Neuester, zuletzt geles. Beitrag
Antworten | Börsen-Forum
Übersicht ZurückZurück WeiterWeiter
... 2989  2990  2992  2993  ...

Der USA Bären-Thread


Thema
abonnieren
Beiträge: 156.474
Zugriffe: 26.788.435 / Heute: 58
S&P 500 7.136,49 -0,10% Perf. seit Threadbeginn:   +389,14%
 
permanent:

Saudi exchange tumbles on Egypt protests

5
30.01.11 11:52
Saudi exchange tumbles on Egypt protests
The Associated Press
| 29 Jan 2011 | 09:06 AM ET

CAIRO - Saudi Arabia's stock exchange tumbled by over 6 percent on Saturday, setting the stage for other regional markets to drop as concerns mounted about the violent protests in Egypt.

The Tadawul All Shares Index fell 6.44 percent to close at 6,267 points. The market in Saudi Arabia, where the start of the work week is Saturday, was the first to react to the violence in Egypt and the drop in the TASI offered a window into the potential battering that could emerge when other regional markets reopen on Sunday.

"The fall is due to sentiment about what's happening in Egypt, and also in the US because the Dow went down" on Friday, said John Sfakianakis, chief economist at the Riyadh-based Banque Saudi Fransi-Credit Agricole Group.

"You have some collateral damage which is related to investors .... who have exposure in Egypt, and are trying to hedge that exposure by selling down their positions in Saudi Arabia," he said.

Egypt's stocks exchange canceled its start-of-week session on Sunday, and the country's banks were to remain closed following the weekend, Egyptian state television reported. Some banks in Cairo had been looted on Saturday as the violence entered its fifth day.

The protesters have demanded President Hosni Mubarak's ouster and measures to deal with the crippling poverty in the country, rampant corruption and the growing disparity in income distribution.

The rioting — inspired by similar protests in Tunisia two weeks earlier — prompted Mubarak to ask his cabinet to step down. But that move appears unlikely to significantly allay the anger of Egyptians who argue that the 82-year-old leader of the Arab world's most populous nation is sorely out of touch with their daily lives.

The violence sent Egypt's benchmark index tumbling almost 17 percent over two days ending Thursday, and analysts expect that the unrest will fuel another plunge both in Egypt and in regional markets which are slated to reopen on Sunday.

"The momentum is there," said Sfakianakis, predicting that regional markets drop.

"There's no reason to expect the Saudi market to go up because the general sentiment is sell-off and wait- and-see rather than sell-off and immediate buying," he said.

On the Saudi market, there were no gainers as investors sold off holdings. Hit hard

was Sabic, one of the world's largest petrochemical companies and the largest publicly traded firm on the exchange. Sabic's shares fell 8 percent, closing at 97.75 Saudi riyals

Antworten
Anti Lemming:

Das passt nicht zum Höhenflug der US-Aktien

7
30.01.11 11:52
(Quelle: Link in # 743)

Die Entwicklung der Auftragseingänge für langlebige Güter deutet eher auf ein Doppel-Dip als auf weitere US-Aktien-Hochs. Nach 22,9 % Rückgang ab dem Hoch in 2007 befinden sie sich nun auf dem Stand von Herbst 2004 - und dies auch nur dank Staatsgepäppel in Höhe von 10 % des BIP.

Im Herbst 2004 stand der SP-500 bei 1100, aktuell bei 1300.
(Verkleinert auf 96%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 376823
Antworten
Anti Lemming:

Verkauf neuer US-Häuser passt auch nicht

7
30.01.11 11:59
ins Bild der wundersamen US-Erholung.

(gleiche Quelle)
(Verkleinert auf 97%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 376827
Antworten
Anti Lemming:

US-Neubauverkäufe OHNE Saisonbereinigung

9
30.01.11 12:00
(gleiche Quelle)
(Verkleinert auf 98%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 376829
Antworten
permanent:

Pensionsfonds wappnen sich gegen Inflation

7
30.01.11 12:19

Die Preise steigen, Inflationsängste machen die Runde. Auch große Konzerne machen sich Sorgen und suchen nach Wegen, ihre extern verwalteten Pensionsvermögen gegen die Geldentwertung abzusichern. Beliebt sind vor allem Sachwerte.

Der USA Bären-Thread 9622477Der USA Bären-Thread 9622477

In den 20er-Jahren bastelten Kinder Drachen aus Geldscheinen. Davon sind wir weit entfernt, aber die Inflationsangst steigt.

FRANKFURT. Die stark gestiegenen Importpreise in Deutschland schüren Inflationssorgen. Ökonomen wie Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer warnen, dass "ein Anstieg der Inflationsrate in den nächsten zwei bis drei Jahren bis auf vier Prozent durchaus möglich ist". Die Konzerne im Land reagieren darauf. Sie passen ihre extern gemanagten Pensionsvermögen an die Inflationsgefahren an.

Der Unternehmensberatung Towers Watson zufolge setzen die Pensionsverantwortlichen stärker langfristige Anleihen mit Inflationsschutz ein. Auch Sachwerte und Derivate seien stärker gefragt, erklärt Thomas Jasper, Mitglied der Geschäftsführung bei Towers Watson.

Einer Studie von Towers Watson zufolge sehen neun von zehn befragte Konzerne aus dem Dax für deutsche Pensionspläne in Inflationsrisiken ein wesentliches Risikopotenzial im aktuellen ökonomischen Umfeld. Ein Drittel hat demnach bereits Absicherungsmaßnahmen ergriffen, ein weiteres Viertel plant dies für die kommenden zwei Jahre.

Bislang allerdings gehören Inflationsrisiken zu den in Deutschland am seltensten abgesicherten Risiken im Vergleich zur Zinsänderung und Währung. Internationale Firmen sind hier bereits weiter: Ein Großteil internationaler Konzerne sichert laut Towers Watson bereits Inflationsrisiken ab. Die allermeisten Firmen setzen dort inflationsindexierte Anleihen ein, in Deutschland ist es bisher jedes zweite Unternehmen.

Auch der Geschäftsführer der US-Fondsgesellschaft Fidelity in Deutschland, Klaus Mössle, stellt fest, dass immer mehr Verantwortliche für die betriebliche Altersvorsorge "das Thema Inflation umtreibt". Die Experten wollten das Pensionskapital stärker in Sachwerte wie Aktien, Immobilien und Gold anlegen. Inflationsindexierte Anleihen, deren Coupon sich mit steigender Inflation erhöht, seien in Deutschland im Vergleich zum Ausland noch weniger verbreitet.

Antworten
maba71:

@AL 74747

3
30.01.11 12:50
Na hoffentlich wird Bayern dann net Meister!
"Heute geht es uns schlechter als gestern, aber besser als morgen!"
"In Zeiten der universellen Täuschung wird das Aussprechen der Wahrheit zur revolutionären Tat!" (George Orwell)
Antworten
Anti Lemming:

Welt-Artikel: voll daneben

10
30.01.11 13:08

Link in # 744:

"Erst als die US-Regierung völlig unerwartet Lehman fallen ließ, nachdem zuvor mehrere Geldhäuser gerettet und von Konkurrenten aufgekauft worden waren, kollabierte der Markt. „Wenn Lehman 2005 umgekippt wäre, hätte das diese Krise nicht ausgelöst“, sagt Jamie Dimon, Chef der US-Bank J.P. Morgan. "

Es stimmt zwar, dass ein Zusammenbruch von Lehman in 2005 wohl weniger gravierende Folgen gehabt hätte. Falsch hingegen ist, dass der Zusammenbruch von Lehman 2008 "die Krise augelöst" hat. Das Kreditkartenhaus war bereits am einstürzen. Hätten etwa die dt. Banken und Landesbanken mit ihren aufgeblähten US-Immoschrott-Portfolios ohne SOFFIN (Staatsrettung) überleben können, wenn Lehman gerettet worden wäre? Die Schrott-ABS standen schon lange vor dem Lehman-Kollaps bei 5 % ihres Nominalwertes. Die IKB z. B. ging bereits 2007 - ein Jahr zuvor - auf Grundeis. Refinanzierungsprobleme bei der Depfa kamen bereits im Juli 2007 auf, als die HRE sie aufkaufte.

Dass Lehman fallen gelassen wurde, war ein politischer Schachzug des damaligen US-Finanzministers Paulson (ex GS-Boss). Er wollte damit GS und andere verzockte Großbanken auf Staatskosten retten. Dazu musste er eine Paniksituation erzeugen, mit der er Politiker "blitzen" (im Blitzkrieg blenden) konnte. Die 700 Mrd., die er "ohne Wenn und Aber" für die AIG-Rettung erpresste, hätte er nicht erhalten, wenn er die Politiker nicht zuvor durch die vorsätzlich inszenierte Lehman-Pleite komplett verunsichert hätte.

Die AIG-Rettung mit knapp 190 Mrd. Dollar - die dazu führte, dass AIG die "Versicherungsprämien" (CDS) auf kollabierte Housing-Schrottanleihen auszahlen konnte (an GS und andere US-Zockerbanken, die Deuba erhielt 12 Mrd.) - war der erste und bedeutendste Schachzug zur Rettung des US-Finanzsystem in seiner bestehenden Form. Paulson hatte mit Lehman auch noch eine alte Fehde offen. Lehman hatte sich 1998 nicht an der Rettung des damals kollabierten Hedgefonds LTCM beteiligt.

Die AIG-Rettung führte dazu, dass GS und Co. vom US-Steuerzahler (auf AIG-"Umweg") die Milliardenspritzen erhielten, die sie letztlich am Leben hielten. Es folgten zig Not-Ausleihungen der Fed mit Programmen wie TARP. Der wichtigste Schritt aber war, im April 2009 die FASB-Bilanzregeln außer Kraft zu setzen. Verzockte US-Banken durften seitdem (und dürfen bis heute) den wertlosen Housing-Schrott in ihren Bilanzen zum Einstandspreis (d.h. beliebig) ansetzten. Ohne diese Regel-Aufweichung (die offenbar zum Dauerzustand geworden ist wie die ewigen Verlängerungen von Bushs Not-Steuersenkungen aus 2001) hätten die meisten US-Großbanken negatives Eigenkapital und wären mithin pleite. Sie wären dahingerafft worden wie die über 280 Regionalbanken, die 2009 und 2010 vor die Hunde gingen.

Als psychologischer Vorschlaghammer kam dann im Frühjahr 2009 noch QE hinzu. QE nährte die Inflations-Mär und schanzte den Zockerbanken Unmengen an Kapital zu, mit denen diese die Aktien-Indizes in bislang ungekannter Weise hochkaufen konnten. Die Rallye ab März 2009 war im Wesentlichen ein Fed-inszenierter Popanz, obwohl sich die US-Wirtschaft, die nach dem Lehman-Schock in eine Angststarre gefallen war, auch durch Nachholeffekte erholte. Als im Sommer 2010 der Doppel-Dip drohte, setzte die Wall-Street/Washington-Mafia mit QE2 noch eins drauf. Das Ergebnis sind die aktuellen DOW-Stände nur 10 % unter ATH, US-Nebenwerte (Wilshire 5000) stehen bereits über den Blasenhochs von 2007.

All dies ist reiner Mummenschanz. Die wahre Lage der US-Wirtschaft offenbaren die Charts in den heutigen Postings # 752 bis 754. Mittelfristig wird der Markt die künstlichen Verzerrungen auch wieder auspreisen. Bei Zwangsauflösung der mit "hart am Margin" hochgezockten Positionen im Aktien- und Rohstoffmarkt droht mMn ein zweiter - und noch stärkerer - Flash-Crash.

Bereits Anfang 2000 fiel, nachdem die US-Indizes wochenlang non-stop um 30 % gestiegen waren, der Boden raus. Der DOW stürzte in der ersten Abwärtswelle in wenigen Wochen von knapp 12.000 auf unter 10.000, d.h. um rund -20 %. Damals hatten Margin-Zocker aber nur die Aktienkurse zum Mond getrieben. Heute kommt "erschwerend hinzu", dass sie zusätzliche andere Assets wie Rohstoffe in absurde Höhen gejagt haben. Daher dürfte den momentumgetriebenen Anstiegen, verstärkt durch gehebelte Hedgefonds, heute ein noch weit stärker Abschwung folgen. Das Gummiband ist heute "quer Beet" in fast allen Asset-Klassen bis zum Reißen überspannt. Selbst biedere Pensionsfonds stecken bis zur Halskrause in absturzgefährdeten Rohstoffen, in denen sie, dem wohkalkulierten Inflations-Hype der Fed aufsitzend, ihr vermeintliches Heil gesucht hatten.

Wegen des aktuell extrem hohen Derivateeinsatzes und der enormen "Breite" der Momentum-Blase in Aktien, Rohstoffen und vielen anderen Assets halte ich sogar einen Flash-Crash-ähnlichen Absturz um -30 % in wenigen Tagen für nicht ausgeschlossen. Das wäre dann der "Black Swan", vor dem Wall Street und die Industrie so bang zittern (siehe Welt-Artikel). Als Auslöser reicht eine Nebensächlichkeit, die das zähe Aufwärtsmomentum bricht - z. B. die aktuelle Nahost-Krise.

Antworten
Anti Lemming:

Permanent # 755, Pensionfonds fliehen in Sachwerte

4
30.01.11 13:22
Das hat sich mit meinem Posting # 757 überschnitten. Ich sehe es - kontraindikatorisch - als Wasser auf meine Mühlen.

Im vorletzten Absatz von # 757 hab ich geschrieben:

Selbst biedere Pensionsfonds stecken bis zur Halskrause in absturzgefährdeten Rohstoffen, in denen sie, dem wohkalkulierten Inflations-Hype der Fed aufsitzend, ihr vermeintliches Heil gesucht hatten.
Antworten
Malko07:

Je früher die Verschuldungskrise

6
30.01.11 13:44
im Rahmen der Immobilienblase virulent geworden wäre, umso kleiner wäre der Schaden gewesen. Hätte man Lehman gerettet wäre das Spielchen noch einige Zeit weitergehopelt. Ein zusätzliches Jahr und etwas mehr wären ohne weiteres möglich gewesen. Man hätte diese Zeit sicherlich nicht zur Korrektur genutzt sondern hätte sich mit noch wahnsinnigeren Wetten zu retten versucht. Der Schaden wäre beim anschließenden Knall noch größer gewesen und der Staat hätte trotzdem gerettet - ihm blieb nichts anderes übrig. Der aufgestaute Druck war zu groß!  Paulson hätte schon früher, bei erster Gelegenheit, eine Bank hops gehen lassen sollen.
Antworten
fkuebler:

AL #757: Bald schon ein würdiger Nachfolger von...

6
30.01.11 13:46

"Dass Lehman fallen gelassen wurde, war ein politischer Schachzug des damaligen US-Finanzministers Paulson (ex GS-Boss)
 ...
Wegen des aktuell extrem hohen Derivateeinsatzes und der enormen "Breite" der Momentum-Blase in Aktien, Rohstoffen und vielen anderen Assets halte ich sogar einen Flash-Crash-ähnlichen Absturz um -30 % in wenigen Tagen für nicht ausgeschlossen. Das wäre dann der "Black Swan", vor dem Wall Street und die Industrie so bang zittern (siehe Welt-Artikel). Als Auslöser reicht eine Nebensächlichkeit, die das zähe Aufwärtsmomentum bricht - z. B. die aktuelle Nahost-Krise"

...Mr. Gloom &Doom, der in der letzten Zeit im Vergleich zu seinen Glanzzeiten doch etwas matt geworden ist.

Für die wirklich vollendete Mediennachfolge müsstest du nur noch so süss wie der gute Faber Englisch mit Schweizerdeutschem Akzent sprechen können.

Aber das kann man ja lernen... ;-)

Antworten
learner:

fkuebler #7460

5
30.01.11 14:28
Mir stellt sich seit Freitag die Frage, ob es einen Flash-Crash überhaupt noch jemals geben wird!
Glaubt jemand, dass es am Freitag jediglich technische Probleme an der Nasdag waren, die den Handel für eine Stunde lahmlegte?

Es liegt zwar im Bereich der Verschwörungstheorien, aber es wäre nicht unwahrscheinlich, dass man an den Börsen einen Filter eingebaut hat, der bei drohenden Crashs den Stecker zieht und entsprechende Gegenorders platziert werden, die die Situation stabilisieren.

Schließlich leben wir in Zeiten von United Socialism Amerika! Da wird alles Kontrolliert und Gesteuert!
I think I spider!
Antworten
Malko07:

#74761: Der Stecker ist im

7
30.01.11 14:47
Regelwerk vorgesehen. Inzwischen darf man sogar an manchen Börsen nachträglich den schon gelaufenen Handel korrigieren. Manchmal ist man nämlich zu langsam beim Steckerziehen.

Ein Flash Crash ist nur, je nach Regelwerk, für kindische KO-Scheine und maschinelle Stop-Loss-Order interessant. Also eine echte Gefahr für Kurzfristspekulanten,. Ansonsten ist er fast so schnell vorbei wie er gekommen ist.

Die Theorie vom schwarzen Schwan ist absolut blödsinnig. Wie soll man sich auf eine Ereignis vorbereiten, das keiner kennt. Auch nur einen Gedanken auf ein Ereignis zu verschwenden, das keiner kennt, ist eine absolute nutzlose Verschwendung von Energie.
Antworten
permanent:

Egypt turmoil rattles Middle East stock markets

2
30.01.11 15:11
Egypt turmoil rattles Middle East stock markets
The Associated Press
| 30 Jan 2011 | 07:49 AM ET

DUBAI, United Arab Emirates - Investors nervous about the instability gripping Egypt drove stocks down sharply across the Middle East as markets reopened Sunday following a weekend of violent protests.

The losses, led by a drop of more than 4 percent in the business hub of Dubai, reflect concerns the unrest that has roiled the Arab world's most populous country and nearby Tunisia could spread, jeopardizing the economic recovery across the region.

"There's this contagion effect, where investors are thinking: Well, is this going to spread out across the Arab world?" said Haissam Arabi, chief executive of Gulfmena Alternative Investments, a fund management firm in Dubai.

The benchmark index for the Dubai Financial Market tumbled 4.3 percent to close at 1,543.02.

Among the biggest losers in Dubai were real estate developer Emaar Properties, the builder of the world's tallest tower, which sank 8.3 percent to 3.11 dirhams (85 cents). Shares of discount carrier Air Arabia, which is growing its operations in Egypt, dropped 6.1 percent to 0.79 dirhams (22 cents).

Abu Dhabi's main index sank 3.7 percent to close at 2,561.06.

Shares of the exchange's biggest loser, Emirati natural gas producer Dana Gas, plunged 9.9 percent to finish at 0.64 dirhams (17 cents) despite assurances that its Egyptian operations haven't been stopped amid the protests.

"Dana Gas Egypt is continuing with routine operations, and the production has not been affected by the current events in Egypt," CEO Ahmed al-Arbeed said in a statement.

Most other regional markets also fell.

Kuwait shares dropped 1.8 percent to close at 6,822. Qatar's benchmark index slumped 3 percent to 8,709.77.

Saudi Arabia was the only major market to post gains, but they fell short of offsetting steep losses the previous day. The kingdom's Tadawul All Shares Index was up 2.5 percent to 6,425.39 in afternoon trading Sunday.

Saudi shares fell 6.4 percent to close at 6,267 points on Saturday, when it became the first major Arab market to reopen for business following widespread Egyptian protests that intensified Friday.

Antworten
learner:

#74762 Als Bär gibt es da durchaus

 
30.01.11 15:12
Möglichkeiten sich auf so ein Szenario vorzubereiten:

Man nehme eine Handelsstrategie, die lediglich Shortpositionen erlaubt mit gebotenen SL, um seine Verluste zu begrenzen und setzt einen "eigentlichen" absurd gesetzten Take Profit ins System.

Läuft die Position in den Gewinn kann man den SL nachziehen bis der Markt einen aus der Position rauswirft. Allerdings müsste man immer Investiert sein, um einen Schwarzen Schwan nicht zu verpassen. Dazu müsste man sicher mehrere Märkte täglich scannen, um geeignete Shortkanidaten zu finden. Das könnte die Technik übernehmen.

Es gibt immer einen Weg!
I think I spider!
Antworten
permanent:

Bei aller Begeisterung hier im BT sollten

9
30.01.11 15:17

wir nicht vergessen, dass wir gerade einmal 1% unter dem Mehrjahreshoch stehen.

Wäre ich Bulle, so würde ich über so viele feuchte Bärenträume lachen.

Die Chancen für die Bären stehen derzeit besser als die Chancen für  die Bullen mehr aber auch noch nicht.

Permanent

Antworten
permanent:

Ägypten, China und das Öl

6
30.01.11 15:27

„Ägypten ist zwar kein wichtiges Ölförderland, aber ein signifikanter Anteil von rund sechs Prozent der täglichen Produktion wird durch den Suezkanal und die Sumed Pipeline transportiert“, erklärte er.

Bei einer Unterbrechung müsste das Rohöl um das Horn von Afrika umgeleitet werden. „Angesichts des aktuellen Ölpreises würden wir uns dann zwar immer noch keine Sorge um die Auswirkungen auf die Konjunktur machen, wenn der Preis nicht auf 125 Dollar je Fass ansteigt“. Dies könne wohl nur passieren, wenn die Unruhen in Ägypten sich massiv auf die Region auswirken würden.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/...rz-im-nahen-osten-aus;2743067

China tilgt Ägypten von der digitalen Landkarte

Die chinesische Führung hat Ägypten von der elektronischen Landkarte genommen – wohl auch um eine Diskussion über die Proteste gegen die Regierung in Kairo zu unterbinden.

HB PEKING. Zwei überaus populäre chinesische Blogsites ergaben jeweils Null Treffer bei der Suche nach Ägypten, während andere Suchen problemlos Ergebnisse erbrachten. So ergab etwa die Suche nach dem politisch stabilen Finnland bei Sohu.com über 1700 Treffer, während bei der Frage nach Ägypten - ähnlich wie bei Sina.com - elektronisches Schweigen herrschte.

Die Regierung in Peking zensiert die in China ansässigen Websites regelmäßig, zugleich werden die etwa 450 Millionen Internet-Nutzer im Land häufig am Besuch ausländischer Websites gehindert.

Die chinesischen Staatsmedien haben in den vergangenen Tagen über die Unruhen in Ägypten berichtet. Dabei wurde allerdings der Schwerpunkt der Berichterstattung auf die von Demonstranten ausgehende Gewalt gesetzt, nicht auf die Ursache der Proteste gegen die Regierung.

Antworten
permanent:

Robert Shiller: Es gibt viel Wut in den USA

4
30.01.11 15:31

cash: Herr Shiller, Sie sind am World Economic Forum in Davos und sind Erfinder des berühmten Case-Shiller-Hauspreisindex. Wenn es einen WEF-Shiller-Index gäbe, wo wäre die Stimmung in einer Skala von eins bis zehn?

Robert Shiller: Wenn zehn die beste Stimmung ausdrückt, dann würde ich in diesem Jahr eine sechs geben.

Das ist ziemlich optimistisch.

Ja, die Welt befindet sich in einer Wachstumsphase. Wir hatten gerade gute Zahlen zum US-Bruttoinlandprodukt. Wir haben viele Vertreter von Schwellenländern in Davos, und denen scheint es gut zu gehen. Auf der anderen Seite haben wir noch immer die Gefahr einer Double-Dip-Rezession in den USA, die US-Häuserpreise fallen noch immer, die Arbeitslosigkeit ist unverändert hoch, Armut und Wut wachsen. Gerade gegen die Leute, die nach Davos ans WEF gehen. Und da ist ja auch die Schuldenkrise in Europa.

Wie spüren Sie die Wut der Leute?

Ich merke das an den E-Mails, die ich kriege. Von Verwandten und Freunden. Und es gibt sehr viele wütende E-Mails.

Und was steht da drin?

Man glaubt, es sei eine Verschwörung im Gang gegen die wahren Leute. Und zwar eine Verschwörung der Geschäftswelt und der Medien, welche den Leuten nicht die Wahrheit vermitteln. Kommt dazu, dass viele Leute diese Verschwörungs-Websites lesen, die keine Reputation fuer Rechtschaffenheit haben. Da gibt es zum Beispiel die Behauptung, Präsident Obama sei Kenianer und gar nicht in den USA geboren worden. Und Obama wolle die USA in den Abgrund stürzen. Solche Tendenzen nehmen zu.

http://www.cash.ch/news/boersenticker/rss/...ut_in_den_usa-995995-450

Antworten
permanent:

China central bank says Fed easing ineffective and

7
30.01.11 17:03
China central bank says Fed easing ineffective and dangerous
Reuters
| 30 Jan 2011 | 08:01 AM ET

BEIJING (Reuters) - Quantitative easing by the Federal Reserve and other central banks cannot address fundamental economic problems but may lead to excessive global liquidity and competitive currency depreciation, China's central bank said on Sunday.

In its monetary policy report for the final quarter of 2010, the People's Bank of China (PBOC) also confirmed that it would target 16 percent growth of the broad M2 measure of money supply this year, down from the 19.9 pct growth recorded at the end of 2010.

The central bank said the Fed's monetary easing was pushing up international commodity prices and asset prices in emerging markets, including China.

"Quantitative easing policy cannot fundamentally address economic problems, and it may cause excessive liquidity on a global scale as well as risks of competitive currency depreciation," the Chinese central bank said in its 59-page report.

"It is creating imported inflation and short-term capital inflows, pressuring emerging markets," it said.

As a result, China needed to work hard to soak up liquidity from foreign exchange inflows in order to minimize the impact on the domestic economy, it added.

The central bank reiterated that it would keep the yuan basically stable while making the exchange rate regime more flexible.

The central bank said it would continue to use different tools, including interest rates, bank reserve requirements and open-market operations, to rein in money supply and bank credit growth as a way of handling inflationary pressure.

Antworten
permanent:

Wellenreiter

6
30.01.11 17:19

Wellenreiter-Kolumne vom 29. Januar 2011
Preiskontrollen und Wachstumsbremsen

Der Einkauf von Lebensmitteln kann eine reizvolle, mit Gehirnjogging verbundene Aufgabe sein. Nämlich dann, wenn man  es schafft, sich die Preisauszeichnung eines Produktes am Regal zu merken und diese an der Kasse mit dem digital angezeigten Preis zu vergleichen.

Jemand in unserem Bekanntenkreis, die diese Übung seit Jahren durchführt, erzählte uns neulich, dass bei nahezu jedem zweiten Einkauf ein Produkt im Einkaufswagen liegt, dessen Preis an der Kasse höher ist als der im Regal ausgezeichnete Preis. Die Differenz beträgt meist zwischen 50 Cent und ein Euro, manchmal auch mehr. Den wenigsten Kunden fallen solche Differenzen auf, und nur die wenigsten Kunden holen sich ihr Geld zurück. Oder vielleicht fällt es auf, aber der Kassenschlangendruck ist zu groß, man will ja niemanden aufhalten. Würde man annehmen, dass pro Kunde pro Einkauf 50 Cent zuviel kassiert wird, dass 2.000 Kunden pro Tag einen Supermarkt besuchen und dass dieser 310 Tage im Jahr geöffnet hat, so ergäbe sich ein Zusatzumsatz von etwa 310.000 Euro pro Jahr.

In Deutschland existiert keine Organisation, die solchen Praktiken auf den Grund geht. Anscheinend sind Schmerzgrenzen bisher nicht erreicht worden. In China hingegen schon. Dort musste in diesen Tagen die Supermarktkette Carrefour Abbitte leisten. Sie entschuldigte sich offiziell für ihre falschen Preisauszeichnungen. Eine Regierungsbehörde verdonnerte die lokale Gewerbeaufsicht dazu, die betroffenen Carrefour-Supermärkte mit einem Bußgeld bis zu 500.000 Yuan (etwa 70.000 Euro) zu belegen. Bei Prüfkäufen von 30 bis 40 ausgewählten Lebensmitteln war aufgefallen, dass bei durchschnittlich 3 bis 4 Lebensmitteln der Kassenpreis höher war als der Regalpreis.

Warum werden in China derartige Kontrollen durchgeführt? Bestimmt nicht aus Gründen des Verbraucherschutzes. Es geht darum  – so bestätigen es die Behörden -, die galoppierende Nahrungsmittelinflation zu bekämpfen.

Die Themenbereiche „Inflation“ und „China“ wurden auch auf der Kapitalanlegertagung in Zürich heftig diskutiert. Meinem Geschäftspartner Alexander Hirsekorn und mir fiel die intensive Beschäftigung vieler Redner mit dem asiatischen Raum auf. Niemand stellte in Abrede, dass das asiatische Geschäftsmodell auf Sicht der kommenden 10 bis 20 Jahre in Ordnung ist. Dazu sind die demographischen und wirtschaftsdynamischen Faktoren zu positiv. Kurzfristig dürften jedoch Hindernisse auftauchen, die sich in gebremsten Wachstumsraten äußern.

Der französische Fonds Manager Louis-Vincent Gave beschrieb die aktuelle Situation: Die meisten chinesischen Unternehmen sind sehr jung (jünger als zehn Jahre), der CEO sei der „Kaiser“. Die Durchschaubarkeit („Visibility“) der Unternehmen sei – anders als in Europa oder den USA – gering. Daraus ergäbe sich ein höheres Investmentrisiko. Gave geht davon aus, dass sich China in den kommenden sechs bis neun Monaten in der Phase der Inflationsbekämpfung befinden wird. Inflationsbekämpfung ginge vor Wachstum, was bedeutet, dass zwischenzeitlich Wachstumsraten von acht Prozent oder darunter durchaus willkommen sind. Die politische Führung positioniert momentan Stabilität vor Wachstum. Der Renminbi dürfte weiter aufwerten, so Gave. Geopolitisch verweist Gave auf den Umstand, dass 80% der importierten Energie durch die Straße von Malakka nach China transportiert wird. China hat ein hohes Interesse an einer Kontrolle dieser Meerenge. Malaysia, Singapur und Indonesien sind die Anrainerstaaten. Überhaupt war man sich auf der Tagung einig, dass China versuchen wird, die eigene militärische Einflusszone auszuweiten. Dies wiederum würde bedeuten, dass die USA über kurz oder lang gezwungen seien, ihre militärischen Aktivitäten im südchinesischen Meer zurückzufahren.

Der Schweizer Fonds-Manager Felix Zulauf befand, dass das chinesische Wirtschaftswachstum nicht nur natürlichen Ursprungs ist. In Reaktion auf den Crash in 2008 fuhr China ein weitaus größeres Konjunkturprogramm als die USA. Um ein Renminbi Wachstum zu erzeugen, brauche es vier Renminbi Schulden. Zulauf sieht China in den kommenden 12 bis 18 Monaten auf der Bremse stehen. Das Wirtschaftswachstum dürfte – von aktuell 10 Prozent - in den Bereich von 6 bis 7 Prozent fallen. Der Renminbi dürfte um 15 bis 20 Prozent aufwerten.

Ein Blick in die USA. Aufgrund der politischen Situation in den USA sieht Zulauf das Thema Konjunkturhilfen durch den amerikanischen Kongress vorerst als beendet an. Schulen in New Jersey würden teilweise nur vier Tage unterrichten, weil kein Geld für die Lehrer da sei. Unter diesen Umständen bliebe nur noch die FED als Konjunktur-Promotor. Und deshalb könne das Quantitative Easing nicht zurückgefahren werden. Die monetäre Basis dürfte weiter nach oben gefahren werden (von jetzt 2,5 Billionen auf 10 Billionen Dollar oder höher). Zulauf sieht – anders als die Mehrheit der Vortragenden – keinen direkten Übergang von QE II zu QE III. Die Fed dürfte pausieren, allein schon, weil die Inflation bis dahin auch in den USA einen Abdruck hinterlassen dürfte. Die US-Konjunktur dürfte nochmals in Stottern geraten, eine US-Rezession sieht Zulauf für 2011 oder 2012 allerdings nicht.

Der US-Ökonom Gary Shilling bewegte sich in seinem Vortrag auf der Deflationsschiene. Der Schuldenabbau („Deleveraging“) wird sich noch viele Jahre fortsetzen, so Shilling. Er rechnet mit fallenden Rohstoffpreisen und mit einer anhaltend hohen Arbeitslosenquote in den USA. Allein die Erhöhung der US-Sparquote würde 1,5 Prozent vom US-Wirtschaftswachstum „abknabbern“. Die US-Gesellschaft wird älter, und die „Baby Boomer“ beginnen zu sparen. Der Abbau des Überschussbestandes an US-Immobilien würde noch zwei bis drei Jahre dauern, so lange seien Preisanstiege nicht wahrscheinlich.

Shilling geht von einer harten Landung in China aus. Dies läge auch daran, dass die Sparquote in China knapp 30 Prozent betrüge. Eine harte Landung bedeute für China ein Wirtschaftswachstum von 6 Prozent.

Philipp Vorndran (Flossbach & von Storch) setzt zur Entschuldung auf das Modell einer „Inflationspyramide“. Darunter versteht er ein gezieltes Herbeiführen eines kurzfristigen, sprunghaften und überraschenden Anstiegs des Preisniveaus durch die Regierung. Die Inflation könnte in diesem Modell kurzzeitig auf 80 Prozent ansteigen. Der Staat wurde so die Hälfte seiner Staatsschulden vernichten können, allerdings würde auch die Bevölkerung wesentliche Vermögensanteile verlieren. In den 1940er Jahren funktionierte ein ähnliches Modell in den USA, als die Inflationsrate – bei gedeckelten Zinsen – sprunghaft anstieg. Das Modell wird von Vorndran als „idealtypisch“ bezeichnet. Realistischerweise kann man nicht davon ausgehen, dass europäische Regierungen bewusst ein solches Modell fahren (es sei denn, der Leidens- und Problemlösungsdruck nimmt überwältigende Formen an). Eine zunehmende Angst der Menschen vor dem Papiergeld könnte laut Vorndran ein Auslöser sein. Laut Vorndran ist Gold das „finale Geld“.

Eugen Keller und Mario Mattera vom Bankhaus Metzler berichteten, dass Versicherer ihr Kaptial zunehmend in PIIGS-Staaten anlegen, um Rendite zu generieren. Im Bezug auf die Währungen sehen beide die Entwicklung des britischen Pfundes negativ. Die Sparmaßnahmen der britischen Regierung und die vergleichsweise hohe Inflationsrate ließen diesen Schluss zu. Als Lösungsweg für die Euroland-Krise sehen sie Bailout plus Umschuldungen in vertretbarem Maße. Die Zinsen am kurzen Ende dürften steigen. Euro/Dollar könnte Richtung 1,40 anziehen, vielleicht auch 1,50. Generell sollte der US-Dollar aber stabil bleiben.

Michael Riesner (Leiter technische Analyse UBS) sieht an den Aktienmärkten einen Rücklauf im S&P 500 auf 1.220 Punkte. Anschließend sollte der Index bis März/April in den Bereich von 1.350 Punkten steigen. Dort würde sich das Top für das Jahr 2011 befinden. Die Rohstoffe sollten überschießen und gegenüber den Aktienmärkten relative Stärke zeigen. Euro/Dollar sollte erst Stärke zeigen, im Verlaufe des Jahres aber zur Schwäche neigen.

Fazit: Die Mehrheit der Vortragenden der Kapitalanlegertagung in Zürich sieht die in Asien grassierende Inflation als einen Auslöser für spätere wirtschaftliche Schwäche, die nicht notwendigerweise in eine Rezession führen muss. Aber eine Abkühlung wäre vielen asiatischen Regierungen recht. Für Europa wird ein Aufbrechen des Euro nahezu ausgeschlossen, allerdings müssen Umschuldungen und Inflation mithelfen, eine Entschuldung der öffentlichen Hand voranzutreiben. Letztendlich lebt eine Währung vom Vertrauen in das Papiergeld. Sollte dieses Vertrauen schwinden, würden sich verstärkte inflationäre Szenarien ergeben.

Verfolgen Sie die Entwicklung der Finanzmärkte in unserer handelstäglichen Frühausgabe.

Robert Rethfeld
Wellenreiter-Invest

Antworten
Kicky:

Al Jazeera live für Ägypten

3
30.01.11 18:50
english.aljazeera.net/watch_now/
El Baradei nimmt an der Demo teil,die Brotherhood will Baradei als Führer der Opposition..
Antworten
relaxed:

Juhu, wir toppen aus,

7
30.01.11 18:58
der Milchmädchen-Indikator ist eindeutig. ;-)

www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,742341,00.html
Antworten
Kicky:

erst halbe Strecke abwärts erreicht

5
30.01.11 18:58
www.zerohedge.com/article/...eans-666-lows-are-just-first-stop

Sean Corrigan's weekly "Material Evidence" is always a must read. In his latest edition, the uber-eloquent Brit puts simplistically worded Fed bashing to shame with an anti-Fed manifesto masterpiece that is off the charts on the Flesch-Kincaid reading level.  While we will post the full piece shortly, we wanted to bring attention to one particular chart which has not received any prominence in the past, namely the S&P adjusted for business revenues, which appears to have an 18 year periodicity, and whose mean reversion implies that we are only half way through the correction phase......
(Verkleinert auf 50%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 376886
Antworten
Kicky:

Liam Halligan erbost über Davos und die Banker

5
30.01.11 19:17
www.telegraph.co.uk/finance/comment/...s-with-a-big-fudge.html
....This year, the bankers not only turned up and largely avoided political opprobrium, but they even succeeded in setting the Davos agenda. While some financially-literate people may view this as progress, it is actually a disaster.

The Western world's macroeconomic response to "sub-prime" – the virtual "money-printing" and massive fiscal boosts – has been a mistake of historic proportions. By borrowing even more, and debasing our currencies, our "leaders" have merely dodged – that is, delayed – the need for really tough actions. In doing so, they accelerated and accentuated the end of the West's economic hegemony. Future historians will deride them.

Yet just as feeble and counter-productive as our macroeconomic reaction to the biggest financial meltdown in almost a century has been our regulatory response. Over the last 18 months, some 500 representatives from 30 nations, including regulators and central bankers, have met dozens of times to "hammer out" 440 pages of new rules to govern the world's banks, the Basel III accord.

Yet the actual document is so full of fudges and escape hatches that it amounts to very little. The only concrete policy – requiring banks to hold more capital against potential losses – doesn't kick-in until 2018. Other measures designed to prevent future crises – such as liquidity standards and a global resolution mechanism for failing firms – have been postponed, allowing banks to carry on pretty much as before.

In truth, the Basel accord, amid dire warnings of lower lending and job losses, has been eviscerated by the all-powerful banking lobby. The banks' attritional lobbying treatment is also being applied to the "landmark" Dodd-Frank legislation – recently enacted in the US.

For the past few months, American officials have been turning the act into detailed rules that will govern how the US banking sector operates. Needless to say, Wall Street has had the upper hand in this process. This has been particularly noticeable ever since President Obama's approval ratings plunged, focusing his party machine on the need for campaign donations given next year's Presidential election.

Sheila Bair chairs America's Federal Deposit Insurance Corporation and also sits on the Basel committee's top decision-making body. As such, she has fought an often lonely campaign to impose meaningful bank reforms. "There will be changes to the banking model, but not fundamental changes," Bair recently conceded. "Hopefully there'll be some pressure for banks to get smaller and simpler," she added. But with the bankers back in the ascendancy, and politicians having played all their bail-out cards and still desperate for the banks finally to re-boot lending, the chance of such pressure materialising is very low.

Yesterday, as the Davos summit closed, executives from JP Morgan, Barclays and Credit Suisse among others summoned a meeting of Western finance ministers and other officials. Their message: the "banker bashing" must stop. Numerous ministers – including UK Chancellor George Osborne – helpfully chimed in, insisting it's "time to move on". ...

while the grand-standing and finger-pointing should stop, it is absolutely not time to "move on". The structural banking reforms we so desperately require are still a very long way from being agreed. The chances now are, given the Davos mood music, that they never will be.

One of the new Basel rules requires regulators to impose higher capital requirements on "systemically important" financial institutions. In back-room meetings at last week's summit, that provision was heavily diluted. At the same time, US regulators quietly dropped new accounting rules requiring loans and other financial assets to be carried on bank books at "fair value", based on market prices. This single reversal of a seemingly arcane rule, barely-reported, will have massive implications. Big American banks will, once again, be able to "mark to model", restoring their official licence to cook their books. Even the relatively minor regulatory changes that have been put in place since sub-prime are being gradually stripped away.

Elite bankers used Davos to try shifting the blame for the mess the world is in – stressing that the "over-indebtedness of countries, as well as the over-indebtedness of banks" is the reason behind this crisis. That's deeply disingenuous. Yes, certain Western governments – not least the UK – spent far too much during the decade before sub-prime. I don't remember too many bankers joining those of us who issued repeated warnings at the time.

Moreover, Western government indebtedness, while high before sub-prime, only became endemic and the source of broader financial instability because of the hundreds of billions of dollars spent on bank bail-outs, and the deeply destabilising spillover effects on global markets of the unprecedented degrees of leverage taken on by said banks.

The question of "too-big-to-fail" remains entirely unresolved. And it looks as if we've now passed the high watermark in terms of Western leaders' appetite for genuine banking reform. The country that should worry most about this grim reality, it pains me to write, is Great Britain.

The UK' banking sector is enormous, with the top 10 banks' balance sheets totalling a colossal 460 per cent of national income and the entire sector accounting for five times' GDP. America's banking sector is far less top-heavy and the total industry represents just one times GDP. So the US – with its relatively more manageable banks, and reserve currency status – can perhaps afford another systemic meltdown, followed by yet more bank bail-outs. The UK simply cannot.

The Davos consensus is that the UK is at the "cutting edge" of radical banking reform. ......
Antworten
Kicky:

Die Situation der USA nach Ägypten

4
30.01.11 19:30
.......Opposition leader Mohammed ElBaradei, who has just joined protesters in Cairo's main Tahrir Square, is expected to have a major speech in which he may or may not focus public anger on duplicitous US policies, which at that point will crystallize the Obama administration's hypocrisy in the eyes of Egypt. This will certainly not make progressing US national interests in the region any easier. And if ElBaradei's earlier remarks are any indication, the US is about to become very hated in Egypt. Per Agence France Presse: "“The American government cannot ask the Egyptian people to believe that a dictator who has been in power for 30 years will be the one to implement democracy,” ElBaradei told US network CBS from Cairo. “You are losing credibility by the day. On one hand you’re talking about democracy, rule of law and human rights, and on the other hand you’re lending still your support to a dictator that continues to oppress his people,” added ElBaradei, the former head of the UN’s International Atomic Energy Agency. His recommendations to President Barack Obama’s administration were blunt: “You have to stop the life support to the dictator and root with the people." On the other hand, with the US favorability rating in Egypt at an all time low of 17% in 2010, there just may not be much room to fall for the way the US is perceived by the broader Egyptian population.

More from AFP:

   ElBaradei said Mubarak’s regime was reaching its end.

   “He absolutely has to leave. This is not me, this is 85 million Egyptians,” he said.

   The opposition leader told CNN that he has “been mandated by the people who organize these demonstrations, to agree on a national unity government.”

   “And I hope that I would -- I should be in touch soon with the army and we need to work together.”

   In a separate interview with CNN, ElBaradei predicted a rapid end to Mubarak’s regime.

   “It will happen that he has to leave the country within the next three days. There is no way out as I see,” ElBaradei told the network.

   But when asked if he wanted Obama to publicly ask Mubarak to step down, ElBaradei hesitated.

   “It’s better for President Obama not to appear that he is the last one to say to President Mubarak, ‘It’s time for you to go.’”

As for how America is perceived in Egypt, the WaPo has compiled a good summary:

   In a dusty alleyway in downtown Cairo, Gamal Mohammed Manshawi held out a dirty plastic bag Saturday afternoon. Inside were smashed gas canisters and the casings of rubber bullets that he said Egyptian police had fired at anti-government demonstrators.

   "You see," the 50-year-old lawyer said, displaying the items. On the bottom of each were the words "Made in the USA."

   "They are attacking us with American weapons," he yelled as men gathered around him.

   In the streets of Cairo, many protesters are now openly denouncing the United States for supporting President Hosni Mubarak, saying the price has been their freedom. ....As the violence moves ever more steadily North and East, the increasingly discredited US foreign policy will be put ever more to the test. With the US increasingly reliant on the good will of the BRIC axis, it just may be that for once it is what Russia and China demand as the final geopolitical outcome of the region that is what transpires, instead of what Hillary Clinton's view of what is best for the middle east. And with that the era of US international "globocop" hegemony may well be over.
www.zerohedge.com/article/...ts-be-targeted-next-they-are-atta
Antworten
Kicky:

Oil ETF Call Trades Soar To Record On Middle East

 
30.01.11 19:34
www.businessinsider.com/crude-oil-futures-egypt-2011-1
www.bloomberg.com/news/2011-01-28/...rd-amid-egypt-unrest.html

Hedging Plays Push Crude Prices Higher
(Verkleinert auf 94%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 376890
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht ... 2989  2990  2992  2993  ... ZurückZurück WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen

Neueste Beiträge aus dem S&P 500 Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
469 156.473 Der USA Bären-Thread Anti Lemming ARIVA.DE 28.04.26 16:15
29 3.834 Banken & Finanzen in unserer Weltzone lars_3 youmake222 28.04.26 16:03
  56 PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE 0815ax Lesanto 06.01.26 14:14
    Daytrading 15.05.2024 ARIVA.DE   15.05.24 00:02
    Daytrading 14.05.2024 ARIVA.DE   14.05.24 00:02

--button_text--