Ich denke, dass der Staat noch nicht verkauft, es lohnt sich noch nicht wegen des Kursgewinns (vor allem weil der Kurs fallen würden).
Der Staat hält 25% + 1 Aktie, damit muss jede Entscheidung durch den Staat genehmigt werden, zumindest theoretisch, wer und ob da entscheidet ist vielleicht eine andere Sache. Nach eienm Verkauf wäre Coba wieder frei und es könnten endlich wieder "richtige" Gehälter und Boni gezahlt werden -- dass will der Staat momentan gerade nicht.
Abgeführt werden müssen 1.5 Mrd. für Zinsen, pro Jahr.
(ich denke, dass der Staat die Papiere auch mit Fremdkapital finanziert hat und die Zinsen dann zumindest zum Teil weitergereicht werden...)
Allerdings wird der Staat irgendwann rausgehen, vielleicht in einem Jahr (lt. Blessing) oder ein 10 Jahren (lt. UBS :-) oder irgendwo dazwischen, dann dürfte der Kurs nochmal in die Höhe schnellen, weil einige Fonds nichts kaufen dürfen, was keine Dividende bringt.
www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Commerzbank;art271,2889006
Für Aktionäre mit einem längerem Horizont könnte die Coba interessant sein, falls diese daran glauben dass irgendwann in ferner Zukunft die alten Kurse wieder erreicht werden und eine Dividende wie früher gezahlt wird (90 Cent oder so). Aber wer weiss schon, was in 10 oder 20 Jahren ist.
Def.: Broker von Eng. to break: zerbrechen, broken: Zerbrochen. Jemand der den Markt kaputspekuliert hat.