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Grosses Interesse an Windrädern
Von Jonas Hoskyn und Georg Schmidt. Aktualisiert um 16:13
Die Stromproduzenten EBM und EBL wollen in die regionale Windkraft investieren. In den Gemeinden, die als Standorte für Windturbinen im Gespräch sind, reagiert man pragmatisch.
Noch existieren die Baselbieter Windkraftwerke nur auf dem Papier, doch das wirtschaftliche Interessean den Turbinen ist handfest: «Wir sind bereit, bei der Baselbieter Windkraft mitzumachen», sagt Urs Steiner, Geschäftsleiter der Elektra Baselland (EBL). Am Montag hatte die Bau- und Umweltschutzdirektion die Ergebnisse einer Windkraftstudie vorgestellt: 15 Gebiete im Kanton wurden als potenzielle Windparkstandorte eruiert. Diese wurden von den regionalen Energieversorgern mit Spannung erwartet. Auch bei der Elektra Birseck Münchenstein (EBM) ist klar: «Wenn es Standorte gibt, die wir realisieren können, tun wir das», so Sprecher Jo Krebs.
EBM und EBL betreiben bereits eigene Windparks: die EBL einen in Ostdeutschland, die EBM mehrere in Südspanien. Jene der EBM liefern mehr Strom als alle bisherigen Windturbinen in der Schweiz zusammen –die rund drei Dutzend Turbinen der EBM pro duzieren zusammen 200 Gigawattstunden, das entspricht dem Verbrauch von 52'000 Schweizer Vier-Personen-Haushalten.