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Meldung des Tages: Geologische Rarität, starke Zahlen – steht hier die Neubewertung bevor?
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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf PayPal Holdings Inc

Strategie Hebel
Steigender PayPal Holdings Inc-Kurs 4,95 9,95 14,84
Fallender PayPal Holdings Inc-Kurs 5,01 9,96 14,85
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VJ4X736 , DE000VJ6VRW4 , DE000VJ6THB3 , DE000VJ6VRN3 , DE000VJ4SFF5 , DE000VJ9T2F6 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Anti Lemming:

Zockergewinne im Eigenhandel nur bei Verkauf?

4
09.10.09 18:06
Weiß jemand, ob Zockerbanken wie GS ihre im Eigenhandel gemachten Buchgewinne auch dann als Gewinne verbuchen können, wenn sie die Aktien bzw. Assets noch unveräußert in ihren Depots halten (die Buchgewinne also nicht durch Verkäufe realisierten)?

Tatsache ist, dass die Banken im Frühjahr Kursverluste aus ihren selbst begebenen Anleihen - die wegen der Finanzkrise stark im Kurs gefallen waren - als Gewinne verbuchen konnten, OHNE dass die Anleihen dazu zurückgekauft werden mussten. Der Haken dabei ist freilich, dass diese Anleihen inzwischen wieder deutlich gestiegen sind. Da sie noch in den Büchern sind, müsste der Kursanstieg nun EIGENTLICH als Verlust verbucht werden.

Die Frage im 1. Absatz interessiert mich insofern, als faktische Verkäufe zu Kursdruck führen würden. Wären Buchgewinne anrechenbar, entstünde kein Verkaufsdruck.
Antworten
Ischariot MD:

Dem HB zufolge

5
09.10.09 18:28
scheinen Buchgewinne ergebniswirksam. Wäre ja auch in der Systematik logisch.

Gemischtes Bild bei US-Banken

Steigende Kreditausfälle werden auch im dritten Quartal die Ergebnisse der US-Banken belasten. Zwar geht es den Instituten deutlich besser als noch vor sechs Monaten, aber viele Probleme sind immer noch nicht gelöst. Einige US-Banken könnten im dritten Quartal Gewinne verbuchen, anderen drohen Verluste.

NEW YORK. Ab nächster Woche werden die großen Geldhäuser ihre Zahlen für die Monate Juli bis September vorlegen. JP Morgan Chase und Goldman Sachs werden wohl die größten Branchengewinne melden, schätzen von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragte Analysten. Bei JP Morgan erwarten sie eine Vervierfachung des Gewinns auf 2,05 Mrd. Dollar. Bei Goldman dürfte sich der Gewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 2,3 Mrd. Dollar verdreifacht haben (...)
www.handelsblatt.com/unternehmen/...ld-bei-us-banken%3B2466952
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Anti Lemming:

Fed-Präs Kohn: InflationsERWARTUNG ist wichtig

5
09.10.09 18:44
Es gehe nicht nur um die faktische Inflation, sondern auch um die in der Öffentlichkeit "gefühlte" bzw. um die von dieser erwartete. Das kann man als falkisches Statement werten. Kohn hat dabei offenbar auch den Preisanstieg bei Gold und Rohstoffen im Auge.

Ingesamt mehren sich die Bedenkenträger geben die Nullzinspolitik. Man könnte aber auch sagen, dass zur Beschwichtigung immer mehr Inflations-"Warner" als Nebelwerfer vorgeschickt werden, während die Zinsen real noch lange unten bleiben. Kohn will mit seinem Statement u. a., wie zuvor Bernanke, den Dollar stärker.



market pulse

Oct. 9, 2009, 12:15 p.m. EDT
Fed's Kohn: Stable inflation expectations are key

WASHINGTON (MarketWatch) -- The Federal Reserve does not want to take policy steps that might upset the public's view that inflation is likely to remain stable, said Federal Reserve Board vice chairman Donald Kohn on Friday. To ward off the risk of deflation from the recession, academic research teaches that a central bank should promise to keep rates low enough to create a brief period of above-normal inflation. But the Fed has not gone this far. It has only promised to keep rates low for an extraordinary period. In a speech at the central bank, Kohn said the central bank had rejected the academic research as unsuitable for the real world where inflation fears could spin out of control. "We should not take this stability for granted," Kohn said. "The costs of bringing expectations back to their current anchored state might be quite high," Kohn said, in a veiled reference [verschleierte Anspielung]  to aggressive interest rate hikes.

www.marketwatch.com/story/...ations-are-key-2009-10-09-1215220
Antworten
pfeifenlümmel:

Ravioli Dosen

 
09.10.09 19:32
sind out. Orangensaft in den Keller. Heute 10% plus.
Antworten
pfeifenlümmel:

Die Rohstoffmärkte zeigen,

6
09.10.09 19:37
welche gigantische Zockerei hier abläuft. Fast täglich wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Morgen werden wir wahrscheinlich von den Analysten eine Begründung hören. Vielleicht saufen die Chinesen jetzt den Saft oder die Bienen sind schuld. Mir scheint, dass die Trader in den Zockerbanken hier gegeneinander spielen, wer zu früh bremst, verliert.
Antworten
Malko07:

Zur Auslandsverschuldung der USA.

5
09.10.09 19:38
Sich rein auf die staatliche US-Auslandsverschuldung zu fokussieren ist falsch. Es kommt für die restliche Weltwirtschaft auf die Gesamtauslandsverschuldung an. Ob nun der Staat oder Firmen oder Privatleute im Ausland verschguldet sind ist egal. Eine starke Verschuldung wie die der USA, die oft nicht größer ist als bei manchem europäischem Land (relativ), bringt die Devisenmärkte durcheinander, egal ob durch den Staat oder Firmen oder Privatleute. Ob nun die Auslandsverschuldung beim Staat oder bei den Privatleuten wächst ist gehupft wie gesprungen.

Wenn man diese Gesamtbewertung vornimmt werden einem schnell die wirklichen Ursachen klar: Sie liegen in den weltweiten Handelsungleichgewichten. Und solange man diese Problematik nicht angeht, kann die Krise nicht wirklich heilen. Es werden immer wieder neue Blasen entstehen, auch wenn man diese verbieten sollte. Also was werden die Chinesen tun? Richtig! Große Sprüche klopfen und weiter US-Papier-Schrott kaufen damit die Amis weiter China-Plastik-Schrott kaufen können.
Antworten
Malko07:

Was sollen die Amis

5
09.10.09 19:53
auch gegen die hoch subventionierten Exporte ihrer Handelspartner machen? Bei uns steigt z.B. laufend die Hartz4-Aufstockung von Löhnen damit der Export weiter brummt (Offizielle Regierungspolitik angeblich um Arbeitsplätze zu erhalten). Sollen sie auch diesen Unsinn betreiben damit sie konkurrenzfähig werden? Da ist es doch besser uns Immobilienschrottpapiere zu verkaufen und uns mit US-$ zuzusch**ßen bis wir keine Luft mehr bekommen.
Antworten
pfeifenlümmel:

Noch eine kleine Weile,

3
09.10.09 19:57
und wir sind alle auf Hartz 4.
Antworten
pfeifenlümmel:

Ein Birnchen wird

5
09.10.09 20:12
uns retten.
Der USA Bären-Thread 265765
Antworten
xpfuture:

@AL zu #50451

6
09.10.09 20:14
nach IAS 39 fällt der Handelsbestand (Held for trading) in die Kategorie "at fair value througt profit or loss", dass heißt das der Handelsbestand mit dem Fair Value "erfolgswirksam" in den Bilanzen ausgewiesen wird.
Soweit ich weiß ist zu US-GAAP kein Untschied.

xpfuture
Antworten
Anti Lemming:

Preiserholung bei US-Häusern wackelt - wg. FHA-

4
09.10.09 21:12
Schieflage. Die US-Regierung hat über die Federal Housing Administration (FHA), die auch Hauskäufern mit nur 3,5 % Eigengeld einen Hauskauf ermöglichte, die Hauspreise eine Zeitlang künstlich stützen können (private Lender verlangen 20 % cash down). Wegen der vielen Zahlungsverzüge und Pleiten ist die gesetzliche EK-Quote der FHA jedoch unter die Mindestgrenze von 2 % gerutscht. Deshalb wird das billige Geld, mit dem der Hausmarkt in den letzten Monaten angeschoben wurde, bald zur Neige gehen.

Hinzu kommt, dass zum 30 Nov. die 8000-Dollar-Hauskaufzulage für Erstkäufer wegfällt. Da die Hauskäufe bis dahin abgewickelt sein müssen, um die Prämie zu erhalten (2 Monate Verzug sind typisch zwischen Vertragsunterzeichnung und Abwicklung), ist die Frist quasi schon verstrichen.
(Verkleinert auf 84%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 265779
Antworten
Anti Lemming:

US-Banken im 3.Quartal mit negativer Überraschung?

5
09.10.09 22:46
Die Befürchtungen im Artikel unten bestätigen die pessimistische Prognose von Bank-Analystin M. Whitney. Die fortlaufenden Regionalbank-Pleiten - bislang 98 in 2009 - schlagen in die gleiche Kerbe.


Earnings Outlook

Oct. 9, 2009, 4:32 p.m. EDT
October surprise from bank earnings?
Some experts worry results may be much more negative than investors expect

By Alistair Barr, MarketWatch

SAN FRANCISCO (MarketWatch) -- Bank stocks surged during the third quarter, but as companies prepare to report results from the period, several industry experts remain concerned.

"We are very early on in this credit cycle," Timothy Long, chief national bank examiner at the Office of the Comptroller of the Currency, said at a recent conference.

Timothy Long, chief national bank examiner at the Office of the Comptroller of the Currency.

"That statement that caught everyone by surprise," said Nancy Bush, a veteran bank analyst who attended the conference.

J.P. Morgan Chase kicks off the bank-reporting season on Wednesday.

The KBW Bank Index , which tracks shares of lenders, including Bank of America, Citigroup and Chase, jumped 30% in the third quarter, as investors bet that huge increases in bad loans from the mortgage meltdown and broader financial crisis were easing.

Thinking the worst is behind the industry, investors began looking to 2010 and 2011 when banks should be a lot healthier, according to Richard Bove, an analyst at Rochdale Securities. Third-quarter results will make that leap of faith harder to maintain, he said.

"Third-quarter earnings for most banks, particularly the regional lenders, will be extraordinarily negative," Bove said.

He estimates that about 60% of banks will report losses in the period as nonperforming assets continue to grow and charge-offs remain very high. Lenders will also have to increase reserves because they didn't bolster them enough during the second quarter, Bove added.

Loan growth will likely remain sluggish and net interest margins won't increase much, partly because funding costs have already dropped so much that they can't fall much further, the analyst explained.

"None of this bodes well for the third quarter," Bove said. "Once the market is faced with the reality of how bad the earnings are, it will be interesting to see whether investors will be able to hold on to these stocks at these price levels."
'Bogey-bear'

Bush is concerned that commercial real estate problems may begin to escalate, while consumer credit losses linger.

At the end of September, K.C. Conway, a real-estate expert at the Federal Reserve Bank of Atlanta, warned of big commercial real-estate losses and said banks will be slow to recognize the severity of those losses, according to a presentation to bank regulators reviewed by The Wall Street Journal.

More than half of the $3.4 trillion in outstanding commercial real-estate debt is held by banks and vacancy rates in the apartment, retail and warehouse sectors have already exceeded levels seen in the real-estate collapse of the early 1990's, the newspaper noted.

"That's the big bogey-bear staring us in the face," Bush said. "But when I ask banks about their commercial real-estate exposure, they all say the same thing -- that they don't have many major problems. Then you read the Fed report and it's completely different. I don't know which to believe."

Regional banks are particularly exposed to commercial real estate loans because they didn't sell them through securitization as much as larger rivals, according to Keefe, Bruyette & Woods analyst Julianna Balicka.

These types of loans make up more than 35% of regional banks' total loans, up from 25% in 2000, she said in a recent note to investors.

The California bank units of Zions Bancorp and Western Alliance had more than 40% of their loans in commercial real estate at the end of June.

At Center Financial , Hanmi Financial , Nara Bancorp and Wilshire Bancorp those types of loans accounted for more than 70% of total loans, according to KBW's Balicka.

But it's not only regional banks that are exposed. Commercial real-estate loans made up 12% of large banks' total loans at the end of June, up from 9% in 2000, the analyst noted.

J.P. Morgan Chase , which is due to report third-quarter results on Wednesday, recently gave up trying to sell One Chase Manhattan Plaza, a 60-story skyscraper in lower Manhattan, after bids came in too low, according to a person familiar with the situation. The landmark office tower was one of 23 U.S. office properties J.P. Morgan was trying to sell, according to Bloomberg News, which noted the remaining properties are still for sale.

At the end of June, the bank had almost $65 billion of wholesale loans extended for real-estate related purposes, according to its latest quarterly regulatory filing.
Consumer drag

However, J.P. Morgan is more exposed to consumers, holding over $85 billion in credit card loans at the end of June.

Consumer loan losses from the subprime mortgage crisis have begun to abate, but Bush is concerned that rising long-term unemployment in the U.S. will mean lingering consumer credit problems for banks.

"I'm not convinced consumer credit will improve a lot," she said.

Indeed, the OCC's Long said this past week that the severe threat from last year's financial crisis has been replaced by a more traditional unemployment-driven economic cycle, which may be in its early stages, according to Robert Garsson, a spokesman for the regulator.

J.P. Morgan Chase is expected to make 49 cents a share in the third quarter, according to the averaged estimate of 19 analysts in a Thomson Reuters survey.

Profit will come mainly from the bank's capital markets and investment banking businesses, while credit costs remain high, Matt O'Connor, an analyst at Deutsche Bank, wrote in a note to investors earlier this week.

Provisions for credit losses will likely come in at $8 billion during the third quarter, in line with the second quarter. Credit card losses could rise to 11.5% in the third quarter, from 10% in the second, the analyst estimated.

Still, J.P. Morgan has more capital than most of its peers, O'Connor noted. And those rivals likely struggled more in the third quarter.

Citigroup , which reports on Thursday, is expected to lose 21 cents a share in the third quarter, according to the average estimate of 17 analysts polled by Thomson Reuters.

Citigroup had more than $67 billion of credit card loans that weren't covered by a government guarantee at the end of June, according to KBW analyst David Konrad. Potential losses on these exposures could reach almost $18 billion through the current credit cycle, which Konrad expects will end in the fourth quarter of 2010.

Konrad reckons Citigroup faces total potential losses of more than $124 billion before the cycle ends. The bank has taken $5.7 billion in net charge-offs so far, the analyst pointed out in a note to investors on Oct. 2. He's forecasting annual losses for Citigroup through 2011.

Bank of America , which reports results on Oct. 16, is forecast to lose 6 cents a share, according to a Thomson Reuters poll of 22 analysts.

Deutsche Bank's O'Connor expects Bank of America to lose 42 cents a share. The bank had $13.4 billion in loan loss provisions during the second quarter and it could set aside the same amount or slightly less during the third quarter, the analyst said. Reserves could be bolstered by $3.5 billion, down from $3.7 billion in the second quarter, he added.

Bank of America's credit-card business could be one of the main drags this quarter. Losses in this area could reach 13.5% in the third quarter, up from 11.7% in the second, O'Connor forecast.

Wells Fargo , scheduled to report on Oct. 21, is expected to make 36 cents a share, according to the average forecast of 23 analysts surveyed by Thomson Reuters. That's down from 57 cents a share in the second quarter.

The bank's mortgage business will likely generate about $3 billion in revenue during the third quarter, up from $2.5 billion in the second, O'Connor forecast.

However, credit losses will continue to weigh on the San Francisco-based bank. O'Connor sees loan loss provisions rising to $6.2 billion in the third quarter, from $5.1 billion in the second.

Charge-offs may jump 15% to 20%, the analyst added. Although that would be down from a 35% surge during the second quarter.

www.marketwatch.com/story/story/...A985-4B79-B190-B917EA2E6B6A
Antworten
Ischariot MD:

advocatus diaboli

6
09.10.09 23:18
in dieser Funktion stelle ich hier passend zum obigen "Freibier"-Posting einen weiteren bullischen Artikel ein, diesmal aus der BöZ. Er enthält i.W. altbekannte Bullenargumente, diese aber nett aufbereitet. Dient uns Bären als Kontrapunkt, wenn wir zum WoE über unserer Strategie brüten. BöZ gilt ja nicht unbedingt als Schundblatt. Trotzdem ist zu beachten
1) der Artikel ist klar als Marktkommentar gekennzeichnet, gibt also die Meinung einer Einzelperson wieder, nicht notwendigerweise der Redaktion. Ist wie bei Fricke vs. FTD. Wenn man dem I-net glaubt, ist der Kommentator Thorsten Kramer relativ jung, Berufseinstieg etwa während der dot.com-Blase. Präjudiziert natürlich nix.
2) wird diese BöZ-Kolumne regelmäßig als Gratiscontent wirklich jedem Billigprovider zur Verfügung gestellt, ist also eine klare Werbemaßnahme der BöZ für sich selbst mit dem Ziel größtmöglicher Verbreitung (deshalb kürze ich das hier auch nicht für die ModZ). Als Werbemaßnahme ist der Artikel tendentiell prozyklisch. Nicht die Stelle, an der man der breiten Masse in ihren Bullenträumen vor den Kopf stößt ...
__________________________________________________


Börsen-Zeitung: Die Hausse nährt die Hausse, Marktkommentar von Thorsten Kramer

Frankfurt (ots) - Für Anleger, die während der leichten Konsolidierung in der zweiten September-Hälfte den Einstieg am Aktienmarkt gescheut haben und nach wie vor unterinvestiert sind, wird die Luft nun richtig dünn. Der Auftakt zur Berichtssaison in den USA hat jedenfalls diejenigen Analysten bestätigt, die den Markt auf überwiegend positive Geschäftszahlen für das dritte Quartal eingestimmt hatten. Bekräftigen die in den kommenden Tagen zur Veröffentlichung anstehenden Quartalsberichte den ersten Eindruck, dass die Kostensenkungsmaßnahmen nun Früchte tragen, werden Europas Aktienindizes wahrscheinlich sehr bald neue Jahreshochs markieren. Der deutsche Leitindex Dax dürfte dann sogar die Marke von 6000 Punkten attackieren, die ihm selbst die größten Optimisten erst zum Jahresende zugetraut hatten. Zuletzt notierte der Index auf diesem Niveau vor fast genau einem Jahr.
Mit Intel und IBM gewähren nun gleich zwei Schwergewichte aus dem US-Technologiesektor einen Blick in ihre Bücher. Hinzu kommen der Konsumgüter- und Pharmahersteller Johnson & Johnson, der Industriekonzern General Electric und die Banken JPMorgan, Citigroup, Bank of Amerika und Goldman Sachs. In Europa stehen zudem die viel beachteten Quartalsberichte von Nokia und Philips auf dem Programm. In exakt einer Woche dürfte sich somit sehr klar abzeichnen, ob der nun aufkommende Optimismus wirklich berechtigt ist und die Unternehmensbilanzen die stetig gestiegenen Konjunkturhoffnungen untermauern.

Anlagedruck steigt

Die Hausse nährt die Hausse, lautet eine Börsenweisheit. Sie wird in den kommenden Wochen wieder häufiger zu hören sein - wenn die Geschäftszahlen den nun weiter gestiegenen Erwartungen am Markt gerecht werden. Denn mit jedem Prozentpunkt, den der Dax und die anderen maßgeblichen Indizes steigen, nimmt der Performancedruck für institutionelle Anleger zu. Angesichts der nach wie vor immensen Mittel, die internationale Adressen zu niedrigen Zinsen am Geldmarkt geparkt haben, dürfte die Bereitschaft weiter steigen, zumindest einen Teil dieser Gelder in die risikoreichere Anlageklassen Aktien umzuschichten.

Unter Strategen ist es umstritten, ob die Saisonalität an sich eine Aussagekraft über den wahrscheinlichen Kursverlauf hat. In diesem Jahr allerdings dürfte der Oktober seinem guten Ruf gerecht werden. Seit 1965 betrachtet gewann der Dax in diesem Monat durchschnittlich 0,7%. Dabei stieg er 27 mal, 10 mal davon um mehr als 5%. Hinzu kommt, dass mit dem Oktober die starke Periode für Aktien beginnt, denn auch die nächsten sechs Monate - also einschließlich April - zeigen historisch betrachtet eine positive durchschnittliche Entwicklung. In 32 Jahren seit 1965 zeigte der Dax eine positive Performance, 19 Mal rückte er prozentual zweistellig vor. Das durchschnittliche Plus betrug 8,6%.

6200 Punkte im April

Bezogen auf die aktuelle Lage hieße das: Ende April notiert der Dax bei etwa 6200 Zählern. Er läge damit durchaus im Plan. Denn Institute wie die DZ Bank trauen dem Dax zur Jahresmitte 2010 durchaus einen Stand von 6500 Zählern zu. Erst dann, so argumentieren die Strategen dieser Adressen, werde sich der Markt mit Blick auf die zweite Jahreshälfte und die folgenden Jahre stärker auf die strukturellen Probleme fokussieren. Bis dahin dürften beispielsweise die Aktienkäufe sehr konservativer Anlegergruppen wie Pensionsfonds und Versicherer die Kurse weiter treiben. Diese Akteure haben mangels Risikopositionen in den Portfolios die seit März währende Kursrally vollkommen verpasst und dürften nach dem Jahreswechsel an einigen Engagements interessiert sein.

Für einen weiteren Kursanstieg spricht nicht zuletzt das negative Sentiment: Die Rally wird von Beginn an von hoher Skepsis begleitet. Zunächst trauten Anleger den ersten positiven Konjunktursignalen nicht, inzwischen heißt es, die Aktienindizes seien schon viel zu weit gestiegen. Das erinnert an die Entwicklung im Börsenjahr 2003, als viele Anleger nach dem Platzen der Technologiebörse und den Anschlägen vom 11. September hochgradig verunsichert waren und der Börse fern blieben, während die Kurse immer stärker vorrückten und den Mutigen enorme Renditen bescherten.

Originaltext: Börsen-Zeitung Digitale Pressemappe: www.presseportal.de/pm/30377 Pressemappe via RSS : www.presseportal.de/rss/pm_30377.rss2
Pressekontakt: Börsen-Zeitung Redaktion Weitere Informationen: www.boersen-zeitung.de Telefon: 069--2732-0

www.finanzen.net/nachricht/aktien/...on-Thorsten-Kramer-682386
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Maxgreeen:

beim Durchstöbern gefunden vom 26.3.09

2
10.10.09 00:02
Maxgreeen:

Moin, diese WE keine Bankenpleite

5
10.10.09 08:04
Der DOW ist kurz vor der 10.000 da würde eine Pleite nur stören. Das der DOW sich die 10.000 entgehen lässt glaube ich nicht mehr. Man könnte bis 10100-10200 long gehen und dann auf eine Wende warten. Maybe
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Anti Lemming:

Bullenfutter - unbekömmlich?

6
10.10.09 10:26

FTD

Frisches Futter für die Bullen

                                   

Die Berichtssaison wird das Börsengeschehen in der nächsten Woche dominieren. Analysten sind zuversichtlich, dass die Unternehmen mehrheitlich mit positiven Überraschungen aufwarten und damit dem Aktienmarkt einen Schub geben.

...

"Der positive Trend bei den Quartalsberichten hält nach unserer Einschätzung an", sagt Markus Reinwand, Aktienanalyst der Helaba. In den nächsten Tagen berichten sechs Dow-Jones-Mitglieder sowie 25 Unternehmen aus dem S&P 500, darunter Großbanken wie JP Morgan , Goldman Sachs  und Citigroup . Die Erwartungen insbesondere an die Finanzwerte sind hoch: "Ich vermute, dass die Banken sehr starke Quartalszahlen vorlegen werden. Es ist doch schwer, Geld zu verlieren, wenn man sich umsonst Geld leihen kann", sagt Howard Simons von Bianco Research.

 



Kommentar: Es sind die Altlasten, stupid. Und diese Altlasten sind keine konstante, sondern eine variable Größe. Die Zahl der zu Boomzeiten (leichtfertig) vergebenen Kredite ist zwar rückblickend konstant, doch immer mehr dieser Kredite werden faul - nun auch  Kredite auf Gewerbeimmobilien (Gesamtvolumen 3,4 Billionen Dollar) und vormals als sicher geltende Prime-Hypotheken (von schuldnern vermeintlich guter Bonität). Die immer noch steigende Zahl der Zwangsversteigerungen zeigt den Trend.

Von dem Billiggeld zum Zocken (Eigenhandel) profitieren nur einige Großbanken wie GS und JPM. Bei kleineren Banken hingegen wird  es Verluste hageln: Insgesamt 60 % aller US-Banken sollen im 3. Q. rote Zahlen schreiben (s.u.). Die Pleitewelle bei den Regionalbanken - bislang 98 in 2009 - kommt ja nicht ohne Grund. Wenn die Lage in der Banken-Szene so rosig wäre, wie die in der FTD zitierten Analysten wähnen, hätten nicht so viele US-Banken ihre Türen schließen müssen. Dann wäre auch der FDIC nicht zahlungsunfähig geworden.

 


 

Aus # 50462 - ein Marketwatch-Artikel, also keine Permabären-Dröhnung:

"Third-quarter earnings for most banks, particularly the regional lenders, will be extraordinarily negative," Bove said.

He estimates that about 60% of banks will report losses in the period as nonperforming assets continue to grow and charge-offs remain very high.
Lenders will also have to increase reserves because they didn't bolster them enough during the second quarter, Bove added.

Loan growth will likely remain sluggish and net interest margins won't increase much, partly because funding costs have already dropped so much that they can't fall much further, the analyst explained.

"None of this bodes well for the third quarter," Bove said. "Once the market is faced with the reality of how bad the earnings are, it will be interesting to see whether investors will be able to hold on to these stocks at these price levels."

 


 

Man sollte anmerken, dass die Fehleinschätzungen der Analysten-Laberköpfe von den Landesbanken (wie HeLaber) zum US-Immobilienmarkt den deutschen Steuerzahler bislang 380 Milliarden Euro gekostet haben.

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Anti Lemming:

Maxgreen - Bankenpleiten und Optionsverfall

10
10.10.09 10:51
Nächsten Freitag ist Options-Verfall. Da die hochgezockten Kurse "benötigt" werden, um die nächsten Freitag fälligen Aus-dem-Geld- Puts wertlos auszubuchen (Kurzfrist-Bärentöter), wurden die Bankenpleiten an diesem WE vorsorglich zurückgestellt. Das hätte auch insofern nicht gepasst, als der FDIC (fast) pleite ist und sonst "bohrende Fragen" zu dessen Refinanzierung laut würden.

US-Bankanalysten rechnen noch mit bis zu 1000 weiteren Regionalbank-Pleiten. Aufgeschoben ist daher nicht aufgehoben.

Dafür werden wir nächsten Freitag, nachdem obige Puts wertlos werden, doppelt so viele Bankenpleiten sehen wie sonst am WE ;-)

Ich komme auf dieses Posting nächstes WE noch einmal zurück...
Antworten
Malko07:

Da die Kurse die

9
10.10.09 11:27
Nachrichten machen und nicht umgekehrt ist es absolut egal was nächste Woche berichtet wird. Es kann rauf, seitwärts oder runter mit den Kursen, alles ist möglich. Es ist nur nicht von Quartalsergebnissen abhängig. Man wird sich die 2 bis 3 zur Kursentwicklung passenden Ergebnisse schon heraussuchen.

Die Presse kann man sowieso in der Pfeife rauchen. Besonders der "Fachpresse" geht es so schlecht wie seit dem 2. Weltkrieg noch nicht. Können die dann abstürzende Kurse wollen oder gar gegen ihre noch verbliebenen Inserenten anschreiben? Naiv, wer das glaubt. Auf jeden Fall wird es in der Medienlandschaft noch dicke krachen. Das ist den meisten Journalisten auch bekannt. Sie sind deshalb jetzt laufend mit brauner Unterhose unterwegs.

Was soll man jetzt machen? Zuschauen oder "long" gehen (Aktien+/Indizes) kaufen und bereit sein schnell zu verkaufen. Shorts sind Selbstmord. Es spricht einiges dafür, dass es noch nicht abwärts gehen wird. Diejenigen die momentan die Hauptakteure am Markt sind haben kein Interesse an fallenden Buchwerten und die breite Masse hat sich einlullen lassen. Es müssen härte Sachen passieren wie schlechte Quartalsergebnisse damit sie aufwachen. Auf keinen Fall sollte man sich auf Charttechnik, Indikatoren oder gar selbst gestrickte Handelssysteme verlassen. Fällt alles unter Aberglauben und der wird diesmal hart bestraft. Dieses Quartal werden wir viele "besser als erwartete" Ergebnisse von der volkswirtschaftlichen Front bekommen. Grund: Statistische Basiseffekte. Sollte es nicht so kommen liegen eben statistische Zufälle vor.  ;o)

P.S.: Ich bleibe weiter auf der Zuschauertribune und bewundere das einmalig interessante Spiel. Kurzfristtrader sollte meine Ergüsse zum Markt nicht lesen. Die Aussagen gelten nur auf mittlere Sicht.
Antworten
pfeifenlümmel:

Zuck zock

2
10.10.09 11:52
Was das in Verkaufszahlen bedeutet, dazu erfährt man von MAN nach den überzogenen Prognosen der Anfangsphase kaum noch etwas. Erst recht nicht dazu, wann die volle Kapazität von 24 000 Fahrzeugen erreicht werden soll. Im aktuellen indischen Geschäftsjahr bis März 2010 plane man 2 000 Stück zu fertigen, davon etwa ein Drittel für den Export, sagte ein Unternehmenssprecher. Das ist ein Marktanteil von nur knapp über einem Prozent. Auch zur Frage, wie viele Jahre es noch braucht, bis das 150 Mio. Euro teure Lkw-Werk Geld verdient, gibt sich MAN zugeknöpft.
mobil.handelsblatt.com/unternehmen/2457043
Antworten
pfeifenlümmel:

zu # 459

3
10.10.09 12:19
Nach Solar ( vor drei Jahren ) wird nun eine neue Sau durchs Land getrieben, die Spar- und die LED Lampe. Aixtron wird in den Himmel gezockt, auch von Fonds. Fidelity Boston ist mit über 5% drin. Nun ja, wer gewissenhaft seine Stops beachtet, kann ja noch mitzocken.
Antworten
fkuebler:

AL #50461: Hausmarkt-Stimuli dürften mMn bleiben

3
10.10.09 12:22

"Hinzu kommt, dass zum 30 Nov. die 8000-Dollar-Hauskaufzulage für Erstkäufer wegfällt"

Das halte ich für deutlich zu optimistisch (im Bärensinne). Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Policymaker angesichts der wackligen Lage so etwas nicht verlängern, zumal Mitte 2010 auch irgendwelche US-Zwischenwahlen sein sollen.

Und so dürfte man mMn versuchen, alles zu verlängern, was einen positiven Kurzfristeffekt beizutragen verspricht (bei Cash-for-Clunkers hätte das wohl nicht mehr gegolten). Die einzigen DInge, die evtl. auslaufen könnten, sind solche, deren Verlängerung die Republikaner zustimmen müssen. Die Hauszulage gehört meines Wissens nicht dazu.

Antworten
Anti Lemming:

Mag sein, Malko

5
10.10.09 12:28
Wenn aber die von mir zitierten US-Bankanalysten Recht behalten sollten und 60 % aller US-Banken rote Zahlen schreiben, dürften auch neue Kapitalmaßnahmen (verwässernde KEs, neue Staatshilfen, Fed-Bailouts usw.) fällig werden. Dass die FDIC faktisch pleite ist, wirkt in dem Kontext auch nicht gerade beruhigend.

Ich gehe davon aus, dass in obigen Prognosen [# 50462] die aufgeweichten FASB-Bilanzregeln bereits berücksichtigt sind. Diese retten die Banken nur vor faulen Derivaten wie verbrieften CDOs, nicht aber vor den zunehmenden Kreditkarten- und sonstigen Schuldenausfällen im "normalen Bankgeschäft".

Manch einer wird sich fragen, ob der US-Bankenstresstest von Mai (der ja als Extremszenario von 8,9 % AL-Quote ausging - aktuell haben wir 9,8 %), überhaupt noch verlässlich ist.

Banken sind bekanntlich das Rückgrat des SP-500. Wenn Banken schwächeln, kann auch der SPX nicht steigen.

Ähnliches gilt für Halbleiter und Nasdaq. Bei den Halbleitern könnte der erwartete Erfolg von "Windows 7" (kommt im Oktober) samt dem damit einhergehenden Hardware-Upgrade-Zyklus zu überzogenen Hoffnungen geführt haben. Bei Vista hatten sich diese Hoffnungen nicht erfüllt (weil es eine "Gurke" war), Speicherpreise stürzten danach ins Bodenlose. Windows 7 dürfte technisch besser sein, doch ein Upgrade von XP oder Vista ist für die meisten Büroanwendungen nicht zwingend nötig. Der Sparzwang bei vielen US-Firmen dürfte der Innovationsfreude einen Riegel vorschieben, zumal durch die neuen Software- Gimmicks kaum Produktivitätszuwachs entsteht.

Märkte können fundamentale Entwicklungen lange igorieren, aber nicht ewig. Gerade bei Bankenschieflagen lägen die Nerven schnell wieder blank und es kämen Erinnerungen an den Herbst 2008 hoch. Man denke nur an die vermutlich Ende Oktober kommende CIT-Pleite. CIT ist ein Mittelstandsfinanzierer, an dem zig Tausend kleine US-Firmen hängen.
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Anti Lemming:

fkuebler - Verlängerung der Stützmaßnahmen

5
10.10.09 12:49

Ob die 8000-Dollar-Zulage für Ersthaus-Käufer verlängert und/oder andere Stimulationspakete durchgewunken werden können, hängt auch vom laufenden Machtkampf zwischen Demokraten und Republikanern ab. Den Reps ist das Wort Stimulus eine "Dorn im Ohr". Die Dems versuchen die Pakete dennoch durchzupauken, weil sie ihrer Klientel schulden, für neue Jobs zu sorgen.

Hintergrund der Streits ist die US-Zwischenwahl im nächsten November. Momentan haben die Dems in beiden Häusern die Mehrheit. Der sinkende Obama-Bonus und der "Volkszorn" bzgl. der Mega-Bankenbailout (700 Mrd.) gibt den Reps jedoch Munition, sich querzustellen. Ihr Ziel ist, bei den Zwischenwahlen im Herbst zu gewinnen und so einen "Gridlock" zu erzeugen. Dann stellen die Dems zwar noch die Regierung, haben bei Abstimmungen aber keine Mehrheit mehr.

 


 

...Cook said there is now as great as a 50-50 chance that Democrats will lose the House in mid-term elections next November.

Democrats feel a "political need" to put together a jobs bill, Siegel said. "The 2010 midterm elections will be about three things -- jobs, jobs, jobs." The measure will have to be christened as "a jobs bill," Siegel said. "If they call it stimulus they should be sent back to kindergarten."

"People in Congress and the administration will run from you if you say the word 'stimulus,'" agreed Baker.

Earlier this week, White House spokesman Robert Gibbs insisted any legislation to extend some of the expiring provisions of the Obama stimulus package should not be called a stimulus.

...

White House officials have said Obama is looking at extending jobless benefits and health-care subsides for unemployed workers through 2010. Also under consideration is an extension or expansion of the $8,000 tax credit for first-time home buyers.

Zandi of Moody's Economy.com, who has worked closely with Pelosi, suggested there might be a two-pronged approach.

He said Congress should pass the extension package by the end of the year at a cost of roughly $100 billion. This would include extending jobless benefits, health-care subsidies, the homebuyer tax credit and a provision to allow Fannie Mae and Freddie Mac to continue to finance larger mortgages.

Then, early in 2010, if the economy is not gaining traction, another package should be put in place, Zandi said. This proposal should include additional aid to states, more money for mortgage modifications, expanding the housing tax credit to all buyers, and credit for small businesses, Zandi said.

The total cost -- another $100 billion.

Many analysts are skeptical that a plan could succeed.

In the current political climate, Republicans will not want to help Obama, Collender said. Given the straightjacket of the deficit, "where is the room to maneuver?" Collender asked.

"Whether Democrats can get it done remains very much up in the air," Siegel said. But Siegel said that a package that includes tax breaks aimed at businesses may be able to get bipartisan support.

www.marketwatch.com/story/...up-third-stimulus-plan-2009-10-09

Antworten
fkuebler:

AL #50473: Das ist ja alles richtig und ich hatte

9
10.10.09 13:12

...auch schon gesagt, dass Massnahmen, denen die Repubikaner faktisch zustimmen müssen, scheitern können, aber eines ist (mMn) so sicher wie das Amen in der Kirche: die 8'000$-Zulage wird verlängert.

Auch andere Dinge wie die niedrige EK-Quote bei der FSA mögen wir hier bekritteln, aber auch die wird kompensiert werden. Der politische Wille ist eindeutig, und ein wenig contrarian würde ich sogar sagen: sinnvoll.

Es nützt uns ja nichts, wenn wir hier im Bärenthread rummäkeln, wie unseriös etc. das alles ist. Es kommt darauf an, sich Entscheidungsgrundlagen für eine halbwegs tragfähige Spekulationsstrategie zu erarbeiten. Das ist teuflisch schwer, wie ja sogar die (mit dem Mund) seit ewigen Zeiten bullischen Zykliker mittlerweile gemerkt haben ;-)

Unter dem Strich habe ich nur noch geringe (bärische) Erwartungen an das Q4 und setze derzeit darauf, dass meine unverändert intensive Shortpositionierung sich im Verlaufe des Q1 auszahlt. Aber die Stakes sind hoch...

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CarpeDies:

Zeitpunt für Absturz rückt näher

14
10.10.09 13:24
Die meisten Bären sind geschlachtet oder wenn sie es noch  an die Seitenlinie geschafft haben, dann nur mit argen Blessuren.
Auch die Permabären haben sich so weit ergeben, dass sie sagen, es macht keinen Sinn, sich gegen die Geldflut der FED und EZB zu stellen.
Und das ganze geht im Kopf noch viel weiter:
Die Gemütslage hat sich grundlegend geändert: Alle (oder fast alle) sind derzeit der Ansicht, dass sowohl gute als auch schlechte Nachrichten weiter hochgekauft werden: die nächste Marke ist die 10.000 im Dow bzw. 6.000 im Dax und wenn die genommen ist, dann geht es halt weiter in Richtung 11.000 DOW und 7.000 Dax, denn Geld ist ja noch auf unabsehbare Zeit spottbillig.

Dieses Kopfkino hat die Bären in der lezten Zeit nachhaltig depressiv gemacht und die Bullen hochgradig übermütig und leichtsinnig.
Auch gestern wurde der Dow weiter Punkt für Punkt nach oben gehandelt. Ich kenne kaum einen Bären geschweige denn Bullen, der nicht die magische 10.000 in den nächsten Tagen fallen sieht.

Wenn die BigBoys drehen wollen, dann ist jetzt auf jeden Fall ein idealer Zeitpunkt gekommen, weil die meisten auf dem falschen Fuss erwischt würden, die Tarnung also optimal ist. Desweiteren macht es doch zunehmend weniger Sinn, die Kurse noch weiter nach oben zu treiben, da dann viele der Treiber den Ausgang nicht mehr finden würden, wenn der Wendepunkt plötzlich erreicht ist.
Wenn ich mich also in einen Bullen versetze, der noch nicht völlig abgehoben ist, dann ist doch jetzt die schönste Zeit der Party, also der ideale Zeitpunkt um unbemerkt rauszukommen, wo die meisten Lemminge den letzten Widerstand haben fallen lassen und in Massen auf die Party kommen: Es gibt unendlich viel Geld und damit unendliche viele Gründe die Long-Party mitzureiten.
Jeder Bulle der noch klar bei Verstand ist, MUSS jetzt raus. Ausserdem geht der Markt doch immer den Weg der größten Leiden.

Ich bin wirklich gespannt, ob ich mit meiner Einschätzung richtig liege - was ich aufgrund meiner starken Bären-Depressionen als eher unwahrscheinlich einschätze - oder ob ich ein guter Kontraindikator bin
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