"Der Aktionär" sieht auch Chancen:
www.deraktionaer.de/xist4c/web/...ipp_id_43__dId_10863859_.htm
Der Kauf ist zugleich eine Spende an Bedürftige (im Sinne von § 49167):
nachrichten.rp-online.de/article/...iert-drei-Milliarden/49816
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Darf man hoffen, dass diese Verschärfung dazu führt, dass die verbrieften Gewerbimmobilien-Kredite (CMBS), die US-Ratingagenturen im Juli von AAA runtergestuft und auf den Protest der Banken hin eine Woche später wieder hochgestuft hatten, nun endgültig runtergestuft werden?
Ich glaube eher nicht...
FTD
Mehr Transparenz
USA schalten Rating-Regeln scharf
S&P, Moody's und Fitch stehen wegen allzu positiver Bewertungen in der Kritik. Die Börsenaufsicht SEC unter Chefin Schapiro debattiert diese Woche verschärfte Vorschriften für die Branche. Einige halten die neuen Regeln schon jetzt für zu lax.
Die drei großen Ratingagenturen Standard & Poor's (S&P), Moody's und Fitch müssen sich auf verschärfte Transparenzauflagen [einstellen? - A.L.]. Außerdem sollen sie juristisch angreifbar werden. Die fünf Kommissionsmitglieder der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) werden am Donnerstag über solche Regeln diskutieren.
Konkret wird darüber nachgedacht, die Agenturen zur Offenlegung ihres Umsatzes mit den größten Kunden zu verpflichten. Unternehmen wiederum sollen vertrauliche Daten allen Bonitätsprüfern zur Verfügung stellen. Darüberhinaus sollen vorläufige Ratings veröffentlicht werden. Das soll verhindern, dass Firmen sich mehrere Bewertungen erstellen lassen und dann die beste aussuchen.
Strukturierte Produkte sollen eigene Symbole bekommen, um Investoren auf das höhere Risiko aufmerksam zu machen. Zudem sollen die Bonitätswächter haftbar gemacht und in diesem Sinne den Wirtschaftsprüfern gleichgestellt werden. S&P, Moody's und Fitch äußern momentan nur "Meinungen" - und können sich dementsprechend auch bei einem Fehlurteil auf die Meinungsfreiheit berufen....
Zu positive Einschätzungen der Ratingagenturen zu hypothekenbesicherten Produkten gelten als eine Hauptursache der Kreditkrise. Mit einer Spitzennote versehene Wertpapiere erwiesen sich als riskanter als gedacht und führten bei Banken und Fonds weltweit zu gewaltigen Abschreibungen.
Die SEC unter ihrer seit 2009 amtierenden Chefin Mary Schapiro verfolgt mehrere Ziele. Sie will die Ratings verlässlicher machen, das Feld für neue, kleine Wettbewerber der großen Drei öffnen und die Abhängigkeit des Kapitalmarkts von den Bonitätsnoten verringern. Eine neue - bereits eingerichtete - Einheit der Börsenaufsicht SEC soll die Agenturen überwachen.
Das alles ist ganz im Sinne von US-Präsident Barack Obama. Er drängt darauf, die Investoren stärker in die Pflicht zu nehmen. So soll die Auflage, dass Investmentfonds nur in Wertpapiere mit gutem Rating ihr Kapital anlegen dürfen, gestrichen werden. [= Blase 3.0?? - A.L.] Dagegen regt sich aber in der Fondsbranche erheblicher Widerstand.
Kritiker bemängeln jedoch, dass das Geschäftsmodell der Agenturen an sich intakt bleibt - und damit die grundlegenden Probleme nicht gelöst werden. Der entscheidende Punkt: Emittenten und Investoren zahlen für die Bewertungen und haben deshalb großen Einfluss.
Wie viel Macht sie haben, zeigte sich Mitte Juli. In einem äußerst ungewöhnlichen Schritt gab S&P einer Reihe von Wertpapieren, die mit Gewerbeimmobilienkrediten besichert sind, wieder das Top-Rating AAA. Dabei hatten die Bonitätswächter die Papiere erst in der Vorwoche herabgestuft.
Investoren [Banken! - A.L.] waren dagegen Sturm gelaufen und hatten die von S&P seit kurzem eingesetzten Bewertungsmodelle als zu harsch kritisiert. Ohne ein Top-Rating können die Papiere nicht im Rahmen eines Programms der Notenbank Fed als Sicherheit im Gegenzug für Kredite hinterlegt werden. Zu den wieder heraufgestuften Anleihen gehören Papiere von Goldman Sachs und Credit Suisse.
www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...rf/50010325.html
Es gibt ne Menge news, beinahe im Stundentakt, 300 news in den letzten 6 Monaten. (Nach der "Erweiterten Suche" werden es noch einige mehr)
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-aktien/arcandor-ag.asp
Die wichtigste daraus: "Ist Arcandor pleite ?" :-)
Das Fragezeichen wird an der Börse gefeiert
AL: Der Rückgang der MBA Anträge ist selbstverständlich durch den Feiertag bedingt. 
Die wichtigen Daten kommen jetzt mit der Auslastung und Produktionskapazität, 15.15 Uhr wenn ich mich nicht täusche. Interessant, welche Erklärung jetzt gewählt werden wird.
U.S. consumer prices rose in August from July on a spike in gasoline costs, the Labor Department said on Wednesday, but the underlying trend pointed to muted inflation pressures.
Analysts said the risk of inflation remained low as the economy crawled out of its worst recession in 70 years.
The Consumer Price Index rose 0.4 percent last month after having been flat in July, a touch above market expectations for a 0.3 percent gain.
Gasoline prices surged 9.1 percent after falling 0.8 percent in July. Compared to the same period last year, consumer prices declined 1.5 percent. Prices have been falling on an annual basis since March this year.
"We're in the part of the economic cycle where inflation is not an imminent concern, not to say there won't be long-term issues with the Fed's balance sheet," said Steve Goldman, market strategist at Weeden & Co in Greenwich, Conn.
U.S. stock index futures remained higher after the data, while Treasury debt prices trimmed gains.
Stripping out volatile energy and food prices, the closely watched core measure of consumer inflation rose 0.1 percent in August after rising 0.1 percent in July.
This was as prices for new vehicles fell 1.3 percent, the largest decline since October 1972, reflecting government-sponsored incentives that gave discounts to consumers to trade in their old gas-guzzling cars for new, fuel-efficient ones. The Labor Department said the program that ended in August could potentially impact CPI into September.
Markets had expected core CPI to rise 0.1 percent last month. Compared to August last year, the core inflation rate rose 1.4 percent, the smallest rise since February 2004, after increasing 1.5 percent in July.
Analysts are closely watching consumer prices for signs of inflation pressures in the wake of massive efforts by the government and the Federal Reserve to rescue the economy from the worst recession since the Great Depression of the 1930s.
Government data on Tuesday showed a jump in producer prices in August as energy costs soared, but analysts reckon labor market slack and weak domestic consumption will keep price pressures in check for a while.
A report from the Commerce Department showed the U.S. current account shrank in the second quarter to $98.8 billion, the smallest deficit since the fourth quarter of 2001.
The deficit contracted from an upwardly revised $104.5 billion in the first quarter and compared with analysts' forecast for a second-quarter gap of $92.0 billion.
Making ends meet is getting harder, even for those earning over six figures a year, according to a new survey released by employment Web site CareerBuilder.com.
“Many more people are living paycheck to paycheck compared to last year," says Richard Castellini, chief marketing officer at CareerBuilder.com. "What you’re seeing is that the problem is moving into higher income levels.”
Thirty percent of workers with salaries of $100,000 or more said they are living paycheck to paycheck, up from 21 percent last year, according to the survey of 4,400 workers nationwide.
Overall, 61 percent said they always or usually live paycheck to paycheck, up from 49 percent in 2008 and 43 percent in 2007.
“Companies have reduced salaries, and people are used to creating a lifestyle with what they were making a year ago or so," says Castellini.
To cope, Americans have been cutting back on how much they save.
Some 21 percent of all respondents said they have reduced their 401(k) contributions or personal savings in the last six months in order to get by, while 23 percent of the $100,000-and-over group said they had done so.
While some Americans have cut back on what they set aside, others have stopped saving all together.
Thirty-six percent said they don't contribute anything to retirement savings , like a 401(k) or a IRA.
As for short-term savings, 33 percent of those surveyed reported that they don’t put any money aside each month, up from 25 percent in 2008.
und verbrauchen weniger Ölprodukte. Nur die Börsen haben das noch nicht so richtig begriffen, dass wir in einen riesigen Aufschwung mit sinkendem Energieverbrauch erleben:
Destillate im Überfluss
von Tobias Bayer Frankfurt
US-Notenbankchef Ben Bernanke ruft das Ende der Rezession aus, die Aktienmärkte steigen - und trotzdem bricht auf dem Ölmarkt keine Euphorie aus. Mit Sorgen blicken die Investoren auf eine Kennzahl, die üblicherweise nicht im Fokus der Aufmerksamkeit steht: Den 3-2-1-Crack-Spread, der sich mit 4,09 $ auf dem tiefsten Stand seit Mitte Dezember 2008 befindet.
Weiter unter www.ftd.de/finanzen/maerkte/rohstoffe/...astet-oelpreis/50010364.html
Wir werfen daher einmal einen Blick in die Bilanzen des US Bankensektors und beziehen uns auf die offiziellen Daten der FDIC (Abschlussdokumente zum zweiten Halbjahr, Daten von über 8000 US Instituten), der so genannten Einlagensicherungsbehörde in den USA. Da man in vielen westlichen Ländern nur die großen Institute wahrnimmt, gerät schnell der für die Staaten wichtige Sektor der Regionalbanken in den Hintergrund. Diese Institute weisen keine Milliarden an Scheingewinnen aus und sinken auf Grund der zentralistisch ausgerichteten Subventionierung der politisch gut vernetzten Großbanken immer tiefer in den Sumpf. Einige Daten zur aktuellen Lage, die die Augenwischerei einer vermeintlichen strukturellen Stabilisierung eindeutig zurückweisen.
Die Abschreibungsrate auf Kredite (net charge off rate) erreichte einen neuen Quartalsrekord. Dabei stiegen die Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 85% auf nun $48,9 Mrd. Am übelsten erwischte es die Kredite an gewerbliche Kunden mit einem Anstieg von über 165%. Dagegen nimmt sich der Wert für die Kreditkartenabschreibungen mit einem Plus von gut 85% schon beinahe bescheiden aus.
Dazu gesellen sich dann noch Verzüge, also ausbleibende Zahlungen, die sich gemessen am Volumen ebenfalls auf einem Rekordniveau wiederfinden. Auch die Rate der Verzüge liegt mit 4,35% nahe dem Rekordwert und stellt ein 26-Jahreshoch dar. Man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen, 4,75% aller Kredite werden derzeit nicht bedient. Schaut man sich den zu Staub zerfallenden Arbeitsmarkt und die vollkommen ungestört grassierende Verschuldungsseuche des Staates, der Unternehmen (inkl. Banken) und der Bürger an, lässt sich leicht erraten, in welche Richtung sich diese Zahl in den kommenden Quartalen entwickeln wird. Das Eigenkapital lässt schon mal schön grüßen.
Die folgende Grafik zeigt, dass sich die Banken bei der Risikovorsorge nicht eben mit Ruhm bekleckern (Rum wäre wohl auch tatsächlich angemessener).
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Die Reserven (loan loss reserves) stiegen an, das bedeutet die Institute erhöhen die Verlustvorsorge. Die angeschlagenen Kredite (noncurrent loans) stiegen allerdings wesentlich schneller, so dass sich bereits eine Deckungslücke von über $60 Mrd. aufgebaut hat. Die so genannte coverage ratio, das ist schlicht die Ratio von Reserven zu noncurrent loans liegt bei 60%. Bei einem Vorsorgelevel von 60% in einer Branche, die INSGESAMT Quartalsverluste aufweist, von Vorsorge zu sprechen ist grob fahrlässig. Von Erholung oder stabiler Entwicklung zu faseln zeugt leider von vollkommener Unkenntnis der öffentlich zugänglichen Fakten. So liegt der Anteil an allen 8195 über das FDIC System „versicherten“ Banken, die sich auf der Liste der angeschlagenen Geldhäuser (problem list) befinden, derzeit bei deutlich über 400. Die Namen der Betroffenen werden natürlich zum Wohle der Kunden nicht genannt. Diese Zahl bedeutet den höchsten Wert seit 15 Jahren und ist fast viermal so hoch wie noch vor einem Jahr. Die Prognosegüte dieser Liste ist allerdings recht einseitig, kommen doch Banken auf der Liste in der Tat oft unter die Räder, erwischt es aber auch zahlreiche Institute, die nie auf ihr gestanden haben.
Kaum eine der aktuell verbreiteten Stabilisierungsgeschichten kommt ohne den Krisensektor Immobilien aus. So wird jedes Zucken der Preiskurve mittlerweile freudetaumelnd als “Trendwende” oder “Boden” hingenommen. Das Verhalten erinnert an euphorische Jubelarien bei dem der sichere Bundesligaabsteiger am letzten Spieltag im heimischen Stadion den ersten und einzigen Punkt der Saison holt. Nach der Sommerpause wacht man dann mit Kater in der zweiten Liga wieder auf. Den Punkt vor Augen hat man den Abstieg ganz vergessen. Der Punkt, der bezogen auf den Immobilienmarkt gerne außen vorgelassen wird, ist das so genannte „other real estate owned“, kurz REO, auf den Bilanzen der Banken.
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Other real estate owned – primarily foreclosed property. Direct and indirect investments in real estate ventures are excluded. The amount is reflected net of valuation allowances.
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Hierbei handelt es sich nicht etwa um den gewöhnlichen Immobilienbesitz der Banken, sondern im Grunde allein um Bestände aus Zwangsvollstreckungen. Ein Anstieg in diesem Bereich ist nicht sonderlich erstaunlich, ist doch oft die Bank, die ein Haus versteigert, auch gleichzeitig der einzige Bieter bei der Auktion. So lässt sich mehr oder weniger geschickt -zumindest zeitweise - ein tieferer Preis vermeiden. Das hat den vom Institut gewünschten Nebeneffekt, für die Häuser in der Nachbarschaft ebenfalls keine tieferen Schätz- bzw. Bilanzierungspreise zu verursachen. Echte Marktwirtschaft, american style.
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Der Anteil des REO in den Bilanzen (siehe oben stehende Grafik) ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, eine Änderung der Tendenz ist nicht zu erkennen. Denken Sie daran, wenn Ihnen jemand von erfolgreichen Auktionen und steigender Nachfrage bei US Immobilien erzählt. Oft sind es die Gläubiger selbst, die in die Tasche greifen.
Ein ähnliches Bild liefert die Statistik zum Gesamtvolumen der Derivate in den Bilanzen der Banken, dargestellt auf der folgenden Grafik. Von einer Rückehr zur Normalität ist auch hier nichts zu erkennen, es sei denn man hält das ungebrochene Wachstum für Normalität.
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Viel wird hier von „netting“ gesprochen, dass heißt man könne beispielsweise long und short Positionen gegeneinander aufrechnen, so dass allein das Volumen der Positionen keine allzu starke Aussagekraft habe. Das ist nicht ganz falsch, aber auch nicht ganz korrekt. Löst man eine Position mit dem gleichen Geschäftspartner auf, mit dem man ursprünglich gehandelt hat, dann verschwindet die gesamte Position. Schließt man eine Position, die man mit Bank A gehandelt hat durch ein Gegengeschäft mit Bank B, so ist zwar das Marktrisiko vom Tisch, dafür hat die Bank nun ein neues Kontrahentenrisiko durch den zweiten Geschäftspartner. Risiken verschwinden nicht, sie wechseln nur Form, Farbe und den Besitzer.
Aber wollen wir uns nicht allzu sehr ärgern, am letzten Werktag im Oktober ist wieder Weltspartag. Da kann dann jeder über seinen Steuerbeitrag hinaus ein paar Groschen zur Bankenrettung beitragen.
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