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Der USA Bären-Thread


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Dreistein:

Kennt jemand

6
11.06.08 12:25
... einen angesagten amerikanischen Gürtelhersteller?
Dann geh´ ich da jetzt long!  
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Knappschafts.:

Chinas Exportwachstum rockt weiter!

9
11.06.08 12:27
Wirtschaftsnews - von heute 11:24
Chinas Exportwachstum schnellt um 28 Prozent nach oben

Peking 11.06.2008 (www.emfis.com) Chinas Exportwachstum hat sich im Mai gegenüber dem Vorjahr um 28,1 Prozent beschleunigt. Dies lag deutlich über den Erwartungen der Bankvolkswirte, die laut „Bloomberg“ im Durchschnitt mit einer Zuwachsrate von 20 Prozent gerechnet hatten. Im April hatte sich der Anstieg auf 21,9 Prozent verringert gehabt.

Die Importe wiederum schnellten um 40 Prozent nach oben. Die chinesische Zollbehörde erklärte dies mit explodierenden Preisen für Rohöl Kohle, Eisenerz und verschiedene Agrarprodukte. Der Handelsbilanzüberschuss verringerte sich daraufhin auf 20,2 Milliarden Dollar gegenüber 22,4 Milliarden Dollar im April.

Das rasante Exportwachstum deutet darauf hin, dass die geldpolitische Straffung der Regierung bisher das chinesische Wirtschaftswachstum noch nicht beeinträchtigt hat. Zuletzt hatte auch die OECD in einer Studie davor gewarnt, dass sich die Zuwachsraten bei Chinas Ausfuhren im Jahresverlauf deutlich verringern dürften.
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Malko07:

Esel long.

9
11.06.08 12:45

HOHER ÖLPREIS

Esel verdrängen Traktoren

Die rasant steigenden Ölpreise wirken sich bis in die hintersten Winkel dieser Welt aus: Zentralanatolien zum Beispiel. Dort stieg die Nachfrage nach Eseln in ungeahnte Höhen - gegen den daraus resultierenden Preisanstieg sieht sogar der Kursverlauf für das berühmte Fass Brent Oil blass aus.

Der USA Bären-Thread 4389904

Istanbul - Wenn einer Grund zur Klage hätte, dann wären es die anatolischen Bauern. Oder umgekehrt: Wenn einer Grund zur Freude hätte, dann wäre es die anatolischen Eselzüchter. Binnen eines Jahres stieg der Preis für die genügsamen, aber manchmal recht eigensinnigen Tiere in ländlichen Gebieten Zentralanatoliens von umgerechnet rund 26 Euro auf bis zu 180 Euro, wie die Zeitung "Zaman" am Mittwoch berichtete.

Im Dorf Lök in der Provinz Yozgat beispielsweise seien die meisten Bauern inzwischen von ihren Traktoren auf Esel umgestiegen. Die Zahl der Lastentiere im Dorf habe sich auf 100 verdoppelt.

Den Esel-Trend gibt es "Zaman" zufolge nicht nur in einigen wenigen Dörfern. Unter Berufung auf das Landwirtschaftsamt in Yozgat berichtete die Zeitung, in der Provinz seien im vergangenen Jahr mit 4400 Eseln fast doppelt so viele Tiere verkauft worden wie ein Jahr zuvor.

Viele Bauern ließen ihren Traktor stehen, weil sie sich den Dieselkraftstoff nicht mehr leisten könnten. Der Preis für einen Liter Diesel sei von gut einem Euro im vergangenen Jahr auf 1,55 Euro in diesem Jahr gestiegen.

mik/AFP www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,559041,00.html

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Anti Lemming:

Anderswo steigen die Kamel-Preise

4
11.06.08 13:02
Gemeinsame Ursache ist die Überbevölkerung: Zuviel Nachfrage nach allem, zu viele Mäuler zu stopfen.

Die unbändige Nachfrage, insbesondere nach Energie, wird sich erst legen, wenn unbequeme und unpopuläre Lösungen kommen: Zur Endlösung der Energiefrage könnte z. B. arbeitslose Inder und Chinesen in riesige Hamsterräder sperren und sie dort traben lassen, wobei ein Dynamo auf der Rotorachse Strom erzeugt, der dann nach Europa geleitet wird.
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Anti Lemming:

Bauernfang: Hypotheken-Anträge angeblich gestiegen

12
11.06.08 13:39
Der Link zur News (unten) auf www.bigcharts.com verkündet hoffnungsfroh:

Mortgage applications rose 10.9% last week: MBA

Das klingt recht vielversprechend und nach "Wende im Housing-Markt".

Klickt man indes auf diesen Link, erscheint die News unten, wo schon mal deutlich abgeschwächt im Titel steht, dass die Zahl der Anträge im Vergleich zur Vorwoche [im Mai] saisonbereinigt (hört, hört!) um 10,9 % gestiegen sind. Dazu nennt der Artikel die obskure "Begründung", dass die Zahl der Anträge "koinzidierte" (zusammenfiel) mit einem Anstieg der Hypothekenzinsen... Nanu? Je höher die Zinsen, desto höher die Nachfrage nach Hypotheken? Das könnte allenfalls der Fall sein, wenn es eine Torschlusspanik gäbe, weil die Fed die Zinsen radikal anzuheben droht. Danach sieht es zurzeit allerdings (noch) nicht aus.

Im dritten Absatz heißt es dann - die obige Aussage völlig ins Gegenteil verkehrend - , , dass die Zahl der Hypoanträge bezogen auf den gleichen Zeitraum im Vorjahr um 16,5 % gefallen ist. Diese langfristige Gegenüberstellung ist viel aufschlussreicher als ein saisonbereinigt-geschönter Vergleich mit der Vorwoche, deren Zahl womöglich nachträglich nach unten "revidiert" wurde, um einen Uptrend zu suggerieren.

Wieder mal ein gelungenes Stück im gleichgeschalteten Infotainment- Verdummungstheater...

Passt perfekt zu den anderen "hingebastelten" News vom Arbeitsmarkt (wo die Zahl der Arbeitslosen trotz Massenentlassungen allerorten "überraschend sinkt") und zu den Inflationszahlen (wo der Benzinpreis kerosionsbereinigt fällt, obwohl er an der Zapfsäule auf über 4 Dollar stieg).



Higher week-to-week mortgage applications: MBA
By Amy Hoak, MarketWatch
Last update: 7:01 a.m. EDT June 11, 2008

CHICAGO (MarketWatch) -- Mortgage applications filed in the week ended June 6 rose 10.9% on a seasonally adjusted basis compared to the final week of May, the Mortgage Bankers Association said Wednesday.

The increased filings for both mortgages to buy homes and refinancings of existing mortgages coincided with higher interest rates on fixed- and adjustable-rate mortgages, the Washington-based MBA's data showed.

Total application volumes were down an unadjusted 16.5% compared with the same week in 2007.

["Total" war die Zahl im Wochenvergleich zur Vorwoche übrigens auch...]

Refinancing applications increased 8.4% on a week-to-week basis, with filings for mortgages to purchase homes rose a seasonally adjusted 12.8%, the MBA said.
The four-week moving average for all loans was down 2.8% [das passt auch viel besser zu dem obigen Downtrend von 16,5 % über's Jahr], reflecting weakness in refinancing filings.

Refinance applications made up 39.8% of all mortgage activity as tracked by the MBA, down from 40.6% the previous week. ARMs accounted for 10.3% of all applications, up from 8.7%.

Rates charged on 30-year fixed-rate mortgages averaged 6.24% last week, up from 6.17% the previous week, while the average on 15-year fixed-rate mortgages climbed to 5.78% from 5.7%. One-year ARMs carried an average intererst rate of 6.87%, up from 6.8%. [Das zeigt, dass die Zinssenkungs-Arie dem US-Hyposchuldnern genau NICHTS nützt... - A.L.]
The MBA survey covers about half of all U.S. retail residential mortgage applications.

Amy Hoak is a MarketWatch reporter based in Chicago.

www.marketwatch.com/news/story/...5F%7D&tool=1&dist=bigcharts&
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CarpeDies:

US-Konjunktur im Mai 2008

4
11.06.08 13:49
Hier ein interessanter Artikel, den ich bei den "Goldseiten" gefunden habe:

"Das ,Ende der Welt an den Finanzmärkten’ konnte abgewendet werden, aber wir werden einen massiven Einbruch bei den Unternehmensgewinnen sehen".
Morgan Stanley (23.04.2008)

Im August letzten Jahres vernahm die Welt erste Hypotheken-Notrufsignale. Diese völlig unterschätzend und von der heilenden Wirkung des Outputs seiner Gelddruckmaschinen überzeugt, verkündete Ben Bernanke bezogen auf den Zustand der US-Wirtschaft noch im Oktober 2007: "Wir sind nicht davon überzeugt, dass die wirtschaftliche Expansion zum Stillstand kommt."

Nur ein halbes Jahr später und nach aggressiven Zinssenkungsrunden im Stile eines Arthur Burns (FED-Chef in den 70er Jahren, der ein Erbe aus unkontrollierter Inflation hinterließ!) die bittere Erkenntnis: Es besteht die "Möglichkeit einer US-Rezession" … aber "spätestens für die zweite Jahreshälfte und 2009 sei wieder mit einem höheren Wirtschaftswachstum zu rechnen." Ben, dem Seher, sei Dank!

Können die Zinssenkungen oder das von ihm und Finanzminister Henry Paulson initiierte und im Mai gestartete Konjunkturprogramm tatsächlich eine Rezession dauerhaft verhindern? Ist der amerikanische Konsument plötzlich wieder solvent? Und … wer finanziert die notwendigen Kredite, wo doch keine Aussicht auf eine erfolgreiche bilanzschonende Verbriefung besteht?

Zweifel an Ben Bernanke´s Prognose scheinen angebracht, denn der Aufschwung der amerikanischen Wirtschaft beruhte besonders in den letzten fünf Jahren nicht mehr auf der Erwirtschaftung von Einkommen, sondern auf einem von allen Seiten befeuerten kreditfinanzierten Immobilienboom, der einen märchenhaften Tischlein-deck-dich-Konsumrausch ermöglichte. Parallel dazu sank als Folge des vermeintlich dauerhaften "Wohlstand-Effektes" die Sparquote der amerikanischen Bevölkerung von 9,4% auf unter Null. Nur so konnte der Amerikaner auf der Konsumseite ein möglicherweise letztes Feuerwerk abbrennen und exportabhängige Volkswirtschaften wie Deutschland, China oder Japan beflügeln. Die Weltmeister des Konsumierens (auf Pump) trugen so rekordverdächtige 72% zum US-Sozialprodukt bei und sind inzwischen - nicht ganz unbedeutend für den Rest der Welt - für rund ein Drittel der globalen Nachfrage verantwortlich.


Was vom Aufschwung übrig blieb

Die FED-Flow of Funds Summary Statistiken des 4. Quartals 1997 bzw. 2007 belegen, wie das "globale Konjunkturprogramm der USA" in den vergangenen Jahren erkauft wurde:



Die Verdopplung der US-Gesamtverschuldung innerhalb von nur 10 Jahren führte aber nicht zu der erhofften wirtschaftlichen Expansion, denn das reale US-BIP wuchs nach Bureau Economic Analysis (BEA)-Angaben von 8.470,6 Mrd. USD (Anfang 1997) lediglich um 37,8% auf 11.675,7 Mrd. USD bis Ende 2007. Jeder neue Dollar Schulden verhalf also nur zu 0,20 USD Wirtschaftswachstum.

Ende 1997 lag die Gesamtverschuldung der USA gemessen am BIP noch bei 255,3% und somit fast auf dem Verschuldungsniveau von 1931 (260%), welches bekanntlich in der tiefen Depression erreicht wurde. Nur eine Dekade später beläuft sich dieses nun auf offiziell 352,6%!

Damit befinden sich die Vereinigten Staaten in der größten Kreditinflation aller Zeiten und sowohl Notenbank als auch Regierung versuchen alles in ihrer Macht stehende, den Verschuldungsboom nicht abreißen zu lassen. Der Point of no Return scheint dabei längst überschritten zu sein, denn schon allein die Lasten des Irak-Krieges werden einer Studie zufolge die Staatsfinanzen in den kommenden Jahren mit insgesamt 3.000 Mrd. USD belasten und damit 60-mal höher ausfallen, als von der Bush-Regierung angekündigt! Auch die hektisch beschlossenen Konjunktur- oder Rettungsprogramme in Folge der Subprime-Krise werden neben den Wahlgeschenken der designierten Präsidentschaftskandidaten das Verschuldungs-tempo weiter hochhalten, solange es noch gutgläubige Kreditgeber gibt.


Visionen kontra Realität

Die USA sind in den letzten Jahrzehnten vom größten Gläubiger der Welt zum größten Schuldner mutiert und inzwischen wie keine andere Volkswirtschaft von Importen abhängig. Das US-Leistungsbilanzdefizit (738,2 Mrd. USD oder 4,1% vom US-BIP per Ende 2007, nach 811,5 Mrd. USD 2006) weist einen jede Bananenrepublik Konkurrenz machenden Wert aus, während die Exportnationen des asiatischen und arabischen Raumes in den letzten Jahren US-Devisenreserven in Billionenhöhe anhäuften. Aber schließlich, so Alan Greenspan, Ex-FED-Chef, ist das US-Defizit Ausdruck des "großen Vertrauens der Welt in die Kreditwürdigkeit und Solidität der amerikanischen Volkswirtschaft" und "daher seien politische Korrekturen nicht nötig."

Noch können die USA ihr Defizit über die globalen Finanzmärkte in eigener Währung und zugleich Weltreservewährung finanzieren, aber ob dies dauerhaft gelingt, bleibt offen. Wie schnell jemandem das Vertrauen entzogen werden kann, haben die letzten Monate eindrucksvoll bewiesen. Auf eine erste Ablehnung des US-Dollars stößt dieser bereits an den Devisenmärkten. Seit 2002 hat sich der Dollar im Stile einer Subprime-Währung um mehr als 50% bzw. um ein Drittel seit 2006 gegenüber dem Euro verbilligt (Stand: Ende April)! Anderen wichtigen Währungen gegenüber ergibt sich ein ähnliches, wenn auch nicht so drastisches Bild.

Zur Finanzierung des laufenden Leistungsbilanzdefizits sind die USA auf Kapitalimporte von nunmehr täglich rund 2 Mrd. USD angewiesen. Um aber an dieses Lebenselixier zu kommen, braucht es zwingend gute Nachrichten. Auch ein Ben Bernanke weiß, dass Investoren nach der siebten Leitzinssenkung von ehemals 5,25% (18.09.07) auf nunmehr 2% einen negativen Realzins von offiziell -1,9% (Fed Funds Target Rate abzgl. Inflation) auf Dauer nicht als Kaufargument akzeptieren.

US-Konjunktur im Mai 2008

Henry Paulson und Ben Bernanke, die, die die Krise nicht haben kommen sehen aber dafür jetzt deren Ende erkennen können, lassen zur Beruhigung der Investoren den "statistikfrisierten" Wind aus dem US-Finanzmärchenwald wehen, womit den Finanzmärkten immer (rein zufällig) die gerade notwendigen Konjunkturdaten präsentiert werden!


USA - Eine (Börsen-)Traumfabrik

Trotz aller Kassandrarufe konnte die US-Wirtschaft im 1. Quartal 2008 eine annualisierte, also eine auf ein Jahr hochgerechnete Wachstums-Punktlandung von (angeblich) 0,6% ausweisen und die Erfüllung der Definitionskriterien für eine Rezession erfolgreich abwehren. 0,6% reales, also inflationsbereinigtes Wachstum, ein deutlicher Anstieg der Auftragseingänge oder ein besser als erwartet ausgefallener Arbeitsmarktbericht - das sind die Nachrichten, die die Börsen "fliegen" lassen. Tatsächlich aber täuschen die auf den ersten Blick positiven Konjunkturdaten über die wirkliche Situation hinweg, welche die sich hinter ihren alles rosa färbenden Brillen versteckenden Experten und Börsianer nicht erkennen können … oder wollen!

Schließlich erfolgt die Ermittlung des US-BIPs nicht etwa durch einen Vergleich der Schlusswerte eines Quartals, nein es wird der Durchschnitt des abgelaufenen Quartals mit dem des vorherigen Quartalsdurchschnittes verglichen und daraus das Wachstum abgeleitet mit dem Effekt, dass konjunkturelle Wendepunkte tendenziell zu spät angezeigt werden! Damit entfalten die negativen Konjunkturdaten aus dem März (niedrigere Industrieproduktion in Vergleich zu Dezember und Januar, Rückgang des verfügbaren Einkommens im Vergleich zu Januar oder der massive Rückgang der Häuserverkäufe seit Jahresbeginn bzw. der Hausbaubeginne) erst viel später ihre Wirkung, so dass dann gern von einer "völlig unerwarteten Entwicklung" gesprochen werden kann. Der FED-Chef von Minneapolis, Gary Stern, also einer der es wissen muss, beantwortete erst dieser Tage die Frage des WALL STREET JOURNALS, ob sich eine Rezession vermeiden ließe, simply mit "Nein."

Weitere Details genauer unter die Lupe genommen zeigen wenig Feiernswertes: So sollen plötzlich allein die realen Ausgaben für Dienstleistungen um sagenhafte 3,4% zugenommen und so mit 1,43 Prozentpunkten zum BIP-Anstieg beigetragen haben. Weshalb - das bleibt ein amerikanisches Geheimnis. Der verstärkte Lageraufbau, ein Zeichen für Kaufzurückhaltung und kommenden Gewinnmargendruck, verhalf im ersten Quartal (0,81 Prozentpunkte) ebenfalls mit zur Punktlandung. Nur … irgendwann platzen auch die größten Lagerhallen und damit die Illusion einer vermeidbaren oder schlimmstenfalls "milden" Rezession.

Der 1,4%-Anstieg der Auftragseingänge (ggü. dem Vormonat) suggeriert gesteigerte US-Exportchancen. Wirklich? Magere 0,22 Prozentpunkte haben die realen Netto-Exporte zum 0,6%-Wachstum des 1. Quartals 2008 beigetragen (Vergleich: Rüstungsausgaben 0,28 Prozentpunkte), nachdem diese in jedem der letzten drei Quartale noch bei mehr als einem Prozentpunkt lagen! Eine Fünftelung als Ausdruck von schierer Exportgewalt. Klasse!

Der Rückgang der Exporte, trotz eines schwachen Dollars, sorgte konsequenterweise am Arbeitsmarkt für gute Stimmung. Beim vierten Rückgang in Folge verloren lediglich 20.000 (erwartet 50.000), ohne Berücksichtigung der Landwirtschaft, ihren Job, so dass die durch Umfragen (!) bei US-Haushalten ermittelte Arbeitslosenquote von zuvor 5,1% auf 5,0% fiel. Diejenigen, die sich frustriert von monatelanger, erfolgloser Job-Suche nicht mehr um eine neue Stelle bemühen, werden Statistik-freundlich ausradiert. Die tatsächliche Arbeitslosenquote dürfte daher bei etwa 13% liegen und macht so das stark eingetrübte Stimmungsbild der Verbraucher erklärbarer. Parallel dazu wurde das offizielle Jobverlust-Minus des Vormonats nach oben, auf 81.000, revidiert - leider ein schon gewohntes Spiel! Im Juni dürfen wir dann gespannt verfolgen, wie der jetzt an den Börsen gefeierte April-Arbeitsmarktbericht wieder realistischere Züge - weil dann nicht mehr Illusionen zerstörend - annimmt. Hinweise auf brisante Entwicklungen am US-Arbeitsmarkt gibt der Arbeitsmarktbericht hingegen nur selten. So mussten beispielsweise im Februar US-Arbeitnehmer eine halbe Million Mal häufiger als noch ein Jahr zuvor von einer vollen Stelle auf Teilzeit umstellen - ein Zuwachs von 21%. Kein Wunder also, dass das US-Konsumentenvertrauen trotz aufpolierter Konjunkturdaten aktuell so schwach ist wie zuletzt Anfang der 80er Jahre! Die Realität lässt sich eben nicht durch statistische Zahlenspielchen aufhübschen!

Da die Entwicklung am Arbeitsmarkt auch Rückschlüsse auf mögliche Konsum-ausgaben zulässt, sind hier weitere Details interessant. Nach wie vor findet bei konjunkturempfindlichen Sektoren (Einzelhandel, Bau und Industrie) ein heftiger Stellenabbau statt. Inzwischen sind im amerikanischen Gesundheitssektor mehr Menschen beschäftigt als in der Industrie - nicht ganz unwichtig, wenn man die mögliche Dauer einer Rezession abschätzen möchte!

Dank eines kreativen Net Birth/Death-Modell des US-Arbeitsministeriums soll der landesweite Stellenabbau auf Jahressicht für den flexiblen Amerikaner folgenlos geblieben sein. So "erschufen" die Statistiker selbst für den seit dem Platzen der Immobilienblase in einer Rezession befindlichen Bausektor allein im April 45.000 neue Stellen, während sogar der Finanzsektor 8.000 Stellen neu besetzen durfte. Insgesamt wurden über alle Sektoren 1.049.000 neue Jobs in den vergangenen 12 Monaten kreiert - nur auf Annahmen beruhend!

Falls dieses Glaskugel-Modell irgendwann einmal einer Realitätsüberprüfung unterzogen werden sollte, ist damit zu rechnen, dass der Arbeitsmarktbericht nicht nur nicht die Landwirtschaft, sondern vielleicht auch die konjunktursensitiven Sektoren wie Industrie, Handel oder Bau ausklammern wird.

Ebenfalls spannend wird es beim Blick auf die Lohnentwicklung. So fielen die mittleren - nominalen - Wochenlöhne im April um 0,2% als auch die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden, so dass die Lohnkosten auf Jahressicht nur noch um 2,2% anstiegen (Vorjahresvergleich: 2,8%) - gerade in dem Moment, wo doch nun vor Kaufkraft strotzende Amerikaner erwartet und dringend benötigt werden. Lediglich 38.000 USD verdiente durchschnittlich ein Amerikaner im letzten Jahr, während die Belgier 47.000 USD, deutsche Arbeitnehmer 60.000 USD oder die Schweizer sogar 64.000 USD nach Hause trugen. Sieht so Kaufkraft aus? Zumindest bemerkt der Amerikaner nun, dass ohne Kredit alles nichts ist, und beginnt seine Ausgaben wenig patriotisch, dem Beispiel der Firmen lediglich folgend, einzuschränken (1% annualisiert, nach zuvor 2,3%). Der in den letzten Jahren von der Automobilindustrie spekulationsartig getunte Autoabsatz fiel auf ein 30-Jahres-Tief (-14% allein im April) während die Anzahl der Baubeginne nicht einmal halb so hoch sind wie vor 30 Jahren - nur damals gab es 82 Mio. weniger Einwohner (222 Mio.) und eine hohe Sparrate (9,4%)!

Obwohl ein berühmtes, aber nicht belegbares Zitat: "Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast." gern Winston Churchill zugeschrieben wird und somit wohl auch nur das Ergebnis einer historischen Fälschung ist, wird dieses in amerikanischen Statistik-Speziallaboren gelebt - und die Welt übernimmt ohne Nachfrage die immer passenden Konjunkturdaten.


Inflation, die es nicht gibt … aber jeder fühlt!

Die wichtigste Frage zum Schluss. Wie berechnet sich die Inflationsrate, die letztendlich für alle realen volkswirtschaftlichen Daten, wie Wachstum, Produktivität, Lohnentwicklung die entscheidende Variable ist und darüber hinaus größte Bedeutung bei Lohnverhandlungen oder Transfereinkommen zukommt?

Spätestens seit den 90ern, dem Start des größten kreditfinanzierten Wohlfahrtsprogramms durch Alan Greenspan, mussten die Nebenwirkungen dieser gefühlten-Reichtum-erzeugenden-Maßnahme unter den Teppich der Statistik gekehrt werden. Wie geht das? Ganz einfach - mit Kreativität!

Normalerweise wird die Inflationsrate durch den Vergleich der Preisentwicklung eines Warenkorbs in einer bestimmten Periode ermittelt. So auch in den USA. Allerdings gehen die US-Statistiker davon aus, dass Konsumenten Produkte mit den größten Preissteigerungen weniger nachfragen werden und lassen diese daher aus dem Warenkorb verschwinden. Steigt der Preis für Rindersteaks, essen die Amerikaner eben Burger - statistisch verordnet! So lässt sich über die ständige Veränderung der Warenkorbprodukte eine stete, nicht bekämpfenswerte, niedrige Inflation suggerieren.

Ein weiterer wesentlicher statistischer Trick ist die hedonische Berechnungsmethode, die angenommene Qualitätsverbesserungen als Preissenkung in die Statistik einfließen lässt. Qualitätsverschlechterungen z. B. im Service werden natürlich nicht erfasst. Dank dieser Hedonik-Tricks konnte die Inflation so (unglaubhaft) niedrig gehalten werden, dass selbst ein Zinssatz auf Depressionsniveau über lange Zeiträume keine Inflationsgefahr signalisierte. Gemessen am Warenkorb von 1998 liegt die Inflationsrate in den USA bei nunmehr über 7% und bestätigt die vom Conference Board unter Verbrauchern ermittelte gefühlte Inflation von 6,8%!

Paul Volcker, letzter Angstgegner der Inflation, äußerte sich dazu jüngst gegenüber BLOOMBERG und richtete mehr als nur warnende Worte an die Adresse der Notenbank: Wenn der Inflationsdruck nicht vom US-Dollar genommen wird "werden wir echte Schwierigkeiten bekommen … dann sind wir bald wieder in den Siebzigern, oder schlimmer noch."

Ein Problem ließ sich aber nicht statistisch aufpeppen. Da den hedonischen Kunstgriffen der Vergangenheit, mit denen Preiserhöhungen aufgefangen wurden, keine entsprechenden Nominallohnerhöhungen entgegenstanden (seit 2000 nahezu Stagnation) und die Aussichten darauf eher als gering zu betrachten sind, wird für die Weltmeister des Geldausgebens die Zeit bis zum nächsten Gehaltsscheck immer länger und länger … und für immer mehr zu lang!



Was hoch fliegt, fällt auch tief

Angesichts der Bedeutung steigender Vermögenspreise für das Verbrauchervertrauen und der damit verbundenen Konsumneigung bestätigen die Zahlen vom amerikanischen Immobilienmarkt, dass sich die USA auf dem Weg in eine schmerzhafte Rezession befinden. Trotz staatlicher Stützungsaktionen kommen von der Immobilienpreisfront nach wie vor keine wirklich beruhigenden Zahlen - zu stark war deren Auftrieb zuvor. Geräuschvoll lösen sich nun die ersten Milliarden im vierstelligen Bereich von insgesamt erwarteten 6.000 Mrd. USD des kollektiven american-my home, my car, always solvent-dreams in Luft auf.

Nachdem die Eigenheimpreise zwischen 1996 und 2006 um real 86% gestiegen sind, wird am S&P/Case-Shiller US-National Home Price Index das Tempo des Preisverfalls gut ablesbar. Die die Preisentwicklung der 20 bzw. 10 bedeutendsten US-Ballungszentren messenden Indices verzeichneten mit 12,7% bzw. 13,6% auf Jahressicht einen zweistelligen Rückgang (tiefste Stände seit 2001!). Insgesamt gaben im ersten Quartal 2008 die Preise für Wohnimmobilien im Durchschnitt um 7,7% nach und stellen so den größten Einbruch seit Beginn der statistischen Aufzeichnungen vor 29 Jahren dar! Die Durchschnittspreise für neu gebaute Häuser sind auf Jahresbasis um 13,3% gesunken und markieren den stärksten Rückgang seit 1968, da deren Verkauf immer seltener gelingt (-36% auf Jahressicht). 4,06 Mio. Häuser (+40.000 ggü. Vormonat) stehen nun zum Verkauf - 53% mehr als der Durchschnitt der vergangenen 9 Jahre (2,6 Mio.).

Neun Millionen US-Bürger haben nach Schätzungen der Regierungsbehörde Federal Housing Administration (FHA) inzwischen höhere Schulden, als ihr Haus wert ist. Für Henry Paulson aber alles klare Zeichen Anfang diesen Monat bereits die "Erholung des Immobiliensektors" zu prophezeien!

Nachdem im vergangenen Jahr über 1,5 Mio.-mal Zwangsvollstreckungsverfahren (+53% ggü. 2006) eingeleitet wurden, fordert nun Ben Bernanke politisches Handeln! 243.000 Zwangsversteigerungen allein im ersten Quartal 2008 bedeuten einen Anstieg um 27% ggü. dem Vorquartal bzw. +65% ggü. dem Vorjahr. Bereits Ende Dezember 2007 erreichte die Zahl der Schuldner mit 90-tägigem Zahlungsverzug mit 3,9% ein 5-Jahres-Hoch, fast doppelt soviel wie der zwangsversteigerte Anteil (2%). Inzwischen lassen sich die Banken mehr Zeit mit der Zwangsvollstreckung (61 Tage heute ggü. 37 Tage ein Jahr zuvor), um Vandalismuskosten (bis 15% des Marktwertes) zu vermeiden bzw. das bestehende Immobilienüberangebot nicht noch weiter anzufachen. "Wir haben keine Ahnung, wie schlimm die Lage bereits ist, weil der ganze Prozess sich verzögert" kommentierte Moody´s diese Entwicklung, "die Probleme sind wahrscheinlich größer als wir annehmen." Jetzt sollte doch mal Henry seine Brille putzen!

Die Entvölkerung ganzer Stadtteile oder die aufgrund sinkender Steuereinnahmen (erste) angemeldete Insolvenz eines 117.000 Einwohner zählenden Vorortes von San Franscisco ist inzwischen genauso traurige Realität, wie die Tatsache, dass über 28 Mio. Amerikaner auf Lebensmittelmarken angewiesen sind bzw. erstmals in der Geschichte der USA 1% der erwachsenen Bevölkerung "gesiebte Luft" atmen muss!


It´s real

Aber nicht nur die Immobilienkredit-Ausfallraten sind enorm angestiegen, sondern auch die bei Kreditkarten-, Auto- und sonstigen Konsumentenkrediten. So hatte zuletzt das nach Wal Mart zweitgrößte US-Handelsunternehmen Target Corp. 8,1% seiner gesamten Kreditkartenforderungen abgeschrieben, nachdem im Februar die Ausfallrate auf 6,8% sprang. Der Firmenchef von Capital One, fünftgrößter Kreditkartenanbieter der USA, nutzt dagegen das laufende Aktienrückkauf-programm, um sich von eigenen Aktien zu "befreien". Vermutet er angesichts der insgesamt 951,7 Mrd. (+8,2% auf Jahressicht) Kreditkartenschulden eines von den plötzlichen Rückzahlungsforderungen überraschten Amerikaners Schlimmeres als die Anderen?

Zumindest beginnen sich auch die amerikanischen Banken mit deutlichen Rückstellungen – die zum Teil das Zehnfache der ursprünglichen betragen - ein erstes Polster zu schaffen, denn "die Zahlen zeigen, so Sheila Blair, Chefin des staatlichen Einlagensicherungsfonds FDIC, dass es eine zweite Welle von herkömmlicheren Kreditproblemen geben könnte, wie sie während eines wirtschaftlichen Abschwungs auftauchen." Ob die von den amerikanischen Finanzinstituten bisher gebildeten Rückstellungen ausreichen, werden die kommenden Quartalsberichte bezeugen.

Während der Finanzsektor seine Bilanzen schrumpfen lassen muss (z. B. Citigroup: mdst. 400 Mrd. USD!), soll dieses ohne Auswirkungen auf die kredithungrige US-Wirtschaft bleiben. Die letzte Umfrage der FED zeichnet eher ein anderes Bild!

In Anbetracht der dunklen Wolken, die am statistisch rosa eingefärbten Konjunkturhimmel real werden, verschärften die in den USA tätigen Banken tatsächlich seit Jahresbeginn die Kreditvergabebedingungen und verlangen kräftige Zinsaufschläge, auch für Kunden bester Bonität, so dass die Kreditklemme reale Züge annimmt - entgegen allen früheren Expertenmeinungen. Selbst Martin Feldstein, Harvard-Professor und der Chef der Forschungsstätte NBER; jenes Institut, das offiziell die Rezession ausrufen und beenden darf, sagte im März: "Es gibt viele Unterschiede zwischen jetzt und der Großen Depression, aber dies hier könnte die schlimmste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg werden."

Die Gewinnwarnung von UPS (erst die dritte nach den Anschlägen vom 11. September 2001 und den Unwetterkapriolen 2004) spricht eine klare Sprache. Da fast jedes dritte Paket oder Dokument in den USA per UPS versendet wird, gilt deren Geschäft daher als eine Art Seismograph für die Wirtschaftsaktivität in den Vereinigten Staaten. Genau wie das von General Electrics. Der weltgrößte Mischkonzern wurde von den wirtschaftlichen Entwicklungen in Amerika böse "überrascht". Statt einer Bestätigung des in Aussicht gestellten 10%igen Jahresgewinnes wurde ein Rückgang des Nettogewinnes im 1. Quartal 2008 um 6% vermeldet und die Jahresgewinnprognose mal eben kassiert … während rund 47 Mrd. USD an Börsenkapitalisierung den Blicken der Aktionäre entschwanden.

Das mit geballter Politik- und Bankenprominenz gefüllte und Einstiegschancen erkennende Lager derer, die die Finanzkrise mindestens zur Hälfte als überwunden oder gar als beendet ansehen, stimmt angesichts der Faktenlage nachdenklich. Schließlich wird die jetzt trotz aller statistischen Geräusche einsetzende Rezession in den USA zu weiteren erheblichen Belastungen, nicht nur im Finanzsektor, führen. Drew Matus von Lehman Brothers drückt es so aus: "Ich denke, dass die Probleme erst anfangen." "Querbeet wird es wahrscheinlich noch mehr Schmerzen geben" sind sich ebenfalls die Ökonomen von Morgan Stanley sicher und erkennen für die USA schon jetzt viele übereinstimmende Merkmale mit einer Finanzkrise der jüngeren Weltgeschichte: Japan (1992).

"Vielleicht werden wir in ein paar Monaten bedauern, dass sie (Finanzmarktkrise) vorbei ist" ließ uns zuletzt ein scherzender Josef Ackermann wissen, aber …

Wir können nicht sehen, warum das so sein sollte.



© Dipl.-Kfm. Martin Mack, Dipl.-Kfm. Herwig Weise
www.mack-weise.de


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metropolis:

Im Gegenteil

4
11.06.08 13:50
die Amis werden ihren Gürtel SHORTER schnallen müssen. Die brauchen keine Gürtel mehr sondern Hosenträger.
Antworten
Anti Lemming:

Genau

 
11.06.08 13:55
Gürtel shorten (= enger schnallen)
Antworten
wawidu:

Warum der FTSE 100 ein Shortkandidat ist

5
11.06.08 13:57
Der FTSE hat im Vergleich der Leitindizes der westlichen Industrienationen die stärkste Up-Korrektur im aktuellen Bärenmarkt vollzogen. Was aber jetzt in UK ansteht, spricht für eine eine ausgeprägte C-Welle:

globaleconomicanalysis.blogspot.com/2008/...rket-seizes-up.htm
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 168416
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metropolis:

Was meint ihr?

3
11.06.08 15:08
Ob heute den U25 auch wieder Viagra Einwerfen hilft? Sieht zur Zeit etwas schlapp aus das Ganze...
Antworten
obgicou:

Mittwoch = Öltag

3
11.06.08 15:15

16:30 inventories; die Erwartungen.
Crude -1,4 Mio bls
Gas +1,1 Mio bls
Destillate +1,7 Mio bls

Refinery Cap. Util.: +0,6% auf 90,3%
Antworten
metropolis:

Nochmal short im Tecdax

3
11.06.08 15:25
Habe vorhin bei 820 nochmal mit einer kleiner Posi den Tecdax geshortet. Dies ist kein "Sommer-Short" sondern ein kurzfristiger Zock dass die Unterstützung 822 nachhaltig durchbrochen wurde. Der Stop für diese Posi liegt daher leicht drüber, bei 830.
Antworten
metropolis:

Hoffentlich sind's nicht die NORDkoreaner ;-)

3
11.06.08 15:44

Reuters
Lehman may raise capital from Korea: report
Tuesday June 10, 8:42 pm ET

 

NEW YORK (Reuters) - Lehman Brothers (NYSE:LEH - News) almost struck a deal with Korean financial institutions as part of raising $6 billion in capital, and may yet arrange one by the end of the year, the Financial Times reported on its website on Tuesday, citing people familiar with the matter.

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Korean institutions viewed as potential partners for Lehman include Korea Development Bank (KORB.UL), and a commercial bank such as Kookmin Bank (060000.KS), the FT reported. Potential passive investors include the Korean Pension Service and Korean Investment Corp, the FT reported.

The discussions took place in the days before Lehman said on Monday that it would raise $6 billion in capital, mainly from big U.S. investors, the paper reported. It said Lehman executives ran out of time to complete negotiations on the terms, which could have seen the institutions take their stake through buying convertible preferred shares.

Lehman officials were not immediately available for comment.

Lehman plans to raise $6 billion to bolster its capital base after losses from trading and hedging led to an expected $2.77 billion second-quarter loss.

A Korean deal would give the Korean institutions access to Lehman's capital markets expertise while giving Lehman access to the Korean groups' balance sheets and broadening the bank's reach in Asia, the FT reported.

One source told the FT that the talks stalled on issues including the prize and size of a stake.

(Reporting by Robert MacMillan; Editing by Gary Hill)

 

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Malko07:

Societe Generale wusste über Geschäfte Bescheid

12
11.06.08 15:58

Milliardenzocker Kerviel

Société Générale wusste über Geschäfte Bescheid

Bedenken gab es, Konsequenzen nicht: Offenbar hat die Société Générale von den riskanten Geschäften ihres Händlers Jerôme Kerviel gewusst - und ihn gewähren lassen.

Die französische Bank Société Générale hat offenbar von den fingierten Handelsgeschäften ihres Aktienhändlers Jerôme Kerviel gewusst. Dies sei dem Unternehmen bereits mehrere Monate vor den Milliardenverlusten bekannt gewesen, berichtet die Financial Times unter Berufung auf Gerichtsunterlagen.

Demnach seien schon im April 2007 interne Bedenken wegen Kerviels Vorgehen geäußert worden. Konsequenzen habe es allerdings nicht gegeben.

www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/213/179661/


Hat man Geld in den USA verzockt will man es im DAX zurückholen. Ging in die Hose. Eine der vielen vertrauenswürdigen Banken Der USA Bären-Thread 4390713

 

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metropolis:

Keine Überraschung, Malko

 
11.06.08 16:02
Es ist in der Tat sehr schwer zu glauben, dass ein Händler in einem voll computerisierten Geschäft - wo jeder Tastendruck protokolliert wird - mit sowas ohne Wissen seiner Vorgesetzten durchkommt.
Antworten
hello_again:

@ AL

2
11.06.08 16:12

@AL
#23054 finde ich nicht mehr witzig
Antworten
metropolis:

Dow geht in den Freefall über

3
11.06.08 16:14
Wird noch interessant heute. Für mich ist aber Ende mit Shorten, langsam wird mir die Kiste zu heiß. Dabeisein ist trotzdem alles...
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Malko07:

Das Geschäft ist praktisch tot

8
11.06.08 16:19

Ein Blick hinter die Kulissen einer Bank:

Bayerische Landesbank

"Das Geschäft mit riskanten Anlagen ist praktisch tot"

Faule Kreditpakete haben die Finanzwelt erschüttert, nun wird abgerechnet und gehofft, dass zumindest ein bisschen Erkenntnisgewinn übrigbleibt.
Von Karl-Heinz Büschemann und Thomas Fromm

Gustav Mayer sitzt vor seinem Bildschirm, und manchmal fragt er sich, warum er überhaupt noch hier ist.

Im großen Handelsraum der Bayerischen Landesbank sitzt der 44-Jährige zusammen mit 100 Kollegen in halbmondförmigen Tisch-Buchten und wartet auf interessante Angebote.

Hier hat jeder sein Spezialgebiet. Die einen handeln mit Aktien, andere kaufen und verkaufen Anleihen. Mayer, der wie alle anderen Kollegen nicht mit seinem richtigen Namen erwähnt werden möchte, ist für Kreditderivate und ABS-Papiere zuständig. ABS, das steht für "Asset Backed Securities".

Das sind hochkomplexe Anlagen, die, wie die Banker zu sagen pflegen, mit Forderungen unterlegt sind. Damit gehört Mayer zu jener Sorte Mensch, die es schwer haben, ihrer Familie beim Abendessen zu erklären, was sie eigentlich den ganzen Tag machen.

Schuldverschreibungen auf Kredit-Forderungen - das klingt harmlos. Ist es aber nicht unbedingt, denn es geht hierbei auch um jene berüchtigten Papiere, die seit einem Jahr die Finanzwelt in Unruhe versetzen, die eine globale Finanzkrise auslösten und Börsen abstürzen ließen. Es geht um Anlagestrategien, von denen selbst einige Banker sagen, dass sie diese Art von Geschäften selbst nie richtig verstanden haben. Oder vielleicht nicht verstehen wollten. Es ging ja auch lange alles gut.

Wie beim Obsthändler

Auch wenn draußen die Finanzmärkte toben - in Mayers Handelsraum herrscht meist Ruhe. Auch sommertags ist es hier dunkel wie im Steuerstand eines U-Bootes. Alle paar Minuten klingelt noch ein altmodisches Telefon nervtötend durch den Saal.

Auf Mayers Schreibtisch liegen Aspirin-Tabletten und Vitaminpillen, hinter ihm stapeln sich Wasserkisten. Man muss fit sein in diesem Job, in dem ein Mausklick viele Millionen bewegt. Gerade blinkt auf seinem Bildschirm das Angebot für ein neues Papier auf: Die französische Bank BNP bietet ein Papier mit Kreditgarantien der Halifax Bank of Scotland an. Mayer winkt ab.

Er macht nur noch höchstens ein bis zwei Transaktionen am Tag. Risiken sind verpönt in diesen Zeiten, und die BayernLB, die selbst Milliardenbelastungen aus der Kreditkrise verdauen muss, hat nach eigenen Angaben seit dem vergangenen Sommer keine riskanten Geschäfte mehr gemacht. "Finger weg", ist die neue Devise, erklärte Mayer. "Das Geschäft mit riskanten Anlagen ist praktisch tot."

Kein Vergleich zu früher, als es hier Schlag auf Schlag ging. Über Mayers Bildschirm kamen wahrscheinlich auch viele Kredite in den Bestand der Bayerischen Landesbank, die sich später als faul erweisen sollten. So genau kann man das heute nicht mehr sagen. Immerhin: Die BayernLB hat es reingerissen wie fast alle Banken.

Verluste von 770 Millionen Euro im ersten Quartal dieses Jahres; der Chef musste gehen, selbst den bayerischen Finanzminister und CSU-Vorsitzenden Erwin Huber könnten die Verwerfungen noch in arge Bedrängnis bringen. Der sitzt im Aufsichtsrat der BayernLB und muss der Opposition in einem Untersuchungsausschuss mühsam erklären, dass er von den riskanten Geschäften keine Ahnung hatte. Auch Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein musste dort am Montagabend als Zeuge aussagen.

Beste Adressen der internationalen Hochfinanz haben sich an diesen Papieren verhoben. Die Citigroup musste die kaum noch vorstellbare Summe von 45 Milliarden Dollar abschreiben, die New Yorker Investment-Bank Merrill Lynch hat rund 30 Milliarden Dollar verzockt. Das Bankhaus Bear Stearns musste vor der Pleite gerettet werden.

In Deutschland bewahrte der Staat die IKB vor dem Zusammenbruch. Die Sachsenbank verlor ihre Selbständigkeit, und niemand weiß, wann das nächste Geldhaus die Weiße Fahne zieht.

Der Internationale Währungsfonds schätzt, dass die weltweiten Verluste aus der internationalen Finanzkrise sich in der Gegend von einer Billion Dollar bewegen könnten.Mit anderen Worten: Die Banker der Welt haben mit riskanten Geschäften den Wert von 28 der 30 deutschen Dax-Konzerne verjubelt und mit diesem Leichtsinn eine weltweite Finanzkrise ausgelöst.

Wertlose Gütesiegel

Um so etwas zu verhindern, dafür gibt es eigentlich Leute wie Gerd Krüger. Bei der Bayerischen Landesbank arbeitet er im Risk Office, also jener Abteilung, die dazu da ist, die Risiken von Bank-Geschäften zu prüfen, bevor sie getätigt werden. Risk Officers sind in Banken wichtige Menschen. Denn Kreditinstitute scheuen eigentlich nichts so sehr wie Risiken. Gerade heute.

Doch bei diesen weltweit gehandelten Risikopapieren scheint das lange anders gewesen zu sein. Deshalb macht der Mann, der mit seiner Zwölf-Mann-Abteilung im dritten Stock der BayernLB sitzt, seit Wochen Überstunden. Kollegen aus anderen Abteilungen müssen helfen. Es herrscht ja nicht nur Panik auf den Weltmärkten.

Auch die eigenen Chefs wollen wissen, wie groß die Verluste sind. In den Archiven der Bank reihen sich allein in München 500 Leitzordner mit hochkomplizierten Kreditpaketen. In jedem Ordner stecken 100 bis zu einer Million Einzelkredite, die irgendwo in der Welt zusammengekauft wurden. Einen prall gefüllten blauen Ordner mit der Aufschrift "Milan 1/17 912/10" legt Krüger auf den Besuchertisch.

Darin sind lauter Kredite für die Käufe von Waschmaschinen und Kühlschränken in Süditalien aufgelistet. Und es gibt viele Immobilienkredite. Die aus Amerika, die gerade reihenweise in Not geraten, sind noch nicht einmal dabei. Die stehen in den Schränken der BayernLB-Filiale in New York. Die Ordner müssen alle durchforstet werden, Blatt für Blatt. Ordner für Ordner.

Krüger, ein untersetzter Mann von 43 Jahren, wirkt gemessen an seiner Verantwortung an diesem Vormittag erstaunlich entspannt. Die Kredit-Ordner, die auf seinem Tisch landen, vergleicht der Banker mit Obstkörben. Das Geschäft der Bank setzt er gleich mit dem Einkauf von Hausfrauen auf dem Wochenmarkt.

Wenn eine Bank bei einer internationalen Investment-Bank ein Paket von Krediten erwerbe, so erklärt er, dann gehe es im Prinzip so zu wie beim Obsthändler. Bei dem seien ja auch nicht alle Früchte gleich frisch. "Man hofft, dass man nur perfekte Orangen bekommt", sagt Krüger. Doch es könnte auch mal sein, dass sich irgendwo mitten in dem Paket eine faule Frucht verstecke.

Er meint damit offenbar, dass auch honorige Investment-Banker von der Wall Street ihren arglosen Kunden faule Früchte andrehen, also Kredite, für die der Gläubiger die Zinsen nicht mehr bezahlen kann. "Jeder wird versuchen, da was reinzumischen", sagt Krüger und ist nicht einmal beleidigt, dass in diesem Gewerbe Illusion und Täuschung offenbar zum Tagesgeschäft gehören. "Das muss jeder wissen, der in diesem Markt unterwegs ist."

Bis vor einem Jahr waren alle Banken der Welt scharf auf diese merkwürdigen Kreditpapiere. Sie sind mehr als die eigentlichen Darlehen - sie sind die Risiken, die mit dem Darlehen verbunden sind. Kreative Investmentbanker haben es geschafft, das Risiko vom Kredit zu trennen, den Rauch vom Feuer, den Geruch vom faulen Ei.

Und das ging so: Die Banken wussten anfangs nicht, wohin mit all den schlechten Krediten, sie waren riskant und belasteten die eigenen Bilanzen. Also ersannen sie ein jahrelang erfolgreich praktiziertes Modell: Sie packten viele Kredite zusammen, schnürten daraus handelbare Pakete und verkauften diese als Wertpapiere an andere Banken, Pensionsfonds oder Versicherungen. Das Risiko wurde so auf eine lange, große Reise geschickt. Und oft wusste man gar nicht mehr, wo es gerade lag.

Nur so ließ sich später erklären, dass die ausgefallene Zinszahlung eines überschuldeten Hausbesitzers aus dem amerikanischen Bundesstaat Ohio zu einem Verlust bei der Bayerischen Landesbank in München führt und einen Beitrag leistet zum Chaos auf den Weltfinanzmärkten. Chaosforscher erklären bedrohliche globale Wetterphänomene so ähnlich. Sie behaupten, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings im brasilianischen Dschungel in der Karibik einen mörderischen Hurrikan auslösen kann.

Für die Banken waren die Geschäfte in den zurückliegenden Jahren so schön einfach. Die Zinsen waren zwar weltweit sensationell niedrig. Das ist für Banken normalerweise schlecht. Aber das ließ sich nutzen. Wie der Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hatten sie ihren Aktionären ja irre Renditen von 25 Prozent im Jahr versprochen.

Also liehen sie sich das billige Geld weltweit zusammen und pumpten die Billionen unter anderem in "strukturierte Produkte". Das klingt beruhigender als Risikopapiere. Sie spielten Stille Post mit Krediten. Sie verdienten gut, so lange die Kredite bedient wurden.

Doch dann ist die ganze Sache geplatzt, der amerikanische Immobilienmarkt zerbarst wie ein amerikanisches Holzhaus im Tornado. Das war im letzten Sommer. Plötzlich fiel den hektischen Akteuren am Ende der globalen Finanzhandelskette auf, dass keiner wusste, welche Kredite am Anfang der langen Stafette standen.

Erst kaufen, dann prüfen

In Amerika waren wegen der guten Konjunktur die Zinsen gestiegen. Viele Hausbesitzer konnten die Zinsen für ihre Hypotheken nicht mehr bezahlen. Deshalb stürzen nun die Immobilienpreise ab, und ganze Straßenzüge in Amerika kommen unter den Hammer. Jetzt rächt es sich, dass die amerikanischen Finanz-Agenten mit Drückermethoden auch solchen Bauherren einen Kredit für eine Immobilie aufschwatzten, die sich das Darlehen nicht leisten konnten.

Risikomananger Krüger muss einräumen, dass auch er beim Blick in die kritischen Kreditpakete nicht alle Probleme auf Anhieb erkannt hat. Da ist auch nichts zu sehen. In den Berechnungen der Banker wird der einzelne Kreditnehmer zu einer statistischen Nummer, über den Risikomanager hochkomplexe Modellrechnungen laufen lassen.

Ob der Häuslebauer in Ohio in der Zwischenzeit zum Alkoholiker geworden ist, arbeitslos wurde oder ob der Wert seines Hauses gesunken ist - all das können selbst Experten wie Krüger nicht wissen. "Der Kunde existiert nur noch als Teil einer Modellrechnung", sagt er. "Die Frage ist: Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Kunde nicht mehr zahlt?"

Manchmal werden die Pakete auch "gestresst". Dann soll der Computer sagen, wie viel Prozent der Kredite ausfallen, wenn die Zinsen um einen Prozentpunkt steigen. Aber im Grunde verhalten sich die Banker bei diesen Papieren so wie der Gebrauchtwagenkäufer, der ein Auto am Telefon kauft, sich den Fahrzeugbrief faxen lässt und keine Probefahrt macht, weil das Auto ja einen Tüv-Stempel hat.

Der Finanz-Tüv sind die sogenannten Rating-Agenturen, von denen es weltweit nur drei wirklich Große gibt - ein Quasimonopol. Sie geben den um die Welt vagabundierenden Kreditpaketen eine Note, also eine Art Gütesiegel. Die Prüfung dauert nicht lange, und wer weiß, dass die Bayerische Landesbank an so einem Paket vielleicht 30.000 Euro verdient, kann keine ausführliche Untersuchung erwarten.

Wenn das Gütesiegel aber einmal auf dem Paket klebt, ist das Produkt für Finanzmenschen ohne Fehl und Tadel. Die Note AAA sagt, zugreifen, geringes Risiko. Und die Banker kauften.

Heute weiß man, dass diese Gutgläubigkeit ein Fehler war: Allein bei der BayernLB sind bereits Kredite von 100 Millionen Euro ausgefallen, und es steht zu befürchten, dass die Summe noch viel höher wird.

Kredite, die von den Agenturen seinerzeit zum großen Teil als risikolos eingestuft worden waren. "Die Rating-Agenturen haben nicht gesehen, dass die Qualität der Schuldner immer schlechter wird", klagt Krüger heute. Damit ist der Schuldige gefunden. "Die haben total daneben gelegen."

Früher, so berichtet Krüger, ist er gelegentlich in der Bank unter Druck geraten. Wenn der Kollege aus dem Handelsraum mal wieder ein Kreditpaket angeschleppt hatte, das laut Rating-Agentur unbedenklich war, dessen Risiko er aber für viel größer hielt als die offiziellen Prüfer: "Das ist eine schwierige Situation", sagt der Banker heute.

Denn Rating-Agenturen hätten im Geldgeschäft eine Rolle wie der Vatikan in der katholischen Kirche. Sie haben immer recht. Wer in der Bank auf die Rating-Agenturen verweisen kann, muss keine Kritik der Chefs mehr fürchten.

Es geht schnell, ein Kreditpaket zu kaufen. Es dauert lange zu verstehen, was drin ist. Drei Wochen lang haben sie in München jeden Ordner umgedreht. Da hilft auch kein Computer. "Die Crux bei diesem ganzen Papierzeugs ist, dass wir bewegliche Ziele haben", sagt Krüger von seiner mühsamen Arbeit, einen Kredit bis zu seinem Ursprung zurückzuverfolgen.

Ein Darlehen, das heute noch gut ist, könne morgen schon faul sein. Im August, sagt eine Mitarbeiterin aus Krügers Abteilung, sah es noch gut aus. "Es wird nur eine Delle geben", glaubten sie damals, "doch im September herrschte schon Weltuntergangsstimmung."

In der Finanzbranche war bisher derjenige fein raus, der seine faulen Kredite rechtzeitig einer anderen Bank irgendwo auf der Welt weiterreichen konnte. Doch jetzt passen sie in den Geldhäusern besser auf.

Auch Gustav Mayer ist wachsam. Neue Zeitbomben lässt er sich von der Konkurrenz nicht mehr andrehen. Immerhin kann er froh sein, dass er seinen Job noch hat. Denn längst haben Banken damit begonnen, zu sieben und zu sägen. Tausende Investmentbanker müssen sich eine neue Arbeit suchen.

Der Job des Investment-Bankers ist derzeit wenig attraktiv. "Da hat eine ganze Community keine Arbeit mehr", sagt Mayer.

 

(SZ vom 10.06.2008/hgn) www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/804/179255/

Antworten
Malko07:

metro, nur eine

5
11.06.08 16:21
Falschdosierung mit Viagra. Die Notfallärzte sind schon da ...  
Antworten
Anti Lemming:

scheint runter zu gehen heute

6
11.06.08 16:27
(sorry, ich dachte ich wäre im TTT-Thread...)
Antworten
Shenandoah:

man man, get das heute ab (wärts)

 
11.06.08 16:30
Antworten
metropolis:

AL

2
11.06.08 16:38
Ooch, lass uns doch die Freude! Wir haben lange genug darauf gewartet. Fundamentals interessieren heute keinen. Oder hast du da was nettes auf Lager?
Antworten
permanent:

Börsenlogik??!!

2
11.06.08 16:44

Oil Prices Climb Toward $136 a Barrel After Surprise 4.6 Million Barrel Increase in US Supplies Last Week.

So ist das an der Börse mit logischer Denkweise liegt man selten auf der richtigen Seite. Mehr Inventar als erwartet, dennoch steigt der Preis.

Ich fliege im Sommer nach Kalifornien und wurd soeben von meiner Airline über eine zusätzliche Stunde Flugzeit unterrichtet. Man versucht den Kerosinverbrauch zu reduzieren.

Anderes Thema:

Glückwunsch an alle die Shorts auf Aktien im Depot haben.

 

Gruß

 

Permanent

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obgicou:

@permanent

4
11.06.08 16:50

ist ein Fehler; Crude war -4,6 Mio barrels
Antworten
obgicou:

abgesehen davon, daß man den

6
11.06.08 16:55
Ölpreisanstieg eh nicht 1005 logisch nachvollziehen kann, erstaunt mich die heutige Reaktion auch:

Crude wawr -4,6 Mio
Gas war +1 Mio
Destillate waren up 2,3 Mio

Und jetzt kommt der Clou:
Kap.-Auslastung bei den Raffinerien sank von 89,7 auf 88,6

Für mich sieht das eher so aus, als ob
a) bei dem hohen Ölpreis niemand Öl-Bestände aufbaut.
b) der Benzinverbrauch so stark sinkt, daß
c) trotz sinkender Kap.-Auslastung bei den Raffinerien die Lagerbestände bei Benzin und Destillaten ansteigen.

Imho keine Situation, die für steigende Kurse spricht.

www.marketwatch.com/news/story/...2DF2EED839D6F0%7D&dist=msr_2
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