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Meldung des Tages: Gold-Aktie vor Neubewertung? Über 200 Meter Gold: Warum diese Aktie jetzt in den Fokus der Profis rückt
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Der USA Bären-Thread


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Ischariot MD:

Bei manchem Zykliker

4
08.02.10 00:36
geistert das Renten-KGV ebenfalls durchs Hirn, als wesentliche Stütze der unerschütterlich-bullischen Grundhaltung

BTW, keine Bankenpleiten dieses WoE ?? - wohl auch nur wg. SuperBowl  ;o)
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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Dreiklang:

Nur zur allgemeinen Bärischen Beruhigung

8
08.02.10 01:08
aktueller DAX mit computergeneriertem Trendkanal

Ich kann aus dem Hochzock Freitag-Abend nichts sensationelles erkennen, da war das Hoch am Freitag Mittag schon spannender.

Merke: Abpraller ist Abpraller.
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Der USA Bären-Thread 297898
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Dreiklang:

Ich hätt auch noch den Dow 30er

7
08.02.10 01:13
auch hier mit computergestützten Trendkanal.

Alles im Downtrend im Lot, könnte man sagen.
(Verkleinert auf 62%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 297900
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Eidgenosse:

#57001

9
08.02.10 06:05
Eine Pleite gabs.

Die 1st American State Bank of Minnesota


www.fdic.gov/bank/individual/failed/banklist.html

Schöne Woche.
Investiere in Bildung und Gesundheit, das kann Dir niemand nehmen.
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permanent:

€/$

10
08.02.10 07:26

Die Nettoshortpositonen auf den Euro sind auf einem ATH, so wurde es heute im Morgenprogramm auf dem Sender CNBC berichtet.
Ich gehe von einer weiteren Dollarstärke aus, die sich aus der Rückabwicklung der CT und dem negativen Momentum durch die Berichterstattung speist. Dennoch sollte man eine vorrübergehende heftige Gegenbewegung durch Shortcovering nicht ausschließen.

Ich habe im www gesucht aber keine Quelle zur Verifizierung dieser Angabe gefunden.

Permanent

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Anti Lemming:

Die Zykliker und das "kollektiv Unbewusste"

9
08.02.10 08:37
Die Zykliker haben den Januar, für den sie eine Rallye auf DAX 6500 vorhergesagt hatten, Revue passieren lassen und sind mit ihrer (Psycho-)Analyse zufrieden:

ME ist die Hausse weiter voll intakt, die Wirtschaft auf Erholungskurs. Begründung ist das Sentiment, sprich das "kollektive Unbewußte" der Anlegergemeinschaft: Im Chart sieht man sehr gut, dass die Hausse sentimenttechnisch im Januar 2009 begann.

http://www.ariva.de/...tizykliker_Thread_t348181?page=394#jumppos9855

Das "kollektiv Unbewusste" also hat die Indizes gehoben, da spielt es gar keine Rolle, dass der DAX "physisch" ab Mitte Januar um fast 10 % gefallen ist. Denn bei den Esoterikern werden mittlerweile nicht nur Fundamentals ignoriert, sondern auch Charts. Es zählt nur noch das Transzendente, das Wesenhaft-Eigentliche, das Brahma der Ego-Erleuchtung, und zumindest all dies sei im "kollektiv Unbewussten" der Sentix-Kleinanleger deutlich gestiegen!

Man fühlt sich an die selbst-hypnotischen Wahrnehmungsverzerrungen der US-Statistiker erinnert (# 56998)

Die Zykler - ein Thread für "yogische Flieger?"
Der USA Bären-Thread 297922
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Anti Lemming:

COT-Chart zu EUR/USD

10
08.02.10 09:15
Es fällt auf, dass vor allem die Großzocker (rot) short sind. Auf lange Sicht behalten meist die Commercials (blau) Recht, die long Euro sind. Kurz- bis mittelfristig aber könnten die Trendritter noch Verbiegungen bis unter 1,30 anrichten.

GS und Co. richten diese Chart-Schäden bewusst an, damit sie große Firmen in neue Absicherungsgeschäfte drängen können. Im Herbst konnten sie den EU-Firmen noch einflüstern: Der Dollar geht vor die Hunde, ihr müsst euch absichern, sonst gehen eure US-Gewinne flöten". Jetzt können sie ihren US-Kunden vorsäuseln: Der Dollar wird extrem stark, weil die EU zusammenbricht, ihr müsst jetzt ungebedingt eure Exportgewinne absichern."

Das Leben ist Bewegung, nur an ihr wird verdient. Und wenn alles stillsteht, muss man halt mit Futures ein wenig nachhelfen.
(Verkleinert auf 69%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 297926
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permanent:

Wie geht es mit dem BUFU weiter?

8
08.02.10 09:18

Der USA Bären-Thread 7400080

http://www.ariva.de/DAX_weekly_Potentielle_Rueckzugsgebiete_c3261181

Deutsche Staatsanleihen sind im Zuge der Krise um die Eurostaatengruppe (PIGS) -ich nutze die derzeit allgemein gültige Abkürzung hier auch wenn sie mir nicht gefällt- massiv gestiegen. Fluchtgelder aus den PIGS suchten einen sicheren Hafen, sehr schön zu sehen an den steigenden Spreads. Deutschland ist zweifelsohne wesentlich besser aufgestellt, der Staatshaushalt ist solide, relativ zu anderen Staaten. Die Frage ist: Wie weit kann der BUFU davonlaufen ohne von der Realität eingeholt zu werden.

Gruß

Permanent

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Anti Lemming:

"Von der Finanzmarktblase in die Staatsblase"

5
08.02.10 09:47

Schuldenangst: „Von  der Finanzmarktblase in die Staatsblase“

   

Griechenland, Portugal, Spanien und Irland haben die  Finanzmärkte durch ihre hohe Verschuldung geschockt. Mit Dirk Notheis,  Deutschlandchef von Morgan Stanley, sprach mit dem Handelsblatt über die  Konsequenzen.

     
von R. Landgraf
 
Der USA Bären-Thread 7400204bc3.handelsblatt.com/...=2604842&width=168&height=168" style="max-width:560px" />
     

Morgan Stanley-Deutschlandchef Notheis: "Die Luft wird für  viele sehr dünn." Quelle: Pressebild

 

Herr Notheis, platzt nach der Lehman-Pleite die nächste  Blase?

 

Weltweit haben viele Staaten über ihre Verhältnisse gelebt. Die  Krise, die wir in Griechenland erleben, ist ein weit über den  Mittelmeerraum hinaus greifendes Phänomen. Wir laufen Gefahr, von der  Finanzmarktblase in die Staatsblase hineinzuschlittern.

 

Besteht jetzt die Gefahr, dass Hedge-Fonds den Euro knacken?

 

Das halte ich für ausgeschlossen. Dafür ist der Euro zu  schwergewichtig.

 

Erdrückt die Zinslast auf Dauer die hochverschuldeten Länder?

 

Die Luft wird für viele sehr dünn und der Spielraum für aktive  Gestaltungspolitik schrumpft aufgrund der Ausgaben der Vergangenheit  praktisch auf null.

 

Werden Investoren diesen Staaten Geld zum Überleben geben?

 

Das Interesse von Investoren wird deutlich geringer ausfallen, wie  zuletzt das Beispiel Portugal gezeigt hat. In manchen Fällen wird es gar  kein Geld mehr vom Markt geben. In jedem Fall wird es deutlich teurer  für die Staaten, was deren Probleme weiter verschärft.

 

Erwarten Sie weitere Herabstufungen durch Rating-Agenturen?

 

Im Falle weiterer Eskalation ist dies zwangsläufig.

     

Wie kann Vertrauen an den Finanzmärkten geweckt werden?

 

Haushaltskonsolidierung wird zur Lebensversicherung der  Weltwirtschaft. Wenn wir nicht zeitnah die Haushalte in Ordnung bringen,  dann droht eine generelle Vertrauenskrise mit nicht absehbaren Folgen.  Die Haushaltskonsolidierung muss zum Topthema des nächsten G20-Gipfels  werden.

 

Welche Rolle spielen die Notenbanken bei der Konsolidierung?

 

Sie haben über das Bankensystem und die bereitgestellte  Hyperliquidität den Markt für Staatspapiere bereitet und somit der  Staatsverschuldung Raum verschafft. Sie werden zwangsläufig ebenso  zentrale Spieler bei der Lösung des Problems sein müssen.

 

Kommt der Internationale Währungsfonds zu neuen Ehren?

 

In der EU sollten wir ohne ihn auskommen, außerhalb der EU wird er an  Bedeutung gewinnen.

Antworten
CarpeDies:

Staatsblasen = Nebelbomben?

4
08.02.10 10:11
Mir fällt es schwer, jetzt auf das allgemeine Presse-Geheule mit den hohen Staatsverschuldungen  miteinzustimmen.
Ja es gibt jede Menge Staaten, die über beiden Ohren verschuldet sind; die Fakten wurden hier im Thread schon viele Male dargestellt.
Fakt ist doch, dass die Amis heil froh sind, dass der Dollar sich erholt um am Finanzmarkt die Billionen, die dieses Jahr fällig sind, stressfrei zu refinanzieren. Da ist der starke Dollar sicher nützlich genauso wie er hilft die erregten chinesischen Gemüter zu beruhigen, die Angst um den Wert ihrer amerikanischen Staatsanleihen haben. Der Druck, den yuan aufzuwerten nimmt wohl auch ab, da der yuan zumindest ggü € stark gestiegen ist.

Eine richtige Krise am Staatsanleihenmarkt kann ich mir nicht vorstellen, dazu ist es noch zu früh.
Die Regierungen haben alles getan, um viele Banken nicht Pleite gehen zu lassen. Da werden sie erst Recht vorbereitet sein, dass immer genügend Angeobte für den Ankauf von Staatsanleihen vorhanden sind. Interessant ist es deswegen für mich, die Anbieter für die Anleihenkäufe weiter unter die Lupe zu nehmen, um zu sehen, wer eigentlich dahinter steckt. Das liefert dann auch die Information, die man braucht um ein Kippen der Lage schnell zu antizipieren
Antworten
Malko07:

Permanent (#57008), mMn werden

8
08.02.10 10:14
die Kurse deutscher Staatsanleihen weiter wachsen wenn es mit den Preisen von Aktien (Firmenanleihen) und Rohstoffen weiter nach unten gehen sollte. Vergleichsbares gilt auch für US-Staatsanleihen. Der US-$ wird bei diesem potentiellen Abstieg weiter ansteigen. Diese Staatsanleihen und der US-$ werden wahrscheinlich ihren Höhepunkt im Bereich des Tiefs von Aktien (Firmenanleihen) und Rohstoffen erreicht haben. Dieses Hoch wird allerdings nicht allzu lange andauern. Wenn dieser Vorgang abläuft während die Liquiditätspumpe noch voll aktiv ist, also mindestens in 2010, wird das Tief von Aktien und Rohstoffen nur von sehr begrenzter Dauer sein. Größere aber unwahrscheinliche Regulierungen der Finanzbranche können dieses Szenario etwas verändern. Aktien und Rohstoffe könnten dann eine  längere Zeit ein Stockwerk tiefer bleiben und diese Staatsanleihen und der US-$ nicht so schnell und stark fallen.
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Anti Lemming:

Zur "Staatsblasen"-Problematik

6
08.02.10 10:35
Die Darstellung in der Presse mag übertrieben sein, aber die Ausweitung der Spreads bei Wackelstaaten ist ein Fakt. Ich bezweifle, dass die Spreads bei Ländern wie Griechenland und Portugal schnell wieder zurückkommen.

Vertrauen gewinnen ist schwer, Vertrauen verlieren hingegen einfach und nachhaltig. Siehe Dubai. Wer würde denen noch Geld leihen außer den stinkreichen Abu Dhabi-Nachbarn, die Sorge haben, dass die ganze Region in Misskredit gerät?

Was an Wirkung bleibt ist, dass Anleger den Staats-Bailouts, die 2009 noch für Ruhe sorgten, nun skeptischer gegenüberstehen. Als die ersten großen Bailouts kamen (AIG), galten Staatseingriffe noch als Garantien, dass die Lage gesichert und im Griff sei. Es gab einen kollektiven Seufzer der Erleichterung samt Börsen-Rallye.

Inzwischen geht bei Anlegern im Kopf vermehrt die rote Warnlampe an, wenn sie "Staats-Bailout" hören. Ich betrachte das als Fortschritt, da es der Endlichkeit der Staatsfinanzen Rechnung trägt, die bislang oft ignoriert wurde.



@CarpeDies: "Da werden sie erst Recht vorbereitet sein, dass immer genügend Angebote für den Ankauf von Staatsanleihen vorhanden sind."

Gegenfrage: Was wollen die Amis denn machen, wenn bei den Auktionen die Bieter ausbleiben wie jüngst in Portugal? Die Fed kann ja nicht alles aufkaufen. In Portugal gab es eine marktgerechte Lösung: Da die Anleihen nicht zum gewünschten Zinssatz emittiert werden konnten (der Markt verlangte wegen der gestiegenen Risiken höhere Zinsen, als Portugal vorschwebten), wurde das Emissions-Volumen um 40 % runtergefahren. Auch dies ist eine Form des Deleveraging.

Wenn in USA Ähnliches geschieht (was spätestens beim AAA-Downgrade kommen dürfte), wird auch den Amis nichts anderes übrig bleiben, als entweder mehr Zinsen zu zahlen oder die Ausgabe-Voluminia zu reduzieren. Hohe Volumen bei Tiefzinsen dürften in Zeiten, wenn die Fed das QE einstellt, der Vergangenheit angehören.

Ich vermute, die Amis werden sich wegen der steigenden Zinsen für niedrigere Volumina entscheiden und im Gegenzug sparen. Die Mega-Stimu-Pakete, die die US-Wirtschaft bislang künstlich vor dem Absaufen bewahrten, werden dann nicht im erhofften Volumen finanzierbar sein. Dann rückt der Doppel-Dip näher.
Antworten
Malko07:

Auch in Deutschland ist letztes Jahr

8
08.02.10 10:50
eine Auktion von Staatsanleihen daneben gegangen.  Diese Vorgänge sind meistens am Beginn des Jahres. Auch die Staaten zocken und dabei stellen sie oft nicht marktgerechte Konditionen.

Die Zinsunterschiede zwischen manchen Südeuropäer und uns war auch schon vor dem Euro beachtlich. Der Grund lag in der geringeren Liquidität und der schlechteren Bewertung dieser Länder. Mit dem Euro sind die Zinsen übertrieben gesunken. Das hat in diesen Länder die Verschuldung noch größer werden lassen.

Hätten wir nicht den Euro, würden große Spekulanten versuchen die Währungen dieser Länder in den Keller zu treiben. Da das nicht möglich ist, wird versucht die Zinsen der Staatsanleihen hoch zu treiben. Die Zinssätze sind momentan schon übertrieben hoch und werden noch deutlich zurück kommen. Wenn die Haushalte dieser Länder "diszipliniert" sind werden etliche EU-Länder Garantien aussprechen und damit etliche Hedgefonds in die Pleite treiben. Man sollte nur den Einstiegszeitpunkt nicht verpassen.
Antworten
Anti Lemming:

Man darf gespannt sein

3
08.02.10 10:57
ob die Griechen sich wirklich an die von der EU verordneten Sparauflagen halten werden.

Tun sie es, wird Griechenland in Deflation, Armut und Bürgerkrieg versinken.

Tun sie es nicht - wie bislang in ihrer langen, von Verschwendung, Vetternwirtschaft und Korruption geprägten Geschichte - wird der Euro auf Parität zum Dollar fallen.

Dann wird auch der Horror der Euro-Skeptiker wahr: Deutschland wird zum Zahlmeister für "südländische Verschwender".
Antworten
Malko07:

Griechenland wird den

6
08.02.10 11:07
Euro nicht runter bringen. Das wird gegebenenfalls die weitere Rückabwicklung der $-Carry Trade bewerkstelligen. Wieso Griechenland im Chaos versinken soll wenn sie ihre Verwaltung verbessern und optimieren und die Steuerflucht und die Korruption bekämpfen ist mir schleierhaft. Einige in  diesem Thread sind ja der Meinung, dass die staatlichen Konjunkturmaßnahmen kontraproduktiv sind und die Krise nur verlängern. Also wird die Krise jetzt in Griechenland kürzer werden. Manche sahen auch bei Siemens das Ende als die Firma ernsthaft die Korruption bekämpfte und die größten Verursacher stilllegte respektive abstoß. Inzwischen geht es der Firma wunderbar und alle düsteren Prognosen waren das Papier nicht wert auf dem sie drauf standen.
Antworten
Anti Lemming:

Angelsächs. Progaganda zu Griechenland

2
08.02.10 11:10
Aus Bubblevision:

...Like other members of the euro, Greece has experienced remarkable currency stability in nominal terms since it entered the system in 2001; in reality, however, it has suffered an enormous real currency appreciation. If -- as previously announced -- Greece wishes to reduce the government deficit within three years from over 12% of GDP to 3%, without abandoning the euro membership, then this can take place only through painful cost reductions of the most drastic -- indeed, unprecedented -- kind.

...As early as 1975, longtime French currency expert Jacques de Larosière told President Valéry Giscard d'Estaing in an internal French government paper that -- since exchange rate adjustments within the currency union would not be possible -- permanent disequilibrium in intra-European payments balances might arise.

Greece and other countries are now in an intractable position. Wage cuts and higher unemployment will lead to confrontation with unions and even blood on the streets. In such an exceptional situation, the European Union might have to intervene in Greece with even sterner steps to secure economic and political order. Will European finance ministers -- and particularly the Germans -- resort to bringing in the economic equivalent of a curfew [Sperrstunde - A.L.] ? A nightmare, for many. But the time may come sooner than we think.
Antworten
Malko07:

Deutsche Banken besitzen

10
08.02.10 11:22
für ca. 30 Milliarden € griechische Staatsanleihen, Frankreich für ca. 50 Milliarden. Zum richtigen Zeitpunkt wird es die notwendigen Garantien geben und das spekulative Kartenhaus bricht zusammen. Sollten die Griechen nicht bereit sein die EU-Auflagen zu erfüllen, machen sie eben Selbstmord und die Banken werden national gestützt. Dieses Szenario wirkt auch schon in anderen Ländern wenn man sieht was man dort inzwischen ohne Druck unternimmt um die eigenen Schulden in den Griff zu bekommen.
Antworten
Anti Lemming:

Deutsche Banken

2
08.02.10 11:30
hatten auch jede Menge Subprime-Anleihen und Lehman-Papiere. Wenn Lemminge im Gleichschritt traben, erzeugt dies Pseudo-Sicherheit, sollte aber nicht mit "klugem Investment" verwechselt werden.
Antworten
pfeifenlümmel:

zu # 977

 
08.02.10 11:33
Das Gummiband wirkte mal wieder, Euro hoch, Öl hoch, Kupfer hoch, Aktienkurse hoch, Bund Future oben angekommen.
Antworten
CarpeDies:

@AL #57012

6
08.02.10 12:10
Ich glaube, dass die Fed und die EZB in enger Abstimmung/Kontakt stehen.
Jeder von beiden weiss, dass ein Absaufen eines Staats wie Kalifornien oder Portugal einen Domino-Effekt auslösen könnte. Deswegen wurden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit entsprechende Notfallmassnahmen ausgearbeitet, um das jeweilige Land aufzufangen. Da können Reduktionen von Volumina sicher auch eine Rolle spielen.
Man wird aber alles versuchen, einen geordneten Rückzug zu ermöglichen und versuchen, Zeit zu gewinnen, da man eine Panik an den Märkten auf jeden Fall verhindern wollen wird.
(Geringer Volumina haben auch den Vorteil, dass man dem Bürger gegenüber rigorose Sparmassnahmen besser durchsetzen kann.)

Die Sorge über die Bonität von ganzen Staaten würde sicher z.B. den Goldpreis zum explodieren bringen, weil dann  Gelder aus diversen Anlagen abgezogen und in das vermeintlich sichere Gold gesteckt werden.
Antworten
obgicou:

die Staatsfinanzen der PIGS

10
08.02.10 12:31
benötigen eine Roßkur. Jetzt besteht die letzte Chance das Ruder noch rumzureißen und das ganze nicht im Staatsbankrott enden zu lassen. Blut auf den Straßen ist dabei vorprogrammiert.
Die EU-Granden verhalten sich bisher außergewöhnlich geschickt; Rettungsangebote sollten wirklich erst in allerletzter Minute kommen, um den "Spardruck" auf die jeweiligen Regierungen hoch zu halten.

Das Eingreifen der EU in den Haushalt Griechenlands könnte einen Wendepunkt insofern darstellen, daß risikobereite Investoren jetzt bereits Schnäppchenkurse sehen; dies wird sich bei der nächsten Auktion herausstellen. bis dahin heißt es wachsam die Spreads zu beobachten. Heute eine erste leichte Entspannung bei Griechen und Spaniern. Portugal noch unter Druck.
Antworten
Anti Lemming:

Carpedies - Gold und Staatspleiten

8
08.02.10 12:32
Gold ist deutlich gefallen, seitdem die Staatspleiten-Problematik virulent geworden ist.

Das liegt mMn daran, dass auch Gold letztlich nur eine Commodity ist. Andere Rohstoffe, die zuvor mit Billgdollars hochgeblasen wurden, haben ja auch stark nachgegeben.

So wie die Dinge stehen, dominiert und steuert EUR/USD zurzeit sämtliche Märkte und Asset-Klassen - eine Folge des Dollar-CT und seiner nun erfolgenden Rückabwicklung.

Genauso irrsinnig, wie die bisherigen Anstiege verlaufen sind, könnte sich der nun folgende Downmove gestalten. Das ist kein normaler Markt, sondern ein Schlachtfeld, in dem eine Hedgefonds dem anderen ein Auge auszustechen versucht. Im Uptrend hatten die Hedgefonds noch die Zentralbanken an ihrer Seite, die "um des lieben Friedens" willen steigende Kurse sehen wollten.

Staatspleiten sind, was sie sind. Kosmetisch wird da nicht viel zu korrigieren sein. Maßgeblich sind die Kredit-Spreads, in denen sich die Nervosität der Märkte widerspiegelt. Steigen die Spreads, folgen Bonitäts-Downgrades, die die Neuemission von Schuldpapieren immer weiter erschweren. Sie sind dann nur noch mit höheren Zinsaufschlägen möglich (Griechenland musste schon über 6 % bieten). Je höher die Zinsen, desto höher die Belastungen. Wenn die 40 % der laufenden Staatseinnahmen fressen, ist die Sollbruchstelle erreicht. Griechenland steht kurz davor.

Mit "tröstenden Worten" kann dieser Flurschaden kaum wieder gutgemacht werden, auch wenn Schauspieler-Profis wie Schwarzenegger "Regie führen".

Es geht bei den drohenden Staatspleiten buchstäblich ans Eingemachte.
Antworten
Eidgenosse:

Bankhaus-Rott schreibt auch was zum Thema

5
08.02.10 12:55
Staatsverschuldung, Konflikte, "Blut wird fliessen".

bankhaus-rott.de/wordpress/
Investiere in Bildung und Gesundheit, das kann Dir niemand nehmen.
Antworten
CarpeDies:

Audi +40 % im januar

3
08.02.10 13:02
Der Automarkt ist wieder im Aufwind.
Der Vertriebsvorstand ist auch für die nahe Zukunft optimistisch:
Trotz der Krise auf dem Automarkt kann der Ingolstädter Autobauer Audi seine Erfolgsserie fortsetzen. Im Januar betrug das Absatzplus 39 Prozent. Knapp 80.000 Fahrzeuge lieferte der Hersteller weltweit aus - vor allem nach China und in die USA.

Ingolstadt - Der Autohersteller Audi Chart zeigen ist mit einem deutlichen Absatzzuwachs in das Jahr 2010 gestartet. Im Januar verkaufte die Ingolstädter Volkswagen-Tochter nach Angaben vom Montag rund 77.800 Fahrzeuge. Das entspricht einem Plus von 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Damit ließ Audi im Januar den Wettbewerber aus Stuttgart hinter sich. Mercedes-Benz verkaufte weltweit etwa 67.000 Wagen, fast ein Viertel mehr als im Vorjahresmonat. BMW will die Absatzzahlen am Dienstag veröffentlichen. Besonders profitierten die Ingolstädter vom Wachstum in der Region Asien-Pazifik. Dort stiegen die Auslieferungen um 101 Prozent auf rund 20.850 Autos.

In Europa lagen die Verkaufszahlen der Marke mit den vier Ringen in allen großen Absatzmärkten über denen des Vorjahresmonats. Auf dem deutschen Heimatmarkt setzten die Ingolstädter 11.657 Autos ab, ein Plus von 9,3 Prozent.

"Mit diesem erfolgreichen Start nehmen wir wieder Kurs auf unser Rekordergebnis 2008 von einer Million Auslieferungen, die wir 2010 wieder erreichen wollen", sagte Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer. 2009 waren es aufgrund der Branchenkrise nur noch knapp 950.000 Autos gewesen.
Antworten
CarpeDies:

AL #57022

7
08.02.10 13:15
AL, das meine ich ja gerade: die Tatsache, dass Gold gefallen ist, seitdem die staatspleiten-Problematik diskutiert wird, ist für mich Anzeichen, dass den Markt und die Markttreiber das Thema wenig interessiert. Gold verliert wie allen anderen Asset im Zuge der Luftentweichung.
Wenn klar wird, dass bzw. der Markt erkennt, dass die Staatspleiten nicht nur Schreckgespenst sind, sondern mehr und mehr real werden, dann wird eine Flucht aus dem fiat money passieren und in real-asset losgetreten.
Wir sind also noch ein gutes Stück von dieser Situation entfernt.

Das Fluten mit Geld hat die Krise vorerst mal abgewendet, auch wenn damit die Sprengkraft enorm erhöht wurde.
Die EZB wird den PIGS, die FED Kalifornien und Co. beistehen bevor's zu brenzlig wird.
Die Dämme, die bei Staatspleiten  brechen, sind mindestens so gross, wie bei Lehman und Co. die Qualität der Auswirkungen und die Signale, die davon ausgehen sind indes ungleich höher, da damit die letzte Rettungsinstanz nämlich der Staat selbst davon betroffen ist, also die letzte Bastion, die fallen kann.
Im Zweifelsfall kann ich mir vorstellen, dass wie bei AIG im Falle einer grössere Staatspleite (als die von Island z.B., also eines systemkritischen Lands) die FED  EZB und JZB zusammenspielen
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