Anzeige
Meldung des Tages: MARKTALARM: EchoIQ rettet Leben – Anerkennung kommt JETZT
Neuester, zuletzt geles. Beitrag
Antworten | Börsen-Forum
Übersicht ZurückZurück WeiterWeiter
... 2976  2977  2979  2980  ...

Der USA Bären-Thread


Beiträge: 156.451
Zugriffe: 26.441.714 / Heute: 169
S&P 500 6.914,75 +0,04% Perf. seit Threadbeginn:   +373,94%
 
Anti Lemming:

Malko - # 422

5
26.01.11 09:48
In USA wird Inflation fälschlicherweise fast als Synonym für Aufschwung bzw. Erholung verwendet. Die Inflation kommt zurzeit dadurch zustande, dass die Notenbanken bei den Leitzinserhöhungen "behind the curve" (zu spät dran) sind. Sprich: Viel zu tiefe Zinsen - ein Geschenk an verzockte Banken - sorgen für neuerliche Blasen, vor allem bei Rohstoffen. Und dies treibt allerorten die Preise.

Trichet erwog ja nicht ohne Grund, in Euroland die Zinsen zu erhöhen (wurde aber offenbar zurückgepfiffen, weil der Euro dann zu stark zum Dollar würde, was europ. Export abwürgt).

Wie standfest aber ist, um auf # 422 zu kommen, eine "Erholung" bzw. Inflationierung, die nur darauf basiert, dass den Notenbanken bei Zinserhöhungen die Hände gebunden sind, weil sonst reihenweise die verzockten Banken abstürzen?

Ein wirklicher Aufschwung ist mMn dadurch gekennzeichnet, dass die Notenbanken bei Erholungen die Zinsen erhöhen können, OHNE dass dann gleich alles zusammenbricht. So war es in USA auch nach 2004, als die Leitzinsen subkzessive bis 5,25 % (von zuvor 1 %) stiegen. Den Börsen machte das damals nichts aus, sie stiegen bis 2007 TROTZ dieser Zinserhöhungen. Zwar war auch der Aufschwung von 2003 bis 2007 kreditgetrieben, aber erfüllte zumindest noch die Minimalanforderungen, die man bei halbwegs gesunder Wirtschaftslage erwarten darf.
Antworten
Stöffen:

Glückwunsch, Permanent

11
26.01.11 09:56
die 160 "Trommelstöcke" wirst du ja wahrscheinlich verschmerzen können, schwieriger ist es da sicherlich schon, sich für einen Monat an unbekannte Lichtzeichen zu gewöhnen, LOL.
Der USA Bären-Thread 375741
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Anti Lemming:

Hier noch die aktuelle Börsenampel

18
26.01.11 10:00
Der USA Bären-Thread 375744
Antworten
permanent:

Obama's Spending Freeze Just 'Spare Change': Roubi

6
26.01.11 10:03
Obama's Spending Freeze Just 'Spare Change': Roubini
ROUBINI, OBAMA, SPENDING, STATE OF THE UNION, DAVOS, WEF
CNBC.com
| 26 Jan 2011 | 03:19 AM ET

The White House plan to partially freeze government spending is just "spare change" compared to a budget deficit of more than $1 trillion and eventually the US will have to raise taxes, economist Nouriel Roubini of Roubini Global Economics told CNBC Wednesday.

 

President Barack Obama proposed a five-year freeze on non-discretionary defense spending for five year to lower the deficit by about $400 billion.

But more actions will be needed to seriously tackle the deficit, Roubini said at the World Economic Forum in Davos, Switzerland.

The government will have to work on reform on entitlement programs like Social Security and "also eventually raise taxes for both the rich and the middle class," he said.

Until that happens, the Chinese will have to continue to buy US Treasurys, because "there is not alternative for them" and if they stopped their currency would appreciate sharply and hurt their exports and growth, Roubini said.

"Whether the Chinese like it or not, for the time being they will have to fund the United States, he added.

 

UK Facing a Double Dip

Across the pond, the UK economy is facing the double blow of a cut in spending and higher inflation, Roubini said.

The cost of fiscal austerity (on growth) was always going to be significant in the short run, but the spike in prices means that the Bank of England can't help the economy by initiating more quantitative easing.

With contraction already happening in the fourth quarter, "contraction could become worse in the first half of the year," he said.

Antworten
Stöffen:

One thing leads to another

8
26.01.11 10:35
Vielfach darf man momentan zur Kenntnis nehmen, dass in Deutschland wieder ein ausgeprägter Konjunkturoptismus vorherrsche. Der deutsche Konsument, so der Tenor, wird durch die positive wirtschaftliche Entwicklung zunehmend in Kauflaune versetzt. Ich halte es hingegen allerdings für durchaus vorstellbar, dass der Verbraucher hier aufgrund der gefühlten Inflation bei der Anschaffung größerer Konsumgüter zukünftig deutlich vorsichtiger agieren könnte. Das Gewicht wird hier sicherlich auf die Güter verlagert, welche häufig für den alltäglichen und existentiellen Gebrauch gekauft werden. Der moderne Flat Screen-TV bleibt evtl. daher vorerst im Geschäft, dafür wird der gewohnte Lebensstandard in punkto Lebensmittel und Alltagsbedarf aufrechterhalten.

In Europa gibt es ebenfalls eine recht große Klientel, welche von den steigenden Lebensmittelpreisen besonders hart betroffen sein wird.

Jedem sechsten Europäer droht Armut

Jeder sechste EU-Bürger war im Jahr 2008 von Armut bedroht. Das waren 16,3 Prozent der 500 Millionen Europäer, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. In Deutschland waren 15,5 Prozent der Bevölkerung armutsgefährdet. Ermittelt wurden die Daten aus der jährlichen Erhebung EU-SILC des Statistischen Amts der Europäischen Union.
Menschen, die weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Einkommens der Gesamtbevölkerung ihres Landes zur Verfügung haben, gelten nach den Kriterien der EU als armutsgefährdet. In Deutschland lag der Schwellenwert den Angaben zufolge bei 11.151 Euro für eine alleinlebende Person.

www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...en-kaufen-kaufen-1.1050683-2
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Malko07:

A.L. (#74426), wenn ich von

7
26.01.11 10:50
wirtschaftlicher Erholung spreche meine ich nicht die Berge an Leichen in den Kellern der Finanzindustrie. Und alles was die vergangenen Jahre gelaufen ist hat primär mit der Finanzindustrie und weniger mit der realen Wirtschaft zu tun. In der realen Wirtschaft waren auch einige Bereiche aus der Finanzindustrie heraus aufgeblasen wie z.B. die Immobilienmärkte und der daraus finanzierte Konsum. In Deutschland hatten wir derartige Probleme nicht. Unsere Banken haben das Geld primär im Ausland verjubelt. Trotzdem hat der Schock in der Finanzkrise die deutsche Wirtschaft stark herunter geprügelt (Investitionsbremse). Es ist also kein Wunder, dass nach dem Schock eine schnelle Erholung gab. Die Maschinen und andere Güter die hier hergestellt werden, werden weiterhin gebraucht. Auch der US-Bürger der Mercedes und Porsche kauft gehört nicht zur armen Schicht. Er kann sich im Regelfall diese Wagen leisten. Nur war auch dieser Kunde geschockt gewesen und hat sich mental wieder erholt.

Die Aktivitäten der EZB haben z.B. primär etwas mit der Lage der Banken (und damit mancher Staaten) und Versicherungen zu tun als mit der realen Wirtschaft. Zinserhöhungen wären auch nicht gefährlich für die reale Wirtschaft sondern für die Finanzindustrie. Schaut man sich bei Destatis die Preiserhöhungen der verschiedenen Gruppen an, stellt man fest, dass nicht wenige nichts mit den hoch spekulierten Rohstoffpreisen zu tun haben sondern intern gemacht sind. Wir befinden uns eben schon in einer Spirale. Höhere Einkommen, höhere Margen und das Rad dreht sich weiter. Die EZB müsste eingreifen. Aber was wäre dann mit den deutschen Banken und Sparkassen los?

Obama hat gestern versprochen seine Schuldenpolitik noch ein Jahrzehnt weiter zu treiben. Kein einziger Ansatz von Sparen. Die Sozialausgaben sollen sogar nicht gedeckelt werden und um die Konservativen zu locken sollen die Unternehmenssteuern gesenkt werden. Die USA werden also auf absehbare Zeit keine Änderung am Weltmarkt bewirken. Alles wie gehabt. In der restlichen Welt dagegen sind die Stimulationsmaßnahmen ausgelaufen, in vielen Ländern wird schon heftig gebremst. Trotzdem läuft die Weltwirtschaft sehr gut und die kann man höchstes in Relation zu den US-Maßnahmen setzen. Und dabei stellt man fest, dass volumenmäßig im Verhältnis zur restlichen Weltwirtschaft die US-Maßnahmen nicht die übergroße Rolle spielen. Und weil viele US-Konzerne ihr Geld am Weltmarkt verdienen (im Extremfall Fertigung und Entwicklung in Asien und Verkauf weltweit - Konzernbuchhaltung in den USA) ist es auch nicht so überraschend, dass auch viele von diesen wieder ansprechende Ergebnisse schreiben.

Man muss schon zwischen verzockten Banken und realer Wirtschaft unterscheiden. Wenn man alles vermengt, verliert man die Übersicht. Es scheint das einzutreten was mancher am Beginn der Krise prognostiziert hat: Eine beginnende Emanzipation der restlichen Welt von den USA.
Antworten
Malko07:

#74430: Armutsunsinn.

8
26.01.11 10:56
Armut kann man an den realen Lebenshaltungskosten und dem diesen entgegenstehendem Nettoeinkommen fest machen:

Menschen, die weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Einkommens der Gesamtbevölkerung ihres Landes zur Verfügung haben, gelten nach den Kriterien der EU als armutsgefährdet.

Obige Formel sagt über Armut überhaupt nichts aus. Wenn 100 % hungern, kann die Quote der Armutsgefährdeten trotzdem geringer als 15 % sein. Sie sagt höchsten etwas über die Spannbreite der Einkommen aus und ist wirtschaftlich zu nichts zu gebrauchen.
Antworten
schlauerfuchs:

Kleiner Bärentraum im Chart

6
26.01.11 11:35
Vielleicht spielt die FED ja mit und das Doji von gestern wird zum Hanging Man (nicht ganz sauber aber eine schöne Umkehr wäre es)
(Verkleinert auf 96%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 375767
The quick brown fox jumps over the lazy dog.
Antworten
Eidgenosse:

Wenn man sich mal den

3
26.01.11 11:44
durchschnittlichen Ami anschaut dann kommt einem vieles in den Sinn aber nicht unbedingt das Wort "Hunger".

Es gibt heute viele Luxusartikel die sinnlos sind. Ein Verzicht auf diesen Müll muss nicht unbedingt Armut sein. Oder anders gesagt, man kann sehr gut Leben wenn man dem Schrott wiederstehen kann der einem täglich versucht wird anzudrehen.

Ich wusste z.B. nicht das man so viele verschiedene Bauch-weg Trainingsgeräte überhaupt nur erfinden kann wie einem in letzter Zeit am Fernsehen vorgeführt wurde.
Über den Wolken...
Antworten
Kicky:

Brüderle in Davos:ein Signal des Aufbruchs

3
26.01.11 12:13
will er senden und lädt 36 Topmanager zum Arbeitsfrühstück
(da lassen sich die Politiker wieder sagen,wie sie die Banken und den Export retten können)
www.rp-online.de/politik/deutschland/...fbruch_aid_957151.html
Antworten
Kicky:

Brüderle verstimmt über Guttenbergs Frühstück

2
26.01.11 12:15
www.rp-online.de/politik/deutschland/...enberg_aid_813735.html
Brüderle ist nach Informationen von "Bild am Sonntag" verärgert darüber, dass Guttenberg 20 Spitzenmanager der deutschen Wirtschaft am Samstag zu einem Frühstücksgipfel empfangen hatte. "Das geht nicht. Es gibt eine klare Kabinettszuständigkeit", habe der FDP-Politiker bereits am Vorabend am Rande des Empfangs von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann geschimpft. Laut Teilnehmern kritisierte Brüderle, er lade schließlich auch keine Generäle zum Essen ein.

Der Einladung Guttenbergs, bis vor wenigen Monaten Wirtschaftsminister, seien unter anderen Bundesbankchef Axel Weber, Berater Roland Berger, BASF-Chef Jürgen Hambrecht und RWE-Chef Jürgen Großmann gefolgt.
Antworten
Malko07:

Langfristige und

7
26.01.11 12:16
mittelfristige Sicht auf die Verschuldung.

Mittelfristig wird nicht sehr viel an der Verschuldung (Privat, Firmen, Staat) sich verändern. Man wird sich zum Teil darum bemühen die Neuverschuldung zu begrenzen und mit viel Glück sie auf Null fahren. Einen echten Abbau wird es die kommenden Jahre nicht geben. Dazu muss der Druck ansteigen oder man muss sich stark genug wähnen.

Da Schulden immer Vermögen gegenüber stehen wird die demografische Entwicklung in Europa, Nordamerika und großen teilen Asiens zum Abbau von Vermögen und Schulden zwingen. Die Babyboomer haben die verflossenen 30 Jahre die Verschuldung in allen Bereichen weit ausgedehnt. Nur so konnten sie sich ihr Vermögen schaffen. Mit dem Abbau der Babyboomer wird auch ein Abbau der Schulden und Vermögen einhergehen (müssen!). Dieser Abbau ist letztendlich eine deflationäre Entwicklung die mehrere Jahrzehnte anhalten wird.  Sie hat momentan schon begonnen ist aber nicht so virulent, dass sie bestimmend sein würde. Sie wird aber längerfristig bestimmend werden. Das bedeutet Schuldenabbau und weniger Geld. MMn werden die Anzeichen schon Mitte des Jahrzehnt nicht mehr zu übersehen sein.  

Man hat die letzten Jahre versucht, die Entwicklung die durch die Babyboomer losgetreten wurde, künstlich zu verlängern und das ist gründlich schief gegangen. Das bedeutet aber nicht den Weltuntergang sondern macht die zwanghaft kommende Entwicklung nur noch etwas schmerzhafter.

Dass viele den "Weltuntergang" befürchten, ja ihn gerade herbeisehnen, ist typisch für die Babyboomer. Sie sind unter sehr schlechten Bedingungen für das Individuum, aber im Wohlstand aufgewachsen. Überfüllte Klassenzimmer, Schwierigkeiten bei der Jobsuche, den Pflegenotstand vor Augen  und befürchten zu müssen keinen Platz mehr auf dem Friedhof zu ergattern hat sie weinerlich und unsolidarisch (egoistisch) gemacht. Deshalb schrecken sie bei Sparanforderungen auch fürchterlich zurück und sind durch die Bank Anhänger von einem falsch verstandenen Keynes. Wird aber alles nicht nutzen - sie werden noch lange arbeiten und viel sparen müssen.
Antworten
Kicky:

Volkswirte warnen vor Teuerungswelle inDeutschland

7
26.01.11 12:21
www.focus.de/finanzen/news/konjunktur/...hland_aid_593784.html
Führende Bankvolkswirte rechnen damit, dass auf Deutschland in den nächsten Jahren eine Teuerungswelle zukommt. Der Chefökonom der Deutschen Bank, Thomas Mayer, befürchtet laut „Bild“-Zeitung vom Mittwoch mittelfristig eine Vervierfachung der Inflationsrate. „Ein Anstieg der Inflationsrate in den nächsten zwei bis drei Jahren bis auf vier Prozent ist durchaus möglich“, sagte Mayer. Ein Grund sei, dass die Europäische Zentralbank (EZB) zu einer „lockeren Geldpolitik ohne große Zinserhöhungen gezwungen sein könnte“, sagte Mayer weiter. Im vergangenen Jahr lag die Inflationsrate laut Statistischem Bundesamt bei 1,1 Prozent.

Auch der Chefvolkswirt der Postbank, Marco Bargel, rechnet mit einem deutlich steigenden Preisniveau in Deutschland. Er bezeichnete einen Anstieg der Inflationsrate auf vier Prozent in den nächsten zwei bis drei Jahren als „durchaus realistisch“. Eine Inflationsrate in dieser Höhe könne es dann sogar „für mehrere Jahre“ geben, sagte Bargel......

Stärkster Preisanstieg seit 29 Jahren
So meldete das Statistische Bundesamt am Mittwochmorgen, die deutschen Importpreise seien im Dezember so stark gestiegen wie seit über 29 Jahren nicht mehr. Sie zogen um 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat an, weil vor allem Energie, Rohstoffe und Nahrungsmittel deutlich mehr kosteten. Rohöl verteuerte sich im Dezember um 36,5 Prozent, Benzin und andere Mineralölprodukte um 33,8 Prozent sowie Rohgas um 31,2 Prozent. Der Preis für Eisenerz verdoppelte sich nahezu, das für die Stahlproduktion benötigte Nickel kostete 51,3 und Rohkupfer 41,4 Prozent mehr. Für Rohkaffee musste 65,1 Prozent mehr bezahlt werden, für Getreide 56,7 Prozent mehr. Eine höhere Teuerungsrate hat es zuletzt im Oktober 1981 mit 13,7 Prozent gegeben.
Antworten
Kicky:

Lebensstandard fällt im schnellsten Tempo seit1920

8
26.01.11 12:26
Bank of England chief Mervyn King: standard of living to plunge at fastest rate since 1920s
Households face the most dramatic squeeze in living standards since the 1920s, the Governor of the Bank of England warned, as he reacted to the shock disclosure that the economy was shrinking again.
Families will see their disposable income eaten up as they “pay the inevitable price” for the financial crisis, Mervyn King warned.

With wages failing to keep pace with rising inflation, workers’ take- home pay will end the year worth the same as in 2005 — the most prolonged fall in living standards for more than 80 years, he claimed. .....
www.telegraph.co.uk/finance/economics/...rate-since-1920s.html
Antworten
Stöffen:

@Malko

6
26.01.11 12:27
die in #74430 genannten Zahlen decken sich in etwa mit dem Armutsbericht der Bundesregierung. Daher die Empfehlung für dich an dieser Stelle:

"Lebenslagen in Deutschland - Der 3. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung"
Der USA Bären-Thread 375776
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Kicky:

1. EFSF Bond starke Nachfrage aus Asien

5
26.01.11 12:34
www.rttnews.com/Content/...micNews.aspx?Node=B2&Id=1535726

....Very strong demand came from Asia. The Government of Japan purchased over 20% of the issue, in line with its earlier commitment to contribute to the financial stability of Europe.....

www.telegraph.co.uk/finance/financetopics/...ail-out-bond.html
The auction of €5bn (£4.3bn) of five-year bonds to fund the first stage of the Irish loan package was nine times subscribed, reflecting appetite for bonds ranked with core German or French debt but offering higher returns. The yield was 2.89pc, compared with 2.31pc for Bunds.

The outcome was not in doubt after Japan said it would buy 20pc of this month's total issue by the European Financial Stability Facility (EFSF), and China emerged as a white knight for EMU debt. Asian investors bought 38pc of the issue.

"It is the biggest order book ever. We will check before notifying the Guinness Book of Records but nobody can remember anything like that in the world," said Klaus Regling, head of the EFSF. Ralf Umlauf from Helaba said the auction was "a step in the direction of a eurobond".

Spreads on peripheral EMU debt rose regardless, chiefly over concerns that Spain's package to recapitalise its savings banks does not go far enough. ....
Antworten
pfeifenlümmel:

Rechne heute abend

2
26.01.11 12:39
nicht mit Zinserhöhungen seitens der FED.
Antworten
Malko07:

Stöffen (#74440), mir ist bekannt, dass viel

6
26.01.11 12:40
Unsinn geschrieben wird. Ich habe ja auch nicht bestritten, dass es Armut in Deutschland gäbe sondern die Bewertungsmethode als idiotisch dargestellt.

In der 50-zigern hatte eine Facharbeiterfamilie wesentlich weniger (Kaufkraft) zum Leben als heute eine Harz4-Familie. Die Facharbeiterfamilie hätte sich damals aber nicht als arm bezeichnet.

Da wir in eine Phase des Vermögensabbau eintauchen (she. mein Post weiter oben) und viele ihr "persönliches" Vermögen nicht freiwillig abbauen wollen, werden die Verteilungskämpfe weiter ansteigen und die Spreizung zwischen den Einkommen wird weiter zunehmen. Das wird man nicht verhindern können da es nun mal Schlaue und weniger Schlaue gibt. Es wird auch deshalb die Zeit kommen wo die Harz4-Familie weniger Einkommen, nach Kaufkraft, wie die Facharbeiterfamilie in den 50-zigern hat.

Aber alle diese Erkenntnisse helfen bei Spekulationen auf mittlere Sicht nicht. Da muss man einfach die aktuelle Lage so sehen wie sie aktuell ist und wie sie sich auf ein bis zwei Jahre weiter entwickeln wird. Dabei ist es total uninteressant wie es zu der aktuellen Lage gekommen ist.
Antworten
Kicky:

McKinsey Report mit 6 Voraussagen für China

5
26.01.11 12:45
nextbigfuture.com/2011/01/...as-six-predictions-for-china.html

1. Inflation in food prices will take longer than expected to control.

Chinese consumption patterns are shifting as people become wealthier—more meat eating requires more cereals to feed the animals. The food supply chain, running at the limit, is close to breaking, and the pressures this problem creates will lead to further food quality crises. A major second- or third-tier Chinese city will see demonstrations over food price rises, unemployment, or both, on a much larger scale than anything that has occurred in recent years.

2. Middle-class bankruptcies will expand dramatically.

All that is needed for a wave of bankruptcies is further interest rate rises (targeting inflation) that result in a blip down in house prices just as mortgage payments rise. We have seen this before across major cities in Asia.

3. Minimum wages will rise, but productivity gains will outstrip labor costs. The profitability of industrial enterprises remained high at the end of 2010—indeed, higher, in many cases, than it had been a year earlier, despite the minimum-wage increases rolled out in 2010—and will probably remain high. Yet a government seeking to enhance its stature with lower-income workers will find that increasing minimum wages, perhaps by 15 to 20 percent, is an easy lever to pull.

4. China’s economic growth will be lower than expected.

5. China will step up its “invest out” program in the new five-year plan. The government may well seek to double the country’s cumulative outbound investment within the next five years.

6. The state will again try to reduce its ownership role in business. If the government relaunches its program to sell off more of its stake in companies, domestic share prices will probably decline or at least remain flat. The program will also soak up much of the liquidity currently supporting Chinese IPOs, thus reducing the ability of entrepreneurs to cash out quickly through them

Wall Street Journal tries to estimate the real Chinese Inflation

The inflation that Beijing regularly reports doesn't capture the true price pressures in China's economy. (by Ms. Choyleva is a director at Lombard Street Research)

China does not publish a consumer spending deflator. But there's another measure, the GDP deflator, that similarly relies on calculating the difference between two sets of data. In the last three months of 2010, the deflator made inflation out to be 7.3%, compared with 4.7% using the CPI. Yes, GDP statistics aren't accurate in China either: Real GDP growth has shown unnatural stability over the past few years. But if the 7.3% inflation the GDP deflator calculates is an overestimation, this has to mean that real GDP growth is higher than the 9.8% Beijing officially clocked for the last quarter—which is dangerously high, strengthening the fear of overheating China bears have been raising of late.

Regardless of Beijing's claims of prudent economic management, excess money is sloshing around and overheating China's economy, thanks to the huge monetary overhang from China's post-2008 stimulus.
Antworten
Malko07:

Alles Lug und Betrug

3
26.01.11 13:17
2010  brachte dem weltgrößten Zulieferer den höchsten  Umsatz in der Firmengeschichte. Grund ist ausgerechnet das 2009 noch extrem schwache ...


meinen einige hier.
Antworten
permanent:

US Mortgage Applications Declined Last Week

 
26.01.11 13:27
null
Antworten
permanent:

Rettungsschirm weist den Weg

6
26.01.11 13:49
Rettungsschirm weist den Weg

Eurobonds nehmen die Hintertür

von Jan Gänger

In rekordverdächtigem Tempo sammelt der Euro-Rettungsfonds Milliarden für Irland ein. Die Bundesregierung reibt sich angesichts dieses Vertrauensbeweises in die Eurozone die Hände – und verdrängt dabei, dass der Erfolg unerwünschte Nebenwirkungen haben kann.

Das ist wahrlich eine neue Erfahrung für das hochverschuldete Irland: Investoren aus aller Welt drängen dem Land ihr Geld regelrecht auf. Der Wermutstropfen: Ohne die Garantie der Eurozone für die Rückzahlung hätte das nicht funktioniert - das Geld musste vom Rettungsfonds eingesammelt werden.

Doch der Schritt war ein voller Erfolg. Nach nur 15 Minuten wurde das Orderbuch geschlossen. Der Rettungsfonds wollte fünf Mrd. Euro aufnehmen, angeboten wurden ihm aber mehr als 44 Mrd. Euro. Die Zinsen für das Papier mit einer Laufzeit von fünfeinhalb Jahren liegen bei 2,89 Prozent pro Jahr und damit etwas höher als bei deutschen oder französischen Anleihen. Und das macht die Anleihen für Investoren so begehrenswert: Sie bekommen für Papiere mit vergleichbarer Bonität eine höhere Rendite. "Die Anleihe war super attraktiv", sagte ein Händler. "Übernationale Papiere mit einer Rating-Bestnote sind rar gesät. So etwas will jeder in seinem Portfolio haben."

Was für Investoren vergleichsweise hohe Zinsen sind, sind für Irland niedrige Zinsen. Ohne die Garantien der anderen Mitglieder der Eurozone kann sich das schuldengeplagte Land nur zu sehr viel schlechteren Konditionen Geld leihen – und einer Pleite wohl kaum entkommen.

Die Bundesregierung zeigt sich zufrieden und wertet den gelungenen Probelauf als Signal dafür, dass Investoren Vertrauen in die Handlungsfähigkeit Europas fassen. Doch dieser Erfolg hat womöglich einen unerwünschten Nebeneffekt: "Bei einer solchen Erfolgsstory wird der Ruf nach einem gemeinsamen Eurobond noch zunehmen", sagt ein Börsianer.

Rückenwind für Juncker

Die Idee von einer gemeinsamen europäischen Anleihe hatte Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker Ende des vergangenen Jahres aus der Wiedervorlage gefischt. Die Grundidee: Hinter diesen Bonds würden alle Länder der Eurozone stehen. Der Zinssatz wäre damit in etwa der durchschnittliche Zinssatz der von den Ländern ausgegeben Anleihen. Staaten mit geringer Kreditwürdigkeit bekämen damit die Möglichkeit, sich zu niedrigeren Zinsen Geld zu leihen – da Länder mit Top-Bonität wie Deutschland die Rückzahlung garantieren. Für angeschlagene Staaten könnte das den Weg aus dem Schuldensumpf ermöglichen. Doch das bedeutet allerdings auch, dass Länder mit soliden Haushalten für die Schulden anderer Staaten geradestehen.

Deutschland lehnt diese Bonds deshalb vehement ab und sieht zwei weitere Probleme: Erstens müsste die Bundesrepublik durch die Euro-Anleihen selber höhere Zinsen zahlen, wenn sie sich Geld leiht. Bislang zahlt sie angesichts ihrer Top-Bonität die niedrigsten Zinsen der Eurozone. Doch das könnte sich ändern, wenn Deutschland auch Schulden anderer Euro-Staaten garantiert. Zweitens befürchtet die Bundesregierung, dass Schuldenstaaten durch Eurobonds den Anreiz verlieren, ihre Haushaltspolitik zu straffen.

Doch mit der Anleihe der "Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität" – hinter diesem Wortungetüm verbirgt sich der Rettungsschirm – ist die Euro-Zone erstmals als Einheit am Kapitalmarkt aufgetreten "Das ist vielleicht schon ein Schritt in Richtung Euro-Bond", sagt Helaba-Analyst Ralf Umlauf. Der erste Test sei jedenfalls gelungen.

Somit dürfte die Fraktion der Eurobond-Befürworter um Luxemburgs streitbaren Ministerpräsidenten Juncker ein neues Argument für ihre Position haben. Ob sich allerdings die Gegner um Bundeskanzlerin Angela Merkel davon überzeugen lassen, bleibt offen. Auch die Europäische Zentralbank kann bislang der Idee eines E-Bonds - wie eine gemeinsame Anleihe aller Euro-Länder am Rentenmarkt inzwischen getauft wurde - wenig abgewinnen.

Sollten auch die weiteren Anleihen des EFSF gut ankommen, könnten sich diese im Nachhinein aber als Wegbereiter für den E-Bond entpuppen. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Denn nicht nur in Berlin ist man skeptisch, da man den Gläubigern mehr Zins als bislang zahlen müsste. In Athen oder Dublin fürchten die Regierungen hingegen um die Souveränität in der Haushaltspolitik. Denn Deutschland oder Frankreich würden als Gegenleistung zu Eurobonds eine gemeinsame Kontrolle der nationalen Haushalte fordern. "Die Politik ist noch nicht so weit, aber die neuen Anleihen sind ein gutes Omen", erklärt ein Börsianer. Die Anleger haben jedenfalls die erste Hürde für einen E-Bond aus dem Weg geräumt.

Quelle: mit rts/dpa

Antworten
permanent:

Boeing kann nicht glänzen

5
26.01.11 13:50

Boeing Revenue, Outlook Disappoint; Shares Decline

Der USA Bären-Thread 9596834

The Dow component's profit was in line with expectations but its revenue missed Wall Street forecasts and it handed in a full-year outlook that also disappointed.

Antworten
Anti Lemming:

Down Jones Transportation Index schwächelt

6
26.01.11 13:57
Der TRAN fiel in den letzten 6 US-Handelstagen um 5 % und notiert aktuell unter der 50-Tage-Linie - und dies trotz der Tatsache, dass Öl (WTI) seit dem Hoch bei 92,50 Dollar im gleichen Zeitraum um 6 Dollar abgab.

Wie kann die US-Wirtschaft boomen, wenn der Transportsektor lahmt?




Ich sehe im schwachen TRAN ein weiteres Warnsignal zu:

1. Divergenz DOW und SPX (stark) vs. NDX und Russell 2000 (schwach) - Post von vorgestern

2. Tendenz zu "Sell-the-good-News"-Reaktionen  - div. Posts von vorgestern/gestern

3. Sehr schwacher Housing-Markt (Case-Shiller -1 % MoM und -4,3 % YoY) - Post von gestern

4. Baltic-Dry-Index im Doppel-Dip-Modus - Post/Chart von gestern

5. Relativ schwacher Transportation-Index (unten)


Wenn heute auch noch die Fed falkischere Töne anschlägt (# 419), dürfte zumindest eine größere Korrektur folgen. Selbst wenn die Fed alles beim alten lässt, könnte es einen Abverkauf geben, der dann aber nicht so stark ausfällt (-2 bis -5 %).
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 375792
Antworten
Anti Lemming:

China und Japan kaufen die EFSF-Anleihen

4
26.01.11 14:23
aus dem gleichen Grund, aus dem sie nach wie vor US-Staatsanleihen kaufen. Sie wollen ihre wichtigsten Handelspartner im Westen finanziell am Leben halten. Wohin sonst sollen sie exportieren? USA und Europa sind die wichtigsten Abnehmer.

Gestern ersteigerten asiatische Bieter 38 % des Volumens der ersten EFSF-Anleihe (# 441).
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht ... 2976  2977  2979  2980  ... ZurückZurück WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen

Neueste Beiträge aus dem S&P 500 Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
29 3.798 Banken & Finanzen in unserer Weltzone lars_3 youmake222 20.01.26 19:26
469 156.450 Der USA Bären-Thread Anti Lemming ARIVA.DE 17.01.26 12:01
  56 PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE 0815ax Lesanto 06.01.26 14:14
    Daytrading 15.05.2024 ARIVA.DE   15.05.24 00:02
    Daytrading 14.05.2024 ARIVA.DE   14.05.24 00:02

--button_text--