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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 7.428,67 +0,51% Perf. seit Threadbeginn:   +409,17%
 
pfeifenlümmel:

Rohöl ziert sich noch,

 
29.04.10 21:06
das Top vom 26. zu überwinden. Die Entscheidung naht: long oder short.
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pfeifenlümmel:

neige eher zu short,

 
29.04.10 21:08
den Finger am Drücker halten.
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nopanic:

there's no way out of here

4
29.04.10 21:34
said the joker to the thief,there's too much confusion i can't get no relief.
neben dem soli den ich seit 20 jahren zahle,werde ich die nächsten 20 jahre den europli zahlen.ab und zu wird der köhler dazu einen rülpser loslassen,derselbe köhler,der bei der einführungdes euro kein pardon für staaten aussprach,die sich nicht an die regeln halten würden.
no reason to get excited ,the politician kindly spoke
there are many here among us,who feel that life is nothing but a joke,
but you and not i have to pay the debth,
so let us not talk falsely now,the hour is getting late
übersetzung:die mehrheit der bevölkerung wird ärmer,die finanzindustrie macht immer mehr kohle und
die politiker bekommen altersruhesitze in der wirtschaft,wenn sie schön brav waren.darum rettet,denn auch ihr werdet eines tages gerettet sowie eure retter gerettet werden.
Es wird böse enden (Werner Enke)
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pfeifenlümmel:

Och nö, nachdem sich

 
29.04.10 21:38
die Commerzbank so angestrengt hat, Aixtron zu drücken, werde ich mal long gehen.
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wawidu:

Zu gut um glaubhaft zu wirken?

 
29.04.10 23:14
Die chinesisch-japanische Internet-Suchmaschine hatte vorbörslich für Q1/10 einen Gewinnsprung von 165 % gemeldet. Daraufhin entstand bei den ADRs zu Handelsbeginn ein riesiges Gap von über 90 Punkten. Was danach kam, siehe Chart!

www.marketwatch.com/story/...-results-2010-04-29?siteid=yhoof2
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 316649
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Anti Lemming:

Japans Preise fielen um 1,2 %

6
30.04.10 07:31

gegenüber dem Vorjahr - aber, beschwichtigt Bubblevision, die Nachfrage steigt.  Wenn die Nachfrage wirklich - organisch - steigt, kann es aber keine Deflation mit Preisrückgang von 1,2 % geben, es sei denn, die Gesetze der Marktwirtschaft gelten nicht mehr.

Japan leidet seit 20 Jahren an Deflation, und mMn deutet nichts auf eine überraschende Wende.

Des Rätsels Lösung:

Wenn, wie angegeben, der reale Konsum um 4,4 % gestiegen ist, die realen Haushaltseinkommen aber nur um 0,4 %, heißt das, dass die Japaner 4 % ihrer Ersparnisse für den Konsum verballert haben müssen. Die Entsparung der Rentner ist aber schon weit fortgeschritten. Die Sparquote sank von 15 auf 3 %. Unter Null kann sie nicht sinken, außer die Japse "machen einen auf Ami".

Dass die Zahl der Arbeitslosen verglichen zum 1.Q/2009 um ca 3 % zunahm, spricht auch nicht für eine Wende. Ebensowenig die  Industrieproduktion, die über's Jahr um mickrige 0,3 % wuchs, was die von Erwartung von 0,9 % deutlich verfehlte.

Beim Vergleich des 1.Q./2010 mit dem schwachen Vorjahres-Q. spielen auch Basiseffekte ein Rolle. Vor einem Jahr stand die Welt still. Gemessen daran sind die Zahlen äußerst bescheiden. Daraus abzuleiten, die japanische Deflation sei durch eine Konsumorgie überwunden oder stehe kurz davor, ist eine typische Bubblevision-Nebelbombe.

 



Economic Report

April 30, 2010, 12:49 a.m. EDT
Japan prices fall 1.2%, but spending, wages climb
By Myra P. Saefong & John Letzing, MarketWatch

TOKYO (MarketWatch) -- Japan's core consumer price index fell 1.2% in March compared to the same period last year, signaling a lingering threat of deflation, but household spending and employment wages climbed, feeding hopes for a steady economic recovery, according to government data Friday.

"The key to Japan's recovery is a boost in domestic demand, and the rising wages along with rising consumer spending shows the steady start of an economic recovery," said Tony Sagami, editor of Asia Stock Alert. "The rise in wages -- the first is 22 months -- is the starting gun of the recovery race."

The Ministry of Internal Affairs and Communications reported that average monthly consumption expenditures per household rose 3% in nominal terms in March compared to the period last year, to 319,991 yen ($3,406). It climbed 4.4% in real terms from a year ago.

The household consumption number was "outstanding," said Uwe Parpart, chief Asia strategist at Cantor Fitzgerald. "This means the economy is beginning to fire on the additional cylinder and gives it balance and sustainable growth beyond just exports."

"Consumer-related companies benefit, and allow for some rotation into consumer stocks," he said.

Average monthly income per household stood at 439,410 yen, up 0.4% in real terms from the same month last year, though it was down 0.9% in nominal terms, according to the government data.

The Japanese government said the seasonally adjusted unemployment rate for March stood at 5%, a slight increase from the 4.9% registered in February and marginally higher than the 4.9% predicted by the Kyodo survey.

The total number of jobless came in at 3.5 million, an increase of 150,000 from the period last year, according to the ministry.

Meanwhile, the decline in core consumer prices, which excluded volatile fresh food prices, matched the 1.2% decline in the prior month. The result was also in line with forecasts by economists polled by Dow Jones Newswires and the Nikkei business daily, as well as those of a separate Kyodo News survey.

The overall consumer price index fell 1.1% year-on-year, data showed.

In Tokyo's afternoon trading, the Nikkei 225 Average continued higher, trading at 11,078.34, up 1.4%, while the U.S. dollar bought 94.03 yen, unchanged from late North American trading Thursday.

Separately Friday, the Ministry of Economy, Trade and Industry reported a 0.3% month-on-month rise to 94.0 for the seasonally adjusted index of industrial production. That missed the 0.9% rise forecast by economists in a Dow Jones-Nikkei poll.

"IP was weaker than expected, but we continue to look for improvement in the month ahead given [the] better outlook for the economies of its export markets," analysts at Credit Agricole said in a note to clients.

Japanese companies predict that production may climb 3.7% month-on-month in April, according to the ministry's report.

www.marketwatch.com/story/...lation-concerns-linger-2010-04-29

 

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Nur ein Geldbetrag löst das Griechen-Problem nicht

3
30.04.10 07:31

„Nur ein Geldbetrag löst das Griechen-Problem nicht“

Roland Koch plädiert im Interview mit dem Handelsblatt für rasche Griechenland-Hilfen. Der CDU-Ministerpräsident aus Hessen erläutert zudem, warum er eine Umschuldung ablehnt und wie eine Reform des Stabilitätspakts neue Krisen verhindern und Spekulanten das Leben erschweren soll.

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...em-nicht;2571624

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Argentinien vor Schuldenschnitt

8
30.04.10 07:46

Argentinien vor Schuldenschnitt

Während in Europa um die finanzielle Zukunft Griechenlands gerungen wird, will Argentinien sich mit seinen Gläubigern auf einen hart umrungenen Schuldenschnitt einigen. Acht Jahre nach der Staatspleite sollen Investoren auf rund die Hälfte ihrer Ansprüche verzichten, um dem Land den Weg zurück an den Kapitalmarkt zu ermöglichen....»

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thai09:

Greece Problem heisst fuer mich

3
30.04.10 07:58
Die AMIs drucken Unmengen an wertlosen Dollars
und nun werden Mini-Laender mit 11 Mill (meist Alte)EW
zum Euro Desaster.
Na dann lasst sie schoen ihr Papier gegen E umtauschen.
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Anti Lemming:

Vollidioten-Follow-up

8
30.04.10 07:58

Am 13. April empfahl Street.coms Oberbulle Jim Cramer, die Aktie von Ambak zu kaufen, nachdem sie innerhalb von wenigen Tagen von 50 Cents auf 3,50 Dollar gestiegen war.

Wie der Titel des damaligen Artikels - "Give me some of that 'worthless' Ambak" - bereits andeutet, ist Ambak bankrott. Das Kredit-Rating ist auf unterster Stufe bei R. Schlimmer geht es nicht, zumal bei einem Bondversicherer (Monoliner).

Aber das Momentum sei so toll, meinte Cramer, dass man das ignorieren muss.

Was dabei rauskommt, zeigt der Chart unten: Ambak hat sich seitdem mehr als halbiert. Mein Kursziel bleibt Null.

Diese "Episode" wirft ein bezeichnendes Licht auf die Akteure im US-Aktienmarkt - und welche Entwicklungen daraus für die Zukunft zu erwarten sind. Ähnlichen Hype sehen wir in Mondraketen wie "Green Mountain Coffee Roaster" (GCMR), Ford, Baidu, Amazon und vielen anderen.

(Verkleinert auf 96%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 316679
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maba71:

"Der Kanarienvogel in der Kohlenmine!"

6
30.04.10 08:33

Das Schuldenproblem hat eine viel größere Dimension: "Das Risiko, dass den USA etwas Ernstes passiert, ist erheblich." Diesen Satz sagt der berühmte Ökonom, der die Finanzkrise vorhersagte. Denn Washington werde das Thema nur angehen, wenn die Märkte es erzwingen!

 

 

 

#000000">Angesichts ausufernder Schulden von Industrieländern warnt der Ökonom Nouriel Roubini vor hoher Inflation und Staatspleiten. "Heute machen sich die Märkte Sorgen um Griechenland, aber Griechenland ist nur die Spitze des Eisbergs, der Kanarienvogel in der Kohlemine, einer breiteren Palette an fiskalischen Problemen", sagte Roubini am Mittwoch auf einer Konferenz im kalifornischen Beverly Hills.
"Schließlich werden auch die fiskalischen Probleme der USA in den Vordergrund rücken#000000">", sagte Roubini, der Professor an der New York University Stern School of Business ist. "Das Risiko, dass in den nächsten zwei oder drei Jahren in den USA etwas Ernstes passiert, ist erheblich", fügte er hinzu, da es "in Washington keine Bereitschaft gibt, etwas zu tun",#0000ff"> falls die Kreditmärkte dies nicht erzwingen#000000">.
#000000">Der frühere Berater des amerikanischen Finanzministeriums hatte die Blase im US-Häusermarkt sowie die Rezession in den Vereinigten Staaten vorhergesagt. In Europa geht die Angst vor Staatspleiten seit Monaten um. In dieser Woche spitzte sich die Lage dramatisch zu, nachdem die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) das hoch verschuldete Griechenland auf Ramschstatus herabstufte. Auch die Bonitätsnoten für Portugal und Spanien senkte S&P, was Sorgen vor einer Ansteckung nährte.
#000000">An den Märkten sorgte dies für heftige Turbulenzen. Die Lage hat sich allerdings etwas beruhigt, seit sich rasche Finanzhilfe für Griechenland durch die Euro-Zone und den Internationalen Währungsfonds (IWF) abzeichnet. Laut Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) könnte das Land über drei Jahre 135 Mrd. Euro erhalten.......................................
#000000">http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:krisenprophet-roubini-sieht-usa-in-gefahr/50107547.html
"Heute geht es uns schlechter als gestern, aber besser als morgen!"
"Die Glocke klingt so laut, weil Sie leer ist!"
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Posting 61456

6
30.04.10 08:36

Roland Koch ist mit Sicherheit keine sympathische Erscheinung aber mit seiner Feststellung "nur Geld alleine reicht nicht" hat er recht. Es fehlt im Griechenlandrettungsplan ein Konzept für die Nachhaltigkeit einer Gesundung. Das dieser Weg schmerzhaft sein wird sollte jedem klar sein. Ohne Beteiligung der Gläubiger, ohne Teilschuldenverzicht wird das nicht gehen.
Selbst unter der Voraussetzung der Umsetzung aller angedachten Reformen wird Griechenland nicht in der Lage sein alle Schulden zu bedienen. Das Lohnniveau passt nicht zum Produktivitätsniveau.
Ohne Haircut wird der Rettungsversuch scheitern. Die Forderung der Opposition nach einer Beteiligung deutscher Banken am deutschen Beitrag führt ins Leere. Nur ein genereller Schuldenschnit -auf welchem Niveau auch immer- kann langfristig zum Erfolg führen.

Permanent

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maba71:

@permanent

6
30.04.10 08:48
Vielleicht machen Sie gar einen totalen Kahlschlag nach der NRW-Wahl!
Quasi eine "Schuldenunion!"
Denn mit Griechenland alleine ist es nicht getan. Da haben die Ökonomen schon Recht!
In 2 Monanten stehen wir wieder vor dem gleichen Prozedere. Wenn die Märkte sich eingeschossen haben, dann ist es aus mit der Herrlichkeit!
Treib mal ein Reh über eine offene Wiese mit 30 Jägern! Chance/Risiko = 0!

Das würde auch zu den Zahlen von rund 600 Mrd. für die Eurozone passen. Und Trichets Worte von einer "Führungsrolle Deutschlands" zu diesem Thema sagt mehr als 1000 Worte!

Dazu passend:
EU-Währungskommissar Olli Rehn am Donnerstag in Brüssel. "Das wird nicht nur für Griechenland gemacht, sondern auch für die anderen Euro-Staaten, um die finanzielle Stabilität zu sichern", sagte der Finne. Zu Details des Paket könne er nicht Stellung nehmen.
www.ftd.de/politik/europa/...och-nicht-vom-tisch/50107493.html

www.handelsblatt.com/politik/international/...ngsrolle;2571550
"Heute geht es uns schlechter als gestern, aber besser als morgen!"
"Die Glocke klingt so laut, weil Sie leer ist!"
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Bail me out, unterhaltsam

 
30.04.10 09:28

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http://www.youtube.com/watch?v=DwpA4EcuoR4

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Zinsrallye

5
30.04.10 09:48

Zinsrallye

von Henrik Voigt

Lieber Herr ....,

 

nun kam sie doch noch mit einem Tag Verspätung, die „Hurra-die-Zinsen-bleiben-niedrig-Rallye“. Dass immer mehr Staaten sich mit der Finanzierung des derzeitigen Aufschwunges derart verhoben haben, dass ihnen das endgültige Aus droht, wird derzeit geschickt ausgeblendet. Es wird schon irgendwie gut gehen. Und das tut es bisher ja auch. Irgendwer steht im letzten Moment immer bereit und „rettet“. So langsam durchschaue ich allerdings nicht mehr, wer was und vor allem mit welchem Geld rettet. Eigentlich sind ja alle Beteiligten längst Pleite. Sämtliche Steuereinnahmen sind bereits auf Jahrzehnte im Voraus ausgegeben. Selbst die Zinsen für die laufenden Kredite lassen sich nur noch mit neuen Schulden begleichen. Aber das geht schon eine lange Zeit so. Wer weiß schon, wie lange noch.

 

Sehr pessimistisch schätzt jedenfalls der renommierte New Yorker-Wirtschaftsprofessor Nouriel Roubini die aktuelle Lage ein. Seiner Ansicht nach werden die weltweit hohen Staatsschulden entweder zu einem Inflationsanstieg oder Pleiten von Ländern führen. Inhaber von Anleihen Griechenlands, Spaniens, Portugals, Großbritanniens und Islands hätten ihre Flucht aus diesen Papieren angetreten. Griechenland stelle jedoch lediglich die Spitze eines Eisbergs. Es bestehe die Gefahr, dass auch die Haushaltsprobleme der USA sichtbar werden. Der Grund liege darin, dass die amerikanische Regierung so lange keine Bereitschaft zum Handeln zeigt, bis diese nicht durch den Anleihemarkt dazu gezwungen wird, führte Roubini Medienberichten zufolge im Rahmen einer Podiumsdiskussion am Milken Institute Global Conference im kalifornischen Beverly Hills aus.

 

Den Markt interessiert es bisher scheinbar immer nur kurz, solange nichts „Endgültiges“ passiert ist. Glaube und Hoffnung funktionieren ja auch in der Religion schon über Jahrtausende. Ein Lichtblick: Immerhin fallen die Unternehmenszahlen ja ausgesprochen gut aus. Zudem ist die Bonität vieler Unternehmen mittlerweile deutlich besser als die vieler europäischer Staaten. Und selbst eine Staatspleite wäre kein Weltuntergang, sondern die Chance für einen Neuanfang mit einem anderen, (hoffentlich) besseren Finanzsystem.

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CarpeDies:

Rolle der Rating-Agenturen

10
30.04.10 09:48
In der letzten Zeit wurde oft geschrieben, dass die Rating-Agenturen über das Wohl und Wehe ganzer Länder oder noch schlimmer zentralen Währungen wie dem Dollar oder dem Euro entscheiden könnten.
Ich weiss nicht, ob Sie darüber entscheiden können, einen erheblichen Einfluss darauf haben sie auf jeden Fall.

Fakt ist, dass die enorme Verschuldung der USA, die geringer werdenden Neigung der Chinesen, US-Anleihen zu kaufen, und die Immo-Krise die USA gefährlich nahe an den Abgrund getrieben hat. Was macht man in einem solchen Fall? Man macht einen Nebenkriegsschauplatz auf und wirft kräftig Nebelbomben: Willkommener Handlanger sind in dem Fall die Rating-Agenturen, die es praktischerweise nur in den USA gibt (da die anderen Staaten zu dumm und unfähig sind, eigene Rating-Agenturen zu platzieren).

Über die Bewertung von Griechenland, Portugal und Spanien wird eine enorme Angst in der Finanzwelt erzeugt, was letztendlich zu einer Abwertung des Euros und damit zu einer Stärkung des Dollars führt.
Ein starker Dollar ist zwingend notwendig, will man den Verkauf von US-Staatsanleihen am Laufen halten und nicht nur die Fed als potentiellen Kunden.

Wie hat Al mal in einem seiner Postings so oder so ähnlich geschrieben: Letztendlich gewinnt die Braut (Währung), die sich am hübschesten (stabilsten)  gemacht hat. Damit gelingt es den Amis immer weiter Gläubiger aus der ganzen Welt in ihr Schlammassel zu ziehen und damit vom Euro wegzulocken.

Gerade in einer solchen Situation müssten Trichet und Co. auf einen starken Euro setzen, in dem sie den Euro nicht durch Nehmer-Länder zu stark verunreinigen lässt. Das zusammen mit einer baldigen Steigerung der Leitzinsen könnte eine entsprechende wirksame wenn auch bittere Medizin sein, die aber das Überleben des Patienten sichert.
Antworten
maba71:

Schaut mal! Original e-Mails vom CEO GS Blankfein

3
30.04.10 09:52
Die haben 2007 exactly gewusst, was zu tun ist und was kommt!

Und hier der Link zu der ganzen e-Mail-Korrespondenz!
levin.senate.gov/newsroom/supporting/2010/PSI.Exhibits.pdf
(Verkleinert auf 71%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 316699
"Heute geht es uns schlechter als gestern, aber besser als morgen!"
"Die Glocke klingt so laut, weil Sie leer ist!"
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schlauerfuchs:

Zum Ratingagentur-Bashing

15
30.04.10 10:32
Alle Medien entdecken ja jetzt die bösen Ratingagenturen, die angeblich ganze Staaten in den Ruin treiben können. Im Grundstz gehe ich mit den meisten Kritikern konform (angelsächsisch orientiert, manipulierbar, etc.). In einem Punkt will ich aber widersprechen: S&P hat Griechenland nicht in den Ruin getrieben, das waren die schon selber.

Das ganz große Problem der Ratingagenturen ist das viel zu lange Festhalten an guten Ratings. Griechenland hätte schon vor Jahren abgewertet werden müssen. Jetzt wo es offensichtlich wurde, springen die Ratingagenturen auf und verstärken dann natürlich die Spirale nach unten. Nicht anders war es ja in der Subprime-Krise und um es vorausschauend vorweg zu nehmen: die USA gehörten heute schon auf eine niedriger Stufe. AAA bedeutet "Zuverlässige und stabile Schuldner, höchster Qualität". Ähm ja, genau...

Aus meiner Sicht wäre ein A gerechtfertigt: "Wirtschaftliche Gesamtlage ist zu beachten".
Wenn die US-Wirtschaft nicht auf die Beine kommt, war's das mit dem Rückzahlen der Schulden.
Können wir das schaffen? Yo, wir schaffen das!
Antworten
saschapepper:

SPD droht mit Veto gegen Griechen Hilfe

5
30.04.10 11:12
Die SPD-geführten Bundesländer drohten mit einem Veto gegen das geplante Nothilfegesetz, sollten die Banken nicht in die Rettungsmaßnahmen einbezogen werden.

"Voraussetzung für eine Zustimmung ist, dass der Gesetzentwurf nicht nur eine nüchterne Kreditermächtigung ist und nachhaltige Maßnahmen beinhaltet", sagte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck der Rheinischen Post. Dazu gehören laut Beck "die Einbeziehung der Banken und eine Eindämmung der Devisenspekulationen". Der vorliegende Gesetzentwurf werde diesen Kriterien aber "nicht gerecht", sagte er. Auch Fraktionsvize Olaf Scholz fordert die Banken auf, mitzuhelfen: "Die Finanzmärkte müssen sich an der Finanzierung beteiligen", sagte der ehemalige Arbeitsminister der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Das Gesetzgebungsverfahren soll bis Ende nächster Woche komplett abgeschlossen sein. Die Schlussabstimmung im Parlament ist für Freitag geplant. Wenn der Bundestag das Milliarden-Paket gebilligt hat, könnte auch der Bundesrat zustimmen, der ebenfalls am Freitag tagt.

Momentan hat Schwarz-Gelb noch eine Mehrheit im Bundesrat daher wird das Gesetz vermutlichdurch den Bundesrat kommen und beschlossen.
Antworten
CarpeDies:

@schlauerfuchs

7
30.04.10 11:33
Du sprichst das Problem an: Nicht die Rating-Agenturen treiben ein Land in der Ruin, aber Sie lenken den Fokus entsprechend. Mit welcher Begründung wird Griechenland downgerated und New York, California, etc. nicht ?
Antworten
CarpeDies:

Aktuelles Dilemma des Anlegers

5
30.04.10 11:38
Anbei ein Artikel aus dem handelsblatt, der die aktuelle Situation des Anlegers ganz gut beschreibt und die ich auch für durchaus vertretbar halte:

Vermögensverwalter trotzen der Krise: „Die Konjunktur ist stabil, Asien reißt uns raus“

Mitten in der schwersten Krise erweisen sich die Börsen als Stabilitätsanker: Trotz Griechenlandkrise sind die Märkte nah an den Jahreshöchstständen. Prominente Vermögensverwalter raten zum Einstieg und erhöhen die Aktienquoten. Grund: Sprudelnde Unternehmensgewinne und fehlende Alternativen.


Vermögensverwalter Jens Ehrhardt von DJE Kapital.

DÜSSELDORF. Der Münchener Vermögensverwalter Jens Ehrhardt gilt in Anlegerkreisen eigentlich nicht als ein Freund des Risikos. Bei den ersten Anzeichen einer Krise reduziert er üblicherweise zeitnah seine Investments in Aktien. Bei der Auswahl der Titel bevorzugt er eine Value-Strategie. Anfang des Jahres hatte er die Aktienquote gesenkt.

Umso überraschender folgte jetzt die Trendwende. "Ich habe meine Aktienquote nennenswert erhöht", verrät Ehrhardt. In konservativen Depots empfiehlt der Vermögensberater und Fondsmanager eine Quote von 50 bis 60 Prozent, für risikofreudigere Anleger sogar eine Aktienquote von 80 bis 85 Prozent. Obwohl die Indizes nahe der Jahreshöchststände notieren, ist Ehrhardt optimistisch. "Die Konjunktur ist stabil, Asien reißt uns raus", sagt Ehrhardt.

Der Vermögensberater setzt auf Fernost, empfiehlt eine Quote von 20 bis 30 Prozent von Aktien aus China und Hong Kong. Ehrhardt verstößt damit gegen die alte Regel vorsichtiger Anleger, nach der maximal 20 Prozent der Aktien von Unternehmen aus Schwellenländern stammen sollten. Auch bei den deutschen Werten soll es Asien richten. "Vossloh und VW haben wir übergewichtet", sagt Ehrhardt, "Beide Unternehmen profitieren auch von hohen Exporten nach Asien".

Anleger im Dilemma

Wirklich wohl in seiner Haut fühlt sich Ehrhardt aber nicht. "Anleger stecken aktuell in einem Dilemma", sagt Ehrhardt. Die Aktienmärkte seien schon weit gelaufen. Es fehle aktuell schlicht an Alternativen zu Aktien. Die Inflation könnte die Geldmarktzinsen bald übersteigen. "Und der Anleihenmarkt gleicht mittelfristig einem Pulverfass".

Doch bei den Unternehmen ist der Aufschwung längst angekommen. Das belegen nicht nur die starken Quartalsgewinne der Unternehmen diesseits und jenseits des Atlantiks im ersten Quartal. Wichtiger noch: Die Zuversicht der Konzerne aus fast allen Branchen für das Gesamtjahr wächst. Die starken Ergebnisse des Autoherstellers Daimler, des niederländischen Elektronikkonzerns Philips, des Schweizer Pharmaherstellers Novartis und die Dynamik amerikanischer Konzerne belegen, dass selbst die Optimisten ihre Erwartungen noch höher schrauben dürfen.

"Bei den Unternehmen fällt das Ausmaß der positiven Überraschungen in diesem Quartal noch extremer aus als im überaus starken Vorquartal", sagt Christian Jasperneite von der Hamburger Privatbank M.M. Warburg. Wie viele Analysten und Volkswirte gehörte auch er bislang zu den Skeptikern, die nicht glaubten, dass sich nach den Finanzinstituten auch die Industriekonzerne rasant erholen würden. Doch inzwischen rechnen die Analysten der großen internationalen Investmenthäuser damit, dass etwa die 30 Dax-Konzerne ihre Gewinne in diesem Jahr um knapp 50 Prozent steigern werden. Vom Boom in China, Indien und vielen asiatischen und südamerikanischen Schwellenländern profitieren ganz besonders die vielen exportorientierten deutschen Unternehmen.

Und weiter unter: www.handelsblatt.com/finanzen/...ien-reisst-uns-raus;2571349;2
Antworten
wawidu:

Irrational Exuberance am Anschlag

6
30.04.10 12:02
Der Bullish Percent Index der Consumer Discretionary (= zyklische) Werte hat aktuell das höchste je gemessene Level erreicht.
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 316729
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permanent:

Börsen und Realität

6
30.04.10 12:27

Jedem Anleger ist bekannt: Börsen und Realwirtschaft laufen nicht Hand in Hand. Die Argumente der Bären sind valide und die Börse feiert Anstiege. Dennoch läuft es für die Bären nicht rund. Ich habe in diesem Jahr mehrfach Shorts ins Depot gelegt. Im Januar mit schönem Erfolg, danach gab ich die Gewinne wieder ab bis der letzte kleine Abverkauf mich wieder gut in den positiven Performacebereich befördert hat.
Nichts desto trotz gelingt der richtig große Wurf nicht. Meine letzte Shortposition hatte vom finanziellen Engagement das Zeug dazu, allerdings habe ich -wie hier gepostet- nach dem Abverkauf Gewinne realiliert. Ich traue dem Braten nicht so recht. Immer wieder haben es die Bullen geschafft den Bären den Arsch zu verhauen.

In diesem Zusammenhang möchte ich einen Artikel aus dem Handelsblatt einstellen, einen Artikel, der die bullische Sicht aufzeigt:

Zunächst ein Zitat: Mitten in der schwersten Krise erweisen sich die Börsen als Stabilitätsanker.

 

„Die Konjunktur ist stabil, Asien reißt uns raus“

Mitten in der schwersten Krise erweisen sich die Börsen als Stabilitätsanker: Trotz Griechenlandkrise sind die Märkte nah an den Jahreshöchstständen. Prominente Vermögensverwalter raten zum Einstieg und erhöhen die Aktienquoten. Grund: Sprudelnde Unternehmensgewinne und fehlende Alternativen.
http://www.handelsblatt.com/finanzen/...asien-reisst-uns-raus;2571349

Antworten
Kicky:

Paul Krugman:The Euro Trap

 
30.04.10 12:40
www.nytimes.com/2010/04/30/opinion/30krugman.html?ref=opinion

......The fact is that three years ago none of the countries now in or near crisis seemed to be in deep fiscal trouble. Even Greece’s 2007 budget deficit was no higher, as a share of G.D.P., than the deficits the United States ran in the mid-1980s (morning in America!), while Spain actually ran a surplus. And all of the countries were attracting large inflows of foreign capital, largely because markets believed that membership in the euro zone made Greek, Portuguese and Spanish bonds safe investments.

Then came the global financial crisis. Those inflows of capital dried up; revenues plunged and deficits soared; and membership in the euro, which had encouraged markets to love the crisis countries not wisely but too well, turned into a trap.

What’s the nature of the trap? During the years of easy money, wages and prices in the crisis countries rose much faster than in the rest of Europe. Now that the money is no longer rolling in, those countries need to get costs back in line.

But that’s a much harder thing to do now than it was when each European nation had its own currency. Back then, costs could be brought in line by adjusting exchange rates — e.g., Greece could cut its wages relative to German wages simply by reducing the value of the drachma in terms of Deutsche marks. Now that Greece and Germany share the same currency, however, the only way to reduce Greek relative costs is through some combination of German inflation and Greek deflation. And since Germany won’t accept inflation, deflation it is.

The problem is that deflation — falling wages and prices — is always and everywhere a deeply painful process. It invariably involves a prolonged slump with high unemployment. And it also aggravates debt problems, both public and private, because incomes fall while the debt burden doesn’t.

Hence the crisis. Greece’s fiscal woes would be serious but probably manageable if the Greek economy’s prospects for the next few years looked even moderately favorable. But they don’t. Earlier this week, when it downgraded Greek debt, Standard & Poor’s suggested that the euro value of Greek G.D.P. may not return to its 2008 level until 2017, meaning that Greece has no hope of growing out of its troubles.

All this is exactly what the euro-skeptics feared. Giving up the ability to adjust exchange rates, they warned, would invite future crises. And it has.

So what will happen to the euro? Until recently, most analysts, myself included, considered a euro breakup basically impossible, since any government that even hinted that it was considering leaving the euro would be inviting a catastrophic run on its banks. But if the crisis countries are forced into default, they’ll probably face severe bank runs anyway, forcing them into emergency measures like temporary restrictions on bank withdrawals. This would open the door to euro exit.
So is the euro itself in danger? In a word, yes. If European leaders don’t start acting much more forcefully, providing Greece with enough help to avoid the worst, a chain reaction that starts with a Greek default and ends up wreaking much wider havoc looks all too possible.

Meanwhile, what are the lessons for the rest of us?

The deficit hawks are already trying to appropriate the European crisis, presenting it as an object lesson in the evils of government red ink. What the crisis really demonstrates, however, is the dangers of putting yourself in a policy straitjacket. When they joined the euro, the governments of Greece, Portugal and Spain denied themselves the ability to do some bad things, like printing too much money; but they also denied themselves the ability to respond flexibly to events.

And when crisis strikes, governments need to be able to act. That’s what the architects of the euro forgot — and the rest of us need to remember.
Antworten
Maxgreeen:

Wieviel darf es sein ?

4
30.04.10 12:44
Wie hoch wird das US-BIP 2010 Q1 ?  Wenn man die Gewinne der US-Unternehmen sieht müssten es locker 5% sein.
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