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Meldung des Tages: Diese Biotech-Aktie steht wieder am 2025er Aufwärtstrend – und der Markt könnte erneut falsch liegen

Ökoworld Aktie

Aktie
WKN:  540868 ISIN:  DE0005408686 Land:  Deutschland
26,50 €
-0,1 €
-0,38%
08:10:00 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
75,50 Mio. €
Streubesitz
98,36%
KGV
7,32
Dividende
2,41 €
Dividendenrendite
9,09%
Ökoworld Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Ökoworld AG mit Sitz in Hilden ist ein unabhängiger, auf nachhaltige Kapitalanlage spezialisierter Finanzdienstleister. Das börsennotierte Unternehmen konzentriert sich auf aktiv gemanagte Investmentfonds, die strengen ökologischen, sozialen und ethischen Kriterien folgen und gleichzeitig eine wettbewerbsfähige, langfristig orientierte Rendite anstreben. Kern des Geschäftsmodells ist die Kombination aus klassischem Asset-Management mit einer tief verankerten Nachhaltigkeits- und Impact-Orientierung. Die Ertragsbasis speist sich überwiegend aus laufenden Management- und Servicegebühren auf das verwaltete Fondsvolumen, ergänzt um performanceabhängige Vergütungsbestandteile in einzelnen Produkten. Ökoworld positioniert sich im Markt als aktiver Stock-Picker mit eigener Research-Tiefe und klar definierten Ausschluss- und Positivkriterien. Die Gesellschaft agiert damit als Nischenanbieter im Segment nachhaltiger Publikumsfonds und bedient vor allem vermögende Privatkunden, Vermittler und institutionelle Anleger, die eine ESG-konforme, werteorientierte Kapitalanlage suchen.

Mission und Leitbild

Die Mission der Ökoworld AG besteht darin, Kapitalströme dauerhaft in Geschäftsmodelle zu lenken, die aus Sicht des Unternehmens einen positiven Beitrag zu Umwelt- und Gesellschaftszielen leisten. Im Zentrum steht der Anspruch, ökonomische Wertschöpfung mit strengen Nachhaltigkeitsstandards zu verbinden und damit die Rolle eines Pioniers im Bereich nachhaltiger Investmentfonds auszufüllen. Ökoworld versteht sich als Werte-Asset-Manager, der bewusst auf kontroverse Branchen verzichtet und sein Anlageuniversum anhand von ESG-Filterprozessen stark begrenzt. Das Leitbild betont Themen wie Klimaschutz, Ressourceneffizienz, soziale Gerechtigkeit und menschenwürdige Arbeitsbedingungen. Die Mission ist historisch eng mit der alternativen Ökologie- und Friedensbewegung der 1980er- und 1990er-Jahre sowie der Gründerpersönlichkeit verbunden und prägt bis heute Markenauftritt, Produktpolitik und Kommunikationsstrategie. Für Anleger adressiert die Mission den Wunsch nach Kapitalanlage, die über reine Finanzkennzahlen hinausgeht und nicht-finanzielle Wirkungsziele berücksichtigt.

Produkte und Dienstleistungen

Ökoworld konzentriert sich primär auf Publikumsfonds nach europäischen Fondsvorschriften. Die Produktpalette deckt unterschiedliche Anlageklassen und Risikoprofile ab, bleibt dabei jedoch fokussiert auf nachhaltige Strategien. Typische Schwerpunkte sind Aktienfonds mit globaler oder thematischer Ausrichtung, Mischfonds mit variabler Aktienquote sowie ausgewählte Renten- und Spezialstrategien. Die Fonds zeichnen sich durch strenge Ausschlusskriterien aus, etwa in den Bereichen fossile Energieträger, Rüstung, Atomenergie, kontroverse Chemie oder Verletzung grundlegender Arbeits- und Menschenrechte. Parallel dazu nutzt das Unternehmen Positivkriterien, um gezielt in Unternehmen mit Geschäftsmodellen in den Feldern erneuerbare Energien, nachhaltige Infrastruktur, Gesundheit, Bildung oder Ressourceneffizienz zu investieren. Ergänzend zu den Fonds bietet Ökoworld Beratungs- und Informationsdienstleistungen rund um nachhaltige Kapitalanlage für Finanzvertriebe, Vermögensberater und institutionelle Investoren an. Dazu gehören Schulungen, ESG-Informationsmaterialien, Marketingunterstützung und kontinuierliche Kommunikation zu Nachhaltigkeitsentwicklungen im Portfolio.

Geschäftsbereiche und Organisationsstruktur

Die operative Struktur der Ökoworld AG gliedert sich im Wesentlichen in die Bereiche Fondsmanagement, Nachhaltigkeitsresearch, Vertrieb und Kundenbetreuung sowie zentrale Verwaltungsfunktionen. Das Fondsmanagement verantwortet Portfoliokonstruktion, Titelselektion und Risikosteuerung innerhalb der einzelnen Strategien. Die eigenständige Research-Einheit bewertet Emittenten anhand eines mehrstufigen ESG-Analysesystems und fungiert als Filterinstanz vor der finalen Investmententscheidung. Im Vertrieb liegt der Fokus auf Kooperationen mit freien Finanzberatern, Maklerpools, Banken und Plattformen, ergänzt um Direktansprache von Endkunden über digitale Kanäle. Die Gesellschaft nutzt dabei die Marke Ökoworld als klar positionierte ESG-Fondsmarke. Ergänzend bestehen Funktionen für Compliance, Risikomanagement, Meldewesen und IT, die die regulatorischen Anforderungen im europäischen Asset-Management-Sektor adressieren. Im Vergleich zu breit diversifizierten Finanzkonzernen ist die Struktur verhältnismäßig schlank und auf das Kerngeschäft Fondsbasierte Vermögensverwaltung konzentriert.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal von Ökoworld ist die langjährige, konsequente Fokussierung auf Nachhaltigkeits- und Ethikfonds, die bereits etabliert wurde, bevor ESG-Investing zum Mainstream-Trend wurde. Diese Pionierrolle stützt die Markenwahrnehmung als authentischer, werteorientierter Spezialist. Das unternehmenseigene Nachhaltigkeitsresearch mit eigenständig definierten Kriterienkatalogen und einem intensiven Screening-Prozess fungiert als immaterieller Vermögenswert und potenzieller Burggraben. Der Ansatz geht in der Regel über die Mindeststandards vieler allgemeiner ESG-Ratings hinaus und schränkt das Anlageuniversum deutlich ein. Diese konsequente Filterung schafft Profil, ist aber zugleich eine Herausforderung für das Portfoliomanagement. Ein weiterer Moat ergibt sich aus der gewachsenen Stammkundschaft, die das Werteprofil des Hauses teilt und die Fonds häufig als langfristiges Bausteininvestment in der Vermögensstruktur nutzt. Die starke Personen- und Markenbindung kann zu stabileren Mittelzuflüssen führen, ist jedoch abhängig vom Vertrauen in die Managementqualität und die Glaubwürdigkeit der Nachhaltigkeitsversprechen. Im umkämpften Markt für nachhaltige Fonds bietet die Kombination aus Historie, klarer Ausschlusssystematik und glaubwürdiger Markenstory einen differenzierenden Faktor.

Wettbewerbsumfeld

Ökoworld agiert in einem stark wachsenden, zugleich zunehmend kompetitiven Markt für nachhaltige Geldanlage. Auf europäischer Ebene konkurriert das Unternehmen mit großen Universalbanken, Versicherungskonzernen und internationalen Asset-Managern, die ESG-Produkte über ihre Markenplattformen vertreiben. Zu den relevanten Wettbewerbern im deutschsprachigen Raum zählen insbesondere Anbieter, die sich ebenfalls als nachhaltig positionieren, etwa spezialisierte ESG-Fondsboutiquen und genossenschaftliche oder kirchennahe Kapitalverwaltungsgesellschaften. Daneben treten globale Häuser mit breiten ESG-Produktlinien auf, die Skalenvorteile bei Research, IT und Vertrieb aufweisen. Ökoworld muss sich in diesem Umfeld über stringente Nachhaltigkeitskriterien, aktives Engagement, transparente Berichterstattung und eine klar umrissene Markenidentität differenzieren. Der Wettbewerbsdruck wird durch regulatorische Entwicklungen wie Offenlegungsverordnung und Taxonomie verschärft, da sie Vergleichbarkeit und Standardisierung fördern. Für einen mittelgroßen Nischenanbieter ergibt sich daraus die Notwendigkeit, seine Position als Spezialist stetig zu untermauern und gleichzeitig Kosteneffizienz und regulatorische Compliance sicherzustellen.

Management, Eigentümerstruktur und Strategie

Die Ökoworld AG ist historisch stark von ihrem Gründer und langjährigen Vorstandsvorsitzenden geprägt, der das Unternehmen aus der ökologisch-alternativen Szene heraus aufgebaut und auf Nachhaltigkeitsfonds fokussiert hat. Die Eigentümerstruktur weist einen signifikanten Anteil des Gründers und ihm nahestehender Personen auf, was zu einer klaren unternehmerischen Handschrift, aber auch zu einer hohen Personenabhängigkeit führt. Im Vorstand sind typischerweise die Ressorts Portfoliomanagement, Vertrieb, Finanzen und Nachhaltigkeit vertreten, unterstützt von einem Aufsichtsrat mit Branchenkenntnis. Die Unternehmensstrategie zielt auf organisches Wachstum der verwalteten Vermögen, insbesondere über die Ausweitung des Vertriebsnetzes, die Erschließung zusätzlicher Kooperationspartner und die Stärkung der digitalen Präsenz. Strategisch setzt Ökoworld auf den Megatrend nachhaltige Geldanlage sowie auf eine noch stärkere Integration von ESG-Kriterien in Unternehmens- und Staatsanleiheanalysen. Das Management betont regelmäßig die Unabhängigkeit von großen Finanzkonzernen, um schnelle Entscheidungswege und eine konsequente Ausrichtung an den eigenen Nachhaltigkeitsmaximen zu gewährleisten. Gleichzeitig muss es die Balance zwischen wertebasierter Positionierung und marktkonformer Performance sicherstellen.

Branchen- und Regionalfokus

Die Investmentstrategien von Ökoworld sind global ausgerichtet, mit einem Schwerpunkt auf entwickelten Kapitalmärkten in Europa, Nordamerika und ausgewählten asiatischen Regionen. Branchenseitig legt das Unternehmen einen Fokus auf Sektoren, die aus Nachhaltigkeitsperspektive als zukunftsfähig gelten. Dazu zählen insbesondere erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Umwelttechnologie, Wasser- und Abfallwirtschaft, nachhaltige Mobilität, Gesundheit, Bildung und Digitalisierung mit Nachhaltigkeitsbezug. Klassische Schwergewichtssektoren wie fossile Energieträger, konventionelle Rüstung, Tabak oder Glücksspiel werden in der Regel umfassend gemieden. Damit weichen die Portfolios bisweilen stark von breiten Marktindizes ab, was zu erhöhten Tracking-Error-Werten führen kann. Die Konzentration auf bestimmte Branchen und Regionen reflektiert die Überzeugung, dass regulatorische Trends, technologische Innovation und veränderte Konsumentenpräferenzen langfristig zu einer Umschichtung von Kapital in nachhaltige Geschäftsmodelle führen. Für Anleger bedeutet dies eine bewusste sektorale und thematische Schwerpunktsetzung mit entsprechenden Chancen und Klumpenrisiken.

Unternehmensgeschichte

Die Wurzeln der Ökoworld AG reichen bis in die 1970er- und 1980er-Jahre zurück, als der Gründer aus dem Umfeld ökologischer und sozialer Bewegungen heraus erste Aktivitäten im Bereich alternativer Finanzdienstleistungen entwickelte. In den 1990er-Jahren erfolgte die institutionelle Bündelung dieser Aktivitäten in Form einer eigenständigen Kapitalanlagegesellschaft, die sich frühzeitig auf ökologische Investmentkonzepte spezialisierte. In einer Zeit, in der nachhaltige Geldanlage noch ein Nischenthema war, lancierte das Unternehmen erste Fonds mit strengen Ausschlusskriterien und positionierte sich als Alternative zu klassischen Misch- und Aktienfonds. Im weiteren Verlauf wurde die Produktpalette ausgebaut, die Marke geschärft und das Vertriebsnetz sukzessive professionalisiert. Mit der späteren Umfirmierung und dem Listing an einem deutschen Börsensegment erreichte Ökoworld eine breitere Wahrnehmung unter professionellen und privaten Investoren. Regulatorische Veränderungen, die institutionelle Öffnung gegenüber ESG-Anlagen sowie gesellschaftliche Debatten zu Klima- und Menschenrechtsthemen verstärkten die Marktstellung des Hauses. Die Historie ist geprägt von einer kontinuierlichen Profilierung als Pionier der nachhaltigen Kapitalanlage, zugleich jedoch auch von der starken Rolle des Gründers als Gesicht und inhaltlicher Taktgeber.

Besonderheiten des Unternehmens

Ökoworld weist mehrere Besonderheiten auf, die das Unternehmen von vielen klassischen Asset-Managern unterscheiden. Erstens ist die Markenidentität eng mit gesellschaftspolitischen Positionen verknüpft. Das Unternehmen bezieht in Kommunikationsformaten häufig klar Stellung zu Umwelt- und Sozialthemen und tritt weniger neutral auf als große Finanzkonzerne. Zweitens folgt Ökoworld einer sehr stringenten Ausschlusslogik, die teilweise über marktübliche ESG-Standards hinausgeht und damit bewusste Rendite-Risiko-Trade-offs gegenüber traditionellen Benchmarks in Kauf nimmt. Drittens ist die Unternehmenskultur stark von ideellen Motiven und einem aktivistischen Selbstverständnis geprägt, was sich in Marketing, Produktnamen und Kampagnen widerspiegelt. Diese Besonderheiten führen einerseits zu hoher Markenerkennbarkeit und starker Identifikation bestimmter Kundensegmente, bergen andererseits das Risiko, dass politisierte Wahrnehmung potenzielle Anlegergruppen abschreckt. Darüber hinaus ist die Personenabhängigkeit vom Gründer sowie von wenigen Schlüsselpersonen im Fondsmanagement ein charakteristisches Merkmal, das Governance- und Nachfolgefragen erhöhte Bedeutung verleiht.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Für konservativ orientierte Investoren bietet ein Engagement in Ökoworld primär die Möglichkeit, an der strukturellen Wachstumsperspektive nachhaltiger Kapitalanlagen zu partizipieren, ohne sich direkt auf Einzeltitel festzulegen. Die starke Spezialisierung und langjährige Erfahrung im ESG-Segment können ein Wettbewerbsvorteil sein, wenn Regulatorik, institutionelle Nachfrage und gesellschaftliche Präferenzen den Trend zu nachhaltigen Finanzprodukten weiter verstärken. Zudem kann die klare Markenpositionierung zu stabilen Kundenbeziehungen und wiederkehrenden Gebührenerträgen führen. Ein weiterer Vorteil besteht in der Unabhängigkeit von großen Finanzkonglomeraten, was schnelle strategische Anpassungen und eine konsistente Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitskriterien ermöglicht. Anleger, die langfristig von der Transformation hin zu einer kohlenstoffärmeren, ressourceneffizienten Wirtschaft überzeugt sind, finden in Ökoworld einen fokussierten Pure-Play auf dieses Thema. Aus Diversifikationsperspektive kann die Aktie als Beimischung in einem breit aufgestellten Portfolio dienen, das neben klassischen Finanzwerten auch spezialisierte Geschäftsmodelle abbildet.

Risiken und mögliche Belastungsfaktoren

Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber, die konservative Anleger sorgfältig gewichten sollten. Die starke Fokussierung auf das Segment nachhaltiger Publikumsfonds birgt Klumpenrisiken, da Marktphasen mit sinkender Risikobereitschaft, regulatorische Veränderungen oder Reputationsdebatten um Greenwashing die Nachfrage nach ESG-Produkten temporär dämpfen können. Zudem ist das Geschäftsmodell stark abhängig vom verwalteten Vermögen: Mittelabflüsse oder negative Marktbewegungen können die Ertragsbasis schnell beeinträchtigen. Die enge Personenbindung an Gründer und Schlüsselmanager erzeugt ein erhöhtes Key-Person-Risk, insbesondere hinsichtlich Nachfolge, strategischer Kontinuität und Marktvertrauen. Die konsequenten Ausschlusskriterien führen dazu, dass Portfolios bisweilen deutlich von Standardindizes abweichen, was in volatileren Phasen zu spürbaren Performanceabweichungen führen kann. Auf Unternehmensebene ist Ökoworld im Vergleich zu globalen Großanbietern weniger diversifiziert und verfügt über geringere Skaleneffekte, was Kosten- und Margendruck im Fall intensiver Preiskonkurrenz verschärfen kann. Zusätzlich können strengere regulatorische Anforderungen im Fonds- und ESG-Bereich den administrativen Aufwand erhöhen. Vor diesem Hintergrund eignet sich ein mögliches Investment eher für Anleger, die die Volatilität eines spezialisierten Finanzdienstleisters akzeptieren, das Nachhaltigkeitsprofil bewusst nachfragen und keine kurzfristige Renditeoptimierung anstreben. Eine individuelle Prüfung der Risikotragfähigkeit und der Einbettung in das Gesamtportfolio bleibt unerlässlich.

Kursdaten

Geld/Brief 26,50 € / 27,10 €
Spread +2,26%
Schluss Vortag 26,60 €
Gehandelte Stücke 0
Tagesvolumen Vortag -  
Tagestief 26,50 €
Tageshoch 26,50 €
52W-Tief 25,00 €
52W-Hoch 35,00 €
Jahrestief 26,10 €
Jahreshoch 27,10 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Ökoworld AG hat in den letzten Tagen positive Veränderungen in ihrem Geschäftsmodell angekündigt, die sich auf die Nachhaltigkeit und ökologische Verantwortung konzentrieren.
  • Das Unternehmen hat eine neue Initiative vorgestellt, die darauf abzielt, den Anteil an erneuerbaren Energien in seinem Portfolio erheblich zu steigern.
  • Analysten sehen das Potenzial für weiteres Wachstum, insbesondere im Hinblick auf die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Investitionen.
  • Ökoworld AG plant, ihre Marketingstrategien zu diversifizieren, um ein breiteres Publikum für ihre nachhaltigen Finanzprodukte zu gewinnen.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 62,37 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 31,09 €
Jahresüberschuss in Mio. 26,81 €
Umsatz je Aktie 8,95 €
Gewinn je Aktie 3,85 €
Gewinnrendite +17,50%
Umsatzrendite +42,99%
Return on Investment +15,85%
Marktkapitalisierung in Mio. 196,46 €
KGV (Kurs/Gewinn) 7,32
KBV (Kurs/Buchwert) 1,28
KUV (Kurs/Umsatz) 3,15
Eigenkapitalrendite +17,50%
Eigenkapitalquote +90,55%

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Stabilität der Dividende 0,92 (max 1,00)
Jährlicher 21,37% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 20,48% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 70,8% (auf den Gewinn/FFO)
quote 81% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung -23,24%

Dividenden Historie

Datum Dividende
14.07.2025 2,41 €
08.07.2024 2,22 €
22.06.2023 2,22 €
27.06.2022 2,22 €
05.07.2021 1,11 €
29.06.2020 0,62 €
15.07.2019 0,40 €
16.07.2018 0,60 €
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Prognose & Kursziel

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Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 26,50 € -0,38%
26,60 € 08:10
Frankfurt 27,00 € +0,75%
26,80 € 08:01
Hamburg 26,60 € -0,75%
26,80 € 08:16
München 26,80 € 0 %
26,80 € 14.01.26
Stuttgart 26,60 € -0,37%
26,70 € 08:31
Xetra 26,80 € -0,74%
27,00 € 14.01.26
L&S RT 26,80 € +0,56%
26,65 € 08:46
Tradegate 26,60 € -1,12%
26,90 € 14.01.26
Quotrix 26,80 € +0,75%
26,60 € 07:27
Gettex 26,60 € -1,12%
26,90 € 07:30
Weitere Börsenplätze

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 26,20 € +1,15%
1 Monat 26,30 € +0,76%
6 Monate 33,10 € -19,94%
1 Jahr 28,30 € -6,36%
5 Jahre 46,80 € -43,38%

Unternehmensprofil Ökoworld AG

Die Ökoworld AG mit Sitz in Hilden ist ein unabhängiger, auf nachhaltige Kapitalanlage spezialisierter Finanzdienstleister. Das börsennotierte Unternehmen konzentriert sich auf aktiv gemanagte Investmentfonds, die strengen ökologischen, sozialen und ethischen Kriterien folgen und gleichzeitig eine wettbewerbsfähige, langfristig orientierte Rendite anstreben. Kern des Geschäftsmodells ist die Kombination aus klassischem Asset-Management mit einer tief verankerten Nachhaltigkeits- und Impact-Orientierung. Die Ertragsbasis speist sich überwiegend aus laufenden Management- und Servicegebühren auf das verwaltete Fondsvolumen, ergänzt um performanceabhängige Vergütungsbestandteile in einzelnen Produkten. Ökoworld positioniert sich im Markt als aktiver Stock-Picker mit eigener Research-Tiefe und klar definierten Ausschluss- und Positivkriterien. Die Gesellschaft agiert damit als Nischenanbieter im Segment nachhaltiger Publikumsfonds und bedient vor allem vermögende Privatkunden, Vermittler und institutionelle Anleger, die eine ESG-konforme, werteorientierte Kapitalanlage suchen.

Mission und Leitbild

Die Mission der Ökoworld AG besteht darin, Kapitalströme dauerhaft in Geschäftsmodelle zu lenken, die aus Sicht des Unternehmens einen positiven Beitrag zu Umwelt- und Gesellschaftszielen leisten. Im Zentrum steht der Anspruch, ökonomische Wertschöpfung mit strengen Nachhaltigkeitsstandards zu verbinden und damit die Rolle eines Pioniers im Bereich nachhaltiger Investmentfonds auszufüllen. Ökoworld versteht sich als Werte-Asset-Manager, der bewusst auf kontroverse Branchen verzichtet und sein Anlageuniversum anhand von ESG-Filterprozessen stark begrenzt. Das Leitbild betont Themen wie Klimaschutz, Ressourceneffizienz, soziale Gerechtigkeit und menschenwürdige Arbeitsbedingungen. Die Mission ist historisch eng mit der alternativen Ökologie- und Friedensbewegung der 1980er- und 1990er-Jahre sowie der Gründerpersönlichkeit verbunden und prägt bis heute Markenauftritt, Produktpolitik und Kommunikationsstrategie. Für Anleger adressiert die Mission den Wunsch nach Kapitalanlage, die über reine Finanzkennzahlen hinausgeht und nicht-finanzielle Wirkungsziele berücksichtigt.

Produkte und Dienstleistungen

Ökoworld konzentriert sich primär auf Publikumsfonds nach europäischen Fondsvorschriften. Die Produktpalette deckt unterschiedliche Anlageklassen und Risikoprofile ab, bleibt dabei jedoch fokussiert auf nachhaltige Strategien. Typische Schwerpunkte sind Aktienfonds mit globaler oder thematischer Ausrichtung, Mischfonds mit variabler Aktienquote sowie ausgewählte Renten- und Spezialstrategien. Die Fonds zeichnen sich durch strenge Ausschlusskriterien aus, etwa in den Bereichen fossile Energieträger, Rüstung, Atomenergie, kontroverse Chemie oder Verletzung grundlegender Arbeits- und Menschenrechte. Parallel dazu nutzt das Unternehmen Positivkriterien, um gezielt in Unternehmen mit Geschäftsmodellen in den Feldern erneuerbare Energien, nachhaltige Infrastruktur, Gesundheit, Bildung oder Ressourceneffizienz zu investieren. Ergänzend zu den Fonds bietet Ökoworld Beratungs- und Informationsdienstleistungen rund um nachhaltige Kapitalanlage für Finanzvertriebe, Vermögensberater und institutionelle Investoren an. Dazu gehören Schulungen, ESG-Informationsmaterialien, Marketingunterstützung und kontinuierliche Kommunikation zu Nachhaltigkeitsentwicklungen im Portfolio.

Geschäftsbereiche und Organisationsstruktur

Die operative Struktur der Ökoworld AG gliedert sich im Wesentlichen in die Bereiche Fondsmanagement, Nachhaltigkeitsresearch, Vertrieb und Kundenbetreuung sowie zentrale Verwaltungsfunktionen. Das Fondsmanagement verantwortet Portfoliokonstruktion, Titelselektion und Risikosteuerung innerhalb der einzelnen Strategien. Die eigenständige Research-Einheit bewertet Emittenten anhand eines mehrstufigen ESG-Analysesystems und fungiert als Filterinstanz vor der finalen Investmententscheidung. Im Vertrieb liegt der Fokus auf Kooperationen mit freien Finanzberatern, Maklerpools, Banken und Plattformen, ergänzt um Direktansprache von Endkunden über digitale Kanäle. Die Gesellschaft nutzt dabei die Marke Ökoworld als klar positionierte ESG-Fondsmarke. Ergänzend bestehen Funktionen für Compliance, Risikomanagement, Meldewesen und IT, die die regulatorischen Anforderungen im europäischen Asset-Management-Sektor adressieren. Im Vergleich zu breit diversifizierten Finanzkonzernen ist die Struktur verhältnismäßig schlank und auf das Kerngeschäft Fondsbasierte Vermögensverwaltung konzentriert.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal von Ökoworld ist die langjährige, konsequente Fokussierung auf Nachhaltigkeits- und Ethikfonds, die bereits etabliert wurde, bevor ESG-Investing zum Mainstream-Trend wurde. Diese Pionierrolle stützt die Markenwahrnehmung als authentischer, werteorientierter Spezialist. Das unternehmenseigene Nachhaltigkeitsresearch mit eigenständig definierten Kriterienkatalogen und einem intensiven Screening-Prozess fungiert als immaterieller Vermögenswert und potenzieller Burggraben. Der Ansatz geht in der Regel über die Mindeststandards vieler allgemeiner ESG-Ratings hinaus und schränkt das Anlageuniversum deutlich ein. Diese konsequente Filterung schafft Profil, ist aber zugleich eine Herausforderung für das Portfoliomanagement. Ein weiterer Moat ergibt sich aus der gewachsenen Stammkundschaft, die das Werteprofil des Hauses teilt und die Fonds häufig als langfristiges Bausteininvestment in der Vermögensstruktur nutzt. Die starke Personen- und Markenbindung kann zu stabileren Mittelzuflüssen führen, ist jedoch abhängig vom Vertrauen in die Managementqualität und die Glaubwürdigkeit der Nachhaltigkeitsversprechen. Im umkämpften Markt für nachhaltige Fonds bietet die Kombination aus Historie, klarer Ausschlusssystematik und glaubwürdiger Markenstory einen differenzierenden Faktor.

Wettbewerbsumfeld

Ökoworld agiert in einem stark wachsenden, zugleich zunehmend kompetitiven Markt für nachhaltige Geldanlage. Auf europäischer Ebene konkurriert das Unternehmen mit großen Universalbanken, Versicherungskonzernen und internationalen Asset-Managern, die ESG-Produkte über ihre Markenplattformen vertreiben. Zu den relevanten Wettbewerbern im deutschsprachigen Raum zählen insbesondere Anbieter, die sich ebenfalls als nachhaltig positionieren, etwa spezialisierte ESG-Fondsboutiquen und genossenschaftliche oder kirchennahe Kapitalverwaltungsgesellschaften. Daneben treten globale Häuser mit breiten ESG-Produktlinien auf, die Skalenvorteile bei Research, IT und Vertrieb aufweisen. Ökoworld muss sich in diesem Umfeld über stringente Nachhaltigkeitskriterien, aktives Engagement, transparente Berichterstattung und eine klar umrissene Markenidentität differenzieren. Der Wettbewerbsdruck wird durch regulatorische Entwicklungen wie Offenlegungsverordnung und Taxonomie verschärft, da sie Vergleichbarkeit und Standardisierung fördern. Für einen mittelgroßen Nischenanbieter ergibt sich daraus die Notwendigkeit, seine Position als Spezialist stetig zu untermauern und gleichzeitig Kosteneffizienz und regulatorische Compliance sicherzustellen.

Management, Eigentümerstruktur und Strategie

Die Ökoworld AG ist historisch stark von ihrem Gründer und langjährigen Vorstandsvorsitzenden geprägt, der das Unternehmen aus der ökologisch-alternativen Szene heraus aufgebaut und auf Nachhaltigkeitsfonds fokussiert hat. Die Eigentümerstruktur weist einen signifikanten Anteil des Gründers und ihm nahestehender Personen auf, was zu einer klaren unternehmerischen Handschrift, aber auch zu einer hohen Personenabhängigkeit führt. Im Vorstand sind typischerweise die Ressorts Portfoliomanagement, Vertrieb, Finanzen und Nachhaltigkeit vertreten, unterstützt von einem Aufsichtsrat mit Branchenkenntnis. Die Unternehmensstrategie zielt auf organisches Wachstum der verwalteten Vermögen, insbesondere über die Ausweitung des Vertriebsnetzes, die Erschließung zusätzlicher Kooperationspartner und die Stärkung der digitalen Präsenz. Strategisch setzt Ökoworld auf den Megatrend nachhaltige Geldanlage sowie auf eine noch stärkere Integration von ESG-Kriterien in Unternehmens- und Staatsanleiheanalysen. Das Management betont regelmäßig die Unabhängigkeit von großen Finanzkonzernen, um schnelle Entscheidungswege und eine konsequente Ausrichtung an den eigenen Nachhaltigkeitsmaximen zu gewährleisten. Gleichzeitig muss es die Balance zwischen wertebasierter Positionierung und marktkonformer Performance sicherstellen.

Branchen- und Regionalfokus

Die Investmentstrategien von Ökoworld sind global ausgerichtet, mit einem Schwerpunkt auf entwickelten Kapitalmärkten in Europa, Nordamerika und ausgewählten asiatischen Regionen. Branchenseitig legt das Unternehmen einen Fokus auf Sektoren, die aus Nachhaltigkeitsperspektive als zukunftsfähig gelten. Dazu zählen insbesondere erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Umwelttechnologie, Wasser- und Abfallwirtschaft, nachhaltige Mobilität, Gesundheit, Bildung und Digitalisierung mit Nachhaltigkeitsbezug. Klassische Schwergewichtssektoren wie fossile Energieträger, konventionelle Rüstung, Tabak oder Glücksspiel werden in der Regel umfassend gemieden. Damit weichen die Portfolios bisweilen stark von breiten Marktindizes ab, was zu erhöhten Tracking-Error-Werten führen kann. Die Konzentration auf bestimmte Branchen und Regionen reflektiert die Überzeugung, dass regulatorische Trends, technologische Innovation und veränderte Konsumentenpräferenzen langfristig zu einer Umschichtung von Kapital in nachhaltige Geschäftsmodelle führen. Für Anleger bedeutet dies eine bewusste sektorale und thematische Schwerpunktsetzung mit entsprechenden Chancen und Klumpenrisiken.

Unternehmensgeschichte

Die Wurzeln der Ökoworld AG reichen bis in die 1970er- und 1980er-Jahre zurück, als der Gründer aus dem Umfeld ökologischer und sozialer Bewegungen heraus erste Aktivitäten im Bereich alternativer Finanzdienstleistungen entwickelte. In den 1990er-Jahren erfolgte die institutionelle Bündelung dieser Aktivitäten in Form einer eigenständigen Kapitalanlagegesellschaft, die sich frühzeitig auf ökologische Investmentkonzepte spezialisierte. In einer Zeit, in der nachhaltige Geldanlage noch ein Nischenthema war, lancierte das Unternehmen erste Fonds mit strengen Ausschlusskriterien und positionierte sich als Alternative zu klassischen Misch- und Aktienfonds. Im weiteren Verlauf wurde die Produktpalette ausgebaut, die Marke geschärft und das Vertriebsnetz sukzessive professionalisiert. Mit der späteren Umfirmierung und dem Listing an einem deutschen Börsensegment erreichte Ökoworld eine breitere Wahrnehmung unter professionellen und privaten Investoren. Regulatorische Veränderungen, die institutionelle Öffnung gegenüber ESG-Anlagen sowie gesellschaftliche Debatten zu Klima- und Menschenrechtsthemen verstärkten die Marktstellung des Hauses. Die Historie ist geprägt von einer kontinuierlichen Profilierung als Pionier der nachhaltigen Kapitalanlage, zugleich jedoch auch von der starken Rolle des Gründers als Gesicht und inhaltlicher Taktgeber.

Besonderheiten des Unternehmens

Ökoworld weist mehrere Besonderheiten auf, die das Unternehmen von vielen klassischen Asset-Managern unterscheiden. Erstens ist die Markenidentität eng mit gesellschaftspolitischen Positionen verknüpft. Das Unternehmen bezieht in Kommunikationsformaten häufig klar Stellung zu Umwelt- und Sozialthemen und tritt weniger neutral auf als große Finanzkonzerne. Zweitens folgt Ökoworld einer sehr stringenten Ausschlusslogik, die teilweise über marktübliche ESG-Standards hinausgeht und damit bewusste Rendite-Risiko-Trade-offs gegenüber traditionellen Benchmarks in Kauf nimmt. Drittens ist die Unternehmenskultur stark von ideellen Motiven und einem aktivistischen Selbstverständnis geprägt, was sich in Marketing, Produktnamen und Kampagnen widerspiegelt. Diese Besonderheiten führen einerseits zu hoher Markenerkennbarkeit und starker Identifikation bestimmter Kundensegmente, bergen andererseits das Risiko, dass politisierte Wahrnehmung potenzielle Anlegergruppen abschreckt. Darüber hinaus ist die Personenabhängigkeit vom Gründer sowie von wenigen Schlüsselpersonen im Fondsmanagement ein charakteristisches Merkmal, das Governance- und Nachfolgefragen erhöhte Bedeutung verleiht.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Für konservativ orientierte Investoren bietet ein Engagement in Ökoworld primär die Möglichkeit, an der strukturellen Wachstumsperspektive nachhaltiger Kapitalanlagen zu partizipieren, ohne sich direkt auf Einzeltitel festzulegen. Die starke Spezialisierung und langjährige Erfahrung im ESG-Segment können ein Wettbewerbsvorteil sein, wenn Regulatorik, institutionelle Nachfrage und gesellschaftliche Präferenzen den Trend zu nachhaltigen Finanzprodukten weiter verstärken. Zudem kann die klare Markenpositionierung zu stabilen Kundenbeziehungen und wiederkehrenden Gebührenerträgen führen. Ein weiterer Vorteil besteht in der Unabhängigkeit von großen Finanzkonglomeraten, was schnelle strategische Anpassungen und eine konsistente Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitskriterien ermöglicht. Anleger, die langfristig von der Transformation hin zu einer kohlenstoffärmeren, ressourceneffizienten Wirtschaft überzeugt sind, finden in Ökoworld einen fokussierten Pure-Play auf dieses Thema. Aus Diversifikationsperspektive kann die Aktie als Beimischung in einem breit aufgestellten Portfolio dienen, das neben klassischen Finanzwerten auch spezialisierte Geschäftsmodelle abbildet.

Risiken und mögliche Belastungsfaktoren

Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber, die konservative Anleger sorgfältig gewichten sollten. Die starke Fokussierung auf das Segment nachhaltiger Publikumsfonds birgt Klumpenrisiken, da Marktphasen mit sinkender Risikobereitschaft, regulatorische Veränderungen oder Reputationsdebatten um Greenwashing die Nachfrage nach ESG-Produkten temporär dämpfen können. Zudem ist das Geschäftsmodell stark abhängig vom verwalteten Vermögen: Mittelabflüsse oder negative Marktbewegungen können die Ertragsbasis schnell beeinträchtigen. Die enge Personenbindung an Gründer und Schlüsselmanager erzeugt ein erhöhtes Key-Person-Risk, insbesondere hinsichtlich Nachfolge, strategischer Kontinuität und Marktvertrauen. Die konsequenten Ausschlusskriterien führen dazu, dass Portfolios bisweilen deutlich von Standardindizes abweichen, was in volatileren Phasen zu spürbaren Performanceabweichungen führen kann. Auf Unternehmensebene ist Ökoworld im Vergleich zu globalen Großanbietern weniger diversifiziert und verfügt über geringere Skaleneffekte, was Kosten- und Margendruck im Fall intensiver Preiskonkurrenz verschärfen kann. Zusätzlich können strengere regulatorische Anforderungen im Fonds- und ESG-Bereich den administrativen Aufwand erhöhen. Vor diesem Hintergrund eignet sich ein mögliches Investment eher für Anleger, die die Volatilität eines spezialisierten Finanzdienstleisters akzeptieren, das Nachhaltigkeitsprofil bewusst nachfragen und keine kurzfristige Renditeoptimierung anstreben. Eine individuelle Prüfung der Risikotragfähigkeit und der Einbettung in das Gesamtportfolio bleibt unerlässlich.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 75,50 Mio. €
Aktienanzahl 2,86 Mio.
Streubesitz 98,36%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Finanzen
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+1,64% Weitere
+98,36% Streubesitz

Community-Beiträge zu Ökoworld AG

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Diskutanten berichten von massiven Nettoabflüssen in 2024–2025 (in der Summe genannt rund 618 Mio. Volumenverlust, davon etwa 504 Mio. Nettoabflüsse) sowie mäßiger Fondsperformance (z. B. Classic −5,6%, Klima −3,2%) und kritisieren die hohen Gebühren in Relation zu den Ergebnissen.
  • Das Management und die angekündigten Maßnahmen werden überwiegend skeptisch beurteilt: Der Gründer AP und sein Einfluss werden als bedeutend empfunden, die neu gegründete Ökoworld Foundation erzeugte kaum Kursreaktion, und die „Strategie 2030“ mit ETF-, KI‑ und Marketingelementen gilt vielen als spät, unausgereift oder vorrangig kommunikativ.
  • Als Folge sehen viele Forenteilnehmer nur begrenzte Aufwärtsperspektiven, verweisen auf einen Netcash‑Untergrenzwert von etwa 19–20 € und erwarten für 2026 Kurse im Bereich von grob 22–28 €, wobei Dividende und Kurs stark von weiteren Nettoabflüssen abhängen.
Hinweis
Avatar des Verfassers
biergott
November........
2024 Jan -41,05 Feb -28,94 Mar -35,36 Apr -43,33 May -25,58 Jun -19,78 Jul -27,62 Aug -32,59 Sep -21,60 Okt -32,75 Nov -51,12 Dez -36,69 2024: 396,40 Mio. 2025 Jan -85,69 Feb -50,83 Mar -46,87 Apr -28,83 Mai -24,6 (rund) Juni -24,6 (rund) Juli -36,17 August -30,55 September -29,07 Oktober -48,54 November -56,82 Allein aus dem Growing sind 25,2 Mio abgeflossen, bei verbleibenden 179 Mio im Fonds.... die Jahressumme steht damit bei fetten 462 Mio. Und das bei einem im Allgemeinen guten Börsenjahr. Wenn aber neben den Abflüssen die Performance nicht passt (Classic -4%, Klima -3,5%), dann wirds halt gruselig. Eine Auswertung mache ich noch, nächstes Jahr wirds dann wenn überhaupt noch nur sehr sporadisch, so fetzt das nicht mehr.
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snug_hoodie
Ich korrigiere:
Die neue Stragegie wurde im Januar angestoßen. Mir wurde ein Transkript vom ersten Meeting mit dem neuen CEO durchgestochen: " 20. Januar 2025 Dr. Pfeil: Hallo Team: Hallo Dr. Pfeil: Seit jahren fließen hunterte Millionen aus unseren Fonds ab, wir müssen was tun Team: Wir dachten z.B. einen Twitter Account, oder Podcast? Die jungen Leute lieben Podcasts Dr. Pfeil: hmmhm.. Ich selbst habe ja viel in ETF investiert Team: Naja, ETF.. Da ist wenig zu holen. Bisher mochten wir aber die hohen Fondsaufschläge die kamen auch rein wenn wir die Fonds [macht Anführungszeichen in die Luft] >>Aktiv gemanaged<< haben. [lacht] Dr. Pfeil: Finden Sie heraus, wie man ETF anbieten kann. Sie haben Zeit bis Juli Team: Das wird sehr knapp, bei allem Respekt. Aber den Twitter Account könnten wir schon im April launchen. Dr. Pfeil: Also gut, Twitter im April, ETF-Strategie im September Team: Deal! Solang keiner unsere Website anrührt, wir mögen die so. Dr. Pfeil: Verstanden und akzeptiert. Und machen Sie eine Umfrage, wer aus dem Team schon mal ChatGPT genutzt hat, wir müssen uns da für die Zukunft wappnen Team: ChatGPT? Dr. Pfeil: Künstliche Intelligenz! Team: Wahnsinn. Ja! Dr. Pfeil: Sorgen Sie dafür dass das ein Paukenschlag wird im September. Hart Anluven, volle Fahrt voraus! Team: Aye Aye, Käpt'n! [Blättert nervös im Brockhaus, was eine Pauke ist und schlägt aus Versehen die Seite auf, die eine Harfe abbildet] "
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biergott
Juli
2024 Jan -41,05 Feb -28,94 Mar -35,36 Apr -43,33 May -25,58 Jun -19,78 Jul -27,62 Aug -32,59 Sep -21,60 Okt -32,75 Nov -51,12 Dez -36,69 2024: 396,40 Mio. 2025 Jan -85,69 Feb -50,83 Mar -46,87 Apr -28,83 Mai -24,6 (rund) Juni -24,6 (rund) Juli -36,17
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philojoephus
Bericht von der HV 2025
Es gibt sogar ein ziemlich gut gemachtes, kurzes Video von der HV: https://www.oekoworld.com/news-presse/news/details/die-hauptversammlung-der-oekoworld-ag-2025 Es gab mehrere überraschende positive Highlights auf der HV: So wurde bekannt gegeben, dass Ökoworld kurz vor der HV sehr viele Stammaktien zurückgekauft hat: -> 89.999 Stammaktien wurden zu 30,50 Euro angekauft -> 11.300 Stammaktien zu 30,50 Euro -> 40.000 Stammaktien zu 29,20 Euro -> 260.000 Stammaktien zu 26,50 Euro Die bezahlten Kaufpreise finde ich sehr gut. Man muss noch berücksichtigen, dass die Aktien vor der HV gekauft wurden. Somit wurde die Dividende für diese Aktien auch noch gespart. Das bedeutet, dass man die 260.000 Stammaktien im Prinzip für 24 Euro gekauft hat – also nur 2 Euro über Cashbestand! Dieses Investment wird sein Geld schon bis Ende des Jahres zurückverdient haben! Da Ökoworld trotz dem avisiertem Gewinnrückgang sicherlich mehr als 2 Euro je Aktie verdienen wird. Insgesamt hält Ökoworld jetzt ca. 490.000 eigene Stammaktien und ca. 192.000 eigene Vorzugsaktien und somit 9,4 % des Grundkapitals. Sie wollen demnächst bekannt geben, was damit passieren soll. Ich gehe davon aus, dass die Aktien größtenteils eingezogen werden. Anschließend kann Ökoworld weitere 10 % zurückkaufen. Der entsprechende Beschluss wurde auf der HV genehmigt. Es wäre schön, wenn weitere Aktionäre zu diesen Kursen abgabewillig wären. Die zweite sehr positive Überraschung war die Vorstellung eines Mittelverwendungsplans für die 130 Mio. Euro Cash, die das Unternehmen hat. Dazu gab es auch eine entsprechende Folie in der Präsentation, die noch veröffentlicht werden soll. Einen solchen Plan habe ich bisher bei noch keinem anderen Unternehmen gesehen. Ich finde das vorbildlich. Hier meine Notizen dazu: - Wir haben erstmals einen Mittelverwendungsplan für die 130 Mio. Euro Liquidität aufgestellt; dieser Plan ist längerfristig zu verstehen; hier sind Positionen mit unterschiedlichen Zeithorizonten enthalten; - 40 Mio. Euro der Liquidität sind zunächst für die Sicherheit zurückgestellt; wir haben rund 17 Mio. Kostenaufwand p.a.; und mit dieser Position haben wir die Kosten für zwei Jahre zurückgestellt; damit könnten wir eine Durststrecke überbrücken; - 50 Mio. Euro haben wir für die Zukunft reserviert; die wollen wir u.a. in Wachstum investieren; hier schließen wir nichts aus; aber das Budget soll vornehmlich für internes/organisches Wachstum verwendet werden; es gibt keine Pläne für größere Akquisitionen; externe Möglichkeiten schauen wir uns an, wenn sie erscheinen; - 23 Mio. sind für Aktienrückkäufe reserviert; wir haben sehr kurzfristig die Gelegenheit gehabt, Stammaktien zurückzukaufen; da sind bereits 11 Mio. der 23 Mio. Euro reingeflossen, um die Aktien zu erwerben; der Rest ist für das angekündigte Aktienrückkaufprogramm; - 17 Mio. Euro fließen kurzfristig für die Dividendenzahlung ab; - Sie sehen, hier kommt viel Leben rein; Die dritte positive Überraschung war, dass sie doch schon einen Ausblick auf die Strategie gegeben haben. Der Vorstand ist sich bewusst, dass die Fondsperformance verbessert werden muss. Herr Pfeil sagte etwas in die Richtung, dass ein Investment in die Ökoworldfonds keine Spende sein darf, sondern sich auch finanziell lohnen muss. Sie wollen das Produkt- und Leistungsportfolio ausbauen und in neue Märkte und Kundensegmente (vermutlich mit neuen Produkten) vordringen. Herr Pfeil wies darauf hin, sie nur ein kleines Unternehmen sind und deshalb nicht alles parallel machen können. Sie haben eine Liste mit Aufgaben, die priorisiert nacheinander abgearbeitet wird. Negativ war, dass die Mittelabflüsse nach wie vor hoch sind und seit Anfang 2025 wieder gestiegen sind. Der Vorstand hat keine Hoffnungen gemacht, dass das schnell dreht. Das wäre ein komplexes Thema, das sich nur „graduell“ verbessern lässt. In Mio.........Abfluss......Zufluss..........Netto 1HJ 2023....-307,43......+202,64.......-104,79 2HJ 2023....-448,92......+101,70.......-347,22....Klimaklebereffekt 1HJ 2024....-284,96.......+92,29.......-192,67 2HJ 2024....-269,21.......+70,16.......-199,05 1HJ 2025....-320,62.......+60,85.......-259,88
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biergott
hab die Monatsauswertung
urlaubsbedingt verbummelt, deshalb kleines Zwischenupdate. Der Mai muss so ca. 20 Mio Nettoabflüsse gehabt haben, in Summe Mai/Juni stehen wir bisher (26 Tage insgesamt) bei minus 26,45 Mio, also knapp über 1 Mio am Tag. Das ist so ziemlich der beste Wert seit Mai 2023 :)
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biergott
Monatsmitte
Bisher nur 8,7 Mio. Abflüsse, also aktuell eine deutliche Verbesserung. Logisch, weil Katjuscha hat ja nun endlich verkauft! ;-)
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biergott
April 2025
2024 Jan -41,05 Feb -28,94 Mar -35,36 Apr -43,33 May -25,58 Jun -19,78 Jul -27,62 Aug -32,59 Sep -21,60 Okt -32,75 Nov -51,12 Dez -36,69 2024: 396,40 Mio. 2025 Jan -85,69 Feb -50,83 Mar -46,87 Apr -28,83 Es wird, es wird.... also langsam weniger schlimm. Aber es wird.
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biergott
Januar 2025
2024 Jan -41,05 Feb -28,94 Mar -35,36 Apr -43,33 May -25,58 Jun -19,78 Jul -27,62 Aug -32,59 Sep -21,60 Okt -32,75 Nov -51,12 Dez -36,69 2024: 396,40 Mio. 2025 Jan -85,69... zweitschlechtester Monat überhaupt. Classic und Klima je -29,65 Mio Euro, zum Glück hat der Classi über 4% im Januar gemacht (und auch die anderen liegen 1-4% im Plus), somit steht im AUM sogar ein kleines Plus von 12 Mio zu Buche. Mund abputzen und aggressiv Fonds kaufen, los gehts!! :)
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AngelaF.
Sollte im Februar noch klappen
Stand gestern betrug das AUM 2,94 Milliarden. Wäre natürlich eine schöne Sache, wenn schon im Februar eine 3 vorne dran stehen würde. Der Dampfer fährt mit Volldampf. :)
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unratgeber
ich glaube
da versucht jemand das Bäumchen zu schütteln... diese Spielchen gab es bei Hypoport 2015 auch.
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AngelaF.
@biergott
Danke für die Blumen. :) Aber wie schon erwähnt - das mit der Hauptuntersuchung ist nur ein unbestätigtes Gerücht. Rein theoretisch könnte es auch eine stoploss-Welle gewesen sein. :))
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biergott
Dein Phatasie
ist mit Worten kaum zu fassen! :)
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Häufig gestellte Fragen zur Ökoworld Aktie und zum Ökoworld Kurs

Der aktuelle Kurs der Ökoworld Aktie liegt bei 26,50 €.

Für 1.000€ kann man sich 37,74 Ökoworld Aktien kaufen.

Die 1 Monats-Performance der Ökoworld Aktie beträgt aktuell 0,76%.

Die 1 Jahres-Performance der Ökoworld Aktie beträgt aktuell -6,36%.

Der Aktienkurs der Ökoworld Aktie liegt aktuell bei 26,50 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 0,76% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Ökoworld eine Wertentwicklung von -0,38% aus und über 6 Monate sind es -19,94%.

Das 52-Wochen-Hoch der Ökoworld Aktie liegt bei 35,00 €.

Das 52-Wochen-Tief der Ökoworld Aktie liegt bei 25,00 €.

Das Allzeithoch von Ökoworld liegt bei 115,50 €.

Das Allzeittief von Ökoworld liegt bei 0,01 €.

Die Volatilität der Ökoworld Aktie liegt derzeit bei 54,17%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Ökoworld in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 75,50 Mio. €

Insgesamt sind 7,0 Mio Ökoworld Aktien im Umlauf.

Ökoworld hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Das KGV der Ökoworld Aktie beträgt 7,32.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Ökoworld betrug 62.365.180 €.

Ja, Ökoworld zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 14.07.2025 eine Dividende in Höhe von 2,41 € gezahlt.

Zuletzt hat Ökoworld am 14.07.2025 eine Dividende in Höhe von 2,41 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 9,09%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Ökoworld wurde am 14.07.2025 in Höhe von 2,41 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 9,09%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 14.07.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 2,41 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.