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Der USA Bären-Thread


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permanent:

Clearnet Ups Irish Bonds Margin Requirement - Agai

3
25.11.10 16:07
Clearnet Ups Irish Bonds Margin Requirement - Again
IRELAND, BONDS, MARGIN, TRADING, CLEARING, SOVEREIGN, DEFAULT, EURO ZONE, LCH.CLEARNET
Reuters
| 25 Nov 2010 | 03:52 AM ET

European clearing house LCH.Clearnet has increased the margin requirement on Irish government bonds by 15 percent to 45 percent of net positions of its margin rate, citing higher 10-year Irish bond yields over triple-A euro zone benchmarks such as German Bunds.

 

"This decision is based solely on publicly available yield spread data and in no way represents a forward looking market view," it said in a circular to members posted on its website.

"LCH.Clearnet will continue to monitor yield spreads closely and keep the parameters under close review."

This is the third time in about two weeks the clearing house has raised the margin requirement to trade Irish sovereign bonds after the 10-year yield gap over German Bunds ballooned to euro lifetime peaks above 650 basis points, excessing LCH.Clearnet's threshold of 450 bps.

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pfeifenlümmel:

Gold fällt zwar,

4
25.11.10 16:16
aber man sollte die shorts durch calls absichern. Stop loss wird nicht reichen. Die Lage in Korea ist explosiv, der Südkoreanische Verteidigungsminister musste zurücktreten, weil er zu lau reagiert hat. Der chinesische Kettenhund Nordkorea ist ausgehungert und äüßerst agressiv. Im Falle der Verschärfung der Lage wird Gold nach oben schnellen.
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Malko07:

Es gibt keine feste Kopplung

6
25.11.10 16:18
zwischen den Zinsen bei Anleihen vom Staat und von Firmen. In Sondersituationen ist es nichts besonderes, dass Firmenanleihen einen niedrigen Zins und Staatsanleihen einen hohen Zins haben. Auch werden Kredite an Private nicht unbedingt teurer wenn die Rendite bei Staatsanleihen steigen. Da gibt es eben zwischen der Eurozone und Argentinien riesige Unterschiede. Bekanntlich können sich die Banken weiterhin sehr "billig" bei der EZB zwecks Finanzierung von Krediten tanken. Und weshalb sollten sie es nicht tun? Wenn die Firma solvent ist, ist das ein gutes Geschäft. Auch diesbezüglich wirkt der Euro also stark stabilisierend. Ja, wenn die Welt nicht gar so kompliziert wäre.
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Pichel:

*

3
25.11.10 16:26
DJ: *EZB/Weber: Notfalls würden Hilfsmittel um 140 Mrd EUR erhöht
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

 November 25, 2010 10:22 ET (15:22 GMT)
Dow Jones & Company, Inc.2010
Bankraub ist ein Unternehmen für Dilettanten.
Wahre Profis gründen ein Bank.
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Dreiklang:

Schweden will Schuldner zur Selbstfinanzierung

 
25.11.10 16:27
Antworten
Dreiklang:

Schweden will Schuldner zur Selbstfinanzierung

9
25.11.10 16:30

anhalten. Hierzu ein Papier von Anders Borg, Finanzminister Schwedens (Handelsblatt berichtet:)

 

Schweden schaltet sich damit in die europäische Debatte über einen permanenten Mechanismus zur Lösung von staatlichen Schuldenkrisen ein. Die EU-Regierungschefs hatten bei ihrem Gipfel Ende Oktober beschlossen, einen solchen Mechanismus zu schaffen und dabei auch private Investoren einzubeziehen. Bisher verfügt die EU nur über einen befristeten Mechanismus: Der Euro-Rettungsfonds mit einem Gesamtvolumen von 750 Mrd. Euro läuft im Frühjahr 2013 aus. Was dann?

 

In der EU besteht Konsens darüber, dass es eine dauerhafte Anschlusslösung geben muss. Wie diese aussehen soll, ist jedoch höchst umstritten. Das gilt insbesondere für die Frage, wie stark private Investoren im Falle eines Staatsbankrotts an den Kosten beteiligt werden. Deutschland will hier besonders weit gehen und wird dabei von anderen finanzstarken EU-Staaten unterstützt. Dazu gehört neben den Niederlanden, Österreich und Finnland auch Schweden. Das Land hat den Euro zwar nicht eingeführt. Um so mehr fällt auf, wie aktiv Schweden an der Reformdebatte in der Europäischen Währungsunion teilnimmt und dabei noch härter gegen die Haushaltssünder Position bezieht als Deutschland. Logisch, denn Schweden baut seit Jahren seine Verschuldung ab (statt nur die Neuverschuldung zu reduzieren) 3K

Eine verantwortungslose Schuldenpolitik, die der gesamten Euro-Zone schade, müsse für das betreffende Land Konsequenzen haben, fordert Schwedens Finanzminister Anders Borg. Deshalb sollten hochverschuldete Staaten ex-ante Beiträge in den Euro-Rettungsfonds einzahlen. Dabei müsse der Beitrag an der Höhe der Verschuldung bemessen sein. Länder mit einer niedrigen Staatsverschuldung bis zu 30 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) sollten gar nichts zahlen. Davon würden immerhin fünf EU-Staaten profitieren: Estland, Bulgarien, Luxemburg, Rumänien und Litauen.

Länder mit einer Verschuldung zwischen 30 und 60 Prozent sollten gemessen am Schuldenberg einen Beitrag von 0,05 Prozent leisten. Das würde zehn EU-Staaten betreffen, darunter auch Schweden selbst. Für Länder mit einer Verschuldung von mehr als 60 Prozent des BIP solle sich der Beitrag auf 0,125 Prozent erhöhen. Davon wären fast alle Euro-Staaten betroffen, auch Deutschland. Tja, auch D. hat keine  weiße Weste 3K

(...)

Mit den Beitragszahlungen allein könne der Euro-Rettungsfonds allerdings nicht finanziert werden, räumt Borg ein. Der Löwenanteil müsse wie bisher über staatliche Bürgschaften garantiert und an den Kapitalmärkten aufgenommen werden. In einer Beispielrechnung geht Borg davon aus, dass der permanente Euro-Rettungsfonds ein Volumen von insgesamt 500 Mrd. Euro haben wird. 45 Mrd. Euro davon könnten binnen elf Jahren mit direkten Beiträgen angespart werden. Das entspricht einem Anteil von neun Prozent. Außerdem solle sich auch der IWF dauerhaft an dem Rettungsfonds beteiligen, fordert Schweden – und ist sich auch in diesem Punkt einig mit Deutschland.   500 Mrd. werden keinesfalls reichen 3K

 

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...e-bitten;2699604

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permanent:

EU kündigt neue Stresstests an

6
25.11.10 16:41
Hektik in der Irland-Krise

EU kündigt neue Stresstests an

Der Hilfsantrag der irischen Regierung scheint die Märkte kaum zu beruhigen. Die Angst vor einem Übergreifen auf den Bankensektor schwelt weiter. Um das Problem in den Griff zu bekommen, kündigt die EU-Kommission neue Stresstests an. Bereits in wenigen Wochen will Brüssel die Welt mit neuen Ergebnissen versorgen.

Angesichts der Zweifel am Zustand irischer Banken hat die EU-Kommission eine neue Runde an umfangreichen Belastungstests für Europas Geldinstitute Anfang 2011 angekündigt. "Die Tests werden künftig jährlich gemacht, beginnend mit Anfang nächsten Jahres", sagte eine EU-Kommissionssprecherin. An den Märkten herrscht offenbar die Meinung, dass der erste europaweite Belastungstest im Sommer die Probleme des maroden irischen Bankensektors nicht offengelegt hat.

Die EU-Finanzchefs hatten sich schon im September für weitere Banken-Stresstests ausgesprochen, möglicherweise auch unter Einbeziehung von Versicherungsgesellschaften.

Im Sommer waren im strengsten Stress-Szenario der europäischen Bankenaufsicht CEBS 7 von 91 europäischen Banken und Bankengruppen durchgefallen, darunter die deutsche HRE. Allerdings gehörte keine irische Bank zu den Verlierern, obwohl sich die Probleme des völlig überdimensionierten Bankensektors Irlands mit dem Milliardengrab Anglo Irish Bank bereits abzeichneten. Inzwischen hat Irland wegen seiner Bankenprobleme Notfallhilfe aus dem Euro-Rettungsschirm beantragt.

Die sogenannten Stresstests sind rechnerische Belastungsproben, in denen die Auswirkungen verschiedener Rahmenbedingungen auf die Bankbilanzen geprüft wird. Dabei wird zum Beispiel untersucht, ob eine Bank auch dann überlebensfähig ist, wenn sich die Märkte unvorteilhaft entwickeln oder die Konjunktur einbricht. Der Test im Juli ging in drei verschiedenen Szenarien von einem unterschiedlich starken Konjunktureinbruch sowie einem kräftigen Wertverlust bei Staatsanleihen aus.

Frisch aus der Taufe

Kritiker hatten moniert, dass die Kriterien zu großzügig und unscharf bemessen gewesen seien. Die Kommissionssprecherin erklärte, die Methode der Tests werde verbessert: "Wir stimmen darin überein, dass wir aus der Serie der Stresstests in diesem Jahr Lehren ziehen müssen."

Die anstehenden Stresstests werden auch für die Prüfer zu einer wichtigen Bewährungsprobe. Die Zeitspanne zwischen Ankündigung und geplanter Durchführung erscheint bemerkenswert kurz. Die künftigen Tests sollen nach Angaben aus Brüssel von der Europäischen Aufsichtsbehörde für Banken (EBA) mit Sitz in London durchgeführt werden.

Diese Einrichtung ist eine von drei neuen Aufsichtsbehörden, die erst Anfang 2011 ihre Arbeit aufnehmen soll und anschließend europaweit für die verschärfte Kontrolle von Banken, Versicherern und Börsen zuständig sein wird. Die EBA ersetzt die bisherige europäische Bankenaufsicht CEBS, die die Tests im Juli organisiert hatte und deutlich weniger Befugnisse besitzt.

Quelle: mmo/dpa

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Stöffen:

AL, warum so miesepetrig?

21
25.11.10 16:42
Wir stehen vor einer erreichbarer Vollbeschäftigung in Deutschland (Merkel), leiden heuer bereits unter akutem Fachkräftemangel, sahen einen "Großer Sommer, einen goldenen Herbst" (Brüderle) und rutschen frohgemut in die "vorweihnachtliche Konsumlaune" (Gesellschaft für Konsumforschung). Und die positive Entwicklung ist einfach nicht mehr zu stoppen, denn "die Wirtschaft ist so euphorisch wie seit 1991 nicht mehr" (Ifo-Institut), so dass "die Welt mittlerweile auf unser Land schaut und von einem Wunder spricht" (Merkel)." Also, ihr Miesnasen, die sogenannte schlimmste Krise seit den 30er Jahren hat es schlichtweg nicht gegeben, da sind die Menschen einer Fata Morgana aufgesessen. Deutschland befindet sich nämlich noch immer in der Wirtschaftswunderlandphase von vor 50 Jahren, aber nur die wenigsten scheinen dies zu bemerken bzw. zu erkennen.

Und dann das Gejohle um den Euro, ach herjemine. Es bestehen da überhaupt keinerlei Gefahren, unsere Cracks haben in Brüssel alles im Griff. Da solltet ihr euch mal das BILD-Interview mit Klaus Regling, dem Chef des Euro-Rettungsschirms, zu Gemüte führen. Es ist wirklich alles im Lack, aufkommende Ängste sind völlig irrational, die Euro-Zone wird nicht auseinanderbrechen, nein, nie und nimmer, koste es, was es wolle.

Sicherlich, Irland ist pleite, Griechenland sowieso, Portugal folgt und Spanien und Berlusconi-Mafia-Land Italien stehen schon Schlange.

Aber wir sind bestens gewappnet und wir bleiben gelassen. Die Gefahr liegt bei Null. Dass der Euro scheitert, ist unvorstellbar, denn ggfs. spannt Axel Weber höchstpersönlich einen Schirm in bisher nicht gekannter Größe auf.

Wir kaufen jetzt die irischen Staats-(Schrott-)anleihen und später die der anderen Pleite-Staaten, die jetzt keinen Käufer mehr finden, tauschen sie gegen EZB-Anleihen um, also ersetzen sozusagen einen Wechsel durch einen anderen.
Für diese Anlagen bürgen dann Deutschland, Frankreich und die Niederlande.
Im Wirtschaftsleben ist das als Wechselreiterei strafbar, aber wir sind ja Staat, uns kann keiner. Für diese Euro-Anleihen finden wir immer noch genügend Abnehmer, na ja, zumindest vorläufig jedenfalls.

Also, damit ist ja wohl auch klar, dass niemand dem deutschen Steuerzahler etwas wegnimmt. Im Gegenteil. Deutschland wird mit seinem Beitrag zum Rettungsschirm höchst wahrscheinlich satte Gewinne einfahren. Und unseren Export haben wir ebenfalls noch zusätzlich gestützt, denn wir müssen parallel dazu diesen Staaten auch helfen, die Polizei und das Militär aufzurüsten, um die zu erwartenden Unruhen im Keime zu ersticken.

Wie ihr seht, ist daher Jammerei völlig fehl am Platze, geht besser hinaus auf die Weihnachtsmärkte und lasst euch in die Kaufhäuser treiben, denn die vielfach prognostizierten Unsicherheiten und drohenden weiteren Gefahren, das sind die ewig gleichen Rufe der Kassandras, der Krawalldrosseln und der Weltuntergangspropheten, welche einfach nicht wahrhaben wollen, dass im Zuge der Export-Erfolge nun auch die deutsche Binnenkonjunktur gewaltig anziehen wird und der grandiose politische Erfolg sich bei den kommenden Wahlen auszahlt.

Also insgesamt überhaupt kein Grund zur Aufregung. Am deutschen Wesen mag die Welt genesen, keine Sorge, das wird schon.

Glückauf Deutschland, schlafe gut.

LOL.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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permanent:

Ganz kurzfristig werden die Märkte vom

4
25.11.10 16:51

Verhandlungsgeschick(erfolg) Irland/ EU und vom Black Friday in den USA bestimmt.

Permanent

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Eidgenosse:

Pfeiffe, Gold fällt nicht wirklich

6
25.11.10 17:19
selbst ich habs aufgegeben Gold zu shorten. Und solange die Politik des lockeren Geldes herrscht gibts höchstens kleine Korrekturen. Aber ein nachhaltiges fallen kannste vergessen.
Über den Wolken...
Antworten
pfeifenlümmel:

Eu Kommission

2
25.11.10 17:24
will den Rettungsschirmbetrag verdoppeln. Angeblich sperren sich die Deutschen noch. Vor Portugal crash und Spanien Dilemma muss noch erst mal Geld in die Kasse. Wir habens ja.
Antworten
pfeifenlümmel:

Dass mir hier

4
25.11.10 19:17
keiner mehr den Berni anmacht; mittlerweile gewöhnen wir uns ebenfalls an Beträge in Billionenhöhe. Aus 750 Milliarden mache 1,5 Billionen...
Antworten
permanent:

Zweifel am Rettungsschirm wachsen

4
25.11.10 19:53

Keine Entspannung in der Schuldenkrise. Risikoaufschläge für Anleihen der Schuldenstaaten steigen weiter. Die Anleger fürchten, dass sie im Fall einer Staatspleite zur Kasse gebeten werden. Gerüchte machen die Runde, die EU-Kommission plane eine Verdopplung des Euro-Rettungsschirms. Brüssel dementiert - beruhigt die Märkte aber genauso wenig wie Bundeskanzlerin Angela Merkel.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/anleihen/...hirm-wachsen;2699939

Antworten
Anti Lemming:

Was mich wirklich beruhigt ist, dass Herr Weber

8
25.11.10 21:20
beim Verdoppeln des EFSF-Rettungsfonds immer zwei Staatspleiten im Voraus denkt. Da kann das Geld gar nicht knapp werden. Am Ende ist ganz Europa abgeschirmt und die Pleitestaaten werden knapp.
Antworten
Anti Lemming:

Der Dollar-Rettungsschirm

4
25.11.10 21:24
ist sogar richtig windschnittig
Der USA Bären-Thread 361131
Antworten
Anti Lemming:

Das Kreuz mit dem EU-Banken-Stresstest

7
25.11.10 21:32
Wird der Stresstest so ausgelegt, dass wieder nur drei Sparkassen durchfallen, glaubt ihn keiner. Er wirkt dann nicht beruhigend.

Wird der Stresstest realistisch ausgelegt, so dass 120 Banken durchfallen, glaubt ihn jeder. Er wirkt dann aber ebenfalls nicht beruhigend.

Wird der Stresstest aus obigen Erwägungen unterlassen, wirkt das erst recht nicht beruhigend.
Antworten
Anti Lemming:

Chinas schwelende Kredit-Krise

5
25.11.10 22:04

Economy
China's Looming Loan Crisis
By Roger Arnold, Street.com Contributor

11/24/2010 5:00 PM EST


 As China begins the process of containing loan growth by raising  interest rates and liquidity requirements at banks in an attempt to  counteract the inflationary pressures in the general economy, the  probability rises that the loan losses being absorbed by these same  banks will become known.

 The big question is not whether the losses are large; they are. The  question is how large they are, and if they are too large, whether they  will send a corresponding shock wave back toward the U.S. and Europe as  investors from these areas begin to flee the Chinese market on concerns  that their capital is now at risk.  

The autumn 2008 bank bailout in the United States provided the catalyst  for the global financial contagion that is now enveloping Europe and the  euro in what appears to be a slow-motion crash.

As the bank bailouts in  Europe absorb Western media attention, they also provide a distraction  from the growing concerns of a potential bank, financial and economic  crisis in China.

  Just as the U.S. bank crisis also immediately grew to involve the  European banks, the Chinese banks and government began a loan binge to  counteract the economic impact of a U.S. and European recessions. As the  Western financial crisis became a U.S. recession and U.S. consumption  plummeted, Chinese exports to the world's marginal consumer of its  products did as well.  

China responded by expanding bank lending in an attempt to keep the  Chinese economy expanding, offset the negative impact of a swift  contraction in exports and bridge the economy through to the expected  eventual expansion in global trade again.

  In the past few years, the world has marveled at how well and fast the  Chinese have been able to adjust to the Western crisis in order to  prevent it from cascading into their economy.    

But very little attention has been paid to exactly what the Chinese government had to do to achieve this balancing act.  Now that China is beginning the process of reigning in lending in an  attempt to slow its rate of growth, the probability that mistakes were  made in the process, and that capital was consumed as a result, will  become a growing concern for Western investors in China.  

Chinese Banks Loan Growth

 In the 15 months following the 2008 bank bailout in the U.S., the  outstanding nominal value of Chinese bank loans doubled. This increase  is equivalent to 30% of GDP in 2009 and it successfully bridged the  contraction in exports to the U.S. and Europe.  To put this in context, it would be similar to the U.S. banks increasing  outstanding loans by around $7 trillion dollars in one year.   It is only logical to assume that such a rapid increase of bank loans  being produced by a relatively young banking system must have required a  massive relaxation of the underwriting and due diligence requirements  typically associated with bank loans.

In the U.S., a substantial relaxation in underwriting for residential  mortgages over the 10 years preceding the sub-prime crisis caused adult  home-ownership rates to rise from approximately 67% to approximately 72%  in the U.S.; and was championed universally by politicians, pundits and  financial executives.  However, it also proved to be symptomatic of similar breakdowns in  underwriting criteria in the rest of the country's financial markets and  gave rise to the global financial calamity we are still working  through.

 In comparison, the scale of the increase in Chinese bank loans (and the  concurrent and requisite reduction in underwriting standards necessary  to facilitate such an increase) is unprecedented.  The growth rate of China's GDP over the past 30 years is double or  triple the rate of growth experienced by the U.S. from the industrial  revolution through the financial market collapse of 1929.   From 1929 to 1933, per capita GDP in the U.S. fell by approximately 30%; roughly back to what it had been 30 years earlier.   If a similar event were to occur in China (as looks more and more  probable), that country's per capita GDP will decline by 50%, wiping out  all of the gains experienced in the past 15 years or so.  

I do not know if this will occur, but the potential for it to occur is  rising. And as the potential for such an event increases, the  probability that it will become self validating also increases as  Western investors begin first to slow foreign direct investment in China  and then to reverse course and attempt to withdraw their capital from  that country.   This process may never unfold, or it may be years away from occurring.  But it may also be imminent as the bank losses being absorbed by Chinese  banks (the result of poor loan decisions) begin to be known or expected  from this point forward.


Roger Arnold has been involved in real estate and finance for the past  20 years. For 15 years, Arnold was a radio talk show host who lectured  on global macroeconomics, the relationships between political, economic  and social systems, and how they are all reflected in the financial  markets. He has also worked for Merrill Lynch and Voss & Co. In  early 2007, Arnold founded Triple Point, a real estate operating  company, for the purpose of buying distressed residential real estate  assets.

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Anti Lemming:

Rosenberg zum Irland-Bailout

3
25.11.10 22:11

...While there is talk now of boosting the European rescue fund, size doesn’t matter — these are loans, not gifts, and do not solve the problem of excessive debt burdens, exacerbated by fiscally-induced deflationary pressures.

Are these aid packages working? The short answer is no. The yield on a 10-year Greek bond has ratcheted all the way up to 11.93% — it was 8.96 % just prior to the IMF-EU rescue plan unveiled in early May. At these levels, how could Greece ever fund itself? Meanwhile, Irish 10-year bond yields are at their highest level since the EMU was created in 1999 (9.1%) and contagion risks are underscored by the fact that even Spanish bond yields have now risen in each of the past eight sessions. The U.S. dollar continues to firm up in this environment, ditto for the yen and gold, as investors take cover in the “safe havens”.

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Anti Lemming:

Rosenberg: Deflations-Schock für Europa?

4
25.11.10 22:30

(dieser Auszug stammt, wie der obige, aus Rosenbergs heutigem "Breakfast with Dave")

In Europe, there is fiscal tightening and rising risk premia associated with potential sovereign defaults. Those developments will have a negative impact on exports too...

I think the dramatic fiscal tightening we are seeing in Ireland and others is insane and I wonder how a new government in early 2011 is going to react. Spanish bond spreads are behaving like Ireland did precisely six-months ago when Greece was getting bailed out (it’s not really a bailout — the stringent strings attached are like a hangman’s rope).

Everybody seems to believe the euro is sacrosanct but this was also the view around the Argentina currency board nearly a decade ago, the country ultimately devalued in order to reflate its economy and pay off its debts in debased currency. After the 10-year currency convertibility plan was abandoned in early 2002, the Argentinean peso depreciated 80%, which in turn paved the way for massive trade surpluses, and from 2003 to 2007, real GDP expanded at a 9% annual rate, and real wages rose by nearly 5% per year. Growth ensued. Memories faded.

Sweden, in the early 90s, is another example, and the reason Iceland no longer makes the news is because the krona has been devalued 60%.

The end-game as I see it is that some of these peripheral EMU countries leave the union, go back to their own currency so they can reclaim control over their monetary policy and pay their debts in devalued punts, drachmas and pesetas. These peripheral EMU countries need to reflate but are being forced to do the exact opposite by being linked to a currency union. Other countries, such as Germany and the UK, that have big banks that own a ton of these peripheral European bonds will simply see their governments issue debt to cover the losses, either in part or whole (Merkel will see to it that in Germany’s case, it will be the former) in their financial sector. We’ll look back at this like we did Argentina and Russia ... with faded memories.

But if it plays out like this, it would be a devastating deflationary shock for the global economy, for at least a few months. And, U.S. companies would likely confront a huge appreciation in the dollar, which would cut into their foreign-derived earnings base. Commodity prices would undoubtedly correct and safe-haven flows would certainly redress the loonie’s overvaluation gap. Treasuries would rally big-time.

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Ischariot MD:

Deutschland, der Scharfrichter des Euro

9
25.11.10 23:20
... meint Gideon Rachman, FT-Kolumnist und dort offenbar Gegenlager zu Münchau (der wieder lamentiert, man bräuchte endlich eine politische Union).

(...) "Die Hoffnung, dass der Rettungsfonds wie eine Brandschneise rund um Griechenland wirken würde, war vergebens. Nun hoffen die Euro-Länder, die Krise in Irland stoppen zu können. Doch noch während das Rettungspaket geschnürt wird, blicken die Bondmärkte mit ungesundem Interesse auf Portugal. Auf Portugal könnte Spanien folgen. Wenn eine wirklich große Volkswirtschaft wie Spanien erst einmal die Finanzfeuerwehr zu Hilfe rufen muss, wäre die Zukunft des Euro ernsthaft in Gefahr.

Die Frage "Wie wird das enden?" liegt daher auf der Hand und ist dringlich - aber auch teuflisch schwer zu beantworten. Es ist, als schaue man einem Schachspiel in 3-D zu, bei dem Finanzwelt, Wirtschaft und Politik alle miteinander interagieren.
So wie die Dinge jetzt stehen, gehe ich davon aus, dass die Währungsunion letzten Endes auseinanderbrechen wird. Und Scharfrichter des Euro wird Deutschland sein, das einflussreichste Land innerhalb der Europäischen Union" (...)

"Aber ein Ausstieg aus dem Euro könnte für die Peripherieländer einer nationalen Schmach gleichkommen (...) Scheitert also der Euro, ist es wohl eine starke Volkswirtschaft, die die Scheidung einreicht - höchstwahrscheinlich Deutschland. Diesen Schritt würden die Deutschen nicht übereilt oder leichtfertig vollziehen (...) könnte es sich zum Ausstieg entschließen. Ich kann mir zwei Szenarien vorstellen.

Das erste ist eine Welle von Finanzkrisen in größeren Euro-Ländern. Schrittweise würde der Glaube der deutschen Steuerzahler schwinden, dass die "Kredite" der EU tatsächlich irgendwann zurückgezahlt werden. Bei dem zweiten - keineswegs unwahrscheinlichen - Szenario weigern sich einige der anderen 26 EU-Mitglieder, die Vertragsänderungen zu ratifizieren, die Berlin fordert, um die deutschen Gerichte zufriedenzustellen. Deutschland könnte sich dann entbunden fühlen von seiner historischen Verpflichtung, ein geeintes Europa aufzubauen" (...)
www.ftd.de/politik/europa/...arfrichter-des-euro/50198508.html
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
Antworten
Kicky:

Putin will Freihandelszone Merkel bremst

9
26.11.10 00:07
www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...erkel-bremst-putin-1.1028449

Kommentar der FTD dazu:Putins Vision ist ein Albtraum

Der Ruf des Premierministers nach einer riesigen Wirtschaftszone ist aus der Not geboren. Russische Firmen sollen ungehinderten Zugang zu Europas Märkten erhalten. Zum Freihändler ist Putin nicht geworden, er will das dirigistische Wirtschaftssystem retten. von Nils Kreimeier
Wladimir Putin hat viele Gesichter, schon oft hat Russlands Ministerpräsident mit überraschenden Kehrtwendungen die Weltöffentlichkeit überrumpelt. Als überzeugter Verfechter des Freihandels aber ist selbst er bisher nicht aufgefallen. Der einstige KGB-Mann liebt staatlich dirigierte Wirtschaftspolitik und hat es in den vergangenen Jahren immer wieder geschafft, die Annäherung des Landes an die Welthandelsorganisation WTO zu verzögern.

Erst im Sommer drohte er ausländischen Autoherstellern mit neuen Einfuhrzöllen, falls sie ihre Produktion nicht nach Russland verlegen sollten. Wenn Putin daher nun vor seinem Besuch in Deutschland eine "harmonische Wirtschaftsgemeinschaft von Lissabon bis Wladiwostok" vorschlägt, dann sollte man in Berlin und Brüssel äußerst vorsichtig sein - und das Kleingedruckte lesen.
Denn nach der ersten, wolkig formulierten Forderung nach einer "Freihandelszone" wird deutlich, worum es dem Premier eigentlich geht. Er will für die russischen Unternehmen Zugang zu westeuropäischem Know-how und Kapital, und das zu russischen Bedingungen. ......
www.ftd.de/politik/europa/...on-ist-ein-albtraum/50198566.html
Antworten
Kicky:

Beggar my Neighbour

12
26.11.10 00:48
...während Google durch die niedrigen Steuern und zahlreiche irische Steuerschlupflöcher seine Steuerquote auf sensationelle 2,4% [extern] senken konnte, was andere Staaten um rund 60 Milliarden US-Dollar Steuereinnahmen bringt – vollkommen legal, versteht sich. Über 100.000 Iren [extern] arbeiten in Unternehmen, die Niederlassungen von US-Konzernen sind. Zusammengenommen stehen diese Direktinvestitionen für 70% der irischen Exporte. Keine Frage, der sagenhafte Aufstieg des keltischen Tigers wäre ohne Steuerdumping nie möglich gewesen. .......

Schaut man jedoch auf die anfallenden Unternehmenssteuern, so beantwortet sich diese Frage schnell: In den USA fallen 35%, in Deutschland rund 30% und in Großbritannien 28% Steuern auf Unternehmensgewinne an – in Irland sind es lediglich 12,5% und zusätzlich [extern] bietet das irische Steuersystem auch noch zahlreiche Schlupflöcher. Der Erfolg Irlands ging auf Kosten seiner Nachbarn, in der Volkswirtschaft spricht man in solchen Fällen von einer Beggar-my-Neighbour-Politik. Was neoliberale Think-Tanks dem Publikum gerne als freie Marktwirtschaft und gesunde Standortkonkurrenz verkaufen, ist letztlich nichts anderes als Egoismus zu Lasten der Gemeinschaft.

Es war jedoch nicht nur das ungewöhnlich unternehmerfreundliche Steuersystem, das Irland zu dem gemacht hat, was es heute ist. Zum neoliberalen Wunderland wurde Irland erst durch den konsequenten Abbau der Regulierungen und den Verzicht auf eine wirksame Bankenregulierung. Schattenbanken konnten in Irland [local] ungestört ihr finanzielles Unwesen treiben und ihre toxischen Papiere vor eifrigen Regulierern oder dem eigenen Aufsichtsrat verstecken. Nur so konnte es passieren, dass beispielsweise die [extern] depfa mit einer einzigen Milliarde Euro Eigenkapital in Dublin ein Kreditvolumen von 73 Milliarden Euro aufbauen konnte – die Saat, die später als Hypo-Real-Estate-Pleite aufgehen sollte.

Vom Vorbild zum Bittsteller

Warum aber hat die EU nie etwas gegen dieses schwarze Steuer- und Regulierungsloch auf der grünen Insel getan? Vor der Krise galt Irland nicht etwa als Hasardeur, sondern erstaunlicherweise als Vorbild. Das Handelsblatt lobte die "kontaktfreudige und serviceorientierte" irische Bankenaufsicht, die FDP verwies immer wieder auf den Vorbildcharakter der niedrigen Körperschaftssteuer und die [extern] Heritage Foundation erklärte Irland sogar zu einem der wirtschaftlich "freisten Länder der Welt".

Heute will natürlich niemand mehr etwas von seinem Geschwätz von gestern wissen. Das Kasino, in das Irland verwandelt wurde, ist zusammengebrochen und am Ende gewinnt – wie immer – die Bank. In diesem Falle sind die Gewinner unter anderem deutsche und britische Banken, die massiv Kredite an irische Zockerbuden vergeben haben, die nun zu Lasten des irischen Steuerzahlers inklusive der Verluste verstaatlicht werden mussten. Das Modell war so einfach wie genial: Nicht realisierbare Forderungen aus dem Finanzsektor wurden an den irischen Staat weitergereicht und dafür leiht man ihm nun das Geld - das Geld also, das der irische Staat und die EU durch die Übernahme der Forderungen retten.

Wer nun aber denkt, dass die EU den Iren strenge Auflagen als Gegenleistung für die milliardenschweren Hilfen machen würde, der sieht sich enttäuscht. Irland darf sein Steuerdumping auch unter dem Euro-Rettungsschirm weiter betreiben. Das war ursprünglich anders gedacht.

....da haben Rehn, Lagarde und Westerwelles Staatssekretär Hoyer ihre Rechnung wohl ohne "Mutti" gemacht. Am selben Tag [extern] erklärte Irlands Finanzminister Lenihan der verdutzten Presse, dass es "weder direkten noch indirekten Druck" auf Irland gegeben habe, die Körperschaftsteuer anzuheben. Stattdessen hätten Nicolas Sarkozy und Angela Merkel den Iren versichert, dass die Steuerpolitik eine innere Angelegenheit Irlands sei.

Dies bestätigt auch der irische Premierminister Brian Cowen, [extern] der zu Protokoll gab, dass das Thema Körperschaftssteuer bei den Verhandlungen über das Hilfspaket überhaupt nicht angesprochen wurde.

Die Öffentlichkeit kann nun darüber rätseln, welche Macht es geschafft hat, dass die EU-Kommission, das französische Finanzministerium und das deutsche Auswärtige Amt bei den Verhandlungen in diesem elementaren Punkt überhaupt gar nicht zu Wort kamen. Fest steht, dass die amerikanischen IT-Giganten schon am Wochenende massiv auf die irische Regierung [extern] eingewirkt haben, den Körperschaftssteuersatz beizubehalten. Die offene Drohung, in ein anderes EU-Land abzuwandern, war es auch, die die irische Regierung so lange hat zögern lassen, bevor sie das Unvermeidbare akzeptierte und in Brüssel um Hilfe bat.

Es ist also anzunehmen, dass die Beibehaltung des Steuerdumpings schon vor dem Einlenken der irischen Regierung auf oberster Ebene als conditio sine qua non festgemacht wurde. Das wiederum sagt viel über die Entscheidungsstrukturen in der EU aus: Während EU-Kommissar Olli Rehn und europäische Spitzenpolitiker am Montag noch im Nebel stocherten, hatten offenbar Nicolas Sarkozy und Angela Merkel bereits Nägel mit Köpfen gemacht. So viel zum Thema "unsere Politik wird in Brüssel gemacht". Offenbar ist das Interesse der Banken an einem Rettungsschirm für ihre irischen Forderungen so groß, dass dafür sämtliche volkswirtschaftliche Kritikpunkte am Steuerdumping auf der grünen Insel von zwei Staatschefs einfach hinweggefegt wurden. Das ist Politik nach Gutsherrenart und umso bedenklicher, wenn man sich das Volumen des Rettungspakets anschaut – rund 90 Milliarden Euro.

Dabei wäre eine Erhöhung der Körperschaftssteuer eine sehr gute Gelegenheit für Irland, um sich an eigenem Schopf aus dem Schuldensumpf zu ziehen. Eine Erhöhung um 1,5 Prozentpunkte auf 14 Prozent [extern] brächte dem irischen Fiskus stolze 1,5 Milliarden Euro Mehreinnahmen. Eine Erhöhung auf den EU-Durchschnitt von 25 Prozent brächte somit 12,5 Milliarden Euro. Das wäre bereits der Löwenanteil der 15 Milliarden Euro, die Irland nun mit seinem am Wochenende zusammengestellten Vierjahresplan einsparen will

Anstatt internationale Konzerne zur Kasse zu bitten und damit im Nebeneffekt eine der größten europäischen Wettbewerbsverschiebungen zu beseitigen, geht Irland aber lieber den neoliberalen Weg: Man will den Mindestlohn absenken, 28.000 Staatsbedienstete entlassen und die Sozialkosten um – je nach Quelle – 5% bzw. 10% herunterfahren. Wie man mit einer Senkung des Mindestlohns nun den Staatshaushalt sanieren will, wissen allerdings auch nur überzeugte Marktfundamentalisten.

www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33717/1.html
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Anti Lemming:

Europäer drängen Portugal unter den Rettungsschirm

6
26.11.10 07:14

Schuldenkrise des alten Kontinents
Europäer drängen Portugal unter den Rettungsschirm

Exklusiv  Nach Informationen der FTD wird Portugal zu einem Antrag auf Finanzhilfen genötigt. Auf diese Weise will die EZB eine Pleite Spaniens verhindern. Lissabon scheut jedoch die Rolle eines Bauernopfers.

Die Europäische Zentralbank (EZB) und eine Mehrheit der Euro-Länder dringen nach Informationen der FTD darauf, dass auch Portugal wie Irland einen Antrag auf Hilfen stellt. Portugals Banken gelten zwar nicht als überschuldet wie die irischen, sind aber derzeit für ihre Geschäfte offenbar ebenfalls auf Geld der EZB angewiesen.

Indem sie die Regierung in Lissabon unter Druck setzen, wollen die Europäer Spanien vor einer Rettungsaktion bewahren: "Wenn Portugal den Schirm nutzen würde, wäre das für Spanien gut, weil das Land in Portugal stark engagiert ist", hieß es im Bundesfinanzministerium. Die portugiesische Regierung stemmt sich aber bislang dagegen, einen Hilfsantrag zu stellen....

www.ftd.de/politik/europa/...-den-rettungsschirm/50198744.html

 


 

Wird nächste Woche Spanien unter den Schirm gebeten, um Frankreich und Italien zu schützen?

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Bärentatze:

@ 71872 Da bin ich auf das Irische Wahlergebnis

5
26.11.10 07:43
2011 gespannt, wegen den Kürzungen beim Mindestlohn.

"Wie man mit einer Senkung des Mindestlohns nun den Staatshaushalt sanieren will, wissen allerdings auch nur überzeugte Marktfundamentalisten. " Und diese Frage habe ich mir auch gestellt.
Gruß Bärentatze

Zitat André Kostolany
"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
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permanent:

Ausstieg "wirtschaftlicher Selbstmord"

7
26.11.10 08:28
Ausstieg "wirtschaftlicher Selbstmord"

Europäer schrauben am Euro

Die finanzielle Schieflage in Euro-Staaten wie Irland, Portugal und Spanien bringt die Drähte zwischen Europas Hauptstädten zum Glühen. Berlin und Paris drängen telefonisch auf Lösungen, die länger halten sollen als nur bis 2013. Gerüchte um eine bevorstehende Ausweitung des Notfallfonds weist Brüssel umgehend zurück.

Die EU-Staaten verhandeln hinter den Kulissen mit Hochdruck über eine dauerhafte Lösung der Euro-Krise. Deutschland und Frankreich drängen dabei auf eine Einbeziehung der privaten Gläubiger bei künftigen Krisen. "Wir wollen einen Euro, der durch ein wetterfestes Regelwerk dauerhaft vor Turbulenzen geschützt ist", sagte Außenminister Guido Westerwelle nach einem Treffen mit seiner französischen Amtskollegin Michele Alliot-Marie. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte, Deutschland werde auf einen starken Euro pochen, deswegen seien Sparanstrengungen nötig.

Zeitungsberichte, in denen von einer Erweiterung des Euro-Rettungsschirms die Rede war, wurden in Brüssel umgehend dementiert. Die "Welt" und das "Wall Street Journal" hatten ohne Nennung von Quellen übereinstimmend berichtet, in der EU-Kommission werde eine Verdoppelung des Euro-Rettungsschirms diskutiert.

Der Fonds kommt derzeit auf ein Volumen von insgesamt 750 Mrd. Euro. Die Euro-Staaten tragen 440 Mrd. Euro dazu bei, der Anteil der EU-Kommission beträgt 60 Mrd. Euro. Weitere 250 Mrd. Euro stellt der Internationale Währungsfonds (IWF). Der Fonds läuft in seiner bisherigen Konstruktion noch bis 2013.

Bislang macht Irland als einziger Euro-Staat davon Gebrauch. Als nächster Kandidat wird aber bereits Portugal gehandelt. Für das hoch verschuldete Griechenland war vor Bildung des Euro-Rettungsschirms ein eigener Fonds aufgelegt worden.

Der EU-Gipfel hatte sich im Oktober darauf verständigt, nach 2013 einen dauerhaften Mechanismus zur Abwehr von Krisen dieser Art zu installieren. Die Details sollen bis zum nächsten Gipfel im Dezember geklärt werden. Merkel sagte, bei einem permanenten Euro-Krisenmechanismus müssten die Marktmechanismen weiter wirken können. Merkel wollte dazu mit Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy telefonisch über eine Nachfolgeregelung beraten.

Mehrheit in Dublin ungewiss

Bis Mitte 2013 können in Schieflage geratene Euro-Staaten noch unter den Euro-Rettungsschirm (EFSF) flüchten. Bundesbank-Chef Axel Weber bezeichnete das Volumen des Fonds als groß genug. Sollte dennoch mehr Geld nötig werden, so sei er sicher, dass die Euro-Staaten weitere Mittel zur Verfügung stellen würden.

Hintergrund ist offenbar die Sorge einiger Akteure an den Finanzmärkten, mögliche Rettungsaktionen für Portugal und Spanien könnten das Volumen der bereitgestellten Hilfen sprengen.

Experten gehen davon aus, dass die Mittel reichen, falls Portugal um Unterstützung bitten muss. Selbst wenn Spanien um Hilfe ersuche, werde der Fonds nicht vollständig ausgereizt, sagte Commerzbank-Experte David Schnautz. Allerdings wäre dann der Risikopuffer geringer; es könnte möglicherweise nötig werden, den Fonds aufzustocken, um das Top-Rating zu sichern.

Angst vor dem Domino-Effekt

Westerwelle wies Spekulationen über einen Domino-Effekt der Krise zurück. "Ich bin dagegen, dass ein Land nach dem anderen ins Gerede gebracht wird. Die Sachverhalte in Europa sind höchst unterschiedlich." Für Irland rechne er innerhalb kurzer Zeit mit einer Einigung mit dem IWF. Zudem habe er "volles Vertrauen", dass Irland sein Maßnahmenpaket durch das Parlament bringen werde.

Die Abstimmung gilt jedoch als unsicher: Bei einer Nachwahl am Donnerstag dürfte die Regierungspartei Fianna Fail verlieren. Ihre Mehrheit im Parlament schrumpft damit vermutlich auf zwei Sitze.

Der portugiesische EZB-Vizechef Vitor Constancio und auch der deutsche Außenminister Westerwelle warnten davor, von den irischen Problemen auf mögliche Hilfen für Portugal zu schließen. Jeder Fall liege anders, sagte er. Er werde aber keine Prognose abgeben, ob Portugal Hilfe benötigen werde. Viele Marktexperten gehen davon aus, dass nach Irland auch das Land im Südwesten Europas ebenfalls unter den Rettungsschirm flüchten muss.

"Euro-Aufgabe wäre wirtschaftlicher Selbstmord"

Der Chef des Rettungsschirms, Klaus Regling, sieht angesichts der Euro-Krise die Währungsunion insgesamt aber nicht in Gefahr. "Dass der Euro scheitert, ist unvorstellbar", sagte er der "Bild"-Zeitung. "Kein Land wird freiwillig den Euro abgeben.

Für schwächere Länder wäre das wirtschaftlich Selbstmord, ähnlich für die stärkeren Länder." Merkel äußerte sich ebenfalls optimistisch: Sie sei zuversichtlicher als im Frühjahr, dass die EU aus der Krise gestärkt hervorgehe. Westerwelle betonte, es gehe aktuell nicht nur um die Überwindung kurzfristiger Schwierigkeiten, sondern um die Schaffung eines Mechanismus zur dauerhaften Stabilisierung des Euro.

Auch für die Zeit nach 2013 bestehe die gemeinsame Auffassung, dass private Gläubiger "in Mithaftung" genommen werden sollten. Die Investoren dürften nicht aus dem Investitionsrisiko entlassen werden. Merkel sagte, dabei gehe es nur um neue Anleihen. Alte Papiere seien auch nach 2013 nicht betroffen.

Moody's hebt für Rom den Daumen

Eine Art von Entwarnung lieferten unterdessen die Analysten der Ratingagentur Moody's. Das ebenfalls hoch verschuldete Italien läuft nach Auffassung der Moody's-Experten derzeit nicht Gefahr, von der Schuldenkrise in Europa angesteckt zu werden. Die Finanzlage Italiens habe sich nicht in dem Maße verschlechtert wie die anderer europäischer Länder, sagte Moody's-Analyst Alexander Kockerbeck.

"Das Rating von Italien ist stabil, und es wird durch die relativ stabile Lage des Landes untermauert", sagte er. Das südeuropäische Land habe sich frühzeitig um die Reform seines Rentensystems gekümmert, führte Kockerbeck unter anderem zur Begründung an. Moody's bewertet die Kreditwürdigkeit Italiens derzeit mit der Note "Aa2". Der Ausblick ist stabil, deutet also auf absehbare Zeit auf keine Veränderung hin. Moody's hat sich in den vergangenen Jahren stets zuversichtlicher zur Situation Italiens geäußert als die Konkurrenten Standard & Poor's und Fitch.

Felsenfestes Vertrauen in Berlusconi

Moody's-Experte Kockerbeck sagte, um von der Schuldenkrise Griechenlands oder Irlands angesteckt werden zu können, müsste in Italien das Bankensystem straucheln, die Wirtschaft schwächeln oder die Regierung nicht in der Lage sein, den Haushalt in den Griff zu bekommen. "Mit all dem rechne ich bei Italien in naher Zukunft nicht."

Die politische Instabilität des Landes, sei kein Grund zur Sorge, fügte er hinzu. "Das ist nichts Neues für Italien." Ministerpräsident Silvio Berlusconi muss sich am 14. Dezember einer Vertrauensabstimmung stellen. Im Fall einer Niederlage müsste er zurücktreten.

Quelle: mmo/rts

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