| Strategie | Hebel | |||
| Steigender DAX-Kurs | 5,00 | 9,99 | 19,99 | |
| Fallender DAX-Kurs | 5,45 | 10,00 | 20,00 | |
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"So ist es auch nicht verwunderlich wenn sich die Märkte die Eurozone als erstes vorknöpfen ... Wenn ...der Euro implodiert, lenkt [das] von einem selber ab. Eine implodierende Eurozone wäre mindestens so schlimm wie ein explodierender US-$. Es würde weltweit keine Rettungsmaßnahmen mehr geben und das weltweite Finanzsystem wäre erst mal, mit allen denkbaren Folgen, hinüber. Wenn es der Eurozone gelingen sollte ihre Gesamtverschuldung zu verringern .... wird das die Märkte unweigerlich beeinflussen...Genau aus diesen Gründen sehe ich eine Schwächung des US-..."
Die Ami-"Problemlösung" sieht bezeichnenderweise vor, dass sich auch die Eurostaaten nach US-Vorbild über die Zentralbank "entschulden". Unten der Artikel einer Anwältin aus Los Angeles, in der genau dies vorgeschlagen wird.
Die Autorin behauptet, QE sei neutral, weil keine neuen Dollars in den Umlauf geraten, die "Geldmenge wird nicht erhöht" (eine Lüge, siehe unten). Deshalb könnten die Notenbanken ihre "Festplatten-Verschuldung" auch noch sehr viel weiter treiben. Als "Vorbild" nennt sie Japan, wo die Zentralbank auf ihrem Schattenkonto bereits Schulden in Höhe des jährlichen BIPs angehäuft hat. Dementsprechend, meint die Autorin, könne die Fed ihr Soma-Account noch bis -14,7 Billionen Dollar aufblasen. Und als Beweis dafür, dass dies "keine Inflation" erzeuge, führt sie Japan an, wo eben trotz der Blähereien noch immer Deflation herrscht.
Daher sollte auch Euroland, so die Autorin, mit einer Ausweitung der EZB-Bilanz nach amerikanisch-japanischem Vorbild die Krise "bewältigen". Kein Wunder, dass sie den laufenden Sparanstrengungen hier zu Lande kritisch gegenüber steht.
Der Artikel unten ist ein Meisterstück der Amis, sich in die eigene Tasche zu lügen. QE ist schon deshalb nicht neutral - wie die Autorin behauptet - , weil das Geld, das die Fed für die Anleihenaufkäufe ausgibt bzw "druckt", indirekt bei der US-Regierung landet. Letztere bietet ja nicht ohne Grund massenhaft Staatsanleihen ("zufällig" in gleicher Summe wie QE2) auf Auktionen an. Sie tut es, weil sie damit die zig Päppel- und Steuersenkungsprogramme finanzieren will. Ohne die massiven indirekten Fed-Aufkäufe - die dabei virtuelles Festplatten-Geld in real umlaufendes Geld verwandelt - könnte die US-Regierung die vielen Anleihen gar nicht losschlagen, und schon gar nicht zu den jetzigen Mickerzinsen.
Die Autorin träumt davon, dass irgendwann die gesamten US-Schulden von derzeit über 13 Billionen Dollar auf das Schattenkonto der Fed verschoben werden, weil dann "keine Zinsen mehr darauf gezahlt werden müssten". Dort könnten die Schulden dann auf ewig bleiben. Das Überschuldungsproblem wäre gelöst (ich hatte mal scherzhaft erwähnt, dass die Fed einfach nur die Festplatte neu formatiert, wenn sich wegen Überschuldung die Lese-Fehler häufen).
Mithin: Die typische Münchhausen-Nummer, sich am Schopf aus dem Schuldensumpf zu ziehen
Nach dem gleichen Prinzip, meint die Autorin, solle nun auch die EZB vorgehen (was schon aus rechtlichen Gründen nicht ginge). Würde die EZB die gesamten PIIGS-Schulden in ihre Bilanz nehmen, wäre der Euro gerettet und das PIIGS-Problem pro forma vom Tisch.
Die Autorin, die stellvertretend für Amerikas "Intelligenz" und die "Fed-Denke" steht, tut so, als wären Bestandsschulden nur ein organisatorisches Problem. Man müsse sie nur irgendwo hin packen, wo sie "nicht mehr stören". Ha ha.
Klar sind den Amis unter dieser Prämisse die Schulden-Reduzierungs-Bestrebungen (drastische Sparhaushalte in den PIIGS) ein Dorn im Auge. Und wohl deshalb reiten sie zurzeit die spekulative Attacke gegen den Euro, die nicht nur Goldman und Co. fette Eigenhandelsgewinne beschert (Motto: Panik sähen und absahnen), sondern obendrein von der ebenfalls prekären Ami-Schuldenlage ablenkt.
Wenn es nach den Amis geht, ist jede Lösung recht - sofern diese nicht in irgendeiner Form der Schuldenrückzahlung bzw. des Deleveraging besteht. Pure Schneeballerei.
Allerdings trifft die schöne neue Gelddruck-Welt der Amis hier zu Lande auf konservative Betonköpfe wie unseren Schäuble, der noch in der wertorientierten deutschen Tradition steht und für die währungs-zersetzenden Schulden-Eskapaden der Amis - zum Glück - (noch) nicht zu haben ist. Der Druck der US-Spekulanten auf die PIIGS dient offenbar dazu, auch diese Bastion noch zum Einsturz zu bringen, um obige Ziele durchzudrücken. Trichet haben die Amis schon halbwegs weichgekocht. Zur Not würde Trichet wohl von der "nuklearen Option" der (kompletten) PIIGS-Staatsanleihenaufkäufe durch die EZB Gebrauch machen. Wenn die Goldmänner noch ein bisschen weiter bohren mit CDS-Käufen und anderen Piesackereien, könnten sie Trichets "Umfallen" herbeizocken.
Dann würde die Träume der Anwältin auch hier zu Lande Wirklichkeit. Alles Schulden "verschwinden" auf den Schattenkonten der Zentralbanken. Die Staaten könnten dann sogar wieder bei Null anfangen und neue Staatsanleihen rausgeben. Ein Wahnsinns-Aufschwung wäre die Folge. Mit Betonung auf Wahnsinn.
Denn in einer solchen Ponzi-Blähwirtschaft sinkt mittelfristig der Papiergeldwert gegen Null. Wird sich die EZB wirklich auf solche Zersetzungs-Strategien einlassen? Sie müsste dazu mit ihren Statuten brechen, die ja genau dies verhindern sollen.
Wie stark ist Trichet wirklich, wenn Goldman scharf auf die PIIGS schießt?
info.kopp-verlag.de/hintergruende/...42FEB8E8E3F2A33E27816CCEB
auch wieder runter gehen. Immer nur eine Richtung ist zu einfach. Das wird aber sehr wahrscheinlich nur ein Abtauchen in einer Größenordnung sein wie wir es dieses Jahr schon erlebt hatten. Wenn dann die Shorter voll investiert sind, kann es wieder aufwärts. Es ist den Zockerbanken mit der überraschenden Erholung gelungen die stockende Distribution ganz schön in Gang zu bringen. Um deutsche Aktien streitet sich inzwischen die Welt und die Anleihen nehmen eine höhere Inflation vorweg:
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Economist Nouriel Roubini on Wednesday voiced concern over a compromise on extending tax cuts struck by US President Barack Obama and Republican leaders, saying the agreement could expose the US to bond vigilantes who will drive up bond yields.
Bond vigilantes – the term was coined by economist Ed Yardeni in the 1980s to describe major investors who demand higher yields to compensate for the perceived risks resulting from large deficits - could derail the country’s precarious recovery, some economists say.
Roubini, who has been dubbed Dr Doom since he accurately forecast the latest financial crisis, said on Twitter: “Obama-GOP tax deal costs $900 billion over two years. US kicking the can further down the road. Are bond vigilantes starting to wake up?”
Republican leaders and the White House agreed earlier this week to extend tax cuts on all income groups for two years and extend unemployment benefits in a deal which they hope will spur economic growth and cut unemployment.
Roubini is not alone in thinking the deal could worsen the US deficit and put the country at risk.
Chinese central bank adviser Li Daokui said on Wednesday the fiscal health of the United States was worse than Europe's, and that the dollar had so far been shielded from trouble because markets are still focused on debt-laden European countries.
US bond prices and the dollar would fall when the European situation stabilizes, Daokui said.
Seit der Ankündigung von QE2 schießen die Renditen für 10-jährige US-Staatsanleihen in die Höhe (Chart unten)
David Rosenberg
Breakfast with Dave
It’s completely mixed in overseas financial markets. Equities are down in half of the European continent, and ditto for Asia where Japan and Singapore were pretty well the only major markets in the green column today (China was down about 1%; the Hang Seng was down 1.4%).
Bond yields continue on their rising trend with the yield on the U.S. 10-year T-note now at 3.2%. They were up nearly 20 basis points (bps) since that rotten payroll report last Friday and now up about 60bps since the FOMC meeting that ushered in QE2 – nice call by the Fed to try and bring long-term rates lower. (Did you know that the low in yields was turned in a full month before that meeting?) Good thing the central bank doesn’t have to mark-to-market its portfolio. Take note that the 10-year note has broken above the 200-day moving average (m.a.) of 3.07% and must find support at 3.25% or things may turn ugly over the near-term (and will only break once the equity market figures it out).
The 5-year note also broken above the 200-day m.a. of 1.80% and is finding support — it needs to as well — at the 1.85% level. Watch mortgage rates soar and housing activity and prices dive even more in the aftermath of this bond market action. While we are still long-term bond bulls, we have to respect the technical picture, the supply binge this week, and the generally illiquid conditions heading into year-end. Remember what happened in 2009 — from December 8 to December 31, the yield on the 10-year note went from 3.4% all the way to 3.85% — you did not want to partake in that sell-off, believe me. And in January, when liquidity returned to the market, half that sell-off was reversed.
Strange things can happen at this time of the year as the books get closed — no sense being a hero, and no sense being greedy. Almost no forecaster was predicting lower market rates at the start of 2010 and here we still have yields at the 5-year part of the curve down 90bps; down 65bps for the 10-year note; and down 25bps at the long end. While a nice buying opportunity is being set up, a nicer one may still await in the next few weeks as the oversold condition in the bond market becomes really oversold.
We see some Wall Street analysts highlighting the steepening of the yield curve as some sort of bullish sign for equities and the economic outlook. We beg to differ. Much of the back up in bond yields seems to be more fund-flow related than due to any meaningful change in the macro economic background. It looks like foreign central banks are withdrawing their support from the Treasury markets....
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender DAX-Kurs | 5,00 | 9,99 | 19,99 | |
| Fallender DAX-Kurs | 5,45 | 10,00 | 20,00 | |
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 56 | PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE | 0815ax | Lesanto | 06.01.26 14:14 | ||
| 469 | 156.447 | Der USA Bären-Thread | Anti Lemming | ARIVA.DE | 04.01.26 10:00 | |
| 29 | 3.795 | Banken & Finanzen in unserer Weltzone | lars_3 | youmake222 | 02.01.26 11:22 | |
| Daytrading 15.05.2024 | ARIVA.DE | 15.05.24 00:02 | ||||
| Daytrading 14.05.2024 | ARIVA.DE | 14.05.24 00:02 |