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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 6.966,05 +0,63% Perf. seit Threadbeginn:   +377,46%
 
Malko07:

Die Charttechnik hat

11
19.01.11 09:33
bekanntermaßen keinen wissenschaftlichen Hintergrund. Sie beruht primär auf statistischen Untersuchungen der Vergangenheit und versucht damit wiederkehrende Muster/Verhalten zu erkennen und damit eine Prognose mit erhöhter Wahrscheinlichkeit zu stellen.

Die konnte in der Vergangenheit auch teilweise funktionieren, da es eine große Gemeinschaft gab die daran glaubte und danach handelte und weil sich in den statistischen Auffälligkeiten auch zu einem Teil die menschliche Psyche spiegelte.

Was aber nun wenn der überwiegende Umsatz nicht mehr durch Menschen erfolgt sondern durch Programme? Heute sind über 70 % des Umsatzes an den Börsen direkt maschinell gesteuert. Dabei können wir die HFT-Wegelagerungsmaschinen außen vor lassen. Sie stellen so etwas wie eine private Transaktionssteuer dar, die nur durch eine staatliche erledigt werden könnte. Wichtiger sind die Algo-Maschinen. Deren Algorithmen haben weder etwas mit der menschlichen Psyche noch mit den statistischen Erkenntnissen der Charttechnik zu tun. Sie versuchen laufend neue Muster zu erkennen und diese zu nutzen. Damit werden Charttechniker zu den geborenen Verlierer. Sie erzeugen Muster welche die Maschinen geradezu zum Abmelken "zwingen". Da die Charttechniker auch nur noch einen sehr geringen Anteil des Gesamtumsatzes stellen, können sie auch nicht mehr im Sinne der selbsterfüllenden Prophezeiung wirken. Da die Algo-Programme bei Trendwechsel so ihre Schwierigkeiten haben, kommen noch menschliche Einwirkungen dazu ins Spiel. An diesen Schalter sitzen allerdings keine Charttechniker sondern frühere Glücksspieler, hauptsächlich Pokerspieler - kein Witz!

Viele Menschen sind nicht so hart, dass sie ohne "fremde" Unterstützung ihr mühsam erarbeitendes Geld verzocken könnten. So wie der Besoffene den Laternenmast braucht um sich daran festzuhalten, braucht der Spekulant andere "einfache" Stützen um sich festzuhalten. Zu den ganz einfachen gehört die Charttechnik. Sie verlangt auch am wenigsten Mühe und ist damit die beliebte schnelle Methode sein Geld los zu werden. Weil sie so wenig Mühe bedeutet wird sie uns noch lange erhalten bleiben, so wie die Astrologie.

Dies hat auch gar nichts mit der durch die Notenbanken erzeugten Liquiditätsschwemme zu tun. Das liegt einfach am geänderten Verhalten der Mehrheit der Teilnehmer (Umsatz). Die erhöhte Liquidität und die vielen Leichen im Keller der Zockerbanken verhindern nur den wirklich großen Absturz. Korrekturen im Bereich von 10 bis 20 % sind aber weiterhin erlaubt. Man viel ja verdienen und dazu braucht es Beweguing. Und an der Börse gibt es nur 2 Gewinner: Die Gebührenempfänger und diejenigen die ihre Gewinne rechtzeitig sichern. Bei einem geschlossenen System ohne Neuzugang von Geld, wären irgendwann die Gebührenempfänger die alleinigen Gewinner und sie besäßen das ganze Geld.
Antworten
Pichel:

SPY oben!?

2
19.01.11 09:35
slopeofhope.com/2011/01/weve-seen-this-movie-before.html
Bankraub ist ein Unternehmen für Dilettanten.
Wahre Profis gründen ein Bank.
Antworten
Malko07:

Gebühren von Banken und Versicherungen

4
19.01.11 09:48
Der USA Bären-Thread 9539693
Die Notenbank h�lt viele Anlageprodukte f�r zu teuer und r�t Investoren davon ab, auf die Kauf- und Verkaufempfehlungen der Finanzinstitute zu h�ren. Die Vorstellung, Anleger k�nnten durch geschickte Aktienauswahl den Anlageerfolg verbessern, sei eine Illusion.     -  
Antworten
jungchen:

pichel

6
19.01.11 09:52
der chart hat ein bisschen was von baeren-strohhalm. mir waers ja recht, aber warum zB ist der rechte trend angelegt, wo es angelegt ist?
wird er am top des lila kaestchens angelegt, dann ist der trend schon lange nach oben durchbrochen.
ich mal die welt, wie sie mir gefaellt...  oder uebersehe ich etwas?
(Verkleinert auf 86%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 374015
Ich brauche einen Balkon - damit ich zum Volk sprechen kann.
Antworten
Malko07:

Nicht so schlecht

3
19.01.11 10:11
Der IT-Konzern hat mit einem Schlag alle Zweifel darüber ausgeräumt, dass er erlahmen könnte. "Big Blue" schloss 2010 mit einem Rekordquartal ab.
Antworten
Kicky:

wir sind wie Alkoholkranke

8
19.01.11 10:16
Die Geldschwemme führt zu immer neuen Krisen, warnt der Schweizer Ökonom Hans Christoph Binswanger im Interview und fordert radikale Reformen.
....Durch die Abkehr von jeglicher Goldbindung Ende der siebziger Jahre wurde der Geldvermehrung freier Lauf gelassen. Die Banken können fast unbegrenzt Kredite in die Welt setzen und damit Buchgeld schaffen, also Guthaben auf den Girokonten, über die heute jeder verfügt. Die Geldmenge ist dadurch rapide gewachsen. Gegenwärtig sind nur noch rund fünf Prozent des Geldes Banknoten der Zentralbank, rund 95 Prozent ist Buchgeld der Banken. Das Geld wandert um den Globus und führt zu Spekulation, Rivalität und Krisen...

... und es dient dazu, Unternehmen zu finanzieren, die mit ihrer Idee an den Markt wollen.

Teilweise. Ein immer größerer Teil fließt heute in die Finanzwirtschaft. Deshalb entstehen die spekulativen Blasen, die, wenn sie platzen, Wirtschaftskrisen zur Folge haben. In der Finanzwirtschaft sitzen auch die Profiteure. Noch im Jahr 1980 lag das Verhältnis der Einkommen eines Arbeiters zu den höchsten Einkommen in den USA bei 1:41. Heute beträgt es 1:560. Die uferlose Geldschöpfung hat vor allem jenen genutzt, die im Finanzsektor engagiert waren.

Die Zentralbanken erschaffen seit der Krise noch mehr Geld, um die Wirtschaft zu stützen.

Ja. Eine gefährliche Entwicklung. Es mag uns kurzfristig vor dem Absturz bewahren, langfristig aber bringt es uns immer größere Probleme.

Warum?

Weil unsere Abhängigkeit vom Geld weiter wächst. Wir sind wie ein Alkoholkranker. Der bekommt qualvolle Entzugserscheinungen, wenn man ihm den Alkohol entzieht. Würden die Zentralbanken die Zinsen stark erhöhen und die Geldschöpfung plötzlich bremsen, würde es uns ähnlich ergehen. Das System würde kollabieren. Deshalb sieht sich die Zentralbank gezwungen, immer mehr Geld bereitzustellen. Das aber macht das System noch krisenanfälliger. Ein Teufelskreis. Es werden sich weitere Blasen bilden, die irgendwann platzen und großen Schaden anrichten.

...Die Folge der Krisen der Vergangenheit sind doch bekannt: steigende Arbeitslosigkeit, eine höhere Staatsverschuldung und ein Absturz der Wirtschaftsleistung. Die Niedrigzinspolitik der Notenbanken ist übrigens auch einer der Gründe für die Schuldenkrise, die wir erleben: Weil die Zinsen jahrelang niedrig waren, konnten sich die Staaten billig verschulden. Wir müssen aus diesem Kreislauf aussteigen.

Warum ist es nicht möglich, das Geld einfach wieder abzuziehen?

Würden die Zentralbanken das tun, bräche alles zusammen. Das einzige, was am Ende helfen wird, ist eine Entschuldung, bei der die Gläubiger ein Teil ihrer Ansprüche verlieren. Das wäre der erste Schritt, um die Fiktionen am Finanzmarkt kleiner werden zu lassen. Uns muss klar sein, dass viele Werte am Finanzmarkt fiktiv sind. Es sind Luftbuchungen, die an den Märkten gehandelt werden, die aber keinen realen Gegenwert besitzen. Wenn das Geld plötzlich weg ist, staunen die Leute: Wer hat denn jetzt mein Geld? Die Antwort ist: niemand. Es war ja nie wirklich da.

Ich schlage vor, auf eine alte Idee des amerikanischen Ökonomen Irving Fisher zurückzugreifen. Er schlug vor, dass jeder Kredit, den eine Bank vergibt, zu 100 Prozent mit Zentralbankgeld gedeckt sein muss. Das würde den Geschäftsbanken die Möglichkeit zur unendlichen Geldschöpfung nach reinen Renditegesichtspunkten nehmen. Wir würden einen weniger labilen und anfälligen Kapitalismus erleben......

www.handelsblatt.com/finanzen/...-ein-alkoholkranker;2727787;0
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Anti Lemming:

SP-500 um 30 % überbewertet?

5
19.01.11 10:22
Die Gewinne der SP-500-Firmen sind zwar recht gut (ca. 90 Dollar), doch sie basieren größtenteils auf der rekordhohen US-Neuverschuldung von fast 10 % des BIP in 2010 (auch für 2011 geplant). Die Neuverschuldungs-Orgien sollen u. a. das durch die hohe Arbeitslosigkeit von offiziell 9,4 % (real: 16,7 %) bedingte Nachfrageloch schließen.

Da USA demnächst die bisherige Schuldenobergrenze von 14,3 Billionen per Regierungsbeschluss aufstocken muss und das US-BIP in etwa gleicher Höhe liegt, hat die Schulden/BIP-Quote in USA praktisch bereits jetzt die magische 100-%-Schwelle erreicht, ab der steigende Finanzierungskosten infolge von Risikoaversion zu einer "griechischen Abwärtsspirale" führen können. Die Refinanzierungs-Schieflage wird zurzeit dadurch versteckt, dass die Fed mit QE2 fast die gesamten Neuemissionen Geithners über Schattenbieter indirekt aufkauft.

Als weiterer "Psycho-Stimulus" kommt Bernanke Voodoo-Economics-Trick hinzu, den Amis über Zockerei-bedingte Assetpreissteigerungen Reichtumsillusion vorzugaukeln, die wiederum den Konsum anschieben soll - was gemäß Rosenberg in # 74105 ("US Consumers Hitting An Air Pocket") nicht so gut wie erwartet geklappt hat.

Bernanke will mit seinen neuerlichen Quer-Beet Aufblasungen vor allem Zeit erkaufen, in der sich die faktisch bankrotten US-Großbanken sanieren sollen (sie leben u. a. davon, dass die US-Sparer per Fed-Politik mit Nullzinsen abgespeist werden, während die Banken selbst nach wie vor teuer Geld verleihen).

Doch Bernankes Blow-Job löste auch eine langfristig konsum-hemmenden Rohstoff-Inflation aus, deren Folgen mit typischerweise mit 12 bis 24 Monaten Verzögerung auf die Realwirtschaft durchschlagen. (Umgekehrt profitiert die US-Wirtschaft in der laufenden Zwischenerholung noch von den Spätfolgen der Rohstoff-Tiefpreise aus 2009.) In armen Ländern führten die extremen Preisanstiege bei Nahrungsmitteln, die im Dezember 2010 auf ATHs schossen, bereits zu blutigen Unruhen. Das kann auch die Fed nicht ewig ignorieren.

Mittelfristig ist auch in USA selbst der soziale Frieden in Gefahr: Bankanalystin M. Whithney warnte bereits vor Bürgerrevolten infolge von Zwangssparmaßnahmen bankrotter (und nicht mehr über "Muni"-Emissionen refinanzbarer) US-Bundesstaaten.

Auch in Europa ist die Lage alles andere als stabil, die EU-Bürokraten hangeln sich von einer Überbrückungskrücke bzw. Beruhigungspille zur nächsten.



Gemessen an den wackeligen Post-Krisen-Makrobedingungen (Mega-Stimulus in USA und Mega-Staatsbailouts in der Eurozone) und ihrer mangelnden Nachhaltigkeit dürften die SP-500-Gewinne gemäß Rosenberg nicht mit den üblichen, in realen Post-Krisen-Erholungen adäquaten KGVs bewertet werden. Aktuell haben wir bei 90 Dollar SP-500-Gewinnen und einem SPX-Stand von rund 1300 ein KGV von 14,44 (gemäß Case-Shiller liegt es sogar bereits über 23).

Rosenberg meint, angesichts der Staatspleitenrisiken hüben wie drüben sowie der "Künstlichkeit" der Gewinne durch den Mega-Stimulus (ingesamt warfen Regierungen global rund 8,4 Billionen Dollar in die Stimulus-Waagschale) wäre der SP-500 nur mit einem einstelligen KGV (unter 10) fair bewertet. Das niedrige "Multiple" würden dann (und NUR dann) angemessen diskontieren, dass die SPX-Gewinne bei Wegfall des Stimulus deutlich einbrächen.

Bei einem KGV von unter 10 käme man - TROTZ der nominal guten SP-500-Gewinne von 90 Dollar, auf einen fairen SP-500-Stand von lediglich rund 900. Alles was darüber hinaus geht ist QEx-bedingte KGV-Aufblaserei. Diese heiße Luft kann bei sich zuspitzenden Problemen (an potenziellen  Problemen herrscht zurzeit ja kein Mangel) sehr schnell wieder entweichen.  Im Herbst 2008 verdampfte der gesammelte SP-500-Anstieg aus 12 Jahren in weniger als drei Monaten.
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Anti Lemming:

Malko - zur Charttechnik

7
19.01.11 10:41
"Die Charttechnik hat bekanntermaßen keinen wissenschaftlichen Hintergrund. Sie beruht primär auf statistischen Untersuchungen der Vergangenheit und versucht damit wiederkehrende Muster/Verhalten zu erkennen und damit eine Prognose mit erhöhter Wahrscheinlichkeit zu stellen.

Das war einmal. In einem von Großzockern und Algo-/HFT-Trading dominierten Markt, dessen "Maschinen" bereits 70 % des US-Handels bestreiten und deren Kaufprogramme auf statistischen Analysen basieren (NICHTS anderes ist Charttechnik), geht es NUR NOCH um Momentum, Anstiege und Chartmarken. Deshalb kann "der Markt" widrige Fundamentals wie die Eurokrise ja auch so hervorragend ignorieren.

Die Trading-Entscheidungen der Maschinen basieren auf der zukunftswirksamen Umsetzung dieser überwiegend technischen Analysen. Hinzu kommen Heerscharen von US-Tradern, die von GS und Co. in jahrzehntelanger Gehirnwäsche darauf "dressiert" wurden, von GS vorexerzierte "Ausbrüche" zu kaufen.

Wer Charttechnik betreibt, antizipiert damit m.E. die künftigen, von den Maschinen ausgelösten Marktbewegungen. Dies funktioniert zu "100 % sicher" (Hunderte Long-Hedgefonds schwimmen in diesem GS-Fahrwasser) - allerdings nur bis zur ebenso sicher kommenden "Sollbruchstelle", wo alles wieder im Herbst-2008-Stil den Bach runtergeht.

Ohne diesen Maschinen-, Statistik- und "Kaufempfehlungs"-Firlefanz hätte Goldman den den Ölpreis in 2008 nicht wider alle Fundamentals auf 147 Dollar hochkatapultieren können.

Als 2009 der russische Programmierer den Goldman-Algo-Code entwendet (bzw. kopiert) hatte...

www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,635682,00.html

...protestierten die Goldmänner lauthals und warnten, dass derjenige, der im Besitz dieses Codes sei, den Markt stark zu seinem Vorteil beeinflussen könnte. Kann man noch deutlicher ausdrücken, was aktuell - wo GS mit diesem Code den Markt beherrscht - abläuft?
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Kicky:

4 bis 5% Inflation wahrscheinlich

6
19.01.11 10:50
möglicherweise sogar zweistellig sagt der Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), Anton Börner,
.....Börner: Ich denke, wir müssen in den kommenden Jahren mit vier bis sechs Prozent Inflation rechnen.

Welt Online: Das ist nicht Ihr Ernst.

Börner: Doch. Ich hoffe, dass wir nicht sogar zweistellige Inflationsraten bekommen.

Welt Online: Aber so stark werden die Löhne doch nicht steigen.

Börner: Es geht nicht nur um die höheren Löhne. Wir werden die Inflation vor allem über die höheren Rohstoffpreise importieren. Höhere Zinsen könnten die Inflation bremsen, aber die EZB wird sich schwertun, in den kommenden Monaten die Zinsen zu erhöhen, ......
www.welt.de/wirtschaft/article12234790/...llige-Inflation.html
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Kicky:

Inflationserwartung um 60% getiegen

4
19.01.11 10:53
There is one area that provides a clear-cut measure of what the Fed is doing. I doubt even Ben would argue that he is not 95% responsible for this success/failure. Inflation expectations have widened substantially since QE2 was first brought up by the Chairman in Jackson Hole. Consider these charts of 10-year coupons Vs Tips:

Inflation expectations (Tens minus Tips) have risen damn near every week:
www.zerohedge.com/article/...-60-6-months-%E2%80%93-thanks-ben
(Verkleinert auf 86%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 374035
Antworten
Malko07:

#74132: Aberglaube

3
19.01.11 10:57
... USA praktisch bereits jetzt die magische 100-%-Schwelle erreicht ...

Was soll an 100 magisch sein? Wieso nicht 80 oder 120? Nur weil die breite Masse in einem dezimalen und nicht in einem dezimalen  System denkt? Führen wir also das sedizimale System ein und lassen der 100 die magische Schwelle. Macht dann dezimal 256. Dann haben die Amis noch viel Luft. Es kommt nur darauf an ob der Schuldner in der Lage ist seine Schulden zu bedienen. Und das kann schon bei 40% sein oder auch erst bei 200%.

#74133: Die neuen Algorithmen sind eben keine Charttechnik. Algo-Programme sind Daytrader. Nach Börsenschluss besitzen sie im Regelfall nichts mehr. Die eingesetzte Mathemathik hat also überhaupt nichts mit der längerfristigen Statistik der Chartechnik zu tun. Die Algo-Maschinen beruhen nicht auf Erkenntnissen à la Charttechnik sondern schaffen sich diese laufend neu. Deshalb schaffen sie es ja auch nie einen Trendwechsel zu erkennen, auch wenn der letzte Depp ihn schon sieht, sogar die klassische Technik.
Antworten
Malko07:

#74136:

 
19.01.11 11:01
Nur weil die breite Masse in einem dezimalen und nicht in einem dezimalen  System denkt?

soll heißen

Nur weil die breite Masse in einem dezimalen und nicht in einem sedezimalen  System denkt?

Und das kann schon bei 40% sein oder auch erst bei 200%.

soll heißen

Und die Grenze kann schon bei 40% sein oder auch erst bei 200%.
Antworten
Kicky:

Bill Fleckenstein:The Race To the Bottom

5
19.01.11 11:04
"This printing money is going to lead to huge trouble. It’s going to lead to higher interest rates. It’s going to lead to more inflation and at some point there is going to be a train wreck in the currency and the bond market."

Market commentator and money manager Bill Fleckenstein sat down for a recent interview with ChrisMartenson.com and opened fire with both barrels on the Fed and the monetary policy it's pursuing. He and Chris discuss the factors that enabled Bill to be one of the first to accurately identify and warn of the housing and credit bubbles - and how history is now repeating itself via the profligate printing of US dollars. The interview covers a wide range of topics meaningful to the investor trying to make sense of where things are headed from here - including central banking culture, bubble psychology, high-frequency trading, inflation/deflation, and the true relative value of the dollar vs the Euro.

In this podcast, Bill sheds light on why:

   * The culture of the Fed reinforces a belief in its infallibility. That blinds it to the fact that its interventions cause market players to adopt irrational behavior leading to misallocations of capital that eventually need to be corrected by the system (e.g., busts).
   * Correlation between asset classes is the highest it's been in 60 years. This is a result of the Fed flooding the market with liquidity. It makes it very hard for investors to be anything besides speculators.
   * The SEC has been asleep at the switch for the past 15 years, leaving the system vulnerable to exploitation - if which HFT programs are just the latest example.
   * A funding crisis looks inevitable:   at some point the bond market or the currency market will revolt, resulting in a weak dollar and increasing bond rates - despite whatever the Fed wants
   * It's perverse for the US to be rewarded for using a printing press indiscriminately without making any fiscal changes, while Europe is painfully adopting austerity and yet gets penalized.
www.zerohedge.com/article/...in-race-bottom-will-be-won-dollar
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Eidgenosse:

#137, Ich geh Short

7
19.01.11 11:28
beim DOW-Stand 2EE0. Scheint mir die Magische Marke zu sein. Dreht er da nicht wirds vermutlich über 3A98 gehen.
Der Dollar wird auch immer weniger Wert. Der Goldpreis steht bald über 7D0.

Vielleicht sollten wir wirklich mal in einem anderen Zahlensystem die Börse beobachten. Da sieht gleich alles viel anders aus.
Über den Wolken...
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Stöffen:

AL, das kann alles viel weiter laufen

7
19.01.11 11:49
als man gemeinhin denkt. Im Jahr 2000 besaß der S&P500 eine CAPE ( Cyclically-Adjusted PE-Ratio nach Prof. Shiller) von ca. 44 und es ist nicht unvorstellbar, dass mit Hilfe der Druckerpressen es wieder in die Richtung exorbitanter Bewertungen gehen könnte. Daher ist Jim Rogers ja auch Long in Cotton, eben wegen des Baumwollanteils in den Dollar-Noten, LOL.

Mittlerweile werden selbst die Zusammenhänge zwischen der demografischen Entwicklung der US-Bevölkerung und den Kursständen bzw. P/E-Ratios des S&P500 hergestellt. Für mich stellt das allerdings keinen sonderlich nützlichen Spekulationshinweis dar, möglicherweise ist das dann doch eher etwas für meine Enkel ;-))

"Daher zeigt Albert Edwards von der Societe Generale auch die nachfolgende Grafik, um zu verdeutlichen, welch enger Zusammenhang zwischen der Demografie und den Kursen von Aktien besteht."

Entnommen aus

“Ich lag falsch, ich war zu bullish”

blog.markusgaertner.com/2011/01/18/...lsch-ich-war-zu-bullish/
(Verkleinert auf 52%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 374050
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Anti Lemming:

E0F (hex) = 3599 (dez)

7
19.01.11 12:07
ist ein weitere "magische Marke".

3599 war das letzte DAX-Tief im März 2009.

Weitere ominöse Bedeutungen von E0F:

EOF ist das Kürzel für "End of File": Absturz der Tradingcomputer wegen Buffer Underrun.

Zu deutsch: Wenn es zu bunt wird, zieht Goldman den Stecker raus.

Elektro-Osmotischer Fluss: Der EOF ist eine durch Ladungen induzierte Bewegung von Flüssigkeiten entlang einer Phasengrenze in einem elektrischen Feld.

Zu deutsch: Wenn der hochriskante Feldversuch der Fed, Flüssigkeit (Liquidität) in die Märkte zu entladen, endet, gibt es einen Phasenübergang zu neuer monetärer Trockenstarre.

Endbereinigung offenkundiger Fehleinschätzungen. Zu deutsch: selbsterklärend
Antworten
geldsackfrank.:

GMT - jetzt gehen die USA kaputt

5
19.01.11 12:27
www.godmode-trader.de/nachricht/...en-Links,a2443831,b605.html
Antworten
KuK Hofmarsc.:

charttechnik / algos

9
19.01.11 12:49
"Sie beruht primär auf statistischen Untersuchungen der Vergangenheit und versucht damit wiederkehrende Muster/Verhalten zu erkennen und damit eine Prognose mit erhöhter Wahrscheinlichkeit zu stellen."

Frage: Was genau machen Algos anders? Sind sie von Menschen programmiert und rechnen mit einer vergangenheitsbezogenen Datenbasis oder sind sie künstliche Intelligenzen oder können gar in die Zukunft schauen?

Die Vorteile liegen rein an der nicht-emotionalen, rein merkmalorientierten Handelsweise eines Computers, an seinem Rechenvermögen und seinem Speed.

Eins wird oft vergessen: Es sind Menschen, die Algos programmieren, keine Aliens. Der Output ist damit auf das Maximum dessen reduziert, was der Mensch an Input & Funktion zur Verfügung stellt.

Und übrigens: nicht wenige Algos berücksichtigen gerade die "klassische" Charttechnik. (Muster, MA, ...). Nur das dann eben das Gegenteil dessen gehandelt wird, was in den Lehrbüchern zu finden ist (Computer-"pokern").

Anders gesagt: Wenn ich mir ein Handelsprogramm aufbau und parametrisiere, ist es mir dann selbst überlegen??

Und nein, ich sprech hier nicht von HFT sondern von trading mit mittlerem horizont.



"
Antworten
Malko07:

#74143: dass alles was

2
19.01.11 13:15
Menschen machen von Menschen Hand ist, ist banal. Deshalb ist noch lange nicht alles gleich. Chartechnik ist z.B. gar nicht programmierbar weil sie einfach zu unklar ist. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass 2 anerkannte Chartechniker beim gleichen Thema zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Oft hat man deshalb den Eindruck, manche Analysen werden nur gemacht um die eigene, anders zustande gekommene Meinung, zu stützen (Laterne für den Besoffenen).
Antworten
Stöffen:

Was mir beim High Frequency Trading nicht behagt

8
19.01.11 13:25
Aus Michael Vaupels Comment "Was mir beim HFT (High Frequency Trading) nicht behagt", in welchem er klar anspricht, wie die Kurse via Flash Orders im Millisekundenbereich "zurechtgebogen" werden.

....Was ich aber wirklich bedenklich finde: Beim HFT kommt es verstärkt zu sogenannten „Flash Orders". Und das hat nichts mehr mit positiven Dingen wie „Spenden von Liquidität", „Arbitragegeschäften" etc. zu tun.

Bei den Flash Orders geht es darum: Via HFT werden Hunderttausende Kauf- oder Verkaufsorders platziert. Aber nur für den Bruchteil einer Sekunde! So kurz, dass sie gar nicht ausgeführt werden (das sollen sie nämlich auch gar nicht). Aber das reicht, um den Markt zu beeinflussen.

Nach dem Motto: Wir rufen jetzt alle bei einem Versandhändler an, bestellen was - legen aber alle kurz vor Abschluss der Bestellung wieder auf. Dann sind alle Leitungen des Versandhändlers belegt. So wird er beeinflusst.

Und so werden Aktien- und Futureskurse beeinflusst. Durch diese „Flash Orders" via HFT.

*** Da geht es um keine kleinen Summen. Ganz im Gegenteil. An extremen Tagen wie dem 18. Februar 2010 wurde von Orders über 1,247 Milliarden Aktien tatsächlich nur ein Prozent tatsächlich gehandelt. Nur ein Prozent! Der Rest der Orders wurde wieder gelöscht. (Quelle: Rossiwall, V. und Schröder, P.: „Day-Trading: Schnell, Schneller, Scalping", S. 174).

Kennt man von sich selber...manchmal löscht man eine Kauf-Order wieder, oder eine Stopp-Order, wenn sich was geändert hat. Aber dass nur EIN PROZENT der Order tatsächlich gehandelt worden sind, hat damit zu tun, dass der übergroße „Rest" eben Flash Orders waren.

Und was für ein Markt ist das denn dann? Was hat das noch mit ehrlichem Traden zu tun? Wo ist da noch der Bezug zur Realwirtschaft? Was ist das für ein Mensch, der beim HFT Programme für „Flash Orders" entwickelt? Bringt so jemand unsere Gesellschaft vorwärts?.....

www.investor-verlag.de/...ency-trading-nicht-behagt/112084361/
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Anti Lemming:

Stöffen

4
19.01.11 13:31
Ist doch völlig logisch, Alter. Die Boomer machen jetzt nen Renterboom. Aktien müssen dann alle raus. Gibt sonst nicht genug Bölkstoff für die Beach in Florida. Und wenn alles raus fliegt, crasht der ganze Krempel ab - bis auf Samuel Adams.
Der USA Bären-Thread 374076
Antworten
Anti Lemming:

Chartanalyse für Malko

15
19.01.11 13:48
Das spitz zulaufende Dreieck wird sich in einem Flaschenöffner-Flashcrash durch den Samuel-Adams-Sixpack bohren, dass es nur so spritzt und Bernanke gar nicht mehr weiß, ob er selber nässt oder seinen Hedgefonds-Freunden die Liquidität von der Stirn tropft.

Das Kursziel von 850 bis 12. Februar passt leider nicht mehr mit drauf.
(Verkleinert auf 76%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 374078
Antworten
Malko07:

Es ist schwer abzuschätzen

12
19.01.11 14:12
was eine abnehmende Bevölkerung wirtschaftlich bewirken wird. Mit einem eindimensionalem Denken kommt man nicht weit, mehrdimensionales schafft man nur begrenzt.

z.B. Arbeitskräfte:
Oft wird gedroht, dass sich das Verhältnis von arbeitender Bevölkerung zur nicht arbeitender Bevölkerung verschlechtern wird. Kann sein, muss nicht sein. Wenn ausreichend Arbeit vorhanden ist, können mehr Menschen arbeiten, die heute nicht arbeiten (Hausfrauen - nur eine Quote wie in Frankreich würden alle theoretischen Probleme bei uns lösen) oder es wird länger gearbeitet. Ist nicht ausreichend Arbeit vorhanden ist eine abnehmende Bevölkerung ein Glücksfall und eine zunehmende eine Katastrophe.

z.B. Immobilien:
Ein abnehmender Bedarf an der Zahl von Wohnungen kann durch größere Wohnungen zum Teil egalisiert werden. Der Wohlstand dazu muss vorhanden sein. Fehlt der notwendige Wohlstand kann auch eine zunehmende Bevölkerung den Immobilienmarkt nicht unbedingt stützen.

z.B. Konsumgüter:
höherwertige Konsumgüter, z.B. wesentlich aufwendigere PKW's können den Verlust wegen schrumpfender Kundenzahlen ausgleichen.

Wundersames:
Die Japaner sind schon vergreister als wir, haben viel gespart und das Gesparte hilft den Alten bei der Pflege nicht. Auf jeden Fall glauben die Japaner nicht, dass auf Basis von Yen funktionieren könnte. Deshalb haben sie eine neue Währung zum Dienstleistungstausch geschaffen. Derjenige der Alten hilft bekommt Gutscheine über die geleistete Arbeitszeit und kann diese wiederum zur Pflege eintauschen. So Pflegen z.B. Kinder von Eltern welche in Tokio wohnen andere Ältere die an ihrem Wohnort in Osaka leben und schicken ihren Eltern das "neue " Geld mit dem diese die gleiche Stundenzahl in Tokio kaufen können.

Also ob das mit der kapitalgedeckten oder umlagefinanzierten Rente und besonders der Pflege so richtig funktionieren wird, scheinen die Japaner zu bezweifeln. Haben sie Recht? Denn eins ist sicher. Das Verhältnis Pflegebedürftiger zur Gesamtbevölkerung ändert sich bei der anstehen Entwicklung dramatisch. Aber kann Geld alleine Menschen dazu bringen, nach der normalen Arbeitszeit, Alte zu pflegen?

Die Annahme, dass in einer stark wachsenden Bevölkerung die Zukunft liegt ist irr. Am Anfang des 19. Jahrhundert hat bei uns die Vergreisung eingesetzt während in Indien und vergleichbaren Ländern die Bevölkerung explodiert ist. In den verflossenen 2 Jahrhunderten ist bei uns der Wohlstand laufend gestiegen, während in Indien der Nachwuchs wie die Fliegen gestorben ist. Übrigens der Staat mit der schlechtesten demographischen Struktur ist China (1-Kind-Politik). Und auf denen ruhen die Hoffnungen der Wachstumsfetischisten! Frankreich hat wesentlich mehr Kinder als wir und das bei einer wesentlich höheren (relativen) Jugendarbeitslosigkeit. Die arbeitslosen jungen Menschen muss man zu den Rentnern hinzu addieren!

Ernsthafte Auseinandersetzungen mit der Bevölkerungsentwicklung liest man selten. Meistens stehen sehr durchsichtige wirtschaftliche Interessen dahinter.
Antworten
permanent:

Der BT ist ja richtig aktiv, viele

10
19.01.11 14:20

alte Bekannte sind -nach langer Abwesenheit- wirder an Bo(a)rd. Welche Zeichen das für die Börse sein sollen weiß der Himmel.
Es ist jedenfalls schön die Meinungsvielfalt zu sehen wie sie der BT bietet.

Permanent

Antworten
Malko07:

Der Bundesregierung ist der Eurokurs zu hoch

3
19.01.11 14:21
Der USA Bären-Thread 9542129
Die Bundesregierung denkt über neue Maßnahmen für Griechenland nach: Berichten zufolge überlegt sie, wie man dem kriselnden Staat einen Teil seiner Schulden erlassen kann - das sei aber nur ein Szenario von vielen. Die Athener Regierung betont, es gebe keine Diskussion über eine Umschuldung.


Deshalb wird die Kakophonie wieder angestoßen.
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