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Der USA Bären-Thread


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Anti Lemming:

FTD zu möglichen EZB-Verlusten

4
15.12.10 14:03
www.ftd.de/politik/konjunktur/...d-frisches-geld/50205656.html

Auszug:

Wie hoch ist das Verlustrisiko der Euro-Notenbanken im Ernstfall?

Die Anleihen gehen zunächst zu dem Preis in die Bilanz ein, zu dem sie erworben wurden. Eine irische Staatsanleihe mit einer Laufzeit von zehn Jahren notiert derzeit bereits nur noch bei gut 80 Prozent des Nennwerts. Folglich ist schon ein gewisser Risikopuffer eingebaut, wenn die Anleihen in die EZB-Bilanz eingestellt werden. Zusätzlich passt die Notenbank jeweils zum Quartalsende die Bewertung aller Wertpapiere, Gold- und Devisenbestände des Euro-Systems den aktuellen Marktpreisen an. [A.L.: Was passiert, wenn irische Bonds auf 40 % fallen?]

Womit können die Notenbanken mögliche Verluste ausgleichen?

Den kritischen Wertpapieren aus den Krisenländern in Höhe von 72 Mrd. Euro stehen Kapital und Rücklagen des Euro-Systems von 78,2 Mrd. Euro gegenüber - wovon 5,8 Mrd. Euro auf die EZB entfallen und der Rest auf die anderen Notenbank im Euro-Raum. Die Bundesbank kommt insgesamt auf 6,1 Mrd. Euro des Kapitals und der Rücklagen im Euro-System. Sollte die EZB ihr Grundkapital auf gut 10 Mrd. Euro erhöhen, würden Kapital und Rücklagen des Euro-Systems auf rund 82 Mrd. Euro steigen.

Diese könnten im Verlustfall herangezogen werden.
[A.L. Müssen die Eurozonen-Mitgliedsstaaten nicht unbegrenzt für die EZB haften? Gibt es zum Ausgleich der EZB-Verluste nicht eine unbegrenzte Nachschusspflicht? Unter der Prämisse sind die obigen 82 Mrd. nicht der Maximalverlust, sondern lediglich die "Anzahlung".] Hinzu kommen noch stille Rücklagen, die dadurch entstehen, dass die Gold- und Devisenreserven der Notenbanken zu sehr niedrigen Werten bilanziert wurden. Der Ausgleichsposten aus Neubewertung lag laut EZB zuletzt bei 296,7 Mrd. Euro. Zusätzlich können die Euro-Notenbanken noch auf laufende Einnahmen durch Refinanzierungsgeschäfte mit den Geschäftsbanken hoffen. Denn die Finanzinstitute müssen für die Geldleihe bei den Euro-Notenbanken einen Zins bezahlen - etwa für einwöchige Geschäfte ist das der Leitzins. Im schlimmsten Fall könnte die EZB sogar Verlustvorträge vornehmen und auf spätere Gewinne hoffen.

Wieso können Notenbanken im Gegensatz zu Geschäftsbanken weiterarbeiten, auch wenn ihr Eigenkapital aufgezehrt ist?

Die Bilanzsumme des Euro-Systems lag am 10. Dezember bei 1951,7 Mrd. Euro. Auf die EZB allein entfiel zum Jahreswechsel aber nur eine Bilanzsumme von 138 Mrd. Euro. Somit macht das Eigenkapital der EZB grob gerechnet rund vier Prozent der Bilanz aus. Diese Quote ist vergleichbar mit der großer Geschäftsbanken. Allerdings liegt sie unter dem, was einige Regulierer mittlerweile für vernünftig halten. In der Schweiz hat etwa eine Expertenkommission der Regierung vorgeschlagen, den beiden großen Geldhäusern UBS und Credit Suisse künftig einen Wert von fünf Prozent vorzuschreiben.

Die Vergleichbarkeit von Noten- und Geschäftsbanken hält sich allerdings in Grenzen. Wichtigster Unterschied ist, dass Notenbanken nicht illiquide werden. "Wenigstens in der Theorie können Zentralbanken mit negativem Eigenkapital operieren", sagte Dirk Schumacher, Ökonom bei Goldman Sachs. Von negativem Eigenkapital spricht man, wenn Verbindlichkeiten oder Verluste die Eigenmittel mehr als aufzehren. Allerdings dürfte ein negatives Eigenkapital die Glaubwürdigkeit einer Notenbank schmälern. [A.L.: zu möglichem negativem Eigenkapital der Zentralbanken hatte ich in # 942 und # 949 geschrieben.]
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Anti Lemming:

IPOs laufen nicht mehr

6
15.12.10 14:18
Heute musste der Preis für die Erstemission des US-Finanzdienstleisters "Gain Capital" von "13 bis 15 Dollar" (geplante Spanne) auf 9 Dollar gesenkt werden. Das ist fast ein Drittel weniger als erwartet.

Für mich sind das bärische Signale...


Dec. 15, 2010, 7:59 a.m. EST
Gain Capital IPO prices at $9, below range
By Steve Gelsi

NEW YORK (MarketWatch) -- Gain Capital Holdings Inc. on Wednesday priced its initial public offering at $9 a share, below its estimated price range of $13-$15 a share, for its stock market debut. With nine million shares in the IPO, the Bedminster, N.J. provider of currency trading services raised $81 million in the IPO. Gain Capital also cut the size of the IPO from its proposed size of 11 million shares.



Nachlese:  Ist GM ist auf dem Weg zum "broken IPO"?
(Verkleinert auf 96%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 366085
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Malko07:

#72947: Eine Zentralbank kann

7
15.12.10 14:22
prinzipiell nicht Pleite gehen da sie unbegrenzt Liquidität erzeugen kann. Sie beeinflusst mit ihrem Verhalten im wesentlich das Vertrauen in sie und damit in die Währung. Eine Zentralbank kann ohne weiteres mit negativem Kapital arbeiten, es sei es ist ihr verboten, es ist aber auf jeden Fall nicht nicht vertrauensbildend. Weder bei der EZB noch der Fed gibt es diesbezüglich Einschränkungen.

Als nächstes gilt es den gesetzlichen Rahmen und die daraus resultierende Regelwerke zu berücksichtigen. Und da gibt es riesige Unterschiede zwischen Fed und EZB.

Die EZB nimmt momentan den Regierungen die Illusion sie könnten sich quasi "gratis" durchmogeln und die EZB würde es schon machen. Sie übt damit Druck auf den Rat aus.

#72949: Lohnsteueraussagen, die sich auf dieses Jahr beziehen sind jetzt noch nicht aussagekräftig und werden noch öfters korrigiert werden. Dann ist die Lohnsteuer auch nur ein Kunstbegriff in der Einkommenssteuer. Besonders hat auch die Kurzarbeit in der ersten Jahreshälfte und besonders die Hochrechnungen aus 2009 die vorläufigen Daten noch stark beeinflusst. Ist auch nichts besonderes. Erleben wir immer bei starken Änderungen in der Wirtschaftslage.

Auf jeden Fall ist es nicht so, dass die Sparquote leicht angestiegen ist, der Konsum leicht angestiegen ist und die Einkommen gesunken sind. Mit den Zahlen zu Steuerergebnissen für 2010 sollte man deshalb etwas mehr Geduld haben, wie mit vielen anderen Daten - auch Sparquote und Konsum. Die momentan gerechneten Werten der einzelnen Sparten stimmen auch nicht andeutungsweise mit der Entwicklung der Kasse überein.
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Mouton:

Malko

 
15.12.10 14:31
Ich versteh derzeit nicht so ganz deine Sicht der Dinge. Bist du nur mittelfristig bullish und längerfristig bearish oder wie sieht derzeit deine Meinung aus?
Einen Arschtritt für meinen Schwarz-Gelben Lieblings-Autisten bei Ariva, gratis!
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Anti Lemming:

EU: Anleihehalter sollen mithaften - "Haircut"...

2
15.12.10 14:38
www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...uf/50205739.html

Damit wird Merkels Vorstoß nun "amtlich".
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Anti Lemming:

Haircuts bei nachrang. irischen Bankanleihen

7
15.12.10 14:47

Der Haircut bei der Bank of Ireland könnte 47 % betragen, bei Anglo Irish sind sogar 80 % im Gespräch. Bei Allied Irish wird noch verhandelt.

FTD:

Nachrangige Gläubiger einiger irischer Banken stehen nun vor der Entscheidung, ob sie harsche Angebote der Geldhäuser für Umschuldungen annehmen oder es darauf ankommen lassen, unter die neuen Regeln zu fallen. Inhaber nachrangiger Verbindlichkeiten der Bank of Ireland müssen bereits in dieser Woche wählen. Das Institut bietet ihnen beim Umtausch von 1,5 Mrd. Euro an Schulden im Durchschnitt 53 Prozent des Nominalwerts seiner Nachranganleihen - was einigen Investoren herbe Verluste bescheren würde.

Die verstaatlichte Anglo Irish Bank hat ihren nachrangigen Gläubigern sogar nur 20 Prozent des Nennwerts angeboten. Die Allied Irish Banks  dürfte das nächste große irische Institut sein, das eine Umschuldung angeht. Bei solchen Aktionen kaufen Geldhäuser ihre Verbindlichkeiten zu einem Preis zurück, der unter dem Nennwert liegt. Den so entstehenden Gewinn können sie dann nutzen, um ihr Kapital aufzustocken.

Quelle: # 955 (Link)

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permanent:

US Mortgage Applications Fell in Week; Rates Soar

5
15.12.10 15:02
US Mortgage Applications Fell in Week; Rates Soar
MORTGAGES, HOUSING, REAL ESTATE, CREDIT, LOANS, LENDING, ECONOMY, RECESSION, GOVERNMENT, FORECLOSURES, CONSUMERS
Reuters
| 15 Dec 2010 | 07:16 AM ET

Applications for U.S. home mortgages declined last week as home loan interest rates rose for a fifth consecutive week, to seven month highs, an industry group said on Wednesday.

The Mortgage Bankers Association said its seasonally adjusted composite index of mortgage application activity declined 2.3 percent to 589.7 in the week ended Dec.10.

Application activity slumped as fixed 30-year mortgage contract rates rose to 4.84 percent in the week, the highest level since early May, from 4.66 percent in the prior week, according to the MBA data.

Rising U.S. Treasury yields, on expectations that consumer spending and tax policy would boost growth, have helped push mortgage rates higher.

The jump in rates is effectively reducing credit for the U.S. housing market that has remained in a fragile state despite two years of government efforts to curb foreclosures and stabilize home prices.

 

Most analysts expect home prices to resume their fall in 2011, creating a drag on the economy.

The MBA's seasonally adjusted index of refinancing applications fell 0.7 percent to 2,910.9 last week, the lowest since June 4.

The gauge of loan requests for home purchases declined 5 percent to 200.3.

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Consumer Prices Edge Higher, Manufacturing Gauge U

4
15.12.10 15:08
Consumer Prices Edge Higher, Manufacturing Gauge Up
ECONOMY, PPI, INFLATION, PRODUCER PRICE INDEX, MANUFACTURING, EMPIRE STATE MANUFACTURING INDEX
Reuters
| 15 Dec 2010 | 08:37 AM ET

U.S. consumer prices rose slightly less than expected in November, while prices excluding food and energy edged up for the first time since July, according to a report on Wednesday that implied virtually no inflation pressures amid an anemic recovery.

 

The Labor Department said its Consumer Price Index nudged up 0.1 percent as energy prices rose by the smallest in five months, slowing from a 0.2 percent increase in October. Core
CPI ticked up 0.1 percent as expected, after being flat for three straight months.

Elsewhere, a gauge of manufacturing in New York State rebounded in December after falling sharply in the prior month, led by growth in new orders and shipments, the New York Federal Reserve said in a report on Wednesday.The New York Fed's "Empire State" general business conditions index climbed 22 points to 10.57 in December from -11.14 in November.

Economists polled by Reuters had expected a reading of 5.0 for December.

The new orders index rose to 2.60 in December from -24.38 last month, while shipments rebounded to 7.11 from -6.13.

But employment gauges showed deterioration. The index for the number of employees fell to -3.41 in December, the lowest in a year, from 9.09 in November. The average employee workweek index slipped to -14.77 from -12.99.

The index of business conditions six months ahead dropped to 48.86 in December from 54.55 in November.

The survey of manufacturing plants in the state is one of the earliest monthly guideposts to U.S. factory conditions.

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permanent:

Don't Expect a Freaky Friday

4
15.12.10 15:20
Quadruple Witching Is Near, but Don't Expect a Freaky Friday
WITCHING, NATE PETERSON, CHARLES SCHWAB, JJ KINAHAN, TD AMERITRADE, HEDGE
Posted By: Abby Schultz | Special to CNBC.com
CNBC.com
| 14 Dec 2010 | 04:14 PM ET

Friday is Quadruple Witching Day. But don’t worry, it's unlikely to be spooky.

 

Quadruple witching is when contracts for stock index futures, stock index options, stock equity options and single stock futures expire. This happens once every quarter, on the third Friday of March, June, September and December.

Before single stock futures were added to the mix in 2002, the day was known as “triple witching,” owing its name to the three witches of Shakespeare's “Macbeth.”

The day also owes its name to all the wild volume and volatility that historically takes place in derivatives markets as well as the broader market as investors on both sides of each trade buy and sell securities. For that reason, it's also known as "Freaky Friday."

Over the last couple years, however, trades have been unwound earlier in the week, leading to fewer wild swings on quadruple witching day itself, said Nate Peterson, senior derivatives analyst at Charles Schwab.

Typically all this activity, however, does lead to an uptick in the overall market, Peterson said.

“More often than not, the market will have a positive week on those quadruple witching weeks,” he said.

 

Derivative contracts such as options and futures are used mostly by institutional investors to hedge positions or to speculate. Generally, options give the holder the right to buy or sell an asset underlying a contract when the option expires. But holders of futures contracts are obligated to buy or sell the underlying asset on the expiration date.

Many institutional investors use options and futures to bet on the relative strength of individual stocks versus the relative strength of the index overall, and in the process, they may use several types of derivative contracts, says J.J. Kinahan. “You are constantly hedging one with the other,” he said.

For example, investors will typically buy stock index options—representing the top 20-weighted stocks in the S&P 500—and hedge the position by selling futures against the S&P 500, he said.

As quadruple witching approaches, and these contracts get set to close, investors begin to sell off their positions. The trading gets spread out during the days before as investors sell positions in "bits and pieces" in an attempt to take advantage of moves in the markets, Kinahan said.

“Because stocks move in relation to index futures, and in relation to each other, you are getting out of the part of the position that is most profitable at the moment,” Kinahan said.

 

For the last two years, volume in futures and options contracts was 30 percent to 50 percent higher on the Thursday before quadruple witching Friday, said Peterson.

Any increased volume, or volatility (which occurs as investors hedge on either side of the trades), are, however, unlikely to lead to big market moves, Peterson added.

In a typical quadruple witching Friday in September, for instance, the S&P 500 traded in a nine-point range, but the net change was less than a point, Peterson said.

"The net effect doesn’t move the market one way or another," he said.

Antworten
permanent:

USIndustrieproduktion durch Wintereinbruch positiv

8
15.12.10 15:24
Industrial Output Posts Strongest Gain In 5 Months
ECONOMY, INDUSTRIAL PRODUCTION, SLACK, OUTPUT
Reuters
| 15 Dec 2010 | 09:20 AM ET

US industrial output rose 0.4 percent in November, its biggest gain since July and the latest sign of a firmer end to the year for the world's largest economy, a report showed on Wednesday.

 

The increase was above a median forecast of 0.3 percent in a Reuters poll, and followed a downward revision of October's reading from flat to a drop of 0.2 percent.

Output rose 5.4 percent compared to one year earlier, according to the Federal Reserve data. A spike in utilities partly offset a sharp 6.0 percent decline in the production of motor vehicles and parts.

Capacity use, a measure of how fully firms are using their resources, rose to 75.2 in November from a revised 74.9 in October, but remained substantially below its long term average. #0000ff">Die Energieerzeugung hat aufgrund des frühen Winters die Produktionszahlen gerettet. Würde man die Utilities herausrechnen hätten wir einen negativen Wert.

Officials at the U.S. central bank tend to look at utilization measures as a signal of how much "slack" remains in the economy—how much room growth has to run before it becomes inflationary.

Antworten
Anti Lemming:

Arms-Index: überkauft wie seit 50 J. nicht mehr!

5
15.12.10 16:01
Dick Arms, Erfinder des Arms-Index (TRIN), stellt im Street.com-Artikel unten fest, dass der Arms-Index so überkauft ist wie schon seit 50 Jahren nicht mehr. Wenn das nach hinten los geht, droht ein Erdrutsch.



Record Overbought Levels

By Dick Arms
RealMoney.com Contributor
12/15/2010 9:15 AM EST
Click here for more stories by Dick Arms  
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A new record! It has been nearly 50 years since I invented the Arms Index (also known as the TRIN) and wrote about it in an article for Barron's. Since then, the Index has had many big swings, most being very good signals. Now, in terms of both the five-day and the 10-day moving averages, the Arms Index is at its most overbought levels ever. In the two Arms Index charts below (the first of which displays recent data, the other taking us all the way back to 1983), I have inserted horizontal lines to indicate the current level.

Note that even lesser extremes have usually come in at (or close to) important highs. Yet, as of this writing, the advance continues unabated. To be sure, that strength is a reflection of the overwhelmingly bullish consensus, but that consensus is also producing these unique moving averages. I have to go with history, and am becoming ever more concerned by the fact that such a consensus, in the past, has led to a decline. At this point, investors should be taking profits on longs, not initiating new longs, in my opinion. However, until there is strong evidence of a downturn, it may be a little premature to go short.

Arms-Index (kurzfristig):
(Verkleinert auf 56%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 366103
Antworten
Anti Lemming:

Arms-Index, langfristig

 
15.12.10 16:02
(Verkleinert auf 56%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 366104
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Malko07:

Mouton (#72954), wieso sollte ich

8
15.12.10 16:29
bullisch oder bärisch sein? Es geht doch nicht um Religion sondern um Geld verdienen. Dazu gilt es erstmals die Welt realistisch (reicht alleine nicht) zu erfassen und sie sich nicht zurecht zu malen. Meine Beurteilung, auch bezüglich des Timings, war bei Anleihen quer durch die Krise bis jetzt recht gut. Bei Aktien waren und sind auf absehbare Zeit nur Spielchen unterwegs. Auch dabei lag ich seit über einem Jahr relativ gut. Und das alles ohne Bulle oder Bär zu sein.

Meine Sicht der wirtschaftlichen Entwicklung bis zum Spätwinter habe ich hier schon mehrfach deutlich kund getan. Was du unter mittelfristig verstehst weiß ich nicht. Bei manchen ist mittelfristig ein Woche bei anderen 6 Monate.

Momentan sagt mir mein Bauch, dass bis zum Spätwinter nichts heftig krachen wird. Weiter sehe ich momentan nicht. Dazu sind für mich doch etliche Unbekannte zu viel unterwegs.  Also für Aktien konkreter. Sie können noch steigen, allerdings nicht in andere Welten und werden sehr wahrscheinlich eine etwas deutlichere Korrektur (sowie 2010 schon geschehen) hinlegen. Momentan wüsste ich nicht, was ich bei Aktien unternehmen sollte. Werde in 2011 erst mal einen ausführlicheren Winterurlaub machen und dann sehe ich hoffentlich klarer.
Antworten
Anti Lemming:

Als der DOW das letzte Mal so überkauft war

6
15.12.10 16:29
wie heute (gemäß Arms-Index), korrigierte er innerhalb von 3 Monaten um 22 %. Das ist ein Ausverkauf vergleichbar dem im Okt. 1998 (LTCM/Russland-Krise).

Der Zeitpunkt des letzten Rekordhochs im Arms-Index (blauer "moving average" in # 962) war Mitte 1990.

Hier mal "mit der Lupe betrachtet" der historische DOW-Chart für das gesamte Jahr 1990:

.
(Verkleinert auf 96%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 366108
Antworten
Malko07:

#72964: Ob diese Korrellation

4
15.12.10 16:36
stimmen kann? Damals haben wir geschwitzt und heute ist Deutschland eine schöne Winterlandschaft. An eine erneute Russlandkrise glaube ich auch nicht und eine potentielle Krise beim FC Bayern fehlt der notwendige Pepp.

;0)
Antworten
Maxgreeen:

#72961

3
15.12.10 16:41
Arms-Index: überkauft wie seit 50 J. nicht mehr!

Aber, es gab ja auch noch nie so ein grosses Ankaufsprogramm. Wenn 2.000.000.000.000 in den Markt gepumpt werden dann ist die Überkauftheit kein Wunder. Die Frage ist nur wohin mit dem Geld wenn alle verkaufen wollen. Vielleicht geht es eines Tages 15% runter und am nächsten Tag gleich wieder 12% hoch. Hoffentlich habe ich an diesem Tag keinen Urlaub. :))
"Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius null, sie nennen das ihren Standpunkt"
Antworten
Anti Lemming:

Gepumptes Geld ist ja nur gepumpt, Max

3
15.12.10 17:09
Es wäre was anderes, wenn reales (das heißt nicht von irgendwem gepumptes) Geld in den Markt fließen würde. Das wäre dann nämlich langfristiges Investoren-Kapital im Gegensatz zu den gehebelten "Hardcore-Zock-Einlagen" der Hedgefonds- und HFT-Minuten-Trader.

Wenn Bernanke den Banken was pumpt, pumpen die den Pump-Jones bis in den überpumpten Bereich, wo dann der Pumpelschwängel glüht und das Ganze als nächster Flash-Crash in den Brunnen zurückstürzt.

Das gesamte Geschehen kreist um Was-Pumpen, Index-Pumpen und "rasende Pumpen" im allfälligen Rückwärtsgang.
Antworten
Anti Lemming:

Malko - # 965

 
15.12.10 17:12
Gier ist zeitlos, Malko. Der TRIN misst diese Gier. Zeitlos ist ebenfalls, dass Gier bestraft wird.
Antworten
Anti Lemming:

Shark: Sentiment dreht ins Bärische

2
15.12.10 17:29
Sentiment Starting to Shift

By Rev Shark
Street.com Contributor
12/15/2010 11:16 AM EST

The bulls finally pulled it together and managed a pretty good bounce. Many of the big-cap leaders that were hit yesterday are looking better this morning, but my trust level is a not very high. Volatility similar to what we have had lately is often a sign that sentiment is starting to shift. The bulls are still holding up very well, but the bears are making some inroads. It is going to be increasingly difficult for the bulls to keep on pushing this extended market higher, and the momentum that has been driving us is showing signs of slowing.

I'm not loading up on the shorts, but I have one foot out the exit and very tight stops on longs. I suspect the bounce today is the market beast's attempt to trap some additional bulls who are starting to believe that this market is never going to go down again.

As always, I want to respect the market trend, and it still is to the upside, but that doesn't preclude increased caution, especially after a day like yesterday. Don't toss out those long trades that are working, but make sure you are zealous about protecting gains where you have them. This market is showing some signs that problems lie ahead, and we want to be ready to act if the price action starts to confirm it.
Antworten
Anti Lemming:

Helmut Schmidt: DM würde Arbeitsplätze kosten

 
15.12.10 17:34
www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...vernichten;2713328
Antworten
Dreiklang:

Helmut Schmidt ist ein Schwätzer

4
15.12.10 17:41

der zur Lösung der Überschuldungskrise (vulgo: Eurokriese)  nicht das Geringste beitragen kann.

"Selbstverständlich werden die notwendigen Reparaturen abermals Geld kosten. Selbstverständlich werden sie insbesondere uns Deutsche abermals viel Geld kosten", kündigt Schmidt an. Die Deutschen hätten in der Vergangenheit "erheblich zum Unfrieden in Europa und in der Welt beigetragen" und müssten nun "auf eine ganz andere Weise dazu beitragen, dass die Schrecken der Vergangenheit sich nicht wiederholen können. Dafür sind weitere Opfer an Souveränität und an Geld geboten", schreibt Schmidt.

Ich kann diesen masochistischen Quatsch nicht mehr hören!

Antworten
Reinyboy:

Schmidt ist selbst Masochist,

 
15.12.10 17:44
und Selbstverstümmler, was erwartest du denn von so einem Menschen, .........hehehehehe......
Je genauer du planst, umso härter trifft dich der Zufall
Antworten
wawidu:

AL # 72968

2
15.12.10 17:45
Richtig! TRIN reflektiert das Ausmaß der Gier, $NYAD (steigende minus fallende Aktienwerte) in der puren MA-Version mit MA20 als "Benchmark" jedoch die Realität des Aktienmarktes. Realität und Gier klaffen aktuell weit auseinander.
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 366128
Antworten
wawidu:

zu meinem # 72973

 
15.12.10 17:56
In diesen Kontext passt auch der folgende Chart:
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 366139
Antworten
pfeifenlümmel:

Weimar lässt grüßen

 
15.12.10 18:14
"Selbstverständlich werden die notwendigen Reparaturen abermals Geld kosten. Selbstverständlich werden sie insbesondere uns Deutsche abermals viel Geld kosten", kündigt Schmidt an. Die Deutschen hätten in der Vergangenheit "erheblich zum Unfrieden in Europa und in der Welt beigetragen" und müssten nun "auf eine ganz andere Weise dazu beitragen, dass die Schrecken der Vergangenheit sich nicht wiederholen können. Dafür sind weitere Opfer an Souveränität und an Geld geboten", schreibt Schmidt.
www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...vernichten;2713328
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