Hallo Leute,
könnte es vielleicht sein, daß der alte Stratege und Hütchenspielerspezialist Rosen
ganz genau das geplant hat was jetzt hier passiert und damit genau das gewünschte
Ziel verfolgt hat, nämlich die totale Verunsicherung unter den A-Holdern zu erzeugen.
Bis heute wissen wir nämlich rein gar nichts, was sich unter den verschiedenen Hütchen
nun tatsächlich letztendlich befindet. Genau darin liegt ja das Kalkül unserer Gegenseite ! Genau das scheint Rosen ja auch, wie man die letzten Tage hier so lesen konnte, auch
ganz gut gelungen zu sein. Sicher wird er damit zufrieden sein, denn dieser Plan ging -bislang- ja -vorläufig- auch auf. Also wollen wir uns denn alle hier von diesem Sack
weiter ganz einfach so verunsichern u. zu viell. voreiligem Handeln verleiten lassen ?
Ich vermute `mal, es könnte ja auch so sein:
Die ganzen Formulierungen im DS sind nicht rein zufällig ganz genau so gehalten,
wie sie eben gehalten sind. Es s o l l ja eben auch dadurch Verunsichrung geschaffen werden. Gerade wegen dem Thema -kein Release ..... dann gibt`s keine neuen NewCo !
Im Umkehrschluß heißt das a b e r n i c h t unbedingt z w i n g e n d , daß die
Common`s dann auch wertlos / ohne jede Entschädigung ausgebucht werden.
Möglich wäre doch auch und so kommt mir das Ganze auch vor, daß man all`diejenigen
Shareholder, welche sich durch diese billigen Griff in die Rhetoriktrickkiste auch tatsäch-
lich verunsichern lassen und jetzt vielleicht doch lieber verkaufen, dann -wie gewünscht-
doch noch schnell und zwar super billig losgeworden ist. Ob umschichten sich dann letzt-
endlich als der große Wurf herausstellt, bleibt zunächst ja auch noch erst einmal offen.
Wer weiß, ob es überhaupt rechtlich, -ohne anschließende Klageflut-, dann wirklich so
ganz einfach durchgeht, wenn man die Sharholder ,-wenn auch indirekt-, zu Release
drängen, besser gesagt zwingen will, O H N E daß man vorher klipp und klar und für
jeden völlig unmißverständlich faktisch klar veröffentlicht, was, -und das muß rechtlich
auch dann verbindlich sein-, passiert, wenn z.B. jemand nicht Reslease erteilt.
Warum steht das denn bislang nicht d e f i n i t i v drin, weil das eben rechtlich u.U.
als eine Enteignung vom Aktiengesetz geschützter Anteilsinhaber ausgelegt werden
könnte und schon könnten diesen Jung`s größte Probleme in`s Haus stehen.
Genau deshalb wurde alles so wachsweich, dehn- und unterschiedlichst definierbar,
-sicher nicht von ungefähr und ganz sicher nicht rein zufällig-, eben genauso dehnbar formuliert, wie wir es bislang vernehmen konnten. Wir dürfen doch nicht so naiv sein, anzunehmen, daß diese Leute sich genau bei der vorliegenden, wohl überlegten Definit-
ion des DS nichts dabei gedacht hätten. Sondern diese Formulierungen wurde von den Juristen messerscharf durchdacht, was die möglichen rechtl. Konsequenzen, -in jedem anderen Definitionsfalle aus welchen klar hervor ginge, daß Verlustlasten den Anlegern durch wertlose Ausbuchung angelastet würden-, natürlich vorher rechtlich durchgespielt, anbelangen würde.
Ich vermute `mal, so viele Aktionäre wie möglich, sollten jetzt durch völliges im
Unklaren lassen was die mögl. wertlose Ausbuchung anbelangt, gerade weil viele
auch mit viel Geld investiert sind, in eine Angstphase (mehr investiert, mehr Angst),
versetzt werden mit dem Ziel, diese jetzt kurz vor dem mögl. Abschluß noch billig
los zu werden. Nirgendwo steht, daß diejenigen, welche nicht Release erteilen, dann wertlos ausgebucht werden. Ich nehme nicht an, daß das Aktienrecht, -selbst in den
USA-, eine solche, einer kompletten Enteignung nahekommenden Regelungsmöglich-
keit enthält. Ohne vorherige, sonnenklare Darlegung der mögl. Konsequenzen, Umtauschverhältnisse in NewCo, der Startkurs der selben nicht feststeht, usw.,
könnte dieses, -fast schon als erpresserisch zu wertende-, unter zwanghaften Druck
setzen der zunächst im Unklaren gelassenen Aktionäre, rechtlich sehr wohl schon problematisch werden. Und genau das hat sich J.P.M. ganz sicher auch überlegt !
Gut, also nehmen wir trotzdem`mal an, diejenigen, welche nicht Release erteilen, bekommen dann keine Newco. Aber vielleicht würde man dann eben auch gezwungen
sein, wie auch immer geartete Ersatzlösungen für die (wie erhofft, deutlich reduzierte Anzahl von Shareholdern) verbliebenen Aktionären zu finden, wie immer diese dann letztendlich auch aussehen mag.
Vielleicht sieht sich unsere Gegenseite dann ja auch zwangsweise genötigt, den dann
noch verbliebenen Sharholdern, welche eben Release nicht erteilt haben, entweder nachträglich ein deutlich verbessertes Umtauschverhältnis in Newco oder eben einen deutlich verbesserten Rückkaufswert in Bargeld anzubieten, um auch noch diese verbliebenen Anteilseigner letztendlich doch noch irgendwie `los zu werden
bzw. so gering wie möglich zu halten.
Das würde dann bedeuten, daß diejenigen, welche sich jetzt dazu entschlossen hatten /
entschließen sollten, Relaese zu erteilen, letztendlich dann u.U. schlechter da stünden,
als die Standhaften, welche sich jetzt von der hinterhältigen Einnebelungstaktig Rosens
und Konsorten eben nicht einlullen oder in`s Boxhorn jagen oder entsprechend beeindrucken ließen und sich auch auf dem künstlich produzierten Glatteis weiterhin
sicher bewegten, wären somit also ins Sitzfleisch gekniffen.
Nach dem jetzt installierten, oben geschilderten Prinzip nur wachsweicher, allen Spekulationen freien Raum lassenden Pseudoinformationen, wäre J.P.M. mutmaßlich rechtlich nicht zu fassen. Auf diese Art und Weise kann man natürlich auch versuchen,
die Aktionäre mit Psychotricks manipulativ wie gewünscht zu beeinflussen.
Ob das tatsächlich so klappt bzw. ob wir wie gewünscht reagieren, darauf `reinfallen
od. wie immer man das auch nennen will, wie die sich das vorstellen, wird man sehen...
Gruß and good luck
Schwarzwälder
Ps. Keine Aufforderung, nicht geplantes agieren zu unterlassen oder keinerlei
Verkaufsabsichten doch noch umzusetzen. :-)
Löschung