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Meldung des Tages: Während die Autobauer zittern, startet in Südkorea die Massenfertigung – und die Aktie wirkt noch günstig
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Der USA Bären-Thread

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs auf Gold

Strategie Hebel
Steigender Gold-Kurs 5,00 10,00 20,00
Fallender Gold-Kurs 11,39 11,42 20,00
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB3S7Z4 , DE000NB4Y5Z9 , DE000NB4Y062 , DE000NB42398 , DE000NB42380 , DE000NB4VMS6 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Anti Lemming:

Massiver Betrug bei der US-Hauskaufzulage

15
25.10.09 11:35
Das Problem mit der 8000-Dollar-Zulage ist, dass sie zwar offiziell als "Steuergutschrift" firmiert. Doch bei Leuten, die keine Steuern zahlen, kommt dann ein 8000-Dollar-Erstattungsscheck von Uncle Sam. Dies lud zu massiven Betrügereien ein, die durch mangelnde Überprüfung ("no docs" - wie bei den Subprime-Krediten) noch gefördert wurden.

19.000 angebliche Erstkäufer, die die Zulage beantragten, haben zwar den Kaufvertrag unterschrieben, das Haus aber letztlich nicht gekauft. Dennoch erhielten sie den 8000-Dollar-Scheck. Der resultierende Schaden für den US-Steuerzahler beläuft sich auf 139 Millionen Dollar.

Man sollte daher die sensationellen Anstiege bei den "anstehenden Hausverkäufen" (pending home sales) mit gebotener Vorsicht zur Kenntnis nehmen. Viele Leute unterzeichnen die Haus-Kaufverträge nur, um die Zulage "für lau" abzusahnen. Die Differenz zwischen der Zahl der Kaufvertragsabschlüsse und der der faktischen Käufe wird immer größer. Ungeachtet dessen setzt sich die Aktien-Rallye wegen der "guten Housing-Zahlen" ungebremst fort.

Auch die jüngst gemeldeten Hauspreisanstiege sind zweifelhaft. Wenn betrügerisch Kaufverträge unterschrieben werden, bei denen das Haus am Ende aber gar nicht gekauft wird, ist ja egal, was auf dem Papier als Preis steht.

Bei 500.000 Anträgen auf Hauskaufzulage waren die Antragsteller Kinder unter 18 Jahren, das jüngste war erst 4 Jahre alt. Hier bestand der Betrug darin, dass Eltern, die über den Freibetragsgrenzen für die Zulage lagen (75.000/150.000 Dollar), das Haus im Namen ihrer Kinder kauften, die ja kein Einkommen haben und daher "berechtigt" waren.

Wenn die Hauskauf-Zulage auf 15.000 Dollar aufgestockt und verlängert wird, dürfte sich die Zahl der Betrugsfälle weiter häufen.  Die höhere Summe erhöht den Anreiz. Die Zahl der Hausverkäufe wird jedoch nicht in gleichem Maße steigen.

Bei einer Ausweitung auf 15.000 Dollar kostet den US-Steuerzahler jedes wegen der Zulage zusätzlich verkaufte Haus (viele Häuser würden ja ohnehin gekauft) rund 250.000 Dollar - das ist 40 % mehr als der Durchschnittspreis für ein US-Einfamilienhaus (aktuell 175.000 Dollar).

FAZIT: Beschiss und Augenwischerei auf der ganzen Linie. Alles wird hingebogen, um die Illusion einer Erholung aufrechtzuerhalten.



The Treasury tax-oversight office said at least 19,000 filers who hadn't bought homes claimed $139 million in tax credits and were reimbursed, raising new worries about the housing stimulus as lawmakers consider extending the credit.

Treasury oversight officials said they have found an additional 74,000 tax-credit claims, valued at $500 million, where evidence of previous homeownership could make their claims invalid.

More than 500 people under the age of 18, including a 4-year-old child, also had their names on applications for the credit, which has no minimum-age requirement, federal officials said at a hearing on abuses of the program. Most of the claims involving children were made by parents who purchased a home but were ineligible for the credit because their incomes were too high, said J. Russell George, the Treasury inspector general for tax administration. The tax-oversight office doesn't answer to the Treasury secretary.

online.wsj.com/article/...24101553.html?mod=article-outset-box
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Anti Lemming:

Korrektur:

 
25.10.09 11:37
Bei über 500 (statt: 500.000) Anträgen auf Hauskaufzulage waren die Antragsteller Kinder unter 18 Jahren
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permanent:

Dollar-Sturzflug noch nicht vorbei

9
25.10.09 11:51
permanent:

Bilanzkreativität gibt es überall

8
25.10.09 11:54
Spekulationen um Schalker Finanzen

100 Mio. versteckte Schulden?

Nach einem Bericht der Zeitung sollen sich in Tochter-Gesellschaften des Fußball-Bundesligisten mindestens noch 100 Millionen Euro Verbindlichkeiten verstecken. Bisher war von Schulden in Höhe von 137 Millionen Euro und einer Unterdeckung im laufenden Etat von 20 bis 30 Millionen Euro ausgegangen worden.

Auf Anfrage teilte der Club nach Angaben des ZDF am Samstagabend mit, dass dies für den Verein keine neuen Zahlen und keine neuen Schulden seien. Es handele sich um einen Teil der Tilgung der Arena KG für das Stadion. Trainer und Manager Felix Magath will dem Fernsehsender zufolge noch vor dem heutigen Bundesliga-Spiel gegen den Hamburger SV eine Stellungnahme abgeben.

Der FC Schalke muss der Deutschen Fußball-Liga (DFL) im Nachlizenzierungsverfahren bis Ende Oktober erklären, ob sich nach Erteilung der Lizenz für die laufende Saison die finanziellen Rahmenbedingungen verändert haben. Bei Verstößen drohen Strafen, die von Geldbußen über Punktabzüge bis zum Lizenzentzug reichen.

Quelle: dpa

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Anti Lemming:

Permanent - zu "Wellenreiter" - fallender Dollar

8
25.10.09 12:11

Wellenreiter: "Ein fallender Realzins schreckt        potentielle Investoren ab und erhöht tendenziell den Druck auf die        Währung. Die zunehmende Risikoaversion der Anleger führt zu einer        forcierten Auflösung von Carry-Trades und damit zu einem steigenden Yen,        was den US-Dollar zusätzlich unter Druck setzt. Ein fallender Realzins        spricht demnach für eine Beibehaltung der Dollar-Schwäche."

 

1. Da wird mMn übersehen, dass inzwischen der Dollar den Yen als größte Carrytradewährung abgelöst hat. Wenn Inflationserwartung auftaucht, steigt mittelfristig auch die Erwartung an Dollar-Zinserhöhungen, die wiederum den Dollar nach oben bringen würde (weil Leute aus dem Dollar-CT raus müssen).

2. Die Inflation infolge der Rohstoff-Hausse ist kein reines US-Phänomen, sondern trifft die ganze Welt. Daher würden weltweit die Realzinsen sinken. Allerdings ist USA von der inflationären Wirkung der Rohstoff-Hausse etwas stärker betroffen. In Europa fängt der stärker werdende Euro einen Teil der Anstieg auf.

3. Die Rohstoff-Preise steigen nicht aus fundamentalen Gründen (siehe Roubini), sondern nur wegen der übermäßigen Liquidität, die wiederum an niedrige US-Leitzinsen gekoppelt ist. Würde der US-Bondsmarkt am langen Ende eine Inflation einzupreisen beginnen, so würden die Bondskurse (aus Inflationsangst) fallen und ihre Zins-Renditen steigen. Der Realzins auf US- Longbonds bliebe dann weitgehend unverändert und könnte sogar (bei Übertreibung des Abverkaufs am Bondsmarkt) steigen.

 

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Anti Lemming:

"Schizophrenie" der Dollar-Carrytrader

9
25.10.09 12:46

1. Phase:  Rohstoffe, Aktien, Öl, Gold und Assets aller Art steigen - gepaart mit fallendem  Dollar-Index (= schwächerem Dollar) - wegen der Erwartung, dass die Geldflutungen der Fed, kombiniert mit Dollar-Nullzinsen, zu einer hohen Inflation führen werden.

2. Phase:  Rohstoffe, Aktien, Öl, Gold und Assets aller Art fallen - gepaart mit steigendem Dollar-Index (= stärkerem Dollar) - wegen der Erwartung, dass die Fed wegen der nun real erfolgten inflationären Assetpreis-Anstiege aus (1) die Leitzinsen erhöhen wird bzw. muss, was den Dollar-Carrytrade massiv unter Druck setzt.

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Anti Lemming:

EUR/USD - "rising wedge"

9
25.10.09 13:01

Löst sich die Formation, wie Wawidu für XLF (ebenfalls "rising wedge") postuliert, demnächst nach unten auf?

Fundamental würde dies Sinn machen, da ein schwächelnder US-Finanzsektor (XLF) fast zwangsläufig den SP-500 mit runterzieht, der wiederum stark mit EUR/USD korreliert. Wegen der Dollar-Carrytrade-Auflösungen sollte die Schwäche dann auch auf alle anderen Assetklassen übergreifen (im Sinne von "Phase 2" in # 51331).

Sogar Goldbulle Faber sagt eine Korrektur des Goldpreises auf ca. 900 Dollar voraus. Ob das Ganze dann mehr wird als ein "Rücksetzer" auf dem Weg zur Soros' "Weihnachtsrallye", muss sich zeigen.

 

(Verkleinert auf 84%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 269745
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Anti Lemming:

Kicky - Krugman in der NYT

3
25.10.09 13:10

ist mMn ein Opfer der von mir in ' 51331 beschriebenen "Dollarcarrytrade"-Schizophrenie.  

Die Paradoxie liegt, kurz gesagt, darin, dass ein abstürzender Dollar (gepaart mit Hochschießen der Rohstoffpreise) eine derartige Panik auslösen würde, dass "alle Welt" in den sicheren Hafen des Dollars zurückflieht.

Oder ist in Krisenzeiten etwa der koreanische W(r)on(g) eine sichere Alternative?

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Stöffen:

Prechter und Swenlin erwarten Short-Squeeze beim $

11
25.10.09 13:33
Bob Prechters Erwartung aktuell in einem Bloomberg-Interview: "Prechter currently sees increasing risks of a rise in the dollar and a subsequent decline in stocks."

Carl Swenlin hält den Dollar zwar ebenfall längerfristig für "fundamentally doomed", kurzfristig könnte es aber hier möglicherweise zu einer Überraschung auf der Upside kommen, ein Bounce, welcher ein größeres Short-Covering triggert und den USD-Index somit nach Norden treibt.

>> Look for an upside surprise from the dollar. It is being squeezed into the apex of a descending wedge pattern, and the most likely resolution of this kind of pattern is to the upside. Note also that the weekly PMO (price momentum oscillator) is becoming quite oversold. I do not mean to imply that the long-term trend will be turning up, but sentiment on the dollar is very negative, and bounce could trigger a lot of short-covering.

Bottom Line: Regarding the stock market, this is one of those weeks where I could have skipped making any comment at all. While I keep looking for a correction, the market shows no significant external weakness. Nevertheless, technical weakness is evident, and an important cycle low is due next month. As for the dollar, it is fundamentally doomed as far out as I can see; however, that does not mean it won’t rally from time to time, and the technicals say we should prepare for a dollar rally soon.<<
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Der USA Bären-Thread 269746
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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swizzy:

AL

4
25.10.09 13:46
zu den fraudulent first-buyer-benefits: wenn man also keine Steuern zahlt, kriegt man den 8000$ Scheck bar auf die Kralle?! Wie soll sich denn jemand, der keien Steuern zahlt ein Haus kaufen. Der verdient ja nichts, kann sich das also im Zweifel nicht leisten, es sei denn, seine Bank gibt ihm einen Kredit (und dann haben wir wieder Hausfinanzierung ohne Eigenkapital). Natürlich kann es sein, dass er ein reicher Privatier ist, der genug Geld hat, um sich ein Haus zu kaufen und nur deshalb keine Steuern mehr zahlt, weil er kein Einkommen erzielt, sondern von seiner Vermögenssubstanz lebt. Aber Hand aufs Herz: ist der auf 8000$ angewiesen? Wohl kaum! Bei Bentely hat sich ja im Rahmen der Abwrackprämie soweit ich weiß auch keiner gemeldet.

Wie Blöd sind die genehmigenden Behörden in den USA eigentlich? Merken die so etwas nicht?
Sagt der Zentralbanker zum Medienfürsten, du hälst sie dumm, ich mach sie arm.
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wawidu:

AL - # 51312

6
25.10.09 14:00
Bis 2011 - und wahrscheinlich sogar noch länger - muss von den Amis neben den steigenden Risiken im Commercial Real Estate Sektor noch folgendes Problem verarbeitet werden:

current.com/1f8rm4c

www.businessinsider.com/...he-alt-a-mortgage-reset-bomb-2009-8
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Stöffen:

The US stock market is overvalued by 40%

7
25.10.09 14:17

Andrew Smithers, of London-based research house Smithers & Co, is not a man who has any truck with nonsense. Particularly when it comes from the mouths of stockbrokers.

In his latest report, The US Stock Market: Value and Nonsense About It, he takes to task those who claim US equities are still cheap:

As we have remarked before, valid approaches to value are disliked by many practitioners as they get in the way of business. As is inherently likely, and as a glance at Chart 1 will confirm, the stock market has been underpriced around 50% of the time. Those who sell shares would rather it were cheap 100% of the time and therefore prefer invalid metrics. The ones used vary from time to time, as those employed are restricted to those which currently give the desired answer that “stocks are cheap”.

Smithers says there are only two ‘valid’ ways to value the market. One is by using a cyclically adjusted PE ratio and the other by using the Q ratio, which compares the market capitalisation of companies with their net worth,  adjusted to current prices.
Whichever technique is used, the answer is the same: the US stock market is overvalued by around 40%.

Smithers explains:

As the valid measures of the US market show that it is currently around 40% overvalued, some ingenuity is needed to claim otherwise. The EPS for the past 12 months on the S&P 500 is $7.51 so, with the index at 1071, it is selling at a trailing PE of 142. This is far higher than it has ever been before, as the previous end month record is a PE of 47. But current multiples are no guide to value; when depressed, or elevated, they need to be adjusted to their cyclical norm.

This is how the cyclically adjusted PE (”CAPE”) is calculated and when its current value is compared with long-term average, using the geometric means of EPS and cyclically adjusted PEs,6 it shows that the market is 37.7% overpriced using 10 years of earnings’ data and 45% if 20 years are used. This method is therefore of no use to those who sell shares, or have made faulty claims about value in the past. The following are among the most common approaches to circumventing the problem this presents. Some produce relatively small distortions, but these can amount to a substantial degree of misinformation when combined.

Of course , that doesn’t mean equity markets won’t keep rising given the tsunami of liquidity that has been unleashed by the world’s central banks. But it should give investors some pause for thought, even if they keep backing the momentum trade.

ftalphaville.ft.com/blog/2009/10/23/79346/...overvalued-by-40/

             

 

Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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fkuebler:

Töffel #307/334, AL: Es macht mMn Sinn, den USD...

18
25.10.09 14:26

... später in 2009 oder Anfang 2010 deutlich steigen zu sehen, im Tandem mit sinkenden Börsen für Aktien und Rohstoffe.

In dem fürchterlichen Rauschen der Meinungen von Experten oder Scheinbar-Experten horche ich immer extrem aufmerksam hin, wenn Soros etwas über Währungen sagt, denn davon versteht er ja nun wirklich etwas:

"Mr Soros, who is probably best known for his bet against the British pound, said the dollar was weak, but that its decline would be limited by its tie to the Chinese renminbi: “As long as the renminbi is tied to the dollar, I don’t see how the decline in the dollar can go too far."

In einem gewissen Sinne ist dies immer noch das alte "Chimerica", das ausgeglichene Handelsbilanzen und Verschuldungen hat und bei allem "internen" Palaver ganz gut funktioniert, so wie bei uns zwei Jahrzehnte lang der Ossi/Wessi-Verbund, nur halt geographisch umgekehrt (insofern würde ich meine expliziten und impliziten USD-Longs übrigens auch aufgeben, wenn sich Anzeichen verdichten sollten, dass die Chinesen ihren Dollar-Peg aufgeben). 

Aus meiner Sicht gibt es nun eine Reihe von Aspekten für einen Turning-Point später im Jahr oder Anfang 2010, die zwar alle nicht zwingend sind, aber ganz gut zusammenpassen:

a) der obige "Chimerica"-Floor für den USD,

b) die Institutionellen dürften für ihre Bücher und Jahresresultate die Gewinne bis ans Jahresende zu prolongieren versuchen, aber nicht mehr auszubauen versuchen. Auch Soros sagt ja ein Prolongieren bis Jahresende voraus (ohne dass ich seine Gründe kenne),

c) der öffentliche Widerstand gegen den Finanzsektor baut sich langsam, aber nachhaltig weiter aus. Durch den damit verbundenen Aufbau von Regularien und sonstigen Gegenwinden wird der hohe GDP-Anteil des Finanzsektors perspektivisch sehr deutlich sinken, mit nachhaltiger Wirkung auf die Indizes,

d) Anfang des Jahres wird "man" einen frischen Blick auf die Markterwartungen für 2010 nehmen. Dieser dürfte fast ein halbes Jahr voraus gehen und - sozusagen - den starken Aufwärts-Schenkel des verkürzten "v" der umgekehrten Wurzel der Realwirtschaftsentwicklung (sorry, konnte ich leider nicht schlichter sagen :-) bereits hinter sich gelassen haben. Die Institutionellen müssten insofern also einen Abschwung an der Börse erwarten und Aktienquote für einen guten Einstieg ins Fondsjahr 2010 erstmal reduzieren,

d) fallende Indizes führen zur "Repatriierung" von Dollars, ein Effekt, der angesichts der weitgelaufenen USD-Shorts auch drastisch sein könnte,

e) damit im Zusammenhang sinkende Commodities könnten wegen der deflationären Suggestion den Abschwung der Indizes tendenziell verstärken.

Wenn (if and when) meine obigen Überlegungen richtig sind, dann dürften die wirklich grossen Köpfe das natürlich schon lange wissen, und dann könnte es für ein Warten bis Ende 2009 eventuell nicht mehr reichen. Dann allerdings wären Institutionelle und distributierende Zockerbanken möglicherweise in einem Nullsummenspiel. Aber das überschaue ich nicht genug.

Alles zusammen auf jeden Fall eine Gemengelage, wegen derer ich die Gewinnerwartung meiner Shorts aufrecht erhalte.

Antworten
pfeifenlümmel:

Die prozentuale

5
25.10.09 17:51
Differenz zwischen hangman und SP ist sehr hoch. Wenn hier einige unbedingt shorten wollen, sollten sie morgen den hangman abwarten, der ja früh "dran" ist. Steigt der nochmals an, kann ich mir nicht vorstellen, dass der DOW morgen am Nachmittag nachgibt. Fällt hangman, kann aber trotzdem der DOW noch steigen.
Der USA Bären-Thread 269779
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relaxed:

#51319 Das mit der Pandemie-Vorhersage

6
25.10.09 18:07
ist genauso wie mit der Börsen-Crash-Vorhersage: Irgendwann haben die Propheten recht. ;-))

Bis dahin ist man durch Tamiflu und Shorts arm geworden. ;-)))))
Antworten
wawidu:

AL - # 51332

5
25.10.09 18:14
Eine "rising wedge" kann ich im Chart dieses Währungspaares beim besten Willen nicht erkennen.
(Verkleinert auf 72%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 269781
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AngelaF.:

Aus einem vorherigen Posting

27
25.10.09 18:29
"Gewinne im Eigenhandel verspricht künftig eher noch die Short-Seite - was freilich die von Roubini erwähnte Crash-Gefahr erhöht."

Ich möchte mal eine These zur Bewertung stellen, vorher aber noch kurz meine Sichtweise darlegen.

Die Big Boys (GS und Konsorten) haben die Macht (das Geld, die FED sowie die von ihnen bezahlte Medienmaschinerie) die Kurse in die Richtung zu bewegen die sie haben wollen. Hier drei Gründe warum ich das schreibe:

1) Im Januar 2008 crashten die Märkte an dem Tag als GS in einem Statement sagte daß sich Amerika in der Rezzession befindet. Alle anderen die vorher darüber sprachen konnten nicht im Ansatz das auslösen was GS auslöste.

2) Ende März 2009 sprach sich eine Staranalystin von GS (Namen habe ich leider vergessen) für ein starkes Engagement in Aktien aus.

3) Die Korrektur Mitte dieses Jahres erfolgte exakt an dem Tag als eine Stellungnahme von GS veröffentlicht wurde, in der GS publizierte daß die Erholung an den Aktienmärkten mit großer Vorsicht zu sehen sei, und mit einer Korrektur zu rechnen ist.

Der User Katjuscha hat im Trendfolgethread vor Kurzem geschrieben:

"Hier gehts nicht darum, die Börse als solches an den Pranger zu stellen, sondern endlich wieder zu einer sozialen Marktwirtschaft mit einer gesunden Börse zu kommen."

Meine darauf gepostete Sichtweise:

Es besteht gar kein Interesse mehr an gesunden Börsen. Mit kranken, hochvolatilen Börsen ist für die Big Boys einfach mehr zu holen.
Ich kann mir auch nicht vorstellen daß es großartige Einschränkungen seitens der Regierungen für die Banken geben wird, denn ein Sprichwort ist so aktuell wie selten zuvor: "Geld! regiert die Welt"



Jetzt mal folgender Gedanke:

Die Kurse sind seit März stark gestiegen und die Big Boys haben ihren Reibach gemacht. Mal eine Hyperinflation außen vorgelassen: Die Kurse können (ganz nüchtern betrachtet) so lange steigen wie es mehr Käufer gibt als Verkäufer. Es sieht aber in den letzten Tagen doch so aus als ob sich die Märkte sehr schwer tun. Es könnte jetzt zu einer längeren Seitwärtsbewegung kommen da sich die Käufer und Verkäufer halbwegs die Waage halten. Irgendwann (den Zeitraum lasse ich jetzt mal offen) wird es wirtschaftlich wieder besser laufen und die Märkte können weiter steigen. Jetzt meine These:

Macht es für die Big Boys nicht viel mehr Sinn statt die Märkte seitwärts laufen zu lassen, die Märkte in denn Keller zu jagen um sie zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder hochzuhieven? Schließlich besteht doch bei diesem Szenario die Möglichkeit noch 2 Mal fett abzusahnen, gegenüber einem längeren Seitwärtsmarkt, in dem es unmöglich sein dürfte solch starke Gewinne zu erzielen.

Fazit:

Die Märkte werden wegen der für die Big Boys ertragreicheren, höheren Volatilität demnächst abstürzen.

Wer das Fazit für realistisch hält, den bitte ich dieses Posting mit interessant zu bewerten.
Wer das Fazit für unrealistisch hält, den bitte ich dieses Posting mit witzig zu bewerten.

Da der Bärenthread mit Sicherheit auch von Bullen/Zyklikern/Antizyklikern/Optimisten/Pessimisten/Fundamental­isten/Chartisten/Methodisten/Nudisten etc. gelesen wird, denke ich daß das Ergebnis der Bewertung nicht unbedingt eine Bärensicht widerspiegelt.

Danke und noch einen schönen Sonntagabend
Antworten
wawidu:

stöffen - # 51334

6
25.10.09 18:33
Vorsicht mit bullischer Interpretion von "falling wedges" im Chart des USD Index!
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 269783
Antworten
nopanic:

angelika

12
25.10.09 18:58
sehr schwierig,bei mir sträuben sich seit dem feiern der amazon und ms-zahlen die nackenhaare,allerdings könnte ich mir auch vorstellen,dass die fed die bereitstllung ihhrer kohle an die banken damit verknüpft hat,dass die aktien solange wie möglich gehalten und die märkte oben gehalten werden.die banken quasi gezwungen sind diesen deal solange wie möglich einzuhalten.ein eingestehen der realen lage durch abstürzen der märkte wird die fed versuchen mit allen mitteln abzuwenden.die selbstverständlichkeit der annahme einer bärenmarktrallye,die noch im frühjahr vorgeherrscht hat ist jetzt einer kapitulation gegenüber der macht und manipulationsfähigkeit der banken gewichen,denen man alles zutraut.so schwer war börse noch nie.
Antworten
Kicky:

Mitten im Herbstquartal

14
25.10.09 19:53
Wie immer sehr treffend das Bankhaus Rott:blog.bankhaus-rott.de/#home
...Sowohl die Erträge pro Aktie als auch die Umsätze der Firmen sind die meisten Sektoren betreffend weiterhin abnehmend. In den Bereichen Industrie und Energie hat es noch einmal richtig eingeschlagen. Was ansteigt sind aber die Träume der Konsensanalysen,...
Sehr interessant sind hier vor allem die Zusammenhänge. Für den Gebrauchsgütersektor rechnet man also mit Gewinnanstiegen in den nächsten drei Quartalen in einer Höhe von im Mittel immerhin 47%. Gleichzeitig wächst der Branchenumsatz laut Konsensusglaskugel im Mittel um magere 1,6%. Aha, da scheint ja jemand den heiligen Gral der Margenerzielung gefunden zu haben, oder wähnt man gar kommende Aktienrückkäufe im Gebrauchsgütersektor, weil ja die Cashflows dort unglaublich gut sein müssen in Zeiten wie diesen. Interessant, interessant. Schön auch die immer wieder angepassten grasgrünen Zukunftsszenarien, die von Monat zu Monat gerollt werden, weil sie nie eintreffen. Trotzdem übertreffen die aktuellen Ergebnisse „deutlich die Erwartungen“ der Analysten. Die Frage, wer da überhaupt was analysiert und warum selbst die Konsensschätzungen immer Lichtjahre von der Realität entfernt ihr Leben fristen, muss erlaubt sein.

Abseits des Konsenses bietet immer wieder ein Blick auf das wahre Leben Abwechslung, auch in Deutschland. So wies kürzlich die deutsche Metallindustrie, genauer gesagt der Arbeitgeberverband Gesamtmetall, darauf hin, dass der Branche Metall & Elektro insgesamt ein Verlust drohe. Es handelt sich hier um einen Industriezweig mit 3,5 Millionen Beschäftigten. Die erwirtschaftete Umsatzrendite werde wohl bei einem Minus von 0,2% liegen (2007: +2,6%, 2006: +4,2%). Von diesem Industriezweig, von dessen Mitarbeitern sich gut ein Viertel in Kurzarbeit befindet, sollten wir angesichts der Lage sicherlich in der kommenden Zeit weder Einstellungen noch eine leidenschaftliche Investitionsneigung erhoffen. Angesichts der weltweiten Ausbreitung der Produktionsrückgänge sollte man vielleicht sagen, in den kommenden Jahren sollte man dies nicht erwarten. Wenn beispielsweise koreanische oder andere asiatische KfZ Anbieter 7 Jahre Garantie und 4 Jahre Wartung versprechen und trotzdem noch drastisch tiefere Preise bieten als die abendländische Konkurrenz, da kann man schon einmal hinterfragen, wie tragfähig die zugegebenermaßen bequeme Rolle als gefühlter Qualitätsweltmeister mit entsprechender Preismacht denn eigentlich noch ist. Das betrifft übrigens nicht nur die Automobilindustrie.

Wissend, dass viele Produzenten sich nur durch signifikante Kostensenkungen (Jobaubbau, Investitionsstopp oder –reduktion) halbwegs über Wasser halten können und vor dem Problem stehen, dass es für Banken ökonomisch vollkommen unattraktiv ist, diesen Firmen bei der Finanzierung zu helfen (was dem Eigenkapitalmangel, fehlgeleiteten Staatseingriffen und Zentralbankmaßnahmen zu verdanken ist) dann darf man ruhig ein wenig Trübsal blasen. Der Verlust wäre der erste der Nachkriegsgeschichte, aber das nur nebenbei, um sich die Dimension zu vergegenwärtigen.

Ein weiterer Blick auf die Bewertung der Aktienmärkte kann dann auch nicht mehr viel kaputt machen. Wenn man einmal von den Wunschdaten abweicht, die sich immer auf die erwarteten Gewinne in 2010 oder auch 2011 beziehen, und dennnoch oft nicht als billig zu bezeichnen sind, bekommt man schnell ein klares Bild.

Was man daraus macht, ist natürlich jedem selbst überlassen. Aber nur Mut, bald geht’s ja bestimmt wieder konsensmäßig bergauf. Eine handvoll Kurven steigen ja auch bereits seit Monaten: Aktien, Unternehmensanleihen, Arbeitslosenquoten, Kreditausfälle, Zwangsversteigerungen…
Der USA Bären-Thread 269790
Antworten
pfeifenlümmel:

nopanic, wieso

3
25.10.09 20:02
ist die Börse schwer ( zu verstehen)? Die FED wird zwar Notenbank genannt , womit sich bei uns immer noch in unserem Inneren der Gedanke einer staatlichen Institution verbindet; sie ist aber eine Privatbank.  Diese Privatbank gibt sich selbst das Geld in die Hand und ist vor einer Pleite durch den Steuerzahler gedeckt. 100 kleinerer Banken sind inzwischen "erlegt".  Viel ist zerstört worden, riesige Schuldenberge wurden angehäuft. Wo aber ein Schuldner ist, ist auch ein Gläubiger.  Glauben wir also an gute Geschäfte.
Antworten
thostar:

Bankenpleiten in SZ thematisiert

6
25.10.09 21:35
und damit wird die Problematik und Gefahr hierzulande erstmals einem breiteren Publikum veranschaulicht:
www.sueddeutsche.de/,ra9m1/finanzen/884/492243/text/

Besonders aufgefallen ist mir der letzte Absatz mit einem Zitat Obama's.
"...
Banken, deren Einlagen von der FDIC versichert werden, meldeten im zweiten Quartal Verluste von zusammen 3,7 Milliarden Dollar, nach einem Gewinn von 7,1 Milliarden Dollar im ersten Quartal. Richard Bove, Analyst bei Rochdale Securities, erwartet außerdem ein "außerordentlich negatives" drittes Quartal. Mehr als 60 Prozent aller Institute würden Verluste melden, sagte er dem Informationsdienst Market Watch.
Präsident Barack Obama forderte die Banken auf, mehr Kredite an kleinere Unternehmen zu vergeben. So könnten sie sich bei den Steuerzahlern für ihre Rettung bedanken. Etliche mittelständische Firmen hätten trotz aller Bemühungen der Regierung Probleme, an Geld zu kommen. "Das sind genau die Steuerzahler, die Amerikas Banken in einer Krise beigestanden haben, und jetzt ist die Zeit für die Banken gekommen, kreditwürdige Kleinunternehmen zu unterstützen."

Wobei ich mich allerdings sehr stark fragen muss, warum Obama ein solches Apell benötigt; hat er denn nicht die politischen Möglichkeiten, das massenweise Geld der Grossbanken und das an der Seitenlinie in geeigneter Weise umzuleiten?
Antworten
CarpeDies:

Kommende Woche

5
25.10.09 21:43
wollen die Amis wieder got 180 Mrd $ einsammeln. Bin mal gespannt, wie die Auktionen verlaufen und wie sich die FED verhält
Antworten
thostar:

Eur/Usd - the wedge-est chart ever

8
25.10.09 21:52
Ich sehe hier - ähnlich wie AL- den Wald vor lauter Wedges nicht mehr: Eine Wedge im Chart ist deutlich erkennbar, eine im MACD, eine in der Stoch, sehr wedgy das ganze...
Früher hätte man da blind einen Short reingehauen, aber 2007 war ja schliesslich ebenso wedgy und doch wurde das Ding nach oben aufgelöst.
Ich möchte nun nicht Wasser auf die Mühlen der Bären giessen, aber das Besondere an 2007 war, dass die meisten Investoren und auch Berater wie Roland Berger Mitte 2007 eine grössere Korrektur erwarteten (vllt charttechnisch bedingt?), jedoch die Fundamentals sie urplötzlich eines Besseren belehrten und alle mittelfristig orientierten Investoren und Fonds nachkaufen mussten. Da schon damals der Euro eine gewisse Rolle bei der Carry-Trade-Geldbeschaffung spielte, konnte der dann nur noch steigen. Ist aber nur meine Sicht der Dinge.
Momentan ist die Situation eine ganz andere, denn die Märkte müssen um jeden Preis steigen, können aber eigentlich nicht mehr.
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Der USA Bären-Thread 269814
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wawidu:

Rally am Zenith? (1)

10
25.10.09 22:20
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Der USA Bären-Thread 269819
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Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs auf Gold

Strategie Hebel
Steigender Gold-Kurs 5,00 10,00 20,00
Fallender Gold-Kurs 11,39 11,42 20,00
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB3S7Z4 , DE000NB4Y5Z9 , DE000NB4Y062 , DE000NB42398 , DE000NB42380 , DE000NB4VMS6 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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