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31.03.2012, 12:26 Uhr
WERNER DUPUIS
Nastätten: So funktioniert der Windkraft-Solidarpakt
VG Nastätten - Windkraft bringt nicht nur die Energiewende voran, mit ihr lässt sich auch Geld verdienen: Die Kommunen wittern immense Einnahmen aus den Pachtverträgen für Windräder. Windkraftkritiker befürchten allerdings Schattenwurf, Lärm und Umweltschäden.
Dennoch: Windkraft kommt, das steht fest, denn der Landesentwicklungsplan schreibt es den Verbandsgemeinden (VG) vor. Die VG Nastätten hat eine Studie in Auftrag gegeben, die mögliche Windkraftstandorte in der Gemarkung klärt.
Um die Vor- und Nachteile möglichst gerecht zu verteilen, hat VG-Bürgermeister Raimund Friesenhahn parallel dazu einen Solidarpakt vorgelegt, über den die Ortsgemeinden entscheiden müssen. Die RLZ klärt die wichtigsten Fragen zu dem Vertrag.
Was steckt hinter dem Pakt?
Gemeinden, die Windkraftanlagen auf ihre Gemarkung bekommen, behalten nur 60 Prozent der Pachteinnahmen, wenn sie dem Pakt beitreten. Die restlichen 40 Prozent werden auf alle Ortsgemeinden verteilt, die den Vertrag ebenfalls unterzeichnet haben.
Einen Anteil von den 40 Prozent bekommen also auch die Gemeinden, die keine Windkraftanlagen auf ihrer Gemarkung haben.