bürger sollen Netze bezahlen? Humbug !!

7
09.02.11 09:21

HAMBURG (Dow Jones)--Die EU-Bürger müssen sich wegen des geplanten Ausbaus der europäischen Energienetze auf spürbar höhere Strompreise einstellen. Es gehe "um ein bis zwei Cent pro Kilowattstunde", sagte der Brüsseler Energiekommissar dem "Hamburger Abendblatt" (Mittwochausgabe). Damit ließen sich die neuen Leitungen und weitere Speicherkapazitäten finanzieren. Zugleich warnte Oettinger, wenn das Energienetz nicht ausgebaut werde, sei die Gefahr eines Stromausfalls "sehr real".

Der geplante Ausbau erneuerbarer Energien wie der Windkraft beinträchtige die Versorgungssicherheit, hob Oettinger hervor. "Daher brauchen wir perfekte Netze, die Schwankungen ausgleichen können." Die Modernisierung der Energieinfrastruktur hatten die Staats- und Regierungschefs der EU bei ihrem jüngsten Gipfel in Brüssel beschlossen. Der Ausbau soll rund 200 Mrd EUR kosten.

Nach Oettingers Überzeugung können die Energiekonzerne den Netzausbau nur bewältigen, wenn sie die Kosten teilweise an die Verbraucher weitergeben. Die deutschen Energieversorger seien "im internationalen Vergleich nur mittelgroß". Ihre Wettbewerbsfähigkeit dürfe nicht gefährdet werden.

Webseite: www.abendblatt.de

DJG/apo

 

Wenn ich so etwas lese, frage ich mich immer wieder warum die Politik ihren Lobbies so für spricht.

Wir haben 100.000de Unternehmen in Europa und alle investieren jeden Tag oder halt auch nicht. Warum jammert der EU-Kommissar nicht, wenn ALDI sich überlegt ihre Infrastruktur auszubauen? Die Kosten werden wohl nicht an die Verbraucher weitergegeben ? Wird da nicht Marge gerechnet und Preise erhöht, wenn es geht? 

Wenn Lidl, Aldi und MediaMarkt investieren (oder auch nicht) und ihre Preise festlegen sagt doch auch keiner: "wenn die nicht investieren in Online Shops kann der Kundenansturm nicht mehr bewältigt werden - dazu müssen sie aber den Verbrauchern höhere Preise abringen, sonst sind die nicht in der Lage einen Online Shops ins Internet zu stellen". Hallo ?!

Ich meine, RWE und EON sollen investieren oder es lassen: Es sollte vielleicht auch möglich sein, daß der Gewinn der beiden Stromgiganten dann etwas niedriger ausfallen darf !! Sie sollen es sich doch überlegen, ob es ihnen Rendite bringt oder nicht!

Ansonsten sollte der Staat sich einfach mal auf seine Stadtwerke zurückbesinnen und diese stärken, damit diese dezentral Energie produzieren und Netze bauen. Diese können sie ja auf Anfrage an RWE und EON vermieten oder Durchleitungsgebühren verlangen !!!!

 

 

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Malko07:

Bernanke to face sharp questions

3
09.02.11 09:27
Malko07:

#75267: Wenn Aldi schließt

10
09.02.11 09:35
gehe ich zu Lidl. Wenn mein Stromanschluss nichts mehr liefert, wohin gehe ich dann?

Straßen, Stromnetze, Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und manch anderes kann nicht in Konkurrenz betrieben werden. Es stellt sich also die Frage wieso so etwas überhaupt privat sein soll.

Die Hersteller von Strom können privat sein. Die Netze dürften es nicht sein. Sie müssten auch so ausgelegt sein, dass echte Konkurrenz seitens den Hersteller entstehen kann. Die Politik kann auch nicht alternative Energien fördern, die weit entfernt von den Verbrauchern hergestellt wird, und sich nicht um die Netze kümmern.
Antworten
Anti Lemming:

Der Popanz "selbsttragender Aufschwung"

16
09.02.11 10:24
ist die ideologische Dauer-Mohrrübe, die vor dem Staatsverschuldungs-Esel hängt.

Da diese Mohrrübe mit einem Stock am Kopf des Esels befestigt ist und daher nie erreicht werden kann, trabt der Staatsverschuldungs-Esel - erfolglos - immer weiter. Leider wird dabei der Schuldensack auf seinem Rücken immer schwerer. Irgendwann kann das arme Tier nur noch humpeln und bricht am Ende völlig entkräftet zusammen.

Aktuell sind viele Staaten bereits bei einer ruinösen Schulden/BIP-Quote von 100 % oder darüber angelangt  - z. B. USA, Irland, Griechenland. Japan hat sogar schon mehr als 200 %. D.h. in diesen Ländern humpeln die Staatsverschuldungs-Esel bereits. Der Griechen-Esel wankt sogar erkennbar.

Doch die Politiker, Unternehmen und Börsen ignorieren kollektiv diesen Sachverhalt, weil alle um ihre Posten und Pfründe bangen. Man benebelt sich in gemeinsamer "Group-Think"-Erwartung wechselseitig und selbstverstärkend die Hirne. Die Grunderwartung: Man muss nur lange genug stimulieren, dann wird es schon irgendwann klappen mit dem selbsttragenden Aufschwung. In der (glorreichen) Vergangenheit hat es ja schließlich auch immer geklappt.

Außerdem wächst ja jetzt alles wieder so schön. Dass dieses Wachstum (speziell in USA) nur "pro forma" erfolgt, weil es auf massiver Neuverschuldung beruht, interessiert niemanden. Denn es steht zu viel Persönliches und "Erreichtes" auf dem Spiel, um daran ernsthaft Gedanken zu verschwenden. Außerdem war Unternehmertum - und die in dessen Schlepptau hängende Politiker-Denke - schon immer durch hedonistisch-optimistische "Vorausahnung des Guten" geprägt. Wer immer nur zweifelt, raunen die Macher und Lenker, hätte nie gewagt, ein Unternehmen auch nur zu gründen. Aus dem Erfolg der Vergangenheit schöpfen sie Kredenz für die Zukunft. Doch die Zukunft ist - vor dem gegenwärtigen Schulden-Abgrund - auch nicht mehr das, was sie mal war.

Die Zockerbanken unter Führung von Bernanke gehen sogar noch einen Schritt weiter. Sie nehmen an den Börsen den propagierten selbsttragenden Aufschwung vorweg, indem sie mit Zentralbankknete aus QE die Börsen hochzocken. Die Börsenanstiege sollen dann neuen Konsum auf Pump anheizen und sich so im Nachhinein selbst rechtfertigen.

So kommen zu den "tollen Zahlen" der Unternehmen (die fast ausschließlich auf massiver neuer Staatsverschuldung basieren) noch die tollen Börsenanstiege hinzu, die in wunderbarer Weise dabei helfen, die obigen verqueren Kausalzusammenhänge zu verschleiern.

Denn "die Börse hat immer Recht". War schon immer so. Bis auf kleine Ausrutscher wie 2008...

Was zurzeit abläuft ist ein gigantisches Pokerspiel mit assistierendem, künstlich Kredenz verleihendem Schneeballsystem, in das nun sogar die Zentralbanken mit ihrem Cyber-Geld massiv involviert sind. Dieses Schneeballsystem zielt darauf ab, Zeit zu schinden und entweder die nächsten Wahlen zu gewinnen (Politiker) oder Gutgläubige  - die zusätzlich durch propagandistischen Medien-Hype "euphorisiert" werden - anzulocken, um ihnen am Top das letzte Geld abzuluchsen (Zockerbanken) und sie anschließend ins Verderben zu führen.

Wenn die Goldmänner noch weitere 20 % Plus an den Börsen "ausrufen"...

http://www.ariva.de/...A_Baeren_Thread_t283343?page=3009#jumppos75242

..., kann man davon ausgehen, dass sie selber bereits beginnen, klammheimlich Shortposis aufzubauen. Wie damals, als sie den Banken für Billionen Dollar US-Anlageschrott andrehten. Oder später, als sie Firmen bei einem Ölpreis von absurden 150 Dollar weitere Absicherungsgeschäfte gegen einen Ölanstieg auf 200 Dolalr aufzwangen.

Wenn die Zentralbanken weltweit massiv in laufenden Schneeballsystemen mitmischen, gibt es beim finalen Blasen-Platzen keine irdische Instanz mehr, die irgend etwas "auffangen" oder retten könnte. Diese Vorstellung ist aber derart bedrohlich, dass sie kollektiv als "extrem unwahrscheinlich" ignoriert wird. Sie ist aber nicht extrem unwahrscheinlich, sondern unter den gegebenen Prämissen sogar fast zwangsläufig.

Jedes Kind weiß, dass man eine Überschuldungsblase nicht mit NOCH mehr Überschuldung "heilen" kann. Obige Mechanismen lassen jedoch selbst ernsthafte Ökonomen daran glauben. Bis sie am  Ende in anderem Sinne "daran glauben" werden - nämlich ins Gras beißen.
Antworten
Stöffen:

Netter Rant von dir, AL

9
09.02.11 10:31
Als Schlusswort hätte noch gepasst, dass dereinst auf dem Grabstein des Kapitalismus eingemeißelt stehen wird:

"Zu viel war nicht genug"

LOL.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Malko07:

Man sollte sich beeilen

6
09.02.11 10:50
Raviolikonserven zu kaufen bevor A.L. die Lager geräumt hat.  ;o)

Richtig ist, dass man positiv in die Zukunft schauen muss um ein Unternehmen anzufangen. Richtig ist aber auch, dass wir ohne diese Optimisten immer noch in Höhlen hausen würden.
Antworten
permanent:

South Korean Regulators Seek Deutsche Bank Suspens

7
09.02.11 11:00
South Korean Regulators Seek Deutsche Bank Suspension
STOCK MARKET, SOUTH KOREA, DEUSTCHE BANK, KOSPI, MARKET MANIPULATION, JPMORGAN
Reuters
| 09 Feb 2011 | 04:55 AM ET

South Korean regulators are seeking the suspension of some operations of Deutsche Bank's local unit for six months over market manipulation and unfair transaction charges, a source said on Wednesday.

 

Media reports also said regulators were planning to take the German bank and five employees of its Korean and Hong Kong units to the prosecutors over possible irregular trades that may be linked to a near 3 percent plunge in the stock market at the close of trading on Nov. 11.

The move comes as South Korea seeks to stabilize its gyrating financial markets with a series of measures such as capital controls and tougher derivatives trade rules, as the country, which boasts one of the world's biggest financial derivatives markets, is exposed to rising market volatility.

"(Regulators) plan to discuss the six-month suspension of some operations in Korea at their meeting on Thursday," a regulatory source told Reuters, declining to be identified, as the agenda has yet to be set for the meeting.

South Korea's Financial Services Commission and Financial Supervisory Service said in a joint statement that they have yet to decide whether to penalize Deutsche Bank including the potential level of penalties, but they had informed the bank of their investigation results so that it can prepare its defense.

Record foreign selling on Nov. 11, including a 2.3 trillion won ($2.1 billion) sale from Deutsche accounts minutes before the market closed, led to a 53-point drop in the KOSPI amid options expiry.

Media reports said Deutsche Bank had garnered profits of about 40-50 billion won ($36-$46 million) from put-option transactions just before the massive stock sell-off, which caused the market to plunge.

"Deutsche did make option transactions an hour before it made massive sell orders and that has led (regulators) to believe it may have been involved in irregular transactions," another regulatory source told Reuters, declining to be identified as the source was not authorized to talk to the media.

"Deutsche is denying the allegations and the issue may eventually go to court for a final verdict," the source added. A Deutsche Bank spokesman declined to comment on the media reports.

Index Drop

The massive foreign selling on Nov. 11 propelled overall market turnover to its highest in 18 months.

A single trade in the final minute of trading made up about 14 percent of total KOSPI volume for the day, according to the Thomson Reuters trade log of exchange data. That single transaction caused the index to drop 2.4 percent.

If the case is discussed on Thursday, a regular higher-level meeting of the Financial Services Commission will make a final ruling on whether to penalize Deutsche Bank units on Feb. 23.

 

Last year, Deutsche Bank made a 16.7 trillion yen ($202.8 billion) mistrade at the Osaka Securities Exchange, raising questions about the lender's risk management systems and prompting a regulatory probe.

In recent times, Korea has seen a few other cases of investigations by financial regulators.

Last year, the head of JPMorgan Chase's Korean unit, Steve Lim, was investigated by financial regulators and prosecutors over alleged unfair trading.

He was later cleared of such charges and the investment bank earned mandates in recent deals including sale of medical equipment firm Medison to Samsung Electronics and the government's $6 billion stake sale in Woori Finance Holdings, which was subsequently suspended.

South Korean regulators also issued a warning to the local branch of British bank Barclays in December for breaching banking and currency trade regulations.

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Kicky:

Irland und Portugal pumpenGeld in den Markt

10
09.02.11 11:13
Ähnlich wie Deutschland pumpen nun auch Irland und Portugal in nationalen Alleingängen Geld in den Markt. Dies ist - unter strengen Regeln - legal. Die EZB wird die Geister, die sie rief, nicht mehr los.

Rückblende: Im Jahr 2008 musste Deutschland der HRE aushelfen, schlappe 35 Milliarden € gingen damals über den Tisch und in die Taschen der HRE. Andernfalls wäre die HRE und mit ihr wohl das deutsche Finanzsystem untergegangen, da die HRE in Deutschland als "lender of last resort" fungierte.

Daran scheinen sich nun die Iren und die Portugiesen ein Vorbild zu nehmen: Beide Länder wollen angesichts der schweren Krise in ihren Bankensektoren auf eigene Kappe Geld erschaffen, einem originären Vorrecht der EZB. Deutschland stellte der HRE für wenige Wochen 35 Milliarden zur Verfügung. Allein Irland greift seinem Bankensektor mit 50 Milliarden unter die Arme. Wenn man nun das BIP beider Länder vergleicht, fällt der "geringe" Unterschied dann doch ins Auge: Deutschland mit einem BIP in Höhe von 3300 Milliarden, Irland mit einem BIP von 227 Milliarden. Man erkennt deutlich, was es bedeutet, wenn das kleine Irland derartige Beträge in die Märkte pumpt. Irland druckt 22 Prozent seines BIP. Hätte Deutschland dies auch bei der HRE getan, so wären nicht nur 35 Milliarden, sondern 726 Milliarden Euro in die Hand genommen worden.

Von einer Erholung in der Euro-Zone kann also weiterhin keine Rede sein. Auch der Inflationsrate in Europa wird das irische Bonbon für die Banken zuträglich sein.

Portugal will weniger Geld unter den Banken verteilen, aber auch hier wird Feuer mit noch mehr Feuer bekämpft. Portugal muss gerettet werden, da sonst Spanien bzw. spanische Banken mit in den Strudel gerissen werden. Wenn Spanien fällt, bevor der Rettungsschirm erweitert wurde, zeigt sich die EU handlungsunfähig und der Euro würde unter neuerlichen Druck geraten. Man kann die Maßnahmen der beiden Peripherie-Staaten also durchaus als Behelfs-Maßnahme verstehen, da die europäischen Politiker Frau Merkel nur langsam weich klopfen können. Jedoch kann kein Zweifel daran bestehen, dass Merkel einknickt, wie sie es so häufig in der Vergangenheit tat.

Etwas Gutes kann man dem Ganzen natürlich dennoch abgewinnen: Die weiter und weiter geführte Schuldenspirale hat einen Endpunkt, dem wir uns immer mehr annähern. Was danach kommt? Vielleicht eine Gemeinschaftswährung zwischen Europa und Nordamerika. Die Rückkehr zu nationalen Währungen innerhalb Europas kann allenfalls eine Übergangslösung sein, da diese dem Konkurrenzdruck der BRIC-Staaten auf lange Sicht nicht standhalten können. Wie tief der weltwirtschaftliche und -politische Fall Europas geht, hängt somit auch von der Frage ab, mit wem wir zukünftig paktieren. Momentan sieht es jedenfalls ganz danach aus, als ob wir auf das falsche (im doppelten Sinn) Pferd setzen: Die USA hat sich seit nunmehr knapp 100 Jahren eine private Zentralbank geleistet, die Entwertung des US-Dollar und der immer offener zu Tage tretende Zerfall der USA sind die Zeugen dafür, dass diese Idee der privaten Zentralbank gescheitert ist und mit ihr auch die einstige Welt- und Schutzmacht USA.
wisopo.blogspot.com/
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Kicky:

Bankenflucht in Irland, EFSFbonds wie CDOs?

6
09.02.11 11:29
www.telegraph.co.uk/finance/financetopics/...te-EU-rescue.html    By Ambrose Evans-Pritchard
Irish central bank data showed losses of €40bn (£34bn) in deposits from the key banks in December, compared with €27bn a month earlier. Over the past year Irish lenders have haemorrhaged €110bn, equal to 60pc of gross national product. "Would I want to leave money in an institution where I don't know who is making the rules?" said Gary Jenkins from Evolution Securities.

On Wednesday, Standard & Poor's cut Ireland's sovereign rating one notch to A-, citing a "weaker economic outlook, reduced prospects for bank earnings and funding difficulties of domestic banks". It also downgraded Bank of Ireland, Allied Irish, Anglo Irish and Irish Life, questioning "both the ability and willingness of the Irish government" to keep propping up lenders. The quartet remain "highly reliant on central bank funding" and have been unable to raise market funds despite state guarantees.

Investors are watching warily as Ireland prepares for an election on February 25. Leading opposition party Fine Gael said it will unpick parts of the EU-IMF bail-out for Ireland, threatening to "impose losses on bondholders who lent to collapsed domestic banks".

"Those who lent recklessly as well as those who borrowed recklessly should share the burden," said Michael Noonan, the party's finance chief. He exhorted the EU to cut the interest rate on rescue loans from 5.8pc to levels nearer the EU's borrowing cost of 2.6pc

Fine Gael is likely to form a coalition with Ireland's Labour Party, which is even tougher on creditors. All major parties are losing votes to Gerry Adam's Sinn Fein as it taps popular fury with calls for the IMF "to go home and take their money with them".

It is unclear whether EU leaders will agree on changes to the size and scope of €440bn bail-out fund (EFSF) this week. German officials say they will prevent the fund carrying out "soft debt restructuring" for Greece and other stricken states by lending them money to buy back their own bonds cheaply on the open market.

Yet, German and EU officials are working quietly on a formula that would allow the EFSF to lend its full headline figure of €440bn rather than just €250bn under current rules needed to anchor its AAA rating. This is easier said than done. It might compel Italy, Belgium, Spain and other non-AAA states to put up more money they can ill-afford. Critics in the City already view the EFSF bonds as akin to "CDOs", of sub-prime infamy. Any tinkering with the mechanism would be watched with a jaundiced eye.

Diplomats say Germany is dragging its feet on the EFSF in to extract concessions from debtor states on budgets, labour rules and pension reform. What Berlin means by a "eurozone economic government" is not a debt union or fiscal transfers but a mechanism for enforcing discipline. This treads on very sensitive sovereign toes in Rome, Madrid or even Paris. ......
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