bei aller Liebe... ich kann nicht ersetzen, dass jemand sich hinsetzt und einmal gründlich Charttechnik lernt... also ich kann z.B. kein Buch ersetzen auch keinen Lehrgang... wir können gern technische Aspekte diskutieren, bei dem einen oder anderen Wert bezüglich der einen oder anderen Fragestellung... sehr gerne... aber alles kann ich nicht bewerkstelligen... du brauchst keine Torschluss Panik zu bekommen... wirklich nicht... entspann dich... der Markt geht immer weiter... nimm dir Zeit... lass es langsam angehen... flechte mal ein WE mit ein... mach ein Demokonto auf, mit Papertrades... niemand hetzt dich...
-- zu der BB Frage, BB's basieren auf einem statistischen Konzept, wir machen gelegentlich mal eine BB-Session in der Flugschule, ähnlich wie wir es zu Pivot Points, P&F Charts, x, y, z, u.s.w. auch gemacht haben, aber nicht mehtr heute Abend... :-)
BB's versuchen abzustecken in welchen Kursbereich man als Aktionär, Beobachter oder Händler den Kurs morgen erwarten darf...
Die Mittellinie ist die 20 Tageslinie und die sagt bereits viel über das jüngere Kursverhalten aus, s.o. MRNA, was hat der Wert auf deiner speziellen watchlist zu suchen... ich predige bestimmt nicht 5 mal am Tag und jeden Tag erneut, dass fallende 20 Tageslinien von der watchlist entfernt werden, warum also
#2843? wie gesagt, ich kann weder den Lernenden ersetzen, noch ein Buch ersetzen und auch nicht mich jeden Tag wiederholen... das gleiche gilt für GHLV, den du offen hast also kannst nur abwarten ob sich erholt, wenn Verlust zu hoch bei Verkauf... mehr bleibt nicht... jetzt komm nicht mit, ja, aber COIN..., klar ist der nicht kriterienkonform und somit für Beginner nicht geeignet... sondern nur für wendige Piloten, die bereits über Erfahrung verfügen...
zurück zu den BB's... Werte liegen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit innerhalb gewisser Grenzen, im BB Konzept von ihrem Mittelwert entfernt (der 20 Tageslinie) und zwar im Bereich einer sog. Standardabweichung, der Statistiker nennt diese statistische Größe "klein Sigma" ein kleines o mit einem kleinen Strich oben rechts... σ
bei einmal (1x) σ liegen 68,5% der zu erwartenden Werte (in unserem Fall Kurse) im Bereich, der durch eine Standardabweichung markiert würde...
Klammer auf, aber nur wenn die Werte normalverteilt sind. Die Normalverteilung ist ebenfalls ein mathematisches Konzept. War früher auf den 10 DM Scheinen drauf, die hier im Bild dargestellte "Glockenkurve". Ich hege gewisse berechtigte Zweifel, dass Kurse normalverteilt sind, aber wir wollen hier keine Podiumsdiskussion führen und müssen koonstatieren, dass das Konzept dennoch auf Kurse angewendet wird.... und uns nützlich sein kann. Der letzte Punkt ist das Wesentliche. Alles andere kann in die theoretische Diskussionsrunde verlegt werden... Trader sind Pragmatiker und wenn ein Konzept nützlich ist, dann steht dem nichts im Wege es auch zu verwenden.
nur das (1x σ) war Bollinger zu wenig, er nimmt 2 σ, in diesem abgesteckten Kursareal liegen über >95% der zu erwartenden Kurse in der unmittelbaren Zukunft... (bei 3 σ wären es >99% der zu erwartenden Kurse) Die Standardeinstellung ist 2 σ, Bollingerbänder mit der Einstellung {20,2}
so, jetzt gibt es die Spezis in den wertbezogenen Foren, die sagen, "ja, aber... wenn heute Nacht eine überragende Unternehmensmeldung kommt und der Wert morgen auf 1.000 euro / share springt, dann schaffst du es nicht mehr an Bord! deswegen kannst du dich auch gleich an deinen Bollingerbändern aufhängen!"
bewegt sich so ein Wert? wie wir sie tagtäglich erleben, sehen und handeln? Nein! Das tut er definitiv nicht... oder selten! und da ich kein Magier bin, der weiß welche überragende Unternehmensmeldung über Nacht rauskommt, lasse ich solche seltenen Ereignisse aus der Betrachtung und richte mich lieber nach dem, was ich sehe und unmittelbar ableiten kann... nur am Rande der Anekdote, alle Spezis, die meine Aufknüpfung an den Bändern forderten, sind mit besagtem Wert, streng "long", Abweichler wurden sofort verbal gesteinigt, in ihren Untergang gesteuert... heute gibt es weder noch den besagten Wert noch deren Geld... soviel zu den seltenen Ereignissen... sie können auch schlicht ausbleiben... ein Kaminofen hätte es auch getan für die zuvor sauer verdienten Scheine...
das Besondere an dem BB Konzept ist, das σ immer wieder neu berechnet wird, durch den Fluss des Kurses und die Bänder nicht etwa starr sind, wie bei %-Bändern, die immer um einen starren %-Satz unter und über dem Kurs zu liegen kommen...
somit beobachtet man bei BB ein kontinuierliches Öffnen und zusammenziehen, wenn du nun auf PMI schaust...
-- kann der Kurs gar nicht anders zu liegen kommen (wenn er steigt), als außerhalb der BB, da die BB maximal kontrahiert sind/waren. Ich beschrieb diese Form unlängst als "Flaschenhals", wie gesagt ich kann redundant schreiben, aber nicht über die Maßen, ein wenig muss auch hängen bleiben... und selbst erarbeitet werden... selbst ist der Mann/die Frau... D.h. wenn es zu einem Öffnen des Flaschenhalses kommt, eilt der Kurs der Bandgrenze (2x σ), zeitlich begrenzt, voraus, soll es und darf es... die Gefahr ist, wie du sagst, dass all diese Kurse potentielle Gewinnmitnahmekurse sind, für diejenigen, die sich bereits *in* den BB positioniert haben... ein solcher breakout kann 1 Tag gehen, aber auch ohne weiteres 2,3,4 Tage... und da muss man dann überlegen, gehe ich das Risiko ein? oder nicht? ich könnte einen stop loss irgendwo setzen und sagen, o.k. lassen wir den Wert einfach gewähren und ich könnte den stop jeden Tag verändern, wenn er es gut gemacht hat... oder ich entscheide mich noch im selben Tag zu schließen, so wie ich es für heute gemacht habe. Dennoch steht die Ausbruchsbewegung erst an ihrem Anfang (Tag 1) es ist heute nicht klar, wieviele Tage es sein werden... und das Verhalten des Einzelnen, hängt von der eigenen Risikobereitschaft ab, ganz einfach...
so, jetzt kork ich mir erstmal eins auf :-)
allen eine geruhsame Nacht!