neue Unternehmensstruktur der iQ Power AG ist seit 1. April 2012 wirksam.
Hieraus ergeben sich deutliche Auswirkungen auf die Umsatz- und
Ergebnisentwicklung sowie die Bilanzpositionen: So konnten einerseits die
Kosten signifikant gesenkt werden, während andererseits durch den Wegfall
des Batterie-Handels das Umsatzvolumen deutlich zurück ging.
Die Konzernumsätze beliefen sich in den ersten neun Monaten 2012 auf rund
EUR 2,2 Mio. nach rund EUR 7,7 Mio. im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im
dritten Quartal 2012 wirkten sich vor allem reduzierte Lizenzeinnahmen des
größten Lizenznehmers iQ Power Asia, auf Grund der auf der
Generalversammlung 2012 bekannt gegebenen Verlegung der
Bleiplattenproduktion von Malaysia nach Südkorea, negativ auf die
Umsatzentwicklung aus. Die Umsatzkosten sanken von EUR 7,2 Mio. auf EUR 2,0
Mio. und auch die Summe der betrieblichen Aufwendungen konnte deutlich von
EUR 3,3 Mio. auf EUR 2,0 Mio. reduziert werden. Einmalaufwendungen im Zuge
der Konzernumstrukturierung beliefen sich auf rund EUR 0,4 Mio. Das
Nettoergebnis verbesserte sich um EUR 0,97 Mio. auf Minus EUR 1,9 Mio.
(Vorjahr: EUR Minus 2,9 Mio.) und liegt damit im Rahmen der Erwartungen.
Bei einer Bilanzsumme von EUR 4,9 Mio. zum Stichtag des 30. Septembers 2012
(31. Dezember 2011: EUR 9,7 Mio.) und einem ausgewiesenem Eigenkapital von
EUR 1,4 Mio. (31. Dezember 2011: EUR 2,8 Mio.) lag die Eigenkapitalquote
zum Betrachtungsstichtag bei 28,2 Prozent (31. Dezember 2011: 28,7
Prozent). Die liquiden Mittel betrugen zum 30. September 2012 EUR 0,34 Mio.
(31.12.2011: EUR 0,40 Mio.).
Durch die Umstrukturierung des Konzerns und der Abkopplung von Produktions-
und Vertriebsbereichen, wurde ein wichtiger Schritt zur strategischen
Neuausrichtung der Gesellschaft zum reinen Technologie-Lizenzgeber
vollzogen, nachdem das Unternehmen die Markteinführung von Starterbatterien
mit Elektrolyt-Durchmischung und die Effizienzsteigerung derartiger
Batterien und deren hohe Marktnachfrage bewiesen hatte.
Bereits wirksame Effekte der Umstrukturierung sind ein reduzierter
Finanzierungsbedarf und eine Verringerung der operativen Risiken. Gerade im
Hinblick auf den länger als ursprünglich geplanten Geschäftsaufbau der
iQ-Lizenzpartner, erweist sich die neue strategische Ausrichtung als
wichtiger Schritt.
Die Positionierung als reiner Technologie-Lizenzgeber eröffnet zudem neue
Perspektiven, da jetzt auch Kooperationen mit Batterie-Herstellern möglich
sind, die zuvor in direkter Konkurrenz zur iQ Power standen. Derzeit steht
die iQ Power AG in Verhandlungen sowie ersten Gesprächen mit mehreren
potentiellen Lizenznehmern innerhalb und außerhalb Europas.
Gleichzeitig wird die eingeschlagene Patent-Pipeline Strategie konsequent
weiter verfolgt. So wird derzeit ein neues Patent für eine verbesserte
Konstruktion von Kunststoffteilen vorbereitet, wodurch die Effektivität der
Batteriekomponenten erhöht, die Werkzeugkosten reduziert und gleichzeitig
der Herstellungsprozess vereinfacht wird.
Die iQ Power AG setzt ihren strategischen Fokus damit klar auf die
Fortführung der Patent-Pipeline Strategie, den Auf- und Ausbau bestehender
Lizenznehmer sowie die Gewinnung neuer Lizenznehmer.
Weitere Informationen zur Entwicklung der iQ Power AG in den ersten neun
Monaten 2012 können der Zwischenmitteilung im zweiten Halbjahr 2012 unter
www.iqpower.com entnommen werden.
http://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/...ompanyID=1094&newsID=740227