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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 4,98 10,03 14,99
Fallender DAX-Kurs 4,90 9,93 14,99
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VK81Q13 , DE000VK8X2W4 , DE000VH9VQR2 , DE000VJ0VBP5 , DE000VJ0JNU5 , DE000VJ1ZH52 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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pfeifenlümmel:

Multipliziere die

2
27.07.09 21:40
13,9 Mille mit 20, eine sehr bescheidene Zahl für ausstehende Zahlungsverpflichtungen.
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Contrade 121:

@carpedies

4
27.07.09 22:01
nüchterne Analyse - im Vergleich zu manchen Postern, stellst Du den Sachverhalt zutreffend und neutral dar. Nach meinem Empfinden ist die Einforderung dass der Verfasser des "kritischen" Postings vom Thread ausgeschlossen wird, unfair und passt nicht zum Thread. Hoffe, die Gospel hat jetzt ein Ende ;-))
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Maxgreeen:

Vor SP500 = 1000 sollte man den Bär in sich

4
27.07.09 22:07
ruhen lassen.

Abwarten:
31.7 US BIP 2. Quartal
3.8 US ISM Index Juli
7.8 US Arbeitslosenquote Juli  +   US Beschäftigte ex Agrar Juli
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Contrade 121:

Knappe Angelegenheit

7
27.07.09 22:22

knapp, dennoch ausreichend ist die heutige (Unternehmens-)Nachrichtenlage um die Hauptindizes im Plus bzw. unverändert aus dem Handel gehen zu lassen.

Fast unbemerkt verlaufen die Meldungen über die drei Hypothekenbanken, die per heute geschlossen werden mussten. Viele Quartalsergebnisse waren an den Haaren herbeigezogen d.h. nur weniger schlecht als befürchtet. Fraglich ist, was nach der Quartalsaison als Stütze der Aktienmärkte herhalten soll. Zwar gibt es in dieser Woche nochmals einige wichtige Unternehmen wie Exxon Mobil, Chevron oder Walt Disney, die auf dem Finanzkalender stehen, doch dürfte sich das Augenmerk der Marktteilnehmer nun wieder verstärkt den Konjunkturdaten zuwenden. Neben dem US-Immobilien- und US-Arbeitsmarktdaten stehen am Freitag insbesondere die BIP-Zahlen für das Q2 sowie die Einschätzung der US-Regierung für die weitere konjunkturelle Entwicklung sein. Angeregt durch die positiven Überraschungen der letzten Zeit erwarten viele Analysten und Volkswirte, dass ein baldiges Ende der Rezession verkündet wird. Sollte ein entsprechendes positives Signal jedoch ausbleiben, könnte dies einen Stimmungsumschwung an den Märkten einleiten.

Selbst wenn es ein paar Zeichen der Besserungen gibt, warum die Bäume in den Himmel wachsen, das kann keiner aktuell erklären.Dennoch, für den aufmerksamen Anleger, kann sich die eine oder andere Gelegenheit zur Short-Positionierung ergeben.

  • Konkret:
    • ThyssenKrupp und Salzgitter: Rekordverluste in Milliardenhöhe in 2009 wahrscheinlich bzw. vom Management bereits in Aussicht gestellt (ThyssenKrupp Verlust/Aktie bei €1,70); hier könnte es zu einer Anpassung der Guidance kommen sodass die Werte branchenuntypisch hohe KGV's aufweisen werden bzw. extrem ambitionierte Geschäftsentwicklung erwarten;
    • Singulus und Solon: Beide Werte haben extrem viel Cash verbrannt, "glänzen" durch hohe Lager- und Forderungsbestände (implizit: Wertberichtigungspotenzial), entsprechend könnten Sanierungskapitalerhöhungen eine Variante "zum Überleben" sein.
    • MAN SE: LKW-Markt kommt vermutlich erst in 2010,2011 wieder in Fahrt - KGV von 18 definitiv zu hoch.

Ich glaube, wenn man intelligent die Kaufkurse sowohl auf die Indizes als auch die Einzelaktien stellt, dass eine überdurchschnittliche Rendite erwirtschaftet werden kann. Dies, versteht sich von selbst, ist ein kurzes Engagement, denn die Volatilität der Märkte wird weiterhin hoch bleiben.

 

I.d.S. viel Erfolg noch

Es grüßt Euch herzlich

Contrade

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Maxgreeen:

jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht

8
27.07.09 22:30
SEC beschränkt Aktien-Leerverkäufe auf Dauer

Die US-Börsenaufsicht SEC hat als Konsequenz aus der Finanzkrise die Regeln für umstrittene Börsenwetten auf fallende Kurse dauerhaft verschärft. Die als Leerverkäufe bezeichneten Spekulationsgeschäfte können nach Ansicht von Kritikern Kurse zum Absturz bringen und so Unternehmen in der Existenz gefährden. Dem will die SEC bleibend einen Riegel vorschieben.

HB NEW YORK. Die SEC hat am Montag ein bisher befristetes Verbot für die verschärfte Variante der sogenannten "ungedeckten Leerverkäufe" ("naked short-selling") auf Dauer in Kraft gesetzt. Diese Form der Kurswetten sei "missbräuchlich", so die Börsenpolizei. Grundsätzlich bleiben Leerverkäufe allerdings erlaubt.

weiter

SEC beschränkt Aktien-Leerverkäufe dauerhaft (bei Handelsblatt.com am 27.07.2009 veröffentlicht)
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Maxgreeen:

Paris greift Leerverkäufer an

4
27.07.09 22:34
Die französische Börsenaufsicht AMF will die Preise für geliehene Wertpapiere regulieren: Die Pariser Börsenpolizei schlägt vor, dass Leerverkäufer ihre geliehenen Wertpapiere nicht mehr zu einem Preis verkaufen dürfen, der unter dem zuletzt ermittelten Börsenpreis liegt. Damit würde diese Art von Geschäften ihren Reiz verlieren.

Paris greift Leerverkäufer an (bei Handelsblatt.com am 27.07.2009 veröffentlicht)
Antworten
Keno77:

Kein Übergang zur Tagesordnung

7
28.07.09 01:20
Ein Übergang zur Tagesordnung ist für mich nicht möglich.

Wawidu mag sein Bedauern über seine Äußerungen ausdrücken oder ich werde hier nicht mehr auftreten. Die Begründung habe ich oben geliefert.

Ich bemängele auch die großenteils fehlende kritische Distanz hier auf dem thread zu wawidus Äußerungen.

Ohne Einzelheiten zu nennen, sei angemerkt, dass diese Äußerungen auch mein Privat – Leben tangieren und von daher für mich auch nicht im Ansatz konsensfähig sind.
Antworten
Anti Lemming:

Wir haben das Thema

20
28.07.09 08:05
mMn inzwischen lang und breit diskutiert. Dabei hat sich als eine Art Konsensmeinung herausgebildet, dass die genannten Fakten zutreffen (In USA gibt es viele Personen jüdischen Glaubens in führenden Positionen, sowohl in der Politik wie in der Wirtschaft), dass man dies jedoch nicht als Führertum oder ähnliches formulieren sollte, da dies unerwünschte Assoziationen mit dem Dritten Reich weckt. Wawidu hat sich in seinen Postings klar von der "braunen Ecke" distanziert. Doch dies heißt nicht, dass man die o.g. Tatsache nicht nennen darf. Wenn man z. B. die Nahostpolitik Israels bewerten will, ist die Kenntnis obiger Zusammenhänge unverzichtbar.

Ich bin das Thema nun langsam leid, da es hier über Gebühr den Thread okkupiert, und bitte diejenigen, die es weiter vertiefen wollen, einen neuen Thread im Talk aufzumachen. Hier ist es mMn off-topic.
Antworten
obgicou:

Transport als Vorläufer

8
28.07.09 08:08
www.truckline.com/pages/...1C7279-ED27-4C03-B189-CEEEE26BBB12}
Der USA Bären-Thread 248726
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Anti Lemming:

Economist: Der lange Weg zur Erholung

6
28.07.09 08:27

Economist -print edition

Rebalancing global growth
A long way to go
Jul 23rd 2009


The global recession is coming to an end, but the ingredients of a lasting recovery are still missing

WITH luck, the global slump has reached its trough. Asia’s economies are looking rosier, buoyed by a spectacular rebound in China, where output grew at an annualised rate of some 16% between April and June. Even in America and the euro area, GDP is likely to stop shrinking during the summer. Trade, having fallen precipitately, is levelling off (see article). And, as firms rebuild their stocks, global growth over the next few months could be surprisingly robust.

That is a welcome prospect. But it is not the all-clear. For this “recovery” has fragile foundations. The boost from restocking will be temporary. And a big source of demand—government stimulus—is unsustainable. Across the globe governments have, rightly, stepped in to counter the economic slump. In America an increase of 12 percentage points in the budget deficit has cushioned the slump in private spending. Around 75% of China’s growth this year will be state-directed, either through public spending or officially induced lending.

Governments can prop up economies temporarily, but rising budget deficits are not a route to sustainable growth. Eventually burgeoning debt will limit the room for fiscal manoeuvre, and politicians may balk [verweigern] at renewed stimulus long before then. Worries about the budget deficit are already weighing on political debate in Washington (see article). A solid global recovery demands healthy and balanced growth in private demand. Unfortunately, that still seems far off.

Before the financial crash, global demand was horribly skewed [aus dem Lot]. It was far too reliant on spending from increasingly indebted American consumers: witness the country’s gaping current-account deficit, which reached almost 6% of GDP in 2006. The crisis—particularly the credit crunch and the destruction of more than $13 trillion of household wealth—has wrecked the American shopping machine and changed the nature of the world’s imbalances. As consumer spending has slumped, the external imbalances have shrivelled. America’s current-account deficit this year is likely to be less than 3% of GDP. On the other side of the ledger, China’s surplus is on course to fall by half from its 2007 peak, of 11% of GDP, by 2010. The surpluses of both Germany and Japan are shrinking fast.

...

Rebalancing via recession is hardly to be recommended. Worse, even as imbalances between countries have unwound, those within them have worsened, as governments have stepped in. Chinese and German consumers are not spending more; the Chinese and German governments are. The task is to right these internal imbalances without recreating the external ones. The solution is well known: consumers in China and other emerging economies, and in thrifty rich countries like Germany, must become bigger engines of demand, while the former bubble economies, such as America, must continue the shift towards saving and exports.

How hard will this be? We will examine the task in a series of articles on the world’s four biggest economies, beginning this week with America’s (see article). The detailed to-do list differs from one country to the next, but three broad requirements stand out: a change of mindset for many policymakers; greater macroeconomic co-ordination than hitherto; and bolder microeconomic reforms.

The shift in mindset is most necessary in surplus economies. Too many German leaders seem to take the economy’s export orientation as immutable. Few even grasp the need to nudge it towards domestic spending. China’s authorities want to shift towards consumption, but are reluctant to pull the obvious lever: allowing the yuan to strengthen faster.

Macroeconomic co-ordination will be necessary [während eher Protektionismus um sich greift... -A.L.], especially to ensure that the fiscal tightening which must follow the stimulus does not strangle the recovery. While central bankers are laying out their exit strategies from monetary looseness in detail, few finance ministers have done anything similar on the fiscal side. In the big economies they claim they will cut their deficits substantially in 2011, but there are few details, even on the appropriate mix of tax reforms and spending cuts.

The hardest part, however, will be the microeconomic reforms required to smooth the macroeconomic adjustments. China’s leaders need to boost household income (for instance by encouraging more labour-intensive growth and forcing state enterprises to pay fatter dividends) as well as improve health-care and pension provision so that people feel less need to save. Japan and Germany both have to encourage investment in services, by freeing markets from health care to education. America must counter the rigidities that have arisen after its asset bust. Millions of people with negative equity in their homes, for instance, cannot move to get a new job.

The to-do list is a long one, the risk of missteps is high, and it will take years to complete. That is why the world economy is not yet out of the woods.

http://www.economist.com/opinion/displaystory.cfm?story_id=14085688

 

Der USA Bären-Thread 248730
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Anti Lemming:

Economist - Dropping the Shopping

6
28.07.09 08:51

Rebalancing the world economy: America
Dropping the shopping

Jul 23rd 2009 | WASHINGTON, DC

Can America wean itself off consumption? The first of a series on how the world’s four biggest economies must change to ensure sustainable global growth

GENERAL ELECTRIC has historically been a manufacturer, but in the long boom leading up to the financial crisis it became more like a bank. Half its profit came from its finance arm, GE Capital, which among other things had a lucrative business issuing mortgages and credit cards to American consumers. GE’s chief executive, Jeffrey Immelt, now talks like a man chastened. With GE Capital acting as a drag on the company, he vows that in the future finance will be a smaller part of the company. In its place GE touts its manufacturing and exporting prowess. Mr Immelt boasts of record aircraft engine orders at the Paris Air Show in June, none of them to American airlines.

Like GE, the entire American economy is at an inflection point. For decades, its growth has been led by consumer spending. Thanks to rising asset prices and ever easier access to credit, Americans went on a seemingly unstoppable spending binge, fuelling the global economy as they bought ever bigger houses and filled them with ever more stuff. Consumer spending and residential investment rose from 67% of GDP in 1980 to 75% in 2007 (see chart 1, left-hand side). The household saving rate fell from 10% of disposable income in 1980 to close to zero in 2007; household indebtedness raced from 67% of disposable income to 132%. As Americans spent more than they produced, the country’s current-account balance went from a surplus of 0.4% of GDP in 1980 to a deficit of almost 6% in 2006 (see chart 1, right-hand side).

Economists had hoped that these imbalances would unwind gradually as Americans saved more and the rest of the world spent more. But they had long fretted that the process would end in tears. Most worried about a dollar crash, as investors balked at America’s rising foreign borrowing. Instead the financial crisis felled America’s consumers. The destruction of more than $13 trillion of consumer wealth and the implosion of the shadow banking system, a once plentiful source of credit, has triggered a shift to thrift, which in turn has plunged the economy into its deepest recession in decades. Americans now save more than 5% of their after-tax income, still well below the post-war average but hugely up from only a year ago. The current-account deficit has shrunk dramatically: the IMF projects that it will shrivel to less than 3% of GDP this year and next as Americans spend and invest less.

The collapse in consumption has dramatically changed the composition of America’s economy. A huge increase in private saving has been offset by a leap in the budget deficit. The combination of Barack Obama’s big fiscal stimulus package, as well as the natural consequence of declining tax revenues, means that the federal budget deficit this year is likely to be 13% of GDP, about 12 percentage points more than in 2007. That has cushioned the slump. GE is among those taking advantage. It is aggressively pursuing stimulus-related sales, while tapping federal, state and local incentives. In June the company said that it would create 400 jobs at a plant in Louisville, Kentucky, making a low-energy water heater that is now made in China and that it would hire 1,100 people to staff a software research centre on the site of an auto plant in Van Buren, Michigan. Both investments were helped along by government incentives.

But despite the government’s largesse, America’s recession has been deep and its impact on the rest of the world profound. Though America is still a source of demand for the rest of the world, its waning appetite has been a hefty drag on world economic growth. In the years before the financial crisis kicked in, American demand contributed to global growth. This year it will subtract from it.

As the boost from fiscal stimulus takes effect there are signs that America’s economy is stabilising. An index of leading indicators compiled by the Conference Board, a research group, rose for the third consecutive month in June. In testimony to Congress on July 21st, Ben Bernanke, the chairman of the Federal Reserve, struck an undeniably upbeat tone about the state of the economy. But the bigger issue—for America and for the world—is where growth will come from in the medium term. The answer is not entirely in America’s hands—in the coming weeks, our series will also look at whether the world’s big surplus economies, China, Germany and Japan, will boost their domestic demand. But as the world’s biggest economy America is the right place to start. Three questions stand out. Can America continue to rely on government stimulus to drive growth? Will the consumer recover? Or can exports take up the slack?

The answer to the first question is “not for ever”. In the short term, policymakers are committed to using a mixture of fiscal stimulus and aggressive monetary policy to hasten the end of the recession and prevent inflation from turning into deflation. But the contribution of the stimulus is due to start ebbing in 2010. The lesson of Japan in the 1990s is that the after-effects of a bubble suppress demand for longer than most expect, necessitating extended government stimulus. Unlike Japan, though, America is already in hock to the foreigners. Mohamed El-Erian of Pimco, a fund manager, predicts that policymakers will be reluctant to stimulate any further for fear of feeding suspicions that America will inflate away its debts, which could push long-term interest rates much higher. Even if they do not withdraw the stimulus next year, they must at some point if the federal debt, projected to double to 82% of GDP by 2019, is to stop rising.

The prospect of a withdrawal of government support need not spell disaster. As America looked forward to the end of the second world war, policymakers were deeply anxious that as war spending shrank, the economy would slip back into 1930s-like stagnation. “All alike expect and fear a post-war collapse,” Alvin Hansen of Harvard University, a leading economist of the time, wrote in 1942. Yet the collapse never came. Thanks to rising productivity and rapid recovery in Europe and Japan, the post-war years witnessed strong, balanced growth. From 1946 until 1980, American households saved 8-10% of their disposable income and the country usually ran small trade surpluses...

Perhaps productivity can accelerate again, boosting incomes enough to support robust spending as well as more saving. But an obvious difference from the post-war period is the need for American consumers to reduce their debts. Richard Berner of Morgan Stanley notes that in the past decade the proportion of income that American households devoted to servicing debt rose from 12% to 14%. He calculates that it would have risen to only around 12.5% but for a dramatic loosening of lending standards during the recent bubble. He thinks the ratio will revert to around 12% through a combination of lower interest rates, debt repayments and write-offs. That can be done, he says, with consumer spending growing at just over 2% a year, still far below its average of 3.4% from 1993 to 2007.

The implication is that demand from abroad must take the place of a splurging domestic consumer and a free-spending government. As Larry Summers, Mr Obama’s chief economic adviser, said on July 17th: “The rebuilt American economy must be more export-oriented and less consumption-oriented.”

[Dieser Umbau zur produzierenden Exportnation kann viele Jahre dauern... A.L.]

Take California, where the consumption and housing bubbles were especially pronounced. The shortage of land on the coasts drove many first-time homebuyers inland, fuelling a huge building boom. According to Jerry Nickelsburg of the Anderson Forecast at the University of California, Los Angeles, home-building permits tripled between the 1990s and 2005. The growth of new housing developments triggered a boom in new retail stores, lured by local government incentives. Meanwhile, America’s ravenous appetite for imports from Asia fuelled business at the ports of Long Beach, Los Angeles and Oakland and their supporting infrastructure of railroads, transport and warehouses.

California’s disproportionate exposure to the boom explains why its bust has been especially painful. Mr Nickelsburg says home-building permits have plunged by 85% since 2005 and that the value of new retail-construction permits has fallen by half. Import volumes have dropped sharply. Most big subprime lenders have gone bankrupt or left the business.

The first glimmers of an export-led revival are apparent. The state’s manufacturing employment has shrunk by less than in most of the big manufacturing states, reflecting less dependence on carmakers and greater exposure to Asia. The seasonally adjusted number of containers loaded at its ports for export, many with agricultural products and other raw materials, has risen from the lows of earlier this year.

But it is one thing for exports to grow (and imports to fall) but another entirely for trade to compensate for the retrenchment of the much larger consumer sector. A cheaper currency may help. The trade deficit narrowed sharply in the late 1980s with the help of a dramatic fall in the dollar against the currencies of America’s largest trading partners. The dollar has come down considerably since 2002 but has rallied over the past 12 months as investors have repatriated money from abroad. Its decline is likely to resume but its contribution to rebalanced growth will be constrained if China does not let the yuan appreciate against the dollar.

Nor is it clear how quickly America can shift resources into tradable products. Its economy is adept at moving workers and capital from dying to growing industries. But the scale of the adaptation needed now is daunting. Robert DiClemente, an economist at Citigroup, estimates that credit-sensitive industries—housing, finance and cars—have shed 2m jobs, or one-third of all those lost, since the recession began (see chart 2). It is not clear how quickly mortgage brokers and structured-finance whizzes can retrain in more productive industries. The fact that so many homeowners are sunk in negative equity will also constrain mobility.

The American economy is like a supertanker that, even in calm waters, changes direction very slowly.
It is now being forced to do so in a gale. With the help of still sturdy growth in emerging markets America should be able to reorient itself. But come what may, changing direction means losing speed. On the demand side foreign spending is unlikely to compensate for the freewheeling American consumer. On the supply side investment has slumped and will take time to right its course. Pimco’s Mr El-Erian reckons that the transition from consumption to export-oriented expansion will lead to prolonged subpar growth and high unemployment.

That will heighten political risks such as protectionism. The House of Representatives, for example, has passed a bill aimed at capping American carbon emissions that would slap tariffs on countries that do not do likewise. The steelworkers’ union has attacked Mr Immelt as a hypocrite for touting GE’s new focus on manufacturing while opposing “Buy American” provisions in the stimulus package. Mr Obama’s support for free trade remains lukewarm, a failing that could yet undermine hopes for export-led growth.

Writing America off is always a dangerous thing to do. Most probably, however, it faces years of painfully high unemployment and sluggish growth. GE’s union at its plant in Louisville had to agree to a wage freeze until 2011 and to let new employees start for just $13 an hour. Like GE’s workers, Americans will find the new, export-driven model of growth much less comfortable than the old one.

www.economist.com/opinion/displaystory.cfm?story_id=14098372

Der USA Bären-Thread 248731
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Anti Lemming:

Kass - Ausblicke für die einzelnen Sektoren

5
28.07.09 09:02
www.thestreet.com/story/10553720/1/...the-model-portfolio.html
Der USA Bären-Thread 248736
Antworten
Malko07:

#47011: Der notwendige Umbau der

13
28.07.09 09:23
wirtschaftlichen Strukturen kann lange dauern, ist aber notwendig. Das gilt sowohl für die USA als auch für ihre Handelspartner, die direkt oder indirekt das Gegenüber des Ungleichgewichtes darstellen. Die momentanen "Korrekturen" die in aus den Handelsbilanzen ersichtlich sind haben mit dem Umbau nichts zu tun. Sie rühren aus dem Zusammenbruch des Welthandels, ausgehend von Konsumcrash in den USA.

Es sind bis heute keine Aktionen sichtbar, die den Umbau angehen würden. Momentan wird weltweit massenweise Geld verbrannt in der Hoffnung, zum Status Quo zurückkehren zu können. Es ist auch verständlich. Der Umbau würde manchen Gewinner zum Verlierer machen und umgekehrt. Die alten Gewinner haben aber noch großen Einfluss. So ist bei uns z.B. die Diskussion, wie kommt man zu einer gesunden Binnenwirtschaft, noch nicht ansatzweise angelaufen. Man träumt davon, nach der Krise, noch stärker im Export zu sein. Sinngemäß müssten die Amis davon träumen sich nach der Krise noch stärker zu verschulden. Dort gibt es aber immerhin schon die Anfänge der notwendigen Diskussion die zu einer Umkehr in einer Demokratie unbedingt notwendig ist. Sicherlich liegt das auch darin, dass sie schon wesentlich tiefer in der Jauchegrube stecken. Ich befürchte nur, wie werden sie schnell einholen.
Antworten
Anti Lemming:

MaxGreen - Leerverkaufs-Limits in USA + Frankreich

10
28.07.09 09:31
Wenn solche Leerverkaufs-Verbote oder -Einschränkungen gehäuft aufkommen, ist dies ein Hinweis, dass ein Downdrift an den Börsen insgeheim befürchtet wird. Die "Krücke" von Leerverkaufs-Einschränkungen wird die befürchteten Indexrückgänge aber mittelfristig nicht verhindern, weil auch große Fonds (long-only) ihren Aktienanteil reduzieren werden, sobald sich die fundamentalen Bedingungen, die obigen Downdrift-Ängsten zu Grunde liegen, erfüllen. Die beiden heute von mir geposteten Economist-Artikel nennen triftige fundamentale Gründe gegen eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung, die sich mit Leerverkaufs-Einschränkungen nicht aus der Welt schaffen lassen. Allenfalls das Sinktempo der Kurse lässt sich damit verlangsamen. Allerdings fehlen nach starken Indexrückgängen dann auch die covernden Shorts, die sonst für Kursstabilisierung (durch Short-Covering) sorgen. Shortseller machen die Märkte im Grunde nur effizienter. Wären sie wirklich schädlich, gäbe es die Möglichkeit des Shortens gar nicht.

Als im letzten Herbst Leerverkäufe bei Bankaktien erschwert wurden, ging es mit dem Finanzsektor erst richtig runter. Fast könnte man meinen, dass einige Hedgefonds diese Einschränkungen als fundamentalen Kontraindikator gewertet hatten und antizyklisch dagegenhielten. Vehikel, auch ohne direkte Aktien-Shorts auf fallende Kurse zu setzen, gibt es zuhauf: Future-Shorts, Single-Stock-Futures [unterliegen nicht den Short-Verboten], Put-Optionen, reverse Index-Zertifikate wie SKS und FAZ usw.).
Antworten
musicus1:

KENO, ich sehe es so wie AL, es ist alles gesagt

4
28.07.09 09:37
und wawi hat in seinem posting klar stellung bezogen, also  wir sollten nicht das alte testament hier auge um auge , zahn um zahn anwenden, in puncto dem staat israel  und damit auch auf die orthodox.judentum erhöht sich der  moralische und politische druck der amerikaner und auch der EG, Deutschland ist nur ein teil des ganzen, und wird keine sonderrolle einnehmen.... eine 2 staatenlösung muss her im nahen osten , und israel hat den schlüssel dazu in der hand, nutzt sie diese nicht, wird  israel in die isolation wandern...die gesellschaft des judentums ist gespalten, und ich hoffe doch, dass sich die liberalität, tolleranz und achtung durchsetzt.... die rechte regierung geht einen gefährlichen weg....und gefährdet auf dauer den weltfrieden.......heisst aber nicht, dass wir deutschen uns zu unser vergangenheit bekennen und diese wachhalten....müssen, und zwar dauerhaft.....
Antworten
Eidgenosse:

#47015

3
28.07.09 09:38
Was für Aktionen schlägst Du denn vor?
Bis heute fand doch ein Abbau der Überkapazitäten statt. Es wurden/werden Weltweit zig Autowerke geschlossen, die Banken haben zehntausende Arbeiter entlassen in vielen Bereichen wurden tausende Stellen abgebaut. Was hätten sie denn auch anderes tun sollen?
Sollen die Deutschen aufhören Autos und Maschienen zu bauen nur damit der Exportüberschuss zurückgeht?
Da seh ich keinen Sinn dahinter.
Die Geldschwemme hat eine Massenpanik verhindert den Rest erledigt DIE ZEIT.
Antworten
Knappschafts.:

Die Sanguiniker, Narzissten und Extrovertierten

11
28.07.09 09:52
Bankmanager vor dem heutigen HRE-Untersuchungsausschuss.

Was soll den schon passieren wenn nach meiner Meinung das Ergebnis bereits vorher feststeht und alle Verantwortung von sich geschoben wird. Bisher ist doch noch nie einer aus der Politik bis zu den Führungskräften zu Verantwortung gezogen worden und warum sollte es diesmal anders sein. Und Trennungen die Schmerzen bereiten sind auch nicht zu befürchten den kurz vor der Bundestagswahl werden alle Beteiligten wie so oft alles unter den Teppich kehren wollen.

Fünf Tage vor der Bundestagswahl durfte die Versuchung groß sein alle Beweise und Ergebnisse die Vorliegen verfallen zu lassen und das dürfte der bequemste Weg sein. Der Steuerzahler wird es schon richten wenn mal wieder alles Manipuliert wird und der Bürger für dumm verkauft wird.
Die Versuchung dürfte sehr groß sein wenn Sanguiker und Narzissten aus Politiker und Wirtschaftsführer ihr Kraft daraus schöpfen und die Schuld und Verantwortung auf andere schieben nur nicht auf sich selber.

Wie gesagt ist das meine persönliche Meinung zu diesem ganzen Thema und ob es diesmal ganz anders kommt wäre wirklich mal eine positive Überraschung.

Fazit: Ohnmächtig taumelte die Regierung in eine schwere Krise, deren Ausbruch lange vorher erkennbar war. Und am Ende bekam die Finanzbranche ohne Gegenleistung Zugriff auf die Staatskasse und machte aus der Rettung der HRE sogar noch ein gutes Geschäft.



http://www.zeit.de/online/2009/31/hre-banken-finanzindustrie

http://www.zeit.de/online/2009/31/hre-ausschuss-bankenpleite-ackermann
Antworten
Anti Lemming:

Eidgenosse - das kann "länger als erwartet" dauern

8
28.07.09 09:58

Dass die Zeit die Wunden heilt (und zwar recht bald), ist die Konsenshoffnung. Du schreibst aber selbst, dass wegen die Überkapazitäten zig Autowerke geschlossen und Millionen Menschen entlassen werden mussten. Sollen die Werke nun einfach alle wieder aufgemacht und die Entlassenen alle wieder eingestellt werden - um dort weiterzumachen, wo die Chose (wegen Überkapazitäten, Schuldenwirtschaft, globaler Ungleichgewichte) in die Hose ging?

Das ist unlogisch - und entsprechende Vorstellungen scheinen mir naiv.

Wenn sich hingegen - was ich erwarte - der Big Unwind fortsetzt bzw. der "Rebuilt" (Re-Inflationierung) mangels Konsumenten-Nachfrage (speziell in USA) ausbleibt, wird die zuvor künstlich aufgeblähte Wirtschaftsleistung für lange Zeit nicht wieder erreicht werden - bis organisches Wachstum das zuvor Kreditblasen-befeuerte nachhaltig ersetzt. Auf den Faktor Zeit zu hoffen ist dann müßig. Entsprechend lange werden auch die Aktien-Indizes unten bleiben.

Ab dem Tief der Großen Depression der 1930-er musste man - trotz "Förderprogrammen" (New Deal) - gut 15 Jahre warten, bis der organische Aufschwung kam. Die Japaner warten darauf seit dem 1990-Crash vergebens - also seit nunmehr 19 Jahren.

Antworten
Malko07:

Eidgenosse, bei uns wird die

16
28.07.09 10:00
Exportwirtschaft massiv gefördert (Abgabenfrei, staatliche Versicherung des Exports, staatliche subvebtionierung des Exports,  ...). Die Infrastruktur, die fleißig von der Exportwirtschaft genutzt wird, und die Sozialversicherung muss dagegen praktisch alleine von der Binnenwirtschaft getragen werden. So wird z.B. die Abgabenpolitik immer stärker auf die Mehrwertsteuer verlagert. Die Exportwirtschaft zahlt dabei keinen Cent. Es ist schon pervers, dass bei den Zulieferern von Daimler Hartz4-Empfänger (da der Lohn nicht reicht) arbeiten. Die Mehrzahl der Sozialversicherten arbeitet für die Binnenwirtschaft. Die Exportwirtschaft ist wesentlich stärker automatisiert.

Einfache Änderungen, die viel bewirken würden:

- Mindestlohn
- die Sozialversicherung wesentlich stärker durch Steuern finanzieren, die von den Unternehmensgewinnen abgeschöpft würde
- Mehrwertsteuer reduzieren und für reine Arbeitsleitungen ganz abschaffen (ist heute für den Export ja auch so)
- alle direkten und indirekten Exportsubventionen einstellen

Es geht nicht darum primär den Export zu begrenzen. Es geht darum die Binnenwirtschaft ans Laufen zu bekommen und nicht irgendeine Art zu bevorzugen. Die zukünftige Entwicklung wird unabhängig von unseren Anstrengungen dafür sorgen, dass unser Export zurück gehen wird.
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musicus1:

toleranz muss es heissen sorry @ all

 
28.07.09 10:03
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musicus1:

have a look auf den usd-cad

 
28.07.09 10:04
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Anti Lemming:

Malko

3
28.07.09 10:04
Ich muss zugeben, dass mich Dein letztes Posting - insbesondere Dein Maßnahmen-Katalog - positiv überrascht hat (wenn man bedenkt, dass Du ein konservativer Münchner bist) ;-)
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Anti Lemming:

Die heile Welt - im Bild...

3
28.07.09 10:09
www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...winn/545663.html
Der USA Bären-Thread 248753
Antworten
Anti Lemming:

...und im Chart

3
28.07.09 10:09
Der USA Bären-Thread 248754
Antworten
Eidgenosse:

#47018 und 19

4
28.07.09 10:27
Ich gehe nicht davon aus das die Kreditblase wieder hergestellt werden kann. Mit ZEIT meinte auch ich das es durchaus Jahrzehnte dauern kann bis mal das meiste abgearbeitet ist.
Ich gehe davon aus das die Bevölkerung die die letzten Jahrzehnte stark gewachsen ist, künftig nicht mehr so stark oder gar nicht mehr wächst. Ein Wirtschaftswachstum ohne wachsende Bevölkerung ist aber was neues, auch diese Erkenntniss braucht ZEIT. Die Menschheit muss dringend zu Nachhaltigem wirtschaften erzogen werden, ob das ganze dann organisch noch wächst ist nicht mehr so wichtig.
Die Reflationierung wird zweifellos gelingen aber auch das braucht Zeit.
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