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Meldung des Tages: China drosselt, Preise explodieren: Wird dieser kaum bekannte Rohstoff zum nächsten Milliarden-Play?
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Der USA Bären-Thread


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Ökonomen warnen vor gefährlichem Tunnelblick

5
07.12.09 15:54

LONDON. Selten waren sich Notenbanker und Volkswirte so einig wie in den vergangenen zwei Jahrzehnten: Eine gute Geldpolitik, die die Wirtschaft vor Krisen schützt, so der allgemeine Konsens in den Universitäten und Zentralbanken, sollte sich einzig und allein an der Inflationsrate und der Konjunkturlage orientieren.

Um Spekulationsblasen etwa bräuchten sich die Geldpolitiker gar nicht zu kümmern. Viel besser sei es, diese platzen zu lassen und anschließend zu versuchen, den Schaden für die Wirtschaft zu minimieren. Geld und Kredit, waren Volkswirte überzeugt, spielen in der Wirtschaft keine eigenständige Rolle.

http://www.handelsblatt.com/politik/wissenswert/...unnelblick;2495309

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Malko07:

#54025: Die Saudis wollen

6
07.12.09 16:14
einen WTI-Preis von ca. 70 US-$ haben. Seit dieser Aussage von vor 14 Tagen ging es bergab mit dem Ölpreis. Letzte Woche fanden sie den Preis dann angenehm. Ob sie wirklich dämpfend eingeschritten sind? Keine Ahnung. Der Preis von 70 US-$ könnte allerdings schneller unterschritten werden wie es den Saudis lieb ist. Ob sie dann stützen werden/können?

Aus Sicht des Verbrauchs ist jeder Preis von über 30 US-$ je Fass übertrieben.
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Malko07:

#54026: Den Zentralbanken immer

7
07.12.09 16:37
mehr Zuständigkeiten zu geben ist sicherlich keine Lösung. Das endet in purer Planwirtschaft und wo wir dann alle enden sollte uns inzwischen bekannt sein. Der Markt muss wieder einen wichtigen teil seiner Freiheit erlangen. Die Welt kam die längste Zeit ohne Zentralbanken aus und dorthin sollten wir wieder hin. Wir können dann allerdings nicht mehr über Bernanke und Co. schimpfen: Schafft die Zentralbanken ab!
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Anti Lemming:

# 54007 - Kreditsummen-Reduzierung

6
07.12.09 16:37
Das heißt doch im Grunde, dass der Staat mit Steuergeldern rückwirkend spekulative und grenzdebile Hauskäufer belohnt, die 2005 Mondpreise für die Hütten bezahlt hatten. Ihnen soll nun - gefördert vom Staat - ein Teil der Schuld erlassen werden, weil sie damals "zuviel bezahlt" hatten. Sinn der Aktion ist, dass dadurch die Zahl der Hausbesitzer mit negativem Eigenkapital sinkt, was weiteren Zwangsversteigerungen entgegenwirkt (und damit die Banken schont).

Zusammenfassend kann man sagen, dass wieder mal die Allgemeinheit dafür zur Kasse gebeten wird, dass eine Minderheit den ökonomischen Verstand verloren hatte.

Im Grunde war es beim TARP-Bailout der Zockerbanken von AIG bis GS nicht anders. Da wurden ruinierte Banker, die den ökonomischen Verstand verloren hatten, auf Staatskosten gerettet.

Das Problem ist nur; Wenn letztlich ALLE mit Staatsgeld gerettet werden - von den Banken bis zu den verzockten Hausbesitzern - , dann verpufft die vormals selektive Wirkung dieser Beihilfen.

Das Ganze gerät dann zur Generalbeihilfe oder Generalamnestie für Zocker mit dem Ziel weiterer Vermögenswertinflationierung, Dass dadurch die Bonität der USA in Zweifel gezogen  und der Dollar "geopfert" wird, interessiert die Amis nicht.

Das nächste übergeordnete Opfer in diesem Ponzi-Scheme sind die ausländischen Dollar-Besitzer (inkl. China, Japan).

Deren einzige Waffe besteht darin, durch Nicht-Bieten auf den zahlreichen kommenden Staatsanleihen-Auktionen das US-Kartenhaus in sich zusammenfallen zu lassen.

Solange sie artig weiterbieten, werden sie deftig weiterverarscht.
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Anti Lemming:

Eintrittskarte für das Endspiel USA-China

8
07.12.09 16:40
Der USA Bären-Thread 281511
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Malko07:

A.L. (#54029), ernst gemeint?

5
07.12.09 16:42
" .... Deren einzige Waffe besteht darin, durch Nicht-Bieten auf den zahlreichen kommenden Staatsanleihen-Auktionen das US-Kartenhaus in sich zusammenfallen zu lassen. ..."

Selbstmord um einen zur Raison zu bringen von dem man 100%-tig abhängig ist? Ich glaube nicht, dass China, Japan und Konsorten solchen Träumen nachhängen. Die werden weiter schön brav kaufen.
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Anti Lemming:

Malko - unterschiedliche Todesvarianten

7
07.12.09 16:49
1. Wenn sie weiterbieten, genesen auf ihren Knochen die USA, während sie sukzessive um ihre Ersparnisse betrogen werden (auch via Dollarabwertung). Das ist ein Tod auf Raten.

2. Wenn sie nicht bieten, gehen USA vor die Hunde ist es gibt einen Crash. Der kann mit Pech zum sofortigen Tod führen, bietet aber die Chance für einen bereinigten Neuanfang.

Je stärker die Spannungen mit China werden, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit für Variante 2. Ex-Kommunisten haben schließlich auch ihren Stolz. Obama musste  es bei seinem letzten Besuch am eigenen Leibe erfahren, Trichet auch.

Außerdem haben die Chinesen schon einmal in ihrer Geschichte eine riesige Mauer um ihr Reich herum gebaut. Man kann und darf nicht erwarten, dass sie ein Spiel, bei dem sie die A-Karte haben (schleichende Ersparnis-Entwertung), auf Dauer mitspielen.
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wawidu:

Revisionitis des BLS

4
07.12.09 16:51
blog.bankhaus-rott.de/#home

Unten der Chart des Bausektors:
(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 281514
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Stöffen:

Das Riesengeschäft mit den Inflationsängsten

15
07.12.09 16:58
Das ist schon Wahnsinn, was da aktuell wieder für ein Riesengeschäft mit den Inflationsängsten der deutschen Bevölkerung getätigt wird. Anbei nur ein kurzer Ausschnitt aus dem mehrseitigen WIWO-Artikel

Inflationsangst frisst Geld

.....„Die Furcht vor Inflation überlagert derzeit alle anderen Themen bei Menschen mit größeren Vermögen“, sagt Joachim Paul Schäfer. Der 66-Jährige ist einer der dienstältesten Vermögensverwalter Deutschlands. Vergangene Woche hatte er zehn Kundentermine. „Bei neun davon ging es fast nur noch um die Inflation“, sagt er. Kräftig geschürt wird die Inflationsangst von Anlageberatern, Fondsvertrieben, Börsenbriefen und Buch-Autoren. „Retten Sie Ihr Geld!“, „Warum der Geld-Kollaps droht“ oder „Die Inflation kommt!“ lauten die Titel der Werke. Und die Untergangspropheten halten das Gegenmittel schon parat: Sachwerte müssen her, am besten schnell. Koste es (an Papiergeld), was es wolle – Papiergeld ist eh bald nichts mehr wert.

Doch „beim Thema Inflation schießen viele mit Kanonen auf Spatzen“, sagt Schäfer, „manche wollen ihr komplettes Vermögen in Gold und Silber tauschen; andere kaufen sich irgendeine Wohnung als Kapitalanlage, obwohl sie bereits zwei besitzen“. Der versprochene Inflationsschutz vieler Sachwerte aber hält einer Überprüfung nicht stand. Sicher ist nur: Die Verkäufer übertreiben die Gefahr – und sie verdienen daran prächtig.

[…]

Manche Anbieter drohen ihrer Kundschaft unverhohlen: „Wenn die Hyperinflation kommt, werden Sie froh sein über das schöne Cartier-Brillantencollier, das Sie Ihrer Frau dieses Jahr zu Weihnachten gekauft haben, als Ihr Papiergeld noch etwas wert war“, poltert Johann Rupert. Er wird 2010 Vorstandschef des Luxuskonzerns Richemont, dem die Marke Cartier gehört. Andere vergreifen sich völlig im Ton: Einen „regelrechten Inflations-Holocaust”, fürchtet der prominente Investor Jim Rogers angeblich für die Zeit nach der Rezession. Auch Rogers lebt davon, dass die Leute Sachwerte kaufen, nämlich seine Rohstoff-Indexfonds.

Der Londoner Fondsmanager Bernard Duffy wiederum will mit seinem „Emotional Assets Fund 1“ vor allem in Kunst investieren. „Die Notenbanken haben die Welt mit Papiergeld überflutet...“, warnt er. Warum man deswegen Kunst braucht, erklärt sein Konkurrent Angus Murray, der ebenfalls einen Kunst-Fonds aufgelegt hat: „Immer wenn der Wert des Geldes sinkt, steigt der Wert von Sachwerten wie Kunst.“

[…]

Wer es noch bodenständiger haben will, flüchtet auf die Scholle. „Ackerland und Wald können wir gar nicht genug anbieten“, sagt Hans Peter Plettner, Vorstand des Auktionators Deutsche Grundstücksauktionen, „diese Ware verdampft regelrecht am Markt.“ Die Preise für ostdeutsches Ackerland hätten sich seit 2006 vervierfacht. Plettner verzeichnete in den vergangenen Wochen 70 bis 80 Prozent Privatleute auf seinen Auktionen; Profis blieben immer öfter weg, sagt er. Noch vor einem Jahr war das Verhältnis umgekehrt.

Vor kurzem ist ein Grundstück auf Hiddensee, das einen Schätzwert von 256 000 Euro hatte, für 620 000 Euro verkauft worden. „So was lohnt sich nicht wegen fünf Prozent Inflation“, sagt Schulten, „und auch nicht bei zehn Prozent.“ Ein solches Investment ergebe nicht mal Sinn bei Hyperinflation. „In so einer Krise brauchen die Leute so gut wie alles, nur kein Grundstück auf Hiddensee.“

www.wiwo.de/finanzen/inflationsangst-frisst-geld-415259/
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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wawidu:

Gefährliche Entwicklung

4
07.12.09 16:58
Vorausgesetzt, meine EW-Zählung ist richtig, stehen den USA noch schwere Zeiten bevor.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 281516
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permanent:

@Stöffen 54034

5
07.12.09 17:11

Im Grunde genommen steht in dem Bericht das Gleiche wie in meinem Posting aus dem realen Leben:
http://www.ariva.de/...eben_durch_die_t283343?pnr=7014638#jump7014638

Interessant das, dass Thema in den Medien aufgegriffen wird. Bei dem Thema Ackerland sind wir in der Tat in einigen Regionen bereits bei Mondpreisen angekommen.
http://www.ariva.de/...lauf_des_Tages_t283343?pnr=7018055#jump7018055

Auch wenn es lukrativ wäre, verkaufe ich nicht. Es ist zu mühsam (träge) zu kaufen und zu verkaufen. Ein einfaches rein/raus wie bei Aktien geht nicht.

Permanent

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Malko07:

#54034: Was mich immer verwundert

9
07.12.09 17:23
ist, dass sich diese Inflationsängstlichen nicht fragen wieso es so viele gibt die bereit sind ihre Vermögenswerte gegen "wertloses Papiergeld" herzugeben. Auch bringt dieser Menschenschlag immer die geschichtlichen Ereignissen in Zusammenhang mit Geld durcheinander. Und jetzt bekommen sie die Strafe dafür, dass sie im Geschichtsuntersicht nie aufgepasst und sich nie einen Kopf über Geld gemacht haben. Wer hätte jemals gedacht, dass so kleine Nachlässigkeiten einmal so hart bestraft würden?
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wawidu:

Marke von 1 Billion USD überschritten

4
07.12.09 17:35
Per 02.12.09 lagen die Positionen "Federal Agencies Securities" und "Mortgage Backed Securities" ("quarantänisierte" Bonds von FNM und FRE) im Fed-SOMA bei über 1 Billion, die Position "T-Notes & -Bonds" bei 708 Mrd. Ein wahrhaft tolles "Vermögen"! ;-))
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Stöffen:

@Permanent

8
07.12.09 17:43
Könnten evtl. bereits die Anzeichen einer „Irrational Exuberance“ sein. Wenn die Masse fast derart panisch reagiert, so könnte es an der Zeit sein, über die Mitnahme einiger Profits nachzudenken ;-)))

So fragt die NZZ heute unter der Überschrift „Blasenbildung am Goldmarkt?“ ob wir aktuell einen Paradigmawechsel erleben oder eine Blasenbildung sehen

>> Manche Marktkommentatoren sind überzeugt, dass ein wachsender Teil gerade der vom Federal Reserve geschaffenen Überschussliquidität ins Gold fliesst. Und ein oft klares Warnzeichen – eine wachsende Präsenz von Privatpersonen – ist auch gegeben: Goldmünzen und kleine Goldbarren werden in einem seit Jahren nicht mehr gesehenen Ausmass gekauft. Harrods in London hat begonnen, kleine Goldbarren zu verkaufen, und im Fernsehen in den USA, in England und in Deutschland bieten «cash for gold»-Firmen bereits aufgeregt an, «altes» Gold zu kaufen. Einige Marktbeobachter befürchten eine spekulative Blase am Goldmarkt, die ähnlich enden könnte wie andere Booms von Finanzanlagen, wobei vor allem jene Anleger zu Schaden kommen werden, die erst spät und zu hohen Preisen eingestiegen sind. <<

www.nzz.ch/nachrichten/international/...ldmarkt_1.4120042.html
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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permanent:

Tod und Steuern sind sicher

 
07.12.09 17:55
Death—Health Care Reform—And Taxes
TAXES, RETURNS, IRS, 2009, LAWS, ESTATE TAX, REVISIONS, AMT, HOMEBUYER TAX CREDIT,
Posted By: Mark Koba | Senior Editor
CNBC.com
| 07 Dec 2009 | 11:20 AM ET

As taxpayers take the first steps in preparing their 2009 returns, they might find themselves thinking about what’s in store for 2010 and 2011. A struggling economy, an exploding federal deficit and the cost of a possible health care bill signal major adjustments ahead.

"A bunch of things are going to change in 2010," says Brian Compton, president and co-owner of Tax Resolution Services, a tax guidance firm. "There will be a need to raise taxes with a crushing deficit and a probable double-dip recession. Taxes will be part of the discussion to resolve these issues.”

If the heath reform bill passes in its current Senate form, several tax hikes await you, possibly as early as 2010, including:

  • A 5.4-percent surtax on incomes above $500,000 (including capital gains and dividends).
  • A 40-percent excise tax on health coverage in excess of $8,500 (for individuals) $23,000(for families).
  • Taxes for most wage earners on all health insurance plans, brand-name drugs and biologics, and medical devices.

    Other proposed taxes in the bill, such as a 0.5 percentage point increase in payroll taxes on individuals with incomes greater than $200,000, don't take effect until 2013.

    If that’s not enough, analysts point to tax revisions on other fronts.

     

    "Taxpayers have to keep their eyes peeled for changes on the state and local level," says Pace University tax professor Bridget Crawford. "With big states like New Jersey and New York in crisis, I wouldn't be surprised if local taxes started to spike."

    The circumstantial need is certainly there. A recent study showed that tax revenues fell 10.7 percent for US states in the third quarter of 2009 from a year ago.

    And in 2010, the opportunity for tax filers to choose to deduct their state sales tax payments instead of deducting their state and local income tax is gone.

    The hot button items under discussion in 2010—as they were earlier this year—will be capital gains, dividends and ordinary income, and the changes that are expected will very likely be unpleasant, especially for investors.

    “The current rate of 15 percent for capital gains is scheduled to expire at the end of 2010,” says Maureen McGetrick, a senior manager at tax and accounting firm BDO Seidman. “They could go up to 20 percent and dividends would be taxed at ordinary income rates. Taxes are going up next year and beyond."

    Top personal income brackets are set to rise and the highest one, now 37 percent, could go as high as 40 percent

     

    Another issue for Congress is the complicated Alternative Minimum Tax or AMT, as more people could be hit with it next year. Exemption levels for those filing jointly drop from $70,950 in 2008 to $45,000 in 2010. For single filers, the level drops to $35,750 from $46,700.

    "Lawmakers are a little scared of what to do about the AMT," says John Barrie, a tax law attorney and partner at Bryan Cave, a business and litigation law firm. "But I think they will try not to increase the number of people who are targets. It's possible to see another one-year fix to keep the exemptions at 2009 levels.”

    OK. That’s probably depressing enough. Now—the bright side.

    Some of the better tax provisions of 2009 are extended to 2010. These include the first-time homebuyer’s tax credit, which runs until April 30 of 2010. In addition, income limits were raised for the credit to $125,000 for single buyers and $225,000 for couples and the credit extended to repeat buyers ($6,500).

    Also in place for 2010 are the home-energy tax credit, the expanded tuition tax credit and computer purchases from 529's, allowing tax free payouts from 529 college savings plans to pay for computer equipment and internet access

    And there's more push for green in 2010 with the plug-in, electric vehicle credit. Consumers will continue to get a credit of $2,500 to $7,500, depending on the car's battery capacity.

    As for the controversial estate tax, it's not currently on the books for 2010. But that could change before 2009 ends.

    The tax's rate of 35 percent and exemption of $3.5 million is scheduled to expire on December 31, 2009. It becomes zero percent for 2010. However, in 2011 the estate tax changes again, with a top rate of 55 percent and an exemption of $1 million.

    "There's a bad joke about the estate tax," says Dr. Robert Carroll, senior fellow at the Tax Foundation. "It says 'good estate planning means dying in 2010.' That tells you what a lot of people think about it."

    But it's not likely to go away with increased government spending and shrinking revenues. In fact, the House just voted to permanently implement a 45 percent rate on estates larger than $3.5 million. Married couples, could exempt a total of $7 million. The Senate has a similar proposal on its agenda but is currently embattled over the health care reform bill.

    "Congress will probably agree before the end of the year on a temporary extension of the estate tax," says Crawford, "But it's not clear what will happen. Some Democrats want to let it go for 2010 and have it come back (in 2011) at the 55 percent rate. Others along with some Republicans want the $3.5 million exemption to be permanent now."

    Taxes—real or hypothetical—will be a subject of great debate in Washington in the coming year. An unusual economic recovery along with two years of massive government spending and the expiration of the Bush tax cut program almost necessitate it.

     

    "There's an opportunity to look at the bigger tax picture, says Barrie. “It's a very good time to simplify the IRS code and find out which deductions are really important," says Barrie.

    He cites the revered mortgage interest deduction as a potential target; being among those who think it does not stimulate the economy.

    There’s been talk about eliminating or at least reducing that benefit for years, if only for some income levels.

    "I think you'll see an effort for a tax agenda next year," says Marc Gerson, a lawyer with Miller and Chevalier law firm and whose practice focuses on federal tax policy. "There is a need for continuing the stimulus and health care reform calls for taxing some of the higher incomes. What was started in 2009 will bleed into 2010.”

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CarpeDies:

Kehrtwende bei der Wende

8
07.12.09 18:00
Soeben haben das Bundeswirtschaftsministerium und die Deutsche Bundesbank aktuelle Zahlen zur Entwicklung der Auftragseingänge beim Verarbeitenden Gewerbe im Berichtsmonat Oktober vorgelegt. Demnach gaben die Neuaufträge – bereinigt um saisonale Einflüsse – um 2,1% gegenüber dem Vormonat nach. Dies ist der erste Rückgang seit dem Februar. Er kommt zwar relativ unerwartet, zeigt aber, dass der Erholungsprozess insgesamt kein Selbstläufer ist. Auch die gleichzeitig vorgenommen Korrektur der Vormonatszahlen nach oben kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die vorgestellten Daten eine negative Überraschung darstellen und damit recht ernüchternd wirken.

• Deutlich in Bewegung geriet auch die Jahresveränderungsrate. Sie notiert nun bei einem Minus von nur noch 8,5%. Der regelrechte Auftragseinbruch aus dem vergangenen Jahr läuft allmählich aus den Vorjahresvergleichen heraus, so dass sich die Jahresrate auch in den kommenden Monaten fast zwangsweise wird verbessern können.

• Die vergleichsweise schwachen Oktoberzahlen lassen sich hauptsächlich auf die rückläufige Auslandsnachfrage zurückführen. Sie gibt insgesamt um 3,5% gegenüber dem Vormonat nach. Beachtlich ist hierbei der deutliche Nachfragerückgang der Handelspartner aus der Eurozone (-5,5% M/M). Etwas schwächer als zuletzt präsentiert sich erneut die Binnennachfrage. Sie weist ein Minus von 0,5% M/M aus. Das Bild der Vormonate – dass eine schwache Inlandsnachfrage durch eine starke Auslandsnachfrage kompensiert werden kann – setzt sich im Oktober damit nicht fort. In den Zahlen kommt hingegen klar zum Ausdruck, wie abhängig die deutsche Volkswirtschaft angesichts eines schwächelnden privaten Sektors von ihrer Exportwirtschaft ist.

• Im Zuge einer konjunkturellen Erholung der wichtigsten Handelspartner sollten die heute vorgelegten Daten aber auch nicht überbewertet werden. Schon seit längerem warnen wir davor, dass die Konjunkturerholung nicht frei von Rückschlägen bleiben wird. Nun gilt es zu beobachten, ob es sich lediglich um einen „Ausrutscher“ handelt – wir jedenfalls würden es so interpretieren wollen.

• Fazit: Die heute gemeldeten Zahlen zur Entwicklung der Auftragseingänge mögen sicherlich auf den ersten Blick zu einer gewissen Ernüchterung führen. Der erste Auftragsrückgang seit Februar 2009 kommt schließlich mit 2,1% M/M recht beachtlich daher. Allerdings würden wir die Daten zunächst unter der Rubrik „einmaliger Ausrutscher“ verbuchen wollen. Vor allem der vergleichsweise starke Rückgang der Auslandsnachfrage belastet. Der Blick auf diese Details zeigt, wie abhängig die deutsche Konjunktur – auch in Ermangelung einer robusten Binnenkonjunktur – von ihren Handelspartnern ist. Dies ist Fluch und Segen zugleich – vor dem Hintergrund einer sich aufrappelnden Weltwirtschaft überwiegen aber doch die Chancen.
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fkuebler:

Töffel #987: Besser "drin sein"? Kütt drop aan...

9
07.12.09 18:01

"nein, sinnbildlich gesprochen ist es schon besser, sich geduldig an den Fluss zu setzen und zu warten, bis deren Leichen vorbei treiben.
(Wobei Kübel wieder entgegnen wird, dass man zum Zeitpunkt X schon besser "drin sein sollte", aber derlei Unsinn mit "drin sein" verbreitet ein Libuda ja ebenfalls stetig) "

Mit meiner Neigung zur Spitzfindigkeit würde ich ja noch glatt Libuda als positiven Zeugen anrufen, denn anscheinend hatte er ja ganz überwältigend Recht... ;-))

Nein, im Ernst, es kommt drauf an, und zwar auf das verwendete Instrumentarium des praktischen Bären:

a) wer short spekuliert über Puts, vielleicht sogar relativ kurzfristige Puts, für den ist es auch mMn immer noch nicht richtig, "drin" zu sein. Ich habe aber leider auch keine Ahnung, wann es richtig sein könnte...

b) es gibt aber defensive Instrumente, wie z.B. short Call, mit denen man durchaus sinnvoll (wenn auch ohne Erfolgsgarantie!) antizyklisch short gehen kann.

Ausserdem muss ich zu dem berühmten "Zeitpunkt X" noch einmal ergänzen, dass der sich zwar immer so wohlig suggestiv anhört, dass man den in der Realität aber immer erst sehr viel später nachträglich kennt.

So ist das Leben leider, und deshalb bleibt es auch hochgradig risikobehaftet. Und wenn jemand glaubt, er hätte Kraft seiner Findigkeit oder Intelligenz doch eine sichere Spekulationsmethode gefunden, dann handelt es sich dabei möglicherweise um ein AAA-bewertetes Hypotheken CDO aus dem Jahre 2007 ;-)

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wawidu:

Rendite von US-Staatsanleihen

6
07.12.09 18:18
Ich bin leider kein Spezialist für Anleihen. Wer von euch wagt mal eine Deutung dieses Charts?
(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 281540
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wawidu:

Ein charakteristischer Wert (1)

2
07.12.09 18:35
für die Zockerstimmung seit März. Die Volumina sagen alles!
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 281541
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wawidu:

Ein charakteristischer Wert (2)

 
07.12.09 18:39

Hier im langfristigen linearen Chart:

(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 281543
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Stöffen:

Kübel, das Thema Timing

8
07.12.09 19:13
ist insofern eine schwierige Gesprächssituation, als dass unsere Betrachtungskriterien möglicherweise z.Z. erheblich differieren. Während du deinen Positionen evtl. größeren Spielraum einräumst, handele ich momentan bevorzugt kurz- und/oder mittelfristige Preisbewegungen, habe somit auch eine deutlich höhere Transaktionsfrequenz und arbeite dementsprechend mit erheblich engeren Stops. Insofern besteht da durchaus die Möglichkeit, dass wir zumindest partiell aneinander vorbeireden.
Die Versuchung für den "Sophisticated Trader" ist groß, "schlauer als der Markt" zu sein und gegen einen laufenden Trend zu handeln. Leider zahlt sich das aber in den seltensten Fällen aus. Und der Trend bewegt sich mMn momentan eben eindeutig noch NICHT in Richtung Süden!
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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permanent:

@CarpeDies

2
07.12.09 19:18

Das war aber nicht soeben, da haben wir wohl ein wenig länger geschlafen:
http://www.ariva.de/..._ins_Auftragsm_t283343?pnr=7043084#jump7043084

 

Permanent

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Malko07:

Ja der der kurzfristige Trend ist

12
07.12.09 19:24
momentan absolut klar:

Der USA Bären-Thread 7046402x.onvista.de/...=abs&SIZE=4&TYPE=LINE&SUPP_INFO=0" style="max-width:560px" />

Es ist eindeutig eine sogenannte Sägezahnformation. In der verlieren alle Trader ihre Finger.

;o)
Antworten
Stöffen:

Sehr richtig, Malko

6
07.12.09 19:28
in Seitwärtsmärkten werden fast alle Teilnehmer abgekocht. Daher sollte man schon genau wissen, wann man mehr Zeit hat, um bei Ariva zu posten ;-)))
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Eidgenosse:

63 Millionen Quadratmeter Sand für Gläubiger

7
07.12.09 19:35
Am 14. Dezember wird eine 3,5 Milliarden Dollar schwere islamische Anleihe fällig, die mit dem Gelände für einen Teil der geplanten Waterfront im Golfemirat Dubai besichert ist. Hier wollte der Bauherr Nakheel eine Stadt in der doppelten Grösse Hongkongs errichten.

Im Falle eines Zahlungsausfalls von Nakheel dürften dessen Gläubiger Zugriff auf den Streifen bislang öden Landes an der Küste von Dubai erhalten. Nach dem Fälligkeitstermin hat das Unternehmen zwei Wochen Zeit, um einen Ausfall abzuwenden. Für eine Auskunft stand bei Nakheel auf Nachfrage von Bloomberg niemand zur Verfügung.

www.cash.ch/news/front/...eter_sand_fuer_glaeubiger-852918-449
Mein aktuelles Derivat im Depot: Keins
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