Anzeige
Meldung des Tages: 20-Milliarden-Markt vor dem Durchbruch: Dieser Drohnen-Player baut ein komplettes Luftfahrt-Ökosystem auf
Neuester, zuletzt geles. Beitrag
Antworten | Börsen-Forum
Übersicht ZurückZurück WeiterWeiter
... 2739  2740  2742  2743  ...

Der USA Bären-Thread

Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf Tesla Inc

Strategie Hebel
Steigender Tesla Inc-Kurs 5,00 10,01 15,07
Fallender Tesla Inc-Kurs 4,99 10,03 17,15
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VH0BDZ4 , DE000VJ2RZB8 , DE000VH3J1F0 , DE000VJ1N626 , DE000VJ7BN15 , DE000VJ6YHX7 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Thema
abonnieren
Beiträge: 156.461
Zugriffe: 26.589.305 / Heute: 1.998
S&P 500 6.798,19 +0,84% Perf. seit Threadbeginn:   +365,95%
 
Anti Lemming:

PQ - da Wawidu in Urlaub ist

4
10.09.10 14:38
stelle ich nun stellvertretend die potenziell diabolisch-parabolischen Sink-Charts rein ;-)

Klar könnte die Metalle auch erneut steigen. Was meiner Behauptung Kredenz verleiht, ist der relative Anstieg von GYX zum SPX. Wenn die relative Outperformance der Metalle bei + 8 % lag (siehe mein obiger Chart in # 488), setzte im bisherigen Verlauf eine Kehrtwende nach unten ein.

Umgekehrt deutete die -8%-Underperformance der Metalle im Juni auf einen Boden hin.

Außerdem sind wir im Bären-Thread. Die Bären-These haben wir hier a priori fundamental "herausrecherchiert". Ich sehe zurzeit wenig Fakten, die unsere Argumente widerlegen. Insofern bleibt die Bären-These die Prämisse. Unter dieser suchen wir dann in Charts nach Verläufen, die dieser Prämisse/Erwartung entsprechen. Das ist handwerklich gesehen mMn sogar systematisch.

Es steht Dir umgekehrt frei, an temporären Tiefs bei den AZ-lern nach bullischen Kaufgelegenheiten zu suchen. Ich wäre der Letzte, der Dir dabei Deine (temporäre?) Bulligkeit als "Gesinnungsmakel" unter die Nase reiben würde, wie Du es - zuweilen "moralin-sauer" - im Bären-Thread machst.
Antworten
Stöffen:

AL, global deflationäres Umfeld?

6
10.09.10 14:41
Übergeordnete ökonomische Faktoren für sich auf die Linie zu bekommen, das gleicht sehr wohl einem 1000 Teile-Puzzle. Die momentane wirtschaftliche Situation in China, lässt sich diese etwa mit deflationär passabel beschreiben?

Deflation in den USA und Finanzblase in China

Die Arbeitslosigkeit in den USA liegt nahe bei zehn Prozent und es drohen Deflation und Börsenkrach.

Die US-Notenbank und Barack Obama haben ihre Munition verschossen. Der Leitzins der US-Zentralbank liegt annähernd bei Null, die Zentralbankkäufe von hypothekengestützten Schuldverschreibungen und anderen Wertpapieren und ein 1,6 Billionen-Dollar-Defizit haben der Wirtschaft nicht auf die Beine geholfen.

Kein Wunder.

In einer globalisierten Wirtschaft wird die Währungspolitik durch von Regierungen kontrollierte Wechselkurse oft ineffektiv und größere Haushaltsdefizite kurbeln die Wirtschaft auch nicht an, wenn sie die Käufe von einheimischen Gütern und Diensten nicht hinreichend steigern.

China hält den Wert seines Yuan gegen den Dollar auf einem willkürlich niedrigen Niveau, um seine Produkte gegenüber US-Gütern sehr viel billiger zu machen. Dies lässt Chinas Exporte explodieren und beschränkt die Importe durch seine niedrigeren Arbeitskosten.

Peking druckt den Yuan, um auf dem Devisenmarkt US-Dollars zu erstehen – und drückt den Wert des Yuan gegenüber dem Dollar um ungefähr 40 Prozent. Es benutzt dann jene Dollars, um US-Schatzbriefe und andere westliche Schulden zu kaufen und kauft aus allen Erdteilen Öl und andere Mineralien.

Das Nettoergebnis davon ist, dass mittel- und längerfristige US-Zinssätze niedergehalten werden. Als zum Beispiel die US-Notenbank den Leitzins der US-Zentralbank von 1,25 Prozent im Jahr 2004 bis zum Jahr 2007 auf 5,25 anhob, stieg der Kurs für Anleihen nicht sonderlich und Hypothekengeld blieb billig, war leicht zu haben und half, die Immobilienblase in den USA zu finanzieren. In ähnlicher Weise verhalfen leichte Kredite der US-Regierung und den europäischen Regierungen zu ihrem aktuellen finanzwirtschaftlichen Durcheinander.

China kauft so viele US-Schulden, dass es wirksam mittel- und langfristige Darlehenszinsen der USA deckelt. Und die Anstrengungen der US-Notenbank in einer Rezession, durch Senkung der Tagesgeld-Darlehenszinsen auf nahe Null oder durch Käufe von Staatsanleihen oder von hypothekengestützten Schuldverschreibungen die Wirtschaft zu beleben, bewirken nur wenig, um mittel- und langfristige Darlehenszinsen zu senken und so zu geschäftlichen Ausgaben oder zu Hauskäufen zu ermutigen.

Präsident Obama hat mit massiven Anreizen für Ausgaben gekontert, aber vorläufige Steuersenkungen erzeugen lediglich viele Spareinlagen und die Ausgaben für Realgüter gehen zu oft an chinesische Importe oder Projekte und verdrängen nur private Anlagen. So hängt zum Beispiel die Menge kommerziell genutzten Raumes, die im Verlauf der nächsten paar Jahre gebaut wird, vom erwarteten Bedarf ab, und Subventionen für grüne Gebäude verändern nur den Charakter von dem, was gebaut wird, aber kaum die absolute Menge des Raums, die gebaut wird.

Die Kombination des riesigen Handelsdefizits mit China und der geplatzten Finanzblase hat den US-Wohnungsbau und andere Vermögenswerte gedämpft, die Arbeitslosigkeit nahe der Zehn- Prozent-Marke festgeschrieben; die US-Wirtschaft plagt sich unter deflationistischem Druck.

Deflationistischer Druck schlägt sich in hoher Arbeitslosigkeit oder fallenden Preisen nieder, und bis jetzt haben wir sehr viel mehr vom Ersteren als vom Letzteren.

China hat sein halsbrecherisches Wachstum genossen, aber all jene gedruckten Yuan, mit denen die US-Dollars gekauft wurden, sind durch Exportverkäufe und ausländische Anlagen nach China zurückgekommen und haben die chinesische Inflation und die Vermögensspekulation produziert.

Jetzt sehen Chinas hohes Eigentum und Börsenkurse so aus, als ob sie demnächst einbrechen und Chinas Wirtschaftswunder zerbröseln lassen. Ebenso wie die US-Notenbank die US-Wirtschaft nicht wiederbeleben kann, indem sie die Federal Funds Rate auf Null senkt, kann die Volksbank China chinesische Inflation und die Spekulation nicht mehr abkühlen, indem sie Zinssätze hebt oder das Kreditwesen der Banken reglementiert.

2009 druckte China ungefähr 450 Milliarden US-Dollar in Yuan, um fremde Währungen zu kaufen, die meistens durch Exportverkäufe nach Hause zurückgekommen ist. Das macht ungefähr zehn Prozent von Chinas BIP aus. Wenn eine Bank einem Unternehmer oder Hauskäufer kein Geld leiht, so kann gewiss ein chinesischer Händler mit einem Schuhkarton voll Bargeld einspringen.

China kann die Inflation nicht mehr rückgängig machen, die Vermögensspekulation und einen drohenden Kurssturz im Wohnungsbau und in den Aktienpreisen auffangen, ohne seine Intervention auf dem Währungsmarkt zurückzunehmen und den Yuan gegenüber dem US-Dollar auf seinen tatsächlichen Marktwert anzuheben.

Die Vereinigten Staaten und Europa können ihre Wachstumsprobleme, ihre Arbeitslosigkeit und Haushaltsprobleme nicht lösen, ohne dass China den Yuan neu bewertet. Höhere Steuern werden nur das westliche Wachstum bremsen und die Arbeitslosigkeit erhöhen, egal wie sehr Barack Obama glaubt, dass hohe Steuern auf die Oberklassen ein moralischer Imperativ ist.

China könnte in mehreren Schritten die Neubewertung vornehmen oder die Vereinigten Staaten und die Europäische Union könnten die Steuern auf US-Dollar-Yuan und US-Dollar-Eurowechsel stufenweise anheben, um die Wirkung eines stärkeren Yuan auf die westliche und die chinesische Wirtschaft zu simulieren.

Solange Chinas Währung so unterbewertet bleibt, wird keine andere Finanzpolitik oder währungspolitischer Plan funktionieren.

Peter Morici ist Professor an der Smith School of Business, University of Maryland School und ehemaliger Chefökonom bei der International Trade Commission der USA.

www.epochtimes.de/articles/2010/09/07/614360.html
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Anti Lemming:

Permanent - # 497

4
10.09.10 14:56
Wenn es so käme wie Du schreibst, würden sich die Notenbanken ja in ihr eigenes (inflations-)Grab drucken, und dies global.

Glaubst Du wirklich, sie sinken so tief, dass sie für ein kurzfristiges Strohfeuer (als Überlebens-Illusion) die gesamte Geldzukunft (bis zum globalen Währungskollaps) opfern?

In Weimar machte das Gelddrucken Sinn, weil der deutsche Staat damit die "Schulden nach innen" aus Kriegsanleihen los wurde. Wenn global Alle dasselbe machten, gäbe es keine Gewinner, sondern nur noch noch Verlierer.

Ich halte die Gelddruck-Hypothese daher für eine Doomsday-Phantasie vom Schlage der Goldseiten.

Dass die Hyperinflations-Erwartung "realistischer" sei als die einer globalen Deflation, wage ich ebenfalls zu bezweifeln. In einer Deflation geht es zumindest noch halbwegs gesittet zu (Tendenz: Salamisterben) - d.h. ohne globalen Volkszorn, Aufstände und meuchelmordende Horden.

Warum? Weil Deflation schleppend langsam läuft, Inflation hingegen - bei Anwerfen der Geldpresse - dynamisch schnell.
Antworten
Anti Lemming:

Stöffen - der Inflations-Deflations-Zyklus

8
10.09.10 15:12
Dass eine Blase samt Assetpreis-Inflation eine später darauf folgende Deflation nicht ausschließt, sondern sogar geradezu heraufbeschwört, sahen wir

- in Japan bis 1990. Bis dahin gab es in Japan eine Mörder-Assetpreisinflation, insbesondere bei Immobilien, der - ähnlich wie jetzt in USA - eine schwere Bankenkrise folgte. Japan leidet seit 1990 - also geschlagene 20 Jahre lang - an Deflation, was die Zähigkeit und Langlebigkeit von Deflation unterstreicht. Die Deflation ist eine Spätfolge des irrationalen Überschwangs bis 1990.

- in USA bis 2005 (im Housingmarkt) und bis 2007 (im Aktienmarkt). Ob wie in Japan auf die Assetpreisinflation eine Deflation folgen wird, ist noch ungewiss. Rosenberg und Roubini halten dies für möglich. Selbst Bernanke hat kürzlich vorangekündigt, dass er im Falle einer deflationären Entwicklung nötigenfalls QE 2 aus dem Hut zaubern will. Damit hast Du es aus erster Hand. Ich bezweifle jedoch, dass Bernankes manipulative "Kunstgriffe" gelingen. In Japan hat das Gelddrucken nichts gebracht - und auch der tendenzielle Misserfolg von QE1 verheißt nichts Gutes.

- In China 2011? Die aktuelle Lage in China weist mMn große Parallelen zu der in Japan vor 1990 auf. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Chose in China ähnlich endet, halte ich für sehr groß. China hinkt der Entwicklung in der industriellen Rest-Welt um 20 Jahre hinterher. Der Aberglaube, China sei "die Zukunft", verkennt diese Parallelen.
Antworten
Mouton:

A.L.

7
10.09.10 15:22
Sollte in Deutschland dann nicht auch noch eine Blase bei den privaten Immos platzen? Derzeit wird gebaut und gekauft, was das Zeug hält. Die Grundstücks- und Immobilienpreise sind trotz Wirtschaftskrise munter gestiegen. Die niedrigen Zinsen machen es derzeit jedem möglich zu bauen, der einigermaßen vernünftig verdient. Sollte sich nächstes Jahr das wirtschaftliche Umfeld stark verdüstern, könnte den deutschen Banken noch einiges um die Ohren fliegen. Ich hatte das eigentlich schon letzes Jahr erwartet, aber passiert is nix.  Ich bin mal gespannt, wie lange das gut geht.
Einen Arschtritt für meinen Schwarz-Gelben Lieblings-Autisten bei Ariva, gratis!
Antworten
Anti Lemming:

Nachtrag zu # 502

3
10.09.10 15:38
Die methodische Unterbewertung des Yuan durch die Anbindung an den US-Dollar ist mMn eine Inflations-fördernde Maßnahme. China arbeitet dabei indirekt mit den amerikanischen Nullzinsen (USA bleibt bislang der weltweit bedeutendste Wirtschaftsraum), obwohl angesichts des China-Wachstums dort zu Lande sehr viel höhere Zinsen nötig wären. Der Yuan hat zwar pro forma diese hohen Zinsen, doch die Crux ist, dass er nicht frei konvertierbar ist. So bleibt es in China bei faktischen Nullzinsen (aus globaler Sicht) in einer deshalb künstlich boomenden Wirtschaft.

Würde der Yuan freigegeben, würde er vermutlich stark noch oben schießen. Das wirkt aber nicht inflationär (wie die bisherige Anbindung an den Dollarkurs), sondern deflationär. Die Löhne in China - der "verlängerten Werkbank" des Westens - würden, in Dollar, entsprechend steigen, und die bisherige Ausbeutung der chinesischen Arbeitsbienen wäre dahin. Auch das chinesische Wirtschaftswunder wäre passé. Die Chinesen wissen das - daher halten sie an der Anbindung des Yuan so lange fest, wie es irgend geht (egal, welche Ungleichgewichte daraus resultieren).

Gegenbeispiel:

Inflationär würde wirken, wenn die Griechen noch die Drachme hätten und sie angesichts ihrer Schuldenkrise um 30 % abgewertet hätten. Dann würde ein Mercedes in Griechenland schlagartig um 30 % teurer (in Drachmen).
Antworten
Platschquatsc.:

Naja Anti #68501

7
10.09.10 15:39
-PQ - da Wawidu in Urlaub ist stelle ich nun stellvertretend die potenziell diabolisch-parabolischen Sink-Charts rein ;-)

Dann mußt du aber auch meine Gegenargumente aushalten.

-Klar könnte die Metalle auch erneut steigen. Was meiner Behauptung Kredenz verleiht, ist der relative Anstieg von GYX zum SPX. Wenn die relative Outperformance der Metalle bei + 8 % lag (siehe mein obiger Chart in # 488), setzte im bisherigen Verlauf eine Kehrtwende nach unten ein.

8% bezogen auf dein Zeitfenster mag stimmen aber bei einem längerfristigen Zeitfenster werden aus deinen 8% schnell mal zweistellige Prozente.
http://stockcharts.com/charts/performance/perf.html?$spx,$gyx

-Außerdem sind wir im Bären-Thread.....

und der steht in einem Börsenforum und nicht im Talkforum und den Unterschied muß ich dir wohl nicht erklären.

-Es steht Dir umgekehrt frei, an temporären Tiefs bei den AZ-lern nach bullischen Kaufgelegenheiten zu suchen. Ich wäre der Letzte, der Dir dabei Deine (temporäre?) Bulligkeit als "Gesinnungsmakel" unter die Nase reiben würde, wie Du es - zuweilen "moralin-sauer" - im Bären-Thread machst.

Meine "Bärigkeit" halte ich denen dort genauso unter die Nase wenns passt.
http://www.ariva.de/Naja_hardyman_t348181?pnr=7800134#jump7800134
http://www.ariva.de/Fillorkill_11114_t348181?pnr=8136349#jump8136349
Antworten
Anti Lemming:

Ist o.k. PQ

4
10.09.10 15:45
Ich bin allerdings, womöglich im Gegensatz zu Dir, der Ansicht, dass wir zurzeit ein Zwischen-Top haben und dass die 1115-Linie im SP-500 (200 Tagelinie) einen starken Widerstand darstellt, der sich angesichts der lauen bis schwachen US-Makrodaten wohl nicht ohne weiteres durchbrechen lässt.

Die relative Outperformance der Metalle könnte dies bestätigen (wie beim April-Hoch), muss es aber nicht.

Es gibt nur Wahrscheinlichkeiten, Gewissheit erhält man an der Börse /bzw. in den Charts) erst, wenn es zu spät ist, um an dem vorher Gesehenen bzw. Geahnten zu verdienen. Das ist das Wesen der Spekulation.
Antworten
permanent:

Elektroindustrie profitiert vom starken Auslandsge

5
10.09.10 16:04

Die Branche verbucht im Juli 28 Prozent mehr Aufträge als noch vor einem Jahr. Das Geschäftsklima ist so gut wie seit Sommer 2007 nicht mehr. Besonders gut läuft der Export nach Südostasien und Lateinamerika.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/...eschaeft;2652651

Antworten
permanent:

@Mouton

 
10.09.10 16:11
null
Antworten
Anti Lemming:

US-Großhandels-Lagerstände steigen um 1,3 %

8
10.09.10 16:12
Erwartet wurde 0,4 bis 0,5 %.

Die Aufstockung um 1,3 % werte ich als bärisch, weil die Lager in USA bereits zuvor ziemlich stark gefüllt waren (siehe ISM-Zahlen) und nun Überkapazitäten drücken könnten. Die Großhandels-Verkäufe stiegen bezeichnenderweise nur um 0,6 %.

market pulse

Sept. 10, 2010, 10:00 a.m. EDT
Inventories at U.S. wholesalers rise 1.3% in July
By Ruth Mantell

WASHINGTON (MarketWatch) -- Inventories at U.S. wholesalers rose 1.3% in July, the fastest pace since 1.5% in July of 2008, the Commerce Department reported Friday. Meanwhile, sales of wholesalers rose 0.6%, the biggest gain since 0.9% in April. Inventories of durable goods rose 1% in July, while inventories of nondurable goods rose 1.7%. Sales of durable goods rose 0.5%, and gained 0.6% for nondurables. Over the past year, inventories are up 2.5%, and sales are up 12.7%. In June, inventories rose 0.3%, while sales fell 0.5%.



Veröffentlichung der US-amerikanischen Zahlen zum Umsatz und zur Lagerhaltung im Großhandel ("Wholesale Sales & Inventories") für Juli 2010

Der Großhandelsumsatz in den USA ist im Juli um 0,6 % gestiegen.

Die US-amerikanischen Lagerbestände im Großhandel sind gleichzeitig um 1,3 % geklettert. Erwartet wurde ein Anstieg im Bereich 0,4 bis 0,5 %
Antworten
permanent:

@Mouton

3
10.09.10 16:16

http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/news/...brochen_4606514.html

Der private Wohungsbau in Deutschland liegt unter dem Bedarfsniveau. Ich gehe davon aus, dass du nicht in Deutschland lebst.

Gruß

Permanent

Antworten
Anti Lemming:

permanent - Aufträge der Elektroindustrie

4
10.09.10 16:18
Sie waren 2009 um 50 % eingebrochen. Wenn sie, bezogen darauf, nun um 28 % gestiegen sind, liegen sie immer noch um gut ein Drittel unter denen aus 2008.

2008 = 100
2009 = 50
2010 = 64 (50 + 28 %)

Es wäre hilfreich, wenn die Handelsblatt-Autoren dies mit erfasst hätten, zeigt es doch, dass wir ab dem 2009-Tief nicht SO weit vorangekommen sind, wie es ein 28-%-Auftragsplus suggeriert.
Antworten
permanent:

China stillt Rohstoffhunger

10
10.09.10 16:20
 
China stillt Rohstoffhunger

Ölreserven wechseln Besitzer

Chinas Wirtschaft boomt. Ihr einziges Problem: Rohstoffmangel. Peking steuert dagegen und versucht, wo immer es kann, an Erzvorkommen, Ackerland und Kaliproduzenten zu kommen - oder an Öl, wie jetzt am Zuckerhut.

China will seinen Rohstoffhunger mit weiteren Milliardenübernahmen in Brasilien stillen: Die staatlichen Ölkonzerne Sinopec und CNOOC wollen sich Kreisen zufolge am Erdölgeschäft des brasilianischen Unternehmens OGX beteiligen. Die Transaktion könnte ein Volumen von bis zu 7 Mrd. Dollar haben, erklärten mehrere mit den Plänen vertraute Personen am Freitag.

Die größten ausländischen Direktinvestitionen in Brasilien kamen im laufenden Jahr aus China. Die Volksrepublik hat Zukäufe unter anderem in der Öl- und Eisenerzbranche getätigt sowie riesige Flächen Ackerland erworben. Im Mai etwa übernahm das Unternehmen Sinochem eine 3 Mrd. Dollar schwere Beteiligung an einem Ölfeld vor der brasilianischen Küste.

OGX gehört zu dem Industriekonglomerat EBX des brasilianischen Milliardärs Eike Batista. Das Unternehmen hatte zuletzt erklärt, dass es Anteilsverkäufe erwägt. Als Interessenten wurden in brasilianischen Medienberichten auch die US-Konzerne Chevron und ExxonMobil sowie der norwegische Ölmulti Statoil gehandelt.

Auch bei Potash am Ball

Der chinesische Rohstoffhunger zeigt sich auch daran, dass das Land mit der Staatsholding Sinochem im Poker um den kanadischen Düngemittelspezialisten Potash mitmischen will. Bisher liegt für Potash zwar lediglich ein Angebot des weltgrößten Bergbaukonzerns BHP Billiton über ein Volumen von 39 Mrd. Dollar vor. Potash ist mit dem Gebot aber nicht zufrieden, hat es abgelehnt und such händeringend nach einem "Weißen Ritter“.

Sinochem versucht in die Bresche zu springen und will mit Temasek, ein Staatsfonds Singapurs, in den Übernahmepoker einsteigen. Ob nur eine Sperrminorität erworben oder gar ein Gegenangebot abgegeben werden soll, ist Kreisen zufolge noch offen.

Auch der deutsche Kaliproduzent K+S wird als Übernahmekandidat gehandelt, sollte BHP bei Potash nicht zum Zuge kommen, wie es am Markt heißt. Die Gerüchte hatten den K+S-Aktienkurs zuletzt steigen lassen.

Quelle: bad/rts

Antworten
Anti Lemming:

Permanent - wenn 300.000 Wohnungen

11
10.09.10 16:28
benötigt , aber nicht gebaut werden, hat das einen guten Grund.

Das Bauen einer Wohnung ist viel zu teuer geworden. Wenn Du für eine halbwegs passable 3-Zi-Wohnung 300.000 Euro zahlst, aber nur 1000 Euro Miete dafür bekommen kannst (kalt), rechnet sich der Bau nicht.

Selbst bei niedrigen 4,5 % Hypozinsen (langzeit) liegt die Zins-Belastung aus 300.000 Euro bei jährlich 13.500 Euro. Die Mieteinnahmen von 12.000 Euro (12 x 1000) decken nicht mal die Zinsen. Auch auf weitere Wertsteigerungen zu hoffen bleibt ein Vabanque-Spiel. In vielen Großstädten gab es seit dem Jahr 2000 eher rückläufige Kaufpreise.

Auch für Privatleute ist es meist viel billiger, eine Wohnung zu mieten, als diese zu kaufen.

Kein Wunder, dass die Handwerkszeitung mehr Staatszulagen fordert. Obama hätte es genauso gemacht. Das ändert nichts an der grundsätzlichen "Unrentablität".
Antworten
Palaimon:

Noch eins und dann

16
10.09.10 16:30

Koffer packen. Mit dieser Lektüre über

 

  • What's behind the recent market volatility?
  • Can we put BP behind us?
  • And what effect will President Obama's political agenda have on investments?

moneymorning.com/2010/09/10/market-volatility-4/

 

verabschiede ich mich in den Urlaub. In drei Wochen komme ich dann als Braunbärin zurück *g*

Der USA Bären-Thread 344273
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
permanent:

@AL

 
10.09.10 16:48
null
Antworten
Mouton:

permanent

2
10.09.10 16:59
Manch zählen das Saarland ja nicht richtig zu Deutschland. Ich kann nur erzählen, was ich selbst mitbekomme und das sieht anders aus.
Einen Arschtritt für meinen Schwarz-Gelben Lieblings-Autisten bei Ariva, gratis!
Antworten
Anti Lemming:

China und Rohstoffe

4
10.09.10 17:03
Wenn die Chinesen ausgerechnet jetzt Rohstoff-Firmen in aller Welt aufkaufen, muss das keine intelligente Entscheidung sein. Die Tatsache, dass China viel Geld für solche Käufe übrig hat, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Diejenigen, die in China über diese Investments bestimmen, oft reichlich naiv gestrickt sind.

Man denke nur an den ruinösen Einstieg des Chinesischen Staatsfonds in die PE-Firma Blackstone (BX) beim Börsengang in 2007. Dümmer konnte man den Einstieg nicht timen. Von dem 3 Mrd. Investment ist nach aktuellem BX-Kurs nur noch gut ein Viertel übrig. Blackstone fiel von 36 Dollar am Tag des IPO auf heute 10 Dollar.

Aktuell scheinen diese chinesischen Entscheidungsträger dem Rohstoff-Wahn aufzusitzen, dem Inflations-Prediger aller Couleur (in D: N-TV, unterstützt von Ex-Chefvolkswirt Norbert Walter) zurzeit huldigen. Man erkennt es u. a. am chin. Kaufinteresse für Potash und K+S, deren Chart mMn klar (Echo-)Blasenzüge tragen.

Beim Blackstone-Kauf waren sie dem 2007 grassierenden PE-Wahn aufgesessen.

Mit Wahn kann man aber bei Investments in der Regel kein Geld verdienen. Wahn ist eher eine Garantie für "Buy high", gefolgt von späterem "Sell low".



Chart der Private-Equity-Firma Blackstone (BX) seit ihrem Börsengang in 2007. Die Chinesen sind zurzeit des IPO zu Höchstkursen eingestiegen. Aktuell steht BX bei 10 Dollar.
(Verkleinert auf 96%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 344281
Antworten
pfeifenlümmel:

Zu # 502 Stöffen,

6
10.09.10 17:26
möchte einen anderen Gesichtspunkt hinzufügen.

Die Arbeitsproduktivität steigt stetig an, Ursache ist der Einsatz moderner Maschinen und Computer. Auch gerade jetzt versuchen die Firmen, wenn der Umsatz nicht mehr bedeutend steigt, ihr Heil in Kostensenkungen, insbesondere in Erhöhung der Arbeitsproduktivität. Wenn aber die Nachfrage nach Gütern nicht ansteigt, ist höhrere Arbeitslosigkeit die Folge.  Bei uns hier ist es durch erhöhten Export gelungen, die Arbeitslosigkeit trotz höherer Arbeitsproduktivität zu senken. Die USA haben ein Strukturproblem, weil sie wenig exportieren und ihre Nachfrage hauptsächlich von der Binnennachfrage lebt. Diese rutscht aber durch die Finanzkrise und die hohe Arbeitslosigkeit ab. Die Steigerung der Produktivität ist größer als die Steigerung der Nachfrage, somit ist eine Erholung sehr schwer. Halten die USA weiterhin am freien Markt fest und können die Chinesen nicht von einer Höherbewertung ihrer Währung " überzeugen", verschlimmert sich die Situation weiter.
Antworten
Stöffen:

PL, da macht es doch Sinn

8
10.09.10 17:48
dass der chinesische Elektronik- Hersteller Foxconn erwägt, in den USA eine vollautomatische Fabrik ohne Arbeiter hochzuziehen.

LOL.

Im Gegenzug wandern die Arbeitsplätze weiterhin nach China:

This month General Electric will close its last incandescent light bulb factory in America.   200 workers will be laid off as G.E. moves to production of the new compact fluorescent (CFL) bulbs to another plant.
That plant being shut down is in my hometown of Winchester, Virginia.   The new bulb factories,and new jobs, are in China.

briansullivan.blogs.foxbusiness.com/2010/...ties#ixzz0z8r1Y88M
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Stöffen:

SOX gettin' hammered

7
10.09.10 18:00
I see this is somewhat of a warning, SOX tends to lead bull markets, but not this time.
Der USA Bären-Thread 344301
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
pfeifenlümmel:

Aus dem DOW (long)

3
10.09.10 19:57
bin ich raus, wie ich schon geschrieben habe. Nun wieder long im Euro-Bund.
Antworten
permanent:

HRE braucht neue Milliardengarantien

 
10.09.10 20:50
null
Antworten
permanent:

Europa zittert vor einer neuen Schuldenkrise

5
10.09.10 21:41

Europa zittert vor einer neuen Schuldenkrise

Das riesige Defizit in Irland rückt die Piigs-Staaten wieder in den Fokus. In Europa steigt die Angst vor einem zweiten Griechenland. Von Martin Greive mehr...

Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht ... 2739  2740  2742  2743  ... ZurückZurück WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf Tesla Inc

Strategie Hebel
Steigender Tesla Inc-Kurs 5,00 10,01 15,07
Fallender Tesla Inc-Kurs 4,99 10,03 17,15
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VH0BDZ4 , DE000VJ2RZB8 , DE000VH3J1F0 , DE000VJ1N626 , DE000VJ7BN15 , DE000VJ6YHX7 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Neueste Beiträge aus dem S&P 500 Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
29 3.814 Banken & Finanzen in unserer Weltzone lars_3 youmake222 18:12
469 156.460 Der USA Bären-Thread Anti Lemming ARIVA.DE 08.03.26 14:00
  56 PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE 0815ax Lesanto 06.01.26 14:14
    Daytrading 15.05.2024 ARIVA.DE   15.05.24 00:02
    Daytrading 14.05.2024 ARIVA.DE   14.05.24 00:02

--button_text--