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Der USA Bären-Thread


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daiphong:

"Deutsche Firmen sind vom Aufschwung weit entfernt

8
07.12.09 08:33
Bis zu einem tragfähigen Aufschwung wird es noch einige Zeit dauern. Nur sieben Prozent der deutschen Unternehmen erleben ihn bereits jetzt. Die meisten rechnen erst 2011 oder noch später damit.
...Immerhin, fast alle Großunternehmen gehen davon aus, dass die Talfahrt, die im Sommer 2008 begonnen hat, zunächst einmal gestoppt ist. 65 Prozent erkennen „Licht am Ende des Tunnels“. Doch befragt nach dem Ende der Krise, antwortet nur eine Firma, dass diese noch in diesem Jahr vorbei ist. Mit Blick auf 2010 fürchten die meisten Konzerne sinkende Preise und eine schwache Nachfrage..."

www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/...entfernt;2495105
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daiphong:

Ein anderes Land

8
07.12.09 08:43
Das Kapital:
"In den USA entfallen nun allein 30 Prozent der Arbeitsplätze auf den Staat und das Gesundheitswesen, so viel wie im produzierenden Gewerbe und im Handel zusammen. Das ist nicht mehr die Beschäftigungsstruktur eines dynamischen Landes. Und Besserung ist kaum in Sicht. ..."
www.ftd.de/finanzen/maerkte/...-ein-anderes-land/50047049.html
Der USA Bären-Thread 281405
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permanent:

dynamische Rückabwicklung des CT

6
07.12.09 10:02

Der USA Bären-Thread 7041728xi.onvista.de/...URR_FROM=EUR&CURR_TO=USD&QUALITY=RLT" style="max-width:560px" />

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Stöffen:

Die Zähmung der Derivate

9
07.12.09 10:21
Die Zähmung der Derivate

Die interessante Geschichte der Brooksley Born oder warum das Derivate-Casino von einer Regulierung nichts wissen wollte (und wahrscheinlich auch künftig weiterhin nichts wissen will)

Wenn jemand von sich behaupten kann, die Krise vorhergesehen zu haben, dann die Juristin Brooksley Born. Als damalige Chefin der US-Derivate-Aufsicht warnte sie schon 1995 vor unregulierten Derivaten. Keiner wollte ihr glauben

[…] Niemand aber hätte mehr Recht dazu als die Washingtoner Rechtsanwältin. Bereits 1996 erkannte sie die Gefahr der unregulierten Finanzderivate. Sie saß sogar auf dem richtigen Posten, um sinnvolle Regeln einzuführen. Als Chefin der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), der Aufsichtsbehörde für Futureshandel und Derivate, hätte sie einschreiten können.

Doch ein Triumvirat von drei mächtigen Männern - der ehemalige US-Notenbank-Chef Alan Greenspan, der Finanzsekretär Robert Rubin und der Staatssekretär Lawrence Summers - ignorierte sie und bremste sie aus. Viele Experten glauben heute, dass die Krise von 2008 bei Weitem nicht so virulent verlaufen wäre, wenn Born sich hätte durchsetzen können. Deshalb gilt sie nun als die "Kassandra" der Märkte, gemäß der griechischen Mythologie die Dame, die die Gabe der Vorhersehung erhielt, von Apollo jedoch bestraft wurde, weil sie ihn verschmäht hatte: Niemand sollte ihr je mehr Glauben schenken.

Heute durchlaufen gleich zwei Gesetzesentwürfe, die Derivate zügeln sollen, den amerikanischen Kongress. Das Finanzdienstleistungskomitee im Repräsentantenhaus stimmte gerade mehrheitlich einem Gesetzesentwurf zu, der vorsieht, dass Swaps künftig durch ein Clearinghaus abgewickelt und an einer Börse oder elektronischen Plattform gehandelt werden müssen. Die Handelsparteien werden dadurch gezwungen, so große Sicherheiten bereitzustellen, dass es ihnen unmöglich wäre, mit dem Futuresgeschäft ihr Unternehmen aufs Spiel zu setzen.

Doch Brooksley Born weigert sich beharrlich, über ihre frühen Ahnungen zu sprechen. Vielleicht hat sie auch wieder neue Zweifel. Denn schon jetzt steht fest, dass der Kongress, der solch ein Gesetz verabschieden muss, sich frühestens im Frühjahr mit der Thematik befassen will. Bis dahin ist noch viel Zeit, um die schlimmsten Wirren der Finanzkrise zu vergessen. Bereits heute werden wieder so viele OTC-Derivate (Over-the-Counter, also unregulierte Papiere) gehandelt wie je zuvor.

Zu diesen Derivaten gehören auch Kreditausfallswaps, mit denen sich Marktteilnehmer gegen die Zahlungsunfähigkeit eines Vertragspartners versichern. Diese Swaps trugen maßgeblich dazu bei, dass die Immobilienblase in schwindelerregende Höhen steigen konnte. Sie erlaubten es Banken, ihre Risiken scheinbar immer breiter zu streuen, rund um den gesamten Globus. Doch weil die Swaps nicht reguliert waren, stellte niemand sicher, dass diese Verträge im Stressfall auch tatsächlich eingehalten werden könnten.

Als Bill Clinton 1996 Brooksley Born zur Chefin der CFTC machte, gab es OTC-Derivate in Höhe von 28 Billionen Dollar - mit rasant steigender Tendenz. Ihr Vorgänger, ein Republikaner, hatte die exotischen Derivate nur drei Jahre zuvor von jeder Aufsicht ausgeschlossen - mit dem Credo, dass die erfahrenen Marktteilnehmer auf sich selbst aufpassen könnten. Heute ist die gesamte Handelssumme der Papiere auf 600 Billionen Dollar angeschwollen.

"Es gab nicht die geringste Transparenz in diesem Markt, er war wie ein dunkles Loch. Keinerlei Aufsicht. Keine Behörde wusste, was passiert, es gab noch nicht einmal eine Meldepflicht", sagt Born. Der kalifornische Landkreis Orange County war damals schon teilweise wegen eines geplatzten OTC-Handels pleitegegangen. Brooksley Born konnte nachts nicht mehr schlafen, weil sie sich vorstellte, was alles schiefgehen könnte: "Manchmal wachte ich schweißgebadet auf", erinnert sich Born, "ich machte mir wirklich fürchterliche Sorgen." Sie entschloss sich 1998 ein Konzeptpapier zu schreiben. Doch zwischen 1996 und 1999 boomte die amerikanische Wirtschaft und niemand wollte sich mit solch düsteren Gedanken belasten. Notenbankchef Greenspan hatte ihr bei einem Mittagessen schon signalisiert, dass er ein Gegner regulierter Märkte sei.

[…]

Der Widerstand gegen Borns Ideen kam nicht nur von Greenspan. Auch Lawrence Summers, damals Vizefinanzsekretär, inzwischen als Wirtschaftsberater des Weißen Hauses tätig, stellte sich dagegen. In einem Anruf sagte Summers laut Michael Greenberger, heute Juraprofessor an der Universität von Maryland, damals Abteilungsleiter unter Born, zu der Chefin: "Ich habe 13 Banker in meinem Büro, die sagen, dass du die schlimmste Finanzkrise seit dem Zweiten Weltkrieg auslöst, wenn du die Regulierung durchsetzt."

In einem Treffen der Arbeitsgruppe des Präsidenten im Finanzministerium widersetzten sich Greenspan und Finanzsekretär Robert Rubin lautstark Borns Plan. "Brooksley ist sehr höflich und maßvoll, doch sie entzieht sich nie einer Meinungsverschiedenheit, wenn es um etwas geht, was ihr wichtig ist", sagt die Washingtoner Rechtsanwaltskollegin Esther Lardent, die mit Born zusammengearbeitet hat. Deshalb weicht sie auch diesmal der Auseinandersetzung nicht aus: "Die CFTC ist eine unabhängige Behörde", sagte Born - sie veröffentlicht ihr Papier gegen den Willen des Weißen Hauses und der Fed - und wird öffentlich massakriert. "Rogue Regulator", schimpft sie ein republikanischer Kongressabgeordneter - Regulierungsschurke. Bei einer Anhörung im Kongress plädiert sie erfolglos: "Verluste aus dem Missbrauch von OTC-Derivaten und ihrem Vertrieb können viele Amerikaner gefährden."

Doch Greenspan, Rubin und der damalige SEC-Chef Arthur Levitt stellten sie kalt. Brooksley Born verließ die Behörde am Ende ihrer Amtszeit 1999. "Die Geschichte hat bewiesen, dass Greenspan mit fast allem unrecht und Brooksley recht hatte", sagt Frank Partnoy, ein früherer Investmentbanker an der Wall Street, der nun Jura an der University von San Diego lehrt.

"Die Gefahren zu erkennen war keine Kunst, aber es ging gegen die Stimmung der Zeit und gegen die wirtschaftlichen Interessen der Wall Street", resümiert Born. Jetzt gilt sie als Frau der Stunde: Sie erhielt in diesem Jahr den John F. Kennedy Preis "Profiles in Courage" für Zivilcourage und ist Mitglied des Forschungskomitees des Kongresses über die Finanzkrise. Doch zu sehr will sie sich nicht reinziehen lassen in die Welt der Politik: Mehr noch als die Märkte studiert sie den Wetterbericht - sie liebt es segeln zu gehen.

www.welt.de/die-welt/finanzen/...56/Zaehmung-der-Derivate.html
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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thostar:

Wer hat News zu Bernanke's Wiederwahl bzw Prozess?

3
07.12.09 11:12
Das war der letzte Status dazu, den ich kenne:
www.manager-magazin.de/koepfe/personalien/0,2828,664963,00.html
"US-Senator kündigt Veto an
Die Bestätigung von Ben Bernanke für eine zweite Amtszeit verzögert sich möglicherweise. Der US-Senator Bernie Sanders kündigte an, er werde sein Veto gegen eine einmütige Nominierung Bernankes im Senat einlegen. Der Senator aus Vermont begründete seinen Widerspruch mit der bankenfreundlichen Politik des US-Notenbankchefs.
Mit dem Veto des unabhängige US-Senators Bernie Sanders könnte sich der Nominierungsprozess verzögern, weil so eine Bestätigung per Akklamation nicht mehr möglich wäre. Stattdessen müssten die Senatsführer 60 Einzelstimmen sammeln, um die Nominierung zu behandeln."


Ich denke, dass eine gewisse Unruhe unter den Senatoren herrscht, weil denen die wirtschaftliche Entwicklung der USA sicher nicht entgangen ist.
Die Geldvervielfältigung hat ja bisher nur den Banken genützt, Kredite kommen nicht in der Wirtschaft an und, wie AL trefflich ausgeführt hat, meist auch nicht beim Hausbesitzer.
Die Politiker sind sich ja schliesslich selbst die Nächsten: Wenn sie keine Verbindungen zu Banken und Bänkern, sondern zur 'notleidenden' Industrie haben, können sie sich das Casino nicht mehr lange gefallen lassen, da sie ja andere Interessen vertreten.
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Kicky:

Nibbling at Mr. Bernanke

3
07.12.09 11:36
sanders.senate.gov/petition/...6fe-d883-42bc-af09-4e593a6cab76

www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/...html?nav=rss_opinions

FACING a Senate confirmation vote on a second four-year term as chairman of the Federal Reserve, Ben S. Bernanke finds himself under attack from both ends of the political spectrum. Libertarian Rep. Ron Paul (R-Tex.), abetted by a number of liberal Democrats, has made Mr. Bernanke's alleged failures a principal argument for his bill to subject the Fed to intrusive congressional auditing. Sen. Bernard Sanders (I-Vt.), a self-described democratic socialist, has announced that he will put a "hold" on Mr. Bernanke's renomination, forcing the Senate to come up with 60 votes to proceed to a vote. The wrong-headedness of this left-right pincer emphasizes the moderate wisdom of President Obama's decision to offer Mr. Bernanke another term. .......
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Kicky:

FDIC Blair will erstmalig Kreditsumme reduzieren

3
07.12.09 11:43
Principal ist die eigentliche Summe der Hypothek und obwohl bisher Obam sich geweigert hat diese Summe zu reduzieren,und es auch nur um einen winzigen Anteil bei der FDIC geht ist dies doch der erste neue Denkansatz und sicher besser als die ganzen Subventionen
FDIC Chairman Sheila Bair indicated Thursday that she is exploring the idea of reducing the principal on as much as $45 billion in mortgages her agency has acquired from failed banks.

That would be the first significant government attempt to employ a measure that some economists and consumer advocates have long argued is the only really effective way to stop foreclosures.Although the $45 billion in mortgages only amounts to less than half of one percent of mortgages nationwide, the move would be significant because the idea of reducing principal has been all but dismissed for the last nine months by the Obama administration.Economists like Yale University's John Geanakoplos, however, have argued that cutting the principal on delinquent loans should have been the administration's practice all along. For the nearly quarter of American homeowners who owe more on their mortgage than the house is worth, it's by far the best way to keep them in their homes and reduce foreclosures, Geanakoplos said in an interview last month........
www.huffingtonpost.com/2009/12/04/...vernment-ag_n_379484.html
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Malko07:

Ach die bösen Banken und die noch

14
07.12.09 11:44
böseren Politiker. Dabei wollten und wollen diese armen Menschen nur ihren Kopf retten.

Glaubt hier wirklich jemand, die Banken hätten nur virtuelles Geld vernichtet? Nein, es war und bleiben letztendlich Forderungen an Versicherungen, Pensionsgesellschaften, Bankanleihen und Sparguthaben die verzockt wurden und nicht mehr da sind (sie wären allerdings auch nie erfüllbar gewesen - kein großer Schaden also). Die aktuellen Liquiditätsschwemme und die "gelockerten" Bilanzierungsvorschriften decken diese Verluste primär zu und die Geldpolitik der Notenbanken ermöglicht den Banken einen Teil der Verluste vom Markt abzuschöpfen.  Mit diesen Gewinnen, die gegen leicht geistig beschränkte Marktteilnehmer eingefahren werden, hofft man die nächsten Jahren den Verpflichtungen gegenüber den oben aufgezählten Gläubiger nachzukommen. Dafür dürfen dann die Bänker die redlich verdienten Bonis kassieren.

Schon vorher, in der "Ansparphase", haben die Mitarbeiter der Finanzbranche sehr gut "verdient". Verdienen konnten und können sie nur so gut, weil breite Bevölkerungsschichten einem dicken Irrtum unterliegen und dieser Irrtum auch noch politisch gefördert wurde: Der Glaube, das Alter privat absichern zu können - quasi die Solidargemeinschaft überflüssig zu machen (die Individualisierung des Menschen).  

Da immer mehr Menschen in den entwickelten Industriestaaten (Babyboomer) zu diesem Irrtum fähig wurden, wurde die angehäuften "Werte" immer größer. Sinnvolle Investitionen diesbezüglich waren gar nicht mehr möglich. Dieser Prozess hätte gar nicht so lange laufen können, wenn die Weltwirtschaft nicht so weit über den Bedarf aufgebläht wurde. Dies wurde durch die Handelsungleichgewichte und die damit einhergehende Kreditexplosion ermöglicht.

Diesem Spiel konnten die Banken nicht entkommen. Sie mussten mitspielen. Wer kann es ihnen verdenken, dass sie bei diesem Wahn auch was abhaben wollen und wollten. Wir sollten Bernanke und Greenspan dankbar sein, dass sie uns viele Jahre in unseren Illusionen leben ließen und jetzt nicht nachträglich über sie schimpfen.
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Kicky:

Geithner: ohne Hilfe wären Goldman u.a.pleite

9
07.12.09 11:53
bei bloomberch nur als Video,hier gedruckt:
www.huffingtonpost.com/2009/12/05/...viewed-by-b_n_381460.html

.....Some Goldman Sachs executives have recently said their firm would have been okay without the Federal assistance and the Federal Reserve and others last year. Is that your view?

GEITHNER: My view is this.

HUNT: Did Goldman Sachs need the Federal government fourteen months ago?

GEITHNER: The entire U.S. financial system and all the major firms in the country and even small banks across the country were at that moment at the middle of a classic run - a classic bank run.

HUNT: So they would have been at risk (inaudible)?

GEITHNER: I think the system was at risk and the big institutions were not - none of them would have survived a situation in which we had let that fire try to burn itself out. ...

-und hier Bullenfutter: GEITHNER: We're going to lay out in some more detail in the next couple days a range of important things about the TARP. We're going to explain that we're going to have substantial savings, that we're going to have very substantial resources we can make available to support not just the immediate priorities the country faces in spurring investment in job creation, but also to meet our long term fiscal -Those resources are going to be very, very substantial because we have been very successful in helping to stabilize the financial system, bring the cost of credit down, open up these markets at much, much lower cost than anybody anticipated.....
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relaxed:

#54008 Exzellente Analyse,

6
07.12.09 11:55
wobei die Deutschen dabei noch besonders doof waren und das Geld nicht einmal im eigenen Land verzockt haben. Selbst der vorübergehende "Spaßfaktor" blieb aus. ;-)
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Kicky:

Verluste durch Bailouts 200 Milliarden weniger

2
07.12.09 12:00
noch mehr Bullenfutter:
www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/...ml?wprss=rss_business
The Obama administration is planning to slash its estimate of the losses from the government's bailout package by about $200 billion, a source familiar with the matter said Sunday.

The White House had projected in August that the $700 billion Troubled Assets Relief Program, or TARP, would lose about $341 billion over the next 10 years. But officials scaled back the estimate after once shaky Wall Street firms have been recovering much more quickly than expected. In addition, several TARP initiatives have been funded at a smaller amount than originally planned. Since the TARP became law in October 2008, banks have paid dividends and interest of about $10 billion and returned aid worth a total of about $71 billion, according to Treasury Department data.......

statt dessen soll eine Job Initiative gestartet werden ....The move could pave the way for Democrats to tap some of the unspent TARP funds for a jobs bill, currently being crafted by House Democrats. .....
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Kicky:

When the Performance Looks a Little Too Good

5
07.12.09 12:11
www.nytimes.com/2009/12/06/business/06stra.html
schöner Artikel über die erstaunlichen Aktienrallies trotz miserabler Zahlen wie bei Sanmina und den gedämpften Anstieg bei anderen wie Walmart und die Gefahr des Absturzes bei stark gestiegenen...nureinmal gabe es eine derartige Divergenz,das war Bullenmarkt in der  Depression 1933 als Smallcaps die grossen Firmen um 196% überflügelten

.... to an extent not seen in decades, shares of companies with weak balance sheets have been soaring, generally outperforming firms with stronger fundamentals.

In part, this is a consequence of the terrible pummeling given to riskier assets of all kinds during the worst months of the financial crisis. Shares of companies that were deemed to be weakest were hit the hardest. It’s only natural that they would bounce back the most at the first hint that financial disaster had been averted. ....The extreme outperformance of the more speculative stocks could make them vulnerable to another market shock.

.... Ford Equity follows more than 4,000 stocks. Those in the bottom fifth of its ratings — including Sanmina-SCI — produced an average stock market return of 152 percent from the beginning of March to the end of November, according to an analysis conducted for The New York Times.

The stocks in the highest quintile for quality — including Wal-Mart — produced an average gain of 66 percent over the same period, or roughly 85 percentage points less. That is the biggest disparity over the first nine months of any bull market since 1970, which is the first year for which Ford Equity has quality ratings.

Only once since 1926 have the first nine months of a bull market produced a gap greater than this year’s. That was in the bull market that began in February 1933, in the middle of the Great Depression, when small caps outperformed large caps by an incredible 196 percentage points.

How can we explain the current extreme performance disparity? The federal government’s stimulus program is the main cause, .....
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relaxed:

Langsam wird sichtbar, dass außer ein paar

10
07.12.09 12:13
"Lehman-Investoren", dem schwäbischen Merkle und der Frau Schickedanz niemand in dieser Krise Geld und Vermögen verloren hat (Frau Schickedanz wäre auch ohne Krise abgezockt worden). Die Amis, die ihre Häuser verloren haben, hätten diese nicht besitzen dürfen und hatten vorher ja auch nichts.

2010 wird ein weiteres gutes Börsenjahr, denn alles ist (schon wieder) gut und Opel wird auch 2010 wieder gerettet. ;-)
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Kicky:

Bernankes Wiederwahl gefährdet?

8
07.12.09 12:14
Ergebnis einer Umfrage:Strategas Research is reporting the latest (Rasmussen) poll numbers on Bernanke’s reappointment. They show that in July 26% were in favor of the reappointment and 33% wanted a new Fed chairman. Their December 5 missive says the latest November numbers are that 41% want a new chairman and only 21% favor Bernanke’s reappointment.

Other polls show that the Federal Reserve is held in very low esteem by mainstream Americans. Various measures of public sentiment are not supportive of the Fed. This attitude among Americans has empowered the Fed’s detractors in Congress. It has empowered Senators and Representatives to attack the Fed and to offer legislation which changes the Fed’s structure. Some of those proposals will certainly intensify the amount of political influence that the executive branch will have over the central bank....
www.nytimes.com/2009/12/06/business/06stra.html
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permanent:

Deutsche Industrie rutscht drastisch ins Auftragsm

7
07.12.09 12:44

Neben dem herben Rückschlag bei den Bestellungen aus dem Ausland war auch die Nachfrage im Inland mit minus 0,5 Prozent leicht rückläufig. Innerhalb der industriellen Hauptgruppen mussten insbesonder die Investitionsgüterproduzenten nach dem Auslaufen der Abwrackprämie kräftig Federn lassen:(#0000ff">der geborgte Auschwung((künstliche Nachfrage)) trägt nicht mehr) Sie verzeichneten mit minus 4,5 Prozent die größten Einbußen bei den Auftragseingängen: Die Inlandsorders gingen um 1,2 Prozent zurück, die den Bestellungen aus dem Ausland brachen um 6,7 Prozent regelrecht ein.

http://www.handelsblatt.com/politik/...isch-ins-auftragsminus;2495395

 

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permanent:

der neue Norbert Walter der Deutschen Bank

5
07.12.09 12:48

07. Dezember 2009 Thomas Meyer ist der neue Chefvolkswirt der Deutschen Bank. In seinem ersten Interview warnt er vor der Inflation. Sie könne in Zukunft in Richtung 5 Prozent gehen, glaubt er - und empfiehlt Gold.

Herr Mayer, Sie sind künftig der neue Norbert Walter?

Ich bin sehr stolz darauf, Nachfolger von Norbert Walter als Chefvolkswirt der Deutschen Bank zu sein. Es ist eine sehr herausfordernde und spannende Aufgabe.

http://www.faz.net/s/...B28D7E83EF852D560A~ATpl~Ecommon~Sspezial.html

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Stöffen:

Chinas Währungskrieg gegen die USA

11
07.12.09 13:05
Robert Rethfeld vom Wellenreiter-Invest hält eine Yuan-Aufwertung für sehr wahrscheinlich und skizziert die hieraus entstehenden Folgen. Wird sicherlich interessant sein zu beobachten, ob und inwieweit sich China wohl einen derartigen "Knieschuss" verpassen lassen wird.

Chinas Währungskrieg gegen die USA

China hat ein Problem mit dem Fall des US-Dollar.

Die USA wiederum haben ein Problem mit der Koppelung des Yuan an ihre Währung. - In Goldwährung betrachtet hat China in den letzten Jahren gegen wertloses, grünbedrucktes Papier Waren verkauft. Wie lange noch wird dieses Spiel so weiter gehen?

China hat in den vergangenen acht Jahren eine ständig steigende Anzahl von Gütern, Waren und Dienstleistungen in die USA exportiert und dafür US-Dollar erhalten.
Ein Teil des Exportüberschusses wird in US-Anleihen angelegt.

Noch zu Beginn des Jahres 2002 betrug der Bestand Chinas in US-Anleihen unter 100 Mrd. US-Dollar. Der Bestand hat sich seitdem verachtfacht, er beträgt jetzt 800 Mrd. US-Dollar (Chart).

Doch was sind die 800 Mrd. Dollar wirklich wert? Bewertet in Gold hat der Bestandswert zwischen Mitte 2005 und heute praktisch nicht zugenommen.

China ist frustriert darüber, dass die aufgehäuften Dollar-Bestände durch den Dollar-Fall entwertet werden. Die Amerikaner sind frustriert darüber, dass China den Yuan weiterhin fest an den Dollar koppelt: Erstens kommt die US-Exportwirtschaft nicht zum Zuge, und zweitens fehlt der Fed der „Inflationsimport“ aus China: Ein steigender Yuan würde steigende Preise für chinesische Waren in den USA bedeuten.

US-Unternehmen könnten so wieder wettbewerbsfähiger werden und Arbeitsplätze könnten – anstatt in China – vermehrt in den USA geschaffen werden. Ein „Arbeitsplatz-Re-Export“ zurück in die USA ist für die chinesische Regierung angesichts der eigenen Probleme jedoch nicht akzeptabel.

Längst ist ein Wirtschaftskrieg zwischen den USA und China im Gange, und dieser spitzt sich mit jeder weiteren Dollar-Abwertung zu. Eskalationsmöglichkeiten gäbe es genug. Steigt die US-Arbeitslosenquote weiter, so könnte der Druck auf die US-Regierung immens wachsen, protektionistische Maßnahmen zu ergreifen. Die Chinesen glauben doch nicht wirklich, dass die 800 Mrd. US-Dollar von den USA bedient werden?
Die deutsche Regierung hat sich ihrer Kriegsschulden Anfang der 1920er Jahre durch Hyperinflation und damit verbundener massiver Abwertung der Reichsmark entledigt.

Durch die Koppelung des Yuan an den US-Dollar funktioniert dieser Trick nur begrenzt: Zwar werden die Produkte aus Europa, Indien und weiteren Ländern teurer, nicht aber aus China. Die USA und China sind wie zwei unterschiedliche Brüder, die jeweils an einem Bein mit einem Strick zusammengebunden sind: Sie laufen im Gleichschritt, ob sie wollen oder nicht. Während der eine Waren liefert, liefert der andere im Gegenzug Arbeitsplätze.

Wie löst sich dieser Konflikt? Hoffentlich friedlich. Letztendlich kann die Lösung nur lauten: China lässt den Yuan aufwerten. Es würden drei Dinge geschehen:

•Die Dollar-Bestände der Chinesen verlören – gerechnet in Yuan - an Wert. Aber das wäre ein Schicksal, das China mit Japan teilen würde.

•Arbeitsplätze würden nicht mehr bevorzugt in China, sondern wieder stärker in den USA geschaffen. Ein Problem für Chinas Politiker, die die Einheit der Partei - z.B. durch aufkommende soziale Unruhen - nicht gefährden wollen.

•China würde Inflation in die USA exportieren. Damit würde aller Voraussicht nach die Geldentwertung des US-Dollar beschleunigt werden. Was wiederum den in Punkt 1 genannten Vorgang noch beschleunigen würde.

Fazit: Die Konfrontation zwischen China und den USA bzgl. der Yuan-Bindung an den US-Dollar dürfte sich in 2010 zuspitzen.

Je länger China diese Bindung aufrecht erhält, desto größer dürfte der Druck auf die US-Regierung werden, in dieser Angelegenheit etwas zu unternehmen. Mit sanfter Diplomatie – das musste Obama in China schmerzlich erfahren – werden die USA nicht viel erreichen.

Hoffen wir, dass es – nach harten diplomatischen und ausschließlich verbalen Auseinandersetzungen – zu einer Lösung kommen wird.

Autor: Robert Rethfeld
www.china-observer.de/index.php?entry=entry091206-163002
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Der USA Bären-Thread 281464
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#54018

daiphong:

Die bösen Banken waren evtl. wirklich überfordert

2
07.12.09 13:45
Die globalen Fehlinvestitionen beruhen auf falschen Modellen von der globalen Arbeitsteilung. Diese erzeugt auch eine Entmonopolisierung bei Wissenschaft, Technologie, Design, Kultur, Macht, Politik, Öffentlichkeit, Finanzzentren. Die Monopolgewinne der Supermacht USA schrumpften viel schneller, als man es erfasste. Viele glaubten sogar an ein ewiges oder unendlich wachsendes Monopol. Man investierte, kreditierte und projektierte besonders in den USA und in sie hinein dadurch falsch: In den Boom einer exklusiven Luxus- Dienstleistungsgesellschaft statt in eine Konsolidierung im Rahmen globaler Kooperation und Konkurrenz.
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Malko07:

#54017: Bis 2015 soll es

7
07.12.09 13:58
angeblich dauern bis die C-Klasse in den USA vom Band läuft. Dabei findet diese Veranstaltung nicht auf einer grünen Wiese sondern in einer bestehenden Daimler-Fabrik statt. Daran kann man ermessen wie lange es dauern wird bis jahrzehntelang angehäufte Fehlstrukturen  korrigiert sind.

Ich glaube nicht, dass die USA schnellstens die Fabriken für giftverseuchtes Plastikspielzeug für die Unterklassen aus China  in die USA holen wollen. Ihre Bestrebungen betreffen eher den Exportweltmeister, Korea, Taiwan und Japan. Die Produkte die in den aufgeführten Länder entwickelt und produziert werden sind etwas komplexer und damit dauert die Heimführung auch länger als viele es erwarten.

Dass die Exporteure in die USA nur "wertloses Geld" bekamen ist so auch richtig. Die einzige Methode, dass dieses Geld "Wert" bekommt sind mittelfristig Exportüberschüsse der USA. Vergleiche mit Gold oder Knoblauch bringen einen da nicht weiter.
Antworten
permanent:

Reden und Handeln

14
07.12.09 14:42

Heute Vormittag hatte ich eine kurze Unterhaltung mit einem Nachbarn. Ein älterer Herr der das Glück hatte vor einigen Jahren in den Vorruhestand (Bayer) zu gehen. Er schimpfte über die Aushöhlung der Löhne zu Gunsten der Profite in der deutschen Industrie. Ich gab ihm teilweise recht und verwies auf die Vergleichsweise gute Bezahlung der Industriearbeiter im Vergleich zum Handwerk, wo ähnliche Qualifikationen erforderlich sind.
Nach dem wir endlich dieses Thema verlassen hatten, über die verschiedensten Bereich redeten erzählte er mir stolz von einer Neuerwerbung, er hatte am Samstag eine neue Motorsäge erstanden. 
Auf meine  Nachfrage, ob er wieder eine Stihl Motorsäge gekauft hätte, erntete ich ungläubiges Staunen. Mir wurde erklärt, dass die preiswerten Modelle aus dem Baumarkt auch OK wären, vielleicht nicht ganz vergleichbar in der Qualität aber wer will heute schon das Geld für eine Stihl Motorsäge zahlen. Sein Modell Made in China sieht aus wie eine Stihl Kopie. Wahrscheinlich unterhält das chinesische Unternehmen kein R&D, Umweltstandards sind geringer und ach ja das Lohn- und Sozailniveau liegt ja auch unter dem in Deutschland.
Mein Nachbar wurde nachdenklich.........

Reden und Handeln sind nicht immer im Einklang, auch im kleinen Bereich der Privathaushalte. Der gleiche Nachbar fährt übgrigens ein Fahrzeug von Honda und beschwert sich über die Verlagerung der Daimler C-Klasse Produktion.

Permanent

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thostar:

Analysten senken Kursziele, aber weiter 'Buy'

5
07.12.09 15:23
dieser Trend fällt mir in den vergangenen Wochen auf, heute zB Siemens
http://www.ariva.de/news/...ens-auf-Equal-weight-Ziel-70-Euro-3148649
oder Salzgitter
http://www.ariva.de/news/...s-Kursziel-Nomura-Equity-Research-3147559
etcpp.
wobei die Ziele noch immer über den aktuellen Kursen liegen. Was will man uns damit wohl sagen?
Antworten
relaxed:

#54022 Dass du kaufen und nicht viel

3
07.12.09 15:25
erwarten sollst.
Antworten
Anti Lemming:

#54022 Dass du kaufen und Dich nicht

10
07.12.09 15:40
über die bereits im Voraus ersichtlichen Verluste ärgern sollst.

Wahre Kaufkurse kommen typischerweise erst, wenn die Analysten die Aktien - nach Halbierung des ursprünglichen "Buy"-Kurses - auf "Sell!" stufen.

Im März 2009 beispielsweise hatten Analysten Aktien durchweg auf "Sell!" gestuft und ausdrücklich vor Käufen gewarnt - gekoppelt mit "Kurszielen", die um 50 % unter den damaligen Kursen lagen. Das ist das krasse Gegenteil von den jetzigen Buy-Empfehlungen, die mit - bezogen auf heute - 50 % höheren "Kurszielen" garniert werden.

FAZIT: Man muss die Sprache der Analysten nur richtig interpetieren. Im Grunde sagen sie JETZT "sell!", wenn man richtig hinhört. Genauso, wie sie im März verklausuliert "buy" gerufen hatten.

bye buy, A.L.
Antworten
Anti Lemming:

The Beat goes on

2
07.12.09 15:44
Wer beatet mehr?
(Verkleinert auf 56%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 281500
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