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Meldung des Tages: Hochgradiger Fund in Kanada: Steht dieser Rohstoff-Explorer vor der Neubewertung?
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Der USA Bären-Thread


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Kicky:

Der Schuldenminister

11
30.11.10 12:20
Wolfgang Schäuble verkauft das Rettungspaket für Irland in Höhe von 85 Milliarden Euro als „Erfolg“. Dabei hat er sich in den Verhandlungen schon wieder nicht durchsetzen können – oder wollen. Selten hat ein Finanzminister die Interessen deutscher Steuerzahler leichtfertiger geopfert. Ein Kommentar von Holger Steltzner.
www.faz.net/s/...77995CCFFE886C368F~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Für die Bundesregierung kommt die Veröffentlichung geheimer Dossiers des amerikanischen Außenministeriums nicht ungelegen. Weil es viel unterhaltsamer ist, sich mit teils peinlichen Einschätzungen deutscher Politiker durch amerikanische Diplomaten zu beschäftigen, braucht die Regierung dem Steuerzahler nicht erklären, warum er nun auch noch für Schulden des irischen Staats und der irischen Banken bürgen muss.

Ohne störende Nachfragen kann Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble das Rettungspaket für Irland in Höhe von 85 Milliarden Euro als „Erfolg“ verkaufen, obwohl er sich schon wieder in den Verhandlungen mit den EU-Finanzministern nicht durchsetzen konnte – oder wollte. Jedenfalls ist von der ursprünglich zwingenden Beteiligung der Gläubiger an den Kosten einer Staatsschuldenkrise nicht viel geblieben. Nur im „Extremfall“ sollen sich Banken künftig an der Rettung von Staaten beteiligen, private Gläubiger sollen lediglich „ermutigt“ werden, doch bitte die Staatsanleihen noch ein wenig länger zu halten. Aus dem von Kanzlerin Angela Merkel angekündigten dauerhaften Krisenmechanismus könnte nichts weiter werden als die Fortschreibung des eigentlich 2013 auslaufenden Rettungsfonds in der Europäischen Währungsunion. Wenn man dann noch den Bürgschaftsrahmen ausdehnt, steht das Tor zur Transferunion endgültig weit offen.

Selten zuvor hat ein Bundesfinanzminister die Interessen deutscher Steuerzahler leichtfertiger einem unbestimmten, angeblich überwölbenden europäischen Gemeinwohl geopfert. Deutschland habe von der Einführung des Euro stärker als andere Länder profitiert, deshalb müssten die Deutschen bereit sein, für andere zu haften, behaupten Schäuble und die Banken. Das kann man auch anders sehen. Das größte Geschenk der Währungsunion waren extrem niedrige Zinsen für ehemalige Weichwährungsländer, die dort zu einem Boom geführt und zu einer Ausweitung der Verschuldung und der Spekulation mit Häusern verführt haben.
.......

Das wiederholte Beschwören der angeblichen Euro-Krise mit drohender Ansteckungsgefahr für Spanien oder Portugal fällt auf diejenigen zurück, die irreführend dramatisieren. Die Stabilität des Euro ist nicht in Gefahr, es geht nicht um den inneren oder äußeren Wert der gemeinsamen Währung. Vielmehr handelt es sich um eine Staatsschuldenkrise von Ländern, die über Gebühr lange Zeit auf Pump gelebt haben. Länder mit gesunden Staatsfinanzen werden nicht über Nacht vom Schuldenvirus befallen. Der Vorwurf, die Märkte spekulierten gegen Irland und gäben dem Land kein Geld mehr, ist ebenfalls falsch. Bis Mitte kommenden Jahres muss Irland kein Geld am Kapitalmarkt aufnehmen. Der Rettungsschirm wurde dem Land von den EU-Partnern geradezu aufgezwungen.

Natürlich hat das planlose Gerede über die Beteiligung privater Gläubiger die Märkte verunsichert und die Zinsen auch für Spanien, Italien oder Portugal in die Höhe getrieben. Es ist unprofessionell, erst zu schwätzen und dann nachzudenken, wie man die untragbar gewordene Kreditlast eines Euro-Landes umschulden könnte. Trotzdem ist es nur recht und billig, wenn Käufer von Staatsanleihen nicht nur die Rendite einstreichen, sondern auch ein Teil des Risikos tragen. Die Instrumente hierfür müssen nicht neu erfunden werden. Im Pariser Club wurden in den vergangenen 54 Jahren 419 Umschuldungen für 88 Länder vorgenommen, ohne dass Banken wie Dominosteine fielen

Am Beginn der finanziellen Gesundung eines Schuldners steht üblicherweise der Verzicht der Gläubiger auf einen Teil ihrer Forderung. Das gilt für Privatleute wie für Unternehmen und Staaten. Warum das ausgerechnet für Länder der Währungsunion nicht gelten darf, weiß nur die Euro-Gruppe. Statt in einer Umschuldung etwa ein Fünftel der Kredite zu streichen und die eine oder andere Bank – wenn nötig – aufzufangen, packen sie auf zu hohe alte Staatsschulden verbürgte neue obendrauf. Die Euro-Finanzminister sollten sich nicht wundern, wenn ein durch radikales Sparen geschwächter Schuldner vor seinem Zusammenbruch die Bürgschaften zieht und sie nicht zurückzahlen kann.
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Anti Lemming:

"Gesunde Firmen" dank "krankem Arbeitsmarkt"

14
30.11.10 12:25
Ergänzung zu # 72098 - AL-Quote in der Eurozone steigt auf 10,1 %:

Die Erholung der Industrie, die ja immer noch mit teils rückläufigen Umsätzen konfrontiert ist, verdankt sich zu einem großen Teil der weiteren Verlagerung von Arbeitsplätzen in Billiglohnländer.

Der Autositzhersteller Grammer z. B. lässt neuerdings in Afrika produzieren. Siemens steigerte den Gewinn trotz rückläufiger Umsätze deutlich, musste dafür aber 17.000 Mitarbeiter auf die Straße setzen.

Solche Effizienzgewinne sind - volkswirtschaftlich betrachtet - teuer erkauft, weil die Entlassenen nun den  finanziell immer maroderen Staaten auf der Tasche liegen.

FAZIT:

Den Firmen geht es bombig: Ihre Effizienzgewinne, auch aus Lohneinsparungen, werden privatisiert.

Den ehemals Angestellten geht es beschissen: Sie bekommen befristet Geld vom Arbeitsamt und später  (mit Glück) Hartz-IV. Viele Ältere haben kaum noch Chancen auf einen neuen Job.

Dem Staat geht es immer schlechter: Die Unternehmenssteuern steigen zwar, aber unterproportional zu den Firmengewinnen, weil die Firmen ihre Gewinne lieber ins Ausland (z. B. nach Irland, Singapur usw.) transferieren und dort sehr viel billiger versteuern. Der Staat muss zudem für immer mehr Arbeitslose aufkommen. Damit werden die Verluste aus den "Restrukturierungs-Maßnahmen" der Firmen sozialisiert bzw. "Vater Staat" umgehängt. Einige Eurozonen-Staaten stehen wegen der Schere "steigende Transferzahlungen vs. kaum gesteigerte Steuereinnahmen" bereits am Rand des Bankrotts. Die frühere Patentlösung, einfach die Verschuldung zu steigern, läuft in der EU-Krise nicht mehr.
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permanent:

Der dt. Einzelhandel brummt!

8
30.11.10 12:28

Dies nur mein subjektives empfinden. Der Winter ist in diesem Jahr früh angekommen. Da ich mehrmals am Tag ausgedehnte Spaziergänge unternehme brauchte ich ein neue warme Jacke. Da dachte ich mir eine anständige Skijacke von Schoeffel wäre das Richtige.
So bin ich in die Stadt um mir eine solche Jacke zu kaufen.
Vor dem Parkhaus stand ich in der Schlange. EINER RAUS EINER REIN. Ein großes Vergnügen wie man sich vorstellen kann.
Im Textilgeschäft waren alle Verkäufer beschäftigt. So habe ich mich selbst auf die Suche gemacht. Das Passende gefunden ging es auf zu einer Kasse, wo ich wieder lange in der Schlange stehen musste.

Unsere Landsleute scheinen in Kauflaune zu sein. Hätte ich meine genaue Größe gekannt, so hätte ich mir das Ding online gekauft. Auf der anderen Seite ist es auch nett aus dem Büro heraus zu kommen und in der Stadt einen Kaffee zu trinken.

Permanent

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Kicky:

Die Anleger haben Angst wegen Spanien

9
30.11.10 12:46
"Die Anleger haben Angst, dass die Lage in Spanien eskalieren könnte", sagte ein Händler.

Vor allem der rasante Anstieg der Renditen der spanischen Staatsanleihen beunruhigte die Anleger. Die Renditen, die in der vorigen Woche noch unter fünf Prozent gelegen hatten, stiegen auf 5,7 Prozent. Da zugleich die Renditen der deutschen Staatspapiere nachgaben, weitete sich der Risikoaufschlag für die spanischen Anleihen weiter aus. Auch Italien musste wieder deutlich höhere Risikoprämien zahlen.Die Anleger flüchteten aber nicht nur aus den Staatsanleihen Spaniens und Italiens - sie ergriffen auch die Flucht aus vielen Bankenwerten. Dabei waren sie wenig wählerisch, so dass sich kaum ein Finanztitel dem Trend entziehen konnte. Die Titel der Deutschen Bank verloren 2,6 Prozent,.....

www.handelsblatt.com/finanzen/...rluste-bei-bankaktien;2702045
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Kicky:

Citi:Griechenland.Irland,Portugal,Spanien insolven

6
30.11.10 12:52
Citi chief economist Willem Buiter has nothing good to say about Europe.

His Sovereign Debt Crisis Update names six countries in or on the brink of insolvency:Griechenland.Irland,Portugal,Spanien und längerfristig auch Italien und Belgien    detailliert hier   www.businessinsider.com/...eland-portugal-greece-spain-2010-11
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Kicky:

Shanghai im freien Fall

8
30.11.10 13:04
According to brokers it was this chart which spooked everyone:
That’s a shot from the money market and shows the seven-day repo rate. It jumped from 2.7 per cent to a seven-month high of 3.3 per cent overnight, amid fears of further tightening to combat China’s inflationary pressures.

Der USA Bären-Thread 362208
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Der USA Bären-Thread 362208
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Anti Lemming:

Zum Thema "alternativlos" - müssen Bondhalter ran?

9
30.11.10 13:20

aus der FAZ:

...Trotzdem ist es nur recht und billig, wenn Käufer von Staatsanleihen nicht nur die Rendite einstreichen, sondern auch ein Teil des Risikos tragen. Die Instrumente hierfür müssen nicht neu erfunden werden. Im Pariser Club wurden in den vergangenen 54 Jahren 419 Umschuldungen für 88 Länder vorgenommen, ohne dass Banken wie Dominosteine fielen.

Darauf hatte ich auch gestern hingewiesen. Es geht um gängiges Zivilrecht, das in der Nach-Lehmann-Ära wegen angeblicher "Alternativlosigkeit" zu Gunsten von "Privatinvestoren" gebeugt wird:
http://www.ariva.de/...ead_t283343?page=2881#jumppos72028   ]

Am Beginn der finanziellen Gesundung eines Schuldners steht üblicherweise der Verzicht der Gläubiger auf einen Teil ihrer Forderung. Das gilt für Privatleute wie für Unternehmen und Staaten. Warum das ausgerechnet für Länder der Währungsunion nicht gelten darf, weiß nur die Euro-Gruppe. Statt in einer Umschuldung etwa ein Fünftel der Kredite zu streichen und die eine oder andere Bank – wenn nötig – aufzufangen, packen sie auf zu hohe alte Staatsschulden verbürgte neue obendrauf. Die Euro-Finanzminister sollten sich nicht wundern, wenn ein durch radikales Sparen geschwächter Schuldner vor seinem Zusammenbruch die Bürgschaften zieht und sie nicht zurückzahlen kann.

unten in:

http://www.faz.net/s/...77995CCFFE886C368F~ATpl~Ecommon~Scontent.html

 


 

A.L. Wenn die Deutsche Bank mit Hebel 50 (entsprechend 2 % EK-Quote) arbeitet, könnte ein Haircut von 20 % bei den PIIGS-Anleihen bereits zu negativem Eigenkapital führen. Der deutsche Staat steht daher vor der Alternative

- entweder die Iren und andere PIIGS auszubailen (geht "geräuschloser", weil man es als Euro-Solidarität verkaufen kann und nicht als neuerliche Bankenrettung)

- oder den Haircut bei en PIIGS-Anleihen zuzulassen und anschließend deutsche Großbanken auszubailen. Wäre eigentlich rechtlich "sinnig" und geboten, verstößt aber gegen die Kungel-Abkommen zwischen Merkel und ihrer Duz-Klientel aus der (Finanz-)Industrie.

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permanent:

Home Prices in September Fall Faster than Expected

6
30.11.10 15:11
Home Prices in September Fall Faster than Expected
HOME PRICES, HOMES, HOUSING, FALL, DECLINES, SALES,
Reuters
| 30 Nov 2010 | 09:10 AM ET

Prices of single-family homes in September fell more than twice as fast as expected from the prior month, while prices compared to a year earlier rose more slowly than forecast, according to a widely watched index of U.S. home prices released on Tuesday.

 

The Standard & Poor's/Case-Shiller composite index of 20 metropolitan areas declined 0.8 percent in September from August on a seasonally adjusted basis.

Economists polled by Reuters had expected a decline of 0.3 percent.

S&P, which publishes the indexes, also said home prices in the 20 cities index rose 0.6 percent from September 2009, slower than the 1.1 percent expected.

Prices in San Francisco and Los Angeles, which had been increasing, both fell in August from July. Washington and Las Vegas were the only metro areas to post gains in monthly prices.

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pfeifenlümmel:

Vor gar nicht langer Zeit

5
30.11.10 16:23
stieg Gold ( in Dollar ) immer dann, wenn der Dollar schwächer wurde. Mit der Finanzkrise in Old Eurpe scheint diese Zeit vorbei zu sein; der Goldpreis ( in Dollar ) steigt nun, wenn der Euro schwächer wird.
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wawidu:

Broken IPO

 
30.11.10 16:29
www.renaissancecapital.com/ipohome/news/...the-range-8592.html

Steht GM Gleiches bevor? Die Anteilscheine kommen nicht aus den Puschen.
Der USA Bären-Thread 362265
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permanent:

US Konsument bei guter Laune

3
30.11.10 16:35
Consumer Confidence Climbs to Highest Since June
ECONOMY, CONSUMERS, CONSUMER CONFIDENCE, CONSUMER CONFIDENCE INDEX,
Reuters
| 30 Nov 2010 | 10:07 AM ET

U.S. consumer confidence rose in November to its highest level in five months, helped by improving labor market conditions and a jump in the expectations index, according to a private-sector report released Tuesday.

 

The Conference Board, an industry group, said its index of consumer attitudes increased to 54.1 in November, the strongest since June, from a revised 49.9 in October.

The median of forecasts from analysts polled by Reuters was for a reading of 52.6.

The October reading was revised down from an original 50.2.

Some economists had expected gains in the U.S. stock market in September and October to give a boost to consumer confidence.

The expectations index rose to 74.2 in November, the best level since May, from 67.5 in October.

The present situation index advanced to 24.0 from 23.5. Consumers' labor market assessment slightly improved. The "jobs plentiful" index increased to 4.0 from 3.5. The "jobs hard to get" index was at 46.5 percent in November, compared with 46.3 percent in October.

Americans are more upbeat about future jobs prospects.

Those expecting fewer jobs in the months ahead fell to 18.8 percent from 22.3 percent, while those expecting more jobs rose to 15.5 percent from 14.5 percent.

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wawidu:

pfeifenlümmel # 72109

3
30.11.10 16:43
Diese Entwicklung tut sowohl meinem Depot an physischem Gold in Old Europe als auch meinem Gold ETF-Bestand (GLD) in den USA gut.

Hier der Chart von Gold in EUR:
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 362267
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wawidu:

imagine # 72097

3
30.11.10 17:06
Ähnliches gilt u.a. für Belgien. Das Preisniveau dort ist in Relation zu den Nachbarländern Deutschland und Niederlande extrem hoch, während der Durchschnittsbürger nicht wesentlich mehr als in diesen Ländern verdient. Nur relativ wenige Belgier arbeiten bei den europäischen Behörden in Brüssel! ;-) Im Dreiländereck Deutschland-Niederlande-Belgien (Region Aachen-Maastricht) gibt es daher sehr viele "Einkaufstouristen" aus Belgien, die für die relativ strukturschwache Region eine willkommene Einnahmequelle bedeuten.
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Kicky:

Denkzettel für Zapanero

6
30.11.10 17:48
in Katalonien  ähnliche Meldungen werden wir in der nÄchsten zeit noch öfter lesen
www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/1331228/
Die Regionalwahl in Katalonien bot die erste Gelegenheit, den spanischen Ministerpräsidenten José Rodriguez Zapatero für sein Management der Wirtschaftskrise abzustrafen. Das Ergebnis: Zapateros Sozialisten verloren die Hälfte ihrer Sitze.....

Die katalanischen Sozialisten, die mit José Montilla bisher den Ministerpräsidenten stellten, verloren dagegen ein Viertel ihrer Sitze. Sie haben nun nicht einmal mehr halb so viele Sitze wie der Wahlsieger. Eine schallende Ohrfeige auch für den Regierungschef in Madrid,
Spaniens Ministerpräsident José Luis Zapatero ....
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wawidu:

Case-Shiller Home Price Index

7
30.11.10 17:49
Der folgende Chart enthält sowohl die Indexkurve als auch die Kurve der Veränderungen zum jeweiligen Vorjahreszeitraum. Man kann an diesem Beispiel sehr schön die Problematik von Basiseffekten bei statistischen Wachstumsangaben erkennen.

Quelle: www.ritholtz.com/blog/2010/11/case-shiller-sof/print/
(Verkleinert auf 62%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 362281
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Kicky:

No more Hypocrisy from Berlin

4
30.11.10 18:07
Ambrose Evans-Pritchard ......The Taoiseach said afterwards that Brussels had squelched any idea of haircuts for senior bondholders: a lack of “political and institutional” support in his polite words: or “they hit the roof”, according to leaks.

One can see why the EU authorities reacted so vehemently. Such a move at this delicate juncture would have set off an even more dramatic chain reaction in the EMU debt markets than the one we are already seeing.

It is harder to justify why the Irish should pay the entire price for upholding the European banking system, and why they should accept ruinous terms.

I might add that if it is really true that a haircut on the senior debt of Anglo Irish, et al, would bring down the entire financial edifice of Europe, then how did any of these European banks pass their stress tests this summer, and how did the EU authorities ever let the matter reach this point? Brussels cannot have it both ways.

Ireland did not run large fiscal deficits or violate the Maastricht Treaty in the boom years. It ran a fiscal surplus, (as did Spain) and reduced its public debt to near zero. German finance minister Wolfgang Schauble keeps missing this basic point, but then we don’t want to disturb a comfortable – and convenient – German prejudice.

Patrick Honohan, the World Bank veteran brought in to clean house at the Irish Central Bank, wrote the definitive paper on the causes of this disaster from his perch at Trinity College Dublin in early 2009.

Entitled “What Went Wrong In Ireland?”, it recounts>b> how the genuine tiger economy lost its way after the launch of the euro, and because of the euro.
“Real interest rates from 1998 to 2007 averaged -1pc compared with plus 7pc in the early 1990s,” he said.

A (positive) interest shock of this magnitude in a vibrant fast-growing economy was bound to stoke a massive credit and property bubble....

“Lengthy success lulled policy makers into a false sense of security. Captured by hubris, they neglected to ensure the basics, allowing a rogue bank’s reckless expansionism,” he wrote.

Let me add that the ECB ran a monetary policy that was too loose even for the eurozone as a whole, holding rates at 2pc until well into the credit boom and allowing the M3 money supply to expand at 11pc (against a 4.5pc target). The ECB breached its own inflation ceiling every month for a decade.  It did this to help Germany through its mini-slump, and in doing so poured petrol on the bonfire of the PIGS. So please, NO MORE HYPOCRISY FROM BERLIN.

The truth is that the EMU venture is one of shared culpability. Yes, the Irish should have regulated their banks properly and restricted mortgages to a loan-to-value ratio of 80pc, 70pc, or 60pc, forcing it down as low as needed – as Hong Kong and Singapore do – to stop idiotic bubbles.

But almost nobody understood the implications of monetary union:  in Dublin, in Berlin, in Brussels, and Frankfurt. They were almost all beguiled, (though I doubt that the ECB’s Axel Weber and Jurgen Stark ever were).

Given this, why should the  Irish people accept the current terms? As Citigroup said in a note today, the EU part of the package will come at around 7pc  — higher than the fee paid by Greece.
By 2014, interest payments on Ireland’s public debt (then 120pc of GDP) will be €10bn, while tax revenues will be  €36bn. This ratio is well above the average default trigger of 22pc, as calculated in a  Moody’s study.

Nominal Irish GNP has contracted by 26pc since the peak. It is nominal, not real, that matters for debt dynamics.

Ireland is in a classic debt-deflation trap , as described by Irving Fisher in his 1933 Economica paper.
Yes, it has a very vibrant export sector, and can perhaps claw its way out of the trap – which Greece and Portugal cannot hope to do in time, in my view. In a way that makes the choice even harder.

The question is, should the Dail vote against the austerity budget on December 7, Pearl Harbour Day.  And should the next government –  with Sinn Fein in the coalition? – tell the EU to go to Hell, do an Iceland, wash its hands of the banks, and carry out a unilateral default on senior debt by refusing to extend the guarantee?
..........blogs.telegraph.co.uk/finance/...8812/irelands-debt-servitude/
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wawidu:

China will einen goldgedeckten Publikumsfond

9
30.11.10 18:13
etablieren, der es Bürgern ermöglicht, sich gegen die Inflation abzusichern. Dieser Fond soll in ausländischen Gold-ETFs anlegen dürfen. Sollte dieser Fond Realität werden, sehe ich für den Goldpreis rosige Zeiten voraus.

"MarketWatch reports China Approves Gold Fund of Funds

China’s securities regulators have given the go ahead for a mutual fund to invest in foreign exchange-traded gold funds, potentially tapping interest among mainland China investors who face negative real interest rates on their bank deposits and want to hedge against inflation.

Lion Fund Management Co. said they received approval from the China Securities Regulatory Commission on Monday to proceed with the fund, the first of its kind for mainland China, according to a statement posted on the Beijing-based fund provider’s website.

The fund has been granted permission to invest outside of China under the Qualified Domestic Institutional Investor (QDII), the fund managers said in the statement.

The fund will invest in gold-backed exchange-traded funds operated outside of China, though the fund provider’s statement didn’t specify which ETFs, or which markets, it was considering."

aus: globaleconomicanalysis.blogspot.com/2010/...ld-fund-india.html
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wawidu:

Ebay: Ende der Rally seit Juli?

5
30.11.10 20:42
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Der USA Bären-Thread 362335
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wawidu:

Googles Entwicklung gefällt mir sehr!

7
30.11.10 20:49
Schließlich bin ich hier, wie gepostet, auf der Shortseite involviert.
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 362337
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DOOMSTER:

na dann wollen wir mal sehen wo die Luft brennt:)

5
30.11.10 21:28

DJ Fed To Release Details On Lending Programs Wednesday - Senator
30-Nov-2010
By Meena Thiruvengadam
   Of DOW JONES NEWSWIRES
WASHINGTON (Dow Jones)--The U.S. Federal Reserve is expected Wednesday to release data on financial institutions and foreign central banks to which it made more than $2 trillion in emergency loans during the financial crisis, according to a U.S. senator who has long been pushing the Fed to be more transparent in its actions.
Sen. Bernie Sanders, (I., Vt.) plans to hold a conference call with the media Wednesday afternoon to discuss the data.
Sanders pushed for inclusion in financial overhaul legislation, approved by the Congress earlier this year, of a provision that forces the Fed to disclose the name of every company and foreign central bank that received aid from the Fed since late 2007. The Fed also must disclose the amount of assistance each entity received and disclose the terms under which funds were disbursed.
When the Senate adopted Sanders' amendment to financial overhaul legislation, he said he hoped it would lift a "veil of secrecy" that surrounds the Fed.
The Fed is required to make the disclosure by Wednesday.

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Stöffen:

Hier brennt gerade die Luft

6
30.11.10 21:46
und wir können uns über die deutsche Atom-Politik, respektive Asse, Gorleben, etc., noch so sehr das Maul zereissen und/oder ergötzen, die eigentlichen Dübel der Energie-Politik werden mittlerweile scheinbar woanders recht fest und sattsam eingeschlagen. Philosophieren und Geld verdienen bleiben da halt oftmals ein verschieden paar Schuhe, Oder wie möchten wir den China-People ihren wachsenden Energie-Hunger auf Trittin's Weise erlären wollen, LOL.

Ein interessantes Piece anbei

dailyreckoning.com/...despite-market-volatility/#ixzz16h3vptWg
Der USA Bären-Thread 362355
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Anti Lemming:

Uh-Oh/USD

2
30.11.10 22:01
(Verkleinert auf 78%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 362364
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wawidu:

doomster # 72120

5
30.11.10 22:26
Die Luft brennt in der Tat, auch auf anderer Ebene:

www.calculatedriskblog.com/2010/11/...aks-to-release-bofa.html

www.ritholtz.com/blog/2010/11/...irt-on-bank-of-america/print/

Laut Dave Rosenberg, des früheren Chefanalysten für Nordamerika bei Merrill Lynch und später bei der Bank of America, der aktuell seine Analysen für eine kanadische Investmentfirma, an der er selbst beteiligt ist, erstellt, haben alle vier von Barry Ritholtz genannten Großbanken erhebliche Mengen an "Leichen im Keller" liegen. Auf Grund der Übernahmen von Merrill Lynch und des größten nicht-staatlichen Hypothekenfinanzierers für Eigenheime, Countrywide Financials, sowie als größte Gewährleisterin von VISA-Cards hält er die BofA für die am stärksten gefährdete US-Großbank, die sich bislang nur durch TARP und massive Bilanzierungstricks noch relativ gut aus der Affäre ziehen konnte.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 362367
Antworten
DOOMSTER:

wawi

9
30.11.10 22:54
Ich hoffe mal ganz stark das Menschen mit normalen Menschenverstand wissen das die Bilanzen der Banken zum Himmel stinken, da braucht man auch kein Wikileaks für:)

Wo Wiki die Infos herhaben könnte, kann man eigentlich auch recht gut erahnen, denn ich könnte mir vorstellen das tausende Ex-Lehman Banker wohl recht gesprächig gewesen sein dürften.

Viel interessanter finde ich eigentlich die in letzter Zeit immer mal auftauchenden Ideen einfach mal an einem bestimmten Tag zur Bank zu gehen und den Bankstern die Liquidität zu "killen" oder mal nen Pfund Silber zu Kaufen um einer gewissen Ami-Bank das Genick zu brechen.
Aber schade das solch Ideen wohl immer an der Trägheit der Menschen scheitert, obwohl genau diese sich ständig über die Bankster aufregen und richtige Summen mit diesen Typen in den Sand gesetzt haben.

Naja egal Hauptsache im Wohnkino steht der 50´ Plasma und Stanley Cup is on:)
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Anti Lemming:

Kommentare zum Marktschluss in USA

4
30.11.10 22:57
Interessant ist insbesondere die Meldung von Rev Shark, dass "jemand" in den letzten Handelsminuten ein Riesen-Verkaufsprogramm "angeworfen" hat, um sich zum Marktschluss (offenbar short) zu positionieren.

Tom Graff schreibt über die Wikileaks zu Bank of America (siehe # 123). Die Bond-Spreads von BofA weiteten sich heute auf die Meldung hin, während die BAC-Aktie 3,18 % verlor.

Marc Chandler berichtet, dass S&P vor einer kommenden Rating-Abstufungs Portugals warnt. Es gibt - wie überall - zu viele Schulden.
(Verkleinert auf 82%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 362381
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    Daytrading 15.05.2024 ARIVA.DE   15.05.24 00:02
    Daytrading 14.05.2024 ARIVA.DE   14.05.24 00:02

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