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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf FedEx Corp

Strategie Hebel
Steigender FedEx Corp-Kurs 3,25 10,36 14,20
Fallender FedEx Corp-Kurs 5,06 9,24 12,63
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VH9NUN0 , DE000VJ4XY27 , DE000VJ48H76 , DE000VJ5JGV6 , DE000VJ43CP6 , DE000VJ4XY68 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Beiträge: 156.458
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S&P 500 6.875,6 -0,48% Perf. seit Threadbeginn:   +371,26%
 
Anti Lemming:

P.S.

10
17.10.09 20:00
Dass die Longbond-Rallye im letzten Herbst/Winter "getürkt" war (Rosenberg-Vermutung), halte ich ebenfalls für möglich. Der Relativ-Chart oben zeigt nur die relative Entwicklung der Kurse, nicht das "Warum" der Bewegungen.

Ähnlich kritisch kann man hinterfragen, warum eigentlich immer ein schwächelnder Dollar mit steigenden Rohstoffen "verbunden" sein soll. Könnte es vielleicht sein, dass die GS-Trader immer zeitgleich auf Buy/Sell-Knöpfe drücken, um die inverse Korrelation in die Trader-Hirne zu meißeln?
"
Die Arbeits-Hypothese könnte folgende sein: Bei einer wirtschaftlichen Erholung steigen die Rohstoffpreise. Wenn "wir das mit Dollar-Schwäche "kombinieren", dann kommt das USA mit seinen vielen Öl-Konzernen doppelt zugute.
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Anti Lemming:

Anmerkung

3
17.10.09 20:05
740 bis 750 Dollar war der mittlere Tiefkurs von Gold nach der Lehman-Pleite. Einmal gab es einen scharfen, kurzen Abwärtsspike auf 700 Dollar.
Der USA Bären-Thread 267734
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fkuebler:

AL, #50924: Grenzwertig, lieber AL, aber zumindest

5
17.10.09 20:09

"Eine andere Strategie, die ich zurzeit verfolge, ist das direkte Shorten von "Doppel-Long"-ETFs von proshares, z. B. SSO, der den Kurs von SPY (SPX-ETF) mit doppeltem Hebel nachvollzieht. Bei den Proshare Doppel-Longs und - Shorts (wie SDS, TWM) gibt es ja den von mir letztes Jahr mehrfach beschriebenen "Emmi-Beschiss". Die Dinger verlieren wegen der Vola laufend an Wert - zwar weniger schnell als Optionen, aber dennoch auf Dauer merklich. Statt also in einem Doppel-Short wie SDS long zu gehen und den latenten Zeitwertverfall gegen sich arbeiten zu lassen, geht man also besser in einem Doppel-Long wie SSO short und lässt den "Emmi-"Beschiss in die eigene Tasche wirtschaften.

Ich hoffe, ich hab mit diesen Ausführungen niemanden überfordert ;-)"

... ein guter Lügendetektor, denn wer jetzt behauptet, er hätte das verstanden, der ist wohl unwidersprechbar als Lügner entlarvt ;-)

Ich weiss von meinen eigenen relativ einfachen Konstruktionen nach dem KISS-Prinzip (Malko07 #48512: Man liest und staunt :-0), dass das, was mir selbst nach einem Jahr Beschäftigung mit dem Thema relativ straightforward erscheint, auch für einigermassen gehobene Normalintelligenzler, wenn sie damit unvertraut sind, trotzdem objektiv unverdaulich ist... ;-)

Antworten
Malko07:

Es gibt nicht nur

11
17.10.09 20:22
popelige Spekulanten, nein es gibt riesige Vermögen, die durch keinen US-Einlagensicherungsfonds  gedeckt sind. Für die war in der Situation Nach-Lehman ein Weg in die "Sicherheit" der Kauf von US-Staatsanleihen. MMn der einzig mögliche. Es gibt keinen vergleichbaren liquiden Markt der im Hintergrund auch noch andere Sicherheiten zu bieten hat. Dies haben auch viele so gesehen die von kleinerem Kaliber aber viele waren. Die haben den gleichen Zug genommen. Trotz dem ganzen Gold-Inflation-Geschwafel waren sehr viele der Überzeugung, dass eine kommende längere Deflation das wahrscheinlichere Szenario sei und man noch lange bei Tiefstzinsen wird verweilen müssen. Es war deshalb absolut rentabel sich die noch höheren Coupons zu sichern und sich an den steigenden Kursen zu freuen. So etwas führt nun mal zu explodierenden Preisen. Da sind die ganzen Verschwörungen ein absoluter Witz, egal wie das Verschwörungsmännchen heißt.

Gold hat noch nie in den moderneren Zeiten als Krisenabsicherung getaugt und tut es offensichtlich heute auch nicht. Es ist ein ganz normales Spekulantenobjekt, das die entsprechende Propaganda zwecks Verarschung der Massen benötigt. Sollte es wirklich schlimm kommen, wird Gold radikal an "Wert" verlieren.
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wawidu:

AL - USD

4
17.10.09 20:50
Zwischen Juli und November 2008 stieg der USD Index stark an, hatte jedoch in der Phase, als die Longbonds - und auch Gold in schwächerem Maße - haussierten, einen deutlichen Schwächeanfall.
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 267743
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Varta:

Beat of the Bear Market?

9
17.10.09 21:34
Ich bin auf einen seltsamen Effekt gestoßen, der etwa zum Beginn des Bärenmarktes in 2007 einsetzte und möglicherweise gerade jetzt wieder aufhört.

Es geht dabei um die Korrelation des S&P 500 mit 30-year-US-treasury-bonds im Daily.
Seit dem 6.6.2007 "springt" der Korrelationskoeffizient etwa im Dreimonatsrhythmus quasi von einem Tag zum anderen von -0,35 auf +0,15 (Der Koeffizient reicht theoretisch nur von -1 bis +1, ist also ein deutliches Zeichen). Anschließend hat der Koeffizient eine kurze "Einschwingphase" um danach wieder relativ linear ins Minus zu laufen. Bis zum nächsten Sprung.

Diese Sprünge habe ich im Chart unten lila markiert. Es gibt einen Ausreißer dabei (grün markiert) beim Crash im Oktober 2008. Seit dem letzten Sprung am 31.08.2009 lässt sich der Koeffizient deutlich mehr Zeit als zuvor, um wieder ins Minus zu drehen.

Ich kann mir keinen Reim darauf machen, was das zu bedeuten hat, wodurch es hervorgerufen wird, warum es 3 Monate sind und wieso es erst 2007 einsetzte. Ich hoffe, hier ist jemand schlauer als ich und kann es erklären.
(Verkleinert auf 54%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 267746
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wawidu:

Longbondhausse November/Dezember 08

6
17.10.09 22:25
In ihrem Supplementary Financing Program (SFP) hatte die US-Treasury zwischen Ende September und Ende November rund 700 Mrd. USD in die Finanzwirtschaft gepumpt. Die Fed hob ihre Swap Lines with Commercial Banks zwischen Ende September und Ende Dezember von 60 Mrd. auf 640 Mrd. an. Hinzu kamen noch Beträge aus dem TALF-Programm, die von 120 Mrd. Anfang Oktober auf 450 Mrd. Mitte Dezember anstiegen. Laut Rosenberg war die Gewährung dieser "Kapitalinjektionen" u.a. mit der Auflage verbunden, Treasuries zu erwerben bzw. wurden sie zum Großteil nicht als "Cash", sondern in Form von Treasuries gesetzt. Die "systemrelevanten" Finanzinstitute erhielten also wohl eine Menge Treasuries zur Absicherung ihrer Verpflichtungen "ausgeliehen". Aber woher kamen diese? Die Entwicklung der Monetary Base zwischen September und Dezember 2008 offenbart deren vermutlichen Ursprung. Das "Spiel" könnte folgendermaßen gelaufen sein: Die Treasury verkauft ab einem gewissen Zeitpunkt (Anfang November?) Bonds an die Fed, die diese postwendend an die Großbanken weiterreicht, so dass sie nicht in der Fed-Bilanz, sondern in den Bankenbilanzen erscheinen. Genial einfach, aber zumindest "anrüchig". Merke: Die Fed ist keine staatliche Institution, sondern im Kern eine "Holding" der Großbanken, auch wenn deren Chairman vom Präsidenten ernannt wird.
(Verkleinert auf 74%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 267747
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fkuebler:

Varta #50931: Ich weiss nicht, ob ich schlauer bin

5
17.10.09 23:28

"Ich kann mir keinen Reim darauf machen, was das zu bedeuten hat, wodurch es hervorgerufen wird, warum es 3 Monate sind und wieso es erst 2007 einsetzte. Ich hoffe, hier ist jemand schlauer als ich und kann es erklären."

..., aber wenn es 3 Monate sind, dann ist für die Korrelationsberechnung todsicher der Longbond-Future verwendet worden, und der springt alle 3 Monate beim Rollen um 1.25 Punkte. Warum es vor 2007 anders war: keine Ahnung ;-)

Antworten
wawidu:

varta - # 50331

7
17.10.09 23:37
Mir fällt auf, dass der Korrelationseffizient seit 2007 i.d.R. kurzfristige Spikes über die Marke von etwa 0,18 generiert hat. Trotz viermaligen Anlaufs ist ihm dies aktuell nicht mehr gelungen - eine interessante Anomalie, über deren Bedeutung/Konsequenzen ich mir jedoch keinen genauen Reim machen kann. Ich hege jedoch den Verdacht, dass in den kommenden Monaten sowohl der Aktienmarkt als auch der Longbondmarkt einträchtig bzw. etwas zeitversetzt abwärts tendieren könnten. In der Historie der Finanzmärkte gab es keineswegs immer gegensätzliche Entwicklungen zwischen Aktien- und Bondsmarkt.
(Verkleinert auf 75%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 267765
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fkuebler:

AL, #50926: Longbond-Rallye im Spätherbst 2008?

12
17.10.09 23:48

"Dass die Longbond-Rallye im letzten Herbst/Winter "getürkt" war (Rosenberg-Vermutung), halte ich ebenfalls für möglich."

Wenn ich mich richtig erinnere, war die Sache eigentlich ziemlich simpel: im November hat die FED gesagt, dass sie alles (ggf. incl. des Einsatzes der 7. US-Pazifik-Flotte :-) tun werde, um die Langfristzinsen zu Boden zu zwingen. Und der Markt hat sich dann halt gesagt, dass man sich solch guten Argumenten nicht in den Weg stellen solle...

Als Guerillas dann bis Frühjahr die Zinsen trotzdem wieder ziemlich frevelhaft geliftet hatten, hat man Mitte März konkret das QE incl. Umsetzungstechnik angekündigt. Daran erinnere ich mich deshalb ganz gut, weil ich damals massenhaft short Longbonds war und aus irgendeiner göttlichen Eingebung die gesamte Position am deutschen Morgen glattgestellt hatte. Am gleichen Morgen, aber der amerikanischen Zeit, hat die FED dann die Ankündigung gemacht und die Longbonds sprangen in 5 Minuten um 10 Punkte.

Sowas vergisst man wirklich nicht so schnell... ;-)

Antworten
Ischariot MD:

Total off topic hier,

15
17.10.09 23:59
aber ich kann mich gar nicht mehr beruhigen.
Schon gelesen, die neueste Glanzleistung unser auf's Volkswohl vereidigten und mittlerweile abgewählten Noch-Bundesregierung?

"Auf Pharmakonzerne hereingefallen": Kabinett bekommt Extra-Impfung
www.n-tv.de/politik/...ekommt-Extra-Impfung-article551826.html
www.ftd.de/politik/deutschland/...t-sicher-genug/50024740.html
Weitgehend ungetestete Adjuvantien, gut für's Volk, nicht gut genug für die legislative Elite
Widerlich ... m.E. hat der Vorgang das Zeug, Watergate-ähnliche Dimensionen anzunehmen.
Mal sehen, wie die Blogosphäre darauf reagiert.

Ach ja, das eher nachrangige Problem, das die ftd wie folgt beschreibt:
"Zusätzlich sei dem Impfstoff auch noch ein Quecksilberhaltiger Konservierungsstoff beigefügt. "Das Zeug hat man in heutigen Impfstoffen für Kleinkinder bewusst herausgehalten" (...)"
Thiomersal - Wawidu, ich glaube Du hattest dazu mal einen Off-Topic-Artikel eingestellt, Autismus, Kennedy usw., nie kausal bewiesen, was aber gut erklärt, warum die USA das Zeug verbannt haben ... habe das ehrlich gesagt nie ganz gelesen, liegt irgendwo auf meinem Rechner am Arbeitsplatz.
Gute Nacht,
Isc.
Antworten
wawidu:

Geldmarkt-Funds in Trouble (1)

6
18.10.09 00:48
(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 267781
Antworten
wawidu:

Geldmarkt-Funds in Trouble (2)

2
18.10.09 00:50
(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 267783
Antworten
wawidu:

Geldmarkt-Funds in Trouble (3)

2
18.10.09 01:12
Wie unter (2), jedoch als "Change from year ago"-Chart
(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 267784
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Kostolanya:

Schweinegrippe-Impfung-Total off topic

9
18.10.09 01:22
@ ischariotMD

Unabhängig von den aktuellen Meldungen, die Ischiarot hier eingestellt hat, bin auch ich schon seit Verkündung der angestrebten Impf-Vorkehrungen extrem skeptisch. Jedoch hatte ich vieles schon fast ausgeblendet und "vergessen" - daher großen Dank an MD für die Erinnerung des sehr aktuellen Themas!

In Relation gesetzt nämlich zu dem in Europa noch recht harmlosen Verlauf der neuerlichen "Schweinegrippe" und des dies bezüglichen Impfaufwandes...;-)... mache ich mir schon seit längerem so meine eigenen Gedanken.

Jedenfalls habe ich für mich persönlich schon seit Monaten beschlossen, NICHT an dem Impfprogramm bzw.
GROSS-MENSCHEN-VERSUCH teilzunehmen. Ebenso riet ich meiner Familie und Freunden davon ab. Rein aus dem Bauchgefühl. Kann ja letztlich jeder selbst entscheiden, was er tut.

Mir ist jedenfalls nicht wohl dabei. Da kommt so plötzlich - hopp -di - hopp - so´n völlig neuer Impfstoff daher, der niemals zuvor an "Menschen" getestet wurde. Und dieser ominöse Impfstoff soll nun unser aller Wohl - und Heil sein...

Na ja, - was ich seit IschariotMD´s Posting bis gerade eben noch nicht wusste ist, dass die Regierung und vielleicht auch andere "relevante Stellen" im Endeffekt "gaaaanz andere Impfstoffe" (wenn überhaupt ;-)) eingeflößt bekommen...

Mein Bauchgefühl bisher war jedenfalls: "KEINE IMPFUNG!" - Reine Panikmache und MENSCHENVERSUCHE!

Das Schlimme ist eigentlich,  das MD´s Posting sowie meine Antwort darauf "gar nicht soooooo sehr "off topic" sind, da sich letztendlich

ALLES IN ALLEM IMMER IRGENDWIE WIEDER ZUSAMMEN FINDET...

Wie dem auch sei - ich jedenfalls lasse mich NICHT impfen - und meine Eltern, Geschwister, Nichten und Neffen wohl hoffentlich auch nicht - wenn sie meinem "Rat" folgen - obwohl ich keine Medizinerin bin :-)))

Einfach nur in erster Linie deshalb, weil dieser "Impfstoff" noch gar nicht auch nur "halbwegs" ausreichend an "Menschen" oder anderen "lebenden Objekten" zufrieden stellend  getestet wurde...

Meine einzige Hoffnung diesbezüglich ist, dass es sich bei dieser neuerlichen Krankheit tatsächlich nur um eine relativ - in unseren Gefilden recht harmose -  aber doch plötzliche, neu entstandene Krankheit handelt - unabhängig von menschlichen Einflüssen  - und nicht etwa EXTRA "konstruiert" wurde - aus reiner Profitgier irgendwelcher Pharmakonzerne in Verbindung mit Regierungen etc.

Ich hoffe inständig, dass es so nicht ist...

Mit einem kleinen "Hüsterchen", welches keiner Impfung bedarf, verabschiedet sich heute freundlichst Eure
Kosto
Antworten
fischerei:

Endlich mal ein netter Richter,

7
18.10.09 01:54
aber die smarten Jungs bei Wells Fargo dürften ziemlich SAUER sein….

Massachusetts Judge Rules Against Wells Fargo and U.S. Bank – Threatens Millions of Foreclosures
Antworten
Malko07:

Inzwischen sind

20
18.10.09 09:47
praktisch alle Anlageklassen (bei Immobilien ist das erneute Aufblasen bis jetzt gescheitert) aufgeblasen. Sogar Schrottanleihen und Firmenanleihen mit erhöhtem Risiko sind voll stinkiger Luft. Die Ursache ist in voller Breite die Gleiche: Das fast Gratisgeld der Zentralbanken, besonders billig bei der Fed, für unsere Zockerbanken. Große Korrelationen darin zu suchen bringt nichts. Da analysiert man besser die Korrelation zwischen dem S&P500 und der Luftfeuchtigkeit in Buxtehude-Zentrum.

Zwischen den verschiedenen Anlageklassen gibt es einen wichtigen Unterschied. Nur die Staatsanleihen von großen Staaten wie die USA oder Deutschland oder .... stellen eine richtige Sicherheit dar. Diese Staaten sind hochverschuldet. Trotzdem ist die Verschuldung in Relation zu den volkswirtschaftlichen Werten und Möglichkeiten noch relativ gering. Auch Staaten können Pleite gehen. Nur trifft es die Dickschiffe in Summe möchte ich sehen welche Firmen überleben werden und was Rohstoffe dann noch Wert sind. Da bleibt dann nur noch der Raviolikonservenvorrat.

Da der US-$ die Währung ist die beim Aufblasen bei fast aller Anlageklassen die Hauptwährung ist, ist der Wertverlust dieser Währung durch "normale" Marktmechanismen bedingt. Auch die Deutsche Bank wird in den USA für ihren Eigenhandel auf Kredit Geld tanken. Dagegen kommen auch die reinen Währungsspekulanten nicht mehr an. Die können auch nur noch mit dem Strom schwimmen. Das bedeutet allerdings auch, dass die aktuelle $-Schwäche eine temporäre ist, wenn die Annahme stimmt, dass auch diese Blase in absehbarer Zeit platzen wird. Das hat alles nichts mit der längerfristigen gewollten kontinuierlichen Abwertung des US-$ zu tun.

Die Zockerbanken die unabhängig bleiben wollen bleibt beim Platzen dieser Blase nichts anderes übrig als schnellstens Bares zu machen. Das wird alle Anlageklassen nach unten treiben, bis auf Staasanleihen von obigen Dickschiffen. Die Flucht in diese Anlageklasse wird größer sein als der potentielle Austritt der Zockerbanken aus dieser. Die sind nämlich nicht total verblödet und dieser Mechanismus ist denen absolut bewusst. Sie werden diese Anlageklasse deshalb erst gar nicht verlassen. Gleichzeitig wird der US-$-Kurs nach oben schießen.

Ein Vergleich mit früheren Verläufen bei Aktien und Staatsanleihen ist absolut für die Katz. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals in einer Ausgangssituation wie der heutigen steckten. Auch ist mir nichts derartiges aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bekannt. Die bunten Bildchen vernichten mMn nach diesbezüglich nur Speicherplatz und Papier.
Antworten
fkuebler:

Malko07 #50942: Donnerwetter! 100.0% Zustimmung!

 
18.10.09 10:20

Jetzt brauchen wir nur noch ein bisschen Vorsorge-Mechanik, damit wir nicht immer bibbernd vor der Kiste sitzen und uns fürchten müssen, 'was zu verpassen... ;-)

Antworten
permanent:

Dubai steht leer

7
18.10.09 11:08

Mieten fallen rasant

Dubai steht leer

von Michael Backfisch

Jahrelang haben Unternehmen in Dubai unter dem drastischen Anstieg der Büromieten gestöhnt. Jetzt können sie aufatmen: Nach Schätzungen von Experten wird sich das Raumangebot bis zum Jahre 2011 verdoppeln und damit die Leerstandsquote auf 50 Prozent erhöhen. Das drückt Mieten und Preise noch stärker als bisher nach unten.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/...steht-leer;2470074

Antworten
pfeifenlümmel:

Na ja,

7
18.10.09 11:10
in den USA kommt die Rohstahlproduktion nicht der Nachfrage nach; Thyssen schickt jetzt die Brammen zur Weiterverarbeitung schon in die USA. Tiefpunkt war der September, in den USA ziehts bereits an.
Antworten
Stöffen:

Bilder von der Westcoast

11
18.10.09 11:16
Mal einen kurzen Blick auf die großen Häfen bzw. Containerumschlagplätze an der US-Westküste. Der Monat September gilt mit den dortigen Aktivitäten als gutes Barometer für die wirtschaftliche Lage und dem internationalen Handel. Müßig zu erwähnen, dass es bei dem Total US-Rail Traffic aktuell ähnlich ausschaut.

Imports dive at ports of Los Angeles and Long Beach

In another sign of how deep the global recession has become, the ports of Los Angeles and Long Beach on Friday reported their worst combined import statistics for September in nine years.

September is often the busiest month at the nation's biggest port complex, making it one of the best barometers of the health of the economy and international trade.

For the first nine months of the year, imports, exports and empty containers through the port of Los Angeles were down 16% at just under 5 million containers while the Long Beach port saw a decline of nearly 25% at just under 3.7 million containers, compared with the same period last year.

[….]

Through the first half of 2009, each of the world's 17 biggest shipping lines were in the red, according to Paris-based AXS-Alphaliner, which maintains online databases for shipping industry professionals

Denmark-based APM-Maersk had losses of $540 million. Cosco Container Lines of China lost $671 million. Hapag-Lloyd, Germany's biggest container line, lost $680 million. NYK of Japan posted net losses of $694 million, AXS-Alphaliner research shows.

Jan Tiedemann, a shipping analyst with AXS-Alphaliner, said the companies were dealing with less cargo, lower freight rates for the cargo that remains, contractual obligations for new ships they don't need and the inability to rid themselves of older vessels quickly enough by scrapping them to reduce overcapacity.

"No one in the industry is making money," Tiedemann said.

www.latimes.com/business/...-ports17-2009oct17,0,4849546.story
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Anti Lemming:

Pfeifenlümmel - Stahl-Boom in USA ein Strohfeuer?

15
18.10.09 11:44
Cash-for-clunkers kam in USA ziemlich überraschend nach dem Erfolg der deutschen Abwrackprämie. Wenn sowas hemdsärmelig über Nacht per Politikerbeschluss losgetreten wird, kommen die längerfristig planenden (heimischen) Stahlkonzerne natürlich unter Druck, da sie dies unmöglich im Voraus ahnen konnten.

Ich schätze, dass allein Cash-for-clunkers den jüngsten Boom in der US-Stahl-Nachfrage ausgelöst haben. Das Cash-for-clunkers-Programm lief jedoch nur insgesamt 5 Wochen und ist längst beendet. Als es aufgelaufen war, fielen die US-Autoverkäufe wie ein Stein (Chart unten).

Man sollte den Stahl-Boom daher nicht als Trendwende werten, sondern lediglich als stimulus-getriebene "Anomalie" in Downtrend.

China ächzt derweil unter StahlÜBERkapazitäten. Grund: Dort gibt es kein Cash-for-clunkers.



16.10.2009 10:00
China will Überkapazität beseitigen

(akt/asi) Die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission wird hauptsächlich in sechs Sektoren eine Produktionsüberkapazität beseitigen, sagte Chen Bin, Direktor des Department of Industry der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission.

Die sechs Sektoren schließen Stahl, Zement, Flachglas, die chemische Industrie, polykristallenes Silikon und Ausrüstungen für Windenergie ein. Die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission warnt auch vor einer offensichtlichen Produktionsüberkapazität in Sektoren wie elektrolytisches Aluminium, Schiffsproduktion und Sojaölgewinnung, sagte Chen während eines Online-Interviews auf www.gov.cn , die Website von Chinas Zentralregierung. Er sagte auch, dass China mit erheblicher Überkapazität in Sektoren wie der Stahlindustrie zu kämpfen hat und bietet eine Beratung für neu entstandene Industrien wie Ausrüstung für Windenergie an, um einen Wiederaufbau auf einem niedrigen Niveau zu vermeiden. China hat erste Fortschritte im Kampf gegen den weltweiten Wirtschaftsabschwung erreicht, das Fundament für den Wirtschaftsaufschwung sei jedoch noch nicht stabil. Überkapazität könnte zu Bankrott, Arbeitslosigkeit und faulen Bankdarlehen führen, wenn es nicht rechtzeitig kontrolliert werde, so Chen.

www.aktuellasia.maerkte-weltweit.de/index.php/article?id=611993



Chart der US-Autoverkäufe: Cash-for-clunkers sorgte nur für einen kurzen Upspike. Den dürfte es kurzfristig auch bei der Stahlnachfrage gegeben haben.
(Verkleinert auf 92%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 267833
Antworten
Anti Lemming:

Die gute Nachricht aus Dubai

14
18.10.09 11:53
Es gibt jetzt endlich wieder vermehrt überdachte Kamel-Stellplätze
Der USA Bären-Thread 267835
Antworten
permanent:

pfeiffenlümmel /Thyssen (Quellenangabe)

8
18.10.09 12:11

Gibt es für deine Aussage eine Quelle?

 So weit es mir bekannt ist läuft es bei ThyssenKrupp nach wie vor sehr schlecht. In den letzten Monaten hat man sogar eingene Tocherfirmen zur vemehrten Lagerhaltung getrieben um die Produktion hochfahren zu können. So wurde es mir in Gesprächen von Thyssen Ingenieuren berichtet.

Das Werk in Alabama ist kaum in der Lage Brammen zu verarbeiten. Es handelt sich zur Zeit um kleine Testläufe aber noch nicht um eine reguläre Produktion. Somit sind mir deine Aussagen etwas schleierhaft. Es wäre schön wenn du eine valide Quelle für deine Thesen liefern könntest.

Die reguläre Produktion in Alabama  kann lt. Medienberichten im Frühjahr 2010 anfahren:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/...einbruch;2132365

So weit es mir bekannt ist -aus Mitarbeitergesprächen- ist jedoch eine Produktionsaufnahme (je nach Nachfrageentwicklung) nicht vor Sommer/Herbst 2010 geplant.
So wurde es zuletzt auch auf den großen Führungskräftetagungen in der Rhein Rhur Halle kommuniziert.

Gruß

Permanent

Antworten
fkuebler:

AL, #50947: Stahl-Boom in USA ein Strohfeuer?

11
18.10.09 12:16

Jetzt muss ich die selten günstige Gelegenheit nutzen, mich ein paar Sekunden lang mal höchst eitel im Lichte von Sachkenntnis zu präsentieren... ;-)

"Ich schätze, dass allein Cash-for-clunkers den jüngsten Boom in der US-Stahl-Nachfrage ausgelöst haben."

Das klingt auf den allerersten Blick ja ganz plausibel, aber...

"Das Cash-for-clunkers-Programm lief jedoch nur insgesamt 5 Wochen und ist längst beendet. Als es aufgelaufen war, fielen die US-Autoverkäufe wie ein Stein (Chart unten)."

...nach dem Spike war's ja eben schon wieder vorbei und die in der Produktionskette zwangsläufig längerfristig planenden Auto- und Stahlproduzenten hätten eigentlich nur einen kurzen Lagerreduzierungs-Dipp haben müssen, so dass jetzt keine erhöhte Nachfrage da sein dürfte.

Hierzu muss man aber ergänzen, dass Flachstahl im Gegensatz zur üblichen Meinung keine Commodity ist, sondern ein hochgradig Produktionsketten-spezifisches custom made Produkt. Wenn ich mich richtig erinnere, hat z.B. Thyssen im Flachstahlbereich ca. 3'700 Produkte, die sich in Legierung, Oberflächenbearbeitung, Walzstärke, etc. unterscheiden.

In Bezug auf die Automobilindustrie-Kunden ist es so, dass z.B. das Blech für eine GM-Motorhaube ein anderes, nicht austauschbares Produkt ist als das Blech für eine Ford-Motorhaube.

Damit könnte es gut sein, dass durch Cash-for-Clunkers andere Flachstahlprodukte nachgefragt wurden, als für geringer als bisher produzierte Autos benutzt werden, und dass dadurch in der Gesamtindustrie-Logistik ein unvermeidbarer Lageraufbau mit höherer Nachfrage erzeugt wurde, der sich erst langsam wieder abbauen könnte.

Dann wäre ALs Erklärung richtig.

So, es darf geklatscht werden...

Nein,nein, Fans, keine Ovationen bitte! ... ;-)

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