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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"


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Gold 4.091,11 $ +0,24% Perf. seit Threadbeginn:   +422,56%
 
Tony Ford:

Nachtrag...

3
29.08.10 10:23
#22400
Damit ich nicht falsch verstanden werde, nicht "nur" an den Ausgaben sparen. Sicherlich gibt es viele unnötige unproduktive Subventionen die man abbauen kann und sollte.
Am Ende jedoch ist es egal wie viel man subventioniert, solange die Subventionen nicht auf Konten einzelner weniger Leute versiegen.

D.h. letztendlich egal wohin man schaut, der Geldkreislauf funktioniert schlichtweg ineffektiv.
Diese Ineffektivität wird vor allem durch eine zunehmende Zwei-Klassen-Gesellschaft und Vermögensumverteilung unten nach oben noch verstärkt, so dass zwangsläufig der Staat die Ineffektivitäten ausgleichen muss.
Andernfalls würden wir in eine Rezession oder Stagnation laufen.

Dazu auch mal ein Beispiel:

- man gebe 10 Leuten je 1000€ -> es wird ein Monats-BIP von 10000€ erzeugt (wenn man mal Mehrfacheffekte herausrechnet, d.h. jemand die 1000€ (abzügl. der Steuer) bekommt und dann innerhalb des selben Monats verkonsumiert.

- man gebe nun 9 Leuten 500€ und dem 10. 5500€ -> Monats-BIP ist nun deutlich niedriger als 10000€, da die 9 Leute zwar die 500€ ausgeben (müssen) und aber die 10. Person zum Leben eigentlich nur 2500€ braucht und den Rest zur Bank aufs Konto schafft und sein Barvermögen anhäuft, gelegentlich dafür Anleihen und Aktien kauft.

Nun könnte man argumentieren, dass die Börse ja von solchen Anlegern lebt und daraus auch neue Unternehmen entstehen.
Aber...
1. wenn die Welt aus 90% der Leute besteht, die nur 500€ bekommen und 10% deutlich mehr bekommen, wer soll dann den Unternehmen ihre Produkte abkaufen?

Was nützt es einem Unternehmen, wenn es zwar Kapital zur Investition bekommt, doch es Probleme beim Absatz bekommt und diese Investitionen zunehmend keinen Sinn mehr machen?
2. Hat die Wirtschaft einen großen Nutzen davon, wenn Aktienspekulationen betrieben werden, so wie es zunehmend der Fall ist, weil eben die kleinen und mittleren langfristig orientierten Anleger fehlen und nun die Banken freies Spiel bekommen, Fundamentaldaten völlig in den Hintergrund geraten.

Nun könnte man argumentieren, dass Barkapital auf Konten für die Bank notwendig ist um die Wirtschaft und den Konsumenten mit Krediten versorgen zu können.
Aber auch diese Rechnung ist eine nette Milchmädchenrechnung und nur Theorie aber nicht Praxis...
1. Bekommen die 90% der Konsumenten angesichts ihrer geringen Einkünfte und Bonität keine Kredite mehr, weil die Banken Ausfälle fürchten.
Geben sie aber das Geld den 10%, weil sie eben ihr Barkapital behalten und lieber günstige Zinssätze nutzen wollen, dann ist es ein "linke Tasche rein" und "rechte Tasche raus" - Spiel, bringt aber nicht wirklich einen Schub oder höheren BIP und Wachstum.
Geben sie es den Unternehmen, dann passiert das Gleiche wie ich es weiter oben mit Aktienkapital erklärt habe. Was nützen den Unternehmen Kreditgelder, wenn die Umsätze wegen zunehmend zahlungsunfähiger werdenden Bürger der Konsum darunter leidet.

D.h. mit zunehmender Verteilung von unten nach oben fallen die Konsumenten weg und damit dies nicht passiert MUSS der Staat neue Schulden machen, weil das Wirtschaftssystem/Geldsystem dank der Ungleichgewichtung sich selbst nicht mehr auf soliden Beinen halten kann.
Und seien wir doch mal ehrlich, wenn die großen Arbeitgeber an der Macht wären, würden sie getreu nach dem unternehmerischen Motto "möglichst billige Arbeiter" und "möglichst viel Kohle scheffeln!" verfahren.
Sie würden wenn sie könnten den Arbeitern nahezu gar keinen Lohn zahlen und sich selbst alle Einkünfte genehmigen, in der Erwartung dass sie zum Marktführer werden und dann die Einkünfte noch weiter erhöhen können. Naja und auch den Arbeiter will man dann ein paar Euro davon abgeben, aber natürlich nur ein paar Euro.

Wenn jedoch die Masse der Unternehmen nach dem "Marktprinzip" handelt, dann gäbe es nahezu keinen Konsum mehr und das System würde zusammenbrechen.

D.h. würde man der Wirtschaft freien Lauf lassen, so wie es die FDP verlangt, würde das System relativ schnell zusammenbrechen, sich das Kapital wie im Mittelalter zu 95% in Händen des Adels bzw. der heutigen Elite befinden, die dann die Masse der armen Leute beliebig ausbeuten könnten, bis dann vielleicht mal ein Aufstand kommt, der das System kippt.
Es ist meiner Meinung nach völliger Quatsch zu glauben, dass wenn man das Umfeld für die Unternehmen verbessert, dass die Unternehmen dann zum großen Wohltäter werden.
Zwar steigen dann sicherlich die Löhne der Mitarbeiter, doch wie stark denn?
Der Facharbeiter bekommt 3% mehr Lohn, Ingenieure vielleicht 5%, weil man Angst hat sie sonst zu verlieren, Manager und Führungsangestellte 10%, denn ohne die läuft im Unternehmen schließlich gar nichts mehr.

Zur Rechnung:
Facharbeiter hat ein Entgelt von 2000€ + 3% = +60€
Ingenieur hat ein Entgelt von 4000€ + 5% = +200€
der Fürhungsangestellte hat ein Entgelt von 8000€ + 10% = +800€ !!

D.h. selbst wenn alle Mitarbeiter die gleiche prozentuale Erhöhung bekämen, was schon ein enormer Fortschritt wäre, würden wir eine Vermögensverteilung von unten nach oben erleben.
Doch da die prizentuale Verteilung zusätzlich noch ungleich ist, wird dieser Effekt noch extrem verschärft und eine exponentielle Kurve entsteht, die der Staatsverschuldung komischerweise seeehr ähnlich ist, warum wohl nur? ;-)

Dann kommen immer noch die Argumente, dass die Spitzenkräfte im Lande doch auch ihre Millionen so hart erarbeitet haben und es Ihnen doch gegönnt sein soll.
Ich möchte niemanden seine Millionen vergönnen, doch ist es nicht diskriminierend und herablassend so zu argumentieren?
Dies würde ja bedeuten, dass ein Facharbeiter nahezu keine Leistung vollbringt, indem er bei Wind und Wetter unter meist höheren Unfall- und Gesundheitsrisiko vielleicht gar noch mit giftigen Stoffen hantiert, seine Lebenserwartung deutlich geringer ist.

Damit möchte ich die Leistung eines Managers nicht mindern, doch wäre die Leistung des Managers nicht viel wert, wenn er keine Mitarbeiter unter sich hätte, die die ausführende Hand spielen. Und seien wir doch mal ehrlich, die Arbeit eines Managers besteht doch kaum mehr in der Anwendung des komplexen gelernten im Studium, sondern besteht vorwiegend aus Meetings mit den verschiedensten Leuten und mit der Zusammenstellung eines guten Teams darunter. Dabei braucht er keinen IQ von 150, sondern Menschenkenntnis, Feingefühl und muss große Zusammenhänge überschauen können.

Fazit:
Um endlich zum Schluss zu kommen, man sollte endlich mal weg von der falsch geführten Leistungsdebatte kommen, sich mal wirklich die Frage stellen, was für eine Gesellschaft wirklich wichtig ist.
Leistung darf nicht immer nur am Verdienst oder Vermögen gemessen werden, sondern sollte man Leistungen nicht derartig stark differenzieren wie wir es mittlerweile tun.
Wenn ein Manager das 50fache eines Facharbeiters bekommt, hat er dann wirklich 50mal so viel Leistung erbracht wie ein Facharbeiter?
Man stelle sich mal vor, ein Mitarbeiter müsste 50mal so viel arbeiten, welche gigantische Leistung er dann vollbringen würde.
Würde es denn nicht auch genügen, wenn er 5mal bis 10mal so viel bekommen würde?
Wäre der Anreiz dann nicht dennoch groß genug, so dass das Leistungsprinzip auch greifen würde?

Würde es einen Mitarbeiter und Bürger nicht deutlich mehr motivieren sich weiterzubilden, wenn er nicht ständig ausgebeutet werden und ungerecht bezahlt werden würde?

Entsteht dann nicht die Mentalität "Ich geh nur arbeiten um meine Unkosten bezahlen zu können?"

Es ist wie bei einer Kindererziehung, wenn man dem Kind sagt, du bekommst das Fahrrad wenn du eine 1 in Mathematik schreibst?
Das Kind versucht es, doch merkt schnell, dass es die 1 einfach nicht richtig schafft und verzweifelt relativ schnell.
Nun wird dem Kind auch das Spielzeug weggenommen und behauptet, dass das Kind doch selbst für seine Mißere verantwortlich ist, es könnte mit einer 1 in Mathematik allen Luxus haben, wenn es wollte.
Doch das Kind verliert die Lust und bringt eine 4 um gerade so die nächste Stufe zu erreichen und hat keinen Bock mehr, ist völlig demotiviert und gefrustet.

Würde man dem Kind auch schon bei einer 3 oder 2 ein kleines Leckerlie hinlegen und erklären und der Vater dem Kind erklären, dass er sich über eine 1 wirklich sehr freuen würde, dann wird es das Kind motivieren und das Kind entwickelt sein Potenzial, weil es weiß, dass der Vater es gut mit ihm meint und der Vater es dem Kind nicht übel nimmt, wenn es nicht klappt. Er nimmt dem Kind den Druck und stattdessen macht sich das Kind selbst den Druck, weil es eben die 1 für seinen Vater erreichen will.

Aber von menschlichem Verhalten verstehen viele unserer Top-Manager und auch Leute eben nix. Sowas lernt man zwar im heutigen Studium, doch wenn es dann darum geht, dann siegt eben die Machtgier und der Trieb, seine Mitmenschen unterdrücken und ausbeuten zu wollen. Sowas nenne ich "Primitivität" die man selbst mit einem IQ von 150 in sich tragen kann. Intelligent zu sein bedeutet eben nicht auch klug zu handeln.
Antworten
Redlumen:

Primitivität = Natur

 
29.08.10 11:04
Sowas nenne ich "Primitivität"... Die Natur des Menschen ist nun mal primitiv. Nennt man auch Testosteronsteuerung. Aber genau so werden den Primitivlingen primitiv die Köpfe abgeschlagen wenn Revolutionen kommen. Gefaellt mir auch nicht, keine Frage, zumal die Revolution dann auch mal sagen kann 'wir brauchen keine Wissenschaftler' und Leuten wie dem armen Lavoisier den Kopf kürzt.
Antworten
Tiefstapler:

@Geierwilli

 
29.08.10 11:40
Du schreibst:

"Im Kern hat er recht, was er sagt und die Mehrheit der Bürger gibt ihm Rückendeckung, aber es ist nicht im Sinne der Politik, die wohlweislich weiß, was los ist im Land und nun Angst davor hat, das da etwas losgetreten wird, das vor über 60 Jahren  in einer Reichskristallnacht endete."

Bist Du Deutscher oder Schweizer? Als Deutscher bist Du Ausländer. Für einen Ausländer lehnst Du dich ziemlich weit aus dem Fenster. Ich kenne die Schweiz sehr gut und weiß, dass die rechten Alpensocken einen ziemlichen Hass auf zugewanderte Deutsche hegen. Insofern finde ich deine Äußerungen befremdlich. Sarrazin ist ein Hofnarr, der den Finger in die Wunde legt. Doch bei Rassismus hört für mich der Spaß auf. Das hat mit Gutmenschentum nichts zu tun, sondern ist gesunder Selbstschutz. Der Typ mit dem Dackelblick meint, alle Juden teilten ein bestimmtes Gen. Das erinnert tatsächlich ein wenig an die Diskussionen vor der Reichskristallnacht.
Antworten
Walton:

So ist

9
29.08.10 13:17

das in Deutschland!Sag etwas gegen das System und du bist rechts.Funktioniert seit ungefähr 60 Jahren.Also schön weiterhin Klappe halten und weiter machen.Nur ein kleines Beispiel das mir selbst passiert ist.Ich war vor 12 jahren Arbeitslos und habe beim Amt nach einer Umschulung als Dreher Fräser gefragt.Antwort war das in unserer Gegend(Ruhrgebiet) kein Bedarf bestünde.Darauf ich, aber in ein par jahren werden sie gefragt sein.Antwort, nein machen wir nicht.Ca 5 Jahre später waren die Stellenagebote voll mit Dreher und Fräserjob angeboten.Anfang des Jahres war ich wieder mal ohne Arbeit.Ich zum Amt und die selbe Frage gestellt.Antwort sie sind zu alt.Gleichzeitig darf ich aber dabei zugucken wie immer mehr Menschen ins Land geholt werden die diese Arbeit machen "dürfen".

Ich behaupte mal von mir das ich weder Rechts noch Links bin.Es gibt auf beiden Seiten extreme Vor und Nachteile.Aber mit der Art und Weise wie unsere Politik mit diesem Problem umgeht ist für mich ,und viele ander nicht mehr nach zu vollziehen.Deswegen sind wir aber sicher nicht alle Rechts.

Das Thema Steuern ist eigentlich schon durch.Egal in welche Richtung an der Schraube gedreht wird, es wird nach hinten losgehen.Senken geht nicht wegen der VerschuldungEerhöhen geht auch nichtt ,weil eh schon kaum Netto übrigbleibt.Interresant auch die aktuelle Diskusion um die Energiesteuer für die Konzerne.Das die Steuer letzendlich wieder vom Verbraucher gezahlt wird schein noch nicht ganz durch gedrungen zu sein.Aber sag mal was dagegen........

 

Was das alles mit dem Thema Gold zu tun hat?All diese Dinge und die Tatsache das Politiker nicht mit Geld umgehen können, steigern den Wert des Goldes.:-)

Antworten
Tiefstapler:

Beim Gold

3
29.08.10 13:44
sind wir uns einig Walton.

Aber die Menschen in den Schwellenländern arbeiten mehr und motivierter als viele hierzulande. Das müssen wir wieder lernen. Insofern hat Sarrazin Recht, wenn er den Fokus auf die Teilnahme am Arbeitsleben richtet. Es wird Zeit, dass hier alle lernen, dass es ohne Fleiss keinen Preis gibt. Welche Gene diese Menschen tragen oder welche Religion sie bevorzugen ist dabei zweitrangig. Das ist die Grenze zum Rassismus. Der sollte echten Goldbugs doch wurscht sein, schliesslich ist es egal, wo es herkommt. Hauptsache es glänzt.
Antworten
Geierwilli:

RE @Tiefstapler

7
29.08.10 13:54
Ich kenne die Schweiz sehr gut und weiß, dass die rechten Alpensocken einen ziemlichen Hass auf zugewanderte Deutsche hegen.

                       _______________________________________

Ich weiß nicht woher du das weißt (?) scheinbar mus ich da Tag und Nacht mit Sonnenbrille fahren, laufen, wandern. Ich kann jedenfalls deine Kenntnisse nicht bestätigen, was die Zuwanderung von Deutschen in die Schweiz angeht.

Ebenfalls finde ich nicht, das Sarrazin ein Rassist ist. Aber wenn du das für toll findest, das ein Staat mittels gewährter Sozialleistungen ausgeplündert wird, sollte man deine Abzüge noch etwas erweitern. Das macht dir doch nichts aus - oder?

Ich jedenfalls habe mir das Buch bestellt und werde es Zeile um Zeile lesen und genau drauf schauen, wo sich Hinweise auf rassistische Äußerungen ergeben. Ich will nicht vorgreifen, aber ich werde vermutlich enttäuscht werden.

Und was die Gene angeht, wirklich schlimm, bei mir wurde zum Beispiel das Gold-Gen weitervererbt und es ist schon in der nächsten Generation funktionabel.

Du sagtest:
Der Typ mit dem Dackelblick meint, alle Juden teilten ein bestimmtes Gen.

Und? Schafft bestimmt wissenschaftliche Arbeitsplätze, dies zu bestätigen oder zu verneinen.

Stell mal ein Foto von dir rein, ich werde mir Mühe geben, die Zugehörigkeit einer Tierart
nach bestem Wissen und Gewissen zu beurteilen. (Ohne Gewähr) Bin Fuhrmann kein Biologe.

Zum Schluss: Hast du wirklich meine Zeilen gelesen in #22396

Zitat:
.... Alle die da jetzt aufschreien und ihn als rechten Propagandisten bezeichnen kann ich nur entgegnen "Ihr seit allesamt Heuchler und dumme Schwätzer". Das Offenkundige lebt vor euren Augen aber ihr schaut nicht hin, hört weg und haltet den Mund, getreu dem Motto der drei Affen - nichts (Böses) sehen, nichts (Böses) hören, nichts (Böses) sagen, alles was für Ausländer und Zuwanderer getan wird ist richtig und bedarf keiner Diskussion ......

Schönen Sonntag noch und angenehme Entspannungsübungen wünscht dir @Willi
Wer sich ein ungedecktes Papiergeldsystem leistet, muss mit der Konsequenz dessen Expansion und seines zwangsläufigen Untergangs, durch Zwangs-Entschuldung leben. GOLD IST IMMER EINE WÄHRUNG!
Antworten
Tony Ford:

Aussichtslos?

3
29.08.10 14:08
"Das Thema Steuern ist eigentlich schon durch.Egal in welche Richtung an der Schraube gedreht wird, es wird nach hinten losgehen.Senken geht nicht wegen der VerschuldungEerhöhen geht auch nichtt ,weil eh schon kaum Netto übrigbleibt"

Dass es daran nicht liegt, versuche ich in meinen Postings immer wieder zu erklären.
Wir müssen endlich mal davon wegkommen, von der Logik "mehr Steuern = mehr Einnahmen, weniger Steuern gleich mehr Schulden!"
Dies will u.a. auch die FDP, doch die FDP will Steuern senken und aber am System nichts ändern und dies funktioniert nach einfacher Mathematik eben nicht.
Man muss das System wieder dort hin bringen, in der es vor einigen Jahrzehnten schon mal war, in der es eine deutlich größere konsumfreudige Mittelschicht gab.
Dies schafft man nur, indem man die Bürger dazu bringt, ihr Bargeld auszugeben ODER man nimmt es ihnen durch Steuern weg.

Ich tendiere eigentlich eher zu Weg 1, doch wie lockt man vor allem den vermögenden Leuten das Geld aus der Tasche?

Indem man dafür sorgt, dass Vermögen besteuert werden, nach dem Motto "Wer nicht konsumiert, dem wird eben das Geld weggenommen, damit ein anderer seine dringenden Bedürfnisse erfüllen kann."
Indem man hohe Löhne für die Unternehmen unattraktiv bzw. an den Facharbeiterlöhnen koppelt, so dass ein Manager eben auch nur 3% mehr Lohn bekommen kann, wenn er seinen Angestellten 3% gibt.
Dies ist doch teils ungerecht oder? Nein überhaupt nicht, denn es ist eine prozentuale Lohnsteigerung, die sich auf das Ausgangsentgelt bezieht. In absoluten Zahlen bekommt der Manager trotzdem ein Vielfaches mehr als der Mitarbeiter.

Man muss als Regierung dafür sorgen, dass die Unternehmen belohnt werden, die ihren Facharbeitern gute Löhne zahlen und nicht die Unternehmen belohnt werden, die auf Kosten der Mitarbeiter sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen und die Konkurrenz damit Platt machen und sich eine negative Lohnspirale/Konsumspirale entwickelt.
Und wie wir wissen, weniger Konsum, weniger Löhne = weniger Steuereinnahmen und höhere Steuerausgaben.

"All diese Dinge und die Tatsache das Politiker nicht mit Geld umgehen können, steigern den Wert des Goldes.:-)"
Die Leute, die das Geld inne haben können damit nicht umgehen, denn sie geben den Konsumenten keine Möglichkeit an ihrem Geld zu partizipieren und damit den Konsum zu stärken. Sie erkennen nicht, dass wenn sie mehr Geld abgeben würden, sie am Ende weniger Steuern zahlen und die Unternehmen besser laufen würden, sie am Ende ein größeres Vermögen haben würden.
Aber wie ich eben schon schrieb, der Mensch ist zu primitiv, als dass er solch komplexe Zusammenhänge erkennen würde. Stattdessen wird ein Schuldiger gesucht, der da heißt Ausländer, Arbeitsloser, usw.
Wir diskutieren lieber über die bösen "Rechten" und "Linken", doch stärken mit unserem Verhalten diese Kräfte, rennen den "dummen" Sprüchen am Ende gar noch hinterher oder nennen jeden Systemkritiker eine "rechte Sau" oder "linke Socke", was nur diejenigen die man verabscheut weiterbringt.

@Walton
Findest du in deinem Fall, dass die Ausländer etwas dafür können?
Ist es nicht so, dass wir uns über solche Dinge aufregen, doch dann eben immer wieder die CDU/SPD wählen und uns von denen einlullen lassen?

Ich finde es immer lustig wenn sich Leute über die Politik aufregen und dann die großen Parteien wählen, mit dem Argument "Naja denen traut man noch das Meiste zu!"
Logisch, weil man gar keine anderen Vergleichswerte hat oder hat man den kleineren Parteien wie FDP, Grüne, etc. schon mal eine realtistische Chance gegeben?
Als kleiner Koalitionspartner stimmt man entweder der großen Partei zu oder dankt ab, sich politisch bewähren kann man dann sicherlich nicht.
Antworten
Tiefstapler:

@Geierwilli

 
29.08.10 14:29
Volle Zustimmung was die Mehrheit der Schweizer angeht. Mit die angenehmsten Zeitgenossen überhaupt. Aber es gibt sie nunmal überall, die rechten Socken. Und sie geben sich eher in Foren erkennbar als auf der Strasse.
Antworten
Walton:

Die

2
29.08.10 14:30

Parteien stehen nicht zur debatte.Und nein ich bin nicht der Meinung das der "Ausländer"etwas dafür kann,nein das macht ausschließlich die Politik im ganzen.Weltpolitisch sind wir Deutschen nunmal dazu auserkoren die absolute totalietäre human Nation zu sein.Absolut tolerant allem gegen über!

Und im Grunde bin ich der selben Meinung wie S. ohne Fleiss kein Preis.Aber er hat ein Problem damit sich auszudrücken.wenn er so weitermacht wird man bald nichts mehr von ihm hören.

Antworten
Geierwilli:

Das ist das Entscheidende

6
29.08.10 15:09
@Tiefstapler - die Mehrheit. Das es überall auf der Welt noch Restexemplare von Verblendeten gibt, bestreite ich ja gar nicht. Da ist Hopfen und Malz verloren.

Ich störe mich nur daran, wenn man Misstände aufzeigt, das immer und immer wieder diese Nazikeule aufschwingt. Statt darüber in einen offenen Diskurs zu gehen, wird es lieber totgeschwiegen. Ich habe in keinster Weise etwas gegen Ausländer, egal woher diese kommen, war selber einer.

Ich kann nur für mich sprechen, was Integration angeht, nach so vielen Jahren. Wenn ich im Ländle mit einem der Urgesteine rede, würde diesem das Gebiss rausfallen, wenn ich ihm offenbare, das ein leibhaftiger Hesse vor ihm steht, die sind ja bekannt, für eine freche Schnauze. Es heisst ja nicht umsonst: "Erbarme zu spät die Hesse komme!"

anbei einen Link zum lesen:
Schweizer mögen Deutsche, aber.....

Zitat:
.... 58 Prozent der Schweizer halten die Deutschen für grosse Schweiz-Fans. Jeder zweite hält die nördlichen Nachbarn für «sehr sympathisch». Trotzdem gilt Deutschland nicht als der netteste Nachbar.
www.20min.ch/news/schweiz/story/24622179
Wer sich ein ungedecktes Papiergeldsystem leistet, muss mit der Konsequenz dessen Expansion und seines zwangsläufigen Untergangs, durch Zwangs-Entschuldung leben. GOLD IST IMMER EINE WÄHRUNG!
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Tony Ford:

@Walton...

2
29.08.10 16:57
Ohne Fleiß kein Preis, dagegen möchte ich ja nix sagen, aber eine derartig geführte Disussion über "Fleiß" löst unsere finanziellen Probleme nicht und so sollte man auch nicht ständig darauf rumreiten (in den Medien).

Viel entscheidender sind die Fragen des "Miteinander" in einer Gesellschaft.
Nur wenn Menschen "miteinander" statt "gegeneinander" arbeiten, werden sie die Probleme lösen können.
Natürlich darf und muss dagegen natürlich Wettbewerb und Konkurrenzdenken immer Platz finden, doch man darf Leistungsgesellschaft nicht damit verbinden, dass dem "Stärksten" und "Besten" alles gehören soll und dem Rest "nix" zusteht.

Es ist wie in einer Fußballmannschaft, was wären die Messi´s ohne ihre Zuspieler, hat man ja bei der WM gesehen, nämlich Standfiguren.
Genauso ist es auch bei den "Leistungsträgern" unserer Gesellschaft, seien es Top-Manager, Unternehmer und Spitzenverdiener, ohne ihre Mitarbeiter wären sie Nichts, rein gar nichts und könnten ihren Laden von heute auf morgen dicht machen.
Auch Facharbeiter ohne jede Organisation und Strukturen würden auf Dauer nicht erfolgreich sein können.

Eine Leistungsgesellschaft ist nur dann erfolgreich, wenn sie ein ausgewogenes Verhältnis von Theoretikern und Praktikern, von Managern und Facharbeitern hat.

In der Literatur geht man dabei sogar so weit, dass man die Führungskräfte der Zukunft "nur" noch in einer Beraterrolle, Zuarbeiter, Vermittlerrolle für ihre Facharbeiter/Mitarbeiter sieht und die Mitarbeiter die Richtung weitestgehend vorgeben, weil man festgestellt hat, dass sie sich mit der Materie viel besser auskennen und die klügeren Entscheidungen treffen.

In der Literatur geht man auch schon so weit, dass die Hierarchien zunehmend aufgelöst werden und Facharbeiter/Mitarbeiter auch bei wichtigen Unternehmensentscheidungen mitwirken können und sollten.

Damit möchte ich nur mal zum Ausdruck bringen, dass der Facharbeiter der Zukunft und teilweise auch schon von Heute nicht nur ausführende Kraft ist und ein Manager der 5 oder 7 Jahre auf der Uni studiert hat, auch keine "Wunder" vollbringt.

In der Literatur steht aber auch geschrieben, dass viele Führungskräfte sich mit dem "Machtverlust" schwer tun. Unternehmen wird teils sogar angeraten nicht kooperativen Führungskräfte auszuwechseln, weil sie den Erfolg des Unternehmens schmälern.

Es sind derartige Diskussionen die man auch mal politisch offen führen sollte, wie man mit seinen Mitmenschen umgehen und dem Markt freien Lauf lassen will.
Wohin dies auf Dauer führt, zeigen uns kurzlebige Kulturen wie Inka, Aztheken, die Römer, nämlich in den Untergang.
All diese Kulturen hatten eines mit uns gemeinsam, sie waren fortschrittlich, innovativ, doch ihr eigenes System brachte diese Kulturen in den Untergang, weil sie trotz aller Intelligenz und Überlegenheit gegen primitivere Völker wie den Germanen es nicht schafften ihr System zu kontrollieren.
Antworten
Geierwilli:

Empfehle mal die Stimmen

3
29.08.10 17:49
aus der Leserbrief-Rubrik zu studieren. Und das aus der Feder von Schweizer Bürgern.

Das rote Tuch der deutschen Politik
www.bernerzeitung.ch/ausland/europa/...-Politik/story/15445858

weiter geht's mit Börsenträumen, Geld scheffeln und am Ende der Realität in die Augen schauen. Wohl bekomm's (..)

Das Ende des amerikanischen Traums
Von Martin Kilian, Washington. Aktualisiert am 27.08.2010
   
Die Infrastruktur in den USA ist ausgezehrt. Was den amerikanischen Aufstieg erst ermöglichte, wird seit Jahrzehnten sträflich vernachlässigt.

Zitat:
..... Die Welt, schrieb T. S. Eliot, ende «nicht mit einem Knall, sondern einem Winseln». Und ähnlich verhält es sich womöglich mit dem amerikanischen Imperium....

.... Hochnäsig hat die «Wissensgesellschaft» die Produktion ausgelagert und die einstigen Produzenten oftmals zu unterbezahlten Dienstleistern degradiert und auch damit eine beschämende Umverteilung von unten nach oben bewerkstelligt: .....

weitere Absätze wie:

Zitat:
..... Amerika reist mit Bimmelbahn .... Auf Pump basierender Konsum .....
Neue bizarre Naturreservate ..... Was für eine Formulierung: ....Schlangen und Nager und Beutelratten und Waschbären und Koyoten ziehen ein, wo einstmals der Immobilienboom tobte ...... Sterben, bevor der Helikopter beim Spital ist ......

Das Geld der Reichen

Zitat:
.....Glaubt man den Prognosen, werden die Kinder dieser Pensionäre kaum über das Geld ihrer Eltern verfügen – womit sich die eherne amerikanische Regel, dass es jeder Generation besser gehen werde als der vorherigen, erledigt hätte. .....

.... Wenn sich die Dinge nicht zum Besseren wenden, wird sich der Überdruss vieler Bürger vielleicht auf explosive Art entladen. In dem Falle kündigt sich das Ende des Imperiums nicht mit einem Winseln, sondern mit einem lauten Knall an .....

aus: www.bernerzeitung.ch/ausland/amerika/...Traums-/story/28517233

Ist das jetzt auch nur eine Prognose oder schon "the last word on the subject" auf deutsch: "der Weisheit letzter Schluss?"

Falls ja - wird der Knall auch in Europa unüberhörbar sein Echo finden. Dann noch in Wert(un)papieren investiert zu sein, könnte tragisch enden, meiner Meinung nach.

Es wurde bisher nur "Zeit gekauft", sonst nichts. Wann diese abläuft ist schwer zu kommunizieren, drauf einzustellen ist eine Form des gesunden Menschenverstandes.
In welcher Form, des geschieht, ist jedem unbenommen.
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Aggermann:

@Geierwilli

5
29.08.10 18:56
deinen Einstellungem zu Gold steh ich nicht voll gegenüber aber was du in #22396 zu Sarrazin sagst, kann ich Wort für Wort beipflichten.
Es wird Zeit dieses Duckmäusertum
abzulegen.
Antworten
Geierwilli:

Sieht irgendwie krank aus?

2
29.08.10 19:41
Und der 68. Geburtstag ist erst im Dezember.

Ob das mit der Pension noch was wird ..............? (Wahrnehmung einer Bildbetrachtung, siehe Link)

Die Angst vor einem verlorenen Jahrzehnt
(Aktualisiert am 28.08.2010)

Zitat:

.... Jean-Claude Trichet, der Präsident der europäischen Zentralbank, hat die Industriestaaten zu einem geordneten Schuldenabbau aufgefordert. Gleichzeitig dürfe das Wachstum nicht gebremst werden ....

.... Regierungen und Zentralbanken müssten einen Weg finden, ihre in der Krise angesammelten Schulden zu reduzieren, ohne gleichzeitig das Wachstum zu bremsen», sagte Trichet am Freitag beim Jahrestreffen der US-Notenbank Fed in Jackson Hole ....

....«Die enorme Herausforderung für die Politik in den entwickelten Volkswirtschaften ist es nun, eine Dynamik in Gang zu setzen, in der sich die Entlastung der Staaten sowie ein starkes, nachhaltiges Wachstum gegenseitig verstärken.» ....

www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/konjunktur/...t/story/20301690

Vergiß es Jean-Claude, zu spät. Eure Scheinwelt bröckelt ....
Die einzige Dynamik, die sich über kurz oder lang entwickelt, wird sein, dass große Teile der Bevölkerung euch vor das Schienbein treten werden. Die Sargnägel für die "EU" "IWF" und Weltbank liegen schon bereit.

Schon mal reingeschaut: Aufschwung XL
Stellenabbau ist selten geworden, wundern Sie sich mit

hier ist der Link, die älteren Threadposter-und Leser kennen die Seite
www.egon-w-kreutzer.de/Meinung/12700cFrame-SetAlmanach.html
Wer sich ein ungedecktes Papiergeldsystem leistet, muss mit der Konsequenz dessen Expansion und seines zwangsläufigen Untergangs, durch Zwangs-Entschuldung leben. GOLD IST IMMER EINE WÄHRUNG!
Antworten
Geierwilli:

Was geht denn bei euch da ab?

 
29.08.10 20:23
Sonntag, 29. August 2010
Amazon: Bundeslöschtage beim Buchhändler

lest selbst und bildet euch eure Meinung (..)

www.ppq.be/
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Antworten
pfeifenlümmel:

Das war ein Radiergummi

 
29.08.10 20:31
für Festplatten.
Antworten
pensch:

@ Minespec (# 22398) und alle Goldfan`s

5
29.08.10 20:47
Bin neu hier, also beim Schreiben. Eure Beiträge lese ich seit ca. einem Jahr. Hab für alle einige Tips, paßt sehr gut zu Minespecs o. g. Beitrag. Schaut euch das unbedingt an! Ich hatte zum Glück schon einige entsprechende Bücher gelesen, da war`s nicht ganz so heftig. Würde mich mal interessieren, ob ihr das/den schon kennt und was ihr davon haltet? Verlinken .... kein Plan;
bitte bei google eingeben: "andreas clauss" da kommen auch Viedeobeiträge, nehmt das vom 06.01.2010 (46 min) oder gebt ein "jetzt stiften gehen", ist etwas aktueller
Antworten
Trumanshow:

Fed tastet sich langsam vor

5
29.08.10 22:33
Wer sich konkrete Ansagen von dem Treffen der 100 bedeutendsten Geldpoltitker und Ökonomen in Jackson Hill erwartet hat, ist enttäuscht. Aber umso überraschter, dass die vagen Andeutungen aus dem Hinterland trotzdem nicht vergebens sind: Die Fed ist bereit, wann auch immer und wozu auch immer. Und die Aktienmärkte sind beruhigt....

...Nach seiner Aussage ist die Federal Reserve durchaus bereit, falls nötig auch unkonventionelle Maßnahmen zur Stützung der Konjunktur und Vermeidung einer Deflation zu ergreifen...

www.n-tv.de/wirtschaft/...sich-langsam-vor-article1373256.html

(K)aufregung!

Hurra! Wir gönnen uns mal was! Der Konsum boomt wieder, urteilen Experten nach einem Blick auf den GfK-Konsumklimaindex. Auf welchem Planeten das alles stattfindet, wurde nicht mitgeteilt...

frank-meyer.eu/blog/...89&more=1&c=1&tb=1&pb=1
Antworten
Tony Ford:

Sarrazin...

4
30.08.10 08:08
Ich denke kaum, dass Sarrazin jemals in einer muslimischen Gebetsstätte war oder sich mit Muslimen in Dtl. unterhalten hat.
Sowas ist einfach nur armseelig und dumm, aber man kann eben mit solchen Themen die dummen Leute einfangen, die darauf eingehen.

Im Übrigen war sicherlich auch von uns wohl noch niemand in einer Gebetsstätte oder hat sich mit den Sitten und Bräuchen der Muslimen und deren wahren Ansichten und Problemen beschäftigt.
Aber statt sich dafür zu interessieren, wird pauschal verurteilt. Die Medien tun ihren Beitrag noch dazu, indem sie die sozialen Brennpunkte verstärkt darstellen, aber die funktionierende Integration, die es viel öfter als gedacht gibt, wird nicht gezeigt, weil man damit eben keine Quote machen kann.
Neben den sozialen ausländisch geprägten Brennpunkten erwähnt niemand, dass es davon auch jede Menge urdeutsche Problemzonen gibt.

Langfristig gesehen werden die Kulturen immer mehr zusammenwachsen und sich auf gemeinsame Grundwerte besinnen
Dass soetwas keine Vision bleiben muss zeigt Dubai, dort ist die Kriminalität weltweit mit am Niedrigsten, Juden, Muslime und Christen leben teils gar unter einem Dach und verschwenden keine Zeit damit, sich das Leben gegenseitig zu erschweren.
Doch warum funktioniert dies so gut? Weil die Leute keine große Armut leben müssen und es ihnen ALLEN relativ gut geht, wenn man mal von den indischen Wanderarbeitern absieht, die dafür sehr schlecht bezahlt werden.

Muslime jedenfalls sind meiner Meinung nach in der Masse menschenfreundlicher und humaner als wir es sind, weil sie die Familie und Menschen ringsum der Profitgier vorziehen und die Familie einen höheren bzw. den absolut höchsten Stellenwert im Leben hat.

Nachhaltigkeit hat ebenfalls eine größeren Wert als kurzfristige Spekulationen, was man u.a. bei den arabischen Investoren sieht, die nicht wie US-Investoren die kurzfristigen Profite suchen, sondern lange Zeit es sich sehr gut überlegen, wo sie einsteigen und dann zudem versuchen auch möglichst unauffällig einzusteigen, um die Geschäfte nicht zu stören.
Sind die einmal investiert, bleiben sie meist über viele Jahre investiert und springen nur selten schnell wieder ab. Sie investieren strategisch klug in wichtige Industriezweige um sich selbst KnowHow zu sichern und mit am Ball zu bleiben.

Je mehr man sich mit der Religionsgemeinschaft beschäftigt, desto mehr erkennt man, wie viel Blödsinn in den Medien erzählt wird und das die Probleme mit Religionen absolut nix zu tun haben, davon völlig unabhängig sind, es quasi genausoviel deutsche Problemfälle gibt, man die Probleme nicht nur in der "vergessenen" Integration sehen kann, sondern auch sehen muss, was heute mit den Imigranten passiert.

Man stelle sich vor, man wandere in die Schweiz aus und plötzlich wird man in den Medien als Sündenbock hingestellt und man wird mit Integrationstests fast schon "genötigt", obwohl man schon mehr als 20 Jahre in der Schweiz wohnt , die Schweiz als seine richtige Heimat ansieht und es vorher niemanden interessiert hat, was man tun soll?

Vor allem dadurch, dass man in den Medien immer wieder "schlecht" gemacht wird, wird jede Bemühung zur Integration deutlich erschwert, weil man trotz Engagement eben nicht den guten Ausbildungsplatz bekommt, die Unternehmen und Lehrausbilder lieber einen Bogen darum machen.
Indem man als "Imigrant" für gleiche Arbeitsleistung schlechter bezahlt wird als der urdeutsche Kollege und dies obwohl man seit einer Ewigkeit schon in Deutschland wohnt.

Ich finde den Weg den Südafrike geht gar nicht so schlecht, dort gibt es eine "Schwarzen"-Quote , die die Unternehmen dazu zwingt, bei gleichen Voraussetzungen zuerst den "schwarzen" Bürger einzustellen und dies zu gleichen Bedingungen.
Ähnlich funktioniert es ja auch mit den Schwerbehinderten.
Damit würde man den Imigranten einige Hürden nehmen und die Integration damit fördern.
Antworten
dixi00:

sarrazin..

3
30.08.10 08:55
weiter so herr sarrazin, klären sie die lemminge in deutschland auf.

www.deutschland-geht-auf-die-strasse.info/

wertkonservierung für mich = em`s

Den privaten Notenbanken muss die Geldhoheit entzogen werden.
Die Wirtschaft muss dem Volke dienen, und das Kapital (Geld) der Wirtschaft.
Antworten
Tony Ford:

Lemminge...

4
30.08.10 09:53
waren vor allem Diejenigen, die sich damals von Hitler & Konsorten einreden lassen haben, die Juden seien an vielen Problemen schuld.
Und diese Lemminge findet man heute in Leuten wie Sarrazin wieder.

Manchmal frage ich mich, warum ich mit so vielen Idioten zusammenleben muss, die die Dinge stets nur oberflächlich betrachten und sich von den Medien und dumpfen Sprüchen a la Sarrazin zur einen oder anderen Seite lenken lassen.

Ohne die Medien, wie wir sie heute erleben,  wäre die Welt vermutlich deutlich besser und Diskussionen würden nicht so stark emotionalisiert werden.
Vor allem als ich zuletzt 2 Wochen im Urlaub ohne jede Medien war, habe ich erstmal gemerkt, wie befreiend soetwas ist und wie es den Kopf wieder klar macht und wie unbeschwert man leben und sich auf die wirklich wichtigen Dinge des Lebens konzentrieren kann.
Medien wie n-tv, RTL & Co. verblöden die Menschen, treiben die Menschen in unnötige Panik und machen aus jedem Thema eine emotionale aber eben nicht sachliche Debatte.
Leute fallen zudem auf die dumpfen Parolen a la Sarrazin rein und stellen sich selbst nicht mehr die Frage, ob es vielleicht nicht doch anders sein könnte und vor allem warum der Integrationswille nicht vorhanden ist.
Dabei merkt doch niemand, dass mittlerweile viel unternommen wird und so manche Imigranten mehr "Deutsch" als der Deutsche selbst sind, wir doch mittlerweile so manche deutsche Tugenden wie Ehrlichkeit und soziale Gerechtigkeit, soziale Marktwirtschaft mittlerweile mit Füßen treten.

Lemminge sind für mich Leute, die die Dinge oberflächlich betrachten und nicht mal versuchen zum Kern des Problems vorzudringen, sich von den Medien und diversen Bewegungen leiten lassen, statt rationales vielleicht auch mal etwas unkonventionelles Denken zuzulassen und ein jedes System nicht als unumstößlich hinzunehmen, denn sonst fällt uns unser System früher oder später auf den Kopf, obwohl wir es hätten vermeiden können.
Antworten
dixi00:

Ein Befreiungsschlag

5
30.08.10 10:08
Die Thesen von Thilo Sarrazin zu Bildung und Zuwanderung sollte man diskutieren, nicht den Autor verteufeln. Aber die politische Klasse, der seine Kritik gilt, verweigert sich der Debatte, argumentiert die Soziologin Necla Kelek.

www.faz.net/s/...40957049B1C02B0EDA~ATpl~Ecommon~Scontent.html

armes deutschland

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Die Wirtschaft muss dem Volke dienen, und das Kapital (Geld) der Wirtschaft.
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bucks09:

Sarrazin

4
30.08.10 10:44

Sehr gut gesprochen, tony ford!

Mir ist schleierhaft, wie ein solcher Mann wie Sarrazin noch in Amt und Würden sein kann. Schlimm finde ich seine Pauschalisierungen. Leider finden viele ihn - bzw. seine diskriminierenden Äußerungen - auch noch gut, wie ich heute auch in Leserbriefen in der Tagespresse lesen mußte. Da kann man nur hoffen, daß unsere Demokratie gefestigter ist als die von Weimar.

Aber eines muß man ihm lassen, von PR versteht er sehr viel... sein Buch wird sich leider bestimmt noch besser verkaufen!

 

 

Antworten
biomuell:

Bankster: "Alle Vorschriften erfüllt......."

8
30.08.10 11:57

http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/590154/index.do?_vl_backlink=/home/wirtschaft/boerse/index.do

26.08.2010 | 11:47 |   (DiePresse.com)

Die Schweizer Bank soll in den USA Zertifikate von Lehman Brothers als "mit 100-prozentigem Kapitalschutz" verkauft haben, als Lehman bereits wankte. Die UBS besteht darauf, alle Vorschriften erfüllt zu haben.

Zitat:" ....Der Kollaps der US-Investmentbank Lehman Brothers vor zwei Jahren wirft auch Schatten auf die Schweizer Großbank UBS. Diese gerät nun in den USA wegen des Verkaufs von Lehman-Zertifikaten unter Beschuss. Anleger-Anwälte werfen der UBS vor, die Papiere mit dem Hinweis auf einen 100-prozentigen Kapitalschutz noch an Kleinanleger verkauft zu haben, als die Lage von Lehman in der der US-Finanzbranche bereits als besorgniserregend eingeschätzt worden sei.

Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 8547827
Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 8547827

UBS: Alle Vorschriften erfüllt

Die UBS erklärte am Mittwoch dazu, die Bank habe in der Sache alle aufsichtsrechtlichen Vorschriften erfüllt und sei ihrer Aufklärungspflicht gegenüber den Kunden stets nachgekommen. Die Verluste der Anleger seien die direkte Folge des nicht vorhersehbaren Zusammenbruchs von Lehman im September 2008.

Nach Angaben der Anwälte sollen UBS-Broker bis Juni 2008 solche strukturierten Produkte im Volumen von mehr als einer Milliarde Dollar an Anleger verkauft haben. Anleger-Anwalt Phil Adikoff sagte, er verfüge über Hinweise, dass das Vorgehen spätestens im Frühjahr 2008 auch innerhalb der Bank umstritten gewesen sei.

Der US-Bundesstaat Missouri will die Lehman-Geschäfte der UBS nach Angaben der zuständigen Aufsichtsbehörde ebenfalls näher prüfen. Es gehe um komplexe Produkte, die bei Anlegern zur Konfusion geführt hätten, erklärte der Leiter staatlichen Wertpapierbehörde, Matt Kitzi.

Rechtsprechung bisher Anlegerfreundlich

Laut einer Übersicht der US-Aufsichtsbehörde Financial Industry Regulatory Authority (FINRA) gab es schon eine Reihe von Verfahren vor Schlichtungsausschüssen, bei denen die Anleger in fünf von sechs Fällen Erfolg hatten und ihre angelegtes Geld und zum Teil auch die Anwaltskosten zurückbekamen. Im vergangenen Dezember forderte die FINRA die Branche auf, den Begriff des Kapitalschutzes zurückhaltend zu verwenden.

In der Schweiz ersetzte die Großbank Credit Suisse ihren kleineren Kunden einen Teil der Verluste, die diese mit kapitalgeschützten Produkten von Lehman eingefahren hatten. Ein Kleinanleger, der das Angebot der Bank abgelehnt und Klage eingereicht hatte, blitzte vor wenigen Tagen vor dem Berner Handelsgericht ab.

In Deutschland hatten einige Sparkassen, die Dresdner Bank sowie die frühere Citibank Deutschland in großem Stil Lehman-Zertifikate an Kleinsparer verkauft. Durch die Pleite der US-Bank wurden die Papiere wertlos. Tausende Anleger streiten sich mit ihren Banken vor Gericht........"

Antworten
mienensamml.:

Sarazin man kann ihm nur beipflichten

6
30.08.10 13:17
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