|
Hier ist die Lösung auf alle Fragen. Norbert der Barkeeper von Spinne und Kloß erklärt alles zum Thema Geld ... ;-)
Etwas Witziges für zwischendurch:
www.youtube.com/watch?v=qsogYQWrzKM
16. Juni 2009 Langfristig betrachtet ist der amerikanische Dollar eine schwache Währung. Sie verliert schon seit Jahrzehnten im Trend immer mehr ihrer Kaufkraft. Das lässt dadurch erklären, dass die amerikanische Zentralbank die Dollar-Geldmenge deutlich stärker ausgeweitet hat, als die Wirtschaft das Landes gewachsen ist.
Das gilt nun erst recht, nachdem sie wegen der Kredit- und Wirtschaftskrise, die im Kern eine Bonitätskrise nach geplatzter Verschuldungsblase ist, sogar zu unkonventionellen Maßnahmen gegriffen hat und amerikanische Anleihen aufkauft, die der Staat in im größeren Mengen auf den Markt wirft. Zusammen mit den Leistungsbilanzdefizit des Landes dürfte das das Risiko erhöhen, dass der Dollar noch deutlich schwächer werden kann.
...................
www.faz.net/s/Rub58BA8E456DE64F1890E34F4803239F4D/...on~Sspezial.html
Das Kapital
Schwindende Kapazitäten
Trotz fallender US-Industriekapazitäten sinkt deren Auslastung sehenden Auges. Und das in einer überschuldeten Volkswirtschaft, der ein Alterungsproblem bevorsteht. Na, das kann ja heikel werden.
(Links im Orig.)
Das ist schon eine heikle Konstellation. In den USA sinken die industriellen Kapazitäten nunmehr seit fünf Monaten; im Prinzip haben sie schon über die vergangenen Jahre kaum mehr zugenommen, denn vergangenen Monat lagen sie gerade mal um 4,7 Prozent über dem Niveau vom Mai 2002. Dennoch ist die Kapazitätsauslastung auf den niedrigsten Stand seit Beginn der entsprechenden Fed-Zeitreihe im Jahre 1967 gesunken. Mit 68,3 Prozent liegt sie um ganze 12,9 Prozentpunkte unter ihrem Durchschnitt. Natürlich geht das zum Teil auf den geschundenen US-Autosektor zurück, der seine Kapazitäten jetzt hoffentlich durchgreifend kürzt. Aber auch in den meisten anderen Branchen ist die Lage düster.
Als wenn das nicht genug wäre, sind die Schulden der nichtfinanziellen US-Firmen einer anderen Datenreihe der Fed zufolge im ersten Quartal im Verhältnis zum BIP auf den höchsten Stand seit Ersterfassung 1952 gestiegen. Selbst wenn die aggregierte Nachfrage plötzlich zunähme und es also Grund gäbe zu investieren, würden da wohl etliche Firmen ihre Ausgaben für Kapitalgüter schon aus finanziellen Gründen so lange aufschieben, wie es irgend geht. So man den wöchentlichen Einzelhandelsumsätzen trauen darf, kann von einer Belebung des ebenfalls überschuldeten US-Konsumenten allerdings keine Rede sein. Derweil ist das Niveau der Baugenehmigungen nach den Rückgängen in den Vormonaten so grausig, dass ihr Zuwachs im Mai eigentlich nicht mal als Hoffnungsschimmer erwähnt werden dürfte.
...
Insofern kann es nicht wundern, dass die privaten Nettoinvestitionen - brutto abzüglich Abschreibungen - in den USA im ersten Quartal auf kümmerliche 0,4 Prozent des BIP gesunken sind. Das ist der niedrigste Wert seit Beginn des vierteljährlichen BIP-Ausweises 1947; der seitherige Durchschnitt beträgt 7,2 Prozent, jener der vergangenen 20 Jahre 5,6 Prozent. Die Investitionsschwäche ist natürlich zu einem guten Teil dem darbenden Wohnungsbau geschuldet, doch auch die nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften haben zuletzt netto bloß 1,2 Prozent des US-BIP investiert.
Alles in allem steht da eine empfindliche Verlangsamung des Potenzialwachstums zu befürchten, zumal auch die US-Gesellschaft vergreist und der finanziell überforderte Staat die Angebotsseite der Wirtschaft zusätzlich noch mit Abgaben und/oder Inflation drangsalieren dürfte. Ähnliches gilt für weite Teile der entwickelten Welt, wobei das Alterungsproblem auch Länder wie China betrifft.
Vielleicht stehen neue Basisinnovationen unmittelbar bevor - etwa in Umwelt-, Energie- oder Antriebstechnik, die der Weltwirtschaft einen ähnlichen Schub verleihen könnten, wie es in den 90ern neben Globalisierung und Deregulierung vor allem wohl die IT-Revolution vermocht hat. Aber das ist so schwer abzusehen, dass die Analysten und alle anderen Marktteilnehmer vorläufig lieber mal die Wachstumsannahmen in ihren Diskontierungsmodellen zusammenstutzen sollten [Das erledigt sonst auch der Markt... - A.L.] Oder vielleicht doch lieber nicht. Denn die neuen Berechnungen würden heikle Ergebnisse zeitigen.
Hier mal eine Worst-Case-Berechung:
Bei einem für Börsentiefs typischem KGV von 5 und SP-500-Gewinnen von 27 Dollar (die Ritholtz veranschlagt, aktuell rechnen Analysten mit 55 bis 60 Dollar)) läge der faire Wert des SP-500 übrigens bei 135 [5 x 27]. Das wäre ein Rückgang ab dem Hoch von 2007 (1450) von etwa über 90 % - was prozentual dem Kursverfall in der Großen Depression ab dem Oktober-1929-Hoch entspräche. Wie gesagt, worst case.
Lettlands Premierminister Valdis Dombrovskis steht unter Druck. Sein Rezept gegen die drohende Staatspleite: "Viel sparen"
Amerikas Präsident Barack Obama steht unter Druck. Sein Rezept gegen die drohende Staatspleite: "Viel ausgeben!"
Wenn das mal gutgeht...
Andy Xie aus dem Posting von Stöffen
Auszug:
Most investors are still trapped by institutional weakness, which makes them behave irrationally. The Greenspan era has nurtured a vast financial sector. All the people in this business need something to do. Since they invest other people's money, they are biased toward bullish sentiment. Otherwise, if they say it's all bad, their investors will take back the money, and they will lose their jobs. Governments know that, and create noise to give them excuses to be bullish.
This institutional weakness has been a catastrophe for people who trust investment professionals. In the past two decades, equity investors have done worse than those who held U.S. market bonds, and who lost big in Japan and emerging markets in general. It is astonishing that a value-destroying industry has lasted so long. The greater irony is that salaries in this industry have been two to three times above what's paid in other sector. The key to its survival is volatility. As markets collapse and surge, possibilities for getting rich quickly are created. Unfortunately, most people don't get out when markets are high, as they are now. They only take a ride.
Indeed, most people who invest in the stock market get poorer...
|
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 29 | 3.818 | Banken & Finanzen in unserer Weltzone | lars_3 | Lavati | 20.03.26 11:49 | |
| 469 | 156.460 | Der USA Bären-Thread | Anti Lemming | ARIVA.DE | 08.03.26 14:00 | |
| 56 | PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE | 0815ax | Lesanto | 06.01.26 14:14 | ||
| Daytrading 15.05.2024 | ARIVA.DE | 15.05.24 00:02 | ||||
| Daytrading 14.05.2024 | ARIVA.DE | 14.05.24 00:02 |