Möchte auch wieder mal meinen Senf zu einigen Postings dazugeben:
1)"Technologisch waren (und sind teilweise) die USA tatsächlich immer noch führend, was das Land nicht zuletzt seiner anwendungsorientierten Forschung und den industrienahen Unis verdankt. "
Ein Gebiet auf dem die Amerikaner auch führend sind , ist die Industriespionage (hier wird oft zu Recht China an den Pranger gestellt, das ist aber nur ein Teil dieses Themas) Und auf dem Gebiet auf dem sie nicht führend sind holen sie sich, um schnell aufzuholen, die Infos auf illegale Weise. Ein sehr anschauliches Beispiel ist der Fall des Windanlagenbauers Enercon.
Auch sind in der Vergangenheit Verhandlungen zwischen der EU und den Amerikanern derart günstig für die Amerikaner verlaufen, daß sich die EU-Männeken gefragt haben wie die Amerikaner es nur schaffen die Lage so exakt einzuschätzen. Kein Wunder, da die Hotelzimmer der EU-Verhandlungsführer komplett (Telefon und Computer) abgefischt wurden. Das ist aber schon ein paar Jahre her, ich weiß nur noch daß es da um irgendwelche Agrarverhandlungen zwischen der EU und den Amis ging.
2)" Nach den Erfahrungen aus dem Bekanntenkreis berichten die Jugendlichen, die aus den USA zurückkommen, überhaupt nicht positiv vom Lernstand dort im entsprechenden Alter, in der Regel hinken die amerikanischen Mitschüler weit hinterher."
Das ist schon seit Längerem so. Als Bekannte in den Mittachtzigern mit ihrem Motorrad 1 Jahr lang durch die Staaten fuhren, waren die total verwundert über die schlechte (Allgemein)Bildung vieler Amerikaner. Fragen wie "Haben die Menschen in Europa schon einen elektrische Fön?" waren da gar nicht so selten. Daß es 2 deutsche Staaten gab - das wußte praktisch keiner. Interessierte auch niemanden.
3)"hat mit der Einführung des 8jährigen Gymnasiums zu tun,"
Hierzu erlaube ich mir ein paar (Kraft-)Ausdrücke, ist sonst nicht meine Art.
Das 8-jährige Gymnasium in Bayern ist der größte Witz aller Zeiten und im kranken Hirn der Franz-Josef Straußtochter Monika "Hohl!"meier entstanden. (Hohlmeierkinder haben die Walldorfschule besucht, das von ihr geprägte "Normalo"Gymnasium wollte die Hohlmeiermutti anscheinend ihren Kindern ersparen).
Das Abitur in Bayern war schon immer mit das Härteste im Vergleich zu den anderen Bundesländern. Ich kenne einige die ihr Abitur auf dem 2. Bildungsweg absolvierten und dies nicht auf dem Bayernkolleg, sondern nach Hessen gezogen sind weil es da um einiges einfacher war.
Und was macht "Elite-Moni" unsere damalige Kultusministerin mit dem "Kasperleddi" (und der 2/3 - Mehrheit) im Rücken? Sie sorgt dafür daß nicht wenige Schüler die in anderen Bundesländern kein/wenig Probleme mit dem Abitur hätten, in Bayern das Abi nicht packen. Hierbei ist außerst interessant daß Bayern (besser gesagt die bayrische Wirtschaft) den Bedarf an Akademikern nur mit Hilfe des Zuzugs von Ingenieuren, Betriebswirten, etc. aus dem Rest von Deutschland befriedigen kann.
Da kann man wirklich nur fragen: Was haben die Eltern und Schüler in Bayern verbrochen daß ihnen solch ein Bockmist angetan wird?