Das zeigt: Wenn Not am Mann ist, kann sich der von Krugmann genannte 24-Jahre-Zeitraum, innerhalb dessen bei den gegenwärtigen Verkaufszahlen die Flotte komplett ersetzt würde, noch weiter in die Länge ziehen.
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Das Milliardengrab HRE - das wird den Steuerzahler den Kragen kosten - den Gerüchten zu Folge soll es deutliche Verwerfungen auf den internationalen Finanzmarkt geben. KfW, Landesbanken sind vglsw. in Kinderschuhen.
Milliarden-Löcher „Teuflische Verträge“ bei der Hypo Real Estate
Quelle: www.focus.de
Die Lage bei der Hypo Real Estate scheint weitaus dramatischer zu sein als bisher angenommen. Abgeordnete der CDU sind entsetzt über das Volumen der Kredite – und fordern einen schnellen Einstieg des Staates. Picture-AllianceDie Hypo Real Estate steht unter massivem Druck"Wir stecken in höllischen Verträgen“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Jochen-Konrad Fromme der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ vom Freitag. Wenn der Staat nicht umgehend einsteige, könnten die Folgen für den internationalen Finanzmarkt schlimmer sein als beim Zusammenbruch von Lehman Brothers. Demnach hat der Münchener Finanzkonzern knapp eine Billion Euro verliehen – die er sich selbst auf dem Kapitalmarkt geborgt hat und laufend mit neuen Krediten refinanzieren muss. Offiziell war der Umsatz stets mit 400 Milliarden Euro angegeben worden. Hinzu kommn jedoch, wie sich inzwischen zeigt, sogenannte außerbilanzielle Geschäfte, die zum Teil hoch spekulativ waren. Staat soll einspringen „Vor einem Jahr hätte ich mir nicht vorstellen können, dass wir es mit einer solchen Dimension zu tun bekommen könnten“, wurde Fromme von dem Blatt zitiert. Dass der Bund in die Bank einsteigen will, hält er einen gangbaren Weg: „Der Staat mit seiner besonderen Kreditwürdigkeit erhält natürlich niedrigere Zinsen auf dem freien Markt und könnte die Geschäftssituation wieder ins Lot bringen. Er könnte es zumindest versuchen.“ Dramatisch sei die Lage, da enorme Summen in sehr langfristige Projekte investiert worden seien. Die Bank wiederum habe sich ihrerseits das Geld im Rahmen von Verträgen geliehen, die teilweise nur über drei Monate liefen. „Kredite seriös bedient“ „Wir müssen schnell handeln, damit der Schaden nicht noch größer wird“, sagte Fromme. Zuversicht schöpfe er aus der Erkenntnis, dass zwar die Refinanzierung schwierig sei, es aber im Kern nicht um „faule Kredite“ gehe. Noch fehle der exakte Überblick, aber mit einem großen Teil seien seriöse Projekte wie Hochhäuser finanziert worden. „Die Kredite werden seriös bedient. Das Problem bleibt aber die Refinanzierung.“ Umso wichtiger sei es, dass der Bund schnell an Handlungsfreiheit gewinne. Die Bundesregierung machte bereits am Mittwoch den Weg für eine Verstaatlichung maroder Banken frei. Ein Gesetz erlaubt notfalls eine zwangsweise Enteignung, wenn mildere und freiwillige Lösungen ausgeschöpft sind. Als erster Kandidat gilt die HRE. Die Immobilienbank hält sich nur mit staatlichen und privaten Hilfen von 102 Milliarden Euro über Wasser. Die Regierung will in den kommenden Monaten die Kontrollmehrheit von mindestens 75 Prozent erlangen. US-Investor verlangt drei Euro pro Aktie Der US-Investor J.C. Flowers ließ die Bereitschaft erkennen, im Fall einer Verstaatlichung der Hypo Real Estate seinen Anteil an der angeschlagenen Immobilienbank zu verkaufen. Für diesen Fall verlangte der Unternehmenschef Christopher Flowers in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ von Freitag eine Entschädigung von der Bundesregierung. Diese müsse sich an dem Aktienkurs orientieren, der in den zwei Wochen vor dem Aufkommen der Verstaatlichungsgerüchte am 8. Januar gegolten habe: „Hier sprechen wir über knapp drei Euro pro Aktie.“ Flowers hatte bei seinem Einstieg 22,50 Euro für die HRE-Aktie bezahlt. Flowers besitzt knapp ein Viertel der HRE-Aktien. Er betonte, er wolle nicht um jeden Preis verkaufen: „Unsere Präferenz ist, unser Engagement bei der Hypo Real Estate weiterzuführen.“ Der Bundesregierung bot er Gespräche über die Zukunft der überschuldeten Bank an. In einem Schreiben an die Staatssekretäre der beteiligten Ministerien in Berlin und an den Chef des Bankenrettungsfonds SoFFin zeigte sich Flowers laut „FAZ“ aber verwundert darüber, dass die Bundesregierung keine weiteren Gesprächstermine mehr angeboten habe. „Enttäuscht sind wir aber vor allem über den Umstand, dass keine alternativen Szenarien zur Diskussion gestellt und auch keine Termine für weitere Gespräche angeboten wurden“, schrieb Flowers demnach.
Dein Augenmerk scheint ja ganz besonders auf US-Bankenwerte gerichtet zu sein.
AL = Bulle im Bärenfell ?? ;-)
[ Am Abend wird er uns posten: "...Habe heute C,BAC,WFC,JPM,GS,MS,FNM,FRE,AIG,FITB,HBAN,KEY,RF,STI,ZION und noch andere gekauft. Begründung: ..."
Der Schelm !!!]
vimeo.com/3261363
Credit Crisis visualized ... wirklich hübsch gemacht, 10 Minuten Zeitvertreib.
Der exakte Tiefpunkt(intraday) der letzten 10 Jahre lag bei 7197,40 am 10.10.2002
Den tiefsten Schlußkurs gab es einen Tag davor mit 7286,20
09.10.2002 10.10.2002
O 7499,90 O 7286,30
H 7500,00 H 7560,90
T 7282,30 T 7197,40
C 7286,20 C 7533,90
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| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 29 | 3.803 | Banken & Finanzen in unserer Weltzone | lars_3 | youmake222 | 31.01.26 21:13 | |
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| 56 | PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE | 0815ax | Lesanto | 06.01.26 14:14 | ||
| Daytrading 15.05.2024 | ARIVA.DE | 15.05.24 00:02 | ||||
| Daytrading 14.05.2024 | ARIVA.DE | 14.05.24 00:02 |