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Meldung des Tages: Goldchance mit Substanz: Warum dieses Projekt Investoren aufhorchen lässt
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Der USA Bären-Thread


Beiträge: 156.453
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S&P 500 6.798,97 -1,27% Perf. seit Threadbeginn:   +366,01%
 
Anti Lemming:

Deflation?

2
29.10.10 14:35
Veröffentlichung der offiziellen Vorabschätzung der Inflation in der Eurozone für Oktober 2010

Die offizielle Vorabschätzung für die Inflation in der Eurozone für Oktober geht von einer Jahresteuerung von 1,9 % aus. Im Monat zuvor hatte die Jahresteuerung bei 1,8 % gelegen.



Beim Kauf langlaufender deutscher Staatsanleihen frisst die Inflation in der Eurozone bereits jetzt einen Großteil der Zinserträge weg. Nach Steuern reicht das gerade mal zum Kaufkrafterhalt.
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Anti Lemming:

US-BIP im 3. Quartal wächst um 2,0 %

4
29.10.10 14:37
Der Konsum soll um 2,6 % gestiegen sein. Wovon eigentlich?



Veröffentlichung der offiziellen Vorabschätzung zum US-amerikanischen Bruttoinlandsprodukt ("Gross Domestic Product", GDP) für das dritte Quartal 2010

Das US-amerikanische Bruttoinlandsprodukt ist nach erster offizieller Schätzung im dritten Quartal um 2,0 % gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg im Bereich 1,5 bis 2,0 %. Im Quartal zuvor hatte das Wachstum bei 1,7 % gelegen.

Die persönlichen Ausgaben für den Konsum ("Personal Consumption Expenditures", PCE) sind laut erster öffentlicher Schätzung in der Jahresrate um 2,6 % gestiegen nach 1,1 % im Quartal zuvor.
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musicus1:

AL, der devisenmarkt spielt im mo

8
29.10.10 14:40
die inflation, solange es so ist , geht da  der devisenmarkt  und aktienmärkten mit, und mir liegt das strategische spekulieren  nicht , als ich anfing mit börse, hat es für  mich nur verluste gebracht, habe festgestellt, dass es effektiver ist, mit dem marktgesch ehen zu gehen, fundamentals spielen nicht  immer die rolle......tatsache ist, mit long hat man  in der vergangenheit  nicht viel verkehrt gemacht und meine short langfrist sind alle im minus, mein gesamtdepot ist im plus...... aber jeder so wie er will
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Dreiklang:

@musicus

 
29.10.10 14:46
Erwartung Yen und Nikkei n. Woche?

Zumindest ein Strohfeuerchen wird die BOJ doch zustandebekommen? Kurzzeit Long auf Yen und N225?
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musicus1:

AA1BPS

 
29.10.10 14:51
den hab ich au der watch
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musicus1:

drei, euro-yen könnte man longen

2
29.10.10 14:54
mit ziel 115, ich trade das nicht, bin im euryen short .....
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Pichel:

Eur-yen von heute mittag

6
29.10.10 15:10
DJ: FXDIREKT/EURJPY Euro unter Druck - Kampf an Unterstützungszone
Der Euro steht heute Morgen unter Druck und verliert gegenüber dem Yen über 100
Pips. So fällt EUR/JPY aktuell genau auf die Unterstützungszone bei
111,50/111,60. Diese hat im September und auch im Oktober bereits mehrfach
gehalten. Ein Fall unter diese massive Unterstützung wäre ein schlechtes Signal
für den Euro und bietet Euro-Bären Potenzial bis erst einmal 110,65, dem Tief
vom 16. September. Hier liegt auch ungefähr das 50% Fibonacci-Retracement der
Aufwärtsbewegung vom Septembertief bei 105,80 auf das Oktoberhoch bei 115,68.
Sollte auch diese Marke nicht halten, steht das Kursniveau , das vor der großen
Intervention der Bank of Japan im September existierte, im Fokus. Dann wäre ein
Kursrückgang bis 107,50/108,00 möglich. Der Euro muss sich wieder über 113
hangeln, um das Chartbild aufzuhellen.

 (END) Dow Jones Newswires

 October 29, 2010 06:17 ET (10:17 GMT)
ISO-8859-11.0
Bankraub ist ein Unternehmen für Dilettanten.
Wahre Profis gründen ein Bank.
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permanent:

Consumer Sentiment Declines To Lowest Level in Nea

4
29.10.10 16:20
Consumer Sentiment Declines To Lowest Level in Nearly Year
ECONOMY, US ECONOMY, CONSUMER SENTIMENT, US CONSUMER SENTIMENT, CONSUMERS, UMICHIGAN CONSUMER SENTIMENT, CONSUMER SENTIMENT SURVEY
Reuters
| 29 Oct 2010 | 10:02 AM ET

U.S. consumer sentiment worsened more than expected in October, hitting its weakest level since November, with concern about the economy high leading into next week's election, a survey showed on Friday.

 

The Thomson Reuters/University of Michigan's final October reading on the overall index on consumer sentiment came in at 67.7, down from 68.2 in September and below the 68.0 median forecast among economists polled by Reuters.

Tuesday's congressional elections are expected to result in losses for the Democratic Party, at least partly because of high unemployment and consumers' views on how Democratic President Barack Obama is handling the economy.

Earlier this month, the survey showed consumers' assessments of government economic policies fell to the lowest level since Obama took office.

"Residents of nearly all local areas expressed economic discontent. It would not be surprising for consumer confidence to rebound following the election; it would be surprising if those gains proved to be more than temporary," the survey's director, Richard Curtin, said in Friday's report.

Consumer spending typically accounts for about two-thirds of U.S. economic activity and is considered critical to the recovery.

The survey's barometer of current economic conditions declined to 76.6 in October from 79.6 in September. It was forecast by economists to come in at 73.5.

The survey's gauge of consumer expectations edged up to 61.9, above last month's 60.9 reading but below a forecast of 65.

The survey's measure on consumers' 12-month economic outlook rose to 67 compared with 61 in September, but the measure on their five-year outlook declined to 70 from 73 in September.

At the same time, the one-year inflation expectations measure rose to 2.7 percent from 2.2 percent in September, and the five-to-10-year inflation outlook index inched up to 2.8 percent from 2.7 percent in September.

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permanent:

Eklat um EU-Haushalt Länder drohen mit Blockade

3
29.10.10 16:24

Eklat um EU-Haushalt – Länder drohen mit Blockade

Elf Länderchefs wollen höhere Kosten für die Europäische Union nicht mittragen. Sie verfassten einen Brandbrief, auch Merkel unterschrieb. mehr...

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wawidu:

Denninger zu Q3 GDP

4
29.10.10 16:56
market-ticker.org/akcs-www?post=170676

Vor dem Hintergrund dieser Analyse verwundert es nicht, dass die US-Finanzmärkte aktuell keine "Freudensprünge" machen.
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wawidu:

Ritholtz liefert eine noch ausführlichere

4
29.10.10 17:11
Darstellung des GDP:

www.ritholtz.com/blog/2010/10/gdp-2/print/

Bezeichnend ist folgender Posten:

- The change in real private inventories added 1.44% percentage points to the third-quarter change in real GDP after adding 0.82% percentage point to the second-quarter change.

- Private businesses increased inventories $115.5 billion in the third quarter, following increases of $68.8 billion in the second quarter and $44.1 billion in the first.
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Stöffen:

AL, are you brainwashed, too?

7
29.10.10 17:21
Das Schüren von Inflationsängsten via Bubble-Media ist doch der springende Punkte an der Geschichte, denn mit dem Schüren dieser Ängste kann man doch die Preistrenderwartungen der Marktteilnehmer in die gewünschte Richtung lenken und sie evtl. somit zur Flucht in die Sachwerte bewegen, die synchron steigenden Preise fast aller Commodities in jüngster belegen das doch recht gut. Und dass es hier auch dementsprechd temporär zu leicht erhöhten Inflationsschüben kommen kann, ist da durchaus folgerichtig. Aber meiner Auffassung nach führt der Credit Bust zweifellos in ein deflationäres Szenario, egal, ob Hr. Bernanke mit seinem Geldtransporter noch einen kleinen Umweg fährt, um die "glückliche Fahrt" dadurch zu verlängern.

Auf der anderen Seite steht jedoch der gewaltige Bond-Markt, von dem Bill Gross behauptet, dass der nunmehr 30-jährigen Anleihen-Bullenmarkt dem Ende entgegengeht und weitere Bond-Käufer die "Greater Fools" sein werden. Selbst wenn die Fed künftig Bonds aufkaufen würde wie dull, es gibt kein auf Dauer überlebensfähiges Ponzi-System, das ist ausgeschlossen.

Anbei ein Picshure, welches die Entwicklung der Longbonds nach 1929 aufzeigt.
This time is different?
LOL.
Der USA Bären-Thread 354604
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Anti Lemming:

Stöffen - Bernankes Kalkül und die Restwelt

9
29.10.10 18:06
Ich bin nicht "brainwashed", sondern hab mir in # 507 vor allem die Veränderung der Wahrnehmung ANDERER (kritisch) angeschaut, inkl. von Leuten hier im Thread, die den Inflations-Mummenschanz zunehmend zu glauben scheinen (und ihn teils auch "long" traden wie musicus). Es ist eine Art generelles Übereinkommen, dass man "long gehen muss", weil die Fed eine Aktienblase "will".

Wirft man einen Blick auf einschlägige Ariva-Threads und neuere Börsenkommentare, so kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, als wäre Bernankes Kalkül, gezielt Inflationserwartung zu schüren, in den letzten Wochen - parallel zu den starken Anstiegen in fast allen Assetklassen - aufgegangen. Das gilt insbesondere für die Rohstoff- und Edelmetallzocker, die Bernankes Gelddruck-Androhungen als "Wasser auf ihre Inflationsmühlen" sehen.

Es ist - wie Du richtig schreibst - bis zu einem gewissen Grad eine Sich-selbst-erfüllende Prophezeihung, "vorgegeben" von Blasenmeister 2.0 (Bernanke).

Doch was die Fed WILL (Aktienblase) ist das eine - und was die Fed KANN, das andere.

Wenn wir mit unserer Fundamentalanalyse ("Big Unwind") richtig liegen, dürfte es sich nur um einen temporären "psychologischen" Effekt handeln, der die die große Deflations-Weiche nicht umschalten kann. Jedes Deleveraging nach eine Kredit- und Schuldenblase ist zwangsläufig mit deflationärer Schrumpfung verbunden. Man kann den Blasen-Ballon ja nicht einbalsamieren. Die Mittel der Fed, gegen den Unwind anzupumpen, werden ebensowenig reichen wie die Mittel der Schweizer Nationalbank und der Bank of Japan, den Anstieg von Franken bzw. Yen nachhaltig zu stoppen.

Auch reichen die Mittel der Fed beiweitem nicht, wirkliche Inflation zu erzeugen. Dazu müsste sie ihre Schulden-Festplatte um 30 Billionen "überziehen". Würde sie dies wagen, könnten die Amis "einpacken", weil dann sämtliche ausländischen Treasuries-Bieter bei den Auktionen wegblieben. Die Fed müsste dann mit QE den Defizit-Haushalt von Obama allein stemmen, was nur im Kollaps enden kann.

Der "Poker"-Kompromiss besteht darin, dass die Fed laufend große QE-Maßnahmen "androht" (jawboning), diese dann aber in die damit erzeugten "Psycho"-Haussen hinein widerruft bzw. einschränkt, weil die Drohung allein als "Bluffen mit leerem Blatt" die Bären außen vor hält.

Dass dies keine solide Wirtschaftspolitik ist, muss ich nicht betonen. Es sind eher die Kapriolen eines besoffenen Poker-Spielers in einem Wildwest-Saloon, der nur noch die Unterhose anhat und in einem letzten Verzweiflungsgebot die Farm seiner Schwiegermutter in den Topf wirft.
Der USA Bären-Thread 354612
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Stöffen:

Right, AL

5
29.10.10 18:19
Daher schrieb ich ja auch in meinem vorangegangenen Post wörtlich, dass "es hier auch dementsprechend temporär zu leicht erhöhten Inflationsschüben kommen kann". Diese sind bei den "Bemühungen" der Herrschaften wohlweislich einzukalkulieren.

Denn wie wir ja alle wissen, fürchtet Mr. Bernanke die Deflation wie der Teufel das Weihwasser und sein sämtliches Sinnen und Trachten gehen eben in diese Richtung der Deflations-Vermeidung, aber schlussendlich werden seine Geldflutungen auch nur aufschiebende Wirkung entfalten, wenn überhaupt.

Sowie der helle Tag bereits den Keim für die kommende Nacht in sich trägt, so trägt auch das jahrzehntelange, inflationierende QE (ja, solange läuft die Chose bereits, denn auch Greenspan tat nichts anderes) der Fed den Keim der Deflation in sich.

Das Unabwendbare, sprich das deflationäre Szenario, ist nicht aufzuhalten. Es wird kein "QuantSleaze fom Infinity to Beyond" geben. Sure!
Der USA Bären-Thread 354616
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Anti Lemming:

Stöffen - # 537

6
29.10.10 18:25
Falls sich der US-Bondmarkt so entwickelt wie nach 1929, wäre "short US-Langläufer" der wahre Win-Win-Trade.

Ich hatte das ja schon mal mit long TBT (Doppelshort auf US-Langläufer) getradet. Aktuell steht TBT in etwa bei meinem damaligen EK von 34 Dollar (Chart unten).

1. Kollabiert die US-Wirtschaft wie in der großen Depression, würden auch die Longbonds entsprechend der damaligen Fallkurve abstürzen. (Win 1)

2. Erholt sich die US-Wirtschaft und kommt Inflation auf, gehen die Longbonds wegen der Inflation in die Knie. (Win 2)

3. Schwierig würde es bei einer Deflation im japanischen Stil. Sie könnte Longbonds auch noch jahrelang steigen lassen.  Das wäre allerdings ein labiler Höhenflug. Denn er basiert auf der "Solvenz" der USA. Wenn QE nicht mehr läuft - jene Dauer-Geldpumpe, die eine Depression um den Preis von Deflation "aufschiebt" - , weil die Auslandsbieter wegbleiben, stürzen die US-Langläufer ebenfalls ab und USA endet in der zweiten großen Depression. So gesehen ist dieses Szenario eine mittels QE "verschleppte" Entwicklung entsprechend Szenario 1.

P. S. Ich habe TBT nicht gehalten, weil ich nach langen Überlegungen Szenario 3 "präferiere". Die "ideale" Positionierung in Szenario 3 wäre short US-Aktien-Indizes (solange es bei Deflation bleibt).


Chart von TBT (Doppel-Short-ETF auf US-Langläufer):
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 354617
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Anti Lemming:

Bombendrohungen bei UPS

 
29.10.10 18:32
blogs.barrons.com/stockstowatchtoday/2010/...spicion-of-bombs/
Antworten
Anti Lemming:

...und Entwarnung von FBI

 
29.10.10 18:35
www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,726223,00.html
Antworten
Stöffen:

Yep, AL, auch D. Kass soll "full on TBT" sein

2
29.10.10 19:03
wenn man denn Ausführungen einiger Member in den US-Foren glauben schenken darf, soll Kass dieses seinen Followern zugetwittert haben.

Interessant finde ich die aktuelle Reaktion von Bill Gross, dessen Fonds im Zuge des Bull-Markets bei den Bonds ja wohl recht ordentlich verdient hat. Ich gehe mit Peter Boehringer von den Goldseiten wahrlich nicht oft d'accord, aber Boehringers aktuelles Statement hat schon "Gschmäckle":

"Bill Gross, Dauerpusher der Anleihemärkte, hätte sich nach seinen aktuellen Rants eigentlich als Greenspan- und Benanke-Fan outen müssen, die er ja immer bedingungslos unterstützt hat, solange die absurde Minizins-Party und die Gelddruckorgie noch lief."

LOL.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Herbstimpressionen

5
29.10.10 19:09

Der USA Bären-Thread 8934404

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Anti Lemming:

Kupfer schwächelt knapp unter dem ATH aus 2008

3
29.10.10 19:13
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 354629
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permanent:

Presidency Headed for Fiscal Train Wreck: Roubini

4
29.10.10 19:18
Presidency Headed for Fiscal Train Wreck: Roubini
NOURIEL ROUBINI, OBAMA, ECONOMY, POLITICS, FT, RECESSION, CURRENCIES
Financial Times
| 29 Oct 2010 | 09:34 AM ET

What has been the fiscal performance of President Barack Obama? He inherited the worst economic crisis since the Great Depression, as well as a budget deficit that – after much needed bail-outs and a series of reckless tax cuts – was already close to $1,000bn. His stimulus package, together with a backstop of the financial system, low rates and quantitative easing from the Federal Reserve, prevented another depression. Mr Obama also deserves credit that the US, alone among advanced economies, currently supports a “growth now”, rather than an “austerity now” path.

 

But this is but one half of the picture; we must also judge his first two years on his ability to anticipate what the economy will need tomorrow. Here the picture is much less positive. Given the likely path of fiscal policy after next Tuesday’s election – with the expiration of existing stimulus and transfer payments, and even with most of the 2001-03 tax cuts being kept – the US economy will soon experience serious fiscal drag just when it needs a further boost. Problematically, the administration’s failures leave it relying on the Fed, which is bent on further QE, likely to be announced next Wednesday. But studies show this will have little effect on US growth in 2011, so fiscal policy should be doing some of the lifting to prevent a double dip recession.

In an ideal world Mr Obama would also have been able to move towards reforming and reducing entitlement spending, with commitments to measures that could be phased in over the next few years, therefore avoiding short-term fiscal pain. He would also have committed to increase, gradually over the next few years, less distortionary taxes such as a VAT and a carbon tax. This would have reduced the fiscal deficit, and created a climate in which no investor would worry about additional stimulus.

Sadly, this has not happened. In fact the opposite will now take place. The term stimulus is already a dirty word, even within the Obama administration. After the Republicans make significant electoral gains further stimulus is even less likely. Medium-term consolidation, meanwhile, will be all but impossible as the 2012 presidential election begins to loom large.

 

In truth the only window of opportunity is 2011. Here the president deserves credit for setting up a bipartisan debt commission, which is most likely to propose a sensible combination of entitlement spending cuts and increases in taxes. But sadly the chance that these recommendations will be implemented in 2011 is close to zero. Republicans will veto any tax increase, while Democrats will resist unpopular entitlement reform.

The upshot is that the current gridlock in Congress will soon get much worse. Of course, Mr Obama cannot entirely be blamed for his limited progress, when the Republicans take that Leninist approach of “the worse the better”, and offer no co-operation on any issue. That they now see Mr Obama as a one-term president will soon mean the worst open warfare inside the Beltway in 30 years.

The coming stalemate will only be made worse by the lack of a reason to act on the deficit. The bond vigilantes are asleep, while borrowing rates remain unusually low. Near zero rates will continue as long as growth and inflation are low (and getting lower) and repeated bouts of global risk aversion – as with this spring’s Greek crisis – will push more investors to safe dollars and US debt. China’s massive interventions to stop renminbi appreciation will mean purchasing yet more treasuries too. In short, kicking the can down the road will be the political path of least resistance.

The risk, however, is that something on the fiscal side will snap, and the bond vigilantes will wake up. The trigger could be a debt rollover crisis in a major US state government, or perhaps even the realization that congressional gridlock means bipartisan solutions to our medium-term fiscal crisis is mission impossible. Only then will our politicians suddenly remember that, on top of our federal debt, the US suffers from unfunded social security and Medicare liabilities, state and local government debt, and public pension bills that add up to many multiples of US GDP.

A bond market shock is thus the only thing likely to break the impasse. Mr Obama may take some comfort from the fact that the worst of the coming fiscal train wreck will be prevented by the Fed’s easing. But the risk is he will then preside not over a bout of inflation but a Japanese style stagnation, where growth is barely positive, and deflationary pressures and high unemployment linger.

The Obama administration did the right thing early, and avoided another depression. He is still doing the right thing now in pointing out the risks of early austerity. And he is limited by an unco-operative Republican party trapped in a belief in voodoo economics, the economic equivalent of creationism. Even so, he and his party have been unwilling to tackle long-term entitlement spending. Two years in, and this means the US remains on an unsustainable fiscal course.

 

The result will soon be the worst of all worlds: neither short-term stimulus nor medium-term fiscal sustainability. Fiscally the only light at the end of the tunnel may be that which causes the upcoming crisis. With two years of gridlock in prospect, it will fall to the next president in 2013 – whoever he or she may be – to start fixing America’s fiscal mess. Whether that is Mr Obama or not, that he may leave this challenge may become the worst of his legacy.

Antworten
pfeifenlümmel:

Anti und musicus,

6
29.10.10 19:40
jeder hat seinen eigenen Stil. Wenn man Langfristtrader ist, kann man Riesensummen verdienen; vorher aber geht man gegen den Strom. Wer hat schon den Mut, gegen den Strom mit großen Summen einzusteigen? Wenn es nicht klappt, droht Totalverlust. Ein geringeres Risiko liegt im kürzeren Trading, vorausgesetzt man beachtet die Stops und zieht die Stops auch nach, wenn es gut läuft.
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Stöffen:

K. Singer: Fed - quer gedacht...

7
29.10.10 20:21
Anbei der aktuelle Comment und die Analyse zur aktuellen Situation von Klaus Singer:

Ein neues, großes QE-Programm der Fed steht vor der Tür - Konsens unter den Analysten ist, dass das FOMC nächsten Mittwoch beschließen wird, Assets im Volumen von 80 bis 100 Mrd. Dollar pro Monat zu kaufen. Die meisten Beobachter gehen davon aus, dass das Programm zunächst auf eine Laufzeit von sechs Monaten ausgelegt ist.

Grund genug, sich einmal anzusehen, was es bisher gebracht hat, dass die Fed seit September 2008 ihre Bilanz um fast 1,5 Bill. Dollar verlängert hat. Die so in den Finanzsektor geflossenen Mittel haben dazu geführt, dass die Überschussreserven der Banken (Guthaben bei der Fed) immer noch bei knapp 1 Bill. Dollar liegen, etwas unter dem Hoch aus Februar bei 1,162 Bill. Dollar (siehe Chart!). Für 500 Mrd. Dollar wurden Treasuries und Hypothekenanleihen gekauft.

Bernanke hat erst kürzlich wieder reklamiert, dass durch die QE-Maßnahmen der Fed die Zinsen niedrig geblieben sind, was die wirtschaftliche Erholung gestützt hätte. Was erreicht wurde, das war der Fortbestand des seit 30 Jahren anhaltenden Falls der langfristigen Zinsen. Im Herbst 1981 lag die Rendite für 10jährige Staatsanleihen bei über 15 %, das jüngste Tief lag bei 2,5 % (siehe Chart!).

Aber was haben die Banken mit der Liquditätsschwemme angestellt? Das Verhältnis zwischen Überschuss- zu Gesamtreserven liegt seit November 2008 konstant über 90 %, aktuell bei 93,6% nach einem Hoch im Februar bei 94,8 % (siehe Chart!). In normalen Zeiten liegt die Quote bei unter 4 %. Dies verdeutlicht das Kreditschöpungs-Potenzial der Banken. Aber es bleibt eben aktuell immer noch beim "Potenzial", die gesamten Ausleihungen der Banken sind seit September 2008 (9,18 Bill. Dollar) sogar um mehr als eine Bill. Dollar geschrumpft. Besonders stark sind dabei die Geschäftskredite zurückgegangen, nämlich von 1,61 auf 1,23 Bill. Dollar (oder um fast 24 %).

Interessant auch die realwirtschaftliche Gegenseite: Moody's zufolge horteten die US-Firmen bis zur Mitte dieses Jahres 943 Mrd. Dollar Bargeld, nicht eingerechnet die Unternehmen aus der Finanzbranche. Ende 2008 hatte der Bargeld-Bestand noch 775 Mrd. Dollar betragen.

Damit trifft zu, was Bill Gross, Pimco, schreibt: Wir befinden uns in einer Liquiditätsfalle. Es sei sehr fraglich, ob in einer solchen Situation niedrige Zinsen oder Billionen an Asset-Käufen die Kreditvergabe (oder Ausleihungen) stimulieren.

Da von der Fed-Liquidität bisher nichts in der Realwirtschaft angekommen ist, verwundert es auch nicht, dass das Vertrauen in der Real-Wirtschaft zu wünschen übrig lässt. Und wo kein Vertrauen der Unternehmen in eine stabile, berechenbare wirtschaftliche Zukunft besteht, wird weder in den Geschäftsaufbau investiert, noch erst recht in Arbeitsplätze.

Und so ist die Arbeitslosenquote seit September 2008 deutlich gestiegen, die Zahl der Jobs ist um gut sechs Millionen oder fast 4,5 % gesunken (siehe Chart!). Ein typischer Rezessions-Verlauf zeigt einen Job-Verlust in der Größenordnung von 2 %.

Das wiederum schlägt sich einerseits (zusammen mit der hohen Verschuldung) in mangelnder kaufkräftiger Nachfrage der Konsumenten, andererseits in geringem Konsumentenvertrauen nieder. Der entsprechende CCI-Index notiert immer noch unter dem historischen Mittelwert von 61, der Trend ist zudem abwärts gerichtet (siehe Chart!). Nicht viel anders ist es übrigens mit dem ISM-Index bestellt, der die Stimmung in der Wirtschaft widerspiegelt (siehe Chart!).

Man fragt sich, wie die Fed mit einem neuen QE-Programm das Ruder herum reißen und insbesondere die Stimmung bei Unternehmen und Verbrauchern so verbessern will, dass ein selbsttragender Aufschwung heraus kommt.

Gross vermutet, ein neues, großes QE-Programm werde wahrscheinlich das Ende des 30jährigen Bull-Marktes bei Anleihen besiegeln. Die Fed ziehe es vor, so sein Resümee, dem Patienten "Wirtschaft" eine Adrenalin-Spritze zu verpassen und ihn anschließend unter Morphium zu setzen, als zu riskieren, ihn sterben und in neuer Form auferstehen zu lassen.

Die Verantwortlichen in der Fed sind eines gewiss nicht - blöd. Sie wissen, dass ihre normalen geldpolitischen Möglichkeiten weitgehend ausgeschöpft sind. Niedriger als Null kann der Leitzins nicht werden und der Fed wird ebenfalls nicht entgangen sein, dass der Abwärtstrend der langfristigen Zinsen nicht bis in alle Ewigkeit fortbestehen kann. Der Fed ist es ebenfalls nicht entgangen, dass trotz aller Liquiditätsflut weder Kredittätigkeit, noch Stimmung, noch Arbeitsmarkt eine nachhaltige Besserung der Lage anzeigen. Und schließlich kennt auch die Fed die "verlorenen Dekaden" in Japan seit den 1990er Jahren.

Daher einmal quer gedacht: Kann es sein, dass die Fed letztendlich steigende Zinsen nicht länger verhindern, wenn nicht sogar unterstützen will?

Der Hintergedanke könnte der sein, dass hiervon das Signal ausgehen soll, die Preise würden steigen. Bernanke hatte ja wiederholt darauf hingewiesen, die Inflations-Erwartungen steigern zu wollen und ein wesentlicher Bestandteil der Inflationserwartungen sind nun einmal langfristige Renditen. Zweitens kann das potenzielle Kreditgeber veranlassen, vermehrt Darlehen auszureichen, um an den steigenden Zinsen zu verdienen. Mit einem neuen QE-Programm will die Fed die Möglichkeit haben, den Umkehrprozess insgesamt, wie in seiner Struktur bezogen auf die einzelnen Gruppen von Kreditnehmern steuern zu können. Eine zunehmende Kredittätigkeit, so könnte die Hoffnung sein, stärkt die Investitionstätigkeit, aber auch die kaufkräftige Nachfrage.

Wenn es allerdings auch QE2 nicht schafft, die Kapitalmärkte zu reflationieren, zwei % Inflation zu produzieren und die Arbeitslosigkeit auf historische Werte zurückzuführen, dann ... "gute Nacht".

RGE/Roubini kommentiert: Zwar werde zusätzliche Liquidität nicht in der Lage sein, die zugrundeliegenden (Solvenz-)Probleme zu lösen, aber zumindest sinkt durch ein umfangreiches QE-Programm die Wahrscheinlichkeit eines Double-Dip in der näheren Zukunft. Der Wortlaut der Einschätzung ist im Diskussions-Forum eingestellt.

"Aufgeschoben ist nicht aufgehoben" - Klar ist auch: Selbst wenn dieses QE2 zunächst die gewünschten Effekte produzieren sollte, so folgt daraus eine weitere enorme Aufblähung der Kreditblase. Und damit wird der Grundstein gelegt zu einer noch viel verheerenderen Kreditkrise als gehabt.

Wenn die quer gedachte Überlegung hinsichtlich QE2 stimmt, so hat das gravierende Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Gross schreibt zu Recht, aus QE2 erwächst für Asset-Manager die Notwendigkeit, sich auf neue Gegebenheiten einzustellen. Steigende Renditen wären gleichbedeutend mit sinkenden Kursen zumindest für Staatsanleihen, wahrscheinlich auch für andere Anleiheformen. Schaffen steigende langfristige Zinsen es tatsächlich, die Inflationserwartungen zu heben, dürfte eine (auch kreditfinanzierte) Flucht in dingliche Assets (Aktien, Immobilien, Edelmetalle, Rohstoffe usw.) einsetzen mit entsprechenden Kurssteigerungen. Die Inflationserwartungen haben sich zuletzt wieder auf das im April erreichte Niveau aufgeschwungen, der hiermit bereinigte S&P 500 steht unter einem wichtigen Pegel, der in den vergangenen sieben Jahre nicht überwunden werden konnte (siehe Chart!). Die Auswirkungen auf Währungen sind schwieriger zu prognostizieren, die Diskussion hierzu würde den Rahmen sprengen. Ich vermute, die Vielzahl gegenläufiger Einflussfaktoren auf den Dollar neutralisiert sich auf mittlere Sicht.

Text und zitierte Charts bei

www.timepatternanalysis.de/
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Stöffen:

Wir müssen halt billiger werden...

6
29.10.10 21:26
denn die Bedeutung des Firmennamens Volkswagen erlangt auch nach dem Auslaufen der Abwrackprämie nachhaltigere Bedeutung.

Wir müssen eben halt billiger werden, weil selbst die German Sheeple sich mittlerweile nicht mehr weiter mehr als "The High-Price-Buyers of Last Resort" verstehen. Den neuen VW-Jetta bekommt man z.B. man in Amiland für 12.000$. Und hierzulande? LOL.

Ein Auszug aus dem SPON-Artikel "Internethändler verramschen den VW Golf":

….warnte in der Studie vor langfristigen Auswirkungen der direkten Rabatte.

Sie prägten das Bewusstsein der Käufer nachhaltig und erschwerten die Rückkehr zu normalen Konditionen. "Bei direkten Rabatten hat der Kunde ein Elefantengedächtnis", meinte der Professor. Der Heimatmarkt bleibe für die deutschen Hersteller trotz Aufschwungs und aller Exporterfolge schwierig.

Auch bei Premium-Fahrzeugen wie dem BMW Einser oder Dreier seien Nachlässe von 15 Prozent inzwischen üblich. Die größten Rabatte sind der Auswertung zufolge aber weiterhin bei den Importeuren zu finden. Fast ein Drittel (32,1 Prozent) auf die Preisempfehlung gebe es derzeit beim Nissan Micra.

www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,726158,00.html
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Ischariot MD:

Ernst oder Wahlkampf ?

2
29.10.10 22:45

Oct. 29, 2010, 4:35 p.m. EDT

Explosives found in packages, Obama says

WASHINGTON (MarketWatch) -- Two packages found on cargo flights from  Yemen bound for U.S. cities apparently contained explosive material,  President Barack Obama said Friday. Obama said the U.S. will spare no  effort in investigating the origins of the packages.

 

Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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