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Der USA Bären-Thread


Beiträge: 156.459
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S&P 500 kein aktueller Kurs verfügbar
 
AlterSchwede.:

Krampfkampf um die Weihnachtsrallye

16
04.12.09 20:25

Dei Bären scheinen doch schneller Recht zu bekommen, als das Jahr zu Ende gehen kann!

Wie wawidu immer wieder schön zeigt, sind viele Sondermärkte bereits im Downtrend drin.
Meine Indikatoraktie Apple zeigt ebenfalls an, dass die Distribution bald beendet sein könnte. [Wobei hier im Dez viele Call-Kontrakte bei 200USD auslaufen, könnte auch sein, dass sie künstlich bis dahin gedrückt wird]  

Die krampfhaften Zuckungen des Marktes erscheinen mir aktuell sehr ungesund.
Immer wieder wird erfolglos versucht eine Weihnachtsrallye anzuheizen. Da dies nicht gelingt, liegt die Vermutung nahe, dass der Markt bis Weihnachten jetzt dann doch eher den Weg nach unten eingeschlagen hat.
Inzwischen halte ich markante neue Jahreshochs für unwahrscheinlich und denke, ab sofort kann man den Markt sehr schön und fast schon risikolos shorten.
Ich persönlich werde eine letzte Stützaktion/Diributionswelle abwarten und dann nichts wie rein in die kurzen Hosen.
S'wird schließlich "heiße" Weihnacht allhier geben...

(Verkleinert auf 53%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 280917
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Contrade 121:

@AS

6
04.12.09 21:35
Sicherlich gute Denkansätze - doch, man sollte den Tag vor dem Abend nicht loben. Der Markt kann heute einen großen Satz nach oben machen. Wir haben etwas Ähnliches gestern gesehen.

Für eine größere Korrektur bedarf es mMn Verkäufer und damit einhergehender hoher Umsätze. Alles andere wird eine Schaukelbörse - heutiger Tag ist plakatives Beispiel hierfür. Ich bleib' dabei: DAX über 6.000, 6.200. Im Frühjahr kann man dann die ersten Short-Positionen aufbauen.
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AlterSchwede.:

Volkswagen, Klappe die Zweite

5
04.12.09 21:39

Leute, ich weiß:
das hier ist jetzt "etwas" OT, aber das Wochenende naht und so habt ihr villeicht etwas Zeit und Muße, euch in "meine eigene kleine VW-Welt" einzudenken.
Wer sich drauf einlässt, wird es nicht bereuen, denn das Thema ist interessanter als jeder Krimi...

Vorweg:
VW ist eine Sache, was mich einfach nicht loslassen möchte.
Wie ihr wisst war ich zeitweilig stark in VW-Shorts investiert (als Shorts noch billig waren, vor den Suqeeze eingestiegen).
Ich hatte den Zeithorizónt der Shorts zu knapp gewählt (1 bis 1,5 Jahre), da ich nicht damit gerechnet hatte, dass soviele Großinvestoren die Dummheit besitzen die Aktie so massiv zu shorten.  Ein kleiner privater Short in Ehren, aber die Beträge, die Merckle & HedgeCo in diese Aktie short investiert hatten war einfach nur fatal.
Und in dem Ausmaß an Dummheit nicht zu erwarten.
Hätten Merckle und Co dies unterlassen, würde Merckle heute vermutlich noch leben und VW wäre früher runtergekommen. Was mich so wurmt ist: Mit der Richtung unter 100EUR hatte ich Recht, wie das letztes halbe Jahr gezeigt hat...

Aktuell bin ich aus "alter Gewohnheit" wieder mental und finanziell in VW drin.
Diesmal aus unterschiedlichen Gründen long.
Ich habe meinen alten Thread wieder reaktiviert und da ich die Brainpower der User in dem guten alten Bärenthread sehr schätze, wäre ich dem Einen oder Anderen dankbar, wenn er mir vielleicht ein kleines Feedback zu meiner Marktmeinung geben würde.
Konstruktive Kritik mit stichigen Argumenten käme mir mehr als gelegen und ist ausdrücklichst erwünscht.


Ich fürchte nämlich, dass ich gerade ein klein wenig einen Scheuklappenblick habe und nur sehen möchte, was ich "in meiner eigenen kleinen VW-Welt" sehen will.
Bin selbst für meine eigene Begriffe viel zu manisch an der Sache dran.

Also, hier zwei, drei Links ;) zum schnellen Einlesen:
Grundsituation:
www.ariva.de/VW_mysterioese_Entwicklung_im_Open_Interest_t309760

Preise, die Qatar für die VW-Aktien gezzahlt hat
www.ariva.de/VW_mysterioese_Entwicklung_im_Open_Interest_t309760

Wichtige Marke/Unterstützung 80EUR:
www.ariva.de/VW_mysterioese_Entwicklung_im_Open_Interest_t309760
www.ariva.de/VW_mysterioese_Entwicklung_im_Open_Interest_t309760

(Short/Call)-Squeeze-Argumente:
www.ariva.de/VW_mysterioese_Entwicklung_im_Open_Interest_t309760

Aktuelle Fragestellung: schaut euch mal den gigantischen Umsatz am Montag an. Woher kommt sowas?
www.ariva.de/VW_mysterioese_Entwicklung_im_Open_Interest_t309760

 

 

(Verkleinert auf 53%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 280939
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pfeifenlümmel:

Extrem

6
04.12.09 21:46
hohe Umsätze bedeuten allgemein, dass der Markt sich "auskotzt". Mit großer Wahrscheilichkeit erfolgt eine Trendumkehr.
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Contrade 121:

pfeifenlümmel

7
04.12.09 21:57
ja, das sagte mal Friedhelm Busch, der alte Börsenkenner, wenn ich mich nicht täusche. Jedenfalls solltest  Du jetzt ins Phrasenschwein einzahlen ;-)

Nein, was ich meine ist, dass der Großteil der Marktteilnehmer Vermögensumschichtung betreibt, weil die Asset-Klasse zu unattraktiv (zu teuer?), geworden ist. Und das ist aktuell nicht der Fall: Die Meinungen divergieren so, dass keiner so recht weiß, wohin der Markt gehen wird. Und deshalb zockt man! Die niedrigen Umsätze werden von starken Marktteilnehmern zur Kurssteigerung ausgenutzt.
Antworten
nightfly:

@ Contrade 121

6
04.12.09 22:12
" Die niedrigen Umsätze werden von starken Marktteilnehmern zur Kurssteigerung ausgenutzt. "
das würde ich nicht als bullisch bewerten, eher um eben ein Stück höher die größeren
Positionen loszuwerden, worauf der nächste Rutsch beginnt.
Wenn dann einige nicht die Nerven behalten,
kann es viel tiefer als geplant gehen.
Hang them higher. (Bären-Thread #51166)
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AlterSchwede.:

Contrade & Longszenario

6
04.12.09 22:16
Ich war seit Wochen ein Verfechter des Longszenarios.
Unter Anderen auch weil das sehr starke bärische Sentiment förmlich danach geschrien hatte im Zuge eines Übertreibungs-Toppings aufs Glatteis geführt zu werden. Hinzu kamen Fakenachrichten aus Dubai, etc...

Nun, wir stehen jetzt zwar ein kleines Stückchen weiter oben als vor 2Wochen, doch konnte das bärische Umfeld offenbar nicht dazu ausgenutzt werden im Zuge eines kleinen Shortsqueezes den Markt auf die nächste Etage zu führen.
Vielmehr habe ich inzwischen verstärkt den Eindruck, dass der Markt so stark distributionsgedeckelt ist, dass die aktuelle Seitwärtsrange sehr schnell nach unten Ausschlagen kann.

Meine Short-Einstellung rührt in erster Linie daher, dass eine sehrsehr gute Longchance da war und diese nicht genutzt werden konnte. Contrade: Trotz geringer Umsätze(!) konnte der Markt sich "grad mal so halten".
Das ist für mich in gewisser Weise eine "technische" Schwäche des Marktes.
Für diese technische Schwäche gab es sicherlich Gründe, die wir evtl. schon kommende Woche erfahren werden.

Jedoch hast du recht, ich war womöglich etwas vorschnell -auch wenn ich geschrieben habe, ein upturn wäre nochmal zu erwarten: Sinnvoll erscheint es mir derzeit noch die aktuellen Sentimentdaten am Montag abzuwarten.
Sentimentdaten sind in der aktuellen (Übertreibungs) Phase des Marktes sehr wertvoll und durch kaum etwas anderes zu ersetzen.
Vielleicht hat ja auch jemand einen schönen aktuellen Sentimentindikator heute schon am Start...

Im Anhang das recht neutrale Sentiment von vor 8 Tagen.
Der USA Bären-Thread 280965
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wawidu:

Verrückte Kapriolen

11
04.12.09 22:18
die an das Torkeln eines Volltrunkenen erinnern, schlägt der NDX seit Anfang November. Und heute hat er etwas geliefert, was in der Sammlung bislang noch gefehlt hat.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 280963
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CarpeDies:

zwei neue Banken Pleiten

5
05.12.09 00:11
SAN FRANCISCO (MarketWatch) -- Two Georgia bank failures brought the U.S. bank failure tally to 126, according to the Federal Deposit Insurance Corporation. Regulators closed the First Security National Bank of Norcross, Ga., and Atlanta's Buckhead Community Bank. State Bank and Trust Co. of Macon, Ga. will assume the deposits of both banks. As of Sept. 30, First Security had total assets of about $128 million and total deposits of about $123 million, and as of Nov. 6 Buckhead had total assets of about $874 million and total deposits of about $838 million. The failures also raise the number of bank failures in Georgia to 23 for the year
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Maxgreeen:

4 Bankenpleiten

7
05.12.09 00:13
der FDIC muss 2,3 Mrd Dollar zahlen.
Jeder hat ein System, reich zu werden, das nicht funktioniert.

Die moderne Medizin und immer bessere Analysemethoden führen dazu das es kaum noch Menschen gibt die gesund sind.
Antworten
Stöffen:

's Lebbe geht weider

10
05.12.09 01:26
"Viele Banken haben nichts aus der Krise gelernt"

Er ist Chef der größten Direktbank Europas und sorgt sich um die eigene Branche: Ben Tellings geht mit seinen Kollegen von den großen Finanzkonzernen im Interview mit dem stern hart ins Gericht. Der Vertrauensverlust bei den Kunden wundert den Banker überhaupt nicht.

Der Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Direktbank ING-Diba, Ben Tellings, kritisiert seine eigene Branche scharf. "Viele Banken haben aus der Krise nichts gelernt. Sie machen einfach weiter wie vor der Krise", sagte Tellings im Interview in der neuen Ausgabe des stern. So würden beispielsweise "schon wieder riskante Zertifikate als sichere Anleihe getarnt unters Sparvolk gebracht". Verantwortlich dafür seien Bankvorstände, die ihre „Berater, oder besser Verkäufer“ dazu zwängen. "Wir Banker müssen uns nicht wundern, wenn wir in Verruf geraten und die Kunden das Vertrauen verlieren", warnte der Vorstandschef. "Es empört mich, dass meine Kollegen nach dieser verheerenden Finanzkrise auf das kurze Gedächtnis der Kunden setzen", sagte Tellings dem stern und reagierte damit auf eine entsprechene Aussage von Deutsche Bank-Spitzenmanager Jürgen Fitschen. Auf die Frage, ob die von der Deutschen Bank angepeilte 25-Prozent-Rendite mit fairen Mitteln zu erzielen sei, antwortet der Chef der ING-Diba: "Nein, nicht nachhaltig."

www.stern.de/wirtschaft/news/maerkte/...e-gelernt-1526104.html
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
AlterSchwede.:

wawidu, sehr schöner Chart vom NDX

3
05.12.09 04:11
Hatte ich garnicht so im Blickfeld, obwohl ich den NDX sonst immer gut beobachte: Der NDX ist neben dem DJIA sicher einer der "von Natur aus" am stärksten gesteuerten US-Indizes.

Ich vermute, du magst auf das Gleiche hinaus wie ich: die Bocksprünge sind in gewisser Weise ein Maß dafür, wie stark gesteuert wird und zugleich nervös der Markt gerade ist.
Dass es trotz aller Steuerung seit einigen Wochen dennoch keinen deutlichen Ausbruch noch oben gibt ist m.E. ein erhebliches Schwächezeichen. Daher tendiere ich wieder in Richtung short.

Bin nur etwas enttäuscht, da ich vor dem mittelfristigen Abstieg noch mit einer schönen, markanten Bullenfalle in allen Indizes gerechnet habe
Antworten
Anti Lemming:

6 Bankenpleiten an diesem WE

7
05.12.09 08:10
Wer bietet mehr? Carpedies hatte 2, Maxgreen 4....

www.fdic.gov/bank/individual/failed/banklist.html

Allein die Pleite von AmTrust kostet die FDIC 2 Milliarden, die sie nicht (mehr) hat, da sie nach letztem Stand mit -8,9 Mrd. in den Miesen ist. Aber ich gebe zu: Beträge unter 60 Mrd. (Dubai-Pleite) sind in USA Bagatellbeträge...

www.marketwatch.com/story/...lion-dent-in-fdic-fund-2009-12-04
(Verkleinert auf 75%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 280991
Antworten
Anti Lemming:

Berechtigte Frage eines Marketwatch-Lesers

17
05.12.09 09:23
(Leserkommentar zum Marketwatch-Artikel im letzten Posting unten)

"Paying interest to the Fed" (siehe unten, fett) ist etwas verkürzt. Gemeint ist, dass die Fed die Zinsen auf Null gesenkt hat und normalen Sparern damit die Zinsen vorenthält. Deshalb kann sie Geld zu fast Nullzinsen an Banken verleihen, die damit überwiegend länger laufende Staatsanleihen mit bis zu 3,5 % Zinsen kaufen. Mit dieser Zinsdifferenz von 3,5 % sanieren sich die in der Mehrzahl praktisch insolventen US-Banken.

Der Trick: Kaufen die Banken die Anleihen gehebelt, so erhalten sie bei einem Hebel von 10 schon stolze 35 % Zinsen pro Jahr. (Mit diesem Trick versuchten auch die dt. Landesbanken, sich eine goldene Nase zu verdienen, setzten dabei aber auf ABS-Schrott, den GS ihnen unterjubelte). Das ist das ganze Geheimnis, warum "US-Banken nun wieder profitabel sind". Aus dem normalen Kreditgeschäft fließt ja kaum was, weil die Banken kaum Kredite vergeben und stattdessen lieber auf den narrensicheren Staatsanleihen-Carrytrade setzen. (Gilt m.E. auch für Europa.)

Unterm Strich handelt es sich um eine Umverteilung von den Sparern zu den verzockten Banken, die mit den Hebeln - das alte Patentzrezept für schnelle Gewinne - erneut ein überhöhtes Risiko fahren. Pleitegefahr ist bei Großbanken allerdings ausgeschlossen, weil sie ja "too big to fail" sind. Geht es in die Hose, eilt die Fed mit neuen Milliardenspritzen zu Hilfe; die kleinen Banken "rettet" die bankrotte FDIC.

Da könnte man den Hebel doch eigentlich gleich auch auf 30 setzen, oder? Ergäbe dann 105 % Zinsen pro Jahr...



Netter Nebeneffekt:

Die massiven Anleihekäufe der Banken unterstützen die Fed beim QE, da dies die Langfristzinsen unten hält. Deshalb können die US-Verbraucher nun auch mit Billig-Hypotheken [30-jährige Hypo-Festzinsen sind bei 4,7 % - ein Allzeittief!] weiterhin die immer noch überteuerten Häuser kaufen - versüßt mit bis zu 8000 Dollar Staatszulage - und damit auch auf dieser Schiene die Banken retten, bei denen vor allem faule Hypo-Kredite aus dem "negative equity" der Schuldner drücken. Vielleicht wird dadurch eines Tages sogar der ABS-Schrott wieder werthaltig? [Ich könnte mir vorstellen, dass einige Spin-Doktoren dies ernsthaft glauben, obwohl es eine Illusion ist.]

Wenn US-Hauskäufer 30-jährige Kredite für nur zu 4,7 % bekommen, gibt es natürlich ein enormes Risiko. Käme Inflation auf (womit Goldkäufer heute schon rechnen), würde der Kreditgeber Riesenverluste machen. Deshalb weigern sich Normalbanken auch, auf eigene Rechnung solche Hypo-Kredite zu vergeben. Sie können es trotzdem machen, weil sie die Verträge sofort an die - bankrotten - Fannie und Freddie (federal mortgages) weiterleiten dürfen und das Risiko so loswerden. Fannie und Freddie wiederum werden von der Fed gestützt, die deren (tendenziell faule) MBS-Anleihen aufkauft. Bereits 50 % der Assets der Fed im ominösen Soma-Account - rund eine Billion Dollar - ist ABS-Schrott. Letztlich dient das - inzwischen wackelige - AAA-Rating der USA als übergeordnete Garantie für verantwortungslose Kreditvergabe. Die Risiken tragen letztlich die Ausländer, die Dollars und US-Staatsanleihen kaufen (beides ist bei AAA-Verlust abwertungsgefährdet).


Unerwartete Nebenwirkungen:

Es ist wieder mal eine riesige Hebel-Arie, bei der Marktpreise durch QE und unangemessen niedrige Nullzinsen (in der EU reichte ja auch Senkung auf 1 % statt Nullzinsen...) verfälscht werden. Dieser Mega-Carrytrade in Staatsanleihen, wie Howard Simons gestern nannte...

http://www.ariva.de/...A_Baeren_Thread_t283343?page=2155#jumppos53880

...geht in die Hose, wenn aus irgend einem Grund Risikoaversion aufkommt, z. B. wenn die Chinesen oder Japaner bei den zahlreichen Auktionen nicht mehr genug neue US-Staatsanleihen kaufen (u. a. wegen eigener Finanzprobleme) oder das AAA-Rating von USA wegen der krassen Überschuldung kippt (droht akut in G.B:). Auslöser könnte auch dauerhafte Zahlungsunfähigkeit in einzelnen US-Bundesstaaten wie Kaliforniern sein, es wackeln bereits rund 20.

Problematisch ist weiterhin, dass die US-Verbraucher nun keine Zinseinnahmen mehr haben, was ihre ohne schon eingeschränkte Kaufkraft weiter dezimiert. Die Rettung der Banken drückt somit auch auf den Konsum, und der ist bekanntlich für 71 % des US-BIPs "verantwortlich".



Why are we paying interest to the Fed on money that is being created out of thin air to save the privately owned Fed itself, as well as its member institutions, which are receiving interest themselves from the Fed on the taxpayer money being loaned to them to shore up their balance sheets so they can continue to function without being shut down?

We're paying interest while they're earning interest? Does that sound fair to you? Talk about moral hazard! And these are the same institutions that have conspired with the Fed to destroy our financial system to make way for a one world government, which is a euphemism for an Orwellian police state. We are certainly not paying this interest to ourselves as the media @#$%&! would have us believe, but to the anointed Illuminist financial institutions, which continue to privatize profits even while losses are being socialized to bail them out.

The common and preferred stock which taxpayers own in these companies is worthless, a fact which is being covered up and hidden from investors by use of deceitful financial statements that allow assets, with the blessing of our "regulators," to be carried at mark-to-model values, meaning that these assets are whatever the criminal zombie financial institutions say they are.

http://www.marketwatch.com/story/story/...78F29F440063#comment3257390
Antworten
Anti Lemming:

Beispiel Goldman-Sachs

10
05.12.09 09:54
GS erzielte zwei Drittel seiner Gewinne aus "Eigenhandel" mit Anleihen (siehe unten und letztes Posting - es ist eigentlich kein Handel, sondern es sind Haltepositionen, die fortlaufend von den Nullzinsen der Fed, die das Gratisgeld gab, profitieren) und ein Drittel aus dem Eigenhandel mit Aktien (wohl auch eher Halteposis, die mit Futures gezielt gestützt werden).

Bei den Aktien dürften weitere Anstiege begrenzt sein. Der Löwenanteil der "Eigenhandels"-Gewinne kommt aber aus den Zinsgeschäften mit den Anleihen. Solange die Fed die Zinsen auf Null hält, wird GS weiter diese nahezu risikolosen Gewinne einstreichen (auf Kosten der Sparer) - und entsprechend Boni ausschütten können ("Gottes Werk"). Da die Fed letztlich den Großbanken gehört, dürfte sie - solange es irgend geht - an dieser für ihre Klientel wunderschönen Nullzins-Politik festhalten.

Der Wirtschaft nützt das nur insofern, als über die Anleihekäufe der Banken auch die Langfristzinsen niedrig gehalten werden. Dies führt u. a. zu stärkerer Nachfrage nach den immer noch überteuerten US-Häusern (im historischen Vergleich überteuert sind die Häuser gemessen am Verhältnis vom Kaufpreis zum durchschnittlichen Jahresverdienst sowie am Verhältnis vom Kaufpreis zu den erzielbaren Mieteinnahmen).

Der QE-Exit hängt allerdings als Damoklesschwert über der ganzen Konstruktion. Weiterhin steht und fällt das Konstrukt mit dem AAA-Rating für USA. Kippt es, verlieren die Anleihen der Banken - entsprechend dem Hebel, mit dem sie gekauft wurden - an Wert. Bei einem Hebel von 30 reicht bereits 3 % Kursrückgang, um das gesamte Eigenkapital aufzufressen. (Dies sind die Gefahren des von H. Simons erwähnten Staatsanleihen-Carrytrades.)



Goldman Sachs hat die Finanzkrise hinter sich gelassen und streicht wieder dicke Gewinne ein. Im dritten Quartal lag das Nettoplus bei 3,2 Milliarden Dollar oder 5,25 Dollar je Aktie. Die Nettoerträge lagen bei 12,37 Milliarden Dollar. Damit schlug das Geldhaus die ohnehin hohen Erwartungen noch.

Getrieben wurde das Ergebnis vom Handel und den Investments der Bank. Im Handel mit festverzinslichen Wertpapieren, Devisen und Rohstoffen erzielte Goldman Sachs Erträge von knapp 6 Milliarden Dollar, die Geschäfte mit Aktien brachten 2,8 Milliarden Dollar ein.


www.stern.de/politik/ausland/...chtet-gottes-werk-1520544.html
Antworten
Malko07:

A.L. (#53914), wie kommst du auf einen

9
05.12.09 10:08
Hebel von 10? Wenn es hier um den Anteil der Finanzierung durch die Fed geht geht ist er wesentlich höher. Für 0,3 bis 0,5 $ gibt es 3,5 $. Dieser "virtuelle"  Hebel ist allerdings nicht das Problem. Das Problem liegt in den stark unterschiedlichen Laufzeiten von Kredit und Anlage begraben. Es gibt also keine Möglichkeit auszusitzen. Man muss rechtzeitig und zu einem glücklichen Zeitpunkt raus. Dass das gelingt dafür werden die Banken (Krisenangst explodiert wieder) und die Fed (QE) schon sorgen.
Antworten
Malko07:

#53915: In diesem Jahr war bisher

12
05.12.09 10:12
die größte Geldquelle der Zockerbanken, ob nun GS oder DB oder ..., die Neuemission von Staatsanleihen und Firmenanleihen. Sie verdienen also prächtig an den Problemen die sie mit erzeugt haben.
Antworten
pfeifenlümmel:

zu # 905

3
05.12.09 10:14
Contrade, die hohen Umsätze lagen bei VW und darauf bezog ich mich ( siehe Alter Schwede). Beim DAX oder DOW haben wir doch keine hohen Umsätze im Moment.
Antworten
Anti Lemming:

Malko - Laufzeiten- und Zins-Arbitrage

8
05.12.09 10:28
# 53916: "Das Problem liegt in den stark unterschiedlichen Laufzeiten von Kredit und Anlage begraben"

Wegen Refinanzierungsprobleme am "kurzen Ende" musste u. a. die hochgehebelt mit Staatskrediten dealende  Depfa (zur HRE gehörend) zwangsverstaatlicht werden. Bei der Depfa waren die Aktiva (halbwegs) gesund, aber die Refinanzierung scheiterte.

zu # 53917: Die Gebühren für die Neuemissionen kommen noch obendrauf. Ich glaub aber, das meiste Geld bringen die gehebelten Zinsarbitragegeschäfte (kurzfristig gratis verschuldet, in zinshohen Langläufern angelegt). Sie bergen auch das höchste Risiko. Das Hauptrisiko sind "unerwartete" Kursverluste bei den gehebelt gehaltenen Anleihen, z. B. wegen Fed-Exit bei QE, AAA-Rating-Verlust der USA oder Bietermangel bei Auktionen.

Die Depfa zerbrach an der Refinanzierung (d.h. auf der Passiv-Seite). Die US-Banken würden bei Kursschwäche der Langläufer auf der Aktiv-Seite in großem Stil Schaden nehmen. Die Passiv-Seite ist auch nicht risikolos, weil die Fed das Geld ja irgendwann zurückhaben will (Exit). Letzteres wird sie aber - im Interesse ihrer Besitzer - schonend handhaben.

Die Kurse und Zinsen für Langläufer hingegen setzt der - weltweite - Bondmarkt. Da ist nicht mit Nachsicht zu rechnen, wenn Risikoscheu aufkommt.
Antworten
Malko07:

A.L., mMn ist noch kein

12
05.12.09 10:43
Exit in Sicht. Die EZB vergibt am 16. Dezember nochmals unbegrenzt Geld für ein Jahr bei 1% und will das angeblich nächstes Jahr nichts mehr machen. Das einzige was sie aber jetzt konkret zurückschraubt ist das auf dem sie die letzte Zeit eh sitzen geblieben ist. Nichts als Show!

Die Fed macht keine Anstalten irgendwelche Schrauben anzuziehen. 2010 kann man diesbezüglich abschreiben. Das QE der Fed ist auch Kinderkacke (Volumen) gegenüber dem Eigenhandel der Zockerbanken mit Staatsanleihen. Die Fed wirkt stärker bei Immobilienkrediten (Schrott). Die Banken sind bei Staatsanleihen das ausführende Organ der Fed und die Fed wird sie deswegen auch nicht im Stich lassen. Wenn man bedenkt, dass man mit Staatsleihen als Sicherheit  problemlos einen Billigstkredit von der Fed kriegt mit dem man zusätzliche Staatsanleihen kauft die man dann wieder .... usw. Wie hoch der Hebel wirklich ist, wird man uns nicht erzählen. Aus gutem Grunde kauft die Fed auch nicht direkt bei der Auktion. Sie will dieses Geschäft der Zockerbanken nicht stören.

Die Neuemissionen waren wegen den noch vor kurzem unvorstellbaren schieren Mengen die größte Einkunftsquelle. Zinsen gibt es bekanntlich erst im Nachhinein. Das kommt erst und erst dann kann man abschätzen was wirklich unterwegs ist.
Antworten
permanent:

Exit nicht möglich,

11
05.12.09 10:58

sobald der Exit vom Markt ernst genommen wird fallen die Anleihekurse, die Finanzierungskosten steigen, das kann sich im veschuldeten Weltkonzert niemand leisten. Den Exit wird es in Form eines Kollaps -vom Markt erzwungen- geben.

Die Banken sind alles andere als saniert. Es gibt einige wenige die gut -am gezocke im Eigenhandel (GS, JPM, DB)- verdient haben, die Masse aber steckt nach wie vor im Sumpf, wie man auch an den Wochenendbankenpleiten sieht. Selbs die, die zuletzt gut verdient haben, haben noch Leichen im Keller, die durch kreative Buchführung einbalsamiert wurden.

Noch hat der Markt nicht gedreht, es ist zunnächst nur ein kleiner Freudentanz für die Bären, der am Montag schon wieder Geschichte sein kann, der sich aber auch zur Party auswachsen kann.

Ich wünsche euch ein entspanntes WE.

Permanent

„Die deutschen Banken sind unterkapitalisiert“, sagte Schneider am Freitag im Bundestag. SPD, Grüne und Linkspartei warfen der Regierung vor, zu zahm mit den mächtigen Bankmanagern umzugehen. Die von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann beim Krisengipfel vorgeschlagenen Beträge für einen neuen Mittelstandsfonds seien „Peanuts“.

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...-verlieren;2494598

Antworten
Kicky:

Is a Gold Correction Imminent?

7
05.12.09 10:59
....One of the most adamant and unapologetic gold bulls for the past few years has been and continues to be David Rosenberg of Gluskin Sheff. Recently Rosenberg opined that gold could even rise to +$2000 levels:
If China were to lift their gold reserves to 5,000 tonnes, which is equivalent to about two years of global production, that shift in demand would boost the gold price by $800/oz to around $2,000 ($1,978) based on our models. If China moves towards 10,000 tonnes, well, that would end up taking thegold price to $2,623/ounce if our calculations are in the ball-park.

The operative word here being, if. Dashing the hopes of gold bugs, Hu Xiaolian, the vice-governor at the People’s Bank of China, called gold a bubble and threw cold water on the idea that the Chinese central bank would increase their gold reserves.

But even an unabashed gold bull like Rosenberg concedes that a correction is imminent. For one, fund flows into gold have ballooned: gold holdings in ETFs is now 1766 tons, that’s an increase of 48% from last year. Even if we ignore that, there is an unmistakable whiff of giddy optimism from several gold sentiment measures.

If we reduce this to a high school analogy, it is difficult to be a rebel and stand out when everyone else is rebelling. And if we ignore those high falutin’ gold sentiment indicators, the chart is screaming MANIA! as gold rises into a parabolic blow off (again).

And if we ignore that, then there is the data from the Commitment of Traders reports which are showing a record high in net long positions for speculators.
That is the footprint left by giants like John Paulson, Paul Tudor Jones II and other hedge funds who have piled into this trade.

The thing is, an immediate 25% correction would only serve to take us back to long term support. During gold’s 8 year bull market, it has almost always managed to ricochet off its 200 day moving average. The only exception was in 2008 when price pierced that support by 25%.

But just like an airplane losing its engines in mid-flight, gold won’t plummet straight down. So we’re looking at a possible correction between 20-40%. When that will come about, I don’t pretend to know....
seekingalpha.com/article/...imminent?source=article_sb_popular
Der USA Bären-Thread 281007
Antworten
pfeifenlümmel:

Interessant

13
05.12.09 11:02
war gestern die Reaktion der Märkte auf die Veröffentlichung der Arbeitslosenzahlen. Der DAX schoss nach oben ( die shorties mussten aus ihren Pos. raus und kaufen), während der Devisenmarkt erst später ( Öffnung USA ) reagierte und durch Rückabwicklung der Carry-Trades den Dollar stärkte. Der Rückzug aus den Carry-Trades führt zwangsläufig zum Verkauf von Aktien ( das Geld ist ja nur geliehen) und Rohstoffen ( auch Gold ).

Die Nervösität bezieht sich auf die Lei(d,t)zinsen in den USA; jede Vermutung auf höhere Zinsen stärkt den Dollar und schwächt Aktien und Rohstoffe.

Gegen eine Zinserhöhung spricht im Moment noch das Bankensterben bzw. die Notwendigkeit der Unterstützung der Banken.

Für den Sparer bedeutet das, dass er zwar noch keine Inflation befürchten muss; derjenige, der  aber bei seiner Altersvorsorge auf die Zinszahlung aus seinem Geldvermögen gesetzt hat, ist nun gekniffen. Insofern ist das Spargeld nun auch weniger " wert ".
Der USA Bären-Thread 281010
Antworten
Kicky:

Goldman Insiderverkäufe 55Millionen

6
05.12.09 11:08
Easy money: Goldman Sachs execs pocket $55 million in insider sale
www.dailyfinance.com/2009/12/02/...t-55-million-in-insider-sa/

.......Last month, two Goldman vice chairmen quietly sold $55 million worth of company stock and pocketed the cash.
And there you have it: from your IRS check to Goldman executives' bank accounts. And it's all legal. Congratulations, America.
Michael Evans, a vice chairman at Goldman, sold 70,000 shares on November 23 for $12m, or an average price of $171.73 each. On November 25, he sold 70,000 additional shares for $11.7m, or an average price of $167.39 each.

After the sales, Evans held 644,953 shares directly and 830,967 shares through exercisable options and restricted stock units. His stake remains less than 1% of the bank's outstanding shares.
Another vice chairman, Michael Sherwood, exercised options and sold 182,860 shares for about $31.9m between November 13 and November 24.
www.wealth-bulletin.com/rich-life/...nitor/content/1055931909/
The insider sale comes as Goldman emerges as a public symbol for Wall Street greed and excess. Nary a year after receiving a government bailout, the bank announced it will pay its millionaire bankers and traders some $22 billion in bonuses.

Goldman chairman and CEO Lloyd Blankfein has said the firm is doing "God's work," and that its success is good for America. And to ameliorate public anger, the bank has announced it will loan less than 1% of this year's bonus pool annually to small businesses. But that gambit may not work: the depth of outrage has apparently driven some Goldman workers to arm themselves.

Goldman's success, with a little help from the little people, has certainly been good for the two execs who sold $55 million in Goldman shares, as Dow Jones newspaper Barron's reports. Goldman shares have risen 18% over the past six months, nearly to their level from before the market crash.
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Kicky:

Treasury Prices Drop on Oversupply Concerns

4
05.12.09 11:10
www.nytimes.com/aponline/2009/12/03/...redit-Markets.html?_r=1
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