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Der USA Bären-Thread


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saschapepper:

Spätgriechische Dekadenz

19
04.05.10 11:11
Nachrichten der letzten Tage: Standard & Poor's stuft griechische Anleihen auf "ramsch" (bb+) herunter. Die Republikaner lassen Obamas Finanzmarktreform im US-Senat scheitern. S&P's senkt das Kreditrating für Portugal (a-). Meine Krankenkasse führt einen Zusatzbeitrag ein. Die Deutsche Bank verkündet den zweitgrößten Quartalsgewinn ihrer Geschichte. Die Bundeskanzlerin in Berlin versucht energisch jedweden Eindruck von Entschlossenheit zu zerstreuen. S&P's stuft nun auch Spaniens Kreditwürdigkeit herab (a+) . Griechenland braucht 230 Milliarden in den nächsten 5 Jahren. Ein neues Rettungspacket für die Griechen wird auf den Weg gebracht, die Banken sollen sich nicht beteiligen. Meine Hausbank verweigert mir einen Kredit aufgrund meines befristeten Arbeitsvertrags. Schlaglöcher in den Straßen, durchregnende Schuldächer und keine Steuersenkungen, weil angeblich kein Geld da ist. Ich fahre bei Aral tanken für 1,49 pro Liter. Mein 400€ Job lohnt sich dadurch nicht mehr. S&P's bewertet nun auch meine Kreditwürdigkeit neu (c-).
Der USA Bären-Thread 317665
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Es fehtl die nötige Sachlichkeit in der Diskussion

11
04.05.10 11:37

Ich habe vor einiger Zeit einmal geschrieben: 

Wir können es uns nicht leisten Griechenland zu retten! Wir können es uns nicht leisten Griechenland nicht zu retten!

Auch wenn in diesem Satz auf den ersten Blick sinnlos erscheint so enthält er die traurige Wahrheit.

Díe Politiker versäumen es der Bevölkerung die Warheit zu erklären. Es werden schuldige gesucht. Die Banken sind schuld, die Griechen sind schuld.............................. Wir haben keine Schuld und müssen heute zahlen. So wird es in der öffentlichen Diskussion dargelegt. Ganz so stimmt die Sache nicht. Die Kontrollmechanismen haben versagt, Griechenland ist in die EU gekommen ohne eine anständige Buchprüfung durchlaufen zu haben. Da ist es wenig hilfreich nur auf die Ratingagenturen zu zeigen wenn man die Hausaufgaben selber nicht gemacht hat.
In Deutschland -wie in den anderen Industrienationen auch- existieren Schattenhaushalte um die tatsächliche Verschuldungssituation zu verschleiern. In dem Sinne sitzen wir alle in einem Boot, der Eine noch ein wenig komfortabler als der Andere.

Permanent

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Die Börsen halten sich in diesem unsicheren Umfeld

7
04.05.10 11:48

sehr ordentlich. Für den liquiden Anleger ergeben sich keine interessanten Anlagemöglichkeiten. Somit sind die meisten Geldflüsse aus der Not geboren, so auch die Aktienanlage.

Permanent

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Anti Lemming:

Exkurs: Die politisch-historische Dimension

23
04.05.10 12:06
Der Griechen-Bailout ist die Fortsetzung einer imperialistischen deutschen Politik, die nun die EU als Vehikel für ihre verspäteten "Volk-ohne-Raum"-Träume instrumentiert.

Der Erste und der Zweite Weltkrieg gingen beide von deutschem Boden aus. Beide Kriege waren Angriffskriege. Warum? Ursache war in beiden Fällen die historische Rückständigkeit Deutschlands: Deutschland war bis 1870 in zig Kleinstaaten mit eigenen Despoten, Gesetzen und Währungen zersplittert. Erst mit der Reichsgründung 1870 wurde Deutschland zur "Nation" - ein Schritt, den England, Frankreich und USA schon teils Jahrhunderte zuvor vollzogen hatten.

Der Imperialismus war damals vor allem durch Kolonien-Gründungen geprägt. Vorteile hatten Länder, die relativ früh zu Nationen wurden (wie England) - und insbesondere die "Seefahrer-Nationen", weil die Welt damals mit dem Schiff erobert wurde. Seefahrer waren in Europa traditionell die Engländer, Holländer, Spanier und Portugiesen, außerdem m. E. die Franzosen.  Und diese Länder hatten zum Zeitpunkt, als Deutschland in die große weite Welt hinauswollte, die Welt bereits unter sich aufgeteilt: England kontrollierte Indien und Länder in Asien, die Franzosen und Holländer große Teile Afrikas, die Spanier und Portugiesen hatten Mittel- und Südamerika kolonialisiert.

Deutschland guckte in die Röhre.

Dies ist die Wurzel für den deutschen Nationalismus und Militarismus - für die Ideologie des "Zu-kurz-gekommen-Seins", die Hitler mit seinem "Volk ohne Raum"-Spruch auf die Spitze trieb.

Folglich blieb den Deutschen scheinbar nichts anderes übrig, als anderen Nationen die besetzten Gebiete militärisch streitig zu machen. Das Säbelrasseln begann, gefolgt vom Kanonendonner des Ersten Weltkriegs.

Zur "Finanzierung" der Ersten WK hatte das Kaiserreich Unmengen an Kriegsanleihen emittiert. Das Geld der Bürger, die diese kauften, wurde in die Rüstung gesteckt, und der Angriffskrieg, der sich schnell gegen die ganze Welt richtete (daher "Erster Weltkrieg"), sollte zu Territorialgewinnen führen, aus denen  die Anleihekäufer dann ausgezahlt werden sollten.

Doch der 1. WK ging verloren, der Kaiser floh nach Belgien, die Sozialisten übernahmen vier Wochen vor Kriegsende die Macht und mussten den "Schandvertrag zu Versailles" unterzeichnen, der Deutschland wahnwitzige Reparationszahlungen - zu leisten in Goldmark - aufbürdete. Dabei störten die vielen Kriegsanleihen-Halter, die nun auch noch alle "ihr Geld zurückwollten". Als Lösung druckte die Weimarer Regierung wie verrückt physisches Geld. Ein Brot kostete bald meherer Milliarden Mark. Die Kriegsanleihen wurden dadurch wertlos. Der Staat hatte sich mit der Druckerpresse erfolgreich "nach innen" entschuldet.

Doch das Volk-ohne-Raum-Ressentiment grollte weiter. Das Heer war durch den Versailler Vertrag auf 100.000-Mann-Stärke reduziert, und die vielen ehemaligen Berufsoffiziere soffen sich, aufgestachelt von Reden eines Adolf Hitler, in Münchener Bierkellern Mut zu einem Putsch gegen die verhasste sozialistische Regierung an, die ihnen angeblich alles eingebrockt hatte. Der Hitler-Ludendorff-Putsch (Marsch auf die Feldherrenhalle) scheiterte 1923 kläglich. Ein Generalstreik in Berlin ("Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will") und das Heer schlug die Putschisten nieder. HItler kam in Festungshaft, wo er "Mein Kampf" schrieb.

In den 20er-Jahren fasste die Wirtschaft wieder Fuß, nicht zuletzt dank US-Hilfsgeldern (Young- und Dawns-Plan). Die Wirtschaft gesundete und Deutschland erlebte auch kulturell die Goldenen Zwanziger. Der Traum endete mit dem Börsen-Crash von 1929. Die Amis zogen ihr Geld aus Deutschland wieder ab, was 6 Millionen Arbeitslose zur Folge hatte. Hitler hatte sich nach seiner Haftentlassung zu einer starken poltischen Kraft entwickelt, da er sich mit dem angesehenen General Hindenburg verbündet hatte, was ihm auch im Bürgertum Zuspruch sicherte.

1933 schaffte Hitler per Ermächtigungsgesetz die Demokratie ab. Bei der Abstimmung waren kommunistische Abgeordnete nicht zugegen. Sie wurden zuvor - unter Missachtung ihrer Immunität - verhaftet, weil sie einige Tage zuvor angeblich den Reichstag angezündet haben sollten. In Wahrheit legte den Brand ein von den Nazis bezahlte Holländer namens von der Lubbe. Schon die "Machtergreifung" basierte auf Lügen in einer Dreistigkeit, wie wir sie  heute nur von Wall Street kennen.

Da die Nazis diktatorisch herrschten und Gegner bis aufs Blut verfolgten oder ins KZs sperrten, nahmen die imperialistischen Träume, gespeist aus der alten nationalistischer Ideologie des "Zu-kurz-gekommen-Seins", schnell wieder Gestalt an. Die Nazis versuchten nun, die im 1. WK gescheiterte militärische Unterwerfung der Restwelt in einem zweiten Versuch erfolgreich zu Ende zu bringen.

Und wieder nahm der Staat - wie im 1. WK - maßlos Kredite auf (die die schwächelnde Wirtschaft mit 6 Mill. AL eigentlich gar nicht hergab), um das Geld in die Rüstung zu pumpen. Der 2. WK - wiederum ein Angriffskrieg - war daher finanziell von langer Hand vorbereitet. Die Provokation in Polen war 1939 dann nur noch der Aufhänger, den Hitler benötigte, um das Münchener Abkommen von 1938, in dem er Churchill "Waffenruhe" versprochen hatte, zu brechen.

Wie schon im 1. WK träumte Deutschland - und vor allem die deutsche Industrie - von einer weltweiten, auf militärischer Aggression basierenden Expansion. Einer der größten Geldgeber und Kriegstreiber war übrigens schon damals die Deutsche Bank. Sie wurde bei den Nürnberger Prozessen nach Kriegsende von den Ami-Richtern als "Hauptkriegsverbrecher" verurteilt. Die Richter sahen die Nazi-Kriegswirtschaft zu Recht als verbrecherisch an: Wie schon im 1. WK wurden massiv Kredite (Staatsverschuldung) aufgenommen, um von dem Geld Waffen für einen Angriffskrieg zu fertigen. Und wiederum sollte die Rückzahlung der Kredite aus den Territorialgewinnen des Krieges erfolgen sollte. Das Ganze ist somit ein finanziell-militaristisches Schneeball-System, das Unterwerfung fremder Völker praktisch als "Existenzgrundlage" braucht.

Als auch der Zweite Weltkrieg verloren ging, lief wieder ein ähnliches Spiel ab wie bei den Kriegsanleihen aus dem Ersten Weltkrieg.

Der Unterschied war der, dass die deutsche Infrastruktur 1918 noch halbwegs stand - der 1. WK fand noch "traditionell" auf dem Felde und in Schützengräben statt. 1945 hingegen war Deutschland weitgehend zerbombt. In vielen Städten stand kein Stein mehr auf dem anderen. Deshalb stand gar nicht erst zur Debatte, ob erneut die Druckerpresse angeworfen werden sollte. Es galt die normative Kraft des Faktischen: Das Land lag in Trümmern, und die Reichsmark ebenfalls.

Man ersparte dem Volk daher die Druckerpresse, und nach zwei Jahren Schattenwirtschaft auf Schwarzmärkten kam die DM - und damit die vermeintliche "Stunde Null". Jeder erhielt 40 Mark. Alle waren gleich. Doch einige waren Gleicher als andere - nämlich die, die Sachwerte über den Krieg gerettet hatten. Die Villen der Blohm-und-Voss-Bonzen in der Hamburger Elbchaussee blieben ihnen erhalten. Dass sie im Krieg KZ-Häftlinge mittels "Vernichtung durch Arbeit" auf den Werften buchstäblich zu Tode schuften ließen, blieb ungeahndet. Andere Nazi-Chergen hatten Juden nach Ausschwitz geschickt, um später für einen Spottpreis deren an den Staat gefallenen Besitztümer (Häuser, Fabriken) zu erwerben. Auch dies blieb ungeahndet. Die Rechtsprechung stellte sich auf den Standpunkt, dass zivile Rechtsgeschäfte nach "damals geltendem Recht" erfolgten und damit auch nach Kriegsende rechtsverbindlich seien. Adelige wie Thurn und Taxis und die von und zu Guttenbergs behielten ohnehin ihre riesigen Ländereien. Auch des gesamte Beamtenapparat - inkl. Nazi-Richtern - wurde übernommen.

Für die Reichen gab es keine "Stunde Null". Es gab sie nur für das gemeine Volk. Das waren dieselben, die nach dem 1. WK mit der Geldpresse betrogen wurden.



Nun ein kühner Sprung ins 21. Jahrhundert. Die Welt ist globalisiert. Die Macht geht in den Industrieländern weniger vom Militär und der Politik aus als von den Großkonzernen und deren Lobbys. Regierungen sind machtlos geworden, weil die Konzerne sie wechselseitig mit Steuer- und Standort-Vorteilen erpressen; überall finden sie Steuer- und Rechtslöcher und narren die Politik, in dem sie Gewinne dorthin verschieben, wo am wenigsten Steuern zu zahlen sind. Kriege finden nur noch in Schwellen- und Dritte-Welt-Ländern statt, vor allem wenn es dort Öl im Boden gibt, für das sich die Ölkonzern interessieren (siehe Irak-Kriege).

Es gibt in den Industriestaaten auch keine Annektionen mehr. Die Völkergrenzen stehen und verschwimmen sogar (EU-Bildung). Doch was geblieben ist, ist die imperialistische Ideologie. Deutsche Konzerne und "deren" Marionetten-Politiker kämpfen - gegen die Interessen der Nachbarn (z. B: Frankreich) - darum, wer in der EU die "erste Geige" spielt. Wer am meisten exportieren kann, hat das Spiel gewonnen. Politik ist Mittel zum Zweck, möglichst viel zugunsten der eigenen Nation herausholen. Das gilt - unter umgekehrten Vorzeichen - auch für die Griechen, die möglich viel EU-Substanz für lau absaugen wollen.

In der EU ist Deutschland unbestritten die Führungsmacht (da wirtschaftlich am stärksten), und die Bestrebungen Kohls gingen schon damals latent in Richtung eines "vereinten Europa unter Führung Deutschlands". Das wurde zwar nicht so klar ausgesprochen, ist aber ein Fakt. Deutschland hat von Anfang an versucht, die EU so zu gestalten, dass deutsche (Groß-)Unternehmen maximal Vorteile daraus ziehen. Nur zu dem Zweck wurde der Euro überhaupt geschaffen. Der Euro eliminierte das Währungsrisiko, wenn Länder wie Griechenland MAN-Busse auf Kredit kaufen.

Der Euro ermöglichte auch, dass sich die "Schwellenländer" der EU (PIIGS) dank AAA-Bonus stark verschulden konnten, damit die deutschen Konzerne in diese Länder mehr exportieren konnten. Das Risiko übernahmen - pro forma - die Banken, die ja nun den Euro und die Maastricht-Kriterien als Schutz hatten. Ein Auseinanderbrechen erschien im Gründungs-Hype (vergleichbar der Hybris der Nazis, Russland in einer Woche einzunehmen) derart unwahrscheinlich, dass dafür nicht einmal Regeln entworfen wurden.

Nun ist dieser Ernstfall in Griechenland, Spanien und anderen PIIGS eingetreten - für die Banker und viele Politiker "überraschend", für die Euro-Kritiker der ersten Stunde nur folgerichtig.

Und nun haben wir wieder eine Situation wie am Ende der beiden letzten Weltkriege. Horrende Überschuldung - diesmal der PIIGS - und Banken, die auf potenziell riesigen Verluste sitzen, wenn die Wirtschafts-Expansion in die EU (eine Art "finanzieller Dritter Weltkrieg") ein weiteres Mal in die Hose geht.

Und was machen Merkel und Co in dieser Lage? Sie besinnen sich auf alte Patentrezepte: Die Banken werden auf Kosten der Steuerzahler voll ausgebailt. Das ist VOM WESEN HER nichts anderes als die Weimarer Lösung, die Geldruckmaschinen anzuwerfen. Auch jetzt wird dem "Volk" bzw. "Bürger" zur Rettung der Schuldner (Banken und Staat) eine drastische Geldentwertung zugemutet. Dabei wird sogar das schreiende Unrecht in Griechenland (bankrottgeweihte Schnorr/Schattenwirtschaft) geflissentlich ignoriert -  um das "strategische Ziel", die wirtschaftliche Annexion der EU durch das deutsche Großkapital, nicht zu gefährden.

Der kleine Mann wir auch diesmal wieder der Dumme sein. Das ist die Rolle, für die er historisch "auserkoren" ist, solange er es sich widerspruchlos gefallen lässt, dass Andere ihm nach Belieben auf der Nase rumtanzen. Es ist das typische Los des Schwachen, der nicht umsonst "Loser" heißt.

Und wenn der Euro - wie nach den letzten Kriegsenden jeweils die Mark und die Reichsmark - den Bach runtergeht, dann gibt es für den deutschen Dämlich-Michel mal wieder die "Stunde Null" (mit Entwertung aller Ersparnisse) -  während die Bonzen ihre Sachwert-Pfründe ein weiteres Mal heil über die Runden retten.
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Kicky:

Spanien benötigt 224 Mrd. Euro, Italien 704 Mrd

12
04.05.10 12:50
Hilfen für alle sind nicht zu stemmen schreibt heute die Welt
www.welt.de/wirtschaft/article7452838/...onen-Euro-Gefahr.html
Würden neben Griechenland auch die anderen angeschlagenen Eurostaaten Hilfe benötigen, wäre dies eine kaum zu stemmende Last für die Währungsunion. Nach Berechnungen von WELT ONLINE und der Großbank UniCredit wären nämlich Hilfen von mindestens einer Billion Euro nötig, um die Euro-Länder Italien, Irland, Portugal und Spanien mit dem nötigen Kapital zu versorgen.

Mit 110 Mrd. Euro werden Europäische Union und Internationaler Währungsfonds Griechenland in den nächsten drei Jahren unter die Arme greifen. Das Programm beläuft sich damit auf rund 40 Prozent der gesamten Staatsschulden des Landes, die 2009 bei 273 Mrd. Euro lagen. Überträgt man die Größe dieses Rettungspaketes auf die anderen vier Krisenländer, kommen schnell hohe Summen zustande. Eine Rettung Irlands und Portugals wäre wohl noch zu bewältigen: Irland bräuchte demnach rund 42 Mrd. Euro, Portugal etwa 50 Mrd. Bei Italien und Spanien wären aber schnell andere Dimensionen erreicht: Spanien benötigte 224 Mrd. Euro, Italien gar 704 Mrd. Euro.

Auf ähnliche Zahlen kommt UniCredit, die für die WELT zwei Szenarien entworfen hat, wie groß die Rettungsringe für andere Krisenländer wären. Könnten die Eurostaaten von 2010 bis 2012 ihr Haushaltsdefizit nicht verbessern, hätten sie insgesamt einen Bedarf von 1,3 Billionen Euro, den sie in den kommenden drei Jahren finanzieren müssten.. Gelänge es ihnen, ihr Defizit 2011 auf drei Viertel des Standes von 2009 zu senken und 2012 auf die Hälfte, hätten sie immer noch einen Kapitalbedarf von 1,125 Billionen
(Verkleinert auf 74%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 317685
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Kicky:

Risikoprämien bei Reuters

8
04.05.10 12:52
de.reuters.com/article/usDollarRpt/idDELDE64310G20100504
Frankfurt, 04. Mai (Reuters) - Die zunehmende Sorge über eine Ausweitung der Schuldenkrise in Europa hat am Dienstag zu höheren Risikoaufschlägen bei spanischen, portugiesischen und italienischen Staatsanleihen geführt. Die Spreads für die zehnjährigen spanischen Papiere zur vergleichbaren Bundesanleihe stiegen nach Angaben von Datavision auf 110 Basispunkte von 99 Basispunkten im späten Vortagesgeschäft. Die der portugiesischen Anleihen kletterten demnach auf 243 (Vortag: 218) Basispunkte. Der Risikoaufschlag für italienische Papiere lag bei 103 (94) Basispunkten.
.......
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Kicky:

Griechen brauchen150 Milliarden

8
04.05.10 13:01
www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2010/...er-wirtschaft.html
Griechenland braucht mehr Geld als die 110 Milliarden Euro, die die Euro-Länder und der Internationale Währungsfonds (IWF) ihm leihen wollen. Nach BILD.de-Informationen hat Finanz-Staatssekretär Steffen am Montag im Haushaltsausschuss des Bundestages von einem Bedarf von 150 Milliarden Euro bis 2012 gesprochen. Die Regierung in Athen werde deshalb versuchen, weitere 40 Milliarden Euro am Kapitalmarkt aufzunehmen. .......
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Anti Lemming:

Permanent - "sorgfältige Prüfungen"

12
04.05.10 13:01
Du schreibst: "Die Kontrollmechanismen haben versagt, Griechenland ist in die EU gekommen ohne eine anständige Buchprüfung durchlaufen zu haben."

Ist bei den Griechen-Krediten nicht - vorsätzlich - dasselbe geschehen wie bei den amerikanischen Subprime-Krediten? In USA hatte die Laxheit ja geradezu System. Ziel war, möglichst schnell möglichst viele Kreditverträge (zur Not auch ohne Unterlagen und Belege) einzusammeln, damit Goldman und Co. genügend "Stoff" für die CDO-Verbriefungen bekommen. Die Risiken wandern am Ende ja an die Trottel, die den Goldmännern den Schrott abkaufen. Laxe Kreditvergabe rächte sich daher nicht, sondern nützte den Paketeschnürern sogar (schneller mehr Verträge).

Als die deutschen Banken den Griechen und sonstigen PIIGS massenhaft Staatsanleihen abkauften, bestand das strategische Ziel darin, die EU "wirtschaftlich zu annektieren" (# 704). Die Banken agieren dabei als zweites Standbein der Industrie, die in diese Länder exportieren will oder anderweitig Fuß fassen. Der eigens kreierte Euro eliminierte die früheren Währungsunsicherheiten.

Die Risiken bleiben dabei zwar, anders als bei Subprime, in den Büchern der Banken hängen - bei Staatspleiten sieht es für sie übel aus - , aber es gab ja günstige CDS zur "Absicherung" und vor allem den Merkel- bzw. EU-Put, dass in dem "unwahrscheinlichen" Fall, dass trotz Maastricht-Kriterien eine EU-Staatspleite auftritt, "die Gemeinschaft" einspringt - und zwar genau so, wie wir das jetzt sehen: Der EU-Steuerzahler, allen voran der Deutschmichel, finanzieren den Griechen-Bailout, damit die Banken nicht in Schieflagen geraten und die Industrie ihre Expansionspläne ungestört fortstetzen kann.

FAZIT: Wenn keine Kontrollen stattfinden, hat das meist einen Grund - bei Subprime- wie bei Griechen-Krediten...
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Kicky:

unbefristeter Genarlstreik in GR,Luftraum gesperrt

2
04.05.10 13:05
am Mittwoch,Akropolis von Kommunisten besetzt
www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2010/...mit-schaeuble.html
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Kicky:

Widerstand der griechischen Kommunen

5
04.05.10 13:17
www.ekathimerini.com/4dcgi/...olitics_100008_04/05/2010_116849
schreibt die grösste Tageszeitung heute
Keiner wird gefeuert sagte der Präsident des Gemeindeverbandes und Bürgermeister von Athen heute,das würde ohnehin nur 100 Millionen sparen.Hauptpunkt des Programms Kallikratis ist jedoch die Reduzierung der Kommunen von 1034 auf 370 und der Landkreise von 76 auf 13 Grossregionen.

......Although it has many aspects, the main element to Kallikratis is the plan to do away with the 76 prefectures that currently span the country and replace them with 13 larger regions. Similarly, 1,034 municipalities will be whittled down to less than 370.
The mayor of Elliniko in southern Athens, Christos Kortzidis, was on the fifth day of a hunger strike yesterday in protest at the changes proposed by Kallikratis. Meanwhile, some municipalities, such as Aghios Ioannis Rentis in southwestern Athens, are planning to hold a vote on whether they agree to be merged with neighboring districts.
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Stöffen:

Permanent, wo stehst du momentan?

5
04.05.10 13:21
Step One, Denial: "This stock market can't rise day-after-day, week-after-week, month-after-month, year-after-year, can it?"

Step Two, Anger: "I can't BELIEVE these criminals are propping up the markets like this. It's just NOT FAIR! Hmmmph."

Step Three, Bargaining: "Please, pleeeease, dear God, just let it collapse one more time so I can tell all my peers 'I tole ya so!' "

Step Four, Depression: "What's the use? The markets will never crash again in our lifetimes".

Step Five, Acceptance: "Buy GOOG and AAPL!"

Where are YOU in your "Capitulation" process?

Still stuck on Step One??

LOL.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Anti Lemming:

Wenn keiner gefeuert wird

9
04.05.10 13:27
und die Löhne auch nicht gekürzt werden, bleiben auch die Kosten für den Staat unverändert. Das Geschiebe bei der Zahl der Kommunen und Gemeinden ist dann nur Augenwischerei, um zu suggerieren: "Seht her, wir tun was."

Und wenn die 150 Mrd. erstmal einkassiert sind - seltsam, dass es täglich 40 Mrd. mehr werden, oder? - werden die griechischen Politiker sagen, dass siich die Kürzungen gegen den massiven Widerstand der Bevölkerung "leider" nicht durchsetzen ließen.
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Anti Lemming:

Euro ist durch den Rost gefallen

4
04.05.10 13:30
(Verkleinert auf 68%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 317697
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Stöffen, ich stehe auf der sicheren Seite

8
04.05.10 13:39

Mein Geld ist langfristig in Ackerland gebunden. Offene Flanken bestehen bei meinen LV hier bin ich nicht sicher ob ich die weitere Einzahlung nich lieber stoppen sollte.

In Bezug auf den Aktienmarkt arbeite ich immer nur mit Kleingeld. Aus diesem Grund kocht die Emotionaliät nich so sehr hoch wenn ich daneben liege.
Zur Zeit habe ich keine Long und keine Shortpositionen -Ausnahme einige Gold/Silberminen-.
Seit gestern bin ich Long in Silber. Meine Einschätzung zum Aktienmarkt ist immer nur noch sehr kurzfristig orientiert.

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permanent:

@AL

5
04.05.10 13:41
So lange es gut läuft machen alle mit. Ist das Kind  in den Brunnen gefallen werden schuldige gesucht.
Einen gesunden Präventionsmechanismus gibt es nicht.

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wawidu:

Chaos voraus

11
04.05.10 13:44
"Gigantischer Finanzierungsbedarf der PIIGS

Apropos Griechenland-Krise, trotz des am Sonntag von der Eurogruppe bzw. dem IWF beschlossenen 110-Milliarden-Euro Rettungspakets für Griechenland für die kommenden Jahre bis 2012 ist die Staatsschuldenkrise natürlich keinesfalls ausgestanden. Im Gegenteil. Allein die sog. PIIGS (Portugal, Irland, Italien, Griechenland, Spanien) haben laut einer Bank of America Studie im Jahr 2010 einen Refinanzierungsbedarf in Höhe von knapp 614 Milliarden Dollar. Bis zum Jahr 2013 erhöht sich dieser auf sage und schreibe 1931 Milliarden Dollar. Vergleichsweise sei erwähnt, dass die IWF-Bail-Out-Kapazität aktuell bei ungefähr 700 Milliarden Dollar liegt. (Anm. wawidu: Wie sollte denn eine Erhöhung dieser Kapazität zustande kommen, wenn die Geldgeber des IWF selbst schon bis zur Halskrause im Schuldensumpf stecken? Werden sie es dann wie Münchhausen machen?)  

Zwang zu Einschnitten und Strukturreformen

In der Tat wurde Athen nun zu drastischen Einschnitten gezwungen. Fraglich bleibt, ob bspw. Spanien oder Portugal es ebenso weit kommen lassen oder mit straffen Strukturreformen schleunigst gegensteuern.

Selbstverständlich bleibt der Blick nicht auf diese Euro-Staaten beschränkt. Es ist nur eine bloße Frage der Zeit, ehe sich der Focus in Richtung der Schulden-Gorillas Japan, Großbritannien und schlussendlich auch die USA wenden wird..."

(aus einem Artikel von Martin Weiss in "Kapitalschutz Akte" vom 03.05.10)
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imagine:

Die Inflation kehrt wohl auch Deutschland zurück

18
04.05.10 14:07
Erfurt (ddp). Als Folge von Bankenkrise, Staatsverschuldung und Kreditzusage an Griechenland sehen Wirtschaftsexperten und Banker eine Inflationsrate von bis zu fünf Prozent auf Deutschland zukommen. Derzeit liegt die Quote bei einem Prozent. «Wenn die deutsche Wirtschaft wieder in Gang kommt, müssen wir in den nächsten fünf Jahren mit drei bis fünf Prozent Teuerung rechnen», sagte Anlagespezialist Chris-Oliver Schickentanz von der Commerzbank in Frankfurt der in Erfurt erscheinenden «Thüringer Allgemeine» (Montagausgabe). Die hohe Staatsverschuldung lasse sich nur durch Inflation gegenfinanzieren.

In dem Maße, wie die Wirtschaft wieder «brummt», werde langsam Kapital von den Geldmärkten zurückgezogen. Im Gegenzug werde dann eine schrittweise Erhöhung der Leitzinsen auf zwei Prozent erwartet, so die Commerzbank. Die Landesbank Hessen Thüringen (Helaba) sieht den Zeitpunkt für eine erste Zinserhöhung derzeit zwar noch nicht gekommen, erwartet diesen Schritt der Zentralbanken aber ab September dieses Jahres.

Auch der Freiburger Finanzexperte Bernd Raffelhüschen geht von einem Anstieg der Teuerung auf bis zu fünf Prozent in den nächsten Jahren aus. Angesichts der extrem hohen deutschen Staatsverschuldung bleibe kein anderer Weg, sagte Raffelhüschen
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wawidu:

Aussi-Dollar vs. Gold

2
04.05.10 14:09
Neben dem NZ-Dollar gilt der Aussi-Dollar als aktuell stärkste Währung der Welt. Diese Stärke basiert fast ausschließlich auf dem Rohstoffreichtum des Landes bzw. den starken Rohstoffexporten der letzten Monate, speziell nach China. Achtet auf den aktuellen Dreher von MA 200 nach unten!
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 317709
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Anti Lemming:

Bullenmarkt

20
04.05.10 14:28
Ich glaube, man muss das Ganze sehr differenziert betrachten:
Der USA Bären-Thread 317713
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gefährdete Rinderrassen

7
04.05.10 14:46

Auch nach über einjähriger Börsenhausse sind immer noch viel Rinderrassen (Bullen) von der Ausrottung bedroht. Es gibt verschiedene Vereine die sich um den Erhalt der gefährdeten Rinderrassen kümmern.
Der USA Bären-Thread 7943649

Es wäre doch schade um diesen Jungbullen:
http://www.vieh-ev.de/Rassen/Rinder/werdenfelser.html

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Anti Lemming:

Griechen beauftragen Finanzberater Lazard

7
04.05.10 14:51
Angeblich soll es aber nicht um Restrukturierung gehen, d.h. um einen "Haircut"/Abschlag für griechische Staatsanleihen.

Die Griechen sind seit Diogenes ein Volk von Philosophen ("Geh mir aus dem Monitor"). Als "Betrachtende" wollen sie erst mal die 150 Mrd. abgreifen und erst danach einen Haircut von 30 % abgreifen. Das sind dann nämlich schon mal 60 Mrd. "für lau".

Wenn Lazard angibt, dass es nicht um Restrukturierung gehe, kann man getrost das Gegenteil erwarten.

Schäuble (unten) betont, es sei wichtig, nicht zuviel von Haircuts zu reden, "um das Marktvertrauen nicht zu gefährden".

Ich frage mich: In was soll man denn bei den Griechen überhaupt noch vertrauen? Wer einmal stiehlt, dem glaubt man nicht. Ich mache ja auch keinen vorbestraften Safe-Knacker zum Kassenwart.

Außerdem kann man ja nicht mal mehr Schäuble vertrauen in diesem vertrackten Pokerspiel. Dem darf man wenigstens noch Gerissenheit zubilligen, während Angie eher für Weinkrämpfe aus Enttäuschung gut ist.

----

Infos zu Lazar:

www.lazard.com/Business/Advisory.aspx



May 4, 2010, 8:13 a.m. EDT · Recommend · Post:
Lazard says Greek debt restructuring is not considered
Financial advisory firm Lazard says it's been hired by Greek authorities

By Polya Lesova, MarketWatch

FRANKFURT (MarketWatch) -- Lazard Ltd. said Tuesday it has been hired by Greece for financial advice, but the bank cautioned that a restructuring of the nation's debt is not being considered.

The announcement comes as worries in the markets persist as to whether Greece may be forced to restructure its mountain of debt, even after it received a 110 billion-euro ($146 billion) bailout package from its euro-zone partners and the International Monetary Fund.

Greece has pledged to reduce its deficit to below 3% of gross domestic product by 2014. Its deficit was at least 13.6% of GDP last year.

"Lazard confirms that it has been hired to assist the Greek authorities," a Lazard spokesman told MarketWatch on Tuesday. "It is to be noted that a restructuring of Greek debt has never been an option to be considered."

Lazard (LAZ 39.65, +0.99, +2.56%) is a financial advisory and asset management firm.

Officials from Greece and other euro-zone nations have rejected the idea of a restructuring.

German Finance Minister Wolfgang Schaeuble said Monday any discussions of debt restructuring should be prevented so as not to hurt market confidence, according to Dow Jones Newswires.

Polya Lesova is reporter for MarketWatch, based in Frankfurt.

www.marketwatch.com/story/...financial-advice-2010-05-04-81300
Antworten
Ischariot MD:

also wenn ich mir die Grafik bei Kicky #705

10
04.05.10 15:05

anschaue, könnte man glatt glauben, halb Europa sei akut und die andere Hälfte demnächst pleite. Hab ich auch bislang geglaubt. Bis ich mich an das NIIP-Modell erinnert habe, und demnach ist alles halb so schlimm. Eigentlich ist alles in bester Ordnung, denn man darf nicht nur die maroden Staatshaushalte betrachten. Addiert man die privaten Vermögen dazu, und das darf man, da der Staat ja die Lizenz zur Enteignungsbesteuerung (Steuersatz 98,9%) oder auch zur Vernichtungsbesteuerung (>> 100%) hat, gehört ja eigentlich alles private Vermögen dem Staat, also dem Parlament, also der Angie, und die können auch weiterhin aus dem Vollen schöpfen und die Kohle nach alles Seiten raushauen !!!
Zitate des cruden Unsinns gefällig?


"Die NIIP heißt mit voller Berufsbezeichnung “Net International Investment Position” (...)

"Was ist so spannend an der NIIP? Das will ich Euch gerne verraten: Sie ist für alle, die sich seriös über Staatschulden unterhalten wollen, ohne den Alltagshysterien irgendwelcher “Experten” in den Medien oder dem Lager der professionellen Talkshow-Ökonomie hinterherzulaufen, die einzig akzeptable Referenzgröße" (...)

"Diese grüne Kurve besagt schlicht und ergreifend nichts anderes, als dass Deutschland seit mindestens 1994 überhaupt nie verschuldet war! Kapisch? Nix Schuldner – Gläubiger, Herrschaften! Wir sind auf dieser schönen, weiten Welt ein Nettogläubiger" (...)

"... Fazit daher: Die deutsche Staatsschuld ist eine der größten Nebensächlichkeiten der Welt. Eher im Gegenteil: Wir sollten dringend zusehen, dass wir von dieser Gläubigerposition wieder runterkommen; und wenn sich die Privaten dazu nicht durchringen können, dann soll das meinetwegen der Staat für sie tun, indem er sich stärker verschuldet, als bislang. Die Welt wird davon keinesfalls untergehen – sie wird allenfalls besser und vor allem finanziell stabiler"

____________
Das kann er jetzt also haben, der verblendete Autor dieser Zeilen. "Gläubiger" ist Deutsche Land die längste Zeit gewesen, spätestens nach vollendetem Greek-, PIIGS-, Osteuropa- und Austria-Bailout durch die KfW.
Wo man solch einen Quatsch liest ?? Ich trau's mich kaum zu posten. Hier, datiert vom 21.11.2009:                    www.weissgarnix.de/2009/11/21/vergesst-die-staatsschulden/

Und falls die Geisteshaltung des GröÖÖmaz (größten Österreichischen ÖkonomenMeisters Aller Zeiten) in obigem Text noch nicht deutlich genug wurde, hier noch ein paar Klarstellungen des Meisters aus dem Kommentarteil, z.B. Nr. 5 und 16:


"Nicht, solange der Staat sämtliche Zugriffsmöglichkeiten auf dieses Privatvermögen bzw die daraus fließenden Erträge hat. Die Frage, wie er diesen Zugriff gestaltet, verkommt dann zu einem rein politischen Problem – das nicht leicht lösbar sein muß, siehe Kalifornien, aber trotzdem"
"Es bedarf dafür lediglich eines einzigen Satzes in einem Bundesgesetzblatt: “Die Einkommenssteuer auf Zinserträge aus Bundesobligationen und ähnlichen Schulden der öffentlichen Hand beträgt 100% und wird an der Quelle erhoben.”

Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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obgicou:

bei 6000

6
04.05.10 15:15
liegt eine sehr gute Long-Chance
Antworten
Ischariot MD:

Langmesser-Chance ;o)

2
04.05.10 15:35

für die "differenzierte Betrachtung" der Bullen-Spezies  ;o))
15:30 Uhr, Zeit zum Feiern, bevor die Amis den Rotz wieder hochkaufen

Der USA Bären-Thread 317733
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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relaxed:

Stampede? ;-)

2
04.05.10 15:46
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