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3D Systems Aktie

Aktie
WKN:  888346 ISIN:  US88554D2053 US-Symbol:  DDD Branche:  Computer-Ausrüstung, Geräte u. Bauteile Land:  USA
2,36 $
+0,00 $
0,00%
2,0257 € 18:15:39 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
209,55 Mio. €
Streubesitz
35,67%
KGV
-1,70
neu: Nachhaltigkeits-Score
29 %
Index-Zuordnung
3D Systems Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

3D Systems Corp ist ein US-amerikanischer Pionier der additiven Fertigung mit Fokus auf industriellen 3D-Druck, digitale Fertigungslösungen und anwendungsnahe Engineering-Services. Das Unternehmen adressiert vor allem regulierte, margenstarke Endmärkte wie Medizintechnik, Dental, Luft- und Raumfahrt sowie Industrieanwendungen mit hoher Komplexität. Für erfahrene Anleger steht 3D Systems damit weniger für konsumorientierte 3D-Druck-Gadgets, sondern für professionelle, validierte Produktionsumgebungen und belastbare digitale Fertigungs-Workflows. Die Aktie reflektiert ein Geschäftsmodell im Übergang von einem breiten Technologie-Portfolio hin zu stärker fokussierten, anwendungsgetriebenen Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der additiven Fertigung.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell von 3D Systems basiert auf einem integrierten Ökosystem aus Hardware, Software, Materialien und Services für professionelle und industrielle additive Fertigung. Das Unternehmen verdient primär an folgenden Säulen:
  • Verkauf von industriellen 3D-Drucksystemen für Polymer- und Metallanwendungen
  • Wiederkehrender Umsatz mit proprietären Druckmaterialien, Verbrauchsgütern und Wartung
  • Softwarelizenzen für Konstruktions-, Simulations- und Workflow-Management-Lösungen
  • Projektbasierte Engineering-Dienstleistungen und Kontraktfertigung im Kundenauftrag
3D Systems zielt auf hohe Kundenbindung über geschlossene Prozessketten und validierte Anwendungen, etwa für Implantate, Dentalprothetik, Flugzeugkomponenten oder Präzisionsteile mit anspruchsvoller Geometrie. Die Monetarisierung erfolgt typischerweise über Mehrjahresbeziehungen, bei denen Hardwareinvestitionen durch laufende Material- und Serviceumsätze ergänzt werden. Damit nähert sich das Unternehmen einem „Razor-and-Blade“-Modell, das auf installierte Basis und Nutzungstiefe setzt. Gleichzeitig versucht das Management, margenstarke Software- und Dienstleistungsumsätze auszubauen, um die Zyklizität des Maschinenverkaufs abzufedern.

Mission und strategische Leitlinie

Die Mission von 3D Systems besteht darin, industrielle und medizinische Wertschöpfung durch additive Fertigung zu transformieren, Entwicklungszyklen zu verkürzen und individualisierte Produkte wirtschaftlich skalierbar zu machen. Das Unternehmen positioniert sich als Lösungsanbieter, der nicht nur 3D-Drucker liefert, sondern komplette Produktionsumgebungen für digitalisierte Fertigung. Strategisch verfolgt das Management drei Schwerpunkte:
  • Fokussierung auf hochregulierte, qualitätskritische Anwendungen mit strukturell höheren Eintrittsbarrieren
  • Vertiefung der Wertschöpfung durch Software, Prozess-Know-how und Validierung kompletter Workflows
  • Kapitaldisziplin, Portfolio-Bereinigung und Priorisierung profitabler Wachstumsfelder
Damit reagiert 3D Systems auf frühere Phasen breiter Diversifikation, die zwar Technologiebreite, aber auch Komplexität und Volatilität erhöhten. Heute liegt die Mission klar auf industrieller Reifung additiver Fertigung, nicht auf breiter Consumer-Diffusion.

Produkte, Dienstleistungen und Lösungen

3D Systems bietet ein breites Spektrum an Technologien für additive Fertigung, ergänzt um Software-Stacks und Services. Die wichtigsten Produktkategorien sind:
  • Industrielle 3D-Drucker für Metalle, deren Technologien typischerweise pulverbettbasierte Laser- oder Binderverfahren nutzen und auf Serienfertigung von komplexen Metallbauteilen für Luftfahrt, Energie, Automobil und Medizintechnik ausgelegt sind
  • Polymer-3D-Drucker für Prototyping, Funktionsbauteile und Serienfertigung, darunter Systeme für Stereolithografie, Multi-Jet-Printing und selektives Lasersintern
  • Proprietäre Druckmaterialien wie Metallpulver, technische Kunststoffe, Photopolymere und biokompatible Werkstoffe für medizinische Anwendungen
  • Softwarelösungen für 3D-CAD-Datenaufbereitung, Topologieoptimierung, Simulation, Build-Job-Management und Qualifizierung regulierter Fertigungsprozesse
  • On-Demand-Fertigung und Engineering-Services, bei denen Kunden Entwicklungs- und Produktionsaufgaben an 3D-Systems-Spezialisten auslagern
Im medizinischen Bereich deckt das Portfolio unter anderem patientenspezifische Implantate, chirurgische Planungsmodelle und Dentalanwendungen ab. In der Industrie werden additive Bauteile in bestehende Produktionsketten integriert, etwa zur Gewichtsreduktion, Funktionsintegration oder Ersatzteilverfügbarkeit über digitale Lagerkonzepte.

Business Units und Segmentlogik

3D Systems berichtet sein Geschäft primär nach Anwendungsfeldern und Lösungssegmenten. Historisch orientierte sich die Struktur an zwei großen Achsen: Lösungen für Industriemärkte und Lösungen für das Gesundheitswesen. Innerhalb dieser Achsen bündelt das Unternehmen jeweils Hardware, Materialien, Software und Services zu integrierten Lösungsangeboten. Im Industriebereich adressiert 3D Systems insbesondere Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, Automobil, Industriekomponenten und Konsumgüter. Im Bereich Healthcare stehen Medtech, Dental, Orthopädie und personalisierte Medizintechnik im Fokus. Diese Segmentlogik erlaubt eine stärkere Ausrichtung an regulatorischen Rahmenbedingungen, Zertifizierungsanforderungen und branchenspezifischen Workflows, was für institutionelle Kunden entscheidend ist.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Positionierung

Als einer der frühen Innovatoren der additiven Fertigung verfügt 3D Systems über ein historisch gewachsenes Patentportfolio und umfassendes Prozesswissen. Wichtige Differenzierungsmerkmale sind:
  • Breite Abdeckung von Metall- und Polymertechnologien aus einer Hand, kombiniert mit branchenspezifischer Applikationserfahrung
  • Starke Präsenz in hochregulierten Medizinsegmenten mit validierten, klinisch erprobten Lösungen
  • Integrierte Softwareumgebung, die Konstruktion, Simulation, Prozessplanung und Qualitätsdokumentation verbindet
  • Kombination aus Maschinenbau, Materialwissenschaft und anwendungsnaher Beratung in einem Lösungsportfolio
Diese Merkmale erlauben die Positionierung als Komplettanbieter für additive Fertigung, insbesondere dort, wo Compliance, Rückverfolgbarkeit und Prozessstabilität zentrale Kaufkriterien darstellen. Für industrielle und medizinische Großkunden reduziert die Integrationstiefe Schnittstellenrisiken und beschleunigt die Implementierung.

Burggräben und Eintrittsbarrieren

Die Moats von 3D Systems sind vor allem technologischer und regulatorischer Natur. In den adressierten Kernmärkten sind folgende Elemente relevant:
  • Technologie- und Patentbasis in additiven Kernverfahren, die Nachahmern rechtliche und technologische Hürden setzt
  • Regulatorische Zulassungen, etwa im Medizin- und Dentalbereich, die zeitaufwendig und ressourcenintensiv sind
  • Hohe Qualifikationsanforderungen in Luftfahrt und Verteidigung, inklusive langwieriger Zulassungs- und Auditprozesse
  • Pfadabhängigkeit von Produktionsprozessen bei Industriekunden, die Wechselkosten für alternative Anbieter erhöhen
  • Know-how-Moats aus zehntausenden kundenspezifischen Projekten und Applikationen
Diese Burggräben sind allerdings nicht unüberwindbar, da andere große Wettbewerber ebenfalls über starke regulatorische und technologische Positionen verfügen. Der relative Schutz hängt daher von kontinuierlicher Innovation, Prozessstabilität und Servicequalität ab.

Wettbewerbsumfeld und Marktposition

Der Markt für industrielle 3D-Drucklösungen ist fragmentiert und von einer Mischung aus spezialisierten Pure-Play-Anbietern und großen Industriekonzer­nen geprägt. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen unter anderem Unternehmen, die sich auf Metallpulverbettverfahren, Binder-Jetting, Stereolithografie, Polymer-Sinterverfahren oder integrierte digitale Produktionsplattformen konzentrieren. Zudem treten große Industriegruppen mit eigenen additiven Fertigungslösungen auf, häufig eingebettet in umfassendere Automatisierungs- und Softwareportfolios. Im Medizintechnik- und Dentalbereich konkurriert 3D Systems mit spezialisierten Herstellern von Implantaten, Dental-CAD/CAM-Systemen und chirurgischer Planungssoftware. In diesem Umfeld positioniert sich das Unternehmen eher als Lösungs- und Integrationspartner denn als reiner Maschinenlieferant. Die Wettbewerbsintensität ist hoch, jedoch unterscheiden sich die Anbieter in Technologiefokus, vertikaler Integration und Stärke ihrer Anwendungsökosysteme.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management von 3D Systems verfolgt seit einigen Jahren eine Neuausrichtung hin zu fokussierterem, profitabilitätsorientiertem Wachstum. Wichtige Elemente der strategischen Agenda sind:
  • Portfolio-Bereinigung und Konzentration auf Kerntechnologien mit skalierbarem Nutzen für Industriekunden
  • Reduktion von Komplexität, etwa durch Veräußerung randständiger Aktivitäten und Straffung der Kostenstruktur
  • Ausbau von Healthcare- und Industrieanwendungen mit hohem regulatorischem und technologischem Eintrittsbarrierenprofil
  • Stärkere Verzahnung von Hardware, Software, Materialien und Services zu ganzheitlichen Lösungspaketen
Aus konservativer Anlegerperspektive ist entscheidend, dass Strategie und Kapitalallokation die zyklische Natur von Investitionsgütergeschäften berücksichtigen und gleichzeitig in Wachstumsfelder mit struktureller Nachfrage – etwa personalisierte Medizin und Leichtbau – investieren. Die Glaubwürdigkeit des Managements hängt daran, die historische Volatilität der Branche in einen berechenbareren Cashflow-Pfad zu überführen.

Branche und regionale Präsenz

3D Systems agiert an der Schnittstelle mehrerer Sektoren: Maschinenbau, Software, Medizintechnik, Dentalindustrie, Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung. Die additive Fertigung hat sich von einem Prototyping-Werkzeug zu einer komplementären Produktionstechnologie für Serienfertigung und Ersatzteile entwickelt. Strukturelle Treiber sind unter anderem:
  • Gewichts- und Effizienzanforderungen in Luftfahrt und Mobilität
  • Individualisierung und patientenspezifische Lösungen im Gesundheitswesen
  • Verkürzung von Time-to-Market und Digitalisierung der Lieferketten
  • On-Demand-Fertigung und digitale Ersatzteillager
Regional ist 3D Systems global tätig, mit deutlicher Präsenz in Nordamerika, Europa und ausgewählten asiatischen Märkten. Bedeutend sind Industrieregionen mit hoher Dichte an Luftfahrt-, Automobil- und Medizintechnikunternehmen sowie Märkte mit hoher Investitionsbereitschaft in Industrie-4.0- und Digital-Manufacturing-Konzepte. Gleichzeitig ist die Branche sensibel gegenüber konjunkturellen Abschwüngen und Investitionszurückhaltung, insbesondere in zyklischen Industrien.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

3D Systems zählt zu den frühen Akteuren der 3D-Druck-Industrie und war maßgeblich an der Kommerzialisierung additiver Fertigungstechnologien beteiligt. Im Verlauf seiner Geschichte durchlief das Unternehmen mehrere Phasen:
  1. Technologiepionier und Patentinhaber in den Anfangsjahren der Stereolithografie und additiven Fertigung
  2. Expansion durch Akquisitionen und Aufbau eines breiten Portfolios an Drucktechnologien, Materialien und Software
  3. Phase hohen Markthypes rund um Consumer-3D-Druck, gefolgt von Konsolidierung und Ernüchterung
  4. Strategischer Schwenk hin zu professionellen und industriellen Anwendungen mit klarem Schwer­punkt auf Healthcare und anspruchsvoller Industrieproduktion
Diese Entwicklung führte zu einem Wandel von einem technologiegetriebenen Innovator mit breitem Scope hin zu einem stärker an Endmärkten und Anwendungen ausgerichteten Lösungsanbieter. Für Anleger ist relevant, dass historische Volatilität und Strategieanpassungen Teil der Unternehmensbiografie sind und die heutige Risikowahrnehmung prägen.

Besonderheiten und strukturelle Faktoren

Eine Besonderheit von 3D Systems ist die enge Verzahnung von digitalem Design, Materialien-Engineering und zertifizierter Produktion in stark regulierten Sektoren. Das Unternehmen agiert in Ökosystemen, in denen Datensicherheit, Rückverfolgbarkeit und Dokumentation ebenso wichtig sind wie mechanische Eigenschaften der Bauteile. Hinzu kommt, dass 3D Systems häufig in frühen Projektphasen mit Kunden zusammenarbeitet, um Bauteile überhaupt erst additiv geeignet zu machen. Dadurch verschiebt sich der Schwerpunkt von reiner Maschinenlieferung hin zu Co-Entwicklung und Prozessberatung. Dieser Ansatz erhöht die Eintrittsbarrieren für Wettbewerber, verlangt aber gleichzeitig hohe Investitionen in Know-how, Applikationszentren und qualifiziertes Personal.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Investors eröffnen sich bei 3D Systems vor allem strukturelle Chancen in Nischen, in denen additive Fertigung nachhaltige technologische Vorteile bietet. Dazu zählen:
  • Langfristiger Trend zur personalisierten Medizin, insbesondere bei Implantaten, Prothetik und Dentalanwendungen
  • Zunehmende Integration additiver Fertigung in Luft- und Raumfahrtprogramme sowie Verteidigungsanwendungen
  • Industrie 4.0 und Digitalisierung der Lieferketten, bei denen additive Fertigung als Enabler für dezentrale Produktion fungieren kann
  • Wachsendes Ökosystem aus Software, Workflows und Datenanalyse rund um digitale Fertigung
Wenn es dem Unternehmen gelingt, sich als verlässlicher, profitabler Lösungsanbieter in diesen strukturellen Wachstumsmärkten zu etablieren, könnte die Kombination aus wiederkehrenden Material- und Serviceerlösen, Softwareanteil und qualifizierten Healthcare-Anwendungen zu stabileren Cashflows führen. Für risikoaversere Anleger sind besonders planbare, regulierte Segmente mit hoher Kundenbindung potenziell attraktiv, sofern die Bilanzdisziplin gewahrt bleibt.

Risiken und Unsicherheiten

Dem gegenüber stehen signifikante Risiken. Die Branche der additiven Fertigung ist weiterhin von technologischem Wandel, intensiver Konkurrenz und hoher Erwartungsvolatilität geprägt. Wichtige Risikofelder sind:
  • Starker Wettbewerb durch andere spezialisierte 3D-Druck-Anbieter und große Industriekonzerne mit erheblichen Ressourcen
  • Technologische Disruption, falls neue Verfahren oder Plattformen etablierte Technologien von 3D Systems überholen
  • Investitionszyklen in Kernbranchen wie Luftfahrt, Automobil und Industrie, die bei Abschwüngen Anschaffungen von Anlagen verzögern
  • Regulatorische Risiken in der Medizintechnik, etwa durch sich ändernde Zulassungsanforderungen oder Verzögerungen bei der Zertifizierung neuer Anwendungen
  • Operative Komplexität bei der Integration von Akquisitionen und beim Umbau des Geschäftsmodells hin zu fokussierten, profitablen Segmenten
Konservative Anleger sollten berücksichtigen, dass die Visibilität künftiger Ertragsströme eingeschränkt sein kann, da sowohl technologische als auch konjunkturelle Faktoren wirken. Die Rolle von 3D Systems als Mid-Cap-Pure-Play im Spannungsfeld zwischen Innovationsdruck und Profitabilität erfordert eine sorgfältige Beobachtung von Strategieumsetzung, Produktpipeline, Partnerschaften und Marktakzeptanz, ohne daraus jedoch eine Handlungsempfehlung abzuleiten.

Kursdaten

Geld/Brief 2,37 $ / 2,35 $
Spread -0,84%
Schluss Vortag 2,36 $
Gehandelte Stücke 202.921
Tagesvolumen Vortag 2.294.086 $
Tagestief 2,26 $
Tageshoch 2,38 $
52W-Tief 1,33 $
52W-Hoch 4,99 $
Jahrestief 1,79 $
Jahreshoch 2,69 $

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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die 3D Systems Aktie heute gestiegen?

  • 3D Systems Corp. hat kürzlich eine innovative Partnerschaft mit einem führenden Unternehmen im Bereich der medizinischen Implantate bekannt gegeben, um die Entwicklung maßgeschneiderter 3D-gedruckter Lösungen zu beschleunigen.
  • Das Unternehmen verzeichnete im letzten Quartal einen signifikanten Anstieg der Aufträge aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Additive Manufacturing-Anwendungen im Gesundheitssektor.
  • Analysten schätzen, dass die Markteinführung neuer Produkte in der kommenden Periode das Wachstum und die Marktanteile von 3D Systems Corp. erheblich steigern könnte.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 440,12 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -277,40 $
Jahresüberschuss in Mio. -255,59 $
Umsatz je Aktie 3,32 $
Gewinn je Aktie -1,93 $
Gewinnrendite -145,06%
Umsatzrendite -
Return on Investment -41,98%
Marktkapitalisierung in Mio. 434,85 $
KGV (Kurs/Gewinn) -1,70
KBV (Kurs/Buchwert) 2,47
KUV (Kurs/Umsatz) 0,99
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +28,94%

Derivate

Hebelprodukte (133)
Knock-Outs 69
Optionsscheine 53
Faktor-Zertifikate 11
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Prognose & Kursziel

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Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 2,036 € -3,32%
2,106 € 08:10
Frankfurt 1,9765 € -7,86%
2,145 € 15:25
Hamburg 1,98 € -5,53%
2,096 € 17:25
Hannover 1,98 € -5,53%
2,096 € 17:25
München 2,07 € -2,73%
2,128 € 09:05
Stuttgart 1,977 € -1,69%
2,011 € 17:18
L&S RT 2,021 € -0,44%
2,03 € 18:30
NYSE 2,36 $ 0 %
2,36 $ 18:15
Nasdaq 2,355 $ -0,42%
2,365 $ 18:15
AMEX 2,365 $ +0,21%
2,36 $ 17:39
Wien 2,038 € -3,23%
2,106 € 17:32
SIX Swiss Exchange -   -
-   -
Tradegate 1,9975 € -1,65%
2,031 € 17:59
Quotrix 2,051 € -3,62%
2,128 € 07:27
Gettex 2,018 € -0,88%
2,036 € 18:14
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
14.01.26 2,38 20.706
13.01.26 2,36 2,48 M
12.01.26 2,47 2,43 M
09.01.26 2,33 4,22 M
08.01.26 2,56 5,73 M
07.01.26 2,18 2,27 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 2,18 $ +9,17%
1 Monat 1,90 $ +25,26%
6 Monate 1,68 $ +41,67%
1 Jahr 3,03 $ -21,45%
5 Jahre 32,01 $ -92,56%

Unternehmensprofil 3D Systems Corp

3D Systems Corp ist ein US-amerikanischer Pionier der additiven Fertigung mit Fokus auf industriellen 3D-Druck, digitale Fertigungslösungen und anwendungsnahe Engineering-Services. Das Unternehmen adressiert vor allem regulierte, margenstarke Endmärkte wie Medizintechnik, Dental, Luft- und Raumfahrt sowie Industrieanwendungen mit hoher Komplexität. Für erfahrene Anleger steht 3D Systems damit weniger für konsumorientierte 3D-Druck-Gadgets, sondern für professionelle, validierte Produktionsumgebungen und belastbare digitale Fertigungs-Workflows. Die Aktie reflektiert ein Geschäftsmodell im Übergang von einem breiten Technologie-Portfolio hin zu stärker fokussierten, anwendungsgetriebenen Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der additiven Fertigung.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell von 3D Systems basiert auf einem integrierten Ökosystem aus Hardware, Software, Materialien und Services für professionelle und industrielle additive Fertigung. Das Unternehmen verdient primär an folgenden Säulen:
  • Verkauf von industriellen 3D-Drucksystemen für Polymer- und Metallanwendungen
  • Wiederkehrender Umsatz mit proprietären Druckmaterialien, Verbrauchsgütern und Wartung
  • Softwarelizenzen für Konstruktions-, Simulations- und Workflow-Management-Lösungen
  • Projektbasierte Engineering-Dienstleistungen und Kontraktfertigung im Kundenauftrag
3D Systems zielt auf hohe Kundenbindung über geschlossene Prozessketten und validierte Anwendungen, etwa für Implantate, Dentalprothetik, Flugzeugkomponenten oder Präzisionsteile mit anspruchsvoller Geometrie. Die Monetarisierung erfolgt typischerweise über Mehrjahresbeziehungen, bei denen Hardwareinvestitionen durch laufende Material- und Serviceumsätze ergänzt werden. Damit nähert sich das Unternehmen einem „Razor-and-Blade“-Modell, das auf installierte Basis und Nutzungstiefe setzt. Gleichzeitig versucht das Management, margenstarke Software- und Dienstleistungsumsätze auszubauen, um die Zyklizität des Maschinenverkaufs abzufedern.

Mission und strategische Leitlinie

Die Mission von 3D Systems besteht darin, industrielle und medizinische Wertschöpfung durch additive Fertigung zu transformieren, Entwicklungszyklen zu verkürzen und individualisierte Produkte wirtschaftlich skalierbar zu machen. Das Unternehmen positioniert sich als Lösungsanbieter, der nicht nur 3D-Drucker liefert, sondern komplette Produktionsumgebungen für digitalisierte Fertigung. Strategisch verfolgt das Management drei Schwerpunkte:
  • Fokussierung auf hochregulierte, qualitätskritische Anwendungen mit strukturell höheren Eintrittsbarrieren
  • Vertiefung der Wertschöpfung durch Software, Prozess-Know-how und Validierung kompletter Workflows
  • Kapitaldisziplin, Portfolio-Bereinigung und Priorisierung profitabler Wachstumsfelder
Damit reagiert 3D Systems auf frühere Phasen breiter Diversifikation, die zwar Technologiebreite, aber auch Komplexität und Volatilität erhöhten. Heute liegt die Mission klar auf industrieller Reifung additiver Fertigung, nicht auf breiter Consumer-Diffusion.

Produkte, Dienstleistungen und Lösungen

3D Systems bietet ein breites Spektrum an Technologien für additive Fertigung, ergänzt um Software-Stacks und Services. Die wichtigsten Produktkategorien sind:
  • Industrielle 3D-Drucker für Metalle, deren Technologien typischerweise pulverbettbasierte Laser- oder Binderverfahren nutzen und auf Serienfertigung von komplexen Metallbauteilen für Luftfahrt, Energie, Automobil und Medizintechnik ausgelegt sind
  • Polymer-3D-Drucker für Prototyping, Funktionsbauteile und Serienfertigung, darunter Systeme für Stereolithografie, Multi-Jet-Printing und selektives Lasersintern
  • Proprietäre Druckmaterialien wie Metallpulver, technische Kunststoffe, Photopolymere und biokompatible Werkstoffe für medizinische Anwendungen
  • Softwarelösungen für 3D-CAD-Datenaufbereitung, Topologieoptimierung, Simulation, Build-Job-Management und Qualifizierung regulierter Fertigungsprozesse
  • On-Demand-Fertigung und Engineering-Services, bei denen Kunden Entwicklungs- und Produktionsaufgaben an 3D-Systems-Spezialisten auslagern
Im medizinischen Bereich deckt das Portfolio unter anderem patientenspezifische Implantate, chirurgische Planungsmodelle und Dentalanwendungen ab. In der Industrie werden additive Bauteile in bestehende Produktionsketten integriert, etwa zur Gewichtsreduktion, Funktionsintegration oder Ersatzteilverfügbarkeit über digitale Lagerkonzepte.

Business Units und Segmentlogik

3D Systems berichtet sein Geschäft primär nach Anwendungsfeldern und Lösungssegmenten. Historisch orientierte sich die Struktur an zwei großen Achsen: Lösungen für Industriemärkte und Lösungen für das Gesundheitswesen. Innerhalb dieser Achsen bündelt das Unternehmen jeweils Hardware, Materialien, Software und Services zu integrierten Lösungsangeboten. Im Industriebereich adressiert 3D Systems insbesondere Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, Automobil, Industriekomponenten und Konsumgüter. Im Bereich Healthcare stehen Medtech, Dental, Orthopädie und personalisierte Medizintechnik im Fokus. Diese Segmentlogik erlaubt eine stärkere Ausrichtung an regulatorischen Rahmenbedingungen, Zertifizierungsanforderungen und branchenspezifischen Workflows, was für institutionelle Kunden entscheidend ist.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Positionierung

Als einer der frühen Innovatoren der additiven Fertigung verfügt 3D Systems über ein historisch gewachsenes Patentportfolio und umfassendes Prozesswissen. Wichtige Differenzierungsmerkmale sind:
  • Breite Abdeckung von Metall- und Polymertechnologien aus einer Hand, kombiniert mit branchenspezifischer Applikationserfahrung
  • Starke Präsenz in hochregulierten Medizinsegmenten mit validierten, klinisch erprobten Lösungen
  • Integrierte Softwareumgebung, die Konstruktion, Simulation, Prozessplanung und Qualitätsdokumentation verbindet
  • Kombination aus Maschinenbau, Materialwissenschaft und anwendungsnaher Beratung in einem Lösungsportfolio
Diese Merkmale erlauben die Positionierung als Komplettanbieter für additive Fertigung, insbesondere dort, wo Compliance, Rückverfolgbarkeit und Prozessstabilität zentrale Kaufkriterien darstellen. Für industrielle und medizinische Großkunden reduziert die Integrationstiefe Schnittstellenrisiken und beschleunigt die Implementierung.

Burggräben und Eintrittsbarrieren

Die Moats von 3D Systems sind vor allem technologischer und regulatorischer Natur. In den adressierten Kernmärkten sind folgende Elemente relevant:
  • Technologie- und Patentbasis in additiven Kernverfahren, die Nachahmern rechtliche und technologische Hürden setzt
  • Regulatorische Zulassungen, etwa im Medizin- und Dentalbereich, die zeitaufwendig und ressourcenintensiv sind
  • Hohe Qualifikationsanforderungen in Luftfahrt und Verteidigung, inklusive langwieriger Zulassungs- und Auditprozesse
  • Pfadabhängigkeit von Produktionsprozessen bei Industriekunden, die Wechselkosten für alternative Anbieter erhöhen
  • Know-how-Moats aus zehntausenden kundenspezifischen Projekten und Applikationen
Diese Burggräben sind allerdings nicht unüberwindbar, da andere große Wettbewerber ebenfalls über starke regulatorische und technologische Positionen verfügen. Der relative Schutz hängt daher von kontinuierlicher Innovation, Prozessstabilität und Servicequalität ab.

Wettbewerbsumfeld und Marktposition

Der Markt für industrielle 3D-Drucklösungen ist fragmentiert und von einer Mischung aus spezialisierten Pure-Play-Anbietern und großen Industriekonzer­nen geprägt. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen unter anderem Unternehmen, die sich auf Metallpulverbettverfahren, Binder-Jetting, Stereolithografie, Polymer-Sinterverfahren oder integrierte digitale Produktionsplattformen konzentrieren. Zudem treten große Industriegruppen mit eigenen additiven Fertigungslösungen auf, häufig eingebettet in umfassendere Automatisierungs- und Softwareportfolios. Im Medizintechnik- und Dentalbereich konkurriert 3D Systems mit spezialisierten Herstellern von Implantaten, Dental-CAD/CAM-Systemen und chirurgischer Planungssoftware. In diesem Umfeld positioniert sich das Unternehmen eher als Lösungs- und Integrationspartner denn als reiner Maschinenlieferant. Die Wettbewerbsintensität ist hoch, jedoch unterscheiden sich die Anbieter in Technologiefokus, vertikaler Integration und Stärke ihrer Anwendungsökosysteme.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management von 3D Systems verfolgt seit einigen Jahren eine Neuausrichtung hin zu fokussierterem, profitabilitätsorientiertem Wachstum. Wichtige Elemente der strategischen Agenda sind:
  • Portfolio-Bereinigung und Konzentration auf Kerntechnologien mit skalierbarem Nutzen für Industriekunden
  • Reduktion von Komplexität, etwa durch Veräußerung randständiger Aktivitäten und Straffung der Kostenstruktur
  • Ausbau von Healthcare- und Industrieanwendungen mit hohem regulatorischem und technologischem Eintrittsbarrierenprofil
  • Stärkere Verzahnung von Hardware, Software, Materialien und Services zu ganzheitlichen Lösungspaketen
Aus konservativer Anlegerperspektive ist entscheidend, dass Strategie und Kapitalallokation die zyklische Natur von Investitionsgütergeschäften berücksichtigen und gleichzeitig in Wachstumsfelder mit struktureller Nachfrage – etwa personalisierte Medizin und Leichtbau – investieren. Die Glaubwürdigkeit des Managements hängt daran, die historische Volatilität der Branche in einen berechenbareren Cashflow-Pfad zu überführen.

Branche und regionale Präsenz

3D Systems agiert an der Schnittstelle mehrerer Sektoren: Maschinenbau, Software, Medizintechnik, Dentalindustrie, Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung. Die additive Fertigung hat sich von einem Prototyping-Werkzeug zu einer komplementären Produktionstechnologie für Serienfertigung und Ersatzteile entwickelt. Strukturelle Treiber sind unter anderem:
  • Gewichts- und Effizienzanforderungen in Luftfahrt und Mobilität
  • Individualisierung und patientenspezifische Lösungen im Gesundheitswesen
  • Verkürzung von Time-to-Market und Digitalisierung der Lieferketten
  • On-Demand-Fertigung und digitale Ersatzteillager
Regional ist 3D Systems global tätig, mit deutlicher Präsenz in Nordamerika, Europa und ausgewählten asiatischen Märkten. Bedeutend sind Industrieregionen mit hoher Dichte an Luftfahrt-, Automobil- und Medizintechnikunternehmen sowie Märkte mit hoher Investitionsbereitschaft in Industrie-4.0- und Digital-Manufacturing-Konzepte. Gleichzeitig ist die Branche sensibel gegenüber konjunkturellen Abschwüngen und Investitionszurückhaltung, insbesondere in zyklischen Industrien.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

3D Systems zählt zu den frühen Akteuren der 3D-Druck-Industrie und war maßgeblich an der Kommerzialisierung additiver Fertigungstechnologien beteiligt. Im Verlauf seiner Geschichte durchlief das Unternehmen mehrere Phasen:
  1. Technologiepionier und Patentinhaber in den Anfangsjahren der Stereolithografie und additiven Fertigung
  2. Expansion durch Akquisitionen und Aufbau eines breiten Portfolios an Drucktechnologien, Materialien und Software
  3. Phase hohen Markthypes rund um Consumer-3D-Druck, gefolgt von Konsolidierung und Ernüchterung
  4. Strategischer Schwenk hin zu professionellen und industriellen Anwendungen mit klarem Schwer­punkt auf Healthcare und anspruchsvoller Industrieproduktion
Diese Entwicklung führte zu einem Wandel von einem technologiegetriebenen Innovator mit breitem Scope hin zu einem stärker an Endmärkten und Anwendungen ausgerichteten Lösungsanbieter. Für Anleger ist relevant, dass historische Volatilität und Strategieanpassungen Teil der Unternehmensbiografie sind und die heutige Risikowahrnehmung prägen.

Besonderheiten und strukturelle Faktoren

Eine Besonderheit von 3D Systems ist die enge Verzahnung von digitalem Design, Materialien-Engineering und zertifizierter Produktion in stark regulierten Sektoren. Das Unternehmen agiert in Ökosystemen, in denen Datensicherheit, Rückverfolgbarkeit und Dokumentation ebenso wichtig sind wie mechanische Eigenschaften der Bauteile. Hinzu kommt, dass 3D Systems häufig in frühen Projektphasen mit Kunden zusammenarbeitet, um Bauteile überhaupt erst additiv geeignet zu machen. Dadurch verschiebt sich der Schwerpunkt von reiner Maschinenlieferung hin zu Co-Entwicklung und Prozessberatung. Dieser Ansatz erhöht die Eintrittsbarrieren für Wettbewerber, verlangt aber gleichzeitig hohe Investitionen in Know-how, Applikationszentren und qualifiziertes Personal.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Investors eröffnen sich bei 3D Systems vor allem strukturelle Chancen in Nischen, in denen additive Fertigung nachhaltige technologische Vorteile bietet. Dazu zählen:
  • Langfristiger Trend zur personalisierten Medizin, insbesondere bei Implantaten, Prothetik und Dentalanwendungen
  • Zunehmende Integration additiver Fertigung in Luft- und Raumfahrtprogramme sowie Verteidigungsanwendungen
  • Industrie 4.0 und Digitalisierung der Lieferketten, bei denen additive Fertigung als Enabler für dezentrale Produktion fungieren kann
  • Wachsendes Ökosystem aus Software, Workflows und Datenanalyse rund um digitale Fertigung
Wenn es dem Unternehmen gelingt, sich als verlässlicher, profitabler Lösungsanbieter in diesen strukturellen Wachstumsmärkten zu etablieren, könnte die Kombination aus wiederkehrenden Material- und Serviceerlösen, Softwareanteil und qualifizierten Healthcare-Anwendungen zu stabileren Cashflows führen. Für risikoaversere Anleger sind besonders planbare, regulierte Segmente mit hoher Kundenbindung potenziell attraktiv, sofern die Bilanzdisziplin gewahrt bleibt.

Risiken und Unsicherheiten

Dem gegenüber stehen signifikante Risiken. Die Branche der additiven Fertigung ist weiterhin von technologischem Wandel, intensiver Konkurrenz und hoher Erwartungsvolatilität geprägt. Wichtige Risikofelder sind:
  • Starker Wettbewerb durch andere spezialisierte 3D-Druck-Anbieter und große Industriekonzerne mit erheblichen Ressourcen
  • Technologische Disruption, falls neue Verfahren oder Plattformen etablierte Technologien von 3D Systems überholen
  • Investitionszyklen in Kernbranchen wie Luftfahrt, Automobil und Industrie, die bei Abschwüngen Anschaffungen von Anlagen verzögern
  • Regulatorische Risiken in der Medizintechnik, etwa durch sich ändernde Zulassungsanforderungen oder Verzögerungen bei der Zertifizierung neuer Anwendungen
  • Operative Komplexität bei der Integration von Akquisitionen und beim Umbau des Geschäftsmodells hin zu fokussierten, profitablen Segmenten
Konservative Anleger sollten berücksichtigen, dass die Visibilität künftiger Ertragsströme eingeschränkt sein kann, da sowohl technologische als auch konjunkturelle Faktoren wirken. Die Rolle von 3D Systems als Mid-Cap-Pure-Play im Spannungsfeld zwischen Innovationsdruck und Profitabilität erfordert eine sorgfältige Beobachtung von Strategieumsetzung, Produktpipeline, Partnerschaften und Marktakzeptanz, ohne daraus jedoch eine Handlungsempfehlung abzuleiten.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 209,55 Mio. €
Aktienanzahl 135,54 Mio.
Streubesitz 35,67%
Währung EUR
Land USA
Sektor Technologie
Branche Computer-Ausrüstung, Geräte u. Bauteile
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+7,84% BlackRock Inc
+7,71% State Street Corp
+5,77% Vanguard Group Inc
+2,47% Geode Capital Management, LLC
+2,46% Millennium Management LLC
+2,02% UBS Group AG
+1,74% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+1,64% Icon Advisers Inc/co
+1,59% Silverberg Bernstein Capital Management LLC
+1,28% Dimensional Fund Advisors, Inc.
+1,12% ARK Investment Management LLC
+1,11% Clark Estates Inc
+0,89% Charles Schwab Investment Management Inc
+0,86% Two Sigma Advisers, LLC
+0,85% Northern Trust Corp
+0,85% Renaissance Technologies Corp
+0,80% Two Sigma Investments LLC
+0,73% Jane Street Group LLC
+0,55% D. E. Shaw & Co LP
+0,52% Susquehanna International Group, LLP
+21,55% Weitere
+35,67% Streubesitz

Community-Beiträge zu 3D Systems Corp

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Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Neuere Unternehmensmeldungen und Berichte heben einen spürbaren Schwung im Aerospace-&-Defense-Geschäft hervor, mit Prognosen für starkes Umsatzwachstum, Ausbau einer US-Produktions- und Qualifizierungsanlage sowie möglichen Vorteilen durch NDAA-Regelungen zugunsten inländischer Anbieter.
  • Forumsteilnehmer äußern überwiegend optimistische Handels- und Anlageabsichten — viele berichten von Zukäufen, spekulativer Erwartung hoher Kursgewinne (z. B. durch Kooperationen wie mit Daimler oder Chancen im Bioprinting) und sehen Onshoring sowie Materialinnovationen als potenzielle Katalysatoren.
  • Gleichzeitig werden finanzielle und rechtliche Risiken betont, darunter Schulden-gegen-Aktien-Tausch, laufende und angekündigte Wandelanleihen, rückläufige Quartalsumsätze, eine Klage wegen Irreführung sowie hohe Volatilität und geopolitische Unsicherheiten, die Bewertung und Liquidität belasten könnten.
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Fuchs96
Bericht
Liest sich ganz gut… 3D Systems (DDD) announced significant momentum in its Aerospace & Defense business, including robust revenue growth projections, a major U.S. facility expansion, and key technological advancements. These initiatives position the company to capitalize on rising demand for secure, U.S.-based manufacturing in national security and space applications-further supported by recent provisions in the National Defense Authorization Act for Fiscal Year 2026 that restrict foreign-sourced 3D printing systems for Department of Defense programs, creating additional tailwinds for domestic providers. Complementary global operations continue to support international customers valuing regional production and worldwide expertise-driving sustained revenue growth, margin expansion, and shareholder value. Key Highlights: Strong Revenue Trajectory: The A&D business is forecasted to have grown over 15% in 2025, accelerating to more than 20% in 2026. Revenue from production printing systems and custom metal parts-core recurring elements of the business-is expected to exceed $35 million in 2026, driven by increasing adoption in high-reliability defense and space programs, with further upside from NDAA-related demand shifts. Projected Business Leadership: After several years of sustained double-digit growth, A&D is on track to become 3D Systems’ largest and fastest-growing industrial business in 2026, fueled by rising demand across crewed/uncrewed aircraft, naval platforms, defense systems, rocket propulsion, and satellite systems. Strategic Capacity Expansion: 3D Systems is adding up to 80,000 square feet to its Littleton, Colo., facility, significantly enhancing its A&D Application Center of Excellence. This phased investment expands capacity for application development, process qualification, validation, and production-scale manufacturing-supporting accelerated innovation and strengthened domestic supply chain resilience. Fully Qualified Production Scaling: The Littleton facility has been selected for certification under the America Makes JAQS-SQ framework. This effort, under the National Center for Defense Manufacturing and Machining, in collaboration with the National Institute for Aviation Research aims to scale defense industrial base capabilities for qualified additive manufacturing production, enabling accelerated qualification and deployment of additively manufactured defense components. This leverages the company’s extensive Littleton quality infrastructure established through its medical technology business, where high-performance metal implants for patients have been manufactured over many years, such as titanium implants created on the DMP 350 system. Next-Generation Metal Printing Platform: The company is progressing on schedule in its multi-phase, $18.5M U.S. Air Force-sponsored program to develop next-generation laser powder-bed fusion technologies for large format, high-efficiency metal part production. These technologies are essential for the application of metal 3D printing to an expanding range of U.S. defense systems. Key program milestones remain on track through 2027. Unique Fully-Domestic U.S. Ecosystem: When completed in 2027, 3D Systems will stand alone as the only U.S. provider of a complete, end-to-end metal additive manufacturing ecosystem entirely onshore for large-frame metal printing systems encompassing system design next-generation printer manufacturing, and certified metal parts production with advanced application development. This uniquely positions the company to meet growing demand for secure domestic supply chains. Complementary Global Capabilities: Paralleling the company’s U.S. A&D infrastructure, European operations provide aerospace-focused design and application expertise in Leuven, Belgium, and metal printer production in Riom, France-directly supporting European, Korean, Japanese, and other international A&D customers. In addition, the NAMI joint venture in Saudi Arabia-now the Kingdom’s first AS/EN 9100-certified additive manufacturing provider-is advancing localized A&D solutions, including a collaboration with Lockheed Martin to qualify and manufacture mission-critical components within the Kingdom for global markets. https://www.tipranks.com/news/the-fly/3d-systems-announces-significant-momentum-in-aerospace-defense-thefly
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Max84
Tausch: 30 Mio Schulden gegen 16,6 Mio neue Aktien
  • 3D-Systeme (DDDFinancial) hat sich bereit erklärt, 30,77 Millionen US-Dollar seiner 0%-Konvertierbaren Senior-Schuldverschreibungen, die 2026 fällig sind, gegen 16,6 Millionen Stammaktien umzutauschen.
  • Die Transaktion soll bis zum 16. Dezember 2025 abgeschlossen werden, wobei etwa 3,9 Millionen US-Dollar der 2026er Notes ausstehen.
  • 3D Systems ist im Technologiesektor tätig und konzentriert sich auf 3D-Druck und digitale Fertigungslösungen.

3D Systems (DDD) hat mit bestimmten Inhabern Vereinbarungen getroffen, um 30,77 Millionen US-Dollar der 0%igen Convertible Senior Notes, die 2026 fällig sind, gegen 16,6 Millionen Aktien seiner Stammaktien zu tauschen. Diese Transaktion soll voraussichtlich bis zum 16. Dezember 2025 abgeschlossen werden, vorbehaltlich der Standardbedingungen. Nach dem Austausch bleiben etwa 3,9 Millionen US-Dollar der Notes von 2026 erhalten. Das Unternehmen erhält von diesem Austausch kein Bargeld. Die Aktien stiegen vor dem Börsengang um 1,8 % auf 2,17 US-Dollar.

3D Systems Corp, ein Marktführer im Technologiesektor, bietet umfassende Lösungen für 3D-Druck und digitale Fertigung an. Zu den Angeboten des Unternehmens gehören 3D-Drucker für Kunststoffe und Metalle, Materialien, Software sowie Dienstleistungen wie Wartung und fortschrittliche Fertigung. Mit einer Marktkapitalisierung von etwa 274,21 Millionen US-Dollar ist 3D Systems in der Hardwarebranche positioniert und generiert den Großteil seines Umsatzes aus dem Industriesegment. Das Unternehmen ist weltweit tätig und hat eine bedeutende Präsenz in Amerika.

Finanzgesundheitsanalyse

3D Systems hat in den letzten Jahren Herausforderungen erlebt, was sich in seinen Finanzkennzahlen widerspiegelt:

  • Umsatz: 391,65 Millionen US-Dollar, mit einer dreijährigen Wachstumsrate von -11,8 %.
  • Betriebsmarge: -24,99 %, was auf operative Ineffizienzen hinweist.
  • Nettomarge: 4,01 %, was auf eine begrenzte Rentabilität hinweist.
  • Bruttomarge: 33,89 %, was einen Rückgang im Laufe der Jahre widerspiegelt.

Im Bereich der Bilanz hält 3D Systems ein Current Ratio von 2,73 und ein Quick Ratio von 1,73, was auf ausreichende Liquidität hindeutet. Die Verschuldungsquote von 0,82 weist jedoch auf ein moderates Verschuldungsniveau hin. Der Altman Z-Score von -1,39 bringt das Unternehmen in eine Notzone und unterstreicht eine potenzielle finanzielle Instabilität.

Bewertung und Marktstimmung

Die Bewertungskennzahlen von 3D Systems zeichnen ein gemischtes Bild:

  • KGV: 0,76, unter dem historischen Median von 1,97, was auf eine mögliche Unterbewertung hinweist.
  • KGV: 1,24, was darauf hindeutet, dass die Aktie nahe ihrem Buchwert handelt.

Die Analystenstimmung ist vorsichtig, mit einer Empfehlungsbewertung von 2,8. Technische Indikatoren wie der RSI-14 bei 43,81 deuten darauf hin, dass die Aktie sich dem überverkauften Gebiet nähert. Das institutionelle Eigentum liegt bei 62,81 %, was ein moderates Vertrauen großer Investoren widerspiegelt.

Risikobewertung

3D-Systeme sind mehreren Risiken ausgesetzt, darunter:

  • Sektorspezifische Risiken, die in der sich schnell entwickelnden Technologiebranche inhärent sind.
  • Hoher Beta von 3,52, was auf eine signifikante Volatilität hinweist.
  • Potenzielles finanzielles Leid, wie durch den Altman Z-Score angezeigt.

Trotz dieser Herausforderungen deutet der Beneish M-Score des Unternehmens von -2,6 darauf hin, dass es unwahrscheinlich ist, die Gewinne zu manipulieren. Investoren sollten diese Faktoren zusammen mit kommenden Katalysatoren und Marktbedingungen bei der Bewertung von 3D-Systemen berücksichtigen.

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Wieder Fantasie drin
Die Kooperation mit Daimler hat die Fantasie wieder beflügelt. Wenn 3D den Durchbruch diesmal schafft und eine MK von 10 Mrd X erreicht, wie 2014, sind hier mittelfristig über 1000 Prozent drin.
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Kooperation mit Daimler
https://3druck.com/industrie/daimler-buses-setzt-auf-3d-druck-und-digitale-rechteverwaltung-53143461/ Endlich wird die Vision Wirklichkeit, der 3D Druck hat das Potenzial Lieferketten zu ersetzen, indem bspw Ersatzteile einfach Vorteile Ort ausgedruckt werden. Die Partnerschaft ist ein Meilenstein und zeigt was alles möglich ist.
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u.s.0512
Sorry
dann vergiss meinen Beitrag! Du bist also ein Leidensgenosse!
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Profitgier
Sorry,bin bei 58 Euro rein...
Und hab den Absprung verpasst... War kurz danach noch so auf 70 und danach gabs nur noch eine Richtung : in die Hölle !
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u.s.0512
Proftgier wieder
Sei doch mal ehrlich! Du bist nicht investiert in DDD und wünscht dir einstellige Kurse, um endlich hier einsteigen zu können! Auf einstellige Kurse kannst du lange warten! Hier mal ein interessanter positiver Bericht, was im Sektor bald abgehen könnte: http://seekingalpha.com/article/2877996-3-d-printing-analysts-are-underestimating-the-future
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Profitgier
Glaubt ihr nun an Einstellige Kurse?
Sind nur noch etwas über minus 60%. Ist doch dies jahr noch machbar?
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Häufig gestellte Fragen zur 3D Systems Aktie und zum 3D Systems Kurs

Der aktuelle Kurs der 3D Systems Aktie liegt bei 2,02573 €.

Für 1.000€ kann man sich 493,65 3D Systems Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der 3D Systems Aktie lautet DDD.

Die 1 Monats-Performance der 3D Systems Aktie beträgt aktuell 25,26%.

Die 1 Jahres-Performance der 3D Systems Aktie beträgt aktuell -21,45%.

Der Aktienkurs der 3D Systems Aktie liegt aktuell bei 2,02573 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 25,26% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von 3D Systems eine Wertentwicklung von -22,73% aus und über 6 Monate sind es 41,67%.

Das 52-Wochen-Hoch der 3D Systems Aktie liegt bei 4,99 $.

Das 52-Wochen-Tief der 3D Systems Aktie liegt bei 1,33 $.

Das Allzeithoch von 3D Systems liegt bei 97,28 $.

Das Allzeittief von 3D Systems liegt bei 1,33 $.

Die Volatilität der 3D Systems Aktie liegt derzeit bei 71,85%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von 3D Systems in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 209,55 Mio. €

Insgesamt sind 132,6 Mio 3D Systems Aktien im Umlauf.

BlackRock Inc hält +7,84% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 25.02.2013 gab es einen Split im Verhältnis 2:3.

Am 25.02.2013 gab es einen Split im Verhältnis 2:3.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von 3D Systems bei 29%. Erfahre hier mehr

3D Systems hat seinen Hauptsitz in USA.

3D Systems gehört zum Sektor Computer-Ausrüstung, Geräte u. Bauteile.

Das KGV der 3D Systems Aktie beträgt -1,70.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von 3D Systems betrug 440.121.000 $.

Nein, 3D Systems zahlt keine Dividenden.